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	<title>facebook Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>facebook Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>So geht Profilbild heute: eine Typisierung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 18:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben sie oft gesehen, wir haben sie oft belächelt und &#8211; auch wenn wir es nicht gerne zugeben – wir haben sie auch mal ausprobiert: Duckface und Spiegelpic. Doch wie zeitgemäß sind diese Profilbildklassiker noch? Presstige hat sich auf...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/profilbildtypisierung/">So geht Profilbild heute: eine Typisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben sie oft gesehen, wir haben sie oft belächelt und &#8211; auch wenn wir es nicht gerne zugeben – wir haben sie auch mal ausprobiert: Duckface und Spiegelpic. Doch wie zeitgemäß sind diese Profilbildklassiker noch? Presstige hat sich auf Facebook für euch umgesehen und die häufigsten Fälle in einer Typisierung zusammengestellt. Und siehe da: Das Duckface scheint langsam abzuschwellen und die Spiegel gehen wieder ihrem natürlichen Tagesgeschäft nach.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1966" alt="profilbildtypisierung_illu-01" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01.png" width="800" height="550" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01.png 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01-400x275.png 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Antonia Antonova<br />
</strong></h5>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Der Extremsportler</strong></h3>
<p><strong></strong>Er kann Wasserski fahren, klippenspringen, surfen, sprinten, skaten – kurz gesagt: Er kann alles. Der „Extremsportler-Typ“ zeigt sich gerne aktiv und dynamisch. Typisch für ihn sind Fotos, die wie zufällige Momentaufnahmen wirken und eine besonders spektakuläre Form der sportlichen Ertüchtigung darstellen. Die Alltäglichkeit hinter diesen extremen Posen sei allerdings dahingestellt.</p>
<h3><strong>Der Geheimnisvolle</strong></h3>
<p>Ob mit Haut, Haaren oder Hut – der „geheimnisvolle Typ“ verbirgt stets sein Gesicht. Seine wahre Identität lässt sich allein anhand der hundert weiteren Facebook-Bilder erahnen. Seine Fotos wirken oft künstlerisch anspruchsvoll und drücken aus: Ich habe es einfach nicht nötig! Eine radikalere Strömung dieses Typs stellt der „Pseudo-Nutzer“ dar. Denn während sich der Geheimnisvolle die eigenen Hände vor das eigene Gesicht hält, tritt der „Pseudo-Nutzer“ überhaupt nicht in Erscheinung. Stattdessen schickt er Stars, Autos oder Karikaturen in den Ring der oberflächlichen Beurteilung.</p>
<h3><strong>Der Besitzer</strong></h3>
<p>„Seht her, ich habe einen Partner!“ Das könnte sich der „Besitzer-Typ“ gedacht haben, als er seine hilflose neue Flamme vor die Kamera gezerrt hat. Charakteristisch für diesen Profilbildtyp ist es, den Partner, die beste Freundin oder das iPad – je nachdem, was gerade das Neueste ist – im Bild zu präsentieren.</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3><strong>Der Weltenbummler</strong></h3>
<p>Dass ein Facebook-Nutzer viel in der Welt herumgekommen ist, lässt sich oft schon am Profilbild ablesen. Der Typ „Weltenbummler“ platziert sich gerne vor atemberaubenden Kulissen aus aller Welt: Hämisch grinsend vor den Niagarafällen, der Zugspitze oder der New Yorker Skyline provoziert er bei den Zuhausegebliebenen oftmals Neid und Mordgedanken.</p>
<h3><strong>Das Webc(h)amäleon</strong></h3>
<p>Abwechslungsreich und doch eintönig: Das Webc(h)amäleon wechselt sein Profilbild überproportional häufig, doch meist mit wenig Varianz. Von Bild zu Bild gibt es eine anders drapierte Haarsträhne, einen anders belichteten Raum oder bei den besonders Mutigen: ein anderes Outfit. Dabei greift das Webc(h)amäleon bezeichnenderweise gerne zur Webcam. So produziert es Bilder in großer Stückzahl und wechselt monatlich oder gar wöchentlich.</p>
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		<title>Zeitfresser im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessica Hubatsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2014 22:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[whatsapp]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zeitfresser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel Zeit verbringen wir tatsächlich online? Wer hätte sich vor zwanzig Jahren je träumen lassen, dass einmal jeder Mensch mit jedem anderen Menschen auf der Welt verbunden sein kann? Eine E-Mail von Kanada nach Italien oder eine Sprachnachricht von...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/zeitfresser-im-internet/">Zeitfresser im Internet</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie viel Zeit verbringen wir tatsächlich online?</strong></h2>
<p>Wer hätte sich vor zwanzig Jahren je träumen lassen, dass einmal jeder Mensch mit jedem anderen Menschen auf der Welt verbunden sein kann? Eine E-Mail von Kanada nach Italien oder eine Sprachnachricht von Deutschland nach Kolumbien. Heutzutage ist dies alles möglich, Internet das neue Zauberwort. Aber wie viel Zeit verbringen wir tatsächlich in ständiger Verbindung?</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser.png"><img decoding="async" class="wp-image-1910" alt="illu_zeitfresser" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser.png" width="1201" height="602" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser-1024x513.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Jessica Hubatsch, Illustration: Simone Mayer</strong></h5>
<h3><strong>Montag</strong></h3>
<p>Das Wochenende steckt mir noch in den Knochen. Beim Aufwachen erhalte ich erst einmal drei WhatsApp-Nachrichten, eine neue Freundschaftsanfrage in Facebook und zwei neue E-Mails auf meinem Smartphone. Der Wecker klingelt also kaum und ich checke bereits meine Neuigkeiten. Am Frühstückstisch rufe ich dann auch noch Instagram auf. Was haben denn meine Freunde am Wochenende gemacht? Was isst eine Münchener Bloggerin zum Frühstück oder welche Kleidung trägt sie heute? Dank Instagram, und somit auch dem Internet, bin ich genauestens informiert. Und auch in einer weniger spannenden Vorlesung lohnt es sich für mich, diese App aufzurufen. Laut <a title="Rescuetime" href="https://www.rescuetime.com/http://" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Rescuetime</a>, einem Tool, das meine verschwendete Zeit am Handy misst, habe ich 52 Minuten und vier Sekunden mit der Foto-App verbracht.</p>
<h3><strong>Dienstag</strong></h3>
<p>In fünf Stunden Mittagspause kann man einiges tun. Ich nehme mir dort ein wenig Zeit und recherchiere für mein Referat im Grundkurs Politikwissenschaft. Selbst um die Grundlagentexte zu erhalten, brauche ich das Internet. Sämtlich Texte und Folien werden schließlich von den Dozenten in den Digicampus hochgeladen. Auch wenn eine Vorlesung entfällt, werde ich per E-Mail über den Ausfall informiert. Zurück zu meiner Recherche. Das Internet bietet mir unzählige Möglichkeiten, mich über ein Thema genauestens zu informieren. Was gibt es also Besseres?</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3><strong>Mittwoch</strong></h3>
<p>Heute ist mein freier Tag. Zeit also, um auch einmal zu entspannen. Wie wäre es mit einem guten Film oder einer neuen Folge meiner Lieblingsstaffel von Gossip Girl? Die habe ich zwar nicht auf DVD, aber dank Laptop und der neuesten Technik kann ich es mir in meinem Bett mit einer Tasse Tee gemütlich machen und dort für einen Augenblick den Unistress vergessen.</p>
<h3><strong>Donnerstag</strong></h3>
<p>Spätestens donnerstags wird es Zeit, sich über die Möglichkeiten für das kommende Wochenende zu informieren. In Facebook finde ich alle Veranstaltungen von „gelikten“ Clubs und Bars. So kann ich Veranstaltungen meiden, zu denen Personen, mit denen ich mich nicht mehr gut verstehe, zugesagt haben. Und nebenbei werde ich über alle Neuigkeiten der über 300 „Freunde“ informiert, wer jetzt mit wem zusammen ist oder was sie auf Spotify gehört haben. RescueTime zeigt mir, dass ich 25 Minuten und fünf Sekunden auf Facebook verbracht habe.</p>
<h3><strong>Freitag</strong></h3>
<p>Das Wochenende ist greifbar, die Planung steht in den Startlöchern. In welche Disco könnten meine Freunde und ich dieses Mal gehen? Oder sollen wir besser bei jemandem zu Hause bleiben und es uns dort gemütlich machen? Nach einer kurzen Diskussion mit ein paar Freunden auf WhatsApp und schon steht der Plan für die nächsten zwei Abende. Mit dieser App verschwende ich sogar die meiste Zeit, nämlich eine Stunde und 50 Minuten.</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>In den fünf Tagen, an denen ich genau darauf geachtet habe, wie oft ich das Internet verwende, ist mir erst richtig bewusst geworden, dass ich zumindest immer mein Smartphone in Reichweite habe. Insgesamt war ich in fünf Tagen circa 20 Stunden allein mit meinem Handy online. Außer für die Recherchearbeit und die Serie habe ich meinen Laptop so gut wie nie hochgefahren. Außerdem fiel mir auf, wie mein Umfeld mit dem Smartphone so umgeht: Es gibt kaum einen Hörsaal oder eine Straßenbahn, in der keiner auf sein Handy schaut. Zumindest schalte ich jetzt nachts das Internet auf meinem Smartphone aus. Da brauche ich es eh nicht. Aber auch wenn ich mit Freunden unterwegs bin, sollte ich das Handy einmal in der Tasche lassen. Meistens verpasse ich ja doch nichts Wichtiges, wenn es nicht zur Hand ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/zeitfresser-im-internet/">Zeitfresser im Internet</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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