Nachhaltige Fashion-App Bewear

Wie schwer ist dein Kleiderschrank?

Eine App, die den Überblick über euren Klamottenbestand behält und analysiert, was ihr für mehr Nachhaltigkeit im Kleiderschrank tun könnt – diese Idee haben Mario Kreuzer und Nathalie Pollok entwickelt. Sie studieren Kommunikationsdesign an der Hochschule Augsburg und haben das Konzept für die App Bewear im Rahmen ihres Studiums erarbeitet. Das besondere daran: die App berechnet ein persönliches Schrankgewicht, welches angibt, wie nachhaltig der eigene Kleiderschrank ist. In die Bewertung fließen Herkunft, Material und Nutzungshäufigkeit der Kleidungsstücke ein. Mit ihrer Arbeit konnten Nathalie und Mario auch die Jury des ADC Junior Wettbewerbs überzeugen. Für Bewear haben sie den silbernen Nagel im Bereich Design erhalten. In einem Skype-Interview haben sie presstige erzählt, wie Bewear entstanden ist und funktionieren soll.

© Nathalie Pollok, Mario Kreuzer
Der Startbildschirm von Bewear.

presstige: Welche Funktionen wird die App haben?

Nathalie: Zunächst beginnt man mit dem eigenen Kleiderschrank und trägt seine einzelnen Kleidungsstücke ein. Es gibt den Homescreen, auf dem die ganzen Daten präsent sind und sich regelmäßig aktualisieren. Das ist eigentlich das wichtigste, denn dort erfährt man, wie das eigene Schrankgewicht gerade aussieht.
Außerdem gibt es noch kleine und große Aktionen, zu denen die App auffordert. Die sollen die App spaßig und interessant machen. Bei den kleinen Aktionen haben wir zum Beispiel Aufforderungen, mal Secondhand zu kaufen oder auf Kleidertauschpartys zu gehen. Dann gibt es noch das Kleiderfasten: hier bekommt man Pushnachrichten wie “Hey, du hast schon 6 Tage nicht mehr geshoppt!”. Außerdem erhält man Anregungen, alternative Marken auszuprobieren. In der App findet man Links und Verknüpfungen zu coolen Labels, für die wir uns entschieden haben.
Unter dem Hashtag #wirschranken soll sich auf instagram eine Community bilden, die ähnlich denkt. Teilt man Inhalte unter dem Hashtag, macht man gleichzeitig ein bisschen Werbung für die App. Außerdem gibt es noch die großen Aktionen. Da kann man für Projekte spenden, beispielsweise zum Thema klimaneutrales Einkaufen.
Uns war es wichtig, dass die App attraktiv für unterschiedliche Altersgruppen ist und, dass jeder daran Spaß findet. Wir haben zuvor eine Personenrecherche durchgeführt und verschiedene Szenarien aufgestellt, für wen die App interessant sein könnte und daraus haben sich die Aktionen ergeben.

presstige: Was besonders spannend klingt, ist die Maßeinheit „Schrankgewicht“, die ihr ausgewählt habt. Gab es das Konzept Schrankgewicht schon vorher oder habt ihr euch das ausgedacht? 

Mario: Das Schrankgewicht gab es vorher noch nicht. Die Idee dahinter steckt schon im Wort. Es geht um den Ballast, der mit dem Modekonsum einhergeht. Man weiß schließlich, dass dieser Kleiderkonsum schlecht ist und irgendwo “wiegt” dieses Bewusstsein ja auch. Wie auch der ökologische Fußabdruck oder Abnehm-Apps wie Weight Watchers, arbeiten und motivieren wir mit dem einfachen Zahlenprinzip. Wir haben ein System entwickelt, das ganz simpel mit einer Zahl funktioniert, die ich immer wieder vor mir habe und die mir auf einen Blick sagt: „Ok, ich bin im guten Bereich“ oder „Ich kann mich noch verbessern“. Diese Einheit motiviert automatisch dazu, etwas besser zu machen. Zusätzlich wird sie beim Scrollen in der App erklärt, indem die Daten visualisiert werden.
Am Anfang trägt man alles ein, was man im Kleiderschrank hat. Die App fragt bei jedem Kleidungsstück nach der Art des Kleidungsstücks und zusätzlich nach 4 Kategorien: Hersteller, Herkunft, Material und wie oft man das Kleidungsstück nutzt. In jeder Kategorie werden dann Punkte von 1 bis 5 vergeben und daraus berechnet sich das Schrankgewicht. Je höher die Zahl ist, desto schlechter oder desto schwerer ist dieser Schrank. Wir haben versucht mit der Infografik, den kleinen Figuren, den Aktionen und dem Design zu motivieren, sodass man das als Ansporn nimmt. Wenn man sich anmeldet in der App, heißt es: Herzlich Willkommen, du bist der so und so vielte Nutzer bei uns. Die Community soll zusätzlich motivieren und zeigen, dass noch andere da draußen sind, die auch schon Bewear benutzen.

© Nathalie Pollok, Mario Kreuzer

presstige: Zum Verständnis: Inwieweit ist eure App tatsächlich schon entwickelt? Oder ist das bislang nur ein Konzept?

Mario: Es ist noch ein Konzept. Es war von Anfang an der Plan, erstmal einen Prototypen zu entwickeln. Ziel war es, das Design zu erstellen und die Idee erfahrbar zu machen. Aber wie es genau mit der Umsetzung weiterläuft, liegt jetzt mehr oder weniger in unserer Hand. Es wäre cool, das Konzept noch umzusetzen. Es ist ein spannendes Projekt und ich denke, es würde sich lohnen. Dafür bräuchten wir aber unbedingt Hilfe, also jemanden, der das programmieren könnte und die nötigen Daten. Die App basiert ja auf bestimmten Zahlen und Daten zu Klamottenherstellern, um diese ökologisch einschätzen zu können. Das müsste alles noch erarbeitet werden.
Nathalie: An sich ist bei der App schon alles verknüpft und es funktioniert (hier könnt ihr den Prototypen selbst ausprobieren). Es muss nur noch wirklich programmiert werden. Aber grundsätzlich haben wir die App schon bis zum Schluss durchdacht. An alle Programmierer das draußen: Wenn ihr Lust habt auf das Projekt, dann meldet euch!

presstige: Wie realistisch ist es, dass ihr das Konzept der App tatsächlich umsetzen werdet?

Nathalie: Das ist eine gute Frage. Dazu muss sagen, dass wir niemals gedacht hätten, dass wir so weit kommen. Die App hat jetzt auch beim ADC Junior Wettbewerb den Silberpreis bekommen und wir haben super viel positives Feedback bekommen. Davor haben wir eigentlich nie darüber nachgedacht, sie auch umzusetzen. Wer weiß, wann man mal auf Leute trifft, die zufällig eine ähnliche Idee haben, dann ergibt sich vielleicht noch was. Es ist nach wie vor ein Herzensprojekt.
Mario: Man bräuchte dann auch ein Budget, um es wirklich umzusetzen. Es wäre der Hammer, wenn wir das wirklich irgendwann angehen können, denn eine ähnliche App gibt es am Markt noch nicht.

© Nathalie Pollok, Mario Kreuzer
Ein Erklärvideo verschafft einen Überblick über die App.

presstige: Was hat euch beide dazu bewegt, das Konzept für die App Bewear zu entwickeln?

Mario: Es waren unterschiedliche Gründe. Wir haben beide immer schon auf einen nachhaltigen Alltag geachtet. Wir schätzen Mode wert und kleiden uns dementsprechend. Mode ist ja nicht unbedingt etwas Negatives, sondern auch eine Form, sich auszudrücken und darzustellen. Außerdem ist das Thema allgegenwärtig und spielt eine große Rolle in unser Gesellschaft. Oft wird dabei ausgeblendet, welche Industrie dahinter steckt. Dabei kann jeder einzelne Konsument dazu beitragen, dass sich etwas ändert.
Es gibt schon so viele Dokumentationen und Aufklärungsvideos zu dem Thema und die sind ganz oft sehr negativ und kommen mit dem moralischen Zeigefinger. Man fühlt sich schlecht, wenn man sowas anschaut. In der Beschreibung für das Designprojekt [Aufgabenstellung, die die Dozentin vorgegeben hat; Anm.d.Red.] stand explizit, dass man kein Konzept entwickeln soll, das mit dem moralischen Zeigefinger funktioniert, sondern eines, das Mode und den Konsum attraktiv macht, aber auch aufklärt, auf Nachhaltigkeit hinweist und ein nachhaltiges Leben für jeden Einzelnen umsetzbar macht.
Nathalie: Wir haben während unser Recherche gemerkt, dass die Transparenz einfach fehlt. Manchmal hat man das Gefühl, man hat gerade fair eingekauft, ein paar Euros mehr ausgegeben und zum Beispiel eine recycelte Yogamatte gekauft. Trotzdem bleibt die Frage: “Wo geht das Geld jetzt hin und läuft das alles richtig?”. Und dann gibt es auch noch Greenwashing.

Greenwashing, zu Deutsch “Grünwaschen” oder “Grünfärben”, bezeichnet eine Strategie, mit der Akteure versuchen sich durch die gezielte Verbreitung von Desinformationen oder durch Ablenkung ein Image als ökologisch verantwortungsbewusst zu verschaffen. (Quarks, 2019)

Uns ist es wichtig, dass man den eigenen Einfluss versteht und begreift, wie wichtig es ist, zu wissen, was im eigenen Kleiderschrank hängt. Wir wollen die Leute motivieren, Schritt für Schritt weniger Kleider zu konsumieren und auch gezielter einzukaufen. Wir wollten etwas entwickeln, mit dem jeder Einzelne bei sich daheim anfangen kann, ohne dass man auf ein Gesetz der Regierung warten muss. Es war auch spannend, erst mal bei uns selbst zu schauen und dabei sind wir zugegebenermaßen auch an unsere Grenzen gekommen.

presstige: Inwiefern an die Grenzen gekommen?

Nathalie: Ich zum Beispiel kaufe super gerne bei Zara ein, was natürlich im Ranking ganz unten ist. Wir haben das Konzept mal mit meinem Kleiderschrank durchgespielt und das bringt einen echt zum Nachdenken. 
Mario: Es ist einfach etwas anderes, wenn ich meinen eigenen Schrank betrachte, als wenn ich nur ein Informationsvideo anschaue, aber nächste Woche trotzdem wieder zu Zara oder H&M gehe. 

presstige: Glaubt ihr, dass es in unserer heutigen Konsumgesellschaft, in der Mode immer schnell und einfach verfügbar ist, überhaupt noch möglich ist, Menschen zum Verzicht und zu bewusstem Konsum zu bewegen? Oder ist der Mensch einfach so bequem, dass er letztendlich doch lieber schnell online bestellt?

Nathalie: Also ich würde schon sagen, dass in unserer Gesellschaft, gerade in der jüngeren Generation, auf jeden Fall ein Umdenken stattfindet. Man merkt, dass die Nachfrage da ist und dass die Leute darauf achten, wie sie sich ernähren, wie sie sich kleiden.
Natürlich ist die Modeindustrie ein riesiges Machtsystem. Es ist schwierig zu sagen, ob sich da komplett etwas ändert. Aberwenn jeder klein anfängt, beispielsweise große Anschaffung wie eine Winterjacke in einem fairen Shop kauft, dann macht das schon einen Unterschied. Mittlerweile zeigt auch die Modeindustrie selbst Interesse. Es gibt zum Beispiel faire Fashionweeks, an denen Modelabels, Modeblogger und Models teilnehmen könne, die beim Thema Nachhaltigkeit Vorbilder sind und Alternativen aufzeigen. Ich sehe das eher positiv momentan.
Mario: Ich glaube, genau an der Stelle kommt auch das Design ins Spiel. Wir als Designer haben die Verantwortung, Plattformen und Konzepte zu entwickeln, die es jedem einzelnen Verbraucher einfacher machen, aktiv etwas zu ändern und eine Teil beizutragen. Viele wollen das auch und das Umdenken ist da, aber oft scheitert es trotzdem. Denn wenn es so weit ist, lässt man sich wieder verführen von der Werbung und unser Konsumgesellschaft. Ich glaube, da kann Kommunikationsdesign, egal ob in der Werbung oder in der Form einer App, wirklich etwas ändern.

presstige: Welche Rolle spielt das Design denn bei eurer App?

Nathalie: Das Design spielt eine enorm wichtige Rolle. Gerade wir als Gestalter und Kreative haben immer einen gesellschaftlichen Anspruch. Uns ist es total wichtig, hinter welchen Projekten wir stecken und wie wir arbeiten. Wenn es dann gelingt, Konzepte schön zu visualisieren und zu verpacken, geht uns das Herz auf.
Uns war es super wichtig, dass die Datenvisualisierung und das Schrankgewicht auf den Punkt gebracht werden. Dabei haben wir uns für eine Farbpalette entschieden, die sehr naturbelassen ist, aber auch zeitlos, modern und zeitgemäß. Wir haben viel Schwarz- und Grüntöne reingebracht. Außerdem haben wir ganz markante, moderne Schriftarten ausgewählt. Mit der Illustration, die sehr clean und grafisch ist, mit diesen kleinen Figuren, die sich bewegen und Emotionen zeigen können, wollten wir mit so wenig Schnickschnack wie möglich beim Verbraucher etwas bewirken. Es war von vornherein klar, dass das Design auffallen soll, sich aber auch zurücknimmt, sodass die Inhalte im Vordergrund stehen. Eine App muss bestimmte Funktionen erfüllen: sie muss praktisch sein, kurze Wege haben und man muss Spaß an der Nutzung haben. Wenn man eine App öffnet und schon das Gefühl hat, man weiß nicht, wo man draufklicken muss, um weiterzukommen, ist das natürlich nicht passend. 

© Nathalie Pollok, Mario Kreuzer
Das Konzept hinter dem Design.

presstige: Ihr habt vorhin selbst angesprochen, dass ihr mit der App gerade nicht den moralischen Zeigefinger heben wollt. Wie wichtig ist es euch bei der Gestaltung gewesen, eher mit positiver Bestärkung zu arbeiten und weniger negative Konsequenzen aufzuzeigen?

Mario: Das war auf jeden Fall wichtig. Das spiegelt sich auch in jedem Detail wider, von der Formulierung der Sätze und bis zur Farbwahl. Es ist ein wahnsinnig ernstes Thema: Menschen leiden unter der Modeidustire und die Natur wird zerstört. Es ist wirklich schlimm, wenn man die ganzen Fakten, Zahlen und Bilder dazu sieht. Aber es löst das Problem nicht, jemandem nur das Schlechte zu zeigen, weil die Person dann resigniert. Unser Ziel war es, das Problem positiv anzugehen und die Nutzer in der App zu behalten, ohne dass sie sagen: „Ohje, ich will mich da gar nicht damit auseinandersetzen. Ich lösch die App wieder“. 
Nathalie: Da haben wir sehr lange diskutiert. Es gibt ganz unterschiedliche Mechanismen, wie man Leute bei einem Thema behält. Bei der Gestaltung einer App gibt es zum Beispiel das Prinzip der Gamification, also dass man so eine Art Spiel daraus macht. Das wollten wir aber nicht. Uns war es wichtig, dass man sich bewusst dafür entscheidet und man weiß, dass da nicht nur positive Sachen kommen, sondern es eine App ist, die informieren, Transparenz bringen und  zum Umdenken anregen soll. Wir wollen da kein Spiel daraus machen oder die Leute unterhalten, sondern einfach Wissen vermitteln.
Mario: Wir hatten im gleichen Semester auch Soziologieunterricht und da haben wir auch besonders behandelt, wie unsere Gesellschaft funktioniert und was die Aufgabe des Designers dabei ist.

© Mario Kreuzer

presstige: Teil des Schrankgewichts ist, dass die App die Klamotten nach Hersteller, Herkunft und Material bewertet. Habt ihr diese Einschätzungen, welche Marke und welches Material wie viele Punkte bekommt, selbst entwickelt?

Mario: Was den Hersteller betrifft, haben wir uns an der Plattform „good on you“ orientiert. Die ist wirklich sehr zu empfehlen, für jeden der sich beim Kauf fragt: “Wie gut ist diese Marke?”. Die Bewertung funktioniert mit mehreren Kategorien, zum Beispiel ob die Firma Umweltauflagen hat, ob sie die Mitarbeiter fair bezahlt oder wie die Herstellung aussieht. Das war die Basis für unsere Bewertung der Hersteller und auch teilweise die der Herstellung und der Herkunft. Andererseits haben wir aber auch eigene Einschätzungen vorgenommen. Bio-Baumwolle ist natürlich besser als herkömmliche Baumwolle. Synthetik-Stoffe sind nochmal schlechter, wegen des Mikroplastiks, das bei jedem Waschgang ins Abwasser geht. Dann gibt es noch recyceltes Synthetik, das ist wieder ein bisschen besser. Damit haben wir für uns eine Liste erstellt. Aber diese konkreten Daten müssten wir noch aus verlässlichen Quellen beziehen, damit die App auch wirklich funktionieren könnte.

© Isabelle Mader
Die App „good on you“ gibt einen Überblick über nachhaltige Mode.

presstige: Habt ihr gemerkt, dass sich euer privater Konsum auch geändert hat, seitdem ihr euch so intensiv mit dem Thema auseinandersetzt?

Nathalie: Ja, auf jeden Fall. Klar kam das jetzt nicht nur durch die App. Wir waren beide schon vorher immer an Mode interessiert und natürlich auch an nachhaltigen Alternativen. Aber als Student kann man sich nicht alles leisten, was es in nachhaltigen Läden zu kaufen gibt.
Ich habe mir vor kurzem vegane Sportschuhe gekauft und hab mich dann super über den Einkauf gefreut, was ich vor einem Jahr vielleicht nicht gemacht hätte. 
Mario: Man merkt, dass das was mit einem macht und automatisch hat man die Ohren und die Augen noch viel stärker offen für das Thema. Auf Social Media wird man auch immer wieder daran erinnert. Ich habe in den Semesterferien meinen Schrank komplett ausgemistet und es hilft einfach, wenn man dann vor sehr viel weniger steht und sich wirklich ehrlich fragt: “Brauch ich das jetzt oder gebe ich das weg?”. Man fängt auch an, bewusst Etiketten in den Kleidungsstücken zu lesen. 

presstige: Seid ihr, während ihr das Konzept entwickelt habt, auch auf größere Schwierigkeiten oder Hürden gestoßen?

Nathalie: Ja, die Transparenz. Alle Unternehmen, die wissen, dass sie keine fairen Arbeitsbedingungen haben, wollen das natürlich nicht preisgeben. Von daher war die Datenerhebung zu den jeweiligen Marken nicht wirklich einfach, weshalb wir uns auch auf Seiten wie „good on you“ gestützt haben, die schon Recherche betrieben haben.

presstige: Habt ihr eigentlich damit gerechnet, dass ihr für eure Arbeit einen Preis bekommt?

Nathalie: Nein. Dazu muss man auch sagen, dass unsere Betreuerin uns ein bisschen gepusht hat. Sie war begeistert und hat uns da richtig unterstützt. Es war nochmal Aufwand, weil wir das Erklärvideo entwickeln mussten und noch ein paar zusätzliche Sachen, damit die Jury das Konzept bewerten kann. Wir waren schon überwältigt, weil es renommierte Grafikdesigner sind, die wirklich Ahnung haben. Das hat uns echt gefreut und natürlich auch überrascht.
Mario: Die Hauptmotivation war einfach auszuprobieren, an so einem Wettbewerb teilzunehmen, die Erfahrung zu machen und sich da reinzuhängen mit einem animierten Video, Boards und einer Präsentation. Aber es hat sich gelohnt. Wir sind wirklich froh, dass es so weit gekommen ist.

presstige: Danke für das Interview!

Und falls jemand Lust hat Nathalie und Mario beim Programmieren zu unterstützen, kann er sich gerne unter chefredaktion@presstige.org melden.