Enten im Rektoratszimmer

Völlig falsch ist es, dass der AstA auf seinem Briefkopf das Konterfei des bedeutenden Augsburgers Bert Brecht durch das Antlitz des nicht minder bedeutenden Prof. Dr. Hans-Ulrich Buhl ersetzen wird und sich dafür einsetzen wolle, Letztgenanntem auf dem Campus der Uni einen quasireligiösen Kultraum (Mausoleum?) zu errichten.
Dagegen wird ungeheuerlicherweise gemunkelt, dass die Durchfallquote bei Prof. Dr. Dres. h.c. Adolf H. G. Coenenberg mit seinem jeweiligen Handicap auf einem Leitershofener Grün kongruiere.

Von Timotheus Senkblei, Carmen Granbugia, Baron Hermès-Marie de Lamensonge

Völlig falsch ist es, dass der AstA auf seinem Briefkopf das Konterfei des bedeutenden Augsburgers Bert Brecht durch das Antlitz des nicht minder bedeutenden Prof. Dr. Hans-Ulrich Buhl ersetzen wird und sich dafür einsetzen wolle, Letztgenanntem auf dem Campus der Uni einen quasireligiösen Kultraum (Mausoleum?) zu errichten.
Dagegen wird ungeheuerlicherweise gemunkelt, dass die Durchfallquote bei Prof. Dr. Dres. h.c. Adolf H. G. Coenenberg mit seinem jeweiligen Handicap auf einem Leitershofener Grün kongruiere. Genauso ist es an den Haaren herbeigezogen, dass der Präsident der Fachhochschule Augsburg ein persönliches Beratungsgremium unter dem Namen „Schurkenstaat“ in der Garage eines Oberhausener Hinterhofes gründen möchte.
Geradezu aberwitzig ist die Annahme, dass die Augsburger Musikhochschule nach Übernahme der bisher in München angesiedelten Fachrichtung Volksmusik ein neues Kompetenzzentrum unter der Leitung von Karl Moik bilden wird.
Hanebüchen ist die Unterstellung, dass die kulturwissenschaftlichen Fakultäten zur Stärkung ihrer Drittmitteleinwerbung schon im kommenden Wintersemester einen Lehrstuhl für die Didaktik des Nachhilfeunterrichts unter besonderer Berücksichtigung Angewandter Forstwissenschaften im Lehramt für höhere Schulen einrichten werden.
Ebenfalls ist es völlig aus der Luft gegriffen, dass sich nach der letzten Weihnachtsfeier der Uni ein Drittel aller Sekretärinnen und Sachbearbeiterinnen im gebärfähigen Alter langsam auf den Mutterschutz vorbereite, was aber die Arbeitseffizienz nach gemeinsamer Kalkulation der Statistikbeauftragten der Univerwaltung und der Personalstelle lediglich marginal beeinträchtige.
Erstunken und erlogen ist die dreiste Behauptung, der Dekan des Fachbereichs Betriebswirtschaft der FH Augsburg verdiene seit seinem letzten großen Auftritt auf der Diplomfeier besagten Athenäums sein Geld fast ausschließlich als Bütten- und Grabredner im trinkfesten Allgäuischen.
Immer wiederholt, aber dennoch jedes Fünkchens Wahrheit entbehrend, ist die unverfrorene These, der AstA wolle geschlossen zum RCDS übertreten, um fortan endlich nicht mehr für ein Amt zur Verfügung stehen zu müssen, sondern sich ganz seiner universitären Studien und dem freimütigen Dialog mit kubanischen Konterrevolutionären über die letztgültige Realisierung der sozialistischen Welterlösung widmen zu können.

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