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	<title>Jacqueline Dammers, Lisa Luthardt, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Esperanto – eine Sprache für Europa?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline Dammers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 19:20:08 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[international]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Esperanto, die Sprache der Hoffnung. Schon vor mehr als 120 Jahren hatte ein Visionär die Idee einer gemeinsamen Sprache für Europa. Gerade jetzt in Zeiten des Flüchtlingsstroms könnte diese simple Sprache die internationale Verständigung erleichtern. Kann Esperanto den Durchbruch noch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_8952" aria-describedby="caption-attachment-8952" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8952 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="Esperanto_Beitragsbild_1200px" width="1200" height="558" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px-400x186.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px-768x357.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Esperanto_Beitragsbild_1200px-1024x476.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8952" class="wp-caption-text">Text: Jacqueline Dammers; Grafik: Lisa Luthardt</figcaption></figure>
<p><strong>Esperanto, die Sprache der Hoffnung. Schon vor mehr als 120 Jahren hatte ein Visionär die Idee einer gemeinsamen Sprache für Europa. Gerade jetzt in Zeiten des Flüchtlingsstroms könnte diese simple Sprache die internationale Verständigung erleichtern. Kann Esperanto den Durchbruch noch schaffen? Sollte die Plansprache womöglich verpflichtend in Europa unterrichtet werden? Der Dozent Dr. Gavin Hicks spricht Esperanto und sagt: Unbedingt!</strong></p>
<p>Wer zuvor noch nie von Esperanto gehört hat, dem sei verziehen. Die Sprache zählt aktuell nur ungefähr 100.000 aktive Sprecher, doch die Dunkelziffer ist vermutlich weitaus höher. Denn Esperantisten, wie ihr Gründer sie nannte, müssen sich nirgends registrieren. Dennoch besteht eine lose, aber herzliche Gemeinschaft zwischen Sprechern überall auf der Welt. Wer die Sprache spricht, kann sich online nach einem kurzen Test als Tutor registrieren und Lernende weltweit unterstützen. So entstehen Skype Gespräche, Brieffreundschaften oder auch nur ein kleiner Chat. Dadurch können sich Sprecher fortlaufend optimieren und auch gegenseitig motivieren. Nebenbei setzen sie dadurch ganz unbewusst die Intention des Erfinders in die Tat um: internationale Verständigung, einander näher kommen &#8211; dank Esperanto.</p>
<p>Dr. Gavin Hicks, Dozent für Anglistik an der Uni Augsburg, ist selbst begeisterter Esperantist und erklärt im Interview, warum Esperanto als gemeinsame Sprache für Europa bestens geeignet sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wer kann Esperanto lernen?</h3>
<p>„Für jeden, der mindestens zwei Sprachen spricht, ist Esperanto leicht und besonders schnell erlernbar“, meint Dr. Gavin Hicks. „Besonders Europäern fällt es sehr leicht, die Sprache zu lernen. Doch im Grunde erschließen sich Grammatik und Vokabular auch Lernern anderer Herkunft sehr schnell, es gibt nur einige wenige fundamentale Regeln.“ Die Plansprache Esperanto gewinnt ihr Vokabular vor allem aus dem Germanischen, Slawischen und Italienischen. Dennoch gehört sie nicht zu einem bestimmten Land, sondern ist eine Hilfssprache. Menschen sollen international ein Gefühl der Verbindung haben, sollen trotz verschiedener Kulturen und ihrer unterschiedlichen Herkunft einen gemeinsamen Nenner haben, der die Kommunikation erleichtert. So hatte es der Gründer Ludwik Lejzer Zamenhof beabsichtigt. „It’s supposed to cross bridges“, sagt Hicks schulterzuckend. „It’s as easy as that..“</p>
<p>Er selbst lernte die Sprache als Student „mal eben so“ in den Semesterferien. „Irgendwann wird eine Sprache frustrierend, du musst viel Zeit investieren, um dich weiter zu entwickeln. Mit Esperanto hingegen konnte ich mich bereits nach den Ferien verständigen“. Nach nur zwei Monaten meldete er sich als Tutor an und gab selbst interaktiven Unterricht. Auch dadurch konnte er sein Sprachlevel deutlich verbessern und heute noch pflegt er Kontakte zu anderen Sprechern weltweit.</p>
<p>Genau das hatte Zamenhof beabsichtigt: Wenn wir eine Sprache als Weltsprache auswählen, sollte sie nicht aus einem Land kommen. Die populären Sprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch tragen als Sprachen der Kolonialherren ein politisches Gewicht, ihre Verbreitung ist die Folge der historischen Evolution. Esperanto sollte frei davon sein; eine neutrale Weltsprache für den Frieden und die erleichterte internationale Verständigung. Zamenhof gab sich nicht der Illusion hin, eine gemeinsame Sprache könne Kriege auflösen, Waffen vernichten und Einhörner auf weißen Wölkchen hüpfen lassen – doch seine Sprache sollte zumindest den Weg zum Frieden in Form einer gemeinsamen Sprache der Kontrahenten erleichtern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Esperanto als Unterrichtsfach –auch für Flüchtlinge?</h3>
<p>Dr. Hicks verspricht: Jeder kann innerhalb von nur wenigen Minuten einen kleinen Crashkurs in Esperanto erfolgreich bewerkstelligen. Keine unregelmäßigen Verben, nur eine Pluralendung, keine komplizierten Fälle. Das „fundamento“ ist eine auf nur sechzehn Grundregeln basierende Grammatik. „Ich kann mir deshalb sehr gut vorstellen, dass Esperanto an europäischen Schulen gelehrt werden könnte“, erklärt Hicks. Dabei sollte die Vielsprachigkeit Europas nicht durch Esperanto ersetzt werden. Auch Gründer Zamenhof schätzte die individuellen Sprachen sehr und empfand sie als Teil der kulturellen Identität. Dennoch erschweren sie die Kommunikation dieser Kulturen, die von einem erleichterten Austausch nur profitieren würden.</p>
<p>Tatsächlich ist das Unterrichten von Esperanto an deutschen Schulen bereits seit den fünfziger Jahren erlaubt, sogar als Prüfungsfach an höheren Schulen ist es mittlerweile zugelassen. Bislang existieren jedoch lediglich freie Arbeitsgemeinschaften oder kleinere Schulprojekte zu Esperanto. „Englisch als Weltsprache ist natürlich sehr präsent und stellt die Notwendigkeit einer gemeinsamen Sprache für Europa infrage“, gibt Hicks zu. Aber besonders angesichts des aktuellen Flüchtlingsstroms stellt sich die Frage: Was wäre, wenn Flüchtlinge sich in ganz Europa leicht verständigen könnten? Esperanto zu erlernen erfordert deutlich weniger Zeit als die restlichen europäischen Sprachen. Behördengänge, bürokratische Hürden und womöglich Umzüge in andere Länder könnten mithilfe einer gemeinsamen, leicht erlernbaren Sprache für Flüchtlinge erheblich unkomplizierter sein. Einen Freiwilligen für Esperanto-Unterricht hätten wir jedenfalls bereits an der Hand: „Ich würde mich freuen, Esperanto irgendwann vielleicht auch an der Universität zu lehren und die Sprache an andere weiterzugeben“, sagt Gavin Hicks mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Bis dahin beißen wir uns wohl noch an Französisch, Spanisch und Co. die Zähne aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong> </strong></p>
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		<title>Was macht das schwedische Bildungssystem so erfolgreich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline Dammers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2015 14:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[bildungssystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schweden als geheimer Star der Auswanderungsziele Immer häufiger huscht uns in unserem Alltag Schweden vor die Linse: Plötzlich gibt es Urlaubsangebote, die Touristen in das Land der vielseitigen grünen Landschaften locken, und immer mehr Studenten verbringen ihr Auslandssemester in Stockholm....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><strong>Schweden als geheimer Star der Auswanderungsziele</strong></h2>
<figure id="attachment_8336" aria-describedby="caption-attachment-8336" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/12/SchwedischesBildungssystem1200.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-8336 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/12/SchwedischesBildungssystem1200.jpg" alt="SchwedischesBildungssystem1200" width="1200" height="797" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/12/SchwedischesBildungssystem1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/12/SchwedischesBildungssystem1200-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/12/SchwedischesBildungssystem1200-1024x680.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8336" class="wp-caption-text">Text: Jacqueline Dammers – Foto: Michael Franz</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Immer häufiger huscht uns in unserem Alltag Schweden vor die Linse: Plötzlich gibt es Urlaubsangebote, die Touristen in das Land der vielseitigen grünen Landschaften locken, und immer mehr Studenten verbringen ihr Auslandssemester in Stockholm. Warum erfährt dieses auf den ersten Blick unscheinbare Land plötzlich einen solchen Aufschwung? Im Folgenden wird diese Frage mit besonderem Augenmerk auf das Bildungssystem beantwortet.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In internationalen Rankings befindet sich Schweden zurzeit nur auf Platz 16 der beliebtesten Auswanderungsziele bei Deutschen: Im Jahr 2013 emigrierten ungefähr 1720 Deutsche nach Schweden. Ungeschlagener Spitzenreiter ist dabei die Schweiz, in die 2013 circa 21 400 Deutsche auswanderten, dicht gefolgt von den USA mit immerhin 13 532 neuen Einwohnern aus Deutschland. Ein Blick auf die Zahlen lässt Schweden demnach merklich in den Hintergrund rücken. Doch wer einmal in diesem Land gelebt hat, möchte es wohl nicht mehr missen.  Genau wie die Schweden selbst, die in ihrem Land mit seinen Nordlichtern und Fjorden, den kleinen Kommunen und der bunten Hauptstadt, glücklich sind.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Schweden – das neue Amerika?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Bei genauerer Betrachtung ist festzustellen, dass Schweden eindeutig unterschätzt wird, vereint es doch vieles, von dem viele Deutsche ganz unverhohlen träumen: kostenfreie Bildung und Krankenversicherung, mehr Grün, Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Tatsächlich erhalten Familien in Schweden große Unterstützung. Eltern können bis zum 8. Lebensjahr des Kindes insgesamt 480 Elterntage nehmen und ihre Kinder außerdem gebührenfrei ab dem ersten Lebensjahr in den Kindergarten (<em>Förskola</em>) bringen, um somit wieder in ihren Beruf einzusteigen. Wer diese Gelegenheit nicht nutzt, kann seinem Sprössling vor dem Start in die Schule dennoch einen behutsamen Einstieg bieten: die <em>Förskoleklas</em>. Ein Jahr lang lernen die Sechsjährigen dort in Gruppen zu arbeiten sowie Grundkenntnisse in Rechnen und Lesen. Hausaufgaben gibt es hier jedoch noch nicht, immer noch liegt der Fokus auf dem Spielerischen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich wie in Deutschland beginnt die Schule ab dem siebten Lebensjahr. Von der ersten bis zur neunten Klasse ist der Schulbesuch in der <em>Grundskola </em>verpflichtend. Die ersten drei Jahre (<em>lågstadiet</em>) sowie die vierte bis sechste Klasse (<em>mellanstadiet</em>) gleichen inhaltlich ebenfalls den Schuljahren in Deutschland. Von der siebten bis zur neunten Klasse (<em>högstadiet</em>) beginnt für schwedische Schüler dann der Ernst des Lebens: In neuen Klassengemeinschaften gilt es besonders gute Noten zu erlangen. Unter wachsendem Druck stehen den Schülern aber allzeit zwei Lehrkräfte als Mentoren zur Seite, die sich gemeinsam mit ihnen um die Noten, aber auch um ihre Sorgen und Ängste kümmern. Denn nach der neunten Klasse stehen die Schüler vor der schweren Entscheidung: Wähle ich den praktischen oder den theoretischen Weg?</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Förderung von Selbstständigkeit und Kreativität</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Wer möchte, kann nach neun Schuljahren im Alter von 16 Jahren die Schulzeit beenden, doch in dem Falle ist die Jobsuche heutzutage schwierig. In der Regel besuchen Schüler anschließend freiwillig drei Jahre lang das <em>Gymnasiet</em> und schlagen – je nach Noten und persönlichen Fertigkeiten &#8211;  einen praktischen Weg wie Krankenschwester, Friseur, Dachdecker oder Ähnliches ein, oder aber sie wählen den theoretischen Pfad. Dabei können sie sich entweder auf Technik, Sozialwissenschaften oder Naturwissenschaften spezialisieren. Diese Möglichkeit bereitet die Schüler speziell auf die Universität vor. Doch bei beiden Varianten sind Freiheit und Kreativität die obersten Gebote: Die Schüler können neben ihrem Hauptfach zahlreiche Nebenfächer wählen, die keine Ergänzung zum Hauptfach sein müssen, sondern als Pause, Ablenkung oder Exkurs dienen sollen. So gibt es Kurse wie Massage, Tanz, Yoga oder kreatives Schreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">In all den Jahren müssen sich die Familien keine Sorgen um ihre Finanzen machen: Die Schulen sowie die Krankenversicherungen sind kostenlos, bis zum <em>Gymnasiet </em>werden oftmals viele Schulmaterialien wie Stifte, Hefte etc. gestellt. All das hat selbstverständlich seinen Preis, denn die Steuern in Schweden sind verhältnismäßig hoch. Letztendlich ist für Auswanderer aber das Gesamtpaket ein ausschlaggebender Grund, Schweden zum neuen Heimatort zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>&#8220;Wir freuen uns über jeden einzelnen Besucher&#8221;: ein Interview mit Caro Nowey von der TiA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline Dammers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2015 12:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
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		<category><![CDATA[Earth Peace Day]]></category>
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		<category><![CDATA[TiA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Bewusster Leben im Umgang mit Tier, Mensch und Umwelt,&#8211;das ist das Motto des Earth Peace Day, der am 4. Juli auf dem Königsplatz stattfindet. Wer sich über vegane Ernährung, Tier- und Menschenrechte oder Nachhaltigkeit informieren möchte, findet dort  Ansprechpartner wie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/07/earth-peace-day-interview-caro-nowey-tia/">&#8220;Wir freuen uns über jeden einzelnen Besucher&#8221;: ein Interview mit Caro Nowey von der TiA</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_7475" aria-describedby="caption-attachment-7475" style="width: 755px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Earthpeaceday_2000px.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7475 " src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Earthpeaceday_2000px.jpg" alt="" width="755" height="503" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Earthpeaceday_2000px.jpg 2000w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Earthpeaceday_2000px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Earthpeaceday_2000px-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7475" class="wp-caption-text">Text: Jacqueline Dammers, Foto: Caro Nowey</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"> <strong>Bewusster Leben im Umgang mit Tier, Mensch und Umwelt,</strong><strong>&#8211;</strong><strong>das ist das Motto des Earth Peace Day, der am<a title="Auxwärts #38" href="http://presstige.org/2015/07/auxwaerts-38/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> 4. Juli auf dem Königsplatz</a> stattfindet. Wer sich über vegane Ernährung, Tier- und Menschenrechte oder Nachhaltigkeit informieren möchte, findet dort  Ansprechpartner wie Unicef oder Sea Shepherd. Wir sprachen mit Caro Nowey, Vertreterin der Tierrechtsinitiative Augsburg e.V. (TiA), die die Veranstaltung organisiert.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Presstige</em></strong><strong>: Wie entstand die TiA eigentlich? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Caro Nowey: Die <a title="Website TiA" href="http://www.tierrechte-augsburg.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tierrechtsinitiative Augsburg e.V.</a> (TiA) war ursprünglich eine lose Vereinigung. Die Idee entstand durch meinen Sohn. Er schaute vor einigen Jahren eine schockierende Doku über Shark Finning (Anm. d. Red.: die Praxis Haien die Flossen abzutrennen und sie dann wieder ins Meer zu stoßen, wo sie schließlich an den Folgen sterben). Das machte ihn sehr betroffen und  motivierte ihn, sich auch hier in Augsburg für Tierrechte einzusetzen, und so entstand 2010 die TiA. 2013 fand schließlich die offizielle Vereinsgründung statt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Inwiefern kann man sich für die TiA engagieren? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Neben Spenden freuen wir uns immer sehr über Helfer bei unseren Events und Demos. Wir erhalten oft Einladungen für große Veranstaltungen, aber dann fehlen uns die Kapazitäten. Ein paar Unterstützer würden uns da sehr freuen. Aber auch jeder, der vegan oder vegetarisch lebt, unterstützt uns schon indirekt!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sind alle TiA-Mitglieder Veganer oder Vegetarier?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Alle Mitglieder sind Veganer. Unter den Helfern für den <a title="Website EPD" href="http://www.earth-peace-day.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Earth Peace Day</a> (EPD) haben wir auch einige Vegetarier dabei – wir schließen das also nicht aus, sondern integrieren sie und unterstützen sie auf ihrem Weg zum veganen Leben. Bei uns soll man für die Sache stehen: Wir setzen uns für Tier- und Menschenrechte sowie Umweltschutz ein. Wer also am Stand steht und Besucher darüber informiert, sollte  den Willen haben, vegan zu leben. Selbstverständlich können auf Demos oder Veranstaltungen anderer Art auch Nicht-Vegetarier mitwirken, schließlich gibt es auch da unterschiedliche Interessengruppen. So setzen sich einige Menschen, die Fleisch essen, trotzdem gegen Tierversuche ein. Auch über die Unterstützung dieser Leute freuen wir uns jederzeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Was habt ihr seit eurer Gründung erreicht? </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir sind mittlerweile Teil der <a title="Agenda 21" href="http://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/lokale-agenda-21.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Agenda 21</a>, einem entwicklungs- und umweltpolitischen Aktionsprogramm, und sind über die Stadt Augsburg als <a title="Aktionsgemeinschaft Tierrechte" href="http://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/agendaforen/aktionsgemeinschaft-tierrechte.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Aktionsgemeinschaft Tierrechte</a> eingetragen. Das sind Erfolge in die richtige Richtung, die wir sicherlich fortsetzen können. Zudem haben wir eine hilfreiche Aktion für alle Neulinge des Veganismus ins Leben gerufen. Jedem Einsteiger steht ein „<a title="Infos Vegan Buddy" href="http://www.tierrechte-augsburg.de/lifestyle/vegan-buddy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vegan Buddy“</a> mit Rat und Tat zur Seite. Alle Fragen, die während dieser bedeutenden Ernährungsumstellung auftreten, können also sorgsam gemeinsam mit einem erfahrenen Veganer der TiA besprochen werden.<strong> </strong>Die daraus entstehenden persönlichen Feedbacks von Menschen, deren Leben wir durch Veganismus zum Positiven verändern konnten, bestärken uns und machen uns immer wieder Mut.</p>
<figure id="attachment_7473" aria-describedby="caption-attachment-7473" style="width: 700px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Titelbild_WEB_EPD_2015_KOE-1024x475.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7473 " src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Titelbild_WEB_EPD_2015_KOE-1024x475.jpg" alt="Foto: TiA" width="700" height="325" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Titelbild_WEB_EPD_2015_KOE-1024x475.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Titelbild_WEB_EPD_2015_KOE-1024x475-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7473" class="wp-caption-text">Foto: TiA</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bald steht also der dritte Earth Peace Day an, Eure größte Veranstaltung. Wie lange dauert die Vorbereitung für ein Event dieser Größe?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe im November mit der Planung angefangen und arbeite mittlerweile jeden Tag bis zu acht Stunden daran. Das ist der Job neben meinem Job, denn eigentlich bin ich schließlich Lehrerin. Ich frage die Teilnehmer für den EPD an, organisiere die neuen Anfragen und regele insgesamt alles für unsere Stände, inklusive der Flyer und Infoplakate.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie viele Mitarbeiter und Ehrenamtliche der TiA sind an der Planung und Durchführung beteiligt?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">15 freiwillige Helfer haben sich bislang gemeldet &#8211; noch einmal weitere zehn würden uns aber nicht schaden, um jeden Einzelnen zu entlasten. Von der TiA sind zwar bereits zusammen ungefähr 40 Mitglieder, Ehrenamtliche und Freiwillige beteiligt. Es gibt aber viel zu tun: Wir haben am EPD acht eigene Stände und insgesamt präsentieren 43 Aussteller ihre Angebote. Wir wollen damit ein breites Angebot bieten und freuen uns über jeden einzelnen Besucher am vierten Juli!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Earth Peace Day bietet jedoch nicht nur Tierfreunden viele Möglichkeiten, sich zu informieren. Denn Hauptthema ist der Weltfrieden– und auf dieses Ziel arbeiten auch der Naturschutzbund Bayern, Amnesty International oder Words of Peace hin. Neben diesen sind außerdem zahlreiche weitere lokale und internationale Organisationen vertreten, unter anderem auch die Universität Augsburg mit dem Institut für Materials Resource Management. Ein Besuch lohnt sich also!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/07/earth-peace-day-interview-caro-nowey-tia/">&#8220;Wir freuen uns über jeden einzelnen Besucher&#8221;: ein Interview mit Caro Nowey von der TiA</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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