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	<title>autorin Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Du hast noch nie ein Interview mit Doris R. Thomas geführt? Aber mir ist das passiert!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[David Baume]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 12:07:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Doris R. Thomas über ihren Aufstieg, ihr Rebranding und ihr neues Buch „Ich mache die Sachen, die mir Spaß machen“,sagt Doris R. Thomas und lacht. Die Autorin taucht inzwischen bei immer mehr Menschen auf der For You Page...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2026/08/du-hast-noch-nie-ein-interview-mit-doris-r-thomas-gefuehrt-aber-mir-ist-das-passiert/">Du hast noch nie ein Interview mit Doris R. Thomas geführt? Aber mir ist das passiert!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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									<p class="entry-title"><strong>Interview mit Doris R. Thomas über ihren Aufstieg, ihr Rebranding und ihr neues Buch</strong></p>								</div>
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									<p>„Ich mache die Sachen, die mir Spaß machen“,sagt Doris R. Thomas und lacht. Die Autorin taucht inzwischen bei immer mehr Menschen auf der For You Page auf. Mit mittlerweile über 40.000 Followerinnen und Followern auf TikTok, Instagram und YouTube sowie zahlreichen viralen Videos und einem Beitrag im Spiegel hat sie sich eine große Bekanntheit aufgebaut.</p><p><strong>Die Anfänge von Doris R. Thomas</strong></p><p>Angefangen hat alles, als die Oberbayerin im Italienurlaub am Strand ein Buch von Sophie Kinsella innerhalb kürzester Zeit verschlang. „Damals habe ich mir gedacht: Warum schreibe ich nicht auch selbst?“, erinnert sich Thomas. Bis ihr erstes Buch Verliebt in Greenkenny schließlich 2023 erschien, vergingen allerdings noch einige Jahre. Inzwischen hat sie bereits sechs Romane veröffentlicht. „Darauf bin ich sehr stolz“, sagt sie.</p><figure id="attachment_28620" aria-describedby="caption-attachment-28620" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-28620" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1230-300x200.jpeg" alt="Doris R.Thomas hat mittlerweile über 20.000 Fans auf TikTok" width="300" height="200" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1230-300x200.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1230-1024x684.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1230-768x513.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1230-1536x1025.jpeg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1230-2048x1367.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28620" class="wp-caption-text">Doris R.Thomas hat mittlerweile über 20.000 Fans auf TikTok</figcaption></figure><p>Neben ihrer Tätigkeit als Autorin ist sie mittlerweile zu einem Internetphänomen geworden. „Dadurch ist sogar der Streamer Papaplatte auf mich aufmerksam geworden“, erzählt Thomas. Anfangs habe sie viel Hate erlebt, doch nach und nach entwickelte sich eine treue Fangemeinde. Bei einer Lesung sprach sie sogar ein junger Mann an, der ihr erzählte, dass er durch Papaplatte auf sie aufmerksam geworden sei und inzwischen ihre Bücher lese. „Darüber habe ich mich total gefreut“, sagt sie strahlend.</p><p><strong>Wie entstehen die Social Media Beiträge?</strong></p><p>Mit Social Media begann sie ganz bewusst. „Ich wollte mit meinen Büchern sichtbarer werden“, erklärt Thomas. Dafür informierte sie sich zunächst über erfolgreiche Strategien und entschied sich, selbst vor die Kamera zu treten. Besonders wichtig seien auffällige Hooks, die im Gedächtnis bleiben.</p><p>So entstand auch ihr wohl bekanntester Einstieg für Verliebt in Greenkenny: „Du hattest noch nie einen One-Night-Stand in Irland, aber Simone ist das passiert.“ Der Beginn des Romans basiert tatsächlich auf einem eigenen Erlebnis. Thomas buchte spontan einen Flug nach Irland und konnte wegen eines Schneechaos zunächst nicht mehr abreisen. „Eigentlich erging es mir wie Simone – nur ohne One-Night-Stand“, sagt sie lachend.</p><p>Ihre Social-Media-Videos produziert sie selbst. „Ich schaue mir dafür Tutorials an – zum Beispiel für das Video, in dem ich in eine Kaffeetasse springe“, beschreibt sie ihren kreativen Prozess. Anschließend überlege sie, wie sie ihre Buchwerbung möglichst unterhaltsam integrieren könne. Mittlerweile ergänzt sie diese Videos durch informative Inhalte rund um ihre Bücher.</p><p><strong>Das Rebranding und der neue Roman „Vibes &amp; Hearts – Love by Choice“ </strong></p><p>Für ihren Auftritt in den sozialen Medien wird sie vor allem von einem jungen Publikum gefeiert. Das spiegelt sich auch in ihrem neuen Roman „Vibes &amp; Hearts – Love by Choice“ wider, der am 12. August erscheint. „Ich möchte natürlich auch Bücher schreiben, die meine Fans ansprechen“, erklärt Thomas. Neben einer jüngeren Zielgruppe setzt sie dabei auch auf ein neues Coverdesign.</p><figure id="attachment_28621" aria-describedby="caption-attachment-28621" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-28621" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1231-300x230.png" alt="Der neue Roman „Vibes &amp; Hearts- Love by Choice“ erscheint am 12. August" width="300" height="230" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1231-300x230.png 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1231-1024x785.png 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1231-768x589.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1231.png 1500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28621" class="wp-caption-text">Der neue Roman „Vibes &amp; Hearts- Love by Choice“ erscheint am 12. August</figcaption></figure><p>Im Mittelpunkt des Romans steht Sophie-Marie, die genug von ihrem Leben als abgeschirmte Promi-Tochter hat. Deshalb nimmt sie inkognito an der Datingshow Vibes &amp; Hearts in Australien teil. Dort trifft sie auf den Regelbrecher Yannick und ihren besten Freund aus Kindertagen, Leander.</p><p>Die Besonderheit des Romans: Die Leserinnen und Leser dürfen an mehreren Stellen selbst entscheiden, für welchen der beiden Männer sich Sophie-Marie entscheidet. „Meine Leser bekommen hier zwei vollständig erzählte Geschichten“, betont Thomas. Inspiration sammelte sie unter anderem durch ihre Begeisterung für Datingshows. Außerdem stand sie im Austausch mit Laura aus der Datingshow Love Fool. „Das war sehr hilfreich für den Roman“, sagt Thomas.</p><p>Wer Doris R. Thomas persönlich treffen möchte, hat dazu am 14. November auf der Buchmesse in München oder auf einer ihrer Lesungen Gelegenheit. Weitere Informationen findet ihr auf ihrer <a href="https://doris-r-thomas.de/">Website</a>.</p>								</div>
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		<title>Das schönste Gefühl der Welt &#8211; Jess Schönrock über die Liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Catharina Bellm]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2021 09:00:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/12/das-schoenste-gefuehl-der-welt-jess-schoenrock-ueber-die-liebe/">Das schönste Gefühl der Welt &#8211; Jess Schönrock über die Liebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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									<p>Queere Themen werden in letzter Zeit immer sichtbarer, die Welt bunter. Das zieht sich durch viele Bereiche der Gesellschaft. Auch in Büchern hält immer mehr Diversität Einzug, doch es bleibt noch viel zu tun. Wir haben uns mit der queeren Autorin Jess Schönrock unterhalten, welche diesen Sommer ihren Debütroman &#8220;<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Verliebt in Leander&#8221; veröffentlicht hat. Jess ist Anfang des Jahres von Berlin nach Augsburg gezogen, wo sie sich neben ihrer Arbeit und dem Traum vom Schreiben für die Sichtbarkeit queerer Belange einsetzt. Sie hat uns spannende Einblicke in ihren Schreiballtag und die queere (Buch-)Community gegeben.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">In den letzten Jahren habe sich viel in der queeren Community verändert und die Offenheit und Akzeptanz ihr gegenüber sei gewachsen, meint Jess. Allerdings ist sie überzeugt, dass es noch reichlich Luft nach oben gibt und es ein langer Prozess bis zur kompletten Gleichberechtigung ist. Mit ihren Büchern versucht sie zu vermitteln, was die Community ausmacht, was die verschiedenen Begrifflichkeiten bedeuten und wie die Lebensumstände queerer Personen sind.</span></p>								</div>
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</b><p style="padding-left: 40px; text-align: center;"><b>“Ganz egal, wen wir lieben, wie wir uns identifizieren, wer wir sind, was wir sein möchten. Wir alle sind gleich.&#8221;</b></p>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Das möchte sie gezielt vermitteln und in der Literatur eine reale Darstellung queerer Lebensrealitäten abbilden. Ganz klar ist Jess gegen die Reproduktion von Klischees oder Stereotypen in Büchern.</span></p><p><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style );">In ihrem Roman “Verliebt in Leander” wird die Liebesgeschichte von zwei jungen Männern beschrieben, die über Umwege schließlich zu ihrer Liebe finden. Für den Entstehungsprozess hat sich Jess viel mit Männern, die Männer lieben, ausgetauscht, um die Geschichte in ihrem Buch möglichst realistisch zu beschreiben. Inklusive Sprache sei ihr besonders wichtig, schließlich soll sich jede:r in ihren Romanen wiederfinde</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style );">n. </span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style );">In “Verliebt in Leander” gendert sie in der Paarform, zukünftig in der neutralen Form. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Warum sie sich dazu entschlossen hat, sich der Liebe zu widmen? Weil sie es einfach “super spannend&#8221; findet, über Emotionen zu schreiben. Diese können schließlich unglaublich vielfältig sein und genau das macht ihr Spaß daran. Jess Schönrock betont zudem, dass Liebe das schönste Gefühl sei, das wir auf dieser Welt haben, und ist der Meinung, dass wir noch mehr davon brauchen.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Wie viel von ihr selbst in ihrem Debüt steckt, will sie nicht verraten. Aber natürlich sind persönliche Erfahrungen und Eindrücke mit eingeflossen. Zum Beispiel von Urlaubsorten, Cafés oder Städten. Ihre Inspiration für ihre Bücher findet sie im Alltag. “Manchmal wache ich auf und habe die Geschichte im Kopf”, meint sie augenzwinkernd. Ob die Charaktere oder die Handlung zuerst da sind, ist ganz unterschiedlich. Wenn sie mit einem neuen Projekt beginnt, füllt sie für ihre Charaktere zunächst Charakterbögen aus, die bis zu sechs Wordseiten lang sind. Die darin enthaltenen Informationen finden nicht alle ihren Weg in die Geschichte, aber es hilft ihr, ihre Charaktere auszugestalten und sie besser kennenzulernen.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Mit ihren Büchern möchte sie Menschen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Gerade für jüngere Menschen sei es wichtig, das Gefühl zu vermitteln, “dass wir so, wie wir sind, absolut normal sind.” Sie hätten ein Recht darauf, dass ihnen mehr als die Diskriminierung und Queerfeindlichkeit entgegengebracht wird, die sie jeden Tag erleben. Aber auch in der queeren Community gebe es sehr viel Diskriminierung. Jess wünscht sich, dass die einzelnen kleinen Gruppen zusammenrücken und gemeinsam für ihre Rechte kämpfen, um somit der Gesellschaft zu zeigen, dass sie dazugehören: “Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen außerhalb der Community das auch endlich verstehen.” Ihr sei bewusst, “dass wir sehr viele Menschen haben, die akzeptieren und respektieren, wer wir sind, aber es gibt auch noch genug, die dagegenhalten.” </span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Wenn Personen kein Verständnis für queere Themen haben, reagiert sie situationsbedingt &#8211; der Ton</span><span style="font-weight: 400;"> sei hierbei wichtig. Doch solange sich die Menschen noch  für queere Themen interessieren und Fragen stellen, findet sie es wichtig aufzuklären. Schließlich können diese Menschen irgendwann auf ihrer Seite stehen. Zum Beispiel bei Petitionen, Wahlen oder anderen Entscheidungen. Dem Aufklärungsbedarf stellt sich Jess gerne. Es gibt auch Personen, die aufgrund von Diskriminierungserfahrungen nicht offen über queere Themen sprechen können. An dieser Stelle sei es wichtig, dass andere dann für diese Personen einstehen, meint sie. Aufklärung sei extrem wichtig, um für mehr Verständnis zu sorgen. </span></p><p><span style="font-weight: 400;">Deswegen ist es ihr auch sehr wichtig, die Bewegung von anderen queeren Medienschaffenden zu unterstützen, die in Literatur sowie Film und Fernsehen Geschichten mit positiver Repräsentation schaffen. So könnten sich jüngere oder auch ältere Menschen, die vielleicht auch erst in späteren Jahren beginnen, ihre Identität zu finden, darin wiederfinden und damit wohlfühlen. Wenn das gelingt, hätten die Medienschaffenden eine ganze Menge geschafft.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Jess meint, dass auch nicht-queere Autor:innen queere Geschichten schreiben dürfen. </span><span style="font-weight: 400;">Jede:r soll schreiben, was er:sie schreiben will. Ganz einfach. Eine gute Recherche setzt sie allerdings bei jedem:r Autor:</span><span style="font-weight: 400;">in voraus. Auch Sensitivity Reader, also </span><span style="font-weight: 400;">Personen, die bei sensiblen Themen gegenlesen,</span><span style="font-weight: 400;"> und/oder Testleser:innen sollten zu Rate gezogen werden. Own Voice ist ihr dennoch wichtig. Das bedeutet, dass von bestimmten Themen betroffene Personen über ihre Erfahrungen schreiben. Jedoch möchte sie nie</span><span style="font-weight: 400;">manden davon abhalten, queere Literatur zu verfassen.</span></p>								</div>
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									<p><span style="font-weight: 400;">Für den Weg des Selfpublishing entschied sich Jess bewusst, da sie sich alle Freiheiten bewahren wollte. Sowohl was das Cover, den Klappentext und das Marketing angeht, als auch darüber, was sie schreibt und wie sie schreibt, Stichwort inklusive Sprache. Sie betont ausdrücklich, dass ein Großteil der Autor:innen im Selfpublishing ist, weil sie es wollen, und nicht weil sie keinen Verlagsvertrag bekommen hätten. Jede:r sollte sich vor der Veröffentlichung am besten mit beiden Wegen (Veröffentlichung über Selfpublishing vs. Verlag) informieren und das Richtige für sich wählen. </span><span style="font-weight: 400;">Wichtig dabei sei vor allem, sich ernsthaft zu fragen, ob man sich zutrauen könne, ein Buch selbst zu veröffentlichen, denn das koste enorm viel Kraft und Geld.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Auch die Person, die das Lektorat übernimmt, kann frei gewählt werden. Jess verstehe sich sehr gut mit ihrer Lektorin Nora Preuß und ist dankbar für ihre Anmerkungen und persönlichen Erfahrungen, die sie mit ihr teilt. Dass ihre Lektorin ebenfalls  zur LQBTQ*-Community gehört, macht die Zusammenarbeit umso wertvoller und ist bei einem queeren Buch sicherlich von Vorteil.</span></p><p><span style="font-weight: 400;">Jess vereint ihren Traum vom Schreiben mit dem Einsatz gegen Diskriminierung und sagt über ihre Selbstständigkeit: “Ich habe heute mehr Respekt vor Selbstständigen und Freiberufler:innen, als ich es jemals in meinem Leben hatte, weil ich es gerade selber durchlebe.” Ihr zweites Buch “Ein Nikolaus zu Weihnachten” ist im November erschienen. In diesem verwerndet sie vermehrt die inklusive Sprache und greift unter anderem </span><span style="font-weight: 400;">Bisexualität, Ableismus, also die </span><span style="font-weight: 400;">Diskriminierung aufgrund einer körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung,</span><span style="font-weight: 400;"> und den gesellschaftlichen Druck von Weihnachten auf.</span><span style="font-weight: 400;"> Sie wünscht sich, nur vom Schreiben leben zu können, weiß aber auch, dass das noch ein langer Prozess ist, und macht es bis dahin neben ihrem Vollzeitjob. Sie schmunzelt: “Solange man Träume hat, kann man ja auch etwas dafür tun, dass sie wahr werden.” </span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/12/das-schoenste-gefuehl-der-welt-jess-schoenrock-ueber-die-liebe/">Das schönste Gefühl der Welt &#8211; Jess Schönrock über die Liebe</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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