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	<title>engagement Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Der etwas andere Semesterstart</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne Eberhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 09:00:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Studienanfängerinnen der Universität und ein Studienanfänger der Hochschule Augsburg erzählten mir, wie sie ganz persönlich den digitalen Semesterstart erlebt haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/11/der-etwas-andere-semesterstart/">Der etwas andere Semesterstart</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="708" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Couch-endgueltig-1024x708.jpg" alt="" class="wp-image-16177" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Couch-endgueltig-1024x708.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Couch-endgueltig-300x208.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Couch-endgueltig-768x531.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Couch-endgueltig-1536x1063.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Couch-endgueltig-2048x1417.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Einführungsveranstaltungen im neuen Semester fanden dieses Jahr meist von der Couch aus statt (@Philipp Gaag)</figcaption></figure>



<p class="has-text-align-left">Brauner Zucker, Limette, 5 cl Rum, 6 cl Soda, crushed ice und ein paar Blätter Minze. Fertig ist der Mojito – dieses Jahr gibt es den selbstgemachten aus der eigenen Küche. Sieht zwar meistens nicht so schick aus wie der servierte an der Bar, schmeckt aber trotzdem. Und alle anderen, denen Cocktails doch zu aufwendig (oder zu süß) sind, holen sich eine Flasche Bier aus dem Kühlschrank. Denn gleich geht’s los: der virtuelle Bar- und Cocktailabend für Studienanfänger*innen. Ein bisschen Aufregung ist schon dabei, schließlich ist das eine der ersten Veranstaltungen des Semesters. Die Kommiliton*innen kennt man bisher höchstens aus E-Mail-Verteilerlisten. Aber die Fachschaft hat sich Gedanken gemacht, viele Studis machen mit und die Veranstaltung geht schließlich bis in die Nacht.</p>



<p>Diese Erfahrung haben rund 80 Studierende gemacht, die bei einer der Cocktail-Partys der Fachschaft Informatik und Mathe dabei waren. Eine ganze Woche lang gab es Veranstaltungen im Rahmen der Mathe Info Wochen Augsburg. Auf Discord konnten sich die Studierenden in verschiedenen Channels treffen, Online-Games spielen, in verschiedene Clubräume switchen, oder sich in anderen Kanälen unterhalten und vernetzen. „Wir hatten allein fünf Gruppen, die zusammen ‚among us‘ online gespielt haben“, sagt Leon von der Fachschaft Informatik, der bei den Veranstaltungen dabei war. „Wenn dieses Jahr schon alles digital stattfindet, hatten wir an uns den Anspruch, dass wir Online-Events anbieten und das alles funktioniert. Wenn nicht wir als Fachschaft Informatik die Infrastruktur haben, wer dann?“</p>



<p>Eine berechtigte Frage, dachte ich mir und wollte der Sache auf den Grund gehen: Zwei Studienanfängerinnen der Universität und ein Studienanfänger der Hochschule Augsburg erzählten mir, wie sie ganz persönlich den Semesterstart erlebt haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>„Gar nicht mal so schlecht“</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Bild-Sofia-1024x1009.jpg" alt="" class="wp-image-16149" width="341" height="335" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Bild-Sofia-1024x1009.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Bild-Sofia-300x296.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Bild-Sofia-768x757.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Bild-Sofia.jpg 1280w" sizes="(max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption>Sofia studiert seit November Grundschullehramt an der Uni Augsburg (@Sofia)</figcaption></figure></div>



<p>„Der Studienstart war gar nicht mal so schlecht. Ich habe mir das Studentenleben zwar anders vorgestellt, aber es ging eigentlich alles ganz gut“ meint Sofia, die seit diesem Semester Grundschullehramt an der Uni Augsburg studiert. Für das Studium ist sie aus Hamburg hergezogen, in eine WG mit anderen Studierenden. „Ich glaube da hatten wir schon ein bisschen Welpenschutz, weil wir die neuen sind und jetzt alle online anfangen müssen.“ Die Dozierenden und die Tutor*innen seien alle sehr geduldig und engagiert, immer offen für Fragen. Durch Gruppenarbeiten in Zoom-Sessions würde man sich ein bisschen näher kennenlernen, aber sich privat zu vernetzten wäre da schwieriger. Das funktioniere besser über Whatsapp-Gruppen, sagt die Studienanfängerin. Manche Studierende haben Initiative ergriffen und zum Beispiel Kommiliton*innen gesucht, die in der Nähe wohnen und sich im Freien treffen wollten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8220;Am Anfang war ich super aufgeregt, obwohl ich nur meinen Namen sagen sollte.&#8221; </p><cite>Sofia über ihre ersten digitalen Veranstaltungen </cite></blockquote>



<p>Bis auf eine Veranstaltung, Schlittschuhlaufen im Eisstadion, finden bei ihr alle Veranstaltungen online statt. „Am Anfang war ich super aufgeregt, obwohl ich nur meinen Namen sagen sollte“ berichtet Sofia lachend. Das sei dann aber zum Glück besser geworden, besonders durch Breakout-Sessions, in denen man sich in vierer oder fünfer Gruppen besser kennenlernen konnte. Da hätte sie auch gelernt, über Zoom mit den Kommiliton*innen zu sprechen und konnte ein paar Gesichter kennenlernen.</p>



<p style="text-align: left;">Ob sie sich überlegt hatte, ihr Studium dieses Jahr nicht zu beginnen? „Auf jeden Fall, vor allem Anfang des Jahres habe ich nicht damit gerechnet, diesen neuen Lebensabschnitt schon jetzt zu starten&#8221;, sagt Sofia. Aber die Möglichkeiten seien jetzt sowieso begrenzt. Reisen oder die Arbeitsplatzsuche ist auch schwierig. Also ist sie doch bei ihrem Plan geblieben und zum Studieren schon dieses Jahr nach Augsburg gekommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>&#8220;Eigentlich wollte ich reisen&#8221;</strong></h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Vivien-542x1024.jpg" alt="" class="wp-image-16159" width="268" height="506" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Vivien-542x1024.jpg 542w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Vivien-159x300.jpg 159w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Vivien.jpg 678w" sizes="(max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption>Vivien ist zum Studium der Sozialwissenschaften nach Augsburg gezogen (@Vivien)</figcaption></figure></div>



<p>Auch Vivien hatte sich über einen späteren Studienstart Gedanken gemacht. Nachdem sie im Sommer ihr Abitur gemacht hatte, wollte sie eigentlich jobben und reisen, der Studienstart war erst für später geplant. Die unfreiwillige Planänderung führte sie dann aber an die Uni Augsburg, wo sie seit November Sozialwissenschaften studiert. Obwohl Vivien keine Veranstaltungen in Präsenz besuchen kann, hat sie sich dafür entschieden umzuziehen und wie Sofia eine WG in Augsburg gefunden. „Wenn Studium, dann schon auch hinziehen. Das gehört für mich schon auch dazu. Ich wollte auch einen Neustart – ein bisschen raus von zu Hause.“ Durch ihre WG ist sie in Lockdown-Zeiten auch nicht allein. Das sei wichtig und bei anderen Studierenden im Wohnheim ganz anders, meint sie. Außerdem hätte sie großes Glück gehabt: Die Fachschaft Sowiso kümmerte sich um ihre Studierenden. Am Anfang des Semesters führten Studierende aus der Fachschaft noch privat Campusführungen und Stadtführungen in kleinen Gruppen durch, berichtet Vivien. Es gab einen online Bar-Abend und eine WhatsApp-Gruppe, in der ein paar Studis sich noch ‚live‘ verabredeten. „Durch Zufall oder wie auch immer saß ich da dann auch wirklich mit ein paar netten Menschen am Tisch, die jetzt auch so meine Leute sind“, sagt die Studentin. Sozialer Kontakt sei schon extrem wichtig – gerade am Anfang des Studiums in einer fremden Stadt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Digitale Angebote der Universität</strong></h3>



<p>„Auf der Website der Uni Augsburg sind die Informationen übersichtlich dargestellt worden, auch im Gegensatz zu vielen anderen Universitäten&#8221;, meint Sofia. Die Universität hat hier Hilfen und Informationen gesammelt: Unter dem „Digitalen Infopaket für Erstsemester“ finden Studienanfänger*innen zum Beispiel eine Einführung in den Digicampus oder einen Bibliotheksguide. Die Studienberatung startete das Programm „Studieren im Schatten von Corona“ mit dem sie Studierende ansprechen wollen, die frisch nach Augsburg gezogen sind. Das Programm ist derzeit mit 6 Teilnehmenden allerdings nur zur Hälfte belegt, wie Florian Reß von der Zentralen Studienberatung unserer Redaktion auf Nachfrage mitteilte. Andere Angebote wären aufgrund mangelnder Teilnahme und technischer Probleme noch gar nicht angelaufen. Herr Reß betonte aber auch, dass die Studienberatung ein zusätzliches Angebot für Studierende mit Doppelbelastung durch depressive Symptomatiken und coronabedingte Einschränkungen auf den Weg bringen werde. Ihr aktueller Fokus liege auf Einzelberatungen, die derzeit über Zoom und Telefon angeboten würden. Andere Angebote, wie die „Digtiale Initiativenstraße“, die vom AStA organisiert wird, laufen in den nächsten Tagen auch noch an.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einführungsveranstaltungen an der Hochschule – mit Maske und Abstand</strong></h3>



<p>Die Hochschule startete das Wintersemester dieses Jahr einen Monat vor der Universität, am 1.Oktober. Die meisten Kurse der Studienanfänger*innen begannen zwar erst Mitte Oktober, die Einführungsveranstaltungen fanden aber schon davor statt, einige auch in Präsenz. Tim studiert seit diesem Semester Mechatronik an der Hochschule und berichtet von einer etwas holprigen Einführungswoche. „Am ersten Tag haben sich Studierende in einem Hörsaal getroffen, nur um ein Video anzuschauen – andere Kommiliton*innen kennenzulernen war schwierig, weil wir Abstand halten mussten und keine Gruppen bilden sollten&#8221;, erinnert er sich. Das funktionierte dann besser, als am nächsten Tag in Kleingruppen Stationen auf dem Campus abgelaufen wurden. Besondere soziale Kontakte knüpfte Tim hier aber nicht. Er kannte schon einige Kommiliton*innen durch eine Ausbildung, die er vor dem Studienstart abgeschlossen hatte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Tim-1024x488.jpg" alt="" class="wp-image-16160" width="505" height="241" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Tim-1024x488.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Tim-300x143.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Tim-768x366.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Tim-1536x731.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Tim-2048x975.jpg 2048w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" /><figcaption>Tim hat vor seinem Studienstart an der Hochschule schon eine Ausbildung zum Mechatroniker abgeschlossen (@Tim)</figcaption></figure></div>



<p>Mittlerweile laufen alle Veranstaltungen bei ihm digital. In Moodle hat er sich selbst eingearbeitet. Wenn Probleme aufkommen, gebe es auf Discord oder in Whatsapp-Gruppen aber immer die Möglichkeit, nachzufragen, sagt der Student. Außerdem würden die Dozierenden die Fragen in den synchronen Vorlesungen beantworten. Anders als in Präsenz sei das aber trotzdem, betont Tim. „Ich fand es am Anfang echt cool, das mal auszuprobieren und zu wissen wie das alles läuft. Aber jetzt merkt man halt nach und nach die Nachteile davon: dass man seine Kommilitonen nicht kennenlernt oder dass man nicht einfach so mal schnell was fragen kann. Und der Dozierende sieht natürlich nicht, ob wir es jetzt verstanden haben oder nicht – in Präsenz würde er vielleicht nochmal nachhaken, wenn er in 60 verdutzte Gesichter schaut.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Resümee: Das Semester ist für viele besser angelaufen als gedacht</strong></h3>



<p>„Natürlich war es am Anfang ein bisschen chaotisch – aber das hat sich jeder denken können und das ist ja der aktuellen Lage geschuldet,“ sagt Tim am Ende unseres Gesprächs. „Dafür hat man das schon auf eine sinnvolle Art und Weise lösen können, sodass eigentlich jeder mitgekommen ist. Das Onlinesemester ist natürlich anstrengender für jeden. Aber umso anstrengender es geworden ist, desto mehr haben sich da alle dahintergeklemmt und versucht das wirklich alles auf die Reihe zu bekommen. Die Dozenten, sowie meine Kommilitonen und ich, wir ziehen alle an einem Strang.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-large is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8220;Umso anstrengender es bis jetzt eigentlich geworden ist, umso mehr haben sich da alle dahintergeklemmt und versucht das wirklich alles auf die Reihe zu bekommen. Die Dozenten, sowie meine Kommilitonen und ich, wir ziehen alle an einem Strang.&#8221;</p><cite>Tim über das Engagement der Beteiligten an der Hochschule Augsburg </cite></blockquote>



<p>Die schwierige Situation dieses Semester haben viele durch Engagement und kreative Ideen zu lösen versucht. Sofia, Vivien und Tim betonen, dass sie Glück mit ihren sozialen Kontakten hatten, weil sie schon zuvor Studierende an Uni oder Hochschule kannten, durch ihre WG Kontakte knüpfen konnten oder Glück bei ihren Erstsemesterveranstaltungen hatten. Andere Studierende hätten es da schwerer und weniger Erfolg gehabt. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was hätten sich Erstis rückblickend gewünscht?</strong></h3>



<p>Sofia hätte sich gewünscht, dass der Anmeldeschluss für die Einführungsveranstaltungen nicht ganz so früh gewesen wäre, so dass man diese noch kurzfristiger hätte besuchen können. Eine persönlichere Betreuung durch Studierende aus höheren Semestern wäre außerdem eine gute Idee gewesen, meint sie: „Denn im digitalen Format, in dem man sich höchstens über das Bildschirmfenster sieht, ist die Hemmschwelle, in einer Veranstaltung eine Frage zu stellen, oft hoch. Persönliches Kontaktieren funktioniert da besser, aber mit einer Patin oder einem Paten hätte ich mich noch besser aufgehoben gefühlt.&#8221;</p>



<p>Einige Dozierende zeigen auch deutlich mehr Engagement im digitalen Semester, als andere. Vivien berichtet, dass manche Dozierende ihre Online-Seminare noch gar nicht gestartet haben, sondern nur Texte verschickten, die die Studierenden lesen sollen. Gerade am Anfang, ohne persönliches Gesicht oder fachliche Einführung, ist die Motivation da schwer zu finden. Außerdem kann es auch anstrengend sein, dass vieles über WhatsApp läuft, bemerkt die Studierende noch: „Wenn man eine halbe Stunde nicht auf sein Handy schaut und dann 100 neue Nachrichten hat, liest man im Nachhinein auch nicht mehr alles.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Uni.jpg" alt="" class="wp-image-16162" width="371" height="484" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Uni.jpg 711w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/11/Foto-Uni-229x300.jpg 229w" sizes="(max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption>Der herbstliche Campus blieb diesen Oktober leider leer (@Anne Eberhard)</figcaption></figure>



<p>In das erste Semester haben die drei Studierenden einigermaßen gut hereingefunden. Unabhängig davon, dass sie für sich ein überwiegend positives Bild des Semesterstarts zeichnen, ist bei ihnen jedoch – wie bei uns allen – die Vorfreunde auf die kommenden „nicht-Corona-Semester“ groß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/11/der-etwas-andere-semesterstart/">Der etwas andere Semesterstart</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>43 Tage Klimacamp &#8211; Ende offen</title>
		<link>https://presstige.org/2020/08/43-tage-klimacamp-ende-offen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anne Eberhard]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2020 09:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8221; Ich wünsche mir, dass die kreativen Ideen, die hier diskutiert wurden, in den Parlamenten, auch bei uns im Bund ankommen. Die Kommunikation muss dabei eine kritisch-konstruktive Auswirkung haben und dass man sich als Bündnispartner für das Klima mit den...</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="907" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Aktivisten-907x1024.jpg" alt="" class="wp-image-15338" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Aktivisten-907x1024.jpg 907w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Aktivisten-266x300.jpg 266w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Aktivisten-768x868.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Aktivisten-1360x1536.jpg 1360w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Aktivisten-1813x2048.jpg 1813w" sizes="(max-width: 907px) 100vw, 907px" /><figcaption>Aktivist*innen vor dem Klimacamp © Justin Lautenbach</figcaption></figure>



<p>„Seid ihr von Fridays For Future Augsburg?“, frage ich die drei jungen Frauen, die am Rathausplatz vor dem Klimacamp stehen und ein Video für Instagram aufnehmen. Es ist ein heißer Samstagnachmittag, das Thermometer zeigt 32 Grad an, im Schatten ist es kaum kühler. Der&nbsp; Rathausplatz in Augsburg ist belebt. Kinder fahren Kettenkarussell, ich höre ihre Schreie. Daneben sitzen Eltern und Schaulustige auf Stühlen und Bänken, bestellen sich einen Eiskaffee oder ein kühles Wasser. Gegenüber des „Mini-Plärrers“ besetzen seit einem Monat Aktivist*innen das Augsburger Rathaus. Ich nähere mich dem Platz zwischen Rathaus und Perlachturm.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-768x1024.jpg" alt="" data-id="15336" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa.jpg" data-link="http://presstige.org/larissa/" class="wp-image-15336" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-225x300.jpg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-1152x1536.jpg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Larissa Ischwang</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-II-768x1024.jpg" alt="" data-id="15332" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-II.jpg" data-link="http://presstige.org/larissa-ii/" class="wp-image-15332" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-II-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-II-225x300.jpg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-II-1152x1536.jpg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-II.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Larissa Ischwang</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte-576x1024.png" alt="" data-id="15331" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte.png" data-link="http://presstige.org/klimacamp-aux_landkarte/" class="wp-image-15331" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte-576x1024.png 576w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte-169x300.png 169w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte-768x1365.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte-864x1536.png 864w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Klimacamp-Aux_Landkarte.png 1080w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Klimacamp Augsburg</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-575x1024.jpg" alt="" data-id="15326" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-scaled.jpg" data-link="http://presstige.org/dav-18/" class="wp-image-15326" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-575x1024.jpg 575w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-168x300.jpg 168w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-768x1368.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-863x1536.jpg 863w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-1150x2048.jpg 1150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_135558-scaled.jpg 1438w" sizes="(max-width: 575px) 100vw, 575px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Justin Lautenbach</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-575x1024.jpg" alt="" data-id="15324" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-scaled.jpg" data-link="http://presstige.org/dav-17/" class="wp-image-15324" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-575x1024.jpg 575w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-168x300.jpg 168w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-768x1368.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-863x1536.jpg 863w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-1150x2048.jpg 1150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_133522-scaled.jpg 1438w" sizes="(max-width: 575px) 100vw, 575px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Justin Lautenbach</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>Banner sind gespannt, mit Kreide steht auf dem Boden geschrieben: „Klimacamps im ganzen Land, weiter geht der Widerstand“.&nbsp; Vor mir überquert der <a href="http://presstige.org/2015/01/10-fragen-koenig-von-augsburg/">König von Augsburg</a> den Platz und schaut sich auf dem Klimacamp um. Auf der einen Seite stehen Sofas überdacht mit einem Sonnendeck , nebendran die „Soli-Küche“, auf der anderen Seite ein großes Bundeswehrzelt und weitere kleine Zelte, in denen die Aktivist*innen übernachten. Ein großes Plakat fasst die Forderungen der Aktivist*innen zusammen: CO2-Grenzwerte einhalten, Energiewende in Augsburg, das Projekt<a href="https://www.fahrradstadt-jetzt.de/"> Fahrradstadt Augsburg</a> vorantreiben.</p>



<p>Ja, sie sind von Fridays For Future Augsburg, meinen die Frauen, die ich angesprochen habe. Aus ganz Deutschland sind Ortsgruppen von Fridays For Future angereist, um das <a href="http://www.klimacamp-muenchen.org/">bis dato</a> einzigartige Klimacamp zu unterstützen. Auch andere Organisationen sind hier vertreten: die Jungen Grünen, Ende Gelände, Extinction Rebellion und Students for Future. Es geht um ihre Zukunft &#8211; um unsere Zukunft &#8211; deshalb ist es ihnen so wichtig hier zu sein. „Die Studierenden der Hochschule und der Universität Augsburg schließen sich all den Schüler*innen an, die unter dem Motto Fridays For Future bereits für mehr Klimaschutz kämpfen. Wir streiken, bis ihr handelt!“ Unter diesem Motto haben sich auch Studierende unter der Bezeichnung “Students for Future” bereits den freitäglichen Demonstrationen angeschlossen und unterstützen auch im Camp die streikenden Schüler*innen.</p>



<p>Das Camp am Rathausplatz besteht nunmehr seit 43 Tagen. Aufgebaut wurde es am 1. Juli 2020, um gegen die Verabschiedung des Kohleausstiegsgesetztes (von den Besetzer*innen des Camps als KohleEINstiegsgesetz bezeichnet) im deutschen Bundestag zu demonstrieren. Vom Augsburger Stadtrat forderten sie, sich öffentlichkeitswirksam gegen den Gesetzesentwurf zu stellen, der einen Kohleausstieg bis 2038 vorsieht. Dies sei zu spät, argumentieren die Aktivist*innen, da damit das Ziel des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, nicht mehr erreicht werden könne. Im Augsburger Stadtrat passierte nichts, das Gesetz wurde verabschiedet – und die jungen Leute blieben. Sie sehen keine Alternative, meinen sie, außer zu bleiben: „Wir stellen uns hier auf die nächsten Wochen und Monate ein,“ betont<a href="https://www.stadtzeitung.de/region/augsburg/politik/will-augsburger-klimacamp-erreichen-forderungen-umweltaktivisten-id209634.html"> Dr. Ingo Blechschmidt</a>.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-VI-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-15335" width="342" height="456" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-VI-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-VI-225x300.jpg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-VI-1152x1536.jpg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-VI.jpg 1200w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption>Dr. Ingo Blechschmidt <br>© Larissa Ischwang</figcaption></figure></div>



<p>Die Beharrlichkeit der jungen Menschen erntet Anerkennung: „Innerhalb der Bewegung FridaysForFuture hat es so etwas noch nicht gegeben, also ein so langes Camp mit einem offenen Ende“ sagt Luisa Neubauer, als sie das Camp vergangene Woche besucht und auch die Nacht dort verbringt. „Ich kann mir auch vorstellen, dass sich andere in der Bewegung davon inspirieren lassen“. Der Besuch der bekannten Klimaaktivistin lockt die Medien an, doch auch schon davor wurde viel von regionalen und überregionalen Medien berichtet. Die Resonanz auf das erbrachte Engagement sei weitgehend positiv, auch von Seiten der Bürger*innen wächst das Interesse am Klimacamp. Es entwickeln sich viele Gespräche, es werden immer wieder Lebensmittel gespendet. Dazu habe sich auch der Umgang mit städtischen Politiker*innen verändert: &#8220;Die Politiker kommen jetzt auf uns zu, statt dass wir wochenlang um einen Termin betteln müssen&#8221;. Daran merke man das veränderte Gewicht der Organisation.</p>



<p>Heute, an diesem heißen Sommertag, an dem ich das Camp besuche, findet eine Gesprächsrunde mit Politiker*innen statt. Beginn 13:30 Uhr. Auch deswegen bin ich gekommen.&nbsp; Vertreten sind die städtischen Oppositionsparteien SPD, Freie Wähler, ÖDP, FDP und Linke. Auch die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr ist vor Ort, um mit den Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen. Besonders heikel: Vertreter*innen der Stadtregierung sind nicht erschienen. Die Grüne Fraktion war bereits letzte Woche im Camp. Oberbürgermeisterin Weber sichert den Aktivist*innen ihre Unterstützung zu – und verbringt den Tag an der Wertach. Dazu passt, dass der zuletzt von “Augsburg in Bürgerhand” gestellte Antrag zum Beginn einer dezentralen Energiewende (eine der FFF-Forderungen) durch die Oberbürgermeisterin bis nach der Sommerpause vertagt wurde. „Die Klimakrise kennt aber keine Ferien! Die Beschlussvorlage war sorgsam vorbereitet und hätte sofort beschlossen werden können,“ meint Blechschmidt. Bundestagsabgeordnete Bahr äußert sich im Kurzinterview zum Klimacamp:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8221; Ich wünsche mir, dass die kreativen Ideen, die hier diskutiert wurden, in den Parlamenten, auch bei uns im Bund ankommen. Die Kommunikation muss dabei eine kritisch-konstruktive Auswirkung haben und dass man sich als Bündnispartner für das Klima mit den verschiedenen Nuancen und Interessenlagen sieht. Immer mit dem Ziel vor Augen, gemeinsam in Sache Klima am besten voranzukommen.&#8221;</p><cite>Ulrike Bahr, MdB und Vorsitzende der SPD Augsburg</cite></blockquote>



<p>&nbsp;</p>
<p>Der Account des Klimacamps hat nach wenigen Wochen bereits über 800 Abonnent*innen. Dort wird man über aktuelle Aktionen auf dem Laufenden gehalten. Die Aktivist*innen freuen sich aber auch über Besuch, wenn gerade nichts Besonderes ansteht. Und wer kann schon von sich sagen, den Perlachturm schonmal in einem Schlafsack liegend, unter offenem Sternenhimmel bewundert zu haben? „Wisst ihr eigentlich, wie schön nachts die Aussicht auf den Perlachturm ist? Außerdem ein Pluspunkt ist, dass er nachts keine Geräusche von sich gibt“, <a href="https://www.instagram.com/klimacamp/">meinen die Besetzer*innen</a> des Camps.</p>



<figure class="wp-block-gallery columns-3 is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex"><ul class="blocks-gallery-grid"><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG-20200721-WA0005-768x1024.jpg" alt="" data-id="15328" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG-20200721-WA0005.jpg" data-link="http://presstige.org/img-20200721-wa0005/" class="wp-image-15328" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG-20200721-WA0005-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG-20200721-WA0005-225x300.jpg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG-20200721-WA0005-1152x1536.jpg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG-20200721-WA0005.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Larissa Ischwang</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-V-768x1024.jpg" alt="" data-id="15334" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-V.jpg" data-link="http://presstige.org/larissa-v/" class="wp-image-15334" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-V-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-V-225x300.jpg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-V-1152x1536.jpg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/Larissa-V.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Larissa Ischwang</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="575" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-575x1024.jpg" alt="" data-id="15325" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-scaled.jpg" data-link="http://presstige.org/sdr-6/" class="wp-image-15325" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-575x1024.jpg 575w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-168x300.jpg 168w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-768x1368.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-863x1536.jpg 863w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-1150x2048.jpg 1150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200801_134137-scaled.jpg 1438w" sizes="(max-width: 575px) 100vw, 575px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Justin Lautenbach</figcaption></figure></li><li class="blocks-gallery-item"><figure><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="575" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-1024x575.jpg" alt="" data-id="15321" data-full-url="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-scaled.jpg" data-link="http://presstige.org/dav-14/" class="wp-image-15321" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-1024x575.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-300x168.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-768x431.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-1536x863.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/08/IMG_20200721_115914-2048x1150.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="blocks-gallery-item__caption">© Justin Lautenbach</figcaption></figure></li></ul></figure>



<p>Ich verlasse das Klimacamp nach rund zwei Stunden. Der König von Augsburg inspiziert den restlichen Platz, Aktivist*innen unterhalten sich mit ihm. In der Soli-Küche wird ein veganer Aufstrich an die Teilnehmer*innen der Gesprächsrunde ausgeteilt. Das Augsburger Klimacamp wird bleiben- Ende offen. Ich hoffe, dass das Engagement der Aktivist*innen etwas bewegt &#8211; im Stadtrat, im Verkehr, im Denken von uns, den Bürger*innen. Die Klimakatastrophe rollt auf uns zu. Dazu passend stellt eine Aktivistin fest: “Wir schwitzen ja heute schon, und das im Schatten!”.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/08/43-tage-klimacamp-ende-offen/">43 Tage Klimacamp &#8211; Ende offen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Deprimierendes Stagnieren statt Freiheit</title>
		<link>https://presstige.org/2017/01/stagnieren-statt-freiheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Judith Alberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
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		<category><![CDATA[reportage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Erfahrungsbericht über eines der Flüchtlingslager im Norden Griechenlands Während meines Auslandssemester in Thessaloniki (Griechenland), arbeite ich neben meinem Studium in einem Flüchtlingslager. Seit Mai letzten Jahres ist es Freiwilligen eigentlich verboten, in den Camps zu helfen und dennoch sind...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2017/01/stagnieren-statt-freiheit/">Deprimierendes Stagnieren statt Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Erfahrungsbericht über eines der Flüchtlingslager im Norden Griechenlands</h2>
<p><figure id="attachment_9430" aria-describedby="caption-attachment-9430" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9430 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2.jpg" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-9430" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Judith Alberth</figcaption></figure></p>
<p><strong>Während meines Auslandssemester in Thessaloniki (Griechenland), arbeite ich neben meinem Studium in einem Flüchtlingslager. Seit Mai letzten Jahres ist es Freiwilligen eigentlich verboten, in den Camps zu helfen und dennoch sind viele hier.&nbsp;Während meinen Besuchen dort&nbsp;habe ich gemerkt, wie eingeschränkt meine Definition von Flüchtlingen ist und was es für diese bedeutet, frei zu sein.</strong></p>
<p>Als ich vom Matsch aus durch das kleine Fenster auf Hüfthöhe in die große Halle steige, habe ich nicht das Gefühl, etwas Illegales zu tun. Ich muss mich selbst daran erinnern und es kommt mir absurd vor. Wir laufen durch die Halle an den Zelten vorbei, ich habe trotz der einfachen Struktur immer noch keine Orientierung dort. Kinder springen umher, manche sehen mich an und ich merke, wie ich dort auffalle.</p>
<p>Seit Mitte November gebe ich neben meinem sechsmonatigen Erasmus-Aufenthalt, Deutschunterricht im Flüchtlingslager Oreokastro im Industriegebiet Thessalonikis, in Griechenland. Was daran illegal ist? Meiner Meinung nach nichts, aber seit der Auflösung des größten Camps Griechenlands in Idomeni Mitte Mai letzten Jahres, ist es Freiwilligen verboten, die Flüchtlingslager zu betreten. Ich vermute, es soll verhindert werden, dass die Camps beginnen, sich zu organisieren. In Oreokastro hält uns aber niemand aktiv davon ab. Immer dienstags trete ich also die lange und oft unzuverlässige Busfahrt an, um mich mit Maxwell (<em>Name von der Redaktion geändert</em>) zu treffen, der mich vom Fenster bis ins Klassenzimmer begleitet. Den Unterricht gestalten wir zusammen: Auf der einen Seite der Tafel schreibe ich auf Deutsch – auf der anderen übersetzt er auf Arabisch, miteinander reden wir Englisch.</p>
<p>Nach dem Unterricht trinken wir zusammen Kaffee, rauchen und reden. Es war eines dieser Gespräche gleich zu Anfang, als mir bewusst wurde, dass die Männer welche mir gegenüber sitzen, genauso sind wie du und ich. Viel mehr noch, ich war heimlich schockiert, dass mich diese Tatsache so überrascht hat. Ich hatte vorher nicht darüber nachgedacht, dass das Professoren, Studenten, Anwälte, Väter und Freunde sind. Auch wenn ich mich eigentlich vorher schon für offen gehalten hatte, merke ich was der Begriff „Flüchtling“ für mich eigentlich bedeutet. Mir wird bewusst, wie sich mit meinen Erfahrungen im Camp der Begriff auflöst und ich stattdessen Menschen kennen lerne, Freunde gewinne.</p>
<h3>Ein unmenschlicher Zustand</h3>
<p>Das Flüchtlingslager befindet sich im Nordosten Griechenlands, circa 20 km vom Zentrum Thessalonikis entfernt. Es ist das größte im Umkreis der Stadt; es heißt, es wäre das Camp mit den besten Konditionen. Die Zustände dort lassen sich einfach beschreiben: Es ist unmenschlich. In dieser Situation von Menschenrechten zu sprechen, erzeugt bei mir nur ein zynisches Lachen. Eine Norwegische NGO sei für das Lager zuständig, gesehen oder getroffen habe ich davon niemanden. Seit Wochen funktioniert die Elektrizität nur spärlich bis gar nicht. Manchmal geht das Licht in dem einen oder anderen Sektor an, bald darauf aber wieder aus. Unterricht ist bis 17 Uhr möglich, danach ist es zu dunkel. Ein Heizsystem haben sie sowieso nicht.</p>
<p>Maxwell erzählte mir, sie hätten letztens einen ganzen Tag lang nicht einmal Wasser gehabt. Drei Mal täglich bekommen sie Essen. Sie wollten Freiheit und das soll nun die Rettung vor dem Elend sein? Wenn ich das Lager anschaue, frage ich mich, wer eigentlich der Verantwortliche dort ist. Ich unterdrücke die Frage: Wo kann man sich denn hier beschweren? Die Zelte, in denen sie leben, sind grün. Sie sind in Reihen aufgestellt, wodurch lange entstehen Korridore. An den Leinen dazwischen hängt Kleidung zum Trocknen. An manchen Ecken sind Tische wie eine Art Kiosk aufgestellt, an denen einige der Männer Essen und kleine elektronische Geräte verkaufen, wie zum Beispiel Bluetooth Boxen, mit denen sie Musik abspielen können.</p>
<p>Die Halle ist groß, es muss vorher eine Art Fabrik gewesen sein, am Boden lassen sich noch gelbe Markierungen mit Nummern erkennen. Es erinnert mich an eine Abflughalle. Die Wände sind hoch und die Fenster dreckig. Abgesehen von den hüfthohen Fenstern am Boden, durch die es sich leicht ein-und aussteigen lässt, gibt es noch eine Fensterreihe nahe zur Decke, durch welche die Abendsonne scheint und der Halle zu einer seltsamen Schönheit verhilft. Trotz der Sonnenstrahlen ist es kalt, manchmal riecht es nach Essen. Die Halle ist das Zuhause von circa 800 Menschen, bis vor kurzem waren es noch tausende. Ich versuche ihre Privatsphäre so gut wie möglich zu wahren und schaue nicht in die Zelte.</p>
<p>Als ich später mit Maxwell und seinem Freund, dem Professor, an einem Tisch sitze und Saft trinke &#8211; heute gibt es keinen Kaffee, da das warme Wasser fehlt &#8211; unterhalten wir uns über Syrien. Sie erzählen von ihrer Heimat und der Kulturvielfalt dort. Sie versuchen mir Wörter auf Arabisch beizubringen. In einem ruhigen Moment höre ich auf die Geräuschkulisse im Hintergrund. Ich höre Männer miteinander reden, manche ganz ruhig andere intensiver. Niemand schreit. Kinder wimmern und ihre Mütter versuchen sie mit ruhiger Stimme zu beruhigen. Es hallt alles, jemand zertritt seinen Saftbecher und es knallt. Und plötzlich ist alles dunkel. Vorher war in anderen Sektoren noch Licht zu sehen, jetzt nur noch Nacht. Ich habe Angst. Es ist das erste Mal in meiner Zeit dort, dass ich Angst habe. Die Depression und Frustration der Menschen dort, ihr Leid und ihre Trauer, es erschlägt mich auf einmal. Die Dunkelheit verstärkt die depressiven Gefühle.</p>
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<h3>Die Angst vor der Dunkelheit</h3>
<p>Das Licht geht in einem anderen Sektor wieder an und ich sehe Maxwell, er lächelt mich an. „When you are with me you are save“ waren seine Worte schon zu Beginn. Ich erinnere mich daran, wie er mich durch das Camp führt und mit mir in der Kälte auf den Bus wartet. Er beschützt mich und das auf eine friedliche, aber starke Weise. Angst brauche ich keine zu haben und erst Recht nicht vor den Menschen dort, das habe ich schnell genug gelernt. Viel mehr als mich zu beschützen, kontrolliert er die Situation, indem er mich begleitet und baut durch Vertrauen eine Art Brücke zwischen meiner Welt und der Welt im Lager. Denn leicht ist es nicht zu verstehen, wie groß die Kluft dazwischen ist.</p>
<p>Desto länger ich jedoch über den kurzen Moment im Dunkeln nachdenke, umso mehr frage ich mich, wovor ich Angst hatte. Ich denke, es war mehr das Grauen, das mir auf einmal zu nahe kam, ich konnte nicht anders als mich ihnen zugehörig zu fühlen. Im Dunkeln sind alle Katzen grau, da war es mir nicht mehr möglich, mich abzugrenzen. Und so werden Syrien und die Situation der Flüchtlinge auf einen Schlag persönlich für mich. Wenn ich die Bilder von Aleppo sehe und die Nachrichten höre, spüre ich den Schmerz. Ich weiß, dass viele in dem Lager nicht schlafen können. Jeder versucht auf seine Art damit umzugehen, aber wie soll das jemandem gelingen, wenn er inmitten der Trostlosigkeit lebt? Und das nun schon seit Monaten. Das Leben dieser Menschen steht auf Stillstand, sie sitzen fest.</p>
<h3>Die mächtigste Waffe ist Bildung</h3>
<p>Bei all den Emotionen, die meinen wöchentlichen Ausflug in das Camp begleiten, ist es aber vor allem die Hoffnung, die ich nicht aufgeben möchte. Die Jungs, die ich unterrichte wollen lernen und sind interessiert. Mir ist natürlich klar, dass mein blonder Haarschopf den Unterricht für sie noch spannender macht. Die Deutschstunde ist immer lustig und es ist interessant, mit ihnen in Kontakt zu treten. Ich lerne jedes Mal dazu. Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass ich keine Angst vor „den Flüchtlingen“ haben muss, vielmehr noch, dass es wichtig ist, mit ihnen zu kommunizieren und ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Vor allem aber bewundere ich Menschen wie Maxwell, die im Elend noch die Kraft haben zu kämpfen. Er organisiert die Schule im Camp und ist aufgrund seines Studiums derjenige, der vor dem Elektrokasten steht und alles gibt, um ihn wieder zum Laufen zu bringen. Mehr noch, er bringt Licht in mein Herz, wenn ich ihm zusehe, wie er die Kinder unterrichtet. Dieser Mann kämpft mit der friedlichsten und mächtigsten Waffe: Bildung.</p>
<p>Ich sehe auf die Uhr und merke, dass der letzte Bus bald fährt. Maxwell holt seinen Tabak und wir laufen zum Ausgang. Ich ziehe meine Mütze über und verlasse das Camp über den Haupteingang. Nachdem ich den ganzen Tag im kalten Camp verbracht habe, bin ich froh, als der Bus endlich kommt. Ich lehne den Kopf an das Fenster, während er mich wieder zurück nach Thessaloniki bringt und versuche mich wieder zu sammeln. Ich habe die Kälte in den Zehen, aber die Wärme der Menschen und ihre Freundlichkeit im Herzen. Ich erinnere mich an das erste Wort, das ich auf Arabisch gelernt habe: Danke.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2017/01/stagnieren-statt-freiheit/">Deprimierendes Stagnieren statt Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Initiativenstraße 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 18:34:49 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: justify;">Studentisches Engagement kennt viele Gesichter. Die in jedem Sommersemester stattfindende Initiativenstraße an der Universität Augsburg gibt studentischen Projekten die Möglichkeit, sich vorzustellen und vor allen Dingen interessierte Neumitglieder anzuwerben. Wir waren dabei und haben uns ein Bild von den Initiativen, Vereinen und Projekten an der Uni gemacht. Dabei haben wir die gesammelten Eindrücke im Bild festgehalten. Unser Fazit: Auch wenn die Zeit für intensive Gespräche häufig nicht reicht, gibt die Initiativenstraße einen guten und schnellen Überblick – und Kontaktdaten sind ja zum Glück schnell getauscht. Deshalb werden wir auch im nächsten Jahr gerne wieder vor Ort sein.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/initiativenstrasse-2016/">Initiativenstraße 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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