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	<title>griechenland Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Augsburg im Lockdown kennenlernen – Auslandssemester während Corona</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Nägele]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2021 07:59:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Den kulturellen Horizont erweitern, Fremdsprachkenntnisse verbessern, neue Leute aus den verschiedensten Ecken der Welt kennenlernen, ein fremdes Land erkunden und natürlich Hauspartys, Kneipentouren und Clubbesuche bis es wieder hell ist – dies sind oft die Erwartungen, mit denen Studierende in ihr Erasmus- bzw. Auslandssemester starten. Doch die Realität sah zumindest bis vor Kurzem noch anders aus. Wie empfinden Austauschstudierende ihren Aufenthalt und ihr Studium an der Universität und Hochschule während der Pandemie?</p>
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									<p style="text-align: justify;">Den kulturellen Horizont erweitern, Fremdsprachkenntnisse verbessern, neue Leute aus den verschiedensten Ecken der Welt kennenlernen, ein fremdes Land erkunden und natürlich Hauspartys, Kneipentouren und Clubbesuche bis es wieder hell ist – dies sind oft die Erwartungen, mit denen Studierende in ihr Erasmus- bzw. Auslandssemester starten. Doch die Realität sah zumindest bis vor Kurzem noch anders aus: <b> </b>Anstatt sich die Nächte um die Ohren zu schlagen, galt Ausgangssperre, internationale Freundschaften mussten mit Mindestabstand geschlossen werden und weder das Land noch die Augsburger Kneipenlandschaft konnten erkundet werden. Und auch wenn in den letzten Wochen Lockerungen eingetreten sind, so ist die Pandemie doch noch immer präsent und der Alltag nicht so wie gewohnt.  <span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Doch trotz Einschränkungen und Hürden wagten sich während der Pandemie und des Lockdowns Austauschstudierende aus verschiedenen Ländern nach Augsburg, um hier an der Universität oder Hochschule ein Auslandssemester zu absolvieren.</span></p><p style="text-align: justify;">Unter normalen Bedingungen kommen jedes Jahr zu Semesterbeginn zwischen 100 und 150 motivierte Studierende aus aller Welt an der Augsburger Uni an, die sich dazu entschieden haben, mindestens ein Semester hier zu studieren. Dieses Semester sind es circa 20. Die bürokratische Betreuung übernimmt dabei das Akademische Auslandsamt, für den sozialen Support ist das Erasmus Student Network – kurz ESN – zuständig. Die europaweite Studierendenorganisation betreut Austauschstudierende während ihres Auslandsaufenthalts und hilft den Studierenden so dabei, im Zielland Fuß zu fassen und sich zu Hause zu fühlen. Die Programmpunkte reichen dabei von wöchentlichen Stammtischen, über Feiern in der Party-Tram bis hin zu Ausflügen in ganz Bayern.</p><p style="text-align: justify;"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Seit knapp anderthalb Jahren sieht der Alltag jedoch anders aus. Um den momentanen Umständen gerecht zu werden, musste das ESN-Team kreativ werden und entwickelte daher neue Konzepte, um die Studierenden aus dem Ausland zu empfangen. Die Welcome-Week bspw. fand so hauptsächlich online statt. Die einzigen Ausnahmen waren eine Campus- und eine City-Tour, welche jedoch als one-on-one-Event stattfanden. Mit einem Betreuungsschlüssel von 1 ESNler : 1 Erasmi wurden den Austauschstudierenden so die wichtigsten Orte in Augsburg gezeigt. Auch ein wichtiger Teil der Augsburger Kultur, nämlich die Bierkultur, wurde den Austauschstudierenden durch ESN nahegebracht. So konnten diese an einer online Bierverkostung teilnehmen und dabei in den Genuss lokaler Biere kommen. Für das laufende Semester habe man nun den wöchentlichen Stammtisch über Zoom (als Pendant zum wöchentlichen Stammtisch in unterschiedlichen Augsburger Lokalitäten) und weitere one-on-one-events geplant, so Fabian, der Vorsitzende von ESN Augsburg. Man hoffe jedoch auch sehr darauf, dass es bald wieder einen breiteren Rahmen an Möglichkeiten gibt und Events wieder in Kleingruppen stattfinden können. So war es bspw. im letzten Sommer der Fall: Mithilfe eines Hygienekonzepts, welches mit der Stadt Augsburg abgesprochen war, konnten die Studierenden so zwar kein Bar- jedoch immerhin ein Park-hopping mit Picknick erleben. Auch wenn mit Hilfe von Video-Calls zwar einige Veranstaltungen online abgehalten werden können und die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch besteht, so ist dies einfach nicht dasselbe. „Es klappt halt schon alles irgendwie, man muss nur durchhalten“, resümiert Fabian das mittlerweile dritte Corona-Semester.       </span></p><p style="text-align: justify;"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Doch nicht nur die Auslandsstudierenden, welche an der Uni studieren, erleben ihr Auslandssemester unter besonderen und erschwerten Voraussetzungen, gleiches gilt natürlich auch für die Studierende, die an der Hochschule angekommen sind.  Und auch das SWOP-Team (Student Welcome and Orientation Project), welches den Studierenden der Hochschule bei der Orientierung und dem Einleben in Augsburg hilft, erarbeitete neue Konzepte und Events, welche an die Beschränkungen angepasst sind.</span><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">  </span></p><p style="text-align: justify;"><span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Doch wie empfinden Austauschstudierende selbst ihren Aufenthalt und ihr Studium an der Universität und Hochschule? Wie fasst es sich in einer fremden Stadt Fuß, während dort der Lockdown herrscht? Und welche Erwartungen werden in solchen Zeiten an ein Auslandssemester gestellt? Diese Fragen und noch mehr habe ich drei Erasmusstudentinnen gestellt, die seit ca. zwei bzw. drei Monaten in Augsburg sind.</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Maria &amp; Anastasia aus Griechenland</h5>				</div>
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									<p><span style="text-align: justify; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„Wir werden jetzt schon sehr traurig, wenn wir daran denken, dass wir im September Augsburg verlassen müssen“, erzählen die beiden Griechinnen Anastasia und Maria, die normalerweise an der Universität in Athen Accounting und Finance studieren, wehmütig. Sie haben bereits Anfang letzten Jahres begonnen, den Auslandsaufenthalt zu planen, wobei jedoch ursprünglich das Wintersemester 20</span><span style="text-align: justify; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">20/21 als Zeitraum feststand. Da beide jedoch im kommenden Semester ihren Bachelor abschließen wollen, stand eine erneute Verschiebung des geplanten Auslandssemesters nicht im Raum und so wagten die beiden sich gemeinsam nach Deutschland. </span><span lang="EN-GB" style="text-align: justify; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">„In these times when everything is crazy, at least do something different”, fasst&nbsp;Maria ihre Entscheidung zusammen. </span><span style="text-align: justify; color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );">Und obwohl die beiden berichten, dass es in Griechenland nicht nur dauerhaft 30 Grad warm ist sondern die Corona-Lockerung auch deutlich früher für Erleichterungen sorgten, sind sie sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung.&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">
</p>								</div>
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									<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Die beiden Freundinnen merken jedoch auch an, dass sie einen großen Vorteil davon haben, nicht nur gemeinsam nach Augsburg gekommen zu sein, sondern auch gemeinsam in einer Wohnung zu wohnen. So habe es seit ihrer Ankunft keine Zeit gegeben, in der sie sich einsam gefühlt haben. Auch durch die online-Einführungsveranstaltungen von ESN konnten sie mit anderen Austauschstudierenden Nummern austauschen, sich zu einem Kaffee to go in der Stadt verabreden und so eine kleine internationale Freundesgruppe finden. Und auch wenn sie berichten, dass sie ihre Zeit auch während des Lockdowns in Augsburg sehr genießen konnten, so freuen die beiden sich trotzdem sehr, endlich auch Augsburgs Gastronomieszene erleben und hoffentlich auch&nbsp;weitere Teile Europas bereisen zu können.</p>								</div>
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									<p class="MsoNormal" style="text-align: justify;">Auch Milena, welche ursprünglich aus Polen kommt, jedoch normalerweise in London studiert, berichtet von einem erfolgreichen Ablauf ihres bisherigen Auslandssemesters. Sie studiert an der Hochschule interaktive Medien und ist seit circa drei Monaten in Augsburg. Ausschlaggebend dafür, dass sie sich für Augsburg entschieden hat, war und ist ihr großes Interesse an der deutschen Kultur – große Zweifel wegen Corona und den damit verbundenen Einschränkungen habe sie nicht gehabt. Sie sei vielmehr mit niedrigen Erwartungen in die neue Stadt gekommen und sah das Semester als Möglichkeit &#8211; mehr oder weniger alleine – eine neue Stadt zu erkunden.</p>								</div>
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									<p>Da auch ihr übliches Studierendenleben in London stark eingeschränkt ist, sah sie auch keine Vorteile darin, in London zu bleiben:  &#8220;You don’t lose anything because nothing is working as usual”.  Auch ihre Anfangszeit war durch das SWOP-Team der Hochschule  gut organisiert und es gab einige Online-Veranstaltungen, um die ersten Kontakte zu knüpfen. Besonders jedoch durch ihre Kurse an der Hochschule und ihr Wohnheim konnte sie einige Leute kennenlernen. &#8220;Because every international student is in the same situation right now, they are more eager than ever to meet new people&#8221;, berichtet Melina. Und auch wenn sie es genossen hat, Augsburg durch ausgiebige Spaziergänge kennenzulernen, so war natürlich auch die Freude groß, dass nun viele Lockerungen eingetreten sind und so endlich auch ein anderer und belebterer Teil Augsburgs entdeckt und genossen werden kann. </p>								</div>
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									<p>Auch wenn alle drei Austauschstudierenden, mit denen ich gesprochen habe, auch während des Lockdowns eine sehr gute Zeit in Augsburg hatten, so war doch die Erleichterung groß, als Lockerungen eingetreten sind und es wird mit Vorfreude auf die restlichen Monate ihres Austauschsemesters geschaut.<span style="color: var( --e-global-color-text ); font-family: var( --e-global-typography-text-font-family ), Sans-serif; font-style: var( --e-global-typography-text-font-style ); font-weight: var( --e-global-typography-text-font-weight );"> </span></p><p><b>Lieben Dank an Fabian, Anastasia, Maria und Milena für die Zeit und die Beantwortung der Fragen!</b></p>								</div>
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		<title>Deprimierendes Stagnieren statt Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Judith Alberth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 09:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[engagement]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Erfahrungsbericht über eines der Flüchtlingslager im Norden Griechenlands Während meines Auslandssemester in Thessaloniki (Griechenland), arbeite ich neben meinem Studium in einem Flüchtlingslager. Seit Mai letzten Jahres ist es Freiwilligen eigentlich verboten, in den Camps zu helfen und dennoch sind...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Erfahrungsbericht über eines der Flüchtlingslager im Norden Griechenlands</h2>
<figure id="attachment_9430" aria-describedby="caption-attachment-9430" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-9430 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2.jpg" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland2-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-9430" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Judith Alberth</figcaption></figure>
<p><strong>Während meines Auslandssemester in Thessaloniki (Griechenland), arbeite ich neben meinem Studium in einem Flüchtlingslager. Seit Mai letzten Jahres ist es Freiwilligen eigentlich verboten, in den Camps zu helfen und dennoch sind viele hier.&nbsp;Während meinen Besuchen dort&nbsp;habe ich gemerkt, wie eingeschränkt meine Definition von Flüchtlingen ist und was es für diese bedeutet, frei zu sein.</strong></p>
<p>Als ich vom Matsch aus durch das kleine Fenster auf Hüfthöhe in die große Halle steige, habe ich nicht das Gefühl, etwas Illegales zu tun. Ich muss mich selbst daran erinnern und es kommt mir absurd vor. Wir laufen durch die Halle an den Zelten vorbei, ich habe trotz der einfachen Struktur immer noch keine Orientierung dort. Kinder springen umher, manche sehen mich an und ich merke, wie ich dort auffalle.</p>
<p>Seit Mitte November gebe ich neben meinem sechsmonatigen Erasmus-Aufenthalt, Deutschunterricht im Flüchtlingslager Oreokastro im Industriegebiet Thessalonikis, in Griechenland. Was daran illegal ist? Meiner Meinung nach nichts, aber seit der Auflösung des größten Camps Griechenlands in Idomeni Mitte Mai letzten Jahres, ist es Freiwilligen verboten, die Flüchtlingslager zu betreten. Ich vermute, es soll verhindert werden, dass die Camps beginnen, sich zu organisieren. In Oreokastro hält uns aber niemand aktiv davon ab. Immer dienstags trete ich also die lange und oft unzuverlässige Busfahrt an, um mich mit Maxwell (<em>Name von der Redaktion geändert</em>) zu treffen, der mich vom Fenster bis ins Klassenzimmer begleitet. Den Unterricht gestalten wir zusammen: Auf der einen Seite der Tafel schreibe ich auf Deutsch – auf der anderen übersetzt er auf Arabisch, miteinander reden wir Englisch.</p>
<p>Nach dem Unterricht trinken wir zusammen Kaffee, rauchen und reden. Es war eines dieser Gespräche gleich zu Anfang, als mir bewusst wurde, dass die Männer welche mir gegenüber sitzen, genauso sind wie du und ich. Viel mehr noch, ich war heimlich schockiert, dass mich diese Tatsache so überrascht hat. Ich hatte vorher nicht darüber nachgedacht, dass das Professoren, Studenten, Anwälte, Väter und Freunde sind. Auch wenn ich mich eigentlich vorher schon für offen gehalten hatte, merke ich was der Begriff „Flüchtling“ für mich eigentlich bedeutet. Mir wird bewusst, wie sich mit meinen Erfahrungen im Camp der Begriff auflöst und ich stattdessen Menschen kennen lerne, Freunde gewinne.</p>
<h3>Ein unmenschlicher Zustand</h3>
<p>Das Flüchtlingslager befindet sich im Nordosten Griechenlands, circa 20 km vom Zentrum Thessalonikis entfernt. Es ist das größte im Umkreis der Stadt; es heißt, es wäre das Camp mit den besten Konditionen. Die Zustände dort lassen sich einfach beschreiben: Es ist unmenschlich. In dieser Situation von Menschenrechten zu sprechen, erzeugt bei mir nur ein zynisches Lachen. Eine Norwegische NGO sei für das Lager zuständig, gesehen oder getroffen habe ich davon niemanden. Seit Wochen funktioniert die Elektrizität nur spärlich bis gar nicht. Manchmal geht das Licht in dem einen oder anderen Sektor an, bald darauf aber wieder aus. Unterricht ist bis 17 Uhr möglich, danach ist es zu dunkel. Ein Heizsystem haben sie sowieso nicht.</p>
<p>Maxwell erzählte mir, sie hätten letztens einen ganzen Tag lang nicht einmal Wasser gehabt. Drei Mal täglich bekommen sie Essen. Sie wollten Freiheit und das soll nun die Rettung vor dem Elend sein? Wenn ich das Lager anschaue, frage ich mich, wer eigentlich der Verantwortliche dort ist. Ich unterdrücke die Frage: Wo kann man sich denn hier beschweren? Die Zelte, in denen sie leben, sind grün. Sie sind in Reihen aufgestellt, wodurch lange entstehen Korridore. An den Leinen dazwischen hängt Kleidung zum Trocknen. An manchen Ecken sind Tische wie eine Art Kiosk aufgestellt, an denen einige der Männer Essen und kleine elektronische Geräte verkaufen, wie zum Beispiel Bluetooth Boxen, mit denen sie Musik abspielen können.</p>
<p>Die Halle ist groß, es muss vorher eine Art Fabrik gewesen sein, am Boden lassen sich noch gelbe Markierungen mit Nummern erkennen. Es erinnert mich an eine Abflughalle. Die Wände sind hoch und die Fenster dreckig. Abgesehen von den hüfthohen Fenstern am Boden, durch die es sich leicht ein-und aussteigen lässt, gibt es noch eine Fensterreihe nahe zur Decke, durch welche die Abendsonne scheint und der Halle zu einer seltsamen Schönheit verhilft. Trotz der Sonnenstrahlen ist es kalt, manchmal riecht es nach Essen. Die Halle ist das Zuhause von circa 800 Menschen, bis vor kurzem waren es noch tausende. Ich versuche ihre Privatsphäre so gut wie möglich zu wahren und schaue nicht in die Zelte.</p>
<p>Als ich später mit Maxwell und seinem Freund, dem Professor, an einem Tisch sitze und Saft trinke &#8211; heute gibt es keinen Kaffee, da das warme Wasser fehlt &#8211; unterhalten wir uns über Syrien. Sie erzählen von ihrer Heimat und der Kulturvielfalt dort. Sie versuchen mir Wörter auf Arabisch beizubringen. In einem ruhigen Moment höre ich auf die Geräuschkulisse im Hintergrund. Ich höre Männer miteinander reden, manche ganz ruhig andere intensiver. Niemand schreit. Kinder wimmern und ihre Mütter versuchen sie mit ruhiger Stimme zu beruhigen. Es hallt alles, jemand zertritt seinen Saftbecher und es knallt. Und plötzlich ist alles dunkel. Vorher war in anderen Sektoren noch Licht zu sehen, jetzt nur noch Nacht. Ich habe Angst. Es ist das erste Mal in meiner Zeit dort, dass ich Angst habe. Die Depression und Frustration der Menschen dort, ihr Leid und ihre Trauer, es erschlägt mich auf einmal. Die Dunkelheit verstärkt die depressiven Gefühle.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9431" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland1.png" alt="" width="600" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland1.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/flüchtlingslager-griechenland1-300x400.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h3>Die Angst vor der Dunkelheit</h3>
<p>Das Licht geht in einem anderen Sektor wieder an und ich sehe Maxwell, er lächelt mich an. „When you are with me you are save“ waren seine Worte schon zu Beginn. Ich erinnere mich daran, wie er mich durch das Camp führt und mit mir in der Kälte auf den Bus wartet. Er beschützt mich und das auf eine friedliche, aber starke Weise. Angst brauche ich keine zu haben und erst Recht nicht vor den Menschen dort, das habe ich schnell genug gelernt. Viel mehr als mich zu beschützen, kontrolliert er die Situation, indem er mich begleitet und baut durch Vertrauen eine Art Brücke zwischen meiner Welt und der Welt im Lager. Denn leicht ist es nicht zu verstehen, wie groß die Kluft dazwischen ist.</p>
<p>Desto länger ich jedoch über den kurzen Moment im Dunkeln nachdenke, umso mehr frage ich mich, wovor ich Angst hatte. Ich denke, es war mehr das Grauen, das mir auf einmal zu nahe kam, ich konnte nicht anders als mich ihnen zugehörig zu fühlen. Im Dunkeln sind alle Katzen grau, da war es mir nicht mehr möglich, mich abzugrenzen. Und so werden Syrien und die Situation der Flüchtlinge auf einen Schlag persönlich für mich. Wenn ich die Bilder von Aleppo sehe und die Nachrichten höre, spüre ich den Schmerz. Ich weiß, dass viele in dem Lager nicht schlafen können. Jeder versucht auf seine Art damit umzugehen, aber wie soll das jemandem gelingen, wenn er inmitten der Trostlosigkeit lebt? Und das nun schon seit Monaten. Das Leben dieser Menschen steht auf Stillstand, sie sitzen fest.</p>
<h3>Die mächtigste Waffe ist Bildung</h3>
<p>Bei all den Emotionen, die meinen wöchentlichen Ausflug in das Camp begleiten, ist es aber vor allem die Hoffnung, die ich nicht aufgeben möchte. Die Jungs, die ich unterrichte wollen lernen und sind interessiert. Mir ist natürlich klar, dass mein blonder Haarschopf den Unterricht für sie noch spannender macht. Die Deutschstunde ist immer lustig und es ist interessant, mit ihnen in Kontakt zu treten. Ich lerne jedes Mal dazu. Ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass ich keine Angst vor „den Flüchtlingen“ haben muss, vielmehr noch, dass es wichtig ist, mit ihnen zu kommunizieren und ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Vor allem aber bewundere ich Menschen wie Maxwell, die im Elend noch die Kraft haben zu kämpfen. Er organisiert die Schule im Camp und ist aufgrund seines Studiums derjenige, der vor dem Elektrokasten steht und alles gibt, um ihn wieder zum Laufen zu bringen. Mehr noch, er bringt Licht in mein Herz, wenn ich ihm zusehe, wie er die Kinder unterrichtet. Dieser Mann kämpft mit der friedlichsten und mächtigsten Waffe: Bildung.</p>
<p>Ich sehe auf die Uhr und merke, dass der letzte Bus bald fährt. Maxwell holt seinen Tabak und wir laufen zum Ausgang. Ich ziehe meine Mütze über und verlasse das Camp über den Haupteingang. Nachdem ich den ganzen Tag im kalten Camp verbracht habe, bin ich froh, als der Bus endlich kommt. Ich lehne den Kopf an das Fenster, während er mich wieder zurück nach Thessaloniki bringt und versuche mich wieder zu sammeln. Ich habe die Kälte in den Zehen, aber die Wärme der Menschen und ihre Freundlichkeit im Herzen. Ich erinnere mich an das erste Wort, das ich auf Arabisch gelernt habe: Danke.</p>
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		<title>Reiseziele und ihre Spleens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 13:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien noch nicht wissen, wo es hingehen soll, haben wir vier europäische Länder im Schnellcheck:</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4811" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg" alt="Italien-(1)" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Italien</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4812" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg" alt="Italien-(2)" width="300" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Menschen in dem Land, das einem Stiefel zum Verwechseln ähnlich sieht, ernähren sich gefühlt ausschließlich von Pizza und Pasta – und zum Nachtisch gibt’s Tiramisù oder Gelato. Klar! Trotzdem sind sie (vor allem die Italienerinnen) offenbar so schmal und zierlich gebaut, dass man, will man in Italien Kleidung kaufen, schon mal im Voraus alles zwei Kleidernummern größer aussuchen sollte. Ach ja, immer diese ewigen Vorurteile. Insgeheim finden wir Italien eigentlich ziemlich toll – das erklärt auch, warum das Land eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist. Und das zu Recht! Schließlich ist für jeden (Urlaubs-)Geschmack etwas dabei: Ob Sonnenanbeter, Kultursüchtige oder Adrenalinjunkies – in Bella Italia gibt es sowohl wunderschöne Strände, bedeutsame historische Metropolen, jede Menge Kultur und auch Berge haben sie, mal ganz abgesehen von den sonstigen Naturwundern (zum Beispiel dem Vesuv). Was will man da mehr? Bei so viel Auswahl und Abwechslung bleibt einem manchmal wirklich nur die Qual der Wahl: Pizza oder Pasta?<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4810" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg" alt="Griechenland-(3)" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><span style="font-family: Oswald, Georgia, sans-serif; font-size: 1.17em; line-height: 1.5em;">Griechenland</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4809" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg" alt="Griechenland-(2)" width="300" height="225" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Wie viel Gyros könnte man wohl vom Euro-Rettungsschirm kaufen? Spaß bei Seite, mit Mathe kann eh keiner was anfangen, deshalb ab nach Griechenland. Nicht nur, weil sie unseren Tourismus verdient haben, sondern, weil Griechenland so sehr wie kein anderes Land Sehnsüchte nach Sommer und Salzkruste auf der Haut in uns weckt. Nirgendwo sonst sind weiße Häuser mit blauen Dächern und Fensterläden vor farblich passendem, zutiefst blauem Meer und dem leisen Klirren der Muschelwindspiele über den Türen so schön wie in Griechenland. Nirgendwo sonst gibt es so viele gute Oliven, griechischen Salat und griechischen Joghurt. Nirgendwo sonst wird so rhythmisch Sirtaki getanzt und ausgelassen Ouzo getrunken. Nirgendwo sonst hat das olympische Feuer so hell gelodert wie auf dem antiken Olymp. Nirgendwo sonst wurde je so viel philosophiert wie in der Wiege der Demokratie am Rande Europas. Und kein Land kann mit so vielen Göttern und Helden aufwarten, wie, genau: die Griechen. Spider-, Super-, Batman, wer war das noch? Zeus, Apollo, Artemis, Herakles und Odysseus geben hier den Ton an. Nicht umsonst gelten die Griechen, die auch mit zu den gastfreundlichsten Völkern zählen, als besonders stolz und zäh – sie wissen eben, dass Heldentum unsterblich macht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4804" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg" alt="Niederlande-(3)" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Niederlande</h3>
<p style="text-align: justify;">„Zee“ ist „Meer“ und „Meer“ ist „See“? Wer Holländisch lernen möchte, darf sich nicht in die Irre führen lassen! Denn obwohl die Sprache der Niederländer manchmal stark dem Deutschen ähnelt (was Hin und Wieder auch wirklich sehr lustig sein kann &#8211; lest unbedingt mal eine Bauanleitung oder Ähnliches auf Niederländisch!), gibt es doch deutliche Bedeutungsunterschiede. Und auch das Land selbst hat besondere Eigenschaften. Zum Beispiel befindet sich ein Viertel der niederländischen Fläche unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung des Festlandes liegt bei gerade mal 322,5 Metern (zum Vergleich: Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands hat eine Höhe von 2962 Metern). Fahrrad fahren in den Niederlanden ist also wirklich sehr entspannt. Am besten auf einer der zahlreichen kleinen Inseln, die sich im Ijsselmeer finden lassen. Dann dauert es nämlich manchmal gar nicht lange, bis man einmal die komplette Insel überquert hat. Auf diese Inseln gelangt man im Idealfall mit einem kleinen Segelboot – ein Erlebnis, dass man unbedingt einmal gemacht haben sollte.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4807" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg" alt="Oesterreich" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Österreich</h3>
<p style="text-align: justify;">Okay, liebe Nachbarn, wir geben es ja zu. Marcel Hirscher ist der beste Slalomfahrer!! Keine Sorge, wir wollen diesmal auch gar nicht an eurem beste-Skination-der-Welt-Ego kratzen. Nein, wir wollen sagen, wie schön es bei euch ist. In ein paar Monaten fallen wir eh schon wieder bei euch ein, wie die Heuschrecken – sobald Venediger, Dachstein, Großglockner, Kitzsteinhorn und Stubaier Gletscher ihr weißes Kleid über gestreift haben und ihr uns Piefkes selbst mit gesalzenen Liftpreisen und Vignettenpflicht nicht abschrecken könnt. Österreich, du bist unwiderstehlich! Ehrlich: Mozart(kugeln), Franz und Sissi, Wiener Dialekt, Festspiele, Avatar, atemberaubende Natur (die nicht nur Berge, sondern auch wunderschöne Flüsse und Seen zu bieten hat), Christoph Waltz und selbstverständlich: Kaiserschmarrn und Almdudler. Es gibt eigentlich nichts, was du nicht hast: In Salzburg findet man die schönsten Dirndl, am Arlberg die besten Tiefschneehänge, in Tirol die schaurigsten Perchten, in Wien Philosophie, Kultur, die beste Sachertorte und kosmopolitischen Flair. In Kitzbühel trifft man auf die neuesten Schönheits-OP-Trends, die exklusivste Pelzmode und die besten Golfplätze &#8211; ach ja, und unseren Kaiser. Nur über den Austro-Pop, darüber sollten wir vielleicht irgendwann nochmal reden. Aber ja, sogar den Eurovision-Song-Contest gönnen wir euch von Herzen. &#8230;wobei, jetzt fällt‘s uns zum Schluss doch noch ein: Wir haben leider das bessere Bier als euer Zipfer!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/08/reiseziele-und-ihre-spleens/">Reiseziele und ihre Spleens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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