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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Ehrenamt: Als Mentor Bildungschancen ermöglichen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jun 2023 11:34:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der gemeinnützige Verein Haydee! e.V setzt sich für Bildungsgerechtigkeit ein, insbesondere für Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch benachteiligten Familien. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2023/06/ehrenamt-als-mentor-bildungschancen-ermoeglichen/">Ehrenamt: Als Mentor Bildungschancen ermöglichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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									<p>Die Corona-Pandemie, der Krieg in der Ukraine und die Inflation – all diese<br />gesellschaftlichen Veränderungen trafen und treffen sozioökonomisch benachteiligte<br />Personen besonders stark. Bei Kindern und Jugendlichen spiegelt sich das in den<br />Noten wider.</p><p>Die zunehmende Heterogenität der Schüler:innen in Deutschland verdeutlichen,<br />dass der Schulerfolg vor allem von Faktoren wie Herkunft und sozioökonomischem<br />Hintergrund abhängig ist.</p><p>Laut dem Hochschul-Bildungs-Report aus dem Jahre 2020 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerfamilien 79 ein Studium, während dies in Nicht- Akademikerfamilien nur 27 von 100 Kindern sind.¹ Fehlende Vorbilder, soziale Ungerechtigkeiten und finanzielle Schwierigkeiten tragen dazu bei.</p><p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-25599 aligncenter" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230523-WA0027-300x78.jpg" alt="" width="300" height="78" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230523-WA0027-300x78.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230523-WA0027-768x199.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2023/05/IMG-20230523-WA0027.jpg 866w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p><p>Der gemeinnützige Verein Haydee! e.V will gegen diese Situation etwas tun und setzt<br />sich für Bildungsgerechtigkeit ein. Der Verein wurde 2020 gegründet als im Zuge der<br />Corona-Pandemie und den verordneten Lockdowns besonders Kinder und Jugendliche aus sozioökonomisch schwächeren Familien Probleme mit dem Schulstoff bekamen. Eine Nachhilfe ist für sie oftmals zu teuer, denn je nach Anbieter kostet eine Stunde Nachhilfe 10 bis zu 50 Euro.² Die Berliner Studentin Lizge Yigmis hatte deshalb die Idee eine ehrenamtliche digitale Nachhilfeplattform für Schüler:innen mit Migrationshintergrund sowie aus sozioökonomisch benachteiligten Familien zu schaffen. Über die Plattform erhalten sie freien Zugang zu Nachhilfe – denn Bildungschancen sollten nicht vom Geldbeutel abhängen.</p><p><strong>Wie läuft die Unterstützung genau ab?</strong></p><p>„Haydee!“ vermittelt Mentor:innen an benachteiligte Schülerinnen und Schüler.<br />Ein:e Mentor:in gibt einmal die Woche 60 Minuten ehrenamtlich digitale Eins-zueins-Nachhilfe. Der Fokus liegt dabei auf einer freundschaftlichen Unterstützung:<br />also einem Mentoring.</p><p><strong>Wie läuft das Mentoring ab?</strong></p><p>Die Mentor:innen dürfen frei wählen, bei welchen Fächern und Schulformen sie Unterstützung anbieten möchten. Die Schüler:innen, die sich als „Mentees“ anmelden, können sich nachweislich keine reguläre Nachhilfe leisten. Während sich die Einen nur Unterstützung bei den Hausaufgaben wünschen, bereiten sich die Anderen auf den Schulabschluss oder auf wichtige Prüfungen vor. Die Nachhilfe findet dann online über einen Videoanruf ab.</p><p><strong>Um als Mentor:in zu helfen, durchläuft man folgende Schritte:        </strong><strong>                                     </strong></p><p>1. Registrierung unter <a href="https://www.haydee-digitalenachhilfe.com/mentor-innen" class="broken_link">https://www.haydee-digitalenachhilfe.com/mentor-innen</a><br />2. Kick-Off-Call mit einem &#8220;Haydee!&#8221; Mitglied<br />3. Einreichen eines Führungszeugnisses<br />4. Matching-Prozess und Zuteilung eines Mentees<br />5. Kennenlerngespräch mit deinem Mentee unter Begleitung von “Haydee!”<br />6. Das Mentoring kann starten</p><p>Der Verein freut sich nicht nur über jede Mentorin und jeden Mentor, sondern auch<br />über engagierte Menschen, die sich in der Vereinsarbeit engagieren möchten.                <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Aufgabenfelder sind unter anderem die Betreuung von Mentees, das Anwerben von </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">neuen Mentor:innen, aber auch die Kooperation mit externen Partnern, die &#8220;Haydee!&#8221;-</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Mentees über berufliche Möglichkeiten informieren und sie auf ihrem Weg </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">unterstützen. Der Verein arbeitet ortsunabhängig online und hält sich mit </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">wöchentlichen Treffen auf dem neuesten Stand.</span></p><p>Für sein Engagement im Bildungssektor wurde „Haydee!“ vielfach ausgezeichnet. So<br />wurde der Einsatz des Vereins wurde mit dem „einheitspreis“ der Bundeszentrale für<br />politische Bildung geehrt. Neben weiteren Auszeichnungen, wie von<br />digital.engagiert, zählte „Haydee!“ zu den Finalisten des „Engagementpreises der<br />Studienstiftung des deutschen Volkes“, der „Deutschlandstiftung Integration“ und<br />gehört zu den Top 25 von startsocial. Zudem wurde &#8220;Haydee!&#8221; für den Deutschen<br />Engagementpreis nominiert.</p><p><strong>Persönliche Erfahrung:      </strong></p><p>Da ich selber schon das Mentoring für eine Schülerin übernommen habe und auch<br />Einblicke in die Teamarbeit des Vereins bekomme, kann ich eine 100%ige<br />Empfehlung aussprechen. Besonders gut gefällt mir die zeitliche Flexibilität und dass<br />die Nachhilfe genau auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, die die Unterstützung<br />dringend benötigt.</p><p>Die Nachhilfe läuft unkompliziert über Video-Anrufe, welche ich einmal in der<br />Woche für 60 Minuten in meinen Freistunden tätige. Mein Mentee und ich arbeiten<br />Aufgaben aus ihrem Schulbuch ab und vertiefen schwierigere Aufgaben. Wir lernen<br />gemeinsam Mathematik für die siebte Jahrgangsstufe Realschule.</p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Bei Wünschen oder Problemen können wir uns jederzeit an ein Mitglied von &#8220;Haydee!&#8221; </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">wenden oder uns mit anderen MentorInnen austauschen.</span></p><p><span style="font-weight: 400;"><strong>Kontakt zu &#8220;Haydee!&#8221;</strong> findet Ihr über:</span></p><p><a href="mailto:mentoring@haydee-digitalenachhilfe.com"><span style="font-weight: 400;">mentoring@haydee-digitalenachhilfe.com</span></a>        <a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); background-color: #ffffff;" href="https://www.instagram.com/haydeenachhilfe/">https://www.instagram.com/haydeenachhilfe/</a><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">  </span><a style="font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight ); background-color: #ffffff;" href="https://www.facebook.com/haydee.digitalenachhilfe">https://www.facebook.com/haydee.digitalenachhilfe</a></p><p>¹https://www.hochschulbildungsreport2020.de/  ²<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">https://www.superprof.de/blog/privatunterricht-tarif/ </span></p>								</div>
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		<title>&#8220;Der Bildungsbereich darf kein Sparbereich sein&#8221; &#8211; Die GEW protestiert für die Bildung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Eberhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gut vier Wochen nach der Wahl, am 23. Oktober, plant die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft einen Bildungsprotest in Augsburg. Worum es dabei geht und ob bildungspolitische Themen auch für die anstehende Wahl wichtig sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/09/der-bildungsbereich-darf-kein-sparbereich-sein-die-gew-protestiert-fuer-die-bildung/">&#8220;Der Bildungsbereich darf kein Sparbereich sein&#8221; &#8211; Die GEW protestiert für die Bildung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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									<p>Es ist der erste Schultag des Jahres heute, der 14. September. Katrin Fischer sitzt in einem Eiscafé, die Beine überschlagen. „Es war entspannt heute,“ sagt sie, „die Kinder und ich kannten uns schon, ich hatte die Klasse schon letztes Schuljahr.“ Einen ersten Schultag hat Katrin Fischer schon oft erlebt: Seit über 30 Jahren ist sie Lehrkraft, arbeitet an einer Mittelschule. Als Mitglied im örtlichen Personalrat des Schulamtes Augsburg-Land und als stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes der GEW, setzt sie sich auch außerhalb ihrer Lehrtätigkeit für die Belange von Lehrkräften und für bildungspolitische Themen ein.</p>								</div>
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									<p>Sich für bildungspolitische Themen einzusetzen, das sei jetzt besonders wichtig, sagt Fischer. Und: „Ich habe eine ganz schöne Wut im Bauch, auch wenn ich so ruhig darüber rede.“</p>								</div>
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									<p>Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hätten die Bildungsungleichheit verstärkt – wie sehr, und wer besonders davon betroffen sein wird, das werde man erst später sehen. „Wir werden erst später erfahren, wer sein Studium abgebrochen hat, um lieber eine finanziell abgesicherte Ausbildung zu machen oder wer erst gar nicht angefangen hat zu Studieren. Wir werden auch erst später sehen, wer die größten Defizite in den Schulen tragen muss. Auf jeden Fall bedeuten die Auswirkungen aber einen massiven Rückschritt für die Bildungsgleichheit,“ sagt Fischer. Deshalb plane die GEW bereits jetzt einen Bildungsprotest im Oktober: Am 23.10 soll auf Missstände, wie den Lehrkräftemangel oder die fehlende Unterstützung der Studierenden während der Corona-Pandemie, aufmerksam gemacht werden.</p>								</div>
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									<p>Der Protest findet damit gut vier Wochen nach der Bundestagswahl statt, abgekoppelt vom Wahlkampf. Das hängt auch damit zusammen, dass Bildungspolitik in Deutschland Ländersache ist. Trotzdem müssten Bildungsthemen präsenter sein in der aktuellen, öffentlichen Debatte, sagt Fischer. „Generationen sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden, auch nicht bei der anstehenden Bundestagswahl. Aber die Frage, die sich jetzt alle stellen müssten, ist ‚Was brauchen die Jüngeren in unserer Gesellschaft?‘“ Denn Jüngere hätten oft keine Lobby, und als Wahlberechtigte sind sie in der Minderheit: Während 57% der <a href="https://www.bundeswahlleiter.de/info/presse/mitteilungen/bundestagswahl-2021/01_21_wahlberechtigte-geschaetzt.html">Wahlberechtigten bei dieser Wahl</a> über 50 Jahre alt sind, stellen die unter 30-Jährigen nur 14,4%.</p>								</div>
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									<p> „Der Bildungsbereich darf kein Sparbereich sein,“ sagt Fischer. Genau das sei jedoch oft der Fall. Studierende wurden während der Coronapandemie nur sporadisch unterstützt – oft seien es nur „Symbolhandlungen“ gewesen, keine wirksamen Hilfen. An den Schulen herrscht Lehrkräftemangel, die Digitalisierung wurde lange Zeit vernachlässigt. Der Lehrkräftemangel sei dabei hausgemacht: So vorhersehbar er gewesen sei, so sehr sei er durch die Sparpolitik und die Einhaltung der schwarzen Null bedingt gewesen. „Man hat sich auch mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, Quereinsteiger zu qualifizieren,“ fügt Fischer hinzu. Wird Bildungspolitik nicht ernstgenommen, verstärke das die Bildungsungleichheit drastisch. Die Sparpolitik falle dann vor allem auf Schüler:innen zurück, die auf weniger Ressourcen, wie Unterstützung von Zuhause und finanzielle Ausstattung, aufbauen können.</p>								</div>
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									<p>Auch die fehlende Unterstützung der Studierenden kritisiert die Gewerkschafterin: die Umstellung aufs Homeoffice, oft ohne Anleitung, die lange Schließung der Bibliotheken, die mitunter zur Verlängerung der Studiendauer führte, die oft unklare Kommunikation. „Die Online-Formate bedeuten eine gewisse Ökonomisierung der Lehre und eine Verengung des Studiums auf die Wissensaneignung,“ sagt Fischer. Sowohl für das Studierendenleben als auch für das Lernen, brauche es dagegen die richtigen Rahmenbedingungen: „Studierende werden oft über ihr Studentenleben wahrgenommen, also WG-Partys und Feiern, und das ist ja auch wichtig. Aber man darf nicht vergessen, was für ein Studium an Selbststeuerung und Disziplin wichtig ist. Das lernen viele Studierende erst und dabei brauchen sie Anleitung und die richtigen Bedingungen.“</p>								</div>
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									<p>Um Defizite, welche durch Distanz- und Wechselunterricht entstanden sind, aufzuholen, stellen Bund und Länder Gelder für Brückenprogramme zur Verfügung. Dabei gehe es nicht nur um inhaltlichen, sondern auch um sozialen Nachholbedarf, betont Fischer. Oft stehe jedoch zu wenig Personal zur Verfügung, um die Brückenprogramme gut umsetzen zu können. Ähnlich wie beim Lehrkräftemangel falle das dann wieder auf die Schüler:innen mit dem größten Förderungsbedarf zurück.</p>								</div>
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									<p>Die aktuelle Situation sei verantwortungslos gegenüber Schüler:innen und Studierenden, so Fischer. „Wie ein Ausgleich geschaffen werden kann für die Defizite aufgrund der Pandemie, das muss viel mehr Aufmerksamkeit erregen. Viele junge Menschen machen jetzt die Erfahrung, dass sie ein Stück weit sich selbst überlassen sind. Was macht diese Frustration mit ihnen – jetzt und in ihrem weiteren Leben?“</p>								</div>
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									<p>Katrin Fischer und die GEW hoffen, in den vier Wochen bis zum 23. Oktober Schüler:innen, Studierende, Lehrkräfte und Eltern zu mobilisieren, um mit ihnen an diesem Tag laut zu werden. Sie möchten ihre eigenen Mitglieder mobilisieren, aber auch eine neue Öffentlichkeit erreichen, um ihre Anliegen nach außen zu tragen.</p>								</div>
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										<img decoding="async" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/elementor/thumbs/GEW_Protest_Anne_Eberhard-scaled-pdapifp71tmiuvjbxnhbm7vslvm4ubamx8lmrcxpqg.jpg" title="GEW_Protest_Anne_Eberhard" alt="GEW_Protest_Anne_Eberhard" loading="lazy" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Gegen die Reform der geplanten Hochschulreform in Bayern veranstaltete die GEW dieses Jahr bereits mehrere Veranstaltungen, hier eine Kundgebung auf dem Rathausplatz. ©Anne Eberhard</figcaption>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/09/der-bildungsbereich-darf-kein-sparbereich-sein-die-gew-protestiert-fuer-die-bildung/">&#8220;Der Bildungsbereich darf kein Sparbereich sein&#8221; &#8211; Die GEW protestiert für die Bildung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Ein kritischer Blick durch die Augen junger Lehrer</title>
		<link>https://presstige.org/2017/05/kritischer-blick-junge-lehrer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2017 06:43:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Jakob Schmidt]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwischen den Stühlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rezension zum Dokumentarfilm Zwischen den Stühlen Wer in Deutschland Lehrer werden möchte, erlebt den Berufseinstieg im Grunde noch als Schüler. Denn im Referendariat halten angehende Pädagogen zwar bereits Unterricht und vergeben Noten, doch stehen sie dabei selbst noch unter Beobachtung...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2017/05/kritischer-blick-junge-lehrer/">Ein kritischer Blick durch die Augen junger Lehrer</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Rezension zum Dokumentarfilm <em>Zwischen den Stühlen</em></h2>
<figure id="attachment_9601" aria-describedby="caption-attachment-9601" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9601 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/Zwischen_den_Stuehlen_1200.png" alt="" width="1200" height="675" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/Zwischen_den_Stuehlen_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/Zwischen_den_Stuehlen_1200-400x225.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/Zwischen_den_Stuehlen_1200-768x432.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/Zwischen_den_Stuehlen_1200-1024x576.png 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/Zwischen_den_Stuehlen_1200-300x170.png 300w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9601" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Foto: © Weltkino</figcaption></figure>
<p><strong>Wer in Deutschland Lehrer werden möchte, erlebt den Berufseinstieg im Grunde noch als Schüler. Denn im Referendariat halten angehende Pädagogen zwar bereits Unterricht und vergeben Noten, doch stehen sie dabei selbst noch unter Beobachtung und Prüfungsdruck. Jakob Schmidts Dokumentarfilm <em>Zwischen den Stühlen</em> begleitet drei von ihnen auf dem Weg vom Studenten zum Lehrer – und lenkt so auf elegante Weise den Blick auf die Widersprüche eines Systems.</strong></p>
<p>Es braucht mehr als ein Studium für einen guten Lehrer. Wahrscheinlich kann nahezu jeder ein Beispiel aus der eigenen Schulzeit nennen, das diese Binsenweisheit bestätigt. Daher erscheint es nur folgerichtig, dass angehende Lehrkräfte den berühmten Praxisschock in organisierter Form durchmachen. Denn genau darum geht es im Referendariat, aus theoretische perfekt geschulten auch praktisch gute Lehrer zu machen. Am kommenden Donnerstag, 18. Mai 2017 läuft der Dokumentarfilm <em>Zwischen den Stühlen </em>von <em>Jakob Schmidt</em> in den deutschen Kinos, der die Referendare Anna, Katja und Ralf auf diesem Weg aus dem Studium in den Berufsalltag begleitet. Damit eröffnet er eine ganz besondere Perspektive auf das deutsche Schulsystem, die in gängigen Debatten um unser Bildungssystem bisher nur selten anzutreffen war.</p>
<p>Denn ein Referendar ist lange kein Lehrer wie jeder andere. Einerseits darf er bereits unterrichten und sogar Noten vergeben, andererseits wird er jedoch auch selbst bewertet – und das nicht gerade wenig. Neben der üblichen Eingewöhnung, mit denen jeder Berufsanfänger zu kämpfen hat, gilt es nämlich Unterrichtsentwürfe einzureichen, Lehrproben zu halten und im Seminar selbst die Schulbank zu drücken. Wie sehr dieser Prüfungsstress belastet, macht <em>Zwischen den Stühlen</em> sehr deutlich, was unter anderem daran liegt, dass sich die Darstellung sehr nah an den Protagonisten&nbsp; bewegt. Durch geschickte Szenenwahl gelingt es dem Film, die Charaktere der drei Referendare auch auf engem Raum plastisch nach zu zeichnen. Der Zuschauer lernt ihre Überzeugungen kennen, ebenso wie ihre ganz persönlichen Stärken und Schwächen. Durch seine Erzählweise weckt der Film große Empathie gegenüber seinen <em>Helden</em>, weshalb die Spannung hinsichtlich der Frage, ob sie ihr Referendariat erfolgreich abschließen können, bis zum Ende erhalten bleibt.</p>
<p>Daneben wirft der Film jedoch auch Fragen auf, die weit über Einzelschicksale hinaus weisen. Denn bei allen persönlichen Unterschieden zeigt <em>Zwischen den Stühlen</em> nämlich vor allem auch drei junge Lehrer, deren Ideale von den Realitäten des Schulsystems auf eine harte Probe gestellt werden. Das beginnt beim regelmäßigen Auseinanderfallen von Theorie und Praxis und führt teilweise bis zu der Erkenntnis, dass das eigene Berufsbild schlicht nicht mit den Anforderungen der Ausbildung zusammenpasst. Auch wenn sich die drei Protagonisten unterschiedlich gut im System zurechtfinden, wirft der Grundtenor des Films kritische Fragen auf. Nach welchen Grundsätzen sollten Lehrer ausgebildet werden? Welches Bildungsideal steckt hinter dieser Ausbildung? Wie sieht gute Bildung überhaupt aus? Doch die vielleicht präsenteste Frage lautet: Wie viel Raum bietet ein Bildungssystem dem einzelnen Menschen, sei es nun ein Schüler oder ein Lehrer?</p>
<h3>Innovative Systemkritik am Beispiel des Einzelnen</h3>
<p>Gerade in der kritischen Auseinandersetzung mit dem Schulsystem profitiert der Film sehr davon, dass seine Protagonisten als Referendare im wahrsten Sinne des Wortes <em>auf dem Sprung</em> sind. Gemessen an ihrem Alter und ihrer Rolle als Auszubildende, sind sie ihren Schülern deutlich näher als manch älterer Kollege. Dennoch tragen sie auch bereits den Bildungsauftrag der Schule auf ihren Schultern. Dieser Zwischenstatus ermöglicht ihnen einen offenen und verständnisvollen Blick auf das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, das viel zu oft von einem Denken in Fronten dominiert wird – und damit auch einen kritischen Blick auf die eigene Rolle. Damit wird ihre Suche&nbsp; nach einem funktionierenden Selbstbild zum Sinnbild des Ringens einer Gesellschaft um ein Verständnis von <em>guter</em> Bildung.</p>
<p>Was den Umgang mit dem momentanen Schulsystem anbelangt, macht <em>Zwischen den Stühlen</em> keinen Hehl aus seiner Position. Sowohl in der Lehrerausbildung als auch im Schulalltag sei messbare Leistung bedeutender als individueller Lernfortschritt. Um diese Botschaft zu vermitteln, verlässt die Dokumentation an einigen Stellen jene beobachtende Perspektive, die das Genre in der Regel auszeichnet. Wer sich daran nicht stört, erhält innovativ und gut gemachte Einblicke in den Bildungsbetrieb, die vor allem durch ihre neuen Perspektive bestechen. Eine abschließende Antwort hat der Film dabei zwar nicht parat, doch er stellt mit Sicherheit die richtigen Fragen. Und Fragen sind ja bekanntlich der Anfang allen Lernens.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2017/05/kritischer-blick-junge-lehrer/">Ein kritischer Blick durch die Augen junger Lehrer</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Umweltbildung in Augsburg: Ein Tag mit der Schulgarten AG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Remenyi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[natur]]></category>
		<category><![CDATA[schule]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[umweltbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Umweltbildung für Kinder wird heutzutage immer wichtiger– nur wenige Kinder kennen sich noch in der Natur aus. Doch die Schulen reagieren und bieten immer öfter zusätzlich Umweltbildungsmaßnahmen an: So auch die Kapellen-Mittelschule Augsburg in ihrer Schulgarten AG. Dass viele Kinder...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/umweltbildung/">Umweltbildung in Augsburg: Ein Tag mit der Schulgarten AG</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Umweltbildung für Kinder wird heutzutage immer wichtiger– nur wenige Kinder kennen sich noch in der Natur aus. Doch die Schulen reagieren und bieten immer öfter zusätzlich Umweltbildungsmaßnahmen an: So auch die Kapellen-Mittelschule Augsburg in ihrer Schulgarten AG.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7303.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2229" alt="IMG_7303" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7303.png" width="1200" height="719" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7303.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7303-400x239.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7303-1024x613.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p><strong></strong>Dass viele Kinder den Sinn für Natur verloren haben oder diesen nie besaßen, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass das Land Bayern sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt und in viele Projekte investiert, um Kindern das verlorene Gut zurückzugeben. Damit soll nicht nur neues Wissen vermittelt, sondern auch der verantwortungsbewusste Umgang mit Flora und Fauna geschult sowie ein allgemeines Verständnis für die Natur und deren Ressourcen hervorgebracht werden. Umweltbildung enthält deshalb weit mehr Aspekte als reine Naturerziehung. Sie beinhaltet unter anderem jedes Thema rund um Nahrung, beschäftigt sich vom Wildpfaderkunden bis hin zu Bauprojekten oder dem Anlegen von Schul- oder Naschgärten und <a href="http://www.zeit.de/2011/49/L-SM-Louv" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fördert zudem nachweislich</a> die sozialen Kompetenzen verhaltensauffälliger Kinder.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7314.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2230" alt="IMG_7314" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7314.png" width="1200" height="738" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7314.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7314-400x246.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7314-1024x629.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3 align="JUSTIFY">Die Natur in die Schule holen</h3>
<p align="JUSTIFY">Auch die Kapellen-Mittelschule Augsburg setzt auf dieses Konzept: Die zwei Gruppen der Schulgarten AG betreuen und bewirtschaften nicht nur den Schulgarten, sondern bauen auch Vogelfutterspender, ein Gewächshaus und selbst ein meterhohes Tipi. „Für die Kinder sind diese Projekte etwas ganz Besonderes“, so Ildikó Reményi, Geografin und die Umwelterzieherin dieser Gruppen. Egal, welches Wetter herrscht, die Kinder sind aus dem Schulgarten nicht zu vertreiben. Normalerweise kommen sie jeden Donnerstag direkt vom Unterricht, doch Esra beispielsweise ist weit vor ihren regulären Schulstunden da, um sich bereits der ersten Gruppe anzuschließen und so an beiden AGs teilnehmen zu können. Sie liebt nicht nur die Arbeit mit den anderen Kindern, sondern ist von Haus aus sehr naturverbunden. So hat Esra beispielsweise bereits das Handwerk der Imkerei in einem Lehrgang erlernt.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Umweltbildung.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2226" alt="Umweltbildung" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Umweltbildung.png" width="1200" height="890" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Umweltbildung.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Umweltbildung-400x296.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Umweltbildung-1024x759.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3 align="JUSTIFY">Ein Kind muss auch mal dreckig sein</h3>
<p align="JUSTIFY">Die erste Gruppe baut heute Vogelfutterspender. Dazu wird zuerst ein langer Stecken in einen alten Blumentopf oder Bambusring geknotet. Dies scheint anspruchsvoll zu sein, denn selbst die Lehrerin der Kinder, Andrea Abt, muss sich in Geduld üben. Gleichzeitig wird der Ofen des Gartens vorgeheizt. „So wird gleich ein verantwortungsbewusster Umgang mit Feuer gelehrt“, sagt Ildikó. Gerade schmilzt in einem großen Topf Rinder- und Pflanzenfett, in das Körner und Nüsse eingerührt werden. Währenddessen erklärt Ildikó, warum die Vögel genau dies im Winter benötigen. Im letzten Schritt wird die abgekühlte Masse in die Töpfe gefüllt. „Das riecht wie Pferdefutter“, sagt Esra und lacht.</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7415.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2224" alt="IMG_7415" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7415.png" width="1200" height="798" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7415.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7415-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7415-1024x680.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">Die zweite Gruppe ist schon längst eingetroffen, das zu bauende Gewächshaus eher nebensächlich. Jeder möchte einen dieser Töpfe füllen, die mit nach Hause genommen werden dürfen. Und als die Arbeit vorzeitig fertiggestellt ist, kommen Einwände gegen einen zeitigen Feierabend: „Dann machen wir noch eine halbe Stunde, oder?“ Die Freude in der AG ist ansteckend: lieber Schulstunden schwänzen als AG verpassen. Ciara ist froh, dass es die Umweltbildung an der Schule gibt: „Ich liebe die Natur und bin gern draußen, aber bei uns in der Straße gibt es fast gar keine Bäume mehr.“ Der Drang, die Natur zu erforschen, ist bei diesen Kindern noch da, doch oft fehlen die Möglichkeiten oder das Verständnis der Eltern. Benjamin Vogt, Lebensgefährte von Ildikó und Umweltpädagoge, kämpft dagegen an: „Bei uns darf ein Kind noch Kind sein und es muss manchmal richtig dreckig nach Hause kommen.“</p>
<p align="JUSTIFY"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7451.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2225" alt="IMG_7451" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7451.png" width="1200" height="878" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7451.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7451-400x292.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/IMG_7451-1024x749.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p align="JUSTIFY">So lernen die Kinder heute das in Kursen, was für andere Generationen selbstverständlich war: Kindsein. Dass dafür ein eigener Berufszweig vom Freistaat teilfinanziert werden muss – ein Zeichen der Zeit? Doch es gibt Hoffnung: Immer mehr Menschen interessieren sich für die verschiedenen Angebote. Die Eltern haben wohl bemerkt, dass etwas in der Kindheit ihrer Nachkommen fehlt und bemühen sich allmählich, es ihnen zurückzugeben.</p>
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<p align="JUSTIFY">Info: Umweltbildung</p>
<p align="JUSTIFY">Verschiedene Organisationen oder Personen tragen mit diversen Projekten, Vorträgen oder Workshops ihren Teil zur Umweltbildung in Augsburg bei. Die Allgemeine Koordination der meisten Projekte übernimmt die <a href="http://www.us-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umweltstation Augsburg</a><!-- http://www.us-augsburg.de/ -->, die dazu jährlich ein Prospekt veröffentlicht. Die <a href="http://www.nanu-augsburg.de/index.php?page=405" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Organisation NANU!</a><!-- http://www.nanu-augsburg.de/index.php?page=405 --> Bietet ebenfalls Kurse und Workshops für Kinder und Erwachsene im Bereich der Umweltbildung an und setzt sich zudem massiv für den Naturschutz in der Region Augsburg ein. So kann man durch NANU! nicht nur lernen Vögel und Pflanzen zu bestimmen, sondern auch Märchen im Wald erleben oder in die mythische Welt der Bäume eindringen und vieles mehr.</p>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/umweltbildung/">Umweltbildung in Augsburg: Ein Tag mit der Schulgarten AG</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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