Statistikspielchen

Das Verhältnis des Studenten zum Kopiergerät ist eine ehrliche Hassliebe – Beziehungskrisen wie lange Schlangen vor den Kopierräumen, defekte Geräte, Papierstaus, Kleingeldmangel, Schweißausbrüche und Ozonvergiftung inbegriffen. Aber ohne Kopierer geht es eben auch nicht.

Von Tanja Thomsen

Das Verhältnis des Studenten zum Kopiergerät ist eine ehrliche Hassliebe – Beziehungskrisen wie lange Schlangen vor den Kopierräumen, defekte Geräte, Papierstaus, Kleingeldmangel, Schweißausbrüche und Ozonvergiftung inbegriffen. Aber ohne Kopierer geht es eben auch nicht.

Die meisten Geräte an der Uni Augsburg funktionieren sogar – zumindest, wenn man die passende, knitterfreie Kopierkarte oder das nötige Kleingeld hat. Wenn die Kopierer dann aber doch nicht funktionieren, hat das (wie eine ominöse Wikipedia-Statistik behauptet) mit 23%iger Wahrscheinlichkeit den Grund, dass Personen ihre eigenen Körperteile ablichten wollten (mit Sicherheit sind davon höchstens 2% Arme, Beine und Gesichter). Alkoholeinfluss und Betriebsfeiern spielen dabei wohl eine große Rolle, letzteres trifft allerdings auf Universitäten nur in seltenen Fällen zu.

Mit 100%iger Wahrscheinlichkeit treten hingegen Murphys Gesetze ein. Eines davon lautet: „Wenn etwas vertraulich ist, bleibt es versehentlich im Fotokopierer“. Wer zum Henker findet denn dann all die nackten Hinterteile?

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