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	<title>Antonia Herb, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Bill Gates hat die Bundesregierung gekauft und Corona gibt es nur wegen des Ausbaus des Mobilfunknetzes?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Herb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Schaut man sich momentan im Internet und besonders auf Social Media Plattformen um, scheint das neue Trendaccessoire in diesem Frühjahr/Sommer, neben verpflichtendem Mundschutz, auch der Aluhut zu sein. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/05/bill-gates-hat-die-bundesregierung-gekauft-und-corona-gibt-es-nur-wegen-des-ausbaus-des-mobilfunknetzes/">Bill Gates hat die Bundesregierung gekauft und Corona gibt es nur wegen des Ausbaus des Mobilfunknetzes?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="712" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/IMG_7196-Kopie-Kopie-2-1-1024x712.jpg" alt="" class="wp-image-14584" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/IMG_7196-Kopie-Kopie-2-1-1024x712.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/IMG_7196-Kopie-Kopie-2-1-300x209.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/IMG_7196-Kopie-Kopie-2-1-768x534.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/IMG_7196-Kopie-Kopie-2-1-1536x1068.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/IMG_7196-Kopie-Kopie-2-1-2048x1424.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>© Antonia Herb</figcaption></figure>



<p><strong>Schaut man sich momentan im Internet und besonders auf Social Media Plattformen um, scheint das neue Trendaccessoire in diesem Frühjahr/Sommer, neben verpflichtendem Mundschutz, auch der Aluhut zu sein. </strong></p>



<p>Die momentane Corona-Krise bietet den perfekten Nährboden für allerlei abstruse Verschwörungstheorien, die über Instagram, WhatsApp oder Telegram munter verbreitet werden. Prominente und Möchtegernexperten – etwa Xavier Naidoo, Attila Hildmann oder Ken Jebsen – zeichnen weltuntergangsähnliche Szenarien: <br>Bill Gates hat die WHO unterwandert und lässt uns allen einen Mikrochip einpflanzen, bevor wir dann an dem von ihm entwickelten Corona-Virus &#8211; verbreitet über das 5G-Netz &#8211; langsam zugrunde gehen. Währenddessen nutzen die globalen Eliten die Ablenkung der Pandemie, um eine „Neue Weltordnung“ einzuführen, welche vorsieht, Demokratie und Wirtschaft gänzlich abzuschaffen. Klingt doch alles ganz plausibel soweit, oder? Nachdem nun aber am 15. Mai weder die neue Weltordnung kam, noch alle Bürger Deutschlands zwangsgeimpft wurden, sollten wir es vielleicht doch wagen, einen genaueren Blick auf die kursierenden Verschwörungstheorien zu werfen. Selbst Softie-Regisseur Til Schweiger nutzt inzwischen seine Reichweite, um die Expertenmeinungen von Virologen öffentlich in Frage zu stellen. Ob er uns sein Medizinstudium mit Schwerpunkt Epidemiologie verschwiegen hat?&nbsp;<br>Gerade der Drang öffentlicher Persönlichkeiten, von nichts eine Ahnung aber dennoch zu allem eine Meinung zu haben, macht eine Auseinandersetzung mit den momentan kursierenden Verschwörungstheorien notwendig.&nbsp;</p>



<p class="has-text-align-justify">1. <strong>QAnon – Ein Geheimbündnis der mächtigen Eliten hält Kinder gefangen, foltert sie und trinkt ihr Blut.&nbsp;</strong></p>



<p>Reisen wir ein paar Monate zurück, in eine Zeit vor Corona, so fing Xavier Naidoos Outing als Aluhut-Träger mit seinem Rausschmiss bei RTL an. Als Rassist und Nationalist war er zu dem Zeitpunkt zwar schon relativ bekannt, vor gut zwei Monaten flog er dann wegen seiner kritischen Äußerungen endgültig aus der DSDS-Jury. Zeitgleich veröffentlichte er auf Telegram ein Video, in welchem er weinend von geretteten Kindern berichtete und spielt damit auf die besonders in Amerika verbreitete QAnon-Bewegung an. QAnon-Verfechter behaupten, die regierenden Eliten würden Kinder verschleppen, foltern und ihr Blut trinken, um sich selbst daran zu ergötzen. Anhänger dieser Theorie, wie eben Naidoo, sehen sich in der Pflicht, über die „wahren“ Zustände der Welt, die sich selbstverständlich nur ihnen offenbaren, aufzuklären. Dem aus dem Untergrund agierenden Geheimbund der Mächtigen muss zu Gunsten aller Bürger schleunigst das Handwerk gelegt werden. Als „Retter“ fungiert in diesem Szenario &#8211; wie soll es auch anders sein &#8211; Präsident Donald Trump, der Deutschland mit 200.000 Soldaten aus der Hand der grausamen Eliten befreien soll.&nbsp;</p>



<p>2. <strong>Am 15. Mai wird sowohl eine „Neue Weltordnung“, als auch eine unter dem neuen Infektionsschutzgesetz getarnte Impfpflicht eingeführt.&nbsp;</strong></p>



<p>Neben Xavier Naidoo macht inzwischen auch der vegane Koch Attila Hildmann auf sich aufmerksam. Auf Facebook etwa lässt er verlauteten: „<em>ALLE politischen Maßnahmen wie Social Distancing und co. dienen einer AGENDA, das GRUNDGESETZ ist jetzt schon zu Teilen ausgehebelt und am 15. Mai soll unsere Demokratie den Todesstoß bekommen!&#8221;</em><br>Auf Instagram wurde der selbsternannte Aufklärer bereits gelöscht, seine Theorien verbreitet er dennoch auf der umstrittenen Plattform Telegram weiter. So soll im Rahmen der „Neuen Weltordnung“ die Presse gleichgeschalten und die Meinungsfreiheit ausgehebelt werden. Der 15. Mai ist inzwischen glücklicherweise ohne besondere Vorkommnisse verstrichen. Weder wurden uns Mikrochips eingepflanzt, noch wurde ganz Deutschland (mit einem nicht-existenten Impfstoff) zwangsgeimpft. Die „bösen Mächte“ verweilen derzeit wohl auch noch weiter im Untergrund, möglicherweise ist der Masterplan zur Aushebung der Demokratie noch nicht gänzlich ausgefeilt. Doch das bringt uns zu einem weiteren Mysterium, das uns in diesen besonderen Tagen beschäftigt.&nbsp;</p>



<p>3. <strong>Hat Bill Gates das Corona-Virus in einem Labor gezüchtet und die WHO unterwandert?&nbsp;</strong></p>



<p>Bill Gates scheint aus den aktuellen Verschwörungs-Schlagzeilen kaum mehr wegzudenken zu sein. Das liegt aber weniger daran, dass sich seine Stiftung&nbsp;<em>Bill &amp; Melinda Gates Foundation</em>&nbsp;für globale Entwicklung und Gesundheit einsetzt und sie schon seit geraumer Zeit vor einer Pandemie warnen. Viel mehr wird Bill Gates von Möchtegern-Aufklärungsjournalisten wie Ken Jebsen als Oberhaupt der mächtigen Eliten zum Feind stilisiert, der seine Finger überall im Spiel haben soll. Unter dem reißerischen Titel „Gates kapert Deutschland“ erklärt Jebsen auf seinem Kanal, wie die Gates die WHO unterwandert haben, um ihren eigenen Impfstoff möglichst großflächig zu verkaufen und aus der Pandemie Profit zu schlagen. Denn was wäre profitabler, als zunächst einen Virus zu züchten, diesen dann auf die Menschheit loszulassen, um schließlich mit einem eigenen Impfstoff den Retter zu spielen? Was Jebsen allerdings als geheime Machenschaften der Gates darstellt, ist, wenn man mal genauer hinguckt, alles offen und frei zugänglich nachzulesen. Seine Falschbehauptungen über die Gates Stiftung wurden inzwischen auch in diversen Formaten, siehe <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0EmH7hHaVNQ">Walulis</a>, richtiggestellt. <br>Jebsens jedoch hat die Kunst perfektioniert, durch pseudowissenschaftliches Gelaber und das Verdrehen von Fakten die Masse in seinen Bann zu ziehen.&nbsp;</p>



<p>Doch woher kommt dieses gestiegene Interesse für Verschwörungstheorien?&nbsp;Klar ist, wir leben gerade in einer besonders aufwühlenden Zeit. Seit Monaten befindet sich die Welt Corona-bedingt in einem Ausnahmezustand und jeder Mensch nutzt andere Bewältigungsstrategien. Manche sind inzwischen Bananenbrotbackexperten, andere verlieren sich in den Weiten der Influencer-Yoga-Workout-Routinen und wiederum andere suchen Antworten für die aktuelle Lage auf dubiosen Internetseiten oder in Telegram-Channels. Menschen, die Angst haben, sind generell anfälliger für Falschnachrichten und stellen daher ein geeignetes Ziel für die großen Verschwörungstheoretiker dar. Sie präsentieren einfache schwarz-weiß Lösungen, die einen klaren Schuldigen in Form „böser elitärer Mächte“, der „gekauften Bundesregierung“ oder der „Mainstream-Medien“ als Grund allen Übels präsentieren. Menschen, die wegen der aktuellen Situation zu Recht frustriert sind, glauben den Xaviers, Attilas und Tills dieser Welt dann gut und gerne mal, dass die momentane Situation allein die Schuld der Wohlhabenden und Mächtigen ist, die auf Kosten des normalen Bürgers ihre eignen durchtriebenen Machenschaften durchsetzen wollen.&nbsp;</p>



<p>Um nicht in den Verschwörungsstrudel hineinzugeraten, hilft oftmals, sich mit den vorliegenden Quellen genauer auseinanderzusetzen. Weitere Infos findet ihr <a href="https://www.dw.com/de/corona-woran-erkenne-ich-verschwörungstheorien/a-53434879">hier</a>. </p>



<p>Der Weg zur allumfassenden Wahrheit ist steinig und schwer, aber nachdem wir bei Presstige journalistisch seriös arbeiten, hier meine Quellen:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-05/verschwoerungstheorien-coronavirus-pandemie-5g-bill-gates-impfpflicht-leseraufruf">https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-05/verschwoerungstheorien-coronavirus-pandemie-5g-bill-gates-impfpflicht-leseraufruf</a></li><li><a href="https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/hildmann-naidoo-and-co-warum-verschwoerungsfans-telegram-nutzen,RyOCmN4" class="broken_link">https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/hildmann-naidoo-and-co-warum-verschwoerungsfans-telegram-nutzen,RyOCmN4</a></li><li><a href="https://www.sueddeutsche.de/digital/coronavirus-verschwoerungstheorie-bill-gates-youtube-telegram-1.4904814">https://www.sueddeutsche.de/digital/coronavirus-verschwoerungstheorie-bill-gates-youtube-telegram-1.4904814</a></li><li><a href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/hygiene-demos-coronavirus-verschwoerungstheorien-1.4896453">https://www.sueddeutsche.de/kultur/hygiene-demos-coronavirus-verschwoerungstheorien-1.4896453</a></li><li>Puls: https://www.br.de/puls/tv/puls/puls-reportage-verschwoerungstheorien-100.html</li><li>Walulis:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=95eeVK5K9X8">https://www.youtube.com/watch?v=95eeVK5K9X8</a>; https://www.youtube.com/watch?v=0EmH7hHaVNQ</li></ul>
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		<title>Happy Hour Guide Augsburg</title>
		<link>https://presstige.org/2019/10/happy-hour-guide-augsburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antonia Herb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im studentischen Geldbeutel herrscht grunsätzlich Ebbe. Vor allem am Ende des Monats verträgt sich das mit Cocktailpreisen und Clubeintritten nicht allzu gut. Zum Glück bieten die meisten Bars, Restaurants und Clubs Happy Hour-Rabatte und natürlich wird gerade in unserer schönen Schwabenmetropole das Sparen groß geschrieben. Damit ihr alle Vergünstigungen optimal kombinieren könnt, verschafft Euch die Presstige-Redaktion einen Überblick über Augsburgs Happy Hour Angebote.</p>
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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="757" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/Banner5-1024x757.jpg" alt="" class="wp-image-12104" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/Banner5-1024x757.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/Banner5-400x296.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/Banner5-768x568.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/Banner5.jpg 1077w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> © Julia Brandl; Illustration Isabelle Mader</figcaption></figure>



<p>Im studentischen Geldbeutel herrscht grundsätzlich Ebbe. Vor allem am Ende des Monats verträgt sich das mit hohen Cocktailpreisen und Clubeintritten nicht allzu gut. Zum Glück bieten die meisten Bars, Restaurants und Clubs Happy Hour-Rabatte und natürlich wird gerade in unser schönen Schwabenmetropole das Sparen groß geschrieben. Damit ihr alle Vergünstigungen optimal kombinieren könnt, verschafft Euch die Presstige-Redaktion einen Überblick über Augsburgs Happy Hour Angebote.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="724" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-12106" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE-1024x724.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE-400x283.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>  © Presstige Redaktion; Illustration Antonia Herb</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE2-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-12107" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE2-1024x724.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE2-400x283.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/10/HAPPY-HOUR-GUIDE2-768x543.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>   © Presstige Redaktion; Illustration Antonia Herb </figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/10/happy-hour-guide-augsburg/">Happy Hour Guide Augsburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>10 Jahre Modular: Die Erfolgsgeschichte des Augsburger Festivals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Herb]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 06:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Studieren in eine neue Stadt ziehen ist ja immer so eine Sache. Von klassischen Studienfragen mal abgesehen, wie sind die Leute dort drauf? Was bietet das Leben in Augsburg? Schon auf der Ersti-Hütte letztes Wintersemester konnte ich mir –...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/06/10-jahre-modular-die-erfolgsgeschichte-des-augsburger-festivals/">10 Jahre Modular: Die Erfolgsgeschichte des Augsburger Festivals</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="937" height="609" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/10Jahre.jpg" alt="" class="wp-image-11344" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/10Jahre.jpg 937w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/10Jahre-400x260.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/10Jahre-768x499.jpg 768w" sizes="(max-width: 937px) 100vw, 937px" /><figcaption>© Alisa Eva-Marie Honold Illustration: Julia Brandl</figcaption></figure>



<p>Zum Studieren in eine neue Stadt ziehen ist ja immer so eine Sache. Von klassischen Studienfragen mal abgesehen, wie sind die Leute dort drauf? Was bietet das Leben in Augsburg? Schon auf der Ersti-Hütte letztes Wintersemester konnte ich mir – umgeben von waschechten Augsburgern – ein Bild von dem machen, was mich erwarten würde. Zugegeben, die Obsession mit dem Heyzel Coffee, also dem ehemaligen PowWow, habe ich bis heute nicht verstanden. Doch ein Begriff, der mindestens genauso häufig fiel, ist das berühmt-berüchtigte Modular.&nbsp;</p>



<p>Modular, was soll das überhaupt sein? Ein Sommer-Festival in der Stadt, das war auch mir schnell klar, aber warum dieser Hype? Warum schwärmt jeder Augsburger oder Wahl-Augsburger, dem man begegnet, so sehr davon? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen und anlässlich des 10-Jährigen Jubiläums 2019 habe ich mich auf Spurensuche begeben: Die Erfolgsgeschichte des Augsburger Festivals&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/BAO-724x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11396" width="332" height="468" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/BAO-283x400.jpg 283w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/BAO-768x1086.jpg 768w" sizes="(max-width: 332px) 100vw, 332px" /></figure></div>



<p>Seit 2009 hat das Modular seine feste Heimat in Augsburg gefunden, jedoch war das Festival nicht von Anfang das, was ihr heute kennt. Veranstaltet vom Stadtjugendring (SJR) und gefördert von der Stadt Augsburg, findet es jährlich über drei Tage am letzten Pfingstwochenende statt. Anfangs mit rund 5000 Besuchern als Inhouse-Festival im Zwei-Jahres-Rhythmus, inzwischen mit jährlich um die 30.000 Besucher, natürlich draußen.&nbsp;</p>



<p>Bis 2011 wechselte das Modular seine Locations in Augsburg regelmäßig: vom Konzertsaal im Leopold-Mozart-Zentrum zum Rathausplatz, zum Annahof, bis hin zu verschiedenen Augsburger Clubs. 2012 wurde es dann längerfristig in den Wittelsbacher Park verlegt. Allerdings gab es 2016 Kritik an den entstandenen Umweltschäden: etwa die Beschädigung von Grünflächen durch Auf-und Abbau und auch die Lärmbelästigung dort beheimateter Vögel. Glücklicherweise wurde nachweislich festgestellt, dass auch die Vögel das Festival gut überstanden haben, dennoch hat das Modular mit dem Gaswerk Augsburg ab diesem Jahr eine neue Location gefunden.&nbsp;</p>



<p>Schon von Beginn an war das Ziel des Modulars unter dem Motto „Mach halt was du willst!“, ein Ort des kulturellen und künstlerischen Zusammentreffens in der Region zu sein.&nbsp;</p>



<p>Das vielfältige, kreativ gestaltete Rahmenprogramm mit verschiedenen spannenden Workshops (dieses Jahr u.a Festival-Dress- oder Papier-Perücken-Basteln) und ein großes sportliches Angebot fördern das Ziel des Festivals – Partizipation und Vernetzung der Besucher, und geben dem Modular damit seinen Charme. Zu Gute kommen uns dabei auch die vergleichsweise günstigen Eintrittspreise.&nbsp;</p>



<p>Gestemmt wird die Planung des größten Non-Profit Jugend- und Popkulturfestival der Region übrigens neben den Veranstaltern von mehr als 450 ehrenamtlichen Helfern. Dazu wird das Ganze neben städtischer Förderung durch Sponsoren finanziert, die aktiv ins Festival eingebunden sind. Der Hauptsponsor SWA bietet kostenloses Wasser für alle Gäste, während die Sparkasse Augsburg dieses Jahr an allen Ständen bargeldloses Bezahlen möglich macht.&nbsp;</p>



<p>Musikalisch bewegt sich das Modular zwischen Pop, Indie, Elektro, Hip-Hop und Rock und holt dafür jedes Jahr rund 50 Acts auf die Bühne, die in den Worten einer Freundin „immer die sind, die in den nächsten Jahren dann richtig bekannt werden.“ So haben zum Beispiel schon Kraftklub und Prinz Pi (2012), AnnenMayKantereit und Haftbefehl (2015) und&nbsp;Von Wegen Lisbeth sowie auch Trettmann (2017) das Modular gerockt. Doch nicht nur nationale und internationale Künstler werden hier gefördert, es wird auch großer Wert darauf gelegt, Bands aus der Region die Chance zu ermöglichen, vor einem großen Publikum zu spielen. Auch beim diesjährigen Line-Up ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei!&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/rici-724x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11397" width="350" height="495" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/rici-724x1024.jpg 724w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/rici-283x400.jpg 283w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/rici-768x1086.jpg 768w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></figure></div>



<p>Das Modular scheint nicht nur bei den jungen Augsburgern selbst gut anzukommen, auch die verschiedenen Preise, die es bislang gewonnen hat, zeigen, dass der Hype durchaus seine Berechtigung hat. So wurde es schon mit dem Augsburger Zukunftspreis (Bereich Nachhaltigkeit), dem Augsburger City-Preis (Bereich Volunteering) und dem Bayerischen Popkulturpreis (Bereich nachhaltige Bereicherung der Popkultur) ausgezeichnet.</p>



<p>Fazit meiner Recherche ist auf jeden Fall, dass ich den Startschuss am Donnerstag&nbsp;kaum erwarten kann! Seid ihr auch mit dabei?&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/toni-zitat-724x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11410" width="357" height="506" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/toni-zitat.jpg 724w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/toni-zitat-283x400.jpg 283w" sizes="(max-width: 357px) 100vw, 357px" /></figure></div>



<p><strong>Teilt gerne eure Festivalerlebnisse mit uns unter #presstigegoesfestival auf Instagram oder Facebook</strong><br></p>
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		<title>Pimp Your Balcony</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Herb]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2019 06:39:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das geht an alle Studenten, die sich glücklich schätzen können, in ihren Studentenwohnheimen, WGs oder Wohnungen einen Balkon zu besitzen.&#160;Denn wer von euch kennt es nicht, der Balkon ist zwar da und im Sommer eigentlich super um draußen zu chillen,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/06/pimp-your-balcony/">Pimp Your Balcony</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<p>Das geht an alle Studenten, die sich glücklich schätzen können, in ihren Studentenwohnheimen, WGs oder Wohnungen einen Balkon zu besitzen.&nbsp;<br>Denn wer von euch kennt es nicht, der Balkon ist zwar da und im Sommer eigentlich super um draußen zu chillen, aber irgendwie hat keiner so recht Lust, Geld reinzuinvestieren, um ihn schöner zu machen. Im Grunde reichen zwei Plastikstühle neben dem Wäscheständer ja auch völlig aus, oder?</p>



<p>Nachdem der Balkon in meiner WG ca. 1,5qm groß und nicht sonderlich ansehnlich ist, haben meine zwei Mitbewohnerinnen und ich ihm seit unserem Einzug im Herbst kaum Beachtung geschenkt.&nbsp;</p>



<p>Mit unserer ersten WG-Party im November war sein Nutzen schnell klar: das Pfand verschwinden lassen ohne dafür extra die fünf Minuten zum Edeka, bzw. 200m zum nächsten Altglascontainer laufen zu müssen. Nachdem das Altglas dort für drei Monate vegetierte und weiterwuchs, weil sich ganz WG-mäßig keiner dafür verantwortlich fühlte, haben wir es schließlich nach der Klausurenphase im Februar geschafft, den Balkon endlich freizuräumen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-vorher-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-11254" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-vorher-1-1024x768.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-vorher-1-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-vorher-1-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Mit den wärmeren Temperaturen wuchs bei uns der Wunsch, unseren Balkon zumindest etwas attraktiver zu machen. Also warum nicht einfach ein paar Blumen anpflanzen, ‘ne Bank draufstellen, Lampions und Lichterketten deponieren und sich das alles in der Abendsonne mit einem Glas Vino schöntrinken?&nbsp;</p>



<p><br>Falls es euch also ähnlich geht wie uns – ihr gehört zu den glücklichen Studenten mit Balkon, aber wisst nicht genau, wie ihr ihn, ohne viel Geld und Zeit zu investieren, auf Vordermann bringt, dann bleibt jetzt dran. </p>



<p><strong>Die richtige Deko</strong></p>



<p>… macht aus eurem Balkon fix eine kleine Wohlfühloase!&nbsp;</p>



<p>Naja so übertrieben vielleicht nicht, das Budget ist bekanntermaßen begrenzt, aber schon ein paar kleine Dinge können einen großen Unterschied bewirken. Zuerst haben wir uns eine Gartenbank (13 Euro) und Hängetöpfe (ca. 4 Euro) bei, wie meine Mitbewohnerin ihn liebevoll nennt, “dem Sören-Laden“, also dem neueröffneten Søstrene Grene in der Annastraße, besorgt.&nbsp;</p>



<p>Bei Real gab’s große Lampions für 1,50 Euro pro Stück und die Lichterketten gibt’s schon ab sechs Euro bei Ikea. Auch die Kissen auf der Bank sind für 5 Euro pro Stück bei Ikea erhältlich. Der kleine Hängetisch ist vom Baumarkt für einen Zehner zu haben.</p>



<p>Doch ein bisschen Deko alleine reicht nicht aus, ein Balkon blüht im Sommer erst durch ein bisschen Bepflanzung so richtig auf.&nbsp;</p>



<p><strong>Blumen</strong></p>



<p>… lassen jeden noch so abgeranzten Balkon gleich viel schöner wirken und man braucht wirklich keinen grünen Daumen, um sie am Leben zu halten.&nbsp;</p>



<p>Nebenbei tun wir noch was Gutes für unsere lieben Bienen, die sich über den Nektar freuen!&nbsp;</p>



<p>Ich habe mich erstmal im Internet informiert, welche Blumen Bienen besonders mögen und diese dann bei Edeka und im Bauhaus besorgt. Entschieden haben wir uns für Lavendel (riecht echt mega), Thymian (super Gewürz für Fleisch, Fisch oder Gemüse) und andere Blumen, die uns optisch einfach gefallen haben.&nbsp;<br>Weitere Pflanzen, auf die die Bienen fliegen, sind Krokusse, Butterblumen, Margeriten und noch viele mehr. Den Blumenkasten haben wir im Bauhaus geholt, die Erde gibt’s schon für 30 ct. beim Aldi.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="757" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-Blumen2-1-1024x757.jpg" alt="" class="wp-image-11253" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-Blumen2-1-1024x757.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-Blumen2-1-400x296.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Balkon-Blumen2-1-768x568.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Resultat unseres Balkon-Make-Overs seht ihr hier, und wer weiß, vielleicht inspiriert es euch ja, auch euren Balkon ein bisschen aufzumotzen! (Wenn ja, schickt uns unbedingt Bilder über Social Media!)</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3523-1-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11259" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3523-1-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3523-1-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<ul class="wp-block-gallery columns-2 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3486-771x1024.jpg" alt="" data-id="11251" class="wp-image-11251" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3486-771x1024.jpg 771w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3486-301x400.jpg 301w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3486-768x1020.jpg 768w" sizes="(max-width: 771px) 100vw, 771px" /></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3469-768x1024.jpg" alt="" data-id="11257" data-link="http://presstige.org/?attachment_id=11257" class="wp-image-11257" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3469-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/IMG_3469-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure></li></ul>



<p>Falls euer Balkon stiltechnisch schon Pinterest-Niveau erreicht hat, dann schaut euch gerne gleich noch an, wie ihr einen einfachen DIY-Kräutergarten anlegen könnt. Unsere ehemaligen Autorinnen Isabell und Angelina sagen euch <a href="http:// http://presstige.org/2016/11/diy-studentengarten/">hier</a>, wie.</p>
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		<title>Bücher &#038; Serien gegen Langeweile in den Semesterferien</title>
		<link>https://presstige.org/2019/03/buecher-serien-gegen-langeweile-in-den-semesterferien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antonia Herb]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2019 10:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt es nicht:&#160; Wochenlang fiebert man in der Klausurenphase darauf hin, endlich wieder freie Zeit zur Verfügung zu haben. Danach wird alles besser, danach kann ich tun und lassen, was ich will und einfach mal den ganzen Tag im...</p>
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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/03/adult-book-brunette-1031588-1.jpg" alt="" class="wp-image-10853"/><figcaption>Photo by&nbsp;<a href="https://www.pexels.com/@-rahulshah-?utm_content=attributionCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=pexels" class="broken_link">Rahul Shah</a>&nbsp;from&nbsp;<a href="https://www.pexels.com/photo/woman-reading-a-book-beside-the-window-1031588/?utm_content=attributionCopyText&amp;utm_medium=referral&amp;utm_source=pexels" class="broken_link">Pexels</a></figcaption></figure>



<p><strong>Wer kennt es nicht:&nbsp; Wochenlang fiebert man in der Klausurenphase darauf hin, endlich wieder freie Zeit zur Verfügung zu haben. Danach wird alles besser, danach kann ich tun und lassen, was ich will und einfach mal den ganzen Tag im Bett liegen bleiben. Doch dann sind die Semesterferien auf einmal da und wenn man nicht gerade am Arbeiten oder Reisen ist, hat man unendlich viel Zeit zur Verfügung, die man irgendwie füllen muss.</strong></p>



<p>Für genau diese Situation haben wir euch zwei Buchtitel herausgesucht, die euch, falls das mit der großen Reise diese Semesterferien doch nicht geklappt hat, auf andere Kontinente mitnehmen und dabei gleichzeitig auch was für die Allgemeinbildung tun. Und für wirkliche Entspannung nebenher auch noch zwei coole Netflix-Serien!</p>



<p>Der erste Titel<strong> „Bleib bei mir“</strong> der Afrikanerin Ayobami Adébáyò lässt zugegebenermaßen zuerst einmal auf eine kitschige Liebesgeschichte schließen, aber der Schein trügt.&nbsp;</p>



<p>Das Buch spielt im Nigeria der 80er- und 90er-Jahre und begleitet die Protagonistin Yejide und ihren Ehemann Akin, die sich in einer Provinzstadt Nigerias ein gemeinsames Leben aufbauen wollen. Das einzige Problem, welches das Eheleben der Beiden sehr belastet: Yejide wird nicht schwanger &#8211; sehr zum Leidwesen der Familien des Paares, die gemäß der nigerianischen Kultur die ersten Nachkommen bald erwarten. Es wird deutlich, wie sich die Familienclans &#8211; besonders die Familie des Ehemannes &#8211; nahezu selbstverständlich in die intimsten Bereiche der Ehe einmischen. Auf Yejides Gefühle wird kaum Rücksicht genommen, denn nachdem weder moderne Medizin noch Hexerei eine Schwangerschaft ermöglichen, wird sie vor vollendete Tatsachen gestellt: Akin muss sich eine zweite Frau nehmen, die den Wunsch nach Nachkommen erfüllen soll. Die Eheleute verzweifeln zunehmend, entfernen sich immer weiter voneinander. Auch die langersehnte Geburt des ersten Kindes, das Yejide schließlich wie durch ein Wunder gebärt, kann den Keil, der sich zwischen das Paar getrieben hat, nicht entfernen.&nbsp;</p>



<p>Mit dem tragischen Verlust des erstgeborenen Kindes wird eine verhängnisvolle Abfolge von Geschehnissen in Gang gesetzt, die über klassische Trauer und Eifersucht weit hinausgeht und alle Beteiligten zutiefst verletzt.</p>



<p>Das Buch ist nicht nur empfehlenswert, weil Adébáyò eine bewegende Frauen- und Familiengeschichte auf stets positiv bleibende Art und Weise erzählt, sondern auch tiefen Einblick in die Gesellschaft Nigerias und deren Entwicklung &#8211; Wahlen, Dikatur, Putsch und Kriminalität &#8211; gibt. Auch wenn die Kultur uns erstmal relativ fremd vorkommt, trägt der Roman zu einem besseren Verständnis für die Gesellschaften in Afrika bei, die sich gerade im Übergang vom traditionellen Kollektiv Großfamilie zum individuellen Leben in kleinen Familien befinden.&nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Ein weiteres Buch, das sich mit einer anderen Nation &#8211; diesmal Argentinien zur Zeit des Militärputsches &#8211; auseinandersetzt, ist „<strong>Mein Name ist Luz</strong>“ von der Autorin Elsa Osorio.&nbsp;</p>



<p>Luz, die Protagonistin des Romans, ist auf der Suche nach ihrer genetischen Identität. Als Kind der 70er Jahre wird sie in der wohlhabenden Familie eines hochrangigen Militäroberst aufgezogen, beginnt aber vor allem während ihres Studiums und mit der Geburt ihres eigenen Kindes, ihre Herkunft aufgrund familiärer Ungereimtheiten zu hinterfragen.&nbsp;</p>



<p>Schätzungsweise 500 Kinder kommen während der Militärdiktatur als Kinder von Regimegegnern in Gefängnissen zur Welt, werden ihren Eltern entrissen und teilweise an reiche Familien weiterverkauft &#8211; Luz ist eine von ihnen. Mit viel Spannung erzählt Osario in ihrem Roman, wie Luz nach und nach kleine Mosaiksteine ihrer eigenen Geschichte zusammenfügt um Licht in ihre Vergangenheit und die Umstände ihrer Entführung zu bringen.</p>



<p>So muss sie sich mit der Frage nach ihren leiblichen Eltern auseinandersetzen, reist beispielsweise nach Madrid um ihren Vater zu treffen. Gleichzeitig muss sie mit dem Verrat ihrer vermeintlich richtigen Familie umgehen und mit der Tatsache, dass diese Mitschuld am Terror der Zeit besitzt. Für mich war die argentinische Militärdiktatur, die immerhin bis 1983 ging, bis dato kein Begriff, doch im Buch werden sowohl die Hintergründe und Gewalttaten des argentinischen Militärregimes verständlich aufgezeigt, sowie die menschlichen Untiefen in allen ihren Facetten beleuchtet. Auch Mitmenschlichkeit, Güte und Barmherzigkeit von Menschen in den dunkelsten Stunden kommen nicht zu kurz und machen die Geschichte sehr emotional. &nbsp;</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Wer sich jetzt allerdings denkt: „Danke, aber nein danke, ich hab schon während dem Semester so viel zu lesen“ für den haben wir natürlich noch unterhaltsame <strong>Netflix</strong> Tips!</p>



<p>„<strong>Lovesick</strong>“ ist eine britische Serie, deren drei Staffeln ich in zwei (!) Tagen komplett durchgeschaut habe. Dazu muss man aber sagen, eine Folge ist nur 20 Minuten lang. Leider!</p>



<p>Die Story handelt von Dylan, einem chaotischen End-Zwanziger, der eines Tages völlig überraschend Chlamydien diagnostiziert bekommt. Die logische Konsequenz daraus &#8211; er muss alle seine Ex-Freundinnen und -partnerinnen kontaktieren, um ihnen von seiner Krankheit mitzuteilen. Die Serie ist einfach aufgebaut, jede Folge trägt den Namen einer anderen Verflossenen und man erfährt nach und nach, wieso Dylans Beziehungen konstant scheitern und inwieweit seine beste Freundin Evie (die natürlich heimlich in ihn verliebt ist) und sein bester Freund Luke, gleichzeitig sein Mitbewohner, in die verrückten Geschichten mit hineinspielen.&nbsp;</p>



<p>Große Empfehlung, für Leute, die den britischen Humor schätzen und Lust auf was Leichtes zum Nebenherschauen haben.&nbsp;</p>



<p>Falls ihr „Lovesick“ schon durchhabt, und jetzt nach einer Serie sucht, die ungefähr genauso unterhaltsam ist, ist mein nächster Tipp „<strong>Crashing</strong>“. </p>



<p>In der ebenfalls britischen Comedy-Serie geht es um sechs Personen in ihren Zwanzigern, die in London wohnen. Da die Mieten in der Metropole enorm hoch sind, haben sie sich dazu entschlossen in einem stillgelegten Krankenhaus zu leben. Für nur 25 Pfund monatliche Miete halten sie im Gegenzug das Gebäude instand, müssen dafür aber nicht nur mit Asbest und kaputten Röngtenmaschinen klarkommen, sondern auch mit ihren Mitbewohnern, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Während sich die Bewohner besser kennenlernen, kommt es natürlich schnell zu hitzigen Situationen und romantischen und sexuellen Beziehungen, die das Zusammenleben erheblich verkomplizieren.</p>
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		<title>Wie kriegt man eigentlich sein Leben in den Griff? &#8211; Klausurenedition</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Herb]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2019 11:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/01/wie-kriegt-man-eigentlich-sein-leben-in-den-griff-klausurenedition/">Wie kriegt man eigentlich sein Leben in den Griff? &#8211; Klausurenedition</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/student-849822_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-10520" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/student-849822_1920-1024x683.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/student-849822_1920-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/student-849822_1920-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/01/student-849822_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Keine Frage habe ich mir seit Start des Wintersemesters so häufig gestellt wie diese. Wie kriege ich mein verdammtes Leben in den Griff? Gerade jetzt, wo sich die Klausurenphase unaufhaltsam nähert, tritt diese Frage wieder in den Vordergrund. Eben noch gemütlich Weihnachten gefeiert und sich gedacht, ja klar, zwischen den Jahren könnte ich ja schonmal mit Lernen anfangen, wird man im neuen Jahr schon wieder von Fristen überrannt. Texte müssen vorbereitet, Vorlesungen nachbereitet werden, wann war nochmal das Referat fällig? Was?! Nur noch 4 Wochen bis zu den Klausuren?&nbsp;</p>



<p>Alleine darüber nachzudenken ist schon stressig genug, da hab ich mir doch eigentlich erstmal eine Netflix-Pause verdient. Aus einer Folge werden dann auch schnell mal zehn.&nbsp;</p>



<p>Und so gerät man in einen ewigen Strudel aus Motivationslosigkeit und Aufschieberei, dem man nur schwer entkommen kann.</p>



<p>Mit dem neuen Jahr kommen immerhin die guten Vorsätze, sein Leben auf die Kette zu bekommen. Da die Mission Sixpack bis zum Sommer leider auch die letzten Jahre gescheitert ist, bemühe ich mich, dieses Jahr, nachhaltig kleine Änderungen anzustreben, die mir möglicherweise die Prüfungsphase im Februar erleichtern. Die Hoffnung stirbt zuletzt.&nbsp;</p>



<p>Aber aller Anfang ist bekanntlich schwer. Das Schwierigste ist, den eigenen Schweinehund zu überwinden und sich hinzusetzen, beziehungsweise auf gut Deutsch, den Arsch hochzukriegen.&nbsp;</p>



<p>Das beginnt meistens schon morgens beim Aufstehen. So hart es auch klingt: Stellt euch einen Wecker und kommt nicht in Versuchung, 13 mal die Schlummertaste zu drücken. Forscher haben nämlich festgestellt, das dies unsere Schlafqualität maßgeblich negativ beeinflusst. Also lieber den Wecker auf etwas später stellen und dann direkt aufstehen. Für richtige Morgenmuffel hilft es, den Wecker oder das Handy vom Bett entfernt hinzulegen. Steht man dann auf, um ihn abzuschalten, hat man es eigentlich schon geschafft. Der Kreislauf kommt in Schwung und man ist ready to rumble. Oder? Der nächste Schritt geht dann (über kaffeebedingte Umwege natürlich) zum Schreibtisch oder in die Bib.&nbsp;</p>



<p>Wenn es dank Instagram, Netflix, Youtube oder Snapchat doch nur nicht so leicht wäre, sich ständig ablenken zu lassen. Diese neue Dokumentation auf Netflix über „Die Nordsee von oben“ wollte ich mir auch schon die ganze Woche angucken. Und selbst wenn ich es geschafft habe und endlich vor meinen Lernunterlagen sitze, Instagram habe ich jetzt seit drei Minuten nicht mehr aktualisiert. Erstmal schauen, wer noch gerade in der Bib beim „Lernen“ sitzt. </p>



<p>Doch dieses ständige „nur mal kurz auf Social Media gucken, was so in der Welt passiert“ ist für ein effektives Lernen bewiesenermaßen mehr als kontraproduktiv. Am besten wäre es wohl, das Smartphone einfach aus dem Fenster zu schmeißen, denn wenn es neben einem liegt, ist die Versuchung einfach zu groß. Wem diese Maßnahme allerdings zu drastisch erscheint, der kann auf Apps zurückgreifen, die die Bildschirmnutzung einschränken. Für Android gibt es hier beispielsweise „QualityTime“ , die nicht nur die Gesamtnutzungszeit anzeigt, sondern auch selbst gesetzte Einschränkungen und Pausen bietet. Benachrichtigungen können blockiert werden und eingehende Anrufe mit automatischen Textnachrichten beantwortet werden. Für IOS-Nutzer gibt es seit dem iOS 12 Update die Funktion „Bildschirmzeit“, bei der man ein Limit für verschiedene Apps, sowie feste Pausen einstellen kann. So kann man sich zumindest für begrenzte Zeit voll und ganz auf seine Lernmaterialien konzentrieren.</p>



<p>Im nächsten Schritt ist es hilfreich, das Chaos im eigenen Kopf zu beseitigen.&nbsp;</p>



<p>Oftmals weiß ich gar nicht, wie und wo ich mit dem Lernen eigentlich anfangen soll und versuche mir dann planlos irgendetwas ins Gedächtnis zu hämmern. Da man so schnell das Gefühl hat, dass das Lernen eh nicht zielführend ist, hilft es, sich erstmal einen Überblick zu verschaffen und diesen in Form der altbewährten To-Do-Liste festzuhalten. Welche Themen sind klausurrelevant, welche Vorlesungen und Texte muss ich dafür nochmal durchgehen, was kommt nicht dran, wie strukturiere ich das zeitlich sinnvoll?&nbsp;</p>



<p>Ist so ein Game Plan erstellt, lässt es sich schon viel leichter anfangen und mal ehrlich, gibt es ein besseres Gefühl als Dinge endlich von seiner To-Do-List streichen zu können?</p>



<p>Zu guter Letzt müssen wir Studenten auch effektive Pausen einplanen &#8211; besonders wenn nach einiger Zeit die Konzentration schwindet. Lernpausen sind wichtig für die mentale Erholung und tragen zum nachhaltigen Erfolg des Lernens bei. Wie vermutlich bei den meisten, geht mein erster Reflex in der Lernpause dahin, das Handy zu ergreifen. Schließlich hab ich jetzt wirklich schon viel verpasst. Allerdings gilt auch hier, dass zu viel digitaler Konsum zu Reizüberflutung führt und damit nicht den gewünschten Regenerationseffekt erzielt. Ebenfalls hilft, in der Pause seinen Arbeitsplatz zu verlassen, das Fenster zu öffnen, sich zu bewegen (der Weg vom Schreibtisch zum Kühlschrank bietet sich hier gut an) oder sogar einen kurzen Powernap zu machen. Dieser sollte allerdings nie länger als 20 Minuten ausfallen, um seine leistungssteigernde Wirkung zu garantieren.&nbsp;</p>



<p>Selbstverständlich unterscheidet sich das perfekte Lernrezept von Person zu Person. Essentiell ist, gegen den Instinkt des Aufschiebens anzukämpfen, Ablenkung zu reduzieren und regelmäßige Pausen einzuhalten. Gleichzeitig ist es natürlich utopisch, dass wir uns jederzeit zu 100% an solche Tipps zu halten. Versucht man allerdings, sie step by step in seinen Alltag zu integrieren, kann man die nächste Prüfungsphase ruhiger angehen und sich zumindest ein wenig Stress ersparen.&nbsp;</p>



<p>2019 zeichnet dann hoffentlich das Jahr, in dem ich nicht einfach den Wecker ausstelle und „versehentlich“ noch zwei Stunden weiterschlafe. Ich bleibe optimistisch.&nbsp;</p>



<p>Für weiter Tipps, wie ihr in der Klausurenphase cool bleibt, schaut euch doch den Artikel unserer Autorin Julia an: <a href="http://presstige.org/2018/07/stress-in-der-klausurenphase-mit-diesen-tipps-bleibst-du-entspannt/">http://presstige.org/2018/07/stress-in-der-klausurenphase-mit-diesen-tipps-bleibst-du-entspannt/</a>&nbsp;<br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/01/wie-kriegt-man-eigentlich-sein-leben-in-den-griff-klausurenedition/">Wie kriegt man eigentlich sein Leben in den Griff? &#8211; Klausurenedition</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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