7 Tipps für Nachhaltigkeit im Alltag

Text: Rebecca Galter, Bild: (c) Pixabay

Die Polkappen schmelzen, der Meeresspiegel steigt, bald gibt es mehr Plastik im Meer als Fische. Die Liste der Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt ist lang und lässt nicht viel Optimismus zu.

Da ist es klar, dass viele Leute bei diesem Thema schon die Hoffnung auf Besserung verloren haben und nach dem Motto leben: „Jetzt ist es ja auch schon egal“.

Aber sollten wir nicht unser Möglichstes versuchen, kommenden Generationen noch eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen?                

Denn wenn jeder Einzelne nur eine Kleinigkeit an seinen Gewohnheiten ändert, ist schon viel gewonnen.

Es mag zu Beginn umständlich und schwierig sein, sein gewohntes Verhalten zu verändern. Aber das Gute ist: Gewohnheiten sind austauschbar!

Außerdem gibt es keinen besseren Zeitpunktals jetzt: Ihr seid wahrscheinlich fürs Studium von zu Hause ausgezogen und schmeißt jetzt Euren eigenen Haushalt. Egal ob in Eurer eigenen Wohnung, im Wohnheim oder in einer WG: Ihr bestimmt wie es läuft und nicht mehr Eure Eltern.
Perfekt um gleich ein paar Dinge zu ändern!

Und vielleicht ist sogar einer Eurer Neujahrsvorsätze ein bisschen mehr auf Euren ökologischen Fußabdruck zu achten.

Hier also 7 Tipps um ein nachhaltigeres Leben zu führen:

Dinge wie Wasser und Strom sparen, lokale Produkte kaufen und so wenig Verpackungsmüll wie möglich produzieren, sind den meisten Menschen mittlerweile klar, wenn sie überlegen, wie sie als einzelne Person etwas für den Umweltschutz tun können.

1.Unverpackte Lebensmittel kaufen                                

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Wirft man nun einen Blick in die Küche oder in den Vorratsschrank, lassen sich dennoch unzählige Verpackungen aus Plastik oder beschichtetem Papier finden.

Eine gute Möglichkeit den ganzen Verpackungsmüll zu umgehen, sind Unverpacktläden, auch unser schönes Augsburg hat einen zu bieten.

Bei rutaNatur gibt es ein großes Angebot an unverpackten Lebensmitteln aber auch diverse andere ökologische Produkte. Man füllt die Lebensmittel in mitgebrachte Gefäße und zahlt nach Gewicht.

2. Vegetarische/Vegane Alternativen finden

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Die Tierwirtschaft wirkt sich stark negativ auf die Umwelt aus: Hohe Emissionen, Abholzung des Regenwaldes und Wasserverschmutzung, um nur ein paar der Auswirkungen zu nennen. Mehr Informationen findet ihr zum Beispiel hier.

Es muss nicht gleich die vegetarische oder vegane Ernährung und Lebensweise sein, aber man sollte sich seinem Konsum von tierischen Produkten bewusst werden. Vielleicht lassen sich sogar ein paar Lebensmittel aus der täglichen Ernährung durch pflanzliche Produkte austauschen oder beim nächsten Mensabesuch entscheidet man sich für die Variante ohne Fleisch.

3. Thermobecher anschaffen

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Die wiederverwendbare Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl hat wahrscheinlich schon bei den Meisten einen Weg in den täglichen Gebrauch gefunden. Wer nun gerne mal einen Tee oder Kaffee on the go trinkt, sollte aber eventuell auch über die Anschaffung eines Thermobechers nachdenken, und so den Verbrauch von Einwegbechern reduzieren. Den Becher einfach mit in das Café eurer Wahl nehmen und das Getränk direkt einfüllen lassen.

4. Ecosia als Suchmaschine verwenden

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Der wahrscheinlich einfachste Weg etwas für die Umwelt zu tun, ist die Suchmaschine Ecosia an eurem Smartphone und Computer einzustellen. Für alle 45 Suchanfragen pflanzt Ecosia einen Baum. Ihr müsst also nichts weiter tun, als wie gehabt eure Suchmaschine zu konsultieren. Einfacher geht’s nicht! Und je mehr Nutzer Ecosia hat, desto ausgereifter werden auch die Suchergebnisse.

5. Plastik im Bad vermeiden

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Auch das Badezimmer bietet noch genug Spielraum, um ein nachhaltigeres Leben zu führen: Duschgele, Shampoos, Zahnbürsten, alles in Plastik verpackt oder aus Plastik gemacht. Dabei gibt es Möglichkeiten diese Art von Plastikmüll zu vermeiden. Shampoo, Spülung und Duschgel gibt es auch in fester Form z.B bei LUSH, dm oder auch bei rutaNatur. Zahnbürsten gibt es aus Bambus, ebenfalls bei dm und rutaNatur. Bei Wattestäbchen kann man auf solche umsteigen, die einen Mittelteil aus Papier haben.

6. Bewusst Shoppen gehen

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Die Textilindustrie hat einen hohen Energieverbrauch sowie Abwasseranfall. Auf eine Tonne Baumwolle kommen 3.600-26.900 m³ Wasser, dabei werden auch eine große Menge Insektizide und Pestizide verwendet. Auch bei der Textilveredelung werden umwelt- und gesundheitsgefährdende Chemikalien eingesetzt, die das Abwasser hochgradig belasten (Quelle: Umwelt Bundesamt). Gerade im Zeitalter von „Fast Fashion“ stellt das ein Problem dar.

Sollte also mal wieder der Fall eintreten, dass man vor dem vollen Kleiderschrank steht und „einfach nichts zum Anziehen hat“, sich eine Shopping-Tour aber nicht vermeiden lässt, sind Flohmärkte oder Secondhandläden (in Augsburg z.B. Vinty’s oder Onimos) auf jeden Fall einen Besuch wert.

7. Stoffbeutel benutzen

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Aber Halt! Bevor es los zum Shoppen (oder Einkaufen allgemein) geht, noch schnell Stofftaschen oder -beutel einstecken, so könnt ihr euch die Plastiktüten an der Kasse sparen.

Am Besten die Taschen schon bereit hängen, damit Ihr sie nicht vergesst oder legt euch einen faltbaren Einkaufsbeutel zu, den Ihr dann in der Alltagstasche oder im Rucksack verstauen könnt. So kann er zum Einsatz kommen, wenn man mal wieder mehr eingekauft hat als gedacht.

Fallen Euch noch mehr Möglichkeiten ein wie man sein Leben durch einfache Dinge nachhaltiger gestalten kann? Gerne ab damit in die Kommentare!