Nachhaltigkeit auf dem Modular-Festival

© Alisa Eva-Marie Honold Illustration: Julia Brandl

Endlich ist es wieder soweit! Die Festival Saison hat begonnen. Die meisten von euch, kennen daher bestimmt auch das heißgeliebte Modular-Festival in unserem schönen Augsburg. Seit 2007 findet jährlich das Modular statt und zieht in drei Tagen um die 30.000 Besucher an. Dieses Jahr findet das Festival zum ersten Mal im neu gestalteten Gaswerk-Areal in Oberhausen statt und da Augsburg als Umwelt- und Fairtrade-Stadt gilt, geben sich die Veranstalter auch hier dieses Jahr wieder die größte Mühe, so nachhaltig wie nur möglich zu planen!

Anreise

Die Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist natürlich die beste Option und deshalb stellen die Veranstalter auch wieder ausreichend Fahrradständer sowie eine ganztägig-bewachte Fahrradgarderobe bereit. In dem Festivalzeitraum könnt ihr euch auch mit dem Code 167816 ein swa-Fahrrad leihen (aber bitte vorher ein Konto anlegen).

Mit dem Festivalticket bzw. Festivalbändchen könnt ihr außerdem vom 20.06 -22.06 kostenlos mit Bus und Straßenbahn  in den Zonen 10 & 20 fahren.  Auch die Nachtbusse zählen! Es gibt sogar eine extra Modular-Tram die ab der Haltestelle Bärenwirt / DRvS nach Oberhausen fährt. Der restliche Fußweg ist mit einem Bier in der Hand schnell gelaufen.

Essen und Trinken

Auch was die Verpflegung betrifft, wird seit einigen Jahren auf die Nachhaltigkeit der verschiedenen Gastronomen geachtet. Es gibt vor allem lokale, regionale, vegetarische sowie vegane Foodstände, bei denen jeder auf seinen Geschmack kommt und die Probierfreudigkeit definitiv angeregt wird. Außerdem werden die Inhaber der Stände aufgefordert, ihren Müll ordnungsgemäß zu trennen und umweltfreundliche Verpackungen zu verwenden. Festivalessen to-go ist also kein Problem! Dank Pfandsystem und kompostierbaren Getränkebechern, wird zur Plastikreduktion beigetragen und am swa-Anhänger gibt es auch kostenloses Leitungswasser für alle Durstigen Festivalgänger.

Müll

Jeder weiß, wie es nach einem gelungenen Festivaltag auf dem Gelände aussehen kann…deshalb wird beim Modular sehr stark auf die Abfalltrennung gesetzt und es gibt sogar ein extra Volunteer-Team das sich um die Geländereinigung und um das Verteilen, sowie Leeren von Abfallsäcken kümmert.                                                            Sämtliche Papierprodukte des Festivals werden entweder auf recyclebarem Papier gedruckt oder bei lokalen Partnerfirmen in Auftrag gegeben. Kompostierbare Getränkebecher und ein Dosen- sowie Glasverbot auf dem gesamten Gelände helfen dabei, den Müll auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem trägt das Aufstellen der Eco-Toiletten dazu bei, den Wasserverbrauch zu beschränken und es konnten dadurch schon 56.000 Liter Wasser eingespart werden.

Natürlich sind auch wir, als Festivalbesucher, dafür verantwortlich, unseren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und nicht nur alles den Veranstaltern zu überlassen. Also ab in den Müll mit den Zigarettenstummeln, Servietten oder Essensverpackungen!

Dekoration und Sitzmöglichkeiten

Dass Deko auch nachhaltig geht, zeigt das Modular-Festival jedes Jahr aufs Neue! Ob es sich hierbei um Sitzmöglichkeiten aus Altmaterialien handelt, oder auch um Dekoelemete, ist komplett egal. Alles wird wiederverwertet und in etwas Neues verwandelt. Auch hierfür gibt es ein spezielles Team aus Studenten und Studentinnen des Lehrstuhls „Energieeffizientes Planen und Bauen“, die mit viel Liebe zum Detail und neuen Ideen tolle Sitzflächen entwerfen und bauen. Also achtet mal darauf, an was für kleinen Kunstwerken ihr so vorbeischlendert oder worauf ihre gerade sitzt.

Gut zu wissen

Um bei der Vielfalt an musikalischen Acts auf dem neuesten Stand zu bleiben, ladet euch doch einfach die Modular Festival App im App-Store herunter und verzichtet auf Flyer und Programmhefte, um auch einen kleinen Teil zur Nachhaltigkeit beizutragen.

Für alle, die gerne noch mehr über die Nachhaltigkeit des Festivals erfahren wollen, checkt die offizielle Modularwebsite aus und lest euch ein bisschen ein! 🙂

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