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	<title>Sarah Weiß, Sandra Deyerler, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Leben in Fernost</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Weiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 09:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[fernost]]></category>
		<category><![CDATA[indonesien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktische Tipps und Regeln zum Wohnen in Indonesien Heutzutage gehört ein Auslandsaufenthalt schon fast zu einem Studium dazu: Sei es ein Erasmus-Semester, ein Auslandspraktikum oder einfach eine Sprachreise während der vorlesungsfreien Zeit. Zudem erfordert ein immer stärker globalisierter Arbeitsmarkt eine...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktische Tipps und Regeln zum Wohnen in Indonesien</h2>
<p style="text-align: left;"><strong>Heutzutage gehört ein Auslandsaufenthalt schon fast zu einem Studium dazu: Sei es ein Erasmus-Semester, ein </strong><strong>Auslandspraktikum oder einfach eine Sprachreise während der vorlesungsfreien Zeit. Zudem erfordert ein immer </strong><strong>stärker globalisierter Arbeitsmarkt eine hohe Flexibilität und die Wahrscheinlichkeit, einmal für eine Weile im </strong><strong>Ausland zu leben, ist relativ hoch. Diese lang- oder kurzfristigen Aufenthalte scheinen alle eines gemeinsam zu </strong><strong>haben: Man kommt früher oder später mit fremden Kulturen und Arten des Wohnens in Berührung.</strong></p>
<figure id="attachment_6304" aria-describedby="caption-attachment-6304" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-6304" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-400x211.jpg" alt="Text: Sarah Weiß - Illustration: Sandra Deyerler" width="400" height="211" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-400x211.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-1024x541.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200.jpg 1200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6304" class="wp-caption-text">Text: Sarah Weiß &#8211; Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p>Das Leben im Ausland kann so viel anders sein als in Deutschland. Egal ob Asien, Nord- oder Südamerika, Afrika, ja selbst in Europa finden sich unterschiedliche Gewohnheiten und allerlei Fettnäpfchen, in die man treten kann, sobald man in einer internationalen Wohngemeinschaft, einer Gastfamilie oder allein in einem fremden Land lebt. Ich werde einige Erfahrungen, die ich während eines Auslandaufenthaltes in Indonesien gemacht habe, mit euch teilen. Während der Zeit dort habe ich in einer WG mit vier weiteren Studentinnen gelebt.</p>
<h3>Der Eintritt in ein neues Zuhause</h3>
<p>Die erste Regel fängt eigentlich schon beim Betreten des Hauses an. Die Schuhe sollte man im asiatischen Kulturkreis unbedingt ablegen, denn die gelten allgemein als unrein und den Schmutz der Straße darf man unter keinen Umständen mit in die Wohnung tragen. Da es in den meisten asiatischen Ländern auch sehr heiß ist, können Menschen mit frostempfindlichen Füßen aufatmen: Das Barfußlaufen ist dort sehr angenehm. Wer doch frieren sollte, kann gerne die Socken anbehalten – dagegen spricht nichts. Flipflops oder Hausschuhe sind erlaubt, sofern man nicht mit ihnen rausgeht.</p>
<h3>Gewöhnungsbedürftige Tischmanieren</h3>
<p>Mit den Schuhen an der Eingangstür kann man auch gleich seine guten Haus- und Tischmanieren ablegen. Gegessen wird häufig mit den bloßen Händen – was am Anfang etwas befremdlich ist. Aber mit der nötigen Zeit und Muße hat man bald schon den Dreh raus und da der Reis auch so schön klebt, ist das gar nicht so schwer! Gibt man während des Essens einige in unserem Kulturkreis als unsittlich empfundene Geräusche von sich, muss man sich keineswegs schämen. Das ist nämlich ein Kompliment für den Koch, denn man zeigt dadurch, dass man zufrieden ist und sich wohlfühlt.</p>
<h3>Die Tücken des indonesischen Badezimmers</h3>
<p>Kommen wir nun vom Essen zu einem anderen unglaublich wichtigen Bereich des Hauses: dem Badezimmer. Hier darf auf keinen Fall mit westlichen Maßstäben gemessen werden und die Erwartungen hält man am besten sehr niedrig. Das Standardbad in Indonesien besteht – wenn man nicht gerade in einem noblen Hotel hausiert – aus einem Loch im Boden, einem großen Eimer mit Wasser und einem kleinen Eimerchen zum Duschen und Klospülen. Im besten Fall hat man noch eine Toilettenschüssel zum Draufsitzen, was aber schon ein größerer Luxus ist. Was man als „Westler“ auf keinen Fall vergessen darf, ist Toilettenpapier, denn das findet man dort eigentlich nie, mal abgesehen von McDonalds und einigen Coffeeshops. Also immer irgendwie Taschentücher dabeihaben, ansonsten müsste man sich an die asiatische Weise herantrauen, die doch einiges an Mut erfordert. Das benutzte Toilettenpapier darf unter keinen Umständen in die Toilettenschüssel bzw. das Toilettenloch geworfen werden, denn dadurch riskiert man eine unschöne Verstopfung mit noch unschöneren Folgen. Also immer brav alles im Mülleimer entsorgen.</p>
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<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Der Gast ist König</h3>
<p>Auf keinen Fall sollte man seine Hilfe anbieten, wenn man als Gast irgendwo eingeladen wird. Denn Gäste werden dort wie Könige behandelt und die Menschen dort empfinden es als sehr unangenehm, wenn man plötzlich beim Tischdecken oder Aufräumen helfen möchte. Selbst wenn man für längere Zeit in einer Gastfamilie oder WG lebt, hat man noch einen besonderen Status. Man wird in Asien einfach unglaublich herzlich aufgenommen und die Menschen sind so freundlich und versuchen wirklich alles, damit man sich wohlfühlt. Es kann aber auch unangenehm werden, wenn man zum Beispiel ständig zum Essen eingeladen wird oder Geschenke bekommt, einfach weil man Gast ist. Hier sollte man versuchen, Kompromisse einzugehen und sich zu revanchieren, beispielsweise indem man die Mitbewohner mit selbst gekochtem Essen aus der Heimat beglückt.</p>
<h3>Reisen als Pärchen</h3>
<p>Auch als unverheiratetes Pärchen sollte man aufpassen: Gemeinsam in einer WG oder Gastfamilie leben, ist nicht drin, auch in manchen Hotels wird es ungern gesehen, wenn man dort zu zweit im selben Zimmer schläft. Wenn man also nicht vorhat, spontan zu heiraten, dann sollte man in weiser Voraussicht gleich zwei Zimmer buchen oder Ringe mitnehmen, denn die genügen schon als „Heiratsbeweis“. Alles andere ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Man sollte auch seine Zärtlichkeiten nicht vor anderen austauschen und sich auch nicht lange allein in einem Zimmer aufhalten.</p>
<h3>Das Schöne am Reisen</h3>
<p>Das Wichtigste aber ist, dass ihr Geduld mitbringt und offen gegenüber Neuem seid. Lasst euch auf alle möglichen verrückten Dinge ein und denkt nicht zu viel darüber nach. Das ist ja gerade das Schöne am Reisen: Dass man nie weiß, was auf einen zukommt und dass es die eigene Sichtweise stark verändern kann. Einfach einmal die typisch deutsche Pünktlichkeit und Organisation vergessen und sich auf das Chaos einlassen – spätestens zu Hause kann man wieder diszipliniert genug sein und in sein altes Leben zurückfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wohnen zu Zeiten der Generation Praktikum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Weiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Dec 2014 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie managt man einen häufigen Wohnortswechsel? „Flexibilität“ ist wohl das wichtigste Stichwort, das man oft im Zusammenhang mit der viel diskutierten „Generation Praktikum“ hört. Diese Eigenschaft ist nicht nur auf geistiger Ebene gefragt, sondern betrifft vor allem auch die Mobilität, also die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie managt man einen häufigen Wohnortswechsel?</h3>
<figure id="attachment_5671" aria-describedby="caption-attachment-5671" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-5671 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px.jpg" alt="PraktikumsWohnen_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/PraktikumsWohnen_1200px-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5671" class="wp-caption-text">Text: Sarah Weiß – Illustration: Alexandra Kiefer</figcaption></figure>
<p><strong>„Flexibilität“ ist wohl das wichtigste Stichwort, das man oft im Zusammenhang mit der viel diskutierten „Generation Praktikum“ hört. Diese Eigenschaft ist nicht nur auf geistiger Ebene gefragt, sondern betrifft vor allem auch die Mobilität, also die Bereitschaft häufiger den Wohnort zu wechseln.</strong></p>
<p>In so gut wie jedem Studium ist heutzutage ein Praktikum fest vorgesehen und auch danach entscheidet sich der eine oder andere häufig für ein etwas längeres Volontariat oder Ähnliches, um die Zeit zwischen Bachelor und Master zu überbrücken. Praktika werden oftmals auch mit dem Ziel angenommen, in einem Unternehmen Fuß zu fassen. Per se ist die Idee eines kurzzeitigen „Schnupperns“ in einen Beruf, ein Unternehmen etc. auch nicht verkehrt.</p>
<p>Weiß man nicht, was man später einmal machen möchte, kann es passieren, dass man von einem Praktikum ins nächste schlittert, ohne eine feste Stelle zu finden. Das ist leider die Realität für viele Hochschulabsolventen und bedeutet zudem auch einen häufigen Wohnortwechsel. Hier sind einige Tipps, wie ihr am besten damit umgeht.</p>
<h3>Der Albtraum: ­Praktikumszusage und keine Wohnung in Sicht</h3>
<p>Es kann passieren, dass man die endgültige Zusage für ein Praktikum erst ein oder zwei Wochen vor dem Start erhält. Muss für das Praktikum der Wohnort gewechselt werden, steht man nun vor dem Problem, in kürzester Zeit eine Bleibe zu finden – meistens auch nur für wenige Wochen oder Monate und somit zur Zwischenmiete. Nur nicht in Panik geraten! Meistens kennt man Leute, die in dieser Stadt wohnen oder man hat Freunde, die dort Leute kennen. Hilfreich ist es zunächst einmal, sich im gesamten Bekanntenkreis nach einer Bleibe umzuhören. Der Vorteil dabei ist, dass es sich hierbei nicht um unbekannte Menschen, sondern um Freunde oder Freunde von Freunden handelt, denen man in der Regel vertrauen kann. Am besten erkundigt ihr euch schon vorab im Freundeskreis, bevor ihr die endgültige Zusage habt, damit die angesprochenen Leute länger Zeit haben, sich umzuhören. Sollte es dann mit der Stelle doch nicht geklappt haben, könnt ihr immer noch absagen.</p>
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<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<col width="30%" />
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<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
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</blockquote>
<h3>Die Notlösung: WG-Gesucht und Co.</h3>
<p>Sollte das nicht funktionieren, dann bleiben euch immer noch diverse Online-Plattformen wie beispielsweise <a href="http://www.wg-gesucht.de/">wg-gesucht.de</a>. Der Nachteil dabei ist, dass es in einem so kurzen Zeitraum relativ knapp wird, die Wohnung und die potenziellen Mitbewohner zu begutachten. Vor allem dann, wenn man eh schon wenig Zeit zur Vorbereitung hat und die Stadt, in die man zieht, auch noch am anderen Ende von Deutschland liegt. Ein Telefon- oder besser noch ein SkypeGespräch ist meist sehr aufschlussreich und ihr könnt euch so ein Bild von den neuen Mitbewohnern machen. Verlasst euch am besten auf euer Gefühl. Sollte euch der Kontakt zu den Vermietern oder Mitbewohnern auf irgendeine Weise unangenehm sein, dann lasst die Finger von der Wohnung. Zur Not kann man auch mit Couchsurfing die ersten paar Tage überbrücken und dadurch Kontakte knüpfen, über die man eventuell etwas findet.</p>
<h3>Was passiert mit eurem WG-Zimmer solange ihr weg seid?</h3>
<p>Je nachdem wie lange das Praktikum geht und ob ihr vorhabt, wieder in eure alte Stadt zurückzukehren, könnt ihr euer Zimmer zwischenvermieten. Denn eine doppelte Miete kann man sich bei den meist sehr gering vergüteten Praktika sowieso nicht leisten. Also rechtzeitig eine Annonce ins Internet oder in die Zeitung setzen beziehungsweise diese Aufgabe an die Mitbewohner delegieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/wohnen-generation-praktikum/">Wohnen zu Zeiten der Generation Praktikum</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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