Mein schönstes Ferienerlebnis

…im Fundbüro der Uni Augsburg

Hinter der Tür des Raums 1076A (Öffnungszeiten Mo-Do von 9.30-11.00 Uhr) verbirgt sich außer der Poststelle der Uni Augsburg auch die Fundstelle. Zwei Schränke voll mit Dingen, die irgendwann Beine bekommen haben: Schlüssel, Mobiltelefone, Brillen, Jacken…

Von Tanja Thomsen

…im Fundbüro der Uni Augsburg

Hinter der Tür des Raums 1076A (Öffnungszeiten Mo-Do von 9.30-11.00 Uhr) verbirgt sich außer der Poststelle der Uni Augsburg auch die Fundstelle. Zwei Schränke voll mit Dingen, die irgendwann Beine bekommen haben: Schlüssel, Mobiltelefone, Brillen, Jacken…
Herr der verlorenen Ringe und Zopfgummis ist Richard Lichtenstern. Elisabeth Hauk steht ihm dabei tatkräftig zur Seite. Wer einer Sache verlustig geworden ist, kann sich an die beiden wenden, sie helfen gerne – inklusive Tränentrocknen in besonders schweren Fällen (Papiere, Geld oder Telefonnummer des neuesten Schwarms), aber auch bei leichten – sogar nach einem Shampoo wurde mal gefragt. „Nicht mehr als 10 % aller Fundsachen werden abgeholt“, bedauert Hauk. „Die meisten wissen wahrscheinlich gar nicht, dass es die Fundstelle gibt.“ Zwei bis drei Semester bleiben die Sachen im Schrank, dann werden sie an die städtische Hauptfundstelle weitergegeben.
Leider wird auch nicht alles gefunden, was gesucht wird, wie z.B. die Hose, die ein Student nach einem Klamottenwechsel auf der Toilette liegen ließ. Trotzdem lohnt sich in jedem Ernstfall ein Besuch der Fundstelle – vielleicht hat sich der vermisste Gegenstand doch hierher verirrt?

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