Stars am YouTube-Himmel

Ein Videoportal, fünf Karrieren

YouTube – Ist das nicht diese Plattform, auf der man Videos von Katzenbabys und verrückt tanzenden Musikern anschauen kann? Ja, das ist es. Allerdings ist YouTube auch ein Sprungbrett für junge, kreative Menschen. Presstige stellt euch hier fünf dieser YouTuber vor.

Lindsey Stirling – tanzt nach ihrer eigenen Geige
2010 nahm Lindsey Stirling an der Fernseh-Show „America’s Got Talent“ teil, dem amerikanischen Pendant zu „Das Supertalent“. Im Viertelfinale sagten ihr die Juroren, dass sie talentiert sei, aber allein mit ihrer Mischung aus Tanz, klassischer Geigen- und Elektromusik keine Hallen füllen könne. Anstatt sich dem Mainstream anzupassen, baute sie ihren YouTube-Auftritt aus und kollaborierte mit Filmemachern auf YouTube wie Devin Graham. Das Musikvideo zu ihrem Song „Crystallize“ landete 2012 auf Platz 8 der meistgesehenen YouTube-Videos des Jahres. Seit 2013 wird sie von AtomFactory gemanagt, zu deren Kunden auch Lady Gaga gehört. Anfang September beendete Lindsey ihre erste Welttournee mit über 125 Auftritten in Nordamerika, Australien, Europa und Asien.

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PewDiePie – gestatten Computerspiel-Kommentator
Wie spricht man das aus? PiuDeiPei, PiuDeePee oder ganz anders? Es reicht, ein Video des Schweden Felix Arvid Ulf Kjellberg anzusehen, um den Namen nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen: ˈpjuːdipaɪ oder, nach englischer Aussprache, PEW-dee-py. Der 24-Jährige nimmt sich beim Spielen von Action- und Horror-Computerspielen auf und kommentiert live auf Englisch. Dabei strapazieren nicht nur seine oft überraschenden Anmerkungen die Lachmuskeln des Zuschauers, sondern mindestens ebenso oft seine Gesichtsausdrücke. Während man dem Spielverlauf im großen Bild folgen kann, ist nämlich der spielende PewDiePie in einem kleinen Fenster am oberen Rand des Bildschirms zu sehen. Mit diesen „Let’s Plays“ schaffte PewDiePie es, der zweitmeist abonnierte Kanal mit über 17 Millionen Abonnenten zu werden. Seine Bekanntheit nutzt der Schwede auch, um wohltätige Projekte zu unterstützen. So startete er eine Kampagne für sauberes Trinkwasser mit einem Ziel von 250.000 Dollar. Letztendlich lagen die Spenden sogar bei fast 450.000 Dollar.

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The Fine Brothers – YouTubes Urgestein
Seit 2004 veröffentlichen Benny und Rafi Fine Videos im Internet und gelten somit als Pioniere im Online-Video-Bereich. Sie sind die Erschaffer der ersten interaktiven Sitcom auf YouTube namens „MyMusic“, deren fingierte Charaktere alle in sämtlichen sozialen Medien unterwegs sind, und veröffentlichten eine Reihe von „Spoiler“-Videos (dt.: (Spiel-)Verderber), in denen sie in wenigen Minuten das Ende von möglichst vielen Filmen oder Videoclips verraten. Am erfolgreichsten sind jedoch ihre „React“-Videos. In den Serien „Kids React“, „Teens React“, „Elders React“ und „YouTubers React“ zeigen die Brüder den Kindern, Jugendlichen, Rentnern oder YouTubern besonders erfolgreiche YouTube-Videos, befragen sie anschließend darüber und filmen dabei ihre Reaktionen. Als erfahrene YouTuber unterstützen die Fine Brüder inzwischen zunehmend Nachwuchs-Filmer und klären sie unter anderem über Knebelverträge bei Multi-Channel-Netzwerken und erfolgreiches Marketing bei YouTube auf.

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Jenna Marbles – sonderbar erfolgreich
Mit bürgerlichem Namen heißt Jenna Marbles eigentlich Jenna Mourey. Ihr Pseudonym kommt vom Namen einer ihrer zwei Hunde Mr. Marbles und Kermit. Auf ihrem YouTube-Channel veröffentlicht sie jeden Mittwoch oder Donnerstag ein neues, oft von Schimpfwörtern und Alkoholkonsum durchzogenes, aber äußerst unterhaltsames Video. Dabei ist die 27-jährige Amerikanerin nicht zu unterschätzen: Sie machte ihren Psychologie-Bachelor an der Suffolk University und besitzt einen Master der Sport-Psychologie und -Therapie der Boston University. Mit etwa 11,5 Millionen Abonnenten ist Jenna zudem die erfolgreichste Frau auf YouTube.

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LeFloid
– Nachrichten mal anders
Der Berliner Florian Mundt, alias LeFloid, betreibt mehrere YouTube-Kanäle. Sein erfolgreichster und damit einer der bekanntesten in Deutschland beschäftigt sich mit aktuellen Nachrichten und kontroversen Themen. Unter dem Namen „LeNews“ stellt er zweimal wöchentlich diskussionswürdige Aspekte des Tagesgeschehens zusammen und bereitet sie für eine jugendliche Zielgruppe auf. Er selbst ist 26 Jahre alt und studiert Psychologie und Rehabilitationspädagogik an der Humboldt-Universität Berlin. 2013 wurde LeFloid für sein Video „Totgeprügelt und alle gucken zu…“ mit dem deutschen Webvideopreis ausgezeichnet.

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