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	<title>Rebecca Naunheimer, Johanna Zach, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 Feb 2020 23:39:37 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Rebecca Naunheimer, Johanna Zach, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Oans, zwoa, drei, gsuffa!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna Zach]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2012 06:56:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Augsburger Biere im Vergleich Des Bayern Milch heißt Bier – doch was trinkt man hier? Wir haben einmal die Augsburger Bierlandschaft unter die Lupe genommen. Ob sich die Vorreiterrolle der Stadt in Sachen Reinheitsgebot auch in der Qualität niederschlägt und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/10/oans-zwoa-drei-gsuffa/">Oans, zwoa, drei, gsuffa!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Augsburger Biere im Vergleich</h2>
<p><strong>Des Bayern Milch heißt Bier – doch was trinkt man hier? Wir haben einmal die Augsburger Bierlandschaft unter die Lupe genommen. Ob sich die Vorreiterrolle der Stadt in Sachen Reinheitsgebot auch in der Qualität niederschlägt und zu welchem Bier in welcher Lebenslage gegriffen werden sollte, erfahrt ihr im presstigehaltigen Biertest. </strong></p>
<p>Von Rebecca Naunheimer, Magdalena Klingler &amp; Johanna Zach – Foto: Johanna Zach<br />
<span id="more-1256"></span></p>
<p>Wir stehen vor dem Bierregal im Edeka: Wo sind denn hier die richtigen Augsburger Biere? Die zwei bekanntesten Brauereien entdecken wir schnell: Riegele&#8217;s Commerzienrat und das Thorbräu Augsburger Gold. Auch das Fortuna Hell als günstigere Alternative zu den anderen Biersorten ist uns kein unbekannter Anblick. Durch das Binswanger Festzelt auf dem Plärrer bekannt, stoßen wir schließlich und endlich auf das Hasenbräu-Bier, von dem wir allerdings nur ein naturtrübes Kellerbier finden können. Das letzte Bier unseres Tests wird beim Lechflimmern am Plärrer verkauft: Schwarzbräu Exquisit. Mit fünf verschiedenen Biermarken im Gepäck starten wir unsere Verkostung.</p>
<h3>Ein Traum aus Schaum</h3>
<p>Beim Eingießen in die Gläser ist besonders die Schaumbildung auffällig. – somit auch unser erstes Testkriterium. Während der Schaum beim Fortuna sehr schnell zurückgeht, ist dieser beim Schwarzbräu auch noch nach mehreren Minuten schön und fest und verschwindet nie vollkommen. Auch der Schaum des Riegele-Biers ist nicht von schlechten Eltern und bildet sich ebenfalls kaum zurück. Bei den restlichen beiden Bieren können wir den Schaum nicht wirklich eindeutig zuordnen. Der Schaum vom Thorbräu- Bier erinnert uns am ehesten an den aus dem Küchenjargon geläufigen „Spüli-Schaum“. Auch beim Kellerbier ist die Schaumkrone alles andere als ein Genuss für das Auge. An dieser Stelle stellt sich uns die Frage: Der Schaum – ein Qualitätsmerkmal für ein Bier?</p>
<h3>An der Nase des Commerzienrates&#8230; – auch der Geruch spielt eine Rolle</h3>
<p>Beim Geruch herrscht Einigkeit, welches Bier trinkanregend wirkt und welches einen eher abstoßenden Effekt auf einen Bierkenner ausübt. Einen richtig typisches Bieraroma hat das Riegele. Eine eher schwache, aber trotzdem bierige Note können wir beim Fortuna erschnuppern. Der abgestandene Geruch des Thorbräus hingegen verwundert uns. Da die Bieranalyse jedoch allgemein recht zeitintensiv war, könnte dies auch darauf zurückzuführen sein, dass das Bier tatsächlich „lack“ geworden ist. Das Hasenbräu kennzeichnet sich durch einen sehr vollmundigen und fruchtigen Geruch aus. Am schlechtesten schneidet in dieser Kategorie das Schwarzbräubier ab, da dessen Geruch eher an ein altes, muffiges Handtuch erinnert, das zulange im Wäschekorb gelegen hat.</p>
<h3>Versprechen soll man nicht brechen?!</h3>
<p>Um den tatsächlichen Gaumengenuss zu testen, überprüfen wir nun ebenfalls die Versprechen, mit welchen die Hersteller auf den Etiketten zu glänzen versuchen. Die größten Übereinstimmungen entdecken wir bei Hasenbräu, die ihr Kellerbier als leicht hefig und vollmundig, naturtrüb und süffig bezeichneten. Auch der Beschreibung bei Fortuna mit süffig, mild und würzig können wir zustimmen. Riegele dagegen, die das gleiche von ihrem Bier behaupten, empfinden wir eher als bitter und spritzig. Die &#8220;allerhöchsten Ansprüche&#8221;, die Schwarzbräu an ihre Erzeugnisse stellen, können wir leider nicht erkennen, da es geschmacklich eher an das altbekannte würzige und speichelhaltige „Noargerl“ erinnert. Durch &#8220;edelste Zutaten&#8221;, wie den Tettnager Aromahopfen, versucht Thorbräu ihr Bier anzupreisen. Tatsächlich fällt uns hier ein sehr aromatischer, würziger und fruchtiger Geschmack auf.</p>
<h3>Feierabendhalbe, Brotzeitbier oder Partygetränk?</h3>
<p>Da sich die Geschmäcker ja bekanntlich scheiden, wie wir selber feststellen mussten, versuchen wir im Anschluss die Biere verschiedenen Gelegenheiten zuzuordnen. Unser Ergebnis: Riegeles Commerzienrat als &#8220;der Allrounder&#8221;, um zum Beispiel einfach die Seele baumeln zu lassen. Fortuna eignet sich wegen seines geringen Preises, des milden Geschmacks und der geringen Schaumbildung besonders gut für Flunkyball und andere Trinkspiele. Zur deftigen Brotzeit genießt man am besten ein würziges Thorbräu, während sich für andere kräftige Mahlzeiten das milde Hasenbräu eignet. Da das Schwarzbräu nicht den Geschmack der Tester traf, ist es bei uns das Partybier, zu dem der Genießer nur widerwillig nach dem &#8220;Jetzt is&#8217; es eh scho&#8217; wurscht&#8221;-Prinzip greift. Denn wie jeder weiß sind sechs Halbe auch ein Schnitzel und wer bereits so viel intus hat, dem wird auch dieser Gerstensaft den Abend versüßen oder wenigstens ein anständiges Ende bereiten. Ein genereller Tipp für alle Biergenießer: Ein Helles genießt man lieber aus der Flasche, schmeckt besser und hat eh mehr Stil!</p>
<p>&nbsp;</p>
<table class="MsoNormalTable" style="width: 116.98%; margin-left: 5.0pt; border-collapse: collapse; border: none; mso-border-alt: solid windowtext .5pt; mso-yfti-tbllook: 1184; mso-padding-alt: 0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-border-insideh: .5pt solid windowtext; mso-border-insidev: .5pt solid windowtext;" width="116%" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="mso-yfti-irow: 0; mso-yfti-firstrow: yes; height: 41.75pt;">
<td style="border: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt; height: 41.75pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Test</p>
</td>
<td style="border: solid black 1.0pt; border-left: none; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt; height: 41.75pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal"><strong>Riegele Commerzienrat</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Allrounder&#8221;</p>
</td>
<td style="border: solid black 1.0pt; border-left: none; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt; height: 41.75pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal"><strong>Fortuna Hell</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Trinkspiel-Bier&#8221;</p>
</td>
<td style="border: solid black 1.0pt; border-left: none; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt; height: 41.75pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal"><strong>Schwarzbräu Exquisit</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Partybier&#8221;</p>
</td>
<td style="border: solid black 1.0pt; border-left: none; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt; height: 41.75pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal"><strong>Thorbräu Augsburger Gold</strong></p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Brotzeitbier&#8221;</p>
</td>
<td style="width: 19.8%; border: solid black 1.0pt; border-left: none; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt; height: 41.75pt;" valign="top" width="19%">
<p class="MsoNormal">Hasen-Bräu Naturtrübes Kellerbier</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Mahlzeitbier&#8221;</p>
</td>
</tr>
<tr style="mso-yfti-irow: 1;">
<td style="border: solid black 1.0pt; border-top: none; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">Preis in €</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">0,79</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">0,49</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">0, 89</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">0,69</p>
</td>
<td style="width: 19.8%; border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top" width="19%">
<p class="MsoNormal">0,89</p>
</td>
</tr>
<tr style="mso-yfti-irow: 2;">
<td style="border: solid black 1.0pt; border-top: none; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">Alkoholgehalt</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">5,2 %</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">4,9 %</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">5,4 %</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">4,8 %</p>
</td>
<td style="width: 19.8%; border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top" width="19%">
<p class="MsoNormal">5,4 %</p>
</td>
</tr>
<tr style="mso-yfti-irow: 3; mso-yfti-lastrow: yes;">
<td style="border: solid black 1.0pt; border-top: none; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">Geschmack</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">bitter, spritzig</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal">mild und bierig</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">Norgerlgeschmack, bitter und würzig</p>
</td>
<td style="border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top">
<p class="MsoNormal" style="text-align: left;">mild und würzig, fruchtig und aromatisch</p>
</td>
<td style="width: 19.8%; border-top: none; border-left: none; border-bottom: solid black 1.0pt; border-right: solid black 1.0pt; mso-border-top-alt: solid black 1.0pt; mso-border-left-alt: solid black 1.0pt; padding: 5.0pt 5.0pt 5.0pt 5.0pt;" valign="top" width="19%">
<p class="MsoNormal">hefig, mild und vollmundig</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Riegele Commerzienrat</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/10/oans-zwoa-drei-gsuffa/">Oans, zwoa, drei, gsuffa!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Innings, Pitcher, Base&#8230; Run!</title>
		<link>https://presstige.org/2012/10/innings-pitcher-base-run/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna Zach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2012 12:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Besuch beim Baseballteam  „Augsburger Gators“ „You threw me a curve ball!“ Übersetzt bedeutet diese amerikanische Redensart, dass dich jemand auf dem falschen Fuß erwischt hat. Auf den ersten Blick ist das für einen Deutschen nicht verständlich. Wie könnte diese...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/10/innings-pitcher-base-run/">Innings, Pitcher, Base&#8230; Run!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zu Besuch beim Baseballteam  „Augsburger Gators“</h2>
<p><strong>„You threw me a curve ball!“ Übersetzt bedeutet diese amerikanische Redensart, dass dich jemand auf dem falschen Fuß erwischt hat. Auf den ersten Blick ist das für einen Deutschen nicht verständlich. Wie könnte diese Metapher entstanden sein? Sie kommt aus dem traditionsreichsten Sport in Amerika: Dem Baseball.</strong></p>
<p>Von Johanna Zach<br />
<span id="more-1255"></span></p>
<p>Wie dieser Ausspruch mit der Sportart zusammenhängt und wie das genau abläuft, versuchen wir beim Baseballverein„Augsburger Gators“ herauszufinden.</p>
<h3>Amerikanisierung in den deutschen Sportvereinen</h3>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">„Baseball ist ein abwechslungsreicher und vielschichtiger Sport, der von jedermann betrieben werden kann“, erklärt der Abteilungsleiter der Gators, Markus Hörmann. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten ist es kein Problem und kommt häufig vor, dass Männer erst im Alter von 20 Jahren oder später in ein Baseballteam einsteigen. Dass viele erst so spät anfangen, ist auch auf die fehlende Publizität der Sportart zurückzuführen. Wie beim Football oder anderen amerikanischen Sportarten, fehlt es an Öffentlichkeit in den Medien. Trotzdem gibt es in Bayern bereits circa 70 Mannschaften. Neben den Baseballteams spielen auch die Softballteams, sowohl für Frauen als auch für Männer, eine große Rolle. Sogar eine Blinden-Baseballliga wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Bei den Augsburger Gators sind neben den Herrenmannschaften der Bezirksliga und der Landesliga eine Jugendmannschaft von sechs bis zwölf Jahren und eine von zwölf bis fünfzehn im Spielbetrieb. Die Mitgliederzahlen haben sich in den letzten Jahren durch die Nachwuchsarbeit erfreulich entwickelt und Hörmann erhofft sich durch eine Kooperation mit der Universität Augsburg in Zukunft mehr Interessierte. „Mit wachsender Popularität wäre auch ein Anstieg der Mitgliederzahlen zu erwarten“, so Hörmann. Er ist einer der Wenigen, die seit der Gründung der Gators 1987 noch dabei sind.</p>
<h3>Sowohl Individual- als auch Mannschaftssport</h3>
<p>Beim Baseball hat jeder Spieler seine genaue Position und Aufgabe. Außerdem ist es enorm wichtig, dass sich die Spieler untereinander verstehen und wissen,  über welche Besonderheiten ihre Mitspieler verfügen. Neben den Grundfertigkeiten Werfen, Schlagen und Laufen, werden im Training als Vorbereitung ebenfalls Fitness, Ausdauer und Koordination trainiert, eine „Mischung aus Techniktraining und Mannschaftsabstimmung“, so der Abteilungsleiter. Die Verteidigungsmannschaft besteht aus neun Spielern, davon drei Fielder, die die äußeren Bereiche des Spielfelds abdecken, drei Basemen an den einzelnen Bases, einem Shortstop als zusätzliche Absicherung, dem Pitcher und dem Catcher. Der Pitcher ist der Werfer &#8211; er versucht den Ball so zu seinem Catcher zu werfen, dass der Schlagmann der Gegner ihn nicht richtig trifft. Der Catcher, der versucht den Ball zu fangen und ihn möglichst schnell vor den Läufern zu einer Base zu werfen, braucht deshalb eine gute Spielübersicht und einen starken Wurf. Die angreifende Mannschaft besteht aus neun im Vorhinein festgelegten Battern, die nacheinander versuchen, den Ball mit einem Schläger zu treffen. Gelingt ihnen dies, rennen sie nacheinander die Bases ab und werden so zu Läufern.</p>
<h3>Pitcher gegen Batter</h3>
<p>Ingesamt besteht ein Spiel in der Liga der Gators aus sieben Innings, also jeweils einer Verteidigung und einem Angriff beider Teams. Nach drei Outs der Angreifer endet ein Half Inning und die gegnerische Mannschaft bekommt das Angriffsrecht. Sobald ein Spieler dreimal einen regelgerechten Ball nicht trifft (Strike) oder ein Foul begeht, indem er den Ball ins Aus schlägt oder einen falsch geworfenen Ball annimmt, ist er out. Trifft der Batter den Ball wird er zum Runner und versucht nacheinander zu den drei Bases zu laufen. An den einzelnen Bases darf jeweils nur ein Spieler stehen, die einander nicht überholen dürfen. Der Runner ist allerdings out, wenn der Ball direkt aus der Luft gefangen wird, vor ihm an der angestrebten Base angelangt oder der Verteidiger ihn mit dem Ball berührt. Der geworfene Ball entspricht den Regeln, wenn er durch die Strikezone geworfen wird, das heißt die Home Plate auf der Höhe zwischen Brust und Knie des Schlagmannes durchquert. Die Kunst des Pitchers liegt darin, den Ball mit einem Effet zu werfen, sodass der Schlagmann der Gegner nicht genau erkennen kann, ob es sich um einen regelgerechten Ball handelt, den er schlagen muss, oder nicht. „Je nach Können, kann der Pitcher auf ein vielseitiges Repertoire an Würfen zurückgreifen“, erklärt Hörmann. Dazu zählt zum Beispiel auch der Curve Ball, der den Batter durch eine Kurve täuschen soll. Punkte können nur beim Angriff durch Runs erzielt werden, indem alle Bases durchlaufen werden ohne aus dem Spiel zu fliegen. Im idealen Fall kommt es zum Home Run, bei dem der Ball über das Spielfeld geradewegs über die Einzäunung fliegt, sodass der Spieler das ganze Feld umrunden kann. Zu einem Home Run, bei dem der Ball innerhalb des Spielfeldes aufkommt, kommt es nur sehr selten, da die Defense-Spieler den Ball meist rechtzeitig, bevor der Läufer die Homeplate erreicht, unter Kontrolle bringen. Dann heißt es aus der Sicht der Verteidiger: Strike!</p>
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		<title>Ab ins kühle Nass</title>
		<link>https://presstige.org/2012/07/ab-ins-kuehle-nass/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna Zach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 16:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bademöglichkeiten rund um Augsburg im Schnellcheck Die Tage sind länger, die Sonne zeigt sich öfter, ganz Augsburg ist wieder grün &#8211; der Sommer kommt! Nach anstrengenden Tagen in der Uni und ermüdenden Stunden am Schreibtisch entspannt jeder gerne am See...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/07/ab-ins-kuehle-nass/">Ab ins kühle Nass</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Bademöglichkeiten rund um Augsburg im Schnellcheck</h2>
<p><strong>Die Tage sind länger, die Sonne zeigt sich öfter, ganz Augsburg ist wieder grün &#8211; der Sommer kommt! Nach anstrengenden Tagen in der Uni und ermüdenden Stunden am Schreibtisch entspannt jeder gerne am See oder im Freibad. Falls ihr aber noch nicht wisst, wo ihr welche Seen und Flüsse in Augsburg findet, zeigt euch presstige beliebte Bademöglichkeiten mit Urlaubsfeeling.</strong></p>
<p>Von Johanna Zach<br />
<span id="more-1231"></span></p>
<h3>Grillen, Chillen, Bierchen killen</h3>
<p class="MsoNormal">Durch Augsburg fließen zahlreiche Flüsse: Die beiden größten sind die Wertach und der Lech. Nahezu durch die ganze Stadt ziehen sich vereinzelte Kiesbänke, die sich hervorragend zum Grillen eignen. Eine besonders beliebte Stelle ist am Hochablass, wo sich auch der Lechstausee befindet. Hier erstrecken sich große Liegeflächen, auf denen sich vor allem abends Gruppen zusammenfinden, die dort ihren Grill aufbauen, ein kleines Lagerfeuer machen und gemütlich Bier trinken. Für Hartgesottene dient der Fluss als eine kühle Erfrischung zwischendurch. Aufpassen muss man aber auf die Strömung, die einen schnell forttreiben kann. Folgt man dem Lechverlauf Richtung Norden trifft man immer wieder auf einzelne Nacktbadende und Sonnenanbeter, die es sich in den kleinen Buchten gemütlich machen. An der Wertach befinden sich die bevorzugten Grillplätze nördlich von der Luitpoldbrücke. Jedoch hat diese nur eine sehr geringe Wassertiefe und eignet sich deshalb kaum zum Baden.</p>
<h3>Entspannungsoase</h3>
<p class="MsoNormal">Nicht weit vom Hochablass entfernt liegt der Kuhsee. Man darf sich von dem Namen nicht abschrecken lassen, ganz im Gegenteil: Das saubere, türkise Wasser lädt zum Baden ein. Wer sich lieber etwas zu essen kauft, anstatt zu grillen, hat hier die Wahl zwischen drei Kiosks und einem Restaurant, das man auf jeden Fall einmal besuchen sollte &#8211; falls die Eltern zahlen. Der Kuhsee ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, da zwei schöne Spielplätze am Rand der Kies- und Wiesenliegeflächen angelegt sind.</p>
<h3>Für die Sportskanonen</h3>
<p class="MsoNormal">Auf der gegenüberliegenden Seite des Hochablass befindet sich der Eiskanal, der in den Lech mündet. Dieses Jahr im Mai wurde dort die Europameisterschaft im Kanuslalom ausgetragen. Die Uni bietet dort ebenfalls Kurse zum Kanufahren an. Wer also den direkten Wasserkontakt scheut und lieber in einem Boot sitzt oder Sportveranstaltungen besuchen möchte, ist dort richtig.</p>
<p class="MsoNormal">Es gibt allerdings auch eine Möglichkeit im Lechkanal zu schwimmen. Das Hallenbad Spickel, das direkt an der Friedberger Straße gebaut ist, ist verknüpft mit dem Freibad Fribbe. Dort kann man in der Schwimmstrecke des Kanals Bahnen drehen, die Liegewiesen belagern oder auf dem Beachvolleyballplatz aktiv werden.</p>
<h3>Wer wagt, gewinnt</h3>
<p class="MsoNormal">Der Friedberger Baggersee zeichnet sich durch eine Besonderheit aus: Eine Wasserski- und boardanlage. Wer sich traut, kann bei „Chill&#8217;n&#8217;Surf“ einen Neoprenanzug und Skier ausleihen, eine Einführung inklusive Video und Tipps bekommen und dann seine ersten Wasserskirunden drehen. Für Fortgeschrittene gibt es auch Wakeboards und zahlreiche Schanzen. Über Preise wird vor Ort informiert. Wer sich diesen Sport nicht zutraut, kann auch einfach nur auf der Liegewiese entspannen und in dem abgegrenzten Bereich mit zwei Flößen baden. In unmittelbarer Nähe des Friedberger Baggersees befindet sich das Tropicana. Falls man nach dem Seebesuch also noch keine Lust hat heimzugehen, lohnt sich ein Diskobesuch.</p>
<h3>Jeder kommt auf seine Kosten</h3>
<p class="MsoNormal">Möchtest du Bahnen schwimmen, bist du im Familienbad genau richtig. Doch das Freibad direkt hinter dem Plärrergelände kann noch viel mehr. Wie der Name bereits verrät, gibt es hier Becken für Groß und Klein. Neben Nichtschwimmerbecken, Wasserstrudel, Wasserpilz und Spielplatz sind dort auch zwei Rutschen. Für sportlich Aktive werden zahlreiche Möglichkeiten geboten: Tischtennis, Volleyball, Basketball oder Fußball. Auch für Sonnenanbeter ist sowohl mit ausreichend Liegewiesen, als auch mit einem Sonnendeck gesorgt.</p>
<h3>Natürliche Belassenheit</h3>
<p class="MsoNormal">Im Naturfreibad in Haunstetten West fühlt sich jeder wohl, der das Mittelmaß zwischen Schwimmbad und Baggersee sucht. Der schön angelegte, kleine See mit Insel in der Mitte, ist umsäumt von Liegewiesen, einem Kletterwürfel, einem Beachvolleyballplatz und einem Bouleplatz. Der einzige Nachteil des Freibads ist, dass es etwas außerhalb liegt und deshalb nicht so oft von Studenten besucht wird.</p>
<p>Diese Bademöglichkeiten sind nur eine Auswahl der zu findenden Bäder, Seen und Flüsse rund um Augsburg. Letztendlich hängt viel davon ab, welchen See oder welches Bad man vor allem leicht mit dem Fahrrad oder der Tram erreichen kann. Insgesamt verfügen alle Schwimm- und Plantschmöglichkeiten über ausreichend Gastronomieangebote und sind auch für Studenten erschwinglich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/07/ab-ins-kuehle-nass/">Ab ins kühle Nass</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Punt, Snap, Famble&#8230; Touchdown</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna Zach]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jul 2012 16:37:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Besuch beim Footballteam der Königsbrunner ANTS Am ersten Sonntag im Februar fiebern jedes Jahr tausende Amerikaner bei einem weltbekannten Großereignis mit. Umrahmt von spektakulären Shows gilt dieser Tag als inoffizieller Feiertag. Im Mittelpunkt steht ein Sport, der in Amerika...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/07/punt-snap-famble-touchdown/">Punt, Snap, Famble&#8230; Touchdown</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Zu Besuch beim Footballteam der Königsbrunner ANTS</h2>
<p><strong>Am ersten Sonntag im Februar fiebern jedes Jahr tausende Amerikaner bei einem weltbekannten Großereignis mit. Umrahmt von spektakulären Shows gilt dieser Tag als inoffizieller Feiertag. Im Mittelpunkt steht ein Sport, der in Amerika auf Platz eins der beliebtesten Sportarten steht: Die Rede ist vom Super Bowl, dem Finale der amerikanischen Football Profiliga.</strong></p>
<p>Von Johanna Zach<br />
<span id="more-1225"></span></p>
<p>Auch bei uns wird dieses Spektakel sowie die dazugehörige Sportart immer populärer. Ein Beispiel dafür ist der Footballverein Ants in Königsbrunn, deren Seniormannschaft bereits in der Bayernliga spielt.</p>
<h3>Ein amerikanischer Sport in Deutschland</h3>
<p>Dass Football bei uns nicht so populär ist wie in Amerika, hat laut Christian Bertmann, Trainer der Ants, mehrere Gründe: Einerseits wird dort die Ausstattung und die Organisation für den nicht ganz billigen Sport von Schulen getragen. Bei uns müssen die einzelnen Spieler oft selbst ihre Ausrüstung, die aus Helm, Mundschutz, Oberkörper-, Knie- und Oberschenkelschutz sowie Gummistollenschuhen besteht, zahlen. Andererseits sind das Regelwerk und die Technik des Footballs sehr komplex, sodass er sehr viel Zeit und Mühe kostet. Zuletzt fehlen durch die seltene Medienpräsenz Sponsoren und Bekanntheit. Selbst die deutschen Sportjournalisten kennen sich auf diesem Gebiet noch nicht gut aus und können deshalb nicht effektiv darüber berichten. Diese beiden Gründe führten in der Vergangenheit dazu, dass viele erst im Erwachsenenalter den Sport für sich entdeckten. Obwohl Football in Deutschland bereits seit 30 Jahren gespielt wird, fehlt den Seniormannschaften oft der erfahrene Nachwuchs aus der Jugend. Allerdings begeistern sich immer mehr Jugendliche für diesen amerikanischen Sport, weil sie ihn „cool oder hip&#8221; finden, so Christian.</p>
<h3>Vier Trainer, 25 Spieler, 15 Minuten</h3>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">In Königsbrunn besteht das Coachingteam neben dem Head Coach aus drei weiteren Trainern. Christian ist einerseits Offensive Coordinator und übernimmt das „play calling&#8221;, wobei er die Spielzüge während des Spiels ansagt. Andererseits kümmert er sich um die Quarterbacks und trainiert die Linemen. In jedem Team gibt es mindestens einen Trainer für Offense und einen für Defense, da man die Spieler gleichzeitig auf ihre Aufgaben beim Spiel vorbereiten und effektiver trainieren kann. Bei größeren Teams gibt es auch Trainer für einzelne Positionen. Wichtig bei der Vorbereitung auf die Saison, die von April bis Ende Juli geht, ist vor allem Kraft- und Ausdauertraining sowie das Üben von Bewegungsabläufen. Das Playbook, in dem Taktik und Spielzüge der kommenden Saison erklärt werden, wird meist im Januar vorgestellt und eingeübt. Während der Saison wird das Team vor allem auf Stärken und Schwächen der Gegner eingestellt. Nach dem Warm Up werden verschiedene Spielzüge trainiert. Ein Training besteht laut Christian oft aus Videoanalysen. Hierbei werden Fragen wie „Mit welchen Spielzügen des Gegners muss man rechnen? Welcher Spielzug ist in Situation X angemessen?“ diskutiert. Obwohl auf dem Spielfeld wie beim Fußball nur jeweils 11 Spieler stehen, gehören zum Kader eines Footballteams in der Liga der Ants mindestens 25 Leute. Das liegt daran, dass je nach Spielzug immer zwischen Offense- und Defensespielern gewechselt wird. Bei der angreifenden Mannschaft sind immer nur Offensespieler auf dem Platz, die gegen die Defensespieler der gegnerischen Mannschaft spielen. Die Spielzeit beträgt viermal 15 Minuten. Allerdings zieht sich ein Footballspiel durch die zahlreichen Unterbrechungen meist über zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden. Ziel ist es, sich innerhalb von vier Spielzügen bis zur Endzone durchzukämpfen und so einen Touch Down zu erreichen, der sechs Punkte bringt. Geht ein Spieler durch ein Tackle zu Boden, endet ein Spielzug und das Team beginnt einen neuen Zug an der Linie bis zu der sie es geschafft haben.</p>
<h3>Ein reiner Männersport</h3>
<p>Vorteil an diesem Mannschaftssport ist, dass jeder – egal ob dick oder dünn, ob klein oder groß – eine passende Position finden kann. Handball- oder Basketballspielern fällt der Einstieg in den Football meist nicht schwer. Sie sind bereits ähnliche Bewegungsabläufe gewohnt. Ansonsten gilt wie immer: Übung macht den Meister. Für den Defensespieler Benjamin Achter, der seit acht Jahren Football in Königsbrunn spielt, ist das Besondere an der Sportart, dass es „ein reiner Männersport ist, bei dem es immer eins gegen eins geht und der Bessere gewinnt.“ Die Königsbrunner Ants sind eine relativ kleine Mannschaft, da sie nur auf ihren Nachwuchs setzen, somit keine ausländischen Spieler „einkaufen&#8221;. Dafür ist das Team nach Benjamins Meinung inzwischen gut zusammengewachsen. Die Stimmung ist super und die Motivation in dieser Saison hoch. Sein Ziel: Der Aufstieg!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
<hr />
<p><strong>Begriffserklärung:</strong></p>
<p><em>Quarterback:</em> Spielführer, der Anweisungen gibt und den ersten Ball verteilt.</p>
<p><em>Running Backs:</em> Blocker und Läufer, die den Ball versuchen nach vorne zu tragen.</p>
<p><em>Wide Receiver:</em> Läufer, die versuchen weit im gegnerischen Feld zu fangen.</p>
<p><em>Offense/Defense Line:</em> Blocken die Gegner. Sie versuchen Raum zu gewinnen und den gegnerischen Läufer aufzuhalten.</p>
<p><em>Defense Backs:</em> Alle Spieler, die den Rückraum verteidigen.</p>
<p><em>Tackle:</em> Das zu Bodenwerfen des Ballbesitzers. Ein Spieler darf nur von vorne getackelt werden und erst sobald er den Ball berührt.</p>
<p><em>Touch Down:</em> Fangen oder Tragen des Balls in die Endzone der Gegner.</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
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		<title>(Ein-)Blick hinter die Kamera gefällig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Johanna Zach]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 06:32:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[archiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktikum beim TV-Format „Frauentausch“ Ein langweiliger Donnerstagabend. Beim Zappen durch das Programm landet der Fernsehzuschauer immer wieder beim populären Reality TV. Doch was passiert eigentlich hinter den Kameras der Produktionsfirmen dieser Formate? Wie läuft ein Arbeitstag dort ab? Und wie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2012/04/ein-blick-hinter-die-kamera-gefaellig/">(Ein-)Blick hinter die Kamera gefällig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktikum beim TV-Format „Frauentausch“</h2>
<p><strong>Ein langweiliger Donnerstagabend. Beim Zappen durch das Programm landet der Fernsehzuschauer immer wieder beim populären Reality TV. Doch was passiert eigentlich hinter den Kameras der Produktionsfirmen dieser Formate? Wie läuft ein Arbeitstag dort ab? Und wie viel vom Gesendeten ist inszeniert? Durch ein Praktikum bei „Frauentausch“ wollte Alena Klinz aus Schondorf der Sache auf den Grund gehen.</strong></p>
<p>Von Johanna Zach &#8211; Illustration: Sandra Deyerle<br />
<span id="more-1213"></span></p>
<p>„Hätte mir vor einem Jahr jemand erzählt, dass ich mal bei „Frauentausch“ arbeite, hätte ich ihm wahrscheinlich nicht geglaubt!“, muss Alena (19) zugeben. Ihre Entscheidung, nach dem Abi Erfahrungen in der Medienbranche zu sammeln, brachte sie dazu, sich für mehrere Produktionsfirmen zu bewerben. Schließlich konnte sie bei Constantin Entertainment für sechs Monate Einblick als Redaktionsspraktikantin beim Format „Frauentausch“ bekommen.</p>
<h3>Mädchen für alles</h3>
<p>Schon am ersten Arbeitstag in München merkte Alena, dass sie größtenteils auf sich selbst gestellt ist. Langweilig wurde es dadurch nicht; nicht nur beim Dreh, sondern auch bei der Postproduktion durfte Alena mitarbeiten. Eine ihrer häufigsten Aufgaben war die Materialsichtung. „Ich arbeitete vor drei Bildschirmen und sollte die Aufnahmen Wort für Wort mitschreiben“, erinnert sich Alena . Bei der Musikverwaltung musste sie unter anderem ein passendes Lied zu einer Hasenstall-Szene finden. Auch in anderen Bereichen der Produktion wie Schnitt, Vertonung oder Organisation konnte sie einen guten Einblick bekommen. Das Sortieren von Fotos und das Verfassen der „Frauentausch“-Pressetexte gehörte ebenfalls zu ihren Aufgaben.</p>
<h3>On the road…</h3>
<p>Einmal im Monat bestand für Alena die Möglichkeit, das Team, bestehend aus Kameramann, Tonassistent und Realisator, zu den „Frauentausch“-Familien zu begleiten. Quer durch Deutschland war sie für zehn Tage unterwegs. Vor Ort war sie dann &#8220;Best Girl&#8221;, das Mädchen für alles. Die Unterstützung des Teams, die Verantwortung für die Protagonisten, deren Verträge oder das Bereitstellen des Materials: All diese Aufgaben fielen in ihre Zuständigkeit. „Über Überstunden oder den ein oder anderen Tag am Wochenende darf man sich nicht beschweren“, so Alena.<br />
Auch kam es vor, dass sie an andere Sendungen &#8220;ausgeliehen&#8221; wurde. Dadurch konnte sie auch bei dem Format „Extrem schön“ vor Ort bei den Dreharbeiten dabei sein. „Wenn in anderen Bereichen Leute gebraucht werden, passiert das schon, ist aber eher die Ausnahme“, erklärt Alena.</p>
<h3>Mehr Schein als Sein?</h3>
<p>Bei den Dreharbeiten zu „Frauentausch“ konnte sich Alena auch vom Wahrheitsgehalt der Sendung überzeugen. Entgegen vieler Meinungen hat sie es als ein richtiges Dokutainmentformat mit echten Familien erlebt. Deshalb ist „Frauentausch“ nicht geskriptet, es existiert also kein Drehbuch und es ist &#8220;nichts gespielt&#8221;, so Alena. Nach kurzem Zögern lenkt sie jedoch ein, dass &#8220;die Ereignisse in eine bestimmte Richtung gelenkt werden können, aber das passiert auch meistens von selbst&#8221;.<br />
Die größte Beeinflussung der Produzenten liegt beim Casting, bei dem die weiblichen Protagonisten nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden. Alena wurde auch dort mit der Arbeitsweise vertraut. Interessante Familien und Persönlichkeiten spielen natürlich eine große Rolle für eine gute Story und davon gibt es für das Format zum Glück genügend.</p>
<h3>Besonderheiten der Fernsehbranche</h3>
<p>Wichtig bei der Arbeit in der Fernsehbranche, betont Alena, sei immer ein großes Durchhaltevermögen. Die Arbeitsstunden pro Woche können je nach Aufgaben stark variieren. Unabhängig davon verdient man eine Praktikantenvergütung, die als Standard in der TV-Branche gilt. Nicht nur Durchhaltevermögen ist eine wichtige Voraussetzung, sondern auch Selbständigkeit und Eigenverantwortung sind hier gefragt. „Man muss schon sehr viel Initiative zeigen“ weiß Alena. Wer Abwechslung in seiner Praktikumsarbeit haben möchte, muss sich zu Wort melden und sich aktiv mit einbringen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>„Wer beim Fernsehen arbeitet, tut das mit Leib und Seele“, hat Alena festgestellt und das kann sie auch nachvollziehen, da es &#8220;echt lustig ist, weil das Arbeitsumfeld und die Mitarbeiter total toll sind&#8221;. Alena sieht ein Redaktionspraktikum bei einer Produktionsfirma vor allem für diejenigen als hilfreich an, die nach Orientierung suchen. Außerdem sei es eine gute Schule für alle, die später in dieser Branche arbeiten möchten. Alena selbst zieht ein Studium oder eine Ausbildung im TV-Bereich auf jeden Fall in Betracht und wäre dafür auch bereit, Stunden und Wochenenden zu investieren. Selbst wenn es bei dem „Frauentausch“-Praktikum manchmal aufgrund der vielen Arbeitsstunden und der hohen Beanspruchung nicht leicht war, ist sie jetzt froh, es absolviert zu haben. Aller Anfang ist schwer!</p>
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