Identität

Von Daniela Steffl

 

Etwas ganz Besonderes sein,

das bilden sich gar viele ein.

Doch was macht mich wirklich aus?

Das findet nicht jeder schnell heraus.

 

Von Kindesbeinen an haben wir Vorlieben,

als Teenager wir nach Höherem streben.

Der eigene Kopf schützt so manchen nicht vor Hieben,

Wir möchten gestalten unser eigenes Leben.

 

Bliebe die Welt so klein wie im Sandkasten,

dann hätten wir wenig Aufregendes zu erleben.

Wir Menschen würden nicht durch die Kontinente hasten,

es würde aber auch kein bereicherndes multikulti geben.

 

Ob schwarz, ob weiß, dünn oder dick,

Begegnungen mit anderen Kulturen sind immer chick.

Hühnchen süß-sauer, Baguette oder Döner,

das Leben ist erst mit anderen schöner.

 

Im Studium erleben wir es täglich,

ja ist es denn tatsächlich möglich?

Auf Englisch, Spanisch oder mit Händ´und Füßen,

am liebsten würden wir jeden Tag neue Gesichter begrüßen.

 

Facebook, Xing und Twitter zeigen,

die Jugend von heute ist niemals am Schweigen.

Freunde bis zum Geht-nicht-mehr,

eine neue Weltordnung für die Kulturen muss her.

 

Das Studieren multikulti ist toll, keine Frage,

doch dass sich alle untereinander verstehen, bleibt eine Sage.

Denn wenn jedes Ich ein wenig wird zum Wir,

dann hätten wir das Paradies auf Erden hier.

 

Autor des Artikels

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