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	<title>italien Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Reiseziele und ihre Spleens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 13:12:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/08/reiseziele-und-ihre-spleens/">Reiseziele und ihre Spleens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien noch nicht wissen, wo es hingehen soll, haben wir vier europäische Länder im Schnellcheck:</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4811" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg" alt="Italien-(1)" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Italien</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-4812" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg" alt="Italien-(2)" width="300" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Menschen in dem Land, das einem Stiefel zum Verwechseln ähnlich sieht, ernähren sich gefühlt ausschließlich von Pizza und Pasta – und zum Nachtisch gibt’s Tiramisù oder Gelato. Klar! Trotzdem sind sie (vor allem die Italienerinnen) offenbar so schmal und zierlich gebaut, dass man, will man in Italien Kleidung kaufen, schon mal im Voraus alles zwei Kleidernummern größer aussuchen sollte. Ach ja, immer diese ewigen Vorurteile. Insgeheim finden wir Italien eigentlich ziemlich toll – das erklärt auch, warum das Land eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist. Und das zu Recht! Schließlich ist für jeden (Urlaubs-)Geschmack etwas dabei: Ob Sonnenanbeter, Kultursüchtige oder Adrenalinjunkies – in Bella Italia gibt es sowohl wunderschöne Strände, bedeutsame historische Metropolen, jede Menge Kultur und auch Berge haben sie, mal ganz abgesehen von den sonstigen Naturwundern (zum Beispiel dem Vesuv). Was will man da mehr? Bei so viel Auswahl und Abwechslung bleibt einem manchmal wirklich nur die Qual der Wahl: Pizza oder Pasta?<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4810" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg" alt="Griechenland-(3)" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><span style="font-family: Oswald, Georgia, sans-serif; font-size: 1.17em; line-height: 1.5em;">Griechenland</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4809" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg" alt="Griechenland-(2)" width="300" height="225" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Wie viel Gyros könnte man wohl vom Euro-Rettungsschirm kaufen? Spaß bei Seite, mit Mathe kann eh keiner was anfangen, deshalb ab nach Griechenland. Nicht nur, weil sie unseren Tourismus verdient haben, sondern, weil Griechenland so sehr wie kein anderes Land Sehnsüchte nach Sommer und Salzkruste auf der Haut in uns weckt. Nirgendwo sonst sind weiße Häuser mit blauen Dächern und Fensterläden vor farblich passendem, zutiefst blauem Meer und dem leisen Klirren der Muschelwindspiele über den Türen so schön wie in Griechenland. Nirgendwo sonst gibt es so viele gute Oliven, griechischen Salat und griechischen Joghurt. Nirgendwo sonst wird so rhythmisch Sirtaki getanzt und ausgelassen Ouzo getrunken. Nirgendwo sonst hat das olympische Feuer so hell gelodert wie auf dem antiken Olymp. Nirgendwo sonst wurde je so viel philosophiert wie in der Wiege der Demokratie am Rande Europas. Und kein Land kann mit so vielen Göttern und Helden aufwarten, wie, genau: die Griechen. Spider-, Super-, Batman, wer war das noch? Zeus, Apollo, Artemis, Herakles und Odysseus geben hier den Ton an. Nicht umsonst gelten die Griechen, die auch mit zu den gastfreundlichsten Völkern zählen, als besonders stolz und zäh – sie wissen eben, dass Heldentum unsterblich macht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4804" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg" alt="Niederlande-(3)" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Niederlande</h3>
<p style="text-align: justify;">„Zee“ ist „Meer“ und „Meer“ ist „See“? Wer Holländisch lernen möchte, darf sich nicht in die Irre führen lassen! Denn obwohl die Sprache der Niederländer manchmal stark dem Deutschen ähnelt (was Hin und Wieder auch wirklich sehr lustig sein kann &#8211; lest unbedingt mal eine Bauanleitung oder Ähnliches auf Niederländisch!), gibt es doch deutliche Bedeutungsunterschiede. Und auch das Land selbst hat besondere Eigenschaften. Zum Beispiel befindet sich ein Viertel der niederländischen Fläche unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung des Festlandes liegt bei gerade mal 322,5 Metern (zum Vergleich: Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands hat eine Höhe von 2962 Metern). Fahrrad fahren in den Niederlanden ist also wirklich sehr entspannt. Am besten auf einer der zahlreichen kleinen Inseln, die sich im Ijsselmeer finden lassen. Dann dauert es nämlich manchmal gar nicht lange, bis man einmal die komplette Insel überquert hat. Auf diese Inseln gelangt man im Idealfall mit einem kleinen Segelboot – ein Erlebnis, dass man unbedingt einmal gemacht haben sollte.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4807" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg" alt="Oesterreich" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Österreich</h3>
<p style="text-align: justify;">Okay, liebe Nachbarn, wir geben es ja zu. Marcel Hirscher ist der beste Slalomfahrer!! Keine Sorge, wir wollen diesmal auch gar nicht an eurem beste-Skination-der-Welt-Ego kratzen. Nein, wir wollen sagen, wie schön es bei euch ist. In ein paar Monaten fallen wir eh schon wieder bei euch ein, wie die Heuschrecken – sobald Venediger, Dachstein, Großglockner, Kitzsteinhorn und Stubaier Gletscher ihr weißes Kleid über gestreift haben und ihr uns Piefkes selbst mit gesalzenen Liftpreisen und Vignettenpflicht nicht abschrecken könnt. Österreich, du bist unwiderstehlich! Ehrlich: Mozart(kugeln), Franz und Sissi, Wiener Dialekt, Festspiele, Avatar, atemberaubende Natur (die nicht nur Berge, sondern auch wunderschöne Flüsse und Seen zu bieten hat), Christoph Waltz und selbstverständlich: Kaiserschmarrn und Almdudler. Es gibt eigentlich nichts, was du nicht hast: In Salzburg findet man die schönsten Dirndl, am Arlberg die besten Tiefschneehänge, in Tirol die schaurigsten Perchten, in Wien Philosophie, Kultur, die beste Sachertorte und kosmopolitischen Flair. In Kitzbühel trifft man auf die neuesten Schönheits-OP-Trends, die exklusivste Pelzmode und die besten Golfplätze &#8211; ach ja, und unseren Kaiser. Nur über den Austro-Pop, darüber sollten wir vielleicht irgendwann nochmal reden. Aber ja, sogar den Eurovision-Song-Contest gönnen wir euch von Herzen. &#8230;wobei, jetzt fällt‘s uns zum Schluss doch noch ein: Wir haben leider das bessere Bier als euer Zipfer!</p>
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		<title>Tipps für unterwegs: Autostopp für Anfänger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Endt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 16:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer trampt, reist billiger &#8211; und intensiver. Nirgends lässt sich ein Land so gut erkunden wie auf dem Beifahrersitz seiner Einwohner. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust. Dos – Was man unbedingt beachten und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer trampt, reist billiger &#8211; und intensiver. Nirgends lässt sich ein Land so gut erkunden wie auf dem Beifahrersitz seiner Einwohner. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust.</strong></p>
<h2>Dos – Was man unbedingt beachten und tun sollte</h2>
<h3>1. Sich zu erkennen geben</h3>
<p>Kennt ihr die <a href="http://www.zeit.de/2014/15/dating-app-tinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dating-App </a><em><a href="http://www.zeit.de/2014/15/dating-app-tinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tinder</a>?</em> Dort sieht man von seinen potentiellen Dates erstmal nur ein einziges Foto. Keine Beschreibung. Findet man das Foto interessant, wischt man nach rechts, andernfalls nach links. Dutzende Profile pro Minute kann man so durchzappen. Das ist verdammt oberflächlich – aber eigentlich nur ehrlich. Wir entscheiden nun mal in Sekundenbruchteilen, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht.</p>
<p>Wer an der Landstraße an einem Tramper vorbeifährt, hat noch viel weniger Zeit als bei <em>Tinder</em>, um über linkes Pedal (bremsen und mitnehmen) oder rechtes Pedal (weiterfahren) zu entscheiden. Wenn du an der Straße stehst und mitgenommen werden willst, solltest du in diesen wenigen Augenblicken gut zu sehen sein. Oder würdest du jemanden daten, denn du nur versteckt hinter Sonnenbrille, Wollmütze, Schal und Vollbart gesehen hast?</p>
<p>Also zeig dein Gesicht, wenn du am Straßenrand den Daumen raushältst. Und lächle. Ebenfalls sehr nützlich: Ein großes Schild, auf dem steht, wo du hinwillst.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2662" alt="max_se" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png" width="1200" height="757" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se-400x252.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se-1024x645.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3>2. Reden und Fragen stellen</h3>
<p>Klar, man kann trampen einfach als Möglichkeit sehen, günstig von A nach B zu kommen. Nur verpasst man dann halt das Beste.</p>
<p>Wer Anhalter mitnimmt, macht das aus Hilfsbereitschaft. Und aus Langeweile. Die Gutherzigen sind ganz oft Leute, die für ihren Beruf den ganzen Tag im Auto sitzen. Beispielsweise Handelsvertreter: Ich bin schon bei Verkäufern von Olivenöl (seither kaufe ich nur Bertolli), Kugelschreibern, Melkmaschinen und vielem mehr mitgefahren. Diesen Leuten ist hinter ihrem Lenkrad einfach unglaublich fad. Darum ist es nur höflich und ein Teil des Deals, ein paar Worte mit dem Fahrer zu wechseln. Vor allem aber ist es die allerallerbeste Möglichkeit, etwas über sein Reiseland zu erfahren. Stellt ein paar Fragen, und lasst die Leute erzählen. Welche Orte in der Umgebung lohnen einen Besuch? Welche Probleme beschäftigen die Leute gerade? Was halten sie vom aktuellen Präsidenten? Wie mächtig ist die Mafia in Süditalien wirklich? (Antwort von Vitello: Sehr, sehr mächtig) Wie lebt man als junger Schwede mit den hohen Alkoholpreisen? (Antwort von Alexander: Ganz gut, wenn man kistenweise Bier aus Deutschland importiert und unversteuert weitervertickt)</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Reiserubrik.png" /></td>
<td><strong>Reise-Serie</strong><br />
Unsere Autoren erzählen von ihren schönsten Reise-Erlebnissen und geben <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">Tipps für unterwegs</a>. Alle Folgen sind <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>3. Spontan sein</h3>
<p>Trampen kann furchtbar sein. Da wartet man stundenlang am Straßenrand, bis endlich jemand anhält; und dann fährt der ganz woanders hin, als man eigentlich will. “Aber ich kann dich bis zum nächsten Abzweig mitnehmen, das sind fünf Kilometer.” Na besten Dank. Da hilft nur eins: Vergiss deine Pläne und reise dorthin, wo dein Fahrer eben hinfährt. Er wird dir unterwegs die besten Tipps für seine Stadt geben (vgl. Punkt 2) und du wirst dort eine großartige Zeit haben, auch wenn der Ort eigentlich nie auf deiner Liste stand.</p>
<p>Ein Freund von mir wollte einmal von Norddeutschland zurück in die Schweiz trampen, wo er studiert. Die Leute, die in aufgesammelt haben, waren allerdings gerade auf dem Weg in den Spanien-Urlaub. Natürlich hat Daniel seinen persönlichen Semesterbeginn verschoben und noch ein paar schöne Tage in Barcelona verbracht. Trampen kann fantastisch sein.</p>
<figure id="attachment_2663" aria-describedby="caption-attachment-2663" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2663" alt="Foto: Sebastian Endt" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png" width="600" height="336" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb-400x224.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2663" class="wp-caption-text">Foto: Sebastian Endt</figcaption></figure>
<h2>Don&#8217;ts – Was man lieber lassen sollte</h2>
<h3>1. Metropolen ansteuern</h3>
<p>Nach meiner Erfahrung kommt man erstaunlich gut in große Städte hinein. Ob Stockholm, Christchurch oder Florenz, immer wurde ich direkt ins Zentrum chauffiert. Nur leider kommt man kaum wieder hinaus. Man gondelt in einem überfüllten Linienbus irgendwo an den Stadtrand, stellt sich in die Abgaswolke einer überquellenden Ausfallstraße und hebt den Daumen. Der Verkehr ist so dicht, dass für die Autos kaum eine Möglichkeit zum Anhalten besteht. Nach Stunden gabelt einen jemand auf. Allerdings nur für ein paar Kilometer, schließlich gibt es um große Städte herum tausende Abzweigungen.</p>
<p>Große Städte sind natürlich häufig sehr sehenswert. Wer nicht auf sie verzichten will, findet auf Portalen wie <a href="http://hitchwiki.org/en/Main_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hitchwiki.org</a> sehr nützliche Tipps für die Weiterreise, wie etwa Buslinien, die einen in die Nähe günstig gelegener Autobahnraststätten bringen.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2664" alt="sebi_tanke" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png" width="1200" height="757" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke-400x252.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke-1024x645.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3>2. Nach Neapel fahren</h3>
<p>Keine Ahnung, vielleicht hatten wir einfach nur Pech. Aber Trampen in Süditalien war absolut furchtbar. Von Florenz kommend, verlief unsere Reise nach Neapel noch ganz akzeptabel. Wir hatten lange Wartezeiten, aber wir schafften es in einem Tag. Dann erkundeten wir Napoli, was sich definitiv gelohnt hat. Weiter wollten wir nach Bari, etwa 270 Kilometer östlich. Eine Strecke, die man in einem halben Tag leicht schaffen sollte. Wir verbrachtenzwei volle Tage auf der Straße und dazwischen eine Nacht auf dem Boden eines Rasthauses. Am Abend des zweiten Tages, noch keine 100 Kilometer von Neapel weg, gaben wir auf und nahmen den Bus. Nicht nur, dass uns keiner mitnahm &#8211; die Leute haben uns wahlweise ausgelacht oder wie Aussätzige angesehen.</p>
<h3>3. Sich an diese Regeln halten</h3>
<p>Trampen ist jedes Mal komplett anders und voller Überraschungen. Also vergiss alles, was hier steht und mach deine eigenen Erfahrungen. Vielleicht kommst du ja in Süditalien super zurecht. Erzähl uns doch anschließend hier in den Kommentaren, was du erlebt hast.</p>
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