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	<title>wohnen Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>wohnen Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Wem gehört die Stadt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miriam Scheibe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2019 11:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass die Mieten in deutschen Großstädten steigen, ist lange nichts Neues mehr. Und nicht nur Metropolen wie Berlin und München sind davon betroffen, auch in Augsburg zahlen MieterInnen bereits stolze 30% mehr als noch 2011, wie die Augsburger Allgemeine vor...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/01/wem-gehoert-die-stadt/">Wem gehört die Stadt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Dass die Mieten in deutschen Großstädten steigen, ist lange nichts Neues mehr. Und nicht nur Metropolen wie Berlin und München sind davon betroffen, auch in Augsburg zahlen MieterInnen bereits stolze 30% mehr als noch 2011, wie die Augsburger Allgemeine vor einigen Monaten berichtete. Vorschläge, was man dagegen tun kann, gibt es viele, von „mehr bauen“ bis zur heiß diskutierten Mietpreisbremse. Aber solange die Politik noch über die richtigen Lösungen streitet, wird es für viele Menschen immer schwerer, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Was kann man also selber tun, um der Mietpreisspirale zu entkommen? Eine Gruppe junger AugsburgerInnen macht es vor. </b></p>
<figure id="attachment_10035" aria-describedby="caption-attachment-10035" style="width: 821px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="821" height="173" class="wp-image-10035" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/unserhausev-1024x204.png"><figcaption id="caption-attachment-10035" class="wp-caption-text">Text: Miriam Scheibe &#8211; Bild: Unser Haus e.V.</figcaption></figure>
<p>Alles begann im Sommer 2015 mit einer losen Zusammenkunft einiger Leute. Sie hatten die Idee, sich ein eigenes Haus zu kaufen, um so selbstbestimmt wohnen zu können. „Wir wollten langfristig Räume schaffen, die nicht der kommerziellen Verwertung unterliegen“, sagt André, der zur Kerngruppe des Projekts gehört. Gesagt, getan. Die AktivistInnen gründeten den Verein „Unser Haus e.V.“ und trafen sich von da an ein- bis zweimal wöchentlich zum Plenum. Diese regelmäßigen Zusammenkünfte sind wichtig, denn Entscheidungen sollen bei „Unser Haus e.V.“ nach dem Konsensprinzip getroffen werden, damit das Projekt so hierarchiefrei wie möglich bleibt.</p>
<p>&nbsp;<b>Eine passende Immobilie war schnell gefunden</b></p>
<p>Mit der Suche nach einem Haus hatte die Gruppe Glück. Ein Bekannter wurde auf ihr Vorhaben aufmerksam und hatte, wie es der Zufall wollte, eine Immobilie zum Verkauf: Zentrale Lage und ein großes Grundstück mit Wohnraum für 12 bis 13 Personen – wie gemacht für „Unser Haus e.V.“. Beim Kauf des Hauses bekamen sie Unterstützung vom „Mietshäuser Syndikat“, einer Organisation, die als Bindeglied zwischen momentan 135 Hausprojekten und 16 Projektinitiativen bundesweit fungiert. Um Mitglied dieses Syndikats zu werden, mussten André und seine MitstreiterInnen zunächst eine GmbH gründen. Von den 25.000€, die zur Gründung dieser notwendig waren, zahlte das Syndikat 49%. Dafür bekommt es gleiches Mitspracherecht bei Angelegenheiten rund um den Hausverkauf und die Umwandlung in Eigentumswohnungen, was gewährleisten soll, dass das Hausprojekt nicht einfach so durch spätere Wohngenerationen reprivatisiert werden kann. Bei anderen Fragen rund um das Haus darf das Syndikat allerdings nicht mitentscheiden. „Welche Farbe das Haus hat, und ähnliche Themen, das machen wir unter uns aus“, so André. &nbsp;</p>
<p><img decoding="async" width="400" height="264" class="alignnone size-medium wp-image-10474" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/unserhaus2-400x264.jpg" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/unserhaus2-400x264.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/unserhaus2-768x507.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/unserhaus2-1024x677.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/unserhaus2.jpg 2048w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><img decoding="async" width="430" height="286" class="wp-image-10094" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/unserhaus2-400x264.jpg"></p>
<p><strong>Rund eine Million Euro für das Haus</strong></p>
<p>Die Gründung der GmbH und der Beitritt zum Mietshäuser Syndikat waren allerdings nur der erste Schritt. Anschließend mussten die Mitglieder von „Unser Haus e.V.“ das Haus natürlich auch noch kaufen. Das Grundstück selbst war günstig, das Haus allerdings in einem ziemlich heruntergekommenen Zustand. Das erklärt nicht nur, warum zwischen Kauf und Einzug der ersten Aktiven in diesem Herbst ganze zwei Jahre lagen, sondern auch den stolzen Betrag von einer Million Euro, die das Haus den Verein voraussichtlich kosten wird. Einen exakten Preis kann man noch nicht nennen, denn auf dem Grundstück befinden sich zwei Häuser. Während das Vorderhaus bereits fertig saniert ist und dementsprechend schon bezogen wurde, stehen am Hinterhaus noch einige Arbeiten aus.</p>
<p>Wichtig für die Finanzierung waren für „Unser Haus e.V.“ sogenannte Direktkredite, durch die immerhin ein Drittel der Kosten gedeckt werden konnte. Direktkredite bezeichnen, wie der Name schon sagt, Geldbeträge, die dem Projekt ohne Umweg über eine Bank, also <i>direkt,</i> geliehen werden. Neben einem relativ unbürokratischen Weg der Finanzierung stellten diese Kredite darüber hinaus eine Bedingung dafür dar, dass ein Kredit bei der Bank aufgenommen werden konnte, um die verbleibenden Investitionskosten zu decken. Dieser Bankkredit ist auf 30 Jahre angelegt und wird etappenweise über die Mieten abbezahlt. Wenn jener vollständig abbezahlt ist, fließen die Erlöse an das Syndikat, um so z.B. die Gründung von zukünftigen Hausprojekten mitzufinanzieren.</p>
<p>Die Mieten liegen bei „Unser Haus e.V.“ übrigens bei ca. 8,80€ pro Quadratmeter und damit deutlich unter dem durchschnittlichen Augsburger Quadratmeterpreis von 10,78€.</p>
<p><b>„Etablierung eines kulturellen und politischen Freiraums“</b></p>
<p>Zentrales Ziel des Vereins ist es laut deren Webseite, „den steigenden Mieten und Immobilienspekulationen in Augsburg entgegenzutreten“. Neben dem Schwerpunktthema Mieten ist es der Gruppe aber darüber hinaus wichtig, „dass wir einen Platz für persönliche Entfaltung bieten, sowie die grundsätzliche Wirkung auf die Gesellschaft“, sagt André. &nbsp;Diese Wirkung auf die Gesellschaft erhofft sich „Unser Haus e.V.“ etwa durch Bündnisse mit anderen Projekten in und um Augsburg. Zusammenarbeiten gab es in der Vergangenheit beispielsweise mit dem Grandhotel Cosmopolis, wo das Projekt vorgestellt wurde, sowie mit der Ballonfabrik, in welcher diverse Soli-Parties stattfanden, die einen Teil zur Finanzierung und Bekanntheit des Vereins beitrugen. Für weitere Kooperationen mit solidarischen Projekten erklärt sich „Unser Haus e.V.“ ausdrücklich bereit. Gemeinsam soll so eine „bunte, offene und solidarische Antwort“ auf die Frage „Wem gehört die Stadt?“ gegeben werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wer jetzt neugierig geworden ist, bei „Unser Haus e.V.“ mitmachen oder sogar ein eigenes Projekt gründen möchte, der kann sich auf den Internetseiten des <a href="https://unserhausev.wordpress.com/">Vereins</a> sowie des <a href="https://www.syndikat.org/">„Mietshäuser Syndikats“</a> weitergehend informieren.</em></p>
<p><em>Zudem gibt es mit dem <a href="https://paradieschen.github.io/" class="broken_link">„Paradieschen“</a> bereits ein zweites Gemeinschaftswohnprojekt in Augsburg, dessen Türen für Interessierte offen stehen.&nbsp;</em></p>
<p><em>Mietpreise und deren Entwicklungen für die einzelnen Augsburger Stadtteile kann man übrigens im <a href="https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/wohnen-und-bauen/mietspiegel/">Mietspiegel</a> einsehen, der seit diesem Jahr von der Stadt Augsburg veröffentlicht wird.</em></p>

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		<title>Willst du mit mir leben?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Kiefer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2015 13:21:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[zusammenziehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Anleitung für ein gelungenes Zusammenziehen Wir haben eine Psychologin um Rat gefragt und die wichtigsten Tipps gesammelt. Außerdem erzählen zwei Pärchen von ihren Erfahrungen mit dem Zusammenziehen. Die einen haben den Umzugsstress gerade erst hinter sich, die anderen leben schon seit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Eine Anleitung für ein gelungenes Zusammenziehen</h3>
<p><figure id="attachment_6105" aria-describedby="caption-attachment-6105" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zusammenziehen_BarbaraMatthias_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6105" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zusammenziehen_BarbaraMatthias_1200px.jpg" alt="Text: Alexandra Kiefer, Fotos: Lisa Luthardt" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zusammenziehen_BarbaraMatthias_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zusammenziehen_BarbaraMatthias_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zusammenziehen_BarbaraMatthias_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6105" class="wp-caption-text">Text: Alexandra Kiefer, Illustration: Lisa Luthardt</figcaption></figure></p>
<p><strong>Wir haben eine Psychologin um Rat gefragt und die wichtigsten Tipps gesammelt. Außerdem erzählen zwei Pärchen </strong><strong>von ihren Erfahrungen mit dem Zusammenziehen. Die einen haben den Umzugsstress gerade erst hinter sich, die </strong><strong>anderen leben schon seit vier Jahren zusammen.</strong></p>
<p>Wie sagten noch alle am Ende der Schulzeit? „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.“ Für viele Studenten bedeutet das auch, allein in eine fremde Stadt zu ziehen und neue Bekannt- und Liebschaften zu finden. Wird eine feste Beziehung daraus, kommt vielleicht die Frage nach dem Ernst der Liebe auf: Wollen wir den nächsten Schritt wagen und bald zusammenziehen?</p>
<h3>Tipp 1: Der perfekte Zeitpunkt</h3>
<p>„Bald“ kann hier aber alles heißen. Manche Paare können schon nach wenigen Wochen nicht mehr ohne einander, andere warten ab, bis wichtige Meilensteile passiert sind: der erste gemeinsame Urlaub, der erste große Krach, der erste Jahrestag. Gibt es einen perfekten Zeitpunkt? Dr. Doris Wolf, eine Diplom-Psychologin, erklärt, dass sich die Partner gut kennen sollten. Die jeweiligen Lebenspläne und -vorstellungen müssen klar sein. Zudem darf die rosarote Brille nicht alles verspiegeln: „In der Verliebtheitsphase idealisiert man und verlässt sich nur auf seine Gefühle. Zieht man da schon zusammen, gerät die Partnerschaft beim Erkennen der Fehler des anderen bereits in die erste Krise.“ Wer die Schwächen seines Partners vorher kennt, erlebt keine bösen Überraschungen.</p>
<h3>Tipps 2 &amp; 3: Der beste Umgang mit Fehlern und der Hausarbeit</h3>
<p>Schwierig wird es, wenn die Schwächen keine kleinen Macken mehr sind wie die unzähligen, verlorenen Haare auf dem Boden oder der fehlende Sinn für Mülltrennung. Diese Dinge sollte man nicht krampfhaft umerziehen, sondern akzeptieren lernen, betont Dr. Wolf. Doch verstößt der Partner mit seinen Handlungen gegen die wichtigsten eigenen Prinzipien, muss er erfahren, wie sehr man darunter leidet und es braucht eine gemeinsame Lösung. Sollte sich also einer der beiden dem Umweltschutz verschrieben haben, ist auch die Diskussion um den Müll wieder in Ordnung.</p>
<p>Wer den Müll runterbringt, ist auch noch so eine Frage. Anders als in WGs klingt ein Putzplan in der Pärchen-Harmonie nach unnötiger Kontrolle. Schließlich ist, wie Dr. Wolf sagt, „erst einmal Vertrauen gegenüber dem Partner da. Man sollte aber nicht blauäugig davon ausgehen, dass sich alles einspielen wird.“ Gemeinsam überlegen und ausloten ist hier die Devise: Was steht alles an, wer macht was gerne oder besonders gut und ist die Last der Hausarbeit auch gleich verteilt? Diese Fragen sollten Paare am Anfang klären und danach ihr System regelmäßig überprüfen.</p>
<h3>Tipp 4: So bleibt die Liebe frisch</h3>
<p>Auch die Beziehung selbst verträgt nach einiger Zeit eine Art „Check-Up“. Sobald ein Paar die erste Zeit der trauten Zweisamkeit ausgiebig genossen hat, kann es vorkommen, dass der Partner selbstverständlich wird und Kleinigkeiten einen großen Streit entfachen. Damit das nicht passiert, gibt Dr. Wolf hilfreiche Tipps. Gemeinsame Pläne und regelmäßige Rituale, wie eine Reise oder das gemeinsame Schaumbad, steigern die Sehnsucht und prägen positive Erfahrungen. An die sollte man sich oft zurückerinnern, genauso auch an die Anfangszeit der Beziehung und die positiven Eigenschaften des Partners. Regelmäßige Komplimente und kleine Aufmerksamkeiten pflegen ebenfalls die Liebe. Neben dem Austausch über den Alltag sind ebenso offene Gespräche über Trauer und Ärger wichtig. Zudem muss ab und an geklärt werden, ob beide noch dieselben Vorstellungen vom Leben und der Beziehung haben. Außerdem braucht eine Partnerschaft auch Distanz: Zeit getrennt voneinander hilft die gemeinsame Zeit besser genießen zu können.</p>
<blockquote><p><strong>Dr. Doris Wolf </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dr. Doris Wolf ist bereits seit 30 Jahren als Diplom-Psychologin tätig. Neben ihrer Arbeit in einer Psychotherapiepraxis in Mannheim veröffentlicht sie auch Ratgeber und tritt als Expertin in Fernsehen und Radio auf. Auf ihrer Website <a href="http://www.partnerschaft-beziehung.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.partnerschaft-beziehung.de</a> geben ihre Texte erste Hilfe bei Beziehungsproblemen.</p>
</blockquote>
<p><strong>Anna (30) und Tobias (30) sind über zwei Jahre ein Paar und leben seit zwei Monaten in ihrer ersten gemeinsamen Wohnung.</strong></p>
<p><em><strong>Presstige: Wie verlief euer Umzug?</strong></em></p>
<p>Tobias: Es gab kleine Katastrophen, die anfangs die Stimmung gedrückt haben: ein Wasserschaden und ein kaputter Kabelanschluss in der Wohnung. Und die Couch, auf der wir sitzen, kam zuerst mit dem falschen Muster.</p>
<p><em><strong>Gab es bereits einen ersten Streit in der neuen Wohnung?</strong></em></p>
<p>Anna: Einen großen Krach hatten wir noch nicht. Aber es gibt immer wieder Kleinigkeiten, wie Möbelstücke oder Angewohnheiten des anderen, die einem nicht passen und wegen derentwegen wir diskutieren.</p>
<p><em><strong>Habt ihr Angst, dass euch die neue Nähe mal zu viel wird?</strong></em></p>
<p>Anna: Eine gemeinsame Wohnung stellt die Beziehung auch auf die Probe. Wir haben da schon etwas vorgesorgt: Ich habe ein eigenes Zimmer als Rückzugsort. Bisher habe ich das aber noch nicht gebraucht.</p>
<p><strong>Barbara (30) und Matthias (32) lernten sich während der Schulzeit kennen und führten acht Jahre lang eine Fernbeziehung bis sie vor vier Jahren in ihre erste gemeinsame Wohnung zogen.</strong></p>
<p><em><strong>Presstige: Warum seid ihr damals zusammengezogen?</strong></em></p>
<p>Matthias: Mit dem Ende des Studiums war zwar noch nicht völlig klar, wohin es beruflich mit uns gehen sollte, aber wir wollten das einfach probieren. Nach und nach haben wir mit den ersten Gehältern unsere Möbel gekauft.</p>
<p><em><strong>Worüber streitet ihr euch am häufigsten?</strong></em></p>
<p>Barbara: Wir streiten uns nur selten. Im Alltag gibt es zwar Kleinigkeiten, die stören, aber das meiste hat sich geregelt. Anders als anfangs erledige ich jetzt mehr von der Hausarbeit, weil ich früher zu Hause bin und wir die gemeinsame Zeit so besser genießen können.</p>
<p><em><strong>Wie hat sich eure Beziehung mit der gemeinsamen Wohnung verändert?</strong></em></p>
<p>Matthias: Die größte Veränderung kam vor ein paar Wochen: Wir haben geheiratet (sie zeigen lächelnd die Ringe). Unsere Leben und unsere Beziehung haben sich gefestigt, seit wir hier eingezogen sind.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/willst-du-mit-mir-leben/">Willst du mit mir leben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Wie wir leben werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Dec 2014 10:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[trends]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Blick hinter die Fassaden zukünftigen Wohnens Wenn es um die Zukunft des Wohnens geht, denken viele sofort an Gadgets, wie wir sie aus Science-Fiction-Filmen kennen. Doch welche Trends bestimmen das Leben von morgen wirklich? Ein Blick in die Glaskugel. Ein...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/trends-wohnen-zukunft/">Wie wir leben werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Blick hinter die Fassaden zukünftigen Wohnens</h3>
<p><strong>Wenn es um die Zukunft des Wohnens geht, denken viele sofort an Gadgets, wie wir sie aus Science-Fiction-Filmen kennen. Doch welche Trends bestimmen das Leben von morgen wirklich? Ein Blick in die Glaskugel.</strong></p>
<p><figure id="attachment_5934" aria-describedby="caption-attachment-5934" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zukunftswohnen_1200px1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5934 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zukunftswohnen_1200px1.jpg" alt="Zukunftswohnen_1200px(1)" width="1200" height="849" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zukunftswohnen_1200px1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zukunftswohnen_1200px1-400x283.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Zukunftswohnen_1200px1-1024x724.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5934" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Illustration: Isabell Beck</figcaption></figure></p>
<p>Ein junges Ehepaar steht leicht beunruhigt in der durchdringenden Hitze der Steppe und beobachtet ein Löwenrudel bei der Verteilung der Jagdbeute. Allerdings spielt sich diese Szene keineswegs auf einer gemeinsamen Safari, sondern im Kinderzimmer ihres „Lebensglück-Hauses“ ab. Das Gebäude ist zudem komplett schallisoliert, kann von seinen Bewohnern über Sensoren gesteuert werden und nimmt ihnen sämtliche Alltagsaufgaben ab. Zukunftsmusik? Vielleicht, aber solche, die der amerikanische Autor Ray Bradbury bereits 1951 in seiner Kurzgeschichte „Das Kinderzimmer“ beschreibt.</p>
<p>Die Faszination der Technik ist ungebrochen, wenn es um die Frage geht, wie die Menschen in einigen Jahrzehnten leben werden. Weltweit präsentiert die Elektronikbranche auf sogenannten Future-Shows eine Vielzahl technischer Gadgets. Solche Shows malen das Bild einer hochtechnisierten Komfortwelt, in der unsere Haushaltsgeräte via WiFi kommunizieren und wir auf der Panoramascheibe im Wohnzimmer auch in 3D fernsehen können. Mit der tatsächlichen Zukunft des Wohnens hat dieses werbewirksame Ausloten technischer Grenzen jedoch nur am Rande zu tun.</p>
<h3>Nicht die Technik prägt die Zukunft</h3>
<p>Wohnen war schon immer ein Spiegel der Gesellschaft. Deshalb werden eher allgemeine Veränderungen im menschlichen Zusammenleben unsere Zukunft prägen als der technische Fortschritt. Zugegeben, auf den ersten Blick klingt das deutlich trockener als Hausroboter oder schwebende Couchgarnituren. Fast schon politisch geht es zu, wenn Zukunftsforscher Ressourcenknappheit, Urbanisierung und Überalterung als wesentliche Trends für das Zukunftshaus benennen. Doch bei der Frage, wie diesen Herausforderungen zu begegnen ist, braucht es mindestens so viel Innovation wie auf einer Future-Show.</p>
<p>Privathaushalte machen ungefähr 20 Prozent des gesamten Energiebedarfes in Deutschland aus. Die drohende Knappheit fossiler Brennstoffe stellt uns also vor die Herausforderung, wie wir diese Haushalte zukünftig versorgen. Deshalb arbeiten Forscher an Wohnkonzepten, die ihren Energiebedarf selbst decken können. Die größten Potenziale bergen Solarzellen, die schon auf vielen Dächern zu finden sind. Voraussichtlich werden die nicht nur effektiver, sondern auch unsichtbar. Inzwischen kann Solartechnologie so in Fenster und Fassaden integriert werden, dass sie nicht mehr zu sehen ist und den Wohnkomfort nicht einschränkt. Allerdings steht die Suche nach leistungsfähigen Energiespeichern erst am Anfang. Noch geht also das Licht aus, wenn draußen keine Sonne scheint.</p>
<p>Auch deshalb favorisiert die Politik einen anderen Weg: das Energiesparen. Dabei kommt nun doch die Technik ins Spiel. So bemerken elektronische Sensoren automatisch, in welchem Raum sich die Bewohner gerade aufhalten und fahren in den anderen den Energieverbrauch herunter. Vor allem spielt hier aber energetische Sanierung eine wichtige Rolle. Viele technische Kniffe können nur in Neubauten eingebaut werden, doch ungefähr 90 Prozent der Häuser von morgen stehen bereits. In diesen Fällen hilft nur noch das altbekannte Dämmen.</p>
<h3>Die Zeichen der Zeit stehen auf urban und flexibel</h3>
<p>Doch nach Ansicht der Forscher werden die Menschen nicht nur sparsamer wohnen, sondern auch in die Städte zurückkehren. Damit endet die Ära der Vororte, in die es vor allem junge Familien bisher gezogen hat. Die Zahl der Ein- und Zweipersonenhaushalte wächst stetig und könnte bald die klassische Kleinfamilie als Lebensentwurf ablösen. Damit geht ein flexibler Lebenswandel einher, der nirgendwo so leicht fällt wie in den Städten. Auch die zunehmende Alterung der Gesellschaft trägt zu einer steigenden Zahl kleiner Haushalte und einem Bedürfnis nach guter infrastruktureller Anbindung bei.</p>
<p>Um immer mehr Menschen auf begrenztem Platz unterzubringen, werden deshalb zum einen die verbliebenen Freiflächen der Innenstädte bebaut und zum anderen die Häuser immer höher werden. Das Bedürfnis älterer Menschen nach Versorgung soll durch die Quartiere selbst gedeckt werden. Eine große Zahl kleiner, gemischt besetzter Wohneinheiten fördert die Ausbildung privater Netzwerke unter den Bewohnern, die sich gegenseitig mit kleinen Handgriffen aushelfen und so der Überlastung der professionellen Altenversorgung entgegenwirken.</p>
<p>Doch auch die Innenräume der Wohnungen werden sich flexibilisieren. Die Forschung spricht von einem Wohnen in Zonen mit beweglichen Raumteilern anstelle klassischer durch Wände getrennter Räume. Auch die Funktionen der Räume werden ganz nach den Bedürfnissen ihrer Bewohner zusammenwachsen, zum Beispiel in gemischten Wohn- und Essbereichen. Das hilft jungen Menschen, die in ungesicherten Verhältnissen leben und häufig umziehen, genauso wie älteren Bewohnern, die vielleicht ein größeres Badezimmer wünschen als der Vormieter.</p>
<p>Das Wohnen der Zukunft wird sich also weiterhin unserer Gesellschaft anpassen – und das wohl, ohne das Wohnzimmer in ein Cockpit zu verwandeln. Vielleicht ist das auch gar nicht schlecht so. Dass zu viel Technik dem Wohngenuss schadet, hat übrigens auch schon Bradbury gedacht, dessen übertechnisiertes Haus seine Bewohner am Ende um den Verstand bringt.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
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</ul>
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		<title>Wohnen zu Zeiten der Generation Praktikum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Weiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2014 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie managt man einen häufigen Wohnortswechsel? „Flexibilität“ ist wohl das wichtigste Stichwort, das man oft im Zusammenhang mit der viel diskutierten „Generation Praktikum“ hört. Diese Eigenschaft ist nicht nur auf geistiger Ebene gefragt, sondern betrifft vor allem auch die Mobilität, also die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/wohnen-generation-praktikum/">Wohnen zu Zeiten der Generation Praktikum</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie managt man einen häufigen Wohnortswechsel?</h3>
<p><figure id="attachment_5671" aria-describedby="caption-attachment-5671" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5671 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px.jpg" alt="PraktikumsWohnen_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5671" class="wp-caption-text">Text: Sarah Weiß – Illustration: Alexandra Kiefer</figcaption></figure></p>
<p><strong>„Flexibilität“ ist wohl das wichtigste Stichwort, das man oft im Zusammenhang mit der viel diskutierten „Generation Praktikum“ hört. Diese Eigenschaft ist nicht nur auf geistiger Ebene gefragt, sondern betrifft vor allem auch die Mobilität, also die Bereitschaft häufiger den Wohnort zu wechseln.</strong></p>
<p>In so gut wie jedem Studium ist heutzutage ein Praktikum fest vorgesehen und auch danach entscheidet sich der eine oder andere häufig für ein etwas längeres Volontariat oder Ähnliches, um die Zeit zwischen Bachelor und Master zu überbrücken. Praktika werden oftmals auch mit dem Ziel angenommen, in einem Unternehmen Fuß zu fassen. Per se ist die Idee eines kurzzeitigen „Schnupperns“ in einen Beruf, ein Unternehmen etc. auch nicht verkehrt.</p>
<p>Weiß man nicht, was man später einmal machen möchte, kann es passieren, dass man von einem Praktikum ins nächste schlittert, ohne eine feste Stelle zu finden. Das ist leider die Realität für viele Hochschulabsolventen und bedeutet zudem auch einen häufigen Wohnortwechsel. Hier sind einige Tipps, wie ihr am besten damit umgeht.</p>
<h3>Der Albtraum: ­Praktikumszusage und keine Wohnung in Sicht</h3>
<p>Es kann passieren, dass man die endgültige Zusage für ein Praktikum erst ein oder zwei Wochen vor dem Start erhält. Muss für das Praktikum der Wohnort gewechselt werden, steht man nun vor dem Problem, in kürzester Zeit eine Bleibe zu finden – meistens auch nur für wenige Wochen oder Monate und somit zur Zwischenmiete. Nur nicht in Panik geraten! Meistens kennt man Leute, die in dieser Stadt wohnen oder man hat Freunde, die dort Leute kennen. Hilfreich ist es zunächst einmal, sich im gesamten Bekanntenkreis nach einer Bleibe umzuhören. Der Vorteil dabei ist, dass es sich hierbei nicht um unbekannte Menschen, sondern um Freunde oder Freunde von Freunden handelt, denen man in der Regel vertrauen kann. Am besten erkundigt ihr euch schon vorab im Freundeskreis, bevor ihr die endgültige Zusage habt, damit die angesprochenen Leute länger Zeit haben, sich umzuhören. Sollte es dann mit der Stelle doch nicht geklappt haben, könnt ihr immer noch absagen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Die Notlösung: WG-Gesucht und Co.</h3>
<p>Sollte das nicht funktionieren, dann bleiben euch immer noch diverse Online-Plattformen wie beispielsweise <a href="http://www.wg-gesucht.de/">wg-gesucht.de</a>. Der Nachteil dabei ist, dass es in einem so kurzen Zeitraum relativ knapp wird, die Wohnung und die potenziellen Mitbewohner zu begutachten. Vor allem dann, wenn man eh schon wenig Zeit zur Vorbereitung hat und die Stadt, in die man zieht, auch noch am anderen Ende von Deutschland liegt. Ein Telefon- oder besser noch ein SkypeGespräch ist meist sehr aufschlussreich und ihr könnt euch so ein Bild von den neuen Mitbewohnern machen. Verlasst euch am besten auf euer Gefühl. Sollte euch der Kontakt zu den Vermietern oder Mitbewohnern auf irgendeine Weise unangenehm sein, dann lasst die Finger von der Wohnung. Zur Not kann man auch mit Couchsurfing die ersten paar Tage überbrücken und dadurch Kontakte knüpfen, über die man eventuell etwas findet.</p>
<h3>Was passiert mit eurem WG-Zimmer solange ihr weg seid?</h3>
<p>Je nachdem wie lange das Praktikum geht und ob ihr vorhabt, wieder in eure alte Stadt zurückzukehren, könnt ihr euer Zimmer zwischenvermieten. Denn eine doppelte Miete kann man sich bei den meist sehr gering vergüteten Praktika sowieso nicht leisten. Also rechtzeitig eine Annonce ins Internet oder in die Zeitung setzen beziehungsweise diese Aufgabe an die Mitbewohner delegieren.</p>
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		<title>Grüner Wohnen</title>
		<link>https://presstige.org/2014/12/tipps-umweltfreundliches-wohnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 17:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Umweltfreundlichkeit in den eigenen vier Wänden Strom, Wasser, Heizung – das alltägliche Wohnen benötigt vor allem eines: sehr viel Energie. Umweltfreundliches Wohnen bedeutet deshalb in erster Linie energiesparendes und ressourcenschonendes Wohnen. Wenn man ein neues Haus möglichst umweltfreundlich und energiesparend...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mehr Umweltfreundlichkeit in den eigenen vier Wänden</h3>
<p><figure id="attachment_5656" aria-describedby="caption-attachment-5656" style="width: 283px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5656 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px-283x400.jpg" alt="umeltfreundlich_glühbirne_1200px" width="283" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px-283x400.jpg 283w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px-724x1024.jpg 724w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px.jpg 849w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5656" class="wp-caption-text">Text: Marianne Schwarz – Illustration: Antonia Antonova</figcaption></figure></p>
<p><strong>Strom, Wasser, Heizung – das alltägliche Wohnen benötigt vor allem eines: sehr viel Energie. Umweltfreundliches Wohnen bedeutet deshalb in erster Linie energiesparendes und ressourcenschonendes Wohnen.</strong></p>
<p>Wenn man ein neues Haus möglichst umweltfreundlich und energiesparend bauen möchte, hat man mittlerweile eine große Auswahl an Möglichkeiten, dieses Vorhaben optimal umzusetzen. Bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern beispielsweise achtet man sowohl bei den Baumaterialien als auch bei der späteren Energieerzeugung auf die Verwendung von nachwachsenden Ressourcen. Schließlich wird auf kurze Transportwege der Baumaterialien geachtet. Muss es unbedingt das exotische Tropenholz sein oder sind heimische Hölzer nicht mindestens eine genauso gute Alternative?</p>
<h3>Energiefresser Heizung</h3>
<p>Der größte Energieverbraucher im Wohnbereich ist die Heizung. Hier gibt es bereits einige Alternativen zu den herkömmlichen, eher umweltbelastenden Heizmethoden wie Öl- und Gasheizungen. Zunächst kommt Holz ins Spiel – zum Beispiel in Form von Pellets oder klassischen Holzscheiten. Wer mit der nachwachsenden Ressource seine Wohnung warm hält, ist umweltfreundlicher unterwegs als diejenigen, die auf fossile Brennstoffe zurückgreifen. Neben einer Holzheizung kann man sich mittlerweile aber auch eine Geothermie-Pumpe zulegen. Hierbei wird, wie der Name schon sagt, die Wärme der Erde zum Heizen genutzt. Mit einer Fotovoltaik-Anlage oder einer thermischen Solaranlage auf dem Dach hingegen gebraucht man die Energie der Sonne zur Stromerzeugung und zur Wassererwärmung.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Umweltschonend für Jedermann</h3>
<p>All diese Maßnahmen sind natürlich hocheffektiv – aber nicht gerade billig und nicht für jeden eine umsetzbare Möglichkeit. Was kann man also in seiner Studentenbude beachten, um ein bisschen grüner zu wohnen? Da gibt es natürlich die Klassiker: immer die Lichter ausschalten, wenn man einen Raum verlässt, die Stand-by-Funktion bei elektronischen Geräten vermeiden und den Wasserhahn beim Zähneputzen zudrehen. Jeder kennt die gängigen Tipps oder hat sie zumindest schon einmal gehört. Nur bei der Umsetzung hapert es manchmal ein bisschen, wenn wir ehrlich sind. Deshalb einfach einmal bewusster wohnen und dafür nachhaltig die Umwelt schützen – geht ganz leicht!</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">Unsere Tipps:</h3>
<ul>
<li>Beim Kochen Wasser im Wasserkocher erhitzen: Der Kocher hat einen niedrigeren Energieverbrauch als die Herdplatte.Nützlicher Nebeneffekt: Das Wasser kocht schneller.</li>
<li>Stand-by-Geräte abschalten: Einfach einen Mehrfachstecker verwenden, der sich an- und ausschalten lässt. Somit muss nicht jedes Gerät einzeln ausgeschaltet werden.</li>
<li>Stoßlüften statt ständig das Fenster kippen.</li>
<li>Energiesparlampen und/oder LEDs benutzen.</li>
<li>Duschen statt Baden: Man spart Wasser und wird trotzdem sauber.</li>
<li>Türen während des Heizens schließen und Zugluft vermeiden z.B. mithilfe eines „Türdackels“.</li>
<li>Second-Hand-Möbel statt neue Regale: Liegt sowieso total im Trend!</li>
<li>Die Raumtemperatur um ein Grad absenken: Das spart sechs Prozent der Heizenergie.</li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>„Studenten haben bessere Karten als Wohnungslose“</title>
		<link>https://presstige.org/2014/12/studenten-bessere-karten-als-wohnungslose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2014 13:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[obdachlosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[skm]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview mit Dominik Appelt, einem Berater für Wohnungslose Geschichten wie diese kennen wir höchstens aus der Zeitung: Sieben Jahre lang lebt ein Mann allein im Wald, schläft Sommer und Winter gleichermaßen im Zelt und hält sich mit Flaschensammeln und allem,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/studenten-bessere-karten-als-wohnungslose/">„Studenten haben bessere Karten als Wohnungslose“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Ein Interview mit Dominik Appelt, einem Berater für Wohnungslose</h3>
<p><figure id="attachment_5874" aria-describedby="caption-attachment-5874" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Obdachloser_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5874" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Obdachloser_1200px.jpg" alt="Text: Katharina Knopf &amp; Alexandra Kiefer, Foto &amp; Illustration: Lisa Luthardt" width="1200" height="849" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Obdachloser_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Obdachloser_1200px-400x283.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Obdachloser_1200px-1024x724.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5874" class="wp-caption-text">Text: Katharina Knopf &amp; Alexandra Kiefer, Foto &amp; Illustration: Lisa Luthardt</figcaption></figure></p>
<p><strong>Geschichten wie diese kennen wir höchstens aus der Zeitung: Sieben Jahre lang lebt ein Mann allein im Wald, </strong><strong>schläft Sommer und Winter gleichermaßen im Zelt und hält sich mit Flaschensammeln und allem, was die Natur so </strong><strong>zu bieten hat, über Wasser. Für unseren Interviewpartner Dominik Appelt sind solche und ähnliche Schicksale </strong><strong>jedoch Teil des Alltags.</strong></p>
<p><em><strong>Presstige: Herr Appelt, können Sie uns bitte kurz erklären, wer Sie sind und was Sie machen?</strong></em></p>
<p>Dominik Appelt: Ich bin Sozialpädagoge und seit zehn Jahren beim <a href="http://www.skm-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SKM-Augsburg</a> in der Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe tätig. Der SKM, der katholische Verein für soziale Dienste e.V., betreibt in Augsburg auch eine Wärmestube. So versuchen wir, Kontakt mit Wohnungslosen herzustellen und ihnen Unterstützung zu bieten. Hier können sie und andere Menschen kostenlos zu Mittag essen. In der dazugehörigen Kleiderkammer kann jeder gespendete Kleider mitnehmen und die wenigen, die in Augsburg tatsächlich auf der Straße leben, können duschen und Wäsche waschen.</p>
<p><em><strong>Warum werden Menschen obdachlos?</strong></em></p>
<p>Der häufigste Grund ist ein Schicksalsschlag wie eine Trennung, der Tod eines geliebten Menschen, der Verlust des Arbeitsplatzes oder eine Krankheit. Das wirft die Menschen aus der Bahn. Entweder sie sind vom Alltag irgendwann überfordert oder, auch das gibt es oft, sie wählen bewusst ein Leben auf der Straße. Denn anfangs scheint dieses Leben leichter: Man muss sich vor niemandem rechtfertigen, keine Briefe mehr beantworten, man kann machen, was man will. Aber das ist auch mit vielen negativen Konsequenzen verbunden: Man hat keinen Krankenversicherungs- schutz, kein geregeltes Einkommen und lebt von dem, was man durch Betteln, Flaschensammeln oder Gelegenheitsjobs verdient. Denn für Hartz IV muss man sich an einer Stelle wie dem SKM anmelden und diese Leute wollen lieber durch die Städte ziehen oder ganz außerhalb der Gesellschaft leben.</p>
<p><em><strong>Außerhalb der Gesellschaft?</strong></em></p>
<p>Ja, das ist eine Geschichte, die man immer wieder hört: der Rückzug in den Wald. Ich kenne das Beispiel von einem jungen Mann, etwa Mitte 20, der von seiner Freundin verlassen worden ist. Das hat ihn so schwer getroffen, dass er aussteigen wollte. Er hat dann in einem Zelt im Wald gewohnt und vom Flaschensammeln gelebt. Im Winter hat er 0 Grad in seinem Zelt halten können, indem er es mit Planen isoliert und die Gärung von Laub in Plastiksäcken als Wärmequelle benutzt hat. Angenehm ist das trotzdem nicht. Aber er ist sieben Jahre lang im Wald geblieben, bevor er beschlossen hat, dass das auf Dauer keine Lösung ist. Dann ist er zu uns gekommen und heute braucht er keine Unterstützung mehr.</p>
<p><em><strong>Wie helfen Sie ihm und anderen, die zu Ihnen kommen?</strong></em></p>
<p>Wir versuchen zuerst ihre grundlegenden Bedürfnisse zu sichern: Wir vermitteln ihnen ein Zimmer in einem Übergangswohnheim und erklären ihnen, wie sie staatliche Unterstützung bekommen. Zudem helfen wir bei den Finanzen und der Wohnungs- suche. Zurzeit ist das aber sehr schwierig, da der Wohnungsmarkt für Objekte mit 397 Euro Warmmiete stark ausgedünnt ist.</p>
<p><em><strong>Im selben Bereich liegt auch das typische Studentenbudget, konkurrieren beide Gruppen?</strong></em></p>
<p>Ja, indirekt schon. Und die Studenten haben bessere Karten als Wohnungslose, weil sie keine negativen Schufa-Einträge, sondern im Gegenteil oft eine Bürgschaft der Eltern vorweisen können. Insgesamt sind sie bei den Vermietern beliebter. Auch deshalb wäre es wichtig, vermehrt präventiv zu arbeiten. Da das Sozialamt weiß, wann eine Zwangsräumung ansteht, könnte man versuchen, den Menschen zu helfen, bevor sie ihre Wohnung verlieren. Aber im Moment fehlen uns die personellen Mittel dazu.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
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<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p><em><strong>Noch einmal zurück zu den Gründen der Wohnungslosigkeit: Was ist mit den Menschen, die ungewollt auf der </strong></em><em><strong>Straße landen?</strong></em></p>
<p>Es zeigt sich, dass ihnen Bewältigungsmechanismen für den Umgang mit Problemen fehlen. Der bereits erwähnte Schicksalsschlag bringt sie aus der Bahn und viele versuchen, ihre Gefühle durch Alkohol oder andere Suchtmittel zu überwinden. Zugleich versäumen sie ihre Pflichten: Sie ignorieren Rechnungen, vernachlässigen und verlieren ihren Job bis die Miete nicht mehr gezahlt wird und der Gerichtsvollzieher kommt. Und sie suchen sich in dieser Überforderungs- situation keine Hilfe. Erst, wenn sie wirklich auf der Straße stehen, kommen sie zu uns. Zudem sind 80 Prozent unserer Klienten suchtkrank oder psychisch krank. Nicht nur eine unbezahlte Miete, sondern auch Streit mit den Nachbarn aufgrund ihres auffälligen Verhaltens kann zum Verlust der Wohnung führen. Oder sie beenden eine längere Behandlung im Krankenhaus und haben dann keine Wohnung mehr. Ähnlich ist es auch bei Häftlingen. Hier versuchen wir, präventiv anzusetzen.</p>
<p><em><strong>Sie verhindern sozusagen, dass entlassene Häftlinge auf der Straße stehen gelassen werden?</strong></em></p>
<p>Das Leben auf der Straße ist schließlich auch ein gefährliches Leben: draußen sein im Sommer bei praller Hitze, im Winter bei durchdringender Kälte, ohne Rückzugsort, ohne Privatsphäre. Und immer lauert die Gefahr von Gewalt. Obdachlose werden oft verprügelt. Häufig ist dabei Alkohol im Spiel. Die Täter denken: Das ist ja nur ein Obdachloser, der ist eh nichts wert. Bekommen die Verletzten kein Hartz IV, haben sie auch keine Krankenversicherung und erhalten nur eine Notfallbehandlung.</p>
<p><em><strong>Können wir als Außenstehende etwas tun, um zu helfen?</strong></em></p>
<p>Ja, es gibt viele Möglichkeiten, sich beim SKM-Augsburg ehrenamtlich zu engagieren: die Arbeit in der Wärmestube, der Kleiderkammer oder die Betreuung eines Wohnungslosen. Letzteres kann Hilfe bei Bewerbungen oder ein wöchentliches<br />
Gespräch sein. Die meisten Betroffenen kennen niemanden, bei dem sie sich öffnen wollen, deshalb brauchen sie diese Unterstützung.</p>
<blockquote><p>Kontakt</p>
<p>Wärmestube Augsburg<br />
Klinkertorstr. 12<br />
Tel.: 0821 516 569<br />
<a href="http://www.skm-augsburg.de">www.skm-augsburg.de</a></p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/studenten-bessere-karten-als-wohnungslose/">„Studenten haben bessere Karten als Wohnungslose“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Home Sweet Home</title>
		<link>https://presstige.org/2014/10/home-sweet-home/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 17:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[daheim]]></category>
		<category><![CDATA[playlist]]></category>
		<category><![CDATA[spotify]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Playlist zum Heft Es ist kalt geworden und damit kommt endgültig die Zeit des Jahres auf uns zu, in der wir merken, wie schön es doch daheim sein kann. Wenn es draußen regnet, stürmt oder sogar schneit, kann es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/10/home-sweet-home/">Home Sweet Home</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 data-canvas-width="400.610806552341">Die Playlist zum Heft</h2>
<div data-canvas-width="132.48545492964706">Es ist kalt geworden und damit kommt endgültig die Zeit des Jahres auf uns zu, in der wir merken, wie schön es doch daheim sein kann. Wenn es draußen regnet, stürmt oder sogar schneit, kann es richtig Spaß machen, nicht mehr vor die Tür zu müssen. Egal, ob ihr Freunde einladet oder euch allein mit einem Buch in eure Lieblingsecke verkriecht, wenn es draußen langsam fies wird – ohne Musik ist es nur halb so gemütlich. Natürlich könnt ihr euch dabei auf <em>presstige </em>verlassen. Unsere Redaktion hat für euch genau die Tracks herausgesucht, mit denen zuhause bleiben gar nicht mehr langweilig klingt. Also bleibt nur noch eine Frage: Wohnst du noch oder hörst du schon?</div>
<p><iframe title="Spotify Embed: Home Sweet Home" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/4k6b0fIK9mtLrplx0sy68I?utm_source=oembed"></iframe></p>
<div data-canvas-width="132.48545492964706">
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
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<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen<br />
</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
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</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/10/home-sweet-home/">Home Sweet Home</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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