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	<title>Franziska Konrad, Camilla Schulz, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Franziska Konrad, Camilla Schulz, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Das perfekte Europa-Dinner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Camilla Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 08:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[kochen]]></category>
		<category><![CDATA[menü]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europa kocht: Eine Reise durch die vielfältige Küche unseres Kontinents Ist von europäischem Essen die Rede, denkt man automatisch an Klassiker wie Spaghetti, Pizza, Gyros und den guten deutschen Schweinebraten. Doch dass unsere Küche eindeutig mehr zu bieten hat, wollen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Europa kocht: Eine Reise durch die vielfältige Küche unseres Kontinents</h2>
<figure id="attachment_9108" aria-describedby="caption-attachment-9108" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9108 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200.jpg" alt="feta-roh-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-roh-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9108" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Franziska Konrad &amp; Camilla Schulz</figcaption></figure>
<p><strong>Ist von europäischem Essen die Rede, denkt man automatisch an Klassiker wie Spaghetti, Pizza, Gyros und den guten deutschen Schweinebraten. Doch dass unsere Küche eindeutig mehr zu bieten hat, wollen wir euch mit folgendem Menü zeigen.</strong></p>
<h3>Vorspeise à la France: Gebackener Schafskäse mit Tomaten</h3>
<p>Die französische Küche galt bereits in der frühen Neuzeit als einflussreichste Landesküche Europas. Mit diesem leichten, vegetarischen Gericht eröffnen wir euch einen kleinen Einblick in den Süden der Grande Nation.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> Zutaten für vier Portionen:</span></p>
<ul>
<li>2 Fleischtomaten</li>
<li>Salz</li>
<li>frisch gemahlener Pfeffer</li>
<li>500g Schafskäse</li>
<li>2 TL Thymian (getrocknet)</li>
<li>1 Zwiebel</li>
<li>4 TL Olivenöl</li>
</ul>
<p>Zuerst wascht ihr die Tomaten, trocknet und schneidet sie in Scheiben. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Verteilt nun die Tomatenscheiben auf vier ausreichend großen Bögen Backpapier oder Alufolie, und würzt diese nach Belieben mit Salz und Pfeffer.</p>
<p>Anschließend halbiert ihr den Käse, legt diesen auf die Tomaten und bestreut ihn mit Thymian. Nun die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und auf dem Käse verteilen. Faltet die Folie zu einem Päckchen zusammen und backt diese für zehn Minuten im vorgeheizten Ofen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-9109 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200.jpg" alt="feta-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/feta-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hauptspeise aus dem hohen Norden : Köttbullar mit Kartoffelpüree und Preiselbeeren</h3>
<p>Die traditionellen schwedischen Fleischbällchen sind bei uns vor allem durch den gelb-blauen Möbelgiganten bekannt geworden. Entgegen der Schreibweise werden sie übrigens „Schöttbüllar“ ausgesprochen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zutaten für 50 Köttbullar:<br />
</span></p>
<ul>
<li>200 g Kartoffeln</li>
<li>Salz</li>
<li>120 g Zwiebeln</li>
<li>5 Stiele Petersilie</li>
<li>20 g Butter</li>
<li>500 g Rinderhack</li>
<li>1 Ei</li>
<li>6 EL Schlagsahne</li>
<li>3 EL Semmelbrösel</li>
<li>Pfeffer</li>
<li>4 EL Öl</li>
<li>Preiselbeergelee</li>
</ul>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Als Erstes wascht ihr die Kartoffeln und kocht sie  30 Min. in Salzwasser.  Anschließend die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Petersilienblätter abzupfen und fein hacken. 10 g Butter erhitzen, die Zwiebeln darin dünsten und abkühlen lassen. Kartoffeln abgießen, pellen und abkühlen lassen.</p>
<p>Im nächsten Schritt Kartoffeln durch die Kartoffelpresse zum Rinderhack drücken (alternativ mit der Gabel). Zwiebeln, Petersilie, Ei, Sahne und Brösel zugeben und gut durchkneten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.</p>
<p>Jetzt formt ihr etwa 50 kleine Fleischklößchen, legt sie auf ein Backblech und stellt sie eine Stunde im Kühlschrank kalt. (Währenddessen kann mit dem Kartoffelpüree angefangen werden. )</p>
<p>Restliche Butter mit dem Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Fleischklößchen darin von allen Seiten anbraten (Kleiner Tipp: die Pfanne ständig rütteln, damit die Klößchen im heißen Fett herumrollen und ihre Form behalten.) Nach dem Braten lasst ihr sie auf einem Küchenpapier abtropfen. Typisch schwedisch mit Preiselbeergelee und Kartoffelpüree servieren.</p>
<p>Für das Kartoffelpüree müsst ihr 800 g Kartoffeln schälen, grob würfeln, waschen und 25 Min. in Salzwasser zugedeckt kochen. Kartoffeln abgießen und gut ausdampfen lassen. Kocht nun 120 ml Vollmilch in einem Topf auf und lasst 2 El Butter darin schmelzen.</p>
<p>Anschließend drückt ihr die Kartoffeln zweimal durch die Kartoffelpresse (alternativ mit der Gabel).  Die Milchmischung zugeben, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und schließlich mit einem Schneebesen cremig rühren.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-9110 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200.jpg" alt="koettbullar1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/köttbullar1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h3>Dessert aus der britischen Landküche: Fruchtiger Crumble</h3>
<p>Der Streuselkuchen ohne Boden entstand während des zweiten Weltkrieges in England. Als Mehl, Zucker und Butter knapp waren, wurde der Teigboden einfach weggelassen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zutaten für vier Portionen:</span></p>
<ul>
<li>600 g Äpfel ( variierbar mit Früchten eurer Wahl)</li>
<li>70 g Zucker</li>
<li>1 EL Zitronensaft</li>
<li>120 g Mehl</li>
<li>1 TL Zimt</li>
<li>80 g Butter</li>
</ul>
<p>Zuerst fettet ihr eine Auflaufform gut ein. Nun die Äpfel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Diese mit einem EL Zucker und dem Zitronensaft vermischen und in die Form geben.</p>
<p>Für die Streusel den restlichen Zucker mit Mehl, Zimt und Butter zu Streuseln kneten. Diese auf den Äpfeln verteilen und bei 200 Grad Ober-Unterhitze für 30 Min. im Ofen backen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9111 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200.jpg" alt="crumble-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/crumble-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Bon appétit ! Njut av din måltid ! Enjoy your meal !</p>
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		<title>Wenn der Weg zum Erlebnis wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Camilla Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 08:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei erfahrene Tramper im Interview Trampen gilt als die wohl preisgünstigste und auch sozialste Art der Fortbewegung. Dennoch ist diese Möglichkeit des Verreisens sehr umstritten und stößt oftmals auf Kritik. Drei begeisterte Tramper berichteten uns von ihren Erlebnissen. &#160; Malena,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Drei erfahrene Tramper im Interview</h2>
<figure id="attachment_8708" aria-describedby="caption-attachment-8708" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8708 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px.jpg" alt="Dover-Docks_1200px" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8708" class="wp-caption-text">Text: Camilla Schulz &#8211; Bilder: privat</figcaption></figure>
<p><strong>Trampen gilt als die wohl preisgünstigste und auch sozialste Art der Fortbewegung. Dennoch ist diese Möglichkeit des Verreisens sehr umstritten und stößt oftmals auf Kritik. Drei begeisterte Tramper berichteten uns von ihren Erlebnissen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Malena, 21, studiert Soziale Arbeit in Emden. Sie trampte mit einer Freundin von Emden (Ostfriesland) nach Memmingen (Allgäu). Dabei sind sie in vier verschiedenen Städten gelandet und waren eine Woche unterwegs.</em></p>
<p><strong><em>Presstige:</em> Wie habt ihr euch vor eurem Aufbruch auf die Reise vorbereitet? Hattet ihr bestimmte Ziele, die ihr erreichen wolltet?</strong></p>
<p>Malena: Wir haben uns überhaupt nicht vorbereitet. Es war eine sehr spontane Aktion, wir haben einfach unseren Rucksack und ein Zelt gepackt und sind losgezogen. Lediglich die Endstation Memmingen, meine Heimatstadt, haben wir im Voraus festgelegt. Über welchen Weg wir dort jedoch hinkommen würden, war uns relativ egal. Auch zeitlich waren wir sehr flexibel.</p>
<p><strong>War es schwierig, so spontan Unterkünfte in den jeweiligen Städten zu finden oder habt ihr immer in eurem Zelt geschlafen?</strong></p>
<p>Malena: Eigentlich sind wir durch glückliche Zufälle immer recht schnell zu einer Unterkunft gekommen. Die erste Nacht haben wir auf einem Campingplatz in unserem Zelt verbracht. In Straßburg hat zufälligerweise zu dem Zeitpunkt eine Freundin von mir ein Praktikum in einem Hotel gemacht, in dem wir dann kostenlos übernachten durften. In Karlsruhe konnten wir bei der Familie meiner Mitbewohnerin unterkommen. In Zürich gestaltete sich die Unterkunftssuche dann aufgrund der hohen Preise schon schwieriger. Am Abend haben wir jedoch auf einer Reggeaparty einen netten Kerl kennengelernt, der uns in seiner Wohnung schlafen ließ. Bei einer Freundin meiner Begleiterin konnten wir dann schließlich noch in Konstanz unterkommen.</p>
<p><strong>Hattet ihr mal Angst, bei jemandem einzusteigen bzw. habt ihr es mal bereut, bei jemandem mitgefahren zu sein?</strong></p>
<p>Malena: Nein, überhaupt nicht. Alle waren immer sehr freundlich und aufgeschlossen. Die meisten, die uns mitgenommen haben, sind früher selbst getrampt und haben sich sehr gefreut, dass das heutzutage noch jemand macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Martin, 25, studiert Master Maschinenbau in Erlangen. Er trampte mit seiner Gitarre in 23 Stunden von Jettingen nach London. Geplant war bei seiner Reise gar nichts, lediglich das Ziel London.</em></p>
<p><strong><em>Presstige</em>: Auf so einer Reise fährt man ja bei den unterschiedlichsten Menschen mit. Was war deine lustigste oder spannendste Begegnung?</strong></p>
<p>Martin: Meine lustigste Begegnung hatte ich eigentlich in Dover. Nach 1 ½ Stunden Warten nahmen mich endlich zwei junge Männer aus Amsterdam in ihrem Opel Astra mit. Auf der Strecke nach London hatten wir dann eine Autopanne und mussten auf dem Standstreifen auf den Abschleppdienst warten. Einer der beiden erzählte mir dann, dass er der Weltmeister im Freestyle Football sei. Er holte seinen Ball aus dem Auto und fing auf dem Standstreifen an, seine Tricks vorzuführen. Das war schon ein cooles Erlebnis. Nachdem wir abgeschleppt wurden, lud er mich noch zum Essen ein.</p>
<p><strong>Viele Menschen halten ja nicht viel vom Trampen, bzw. möchten keine Tramper mitnehmen. Bist du oft auf Misstrauen oder Kritik gestoßen?</strong></p>
<p>Martin: In Deutschland gab es eigentlich wenig Probleme. Ich musste nie besonders lange warten, und die Menschen waren immer echt nett und offen. Allerdings wurde ich gleich zum Beginn meiner Reise an der Tankstelle von zwei Polizisten auf Drogen durchsucht, natürlich ohne Ergebnis. In Callais, zur Überfahrt, war es dann schon schwierig, jemanden zu finden, der mich mitnehmen wollte. Viele waren misstrauisch und hatten Angst, dass ich etwas schmuggeln wollte. In England lief es dann ganz schlecht. Die meisten, die angehalten haben, wollten wissen, wie viel ich ihnen fürs Mitnehmen zahlen würde.</p>
<p><strong>Welche Tipps kannst du an unerfahrene Tramper weitergeben?</strong></p>
<p>Martin: Ich denke es ist ganz wichtig, immer freundlich zu sein, schließlich will man ja mitgenommen werden. Außerdem sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören. Wenn man ein ungutes Gefühl hat, bei jemandem einzusteigen, dann sollte man es lieber lassen und auf die nächste Gelegenheit warten. Außerdem würde ich im Nachhinein nicht mehr alleine nachts bei wildfremden Leuten ins Auto steigen, mit denen ich mich nicht einmal verständigen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Julia, 21, studiert Soziologie in Erlangen. In ihrem Urlaub in Israel nutzte sie das Trampen, um von A nach B zu kommen.</em></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-8709 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px.jpg" alt="Julia_1200px" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong><em>Presstige</em>: Hast du selbst auch schon mal Tramper mitgenommen?</strong></p>
<p>Julia: Ja, ich habe schon oft Tramper mitgenommen. Ich halte eigentlich immer an, wenn ich einen Anhalter sehe. Einmal war ich sogar richtig traurig, als einer nicht mitfahren wollte, da ich in die falsche Richtung gefahren bin.</p>
<p><strong>Du bist ja auch in Deutschland schön öfter getrampt. Kannst du ungefähr einschätzen, ob dich bisher mehr Frauen oder mehr Männer mitgenommen haben?</strong></p>
<p>Julia: Also in Israel haben mich ausschließlich Männer mitgenommen. In Deutschland war es glaub ich relativ ausgeglichen. Da haben sowohl Frauen als auch Männer angehalten.</p>
<p><strong>Welche Vorteile bietet Trampen deiner Meinung nach, außer dass es preisgünstig ist?</strong></p>
<p>Julia: Ich finde, man ist total flexibel. Man hat keinen Zeitdruck und kann ein- und aussteigen, wann und wo man möchte. Außerdem ist Trampen immer für eine Überraschung gut. Man landet in den unterschiedlichsten Orten und Städten, die man sich eigentlich gar nicht zum Ziel gesetzt hat. Mir gefällt auch, dass man mit vielen Menschen ins Gespräch kommen kann. In Israel habe ich dadurch viel über die Kultur und das Leben dort erfahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die drei Interviews zeigen, kann man durch das Reisen per Anhalter viele tolle Erfahrungen sammeln. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich trotzdem, das jeder für sich selbst einschätzen muss.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/tramper-im-interview/">Wenn der Weg zum Erlebnis wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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