Warum eigentlich?

Warum finden eigentlich grundsätzlich, egal an welcher Hochschule, egal in welchem Fach und egal in welchem Semester, die einzigen beiden Pflichtvorlesungen, die ich besuchen muss, gleichzeitig statt? Welcher höheren Mathematik ist eigentlich die Verteilung der Raumnummern an der Uni zu verdanken?

Von Tanja Thomsen

Warum finden eigentlich grundsätzlich, egal an welcher Hochschule, egal in welchem Fach und egal in welchem Semester, die einzigen beiden Pflichtvorlesungen, die ich besuchen muss, gleichzeitig statt? Welcher höheren Mathematik ist eigentlich die Verteilung der Raumnummern an der Uni zu verdanken?

Warum hängen eigentlich die hieroglyphischen runden Hinweisschilder mit rotem Rand und durchgestrichener Kippe überall an der Uni – und vor allem: Was bedeuten sie?  Wer besucht eigentlich Vorlesungen und Seminare mit so spannenden Titeln wie „Numerische Renormierungsgruppen-Methoden“, „Musikpaläographie II: Tabulaturen“ oder „Die exekutiven Funktionen des präfrontalen Kortex und Entscheidungsfindung im Unterricht“? Warum kaufe ich mir eigentlich am Anfang des Semesters so gewissenhaft alle Bücher aus den Literaturempfehlungen meiner Seminare, wenn ich sie zwei Semester später verstaubt unter einem Stapel Presstige-Ausgaben wiederfinde, und sie immer noch nicht gelesen habe? Warum beschwere ich mich eigentlich täglich über den Mensafraß und esse dort trotzdem fünf Mal in der Woche?

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