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	<title>Anna Schubert, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>G‘Day Mate &#8211; ein Reisebericht aus Down Under</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2015 13:03:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandspraktikum]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Text und Fotographien: Anna Schubert Am Horizont sieht man die Sonne langsam untergehen und die rote Erde dampft unter den Füßen.  Spätestens, wenn ein Känguru durch die malerische Landschaft springt, wird die Frage nach dem Ort des Aufenthalts überflüssig: Australien. In...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Text und Fotographien: Anna Schubert</p>
<p><strong>Am Horizont sieht man die Sonne langsam untergehen und die rote Erde dampft unter den Füßen.  Spätestens, wenn ein Känguru durch die malerische Landschaft springt, wird die Frage nach dem Ort des Aufenthalts überflüssig: Australien. In meinem dritten Semester im Studiengang Medien und Kommunikation bin ich dem deutschen Winter entflohen und habe in der australischen Hauptstadt Canberra ein Praktikum im Bereich Eventmanagement gemacht, bevor ich die Ostküste entlang gereist bin. Ein kurzer Rückblick.</strong></p>
<p>Unter den Empfehlungen für jene tausend Orte, die man auf der Erde gesehen haben muss, wird man Canberra nicht finden. Die Stadt wurde auf dem Reißbrett entworfen und wird deshalb oft als <em>charmelos konstruiert</em> abgestempelt. Die Häuser stehen ein bisschen zu streng in der Reihe, die Straßen verlaufen ein bisschen zu symmetrisch. Als Hauptstadt Australiens birgt Canberra jedoch wichtiges australisches Kulturgut, darunter zahlreiche Museen, Kunst-Galerien und die australischen Regierungsgebäude.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_7100" aria-describedby="caption-attachment-7100" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Canberra.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-7100 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Canberra-1024x683.jpg" alt="Canberra" width="600" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Canberra-1024x683.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Canberra-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7100" class="wp-caption-text">Blick auf die australische Nationalbibliothek in Canberra</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und täglich grüßt die Riesenspinne</strong></p>
<p>Australien ist für seine teils exotische Tierwelt bekannt und beliebt. Die touristische Freude über das erste zu Gesicht bekommene Känguru können die Australier nur belächeln. Denn die Beuteltiere sind zahlreich und nahezu überall zu finden. Für ein Stück Banane lassen sich die Kängurus auch schon einmal hinter den Ohren streicheln. Die Beuteltiere können allerdings nicht rückwärts hüpfen. Man sollte sie deshalb besser nicht bedrängen, im Zweifelsfall sind sie die besseren Boxer.</p>
<figure id="attachment_7101" aria-describedby="caption-attachment-7101" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Känguru.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7101 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Känguru-1024x687.jpg" alt="Känguru" width="600" height="403" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Känguru-1024x687.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Känguru-400x268.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7101" class="wp-caption-text">Ein Joey (junges Känguru) bei seiner Mutter</figcaption></figure>
<p>Auch wenn Australien die zweifellos süßesten Beuteltiere beherbergt, gibt es auch einige giftige Tiere, die sich mit den Bewohnern Stadt und Land teilen. Der Alptraum „Riesenspinne im Badezimmer“ ließ nicht lange auf sich warten. Die großen Huntsman sind jedoch nicht gefährlich. Die Australier raten einem scherzhaft dazu, sie in der Wohnung zu behalten, denn sie fressen die kleinen giftigen Spinnen und andere unbeliebte Insekten auf. Als Ortsfremder lernt man relativ schnell, sich an die Tierwelt anzupassen. Auch zurück in Deutschland habe ich anfangs noch routiniert meine Schuhe ausgeschüttelt, bevor ich meine Zehen hineingeschoben habe. In Australien kann es schon einmal vorkommen, das Spinnen oder Schlangen die Treter als Schlafplatz benutzen.</p>
<figure id="attachment_7102" aria-describedby="caption-attachment-7102" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Spinne.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7102 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Spinne-1024x665.jpg" alt="Spinne" width="600" height="390" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Spinne-1024x665.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Spinne-400x260.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7102" class="wp-caption-text">Huntsman haben die Größe einer Untertasse und kriechen abends aus ihren Verstecken</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Praktikum in Australiens Hauptstadt &#8211; wo Arbeit Vergnügen ist</strong></h3>
<p>Viereinhalb Monate habe ich bei der Non-Profit-Organisation <em>Manning Clark House</em> gearbeitet, Geschichten über Australien gelauscht, die Herzlichkeit der Australier schätzen gelernt und meinen Reisegeldbeutel gefüllt. In dem Kulturzentrum habe ich Gedichtlesungen, Buchvorstellungen und Kunstaustellungen beworben und durfte auch selbst mithelfen, Fotografien und Skulpturen zu erstellen. Bei einer Tanz- und Musikveranstaltung der Aborigines hatte ich das Glück, ein „Welcome-to-Country“ mitzuerleben. Mit dieser Begrüßungszeremonie heißen die australischen Ureinwohner Fremde in ihrem Land willkommen. Denn der Reisepass ist lediglich die Einreiseerlaubnis der Weißen, pflegen die Aborigines zu sagen. Das „Welcome-to-Country“ ist neben einer Begrüßung auch eine Art wechselseitiges Versprechen. Die Botschaft gilt jedoch für alle: Willkommen ist, wer die Ureinwohner Australiens und ihr Land respektiert.</p>
<figure id="attachment_7103" aria-describedby="caption-attachment-7103" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Arbeitsplatz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7103 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Arbeitsplatz-1024x683.jpg" alt="Arbeitsplatz" width="600" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Arbeitsplatz-1024x683.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Arbeitsplatz-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7103" class="wp-caption-text">Wohnzimmer und Ausstellungsraum im Manning Clark House</figcaption></figure>
<h3><strong>Mit dem Auto entlang der Ostküste</strong></h3>
<p>Für eine Reise durch Australien braucht man vor allem zwei Dinge: Zeit und Geld. Das Land ist extrem weitläufig. 3000 Kilometer sind es vom südlichen Canberra nach Cairns, dem nördlichsten Ziel meiner Reise. Für diese Kilometerzahl müsste man Deutschland dreimal der Länge nach durchqueren. Aufgrund der großen Distanzen zwischen den Städten ermuntern Straßenschilder Autofahrer zu Powernaps (Nickerchen) oder halten sie mit Quizfragen wach. Tagsüber war ich auf den Highways unterwegs und bewunderte Städte und Natur, nachts schlief ich im Auto. Australien gehört nicht gerade zu den günstigen Pflastern der Erde. Allein für die Übernachtung auf einem Campingplatz zahle ich umgerechnet 30-40 Euro. Auch die Lebensmittel sind teurer als in Deutschland. Ein Liter Milch kostet 1,50 Euro, eine Tafel Schokolade circa 2 Euro. Für ein Sixpack Bier legt man knapp 15 Euro hin.</p>
<p>Zu den Highlights meiner Reise entlang der Ostküste zählen für mich: das Opernhaus in Sydney bestaunen, über den feinen Sand der Whitsunday Islands laufen, bei einem Schnorchelausflug im Great Barrier Reef Nemo finden. Und nicht zuletzt: „Sehen lernen“ im Regenwald, wo die getarnten tierischen Bewohner für das ungeübte Auge nahezu unsichtbar sind.</p>
<figure id="attachment_7104" aria-describedby="caption-attachment-7104" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/schnorcheln-whitheaven.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7104 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/schnorcheln-whitheaven-1024x768.jpg" alt="schnorcheln whitheaven" width="600" height="450" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/schnorcheln-whitheaven.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/schnorcheln-whitheaven-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7104" class="wp-caption-text">Schnorcheln mit Yellowtail Fusiliers vor den Whitsunday Islands. Ein Ganzkörperneoprenanzug schützt in der Quallensaison vor giftigen Würfelquallen</figcaption></figure>
<figure id="attachment_7105" aria-describedby="caption-attachment-7105" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Daintree-Rainforest.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7105 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Daintree-Rainforest-1024x716.jpg" alt="Daintree Rainforest" width="600" height="420" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Daintree-Rainforest-1024x716.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/05/Daintree-Rainforest-400x280.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7105" class="wp-caption-text">Zwei Weltkulturerben treffen aufeinander: der Daintree Rainforest und das Great Barrier Reef</figcaption></figure>
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		<title>Buchtipp: Das Lavendelzimmer von Nina George</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anna Schubert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2015 18:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
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		<category><![CDATA[das-lavendelzimmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jean Perdu ist Apotheker. Bücher-Apotheker auf einem Schiff im Pariser Hafen Champs-Elysées. Den Menschen, die sich zwischen seinen Bücherregalen verirren, verkauft er nicht irgendeinen Bestseller. Für jeden seiner Kunden hat er ein passendes Buch: Eines gegen Schwermut, gegen Liebeskummer oder...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/02/das-lavendelzimmer/">Buchtipp: Das Lavendelzimmer von Nina George</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6692" aria-describedby="caption-attachment-6692" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Das-Lavendelzimmer2_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6692" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Das-Lavendelzimmer2_1200px.jpg" alt="Text: Anna Schubert, Illustration: Lisa Luthardt" width="1200" height="558" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Das-Lavendelzimmer2_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Das-Lavendelzimmer2_1200px-400x186.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Das-Lavendelzimmer2_1200px-1024x476.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6692" class="wp-caption-text">Text: Anna Schubert, Illustration: Lisa Luthardt</figcaption></figure>
<p>Jean Perdu ist Apotheker. Bücher-Apotheker auf einem Schiff im Pariser Hafen Champs-Elysées. Den Menschen, die sich zwischen seinen Bücherregalen verirren, verkauft er nicht irgendeinen Bestseller. Für jeden seiner Kunden hat er ein passendes Buch: Eines gegen Schwermut, gegen Liebeskummer oder gegen das Altwerden.<br />
Das anfangs so idyllische Bild des klugen, wortgewandten Pariser Buchhändlers fängt bald an zu bröckeln. Denn dem Leser bleibt nicht verborgen, dass Jean die richtige Medizin für sich selbst fehlt. Schwer lastet ein Geheimnis auf ihm, das er in einem Zimmer seiner Pariser Wohnung verschließt. Dort hat er Erinnerungen verstaut, die sein Herz nicht mehr berühren sollen.<br />
Als dem Pariser klar wird, dass er die Vergangenheit nicht einfach wegsperren kann, bekennt er sich zum Leben. Diese Entscheidung führt ihn auf eine außergewöhnliche Reise über die Flüsse der französischen Provence.<br />
Die Autorin Nina George schafft es auf 361 Seiten zu verzaubern. Das Buch ist voll von warmen Ratschlägen, frechen Neologismen und dabei so lebendig geschrieben, dass man meint den Lavendel zu riechen, die Seine rauschen zu hören und die französische Sonne im Nacken zu spüren.<br />
Dieses Buch ist Futter für die Seele. Es bringt einen zum Lachen, zum Nachdenken und es rührt zu Tränen. Wäre ich Bücher-Apothekerin, ich würde dieses Buch empfehlen. Gegen Alltags-Stickigkeit, Kreativitätsdurst und Motivationslöcher.</p>
<p>„Das Lavendelzimmer“ – Nina George, Taschenbuch 9,99 €, gebundene Ausgabe 14,99 €</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/02/das-lavendelzimmer/">Buchtipp: Das Lavendelzimmer von Nina George</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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