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	<title>Job Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Job Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Xing – Big Data oder ernsthafter Berufsvermittler?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Natalia Sander]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2014 17:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Selbstversuch Text: Katharina Pfadenhauer, Illustrationen: Natalia Sanderson Schon klar, die Arbeitswelt wird immer bunter, verzweigter und individueller. Dem sollte man gerecht werden. So betont es zumindest Xing-Vorstandschef Thomas Vollmoeller regelmäßig. Man tut gut daran, die eigenen Präferenzen, Referenzen und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/xing-big-data-oder-ernsthafter-berufsvermittler/">Xing – Big Data oder ernsthafter Berufsvermittler?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Selbstversuch</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-1889" style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;" alt="Illu_Xing" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu_Xing.png" width="1200" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu_Xing.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu_Xing-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu_Xing-1024x512.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Katharina Pfadenhauer, Illustrationen: Natalia Sanderson</strong></h5>
<p>Schon klar, die Arbeitswelt wird immer bunter, verzweigter und individueller. Dem sollte man gerecht werden. So betont es zumindest <a title="Xing" href="https://www.xing.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Xing</a>-Vorstandschef Thomas Vollmoeller regelmäßig. Man tut gut daran, die eigenen Präferenzen, Referenzen und sein Können in den Vordergrund zu rücken. Auf sich aufmerksam zu machen, in dieser riesigen Flut von Durchstartern, Berufsanfängern, Konkurrenten und Bewerbern. Ich kenne dieses Prinzip &#8211; oder sollte ich, die ich mich mit bestem Wissen und Gewissen zur Generation Praktikum zähle, vielleicht eher sagen: Ich kenne unser Dilemma?!Damit meine ich unseren Frust, immer mehr und gleichzeitig neben dem Studium leisten zu müssen, um die Karriereleiter mühselig, Sprosse um Sprosse, empor zu klimmen. Wir, das ist eine Schwemme junger Leute mit guter Ausbildung, Berufserfahrung durch zum Teil unbezahlte Praktika und Zusatzreferenzen, die nach Jobs suchen und dabei versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen.</p>
<p>Aber muss es so weit gehen, dass dieses „sich beruflich in Szene setzen“ virtuell stattfindet, für jeden sichtbar? Und wenn ja &#8211; klappt das überhaupt? Nach dem Motto irgendwann wird man entdeckt und bekommt den Job aller Jobs angeboten, nachdem sich Personaler prospektartig im Internet durch unsere Profile geklickt haben. Ich habe meine Zweifel und bisher auch nicht besonders viel davon gehalten. Dennoch starte ich den Selbsttest, vielleicht wird er mich überraschen.</p>
<p>Xing als soziales Netzwerk ist immerhin international, also in 16 Sprachen verfügbar, darunter Chinesisch, Japanisch und Polnisch. Es sollte also beruflich nicht an einer weltweiten Vernetzung und Internationalität scheitern. Und ob mehr als 14 Millionen Mitglieder so falsch liegen können? Schließlich richtet sich das 2003 gegründete Xing im Gegensatz zu anderen virtuellen Communitys explizit an Menschen, die berufliche Kontakte pflegen wollen &#8211; und bietet damit einen Mehrwert für jeden. Oder nicht?</p>
<h3><b>Profil anlegen: Showlaufen der Karrieristen</b></h3>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu2_Xing.png"><img decoding="async" class="wp-image-1891" alt="Illu2_Xing" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu2_Xing.png" width="1200" height="450" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu2_Xing.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu2_Xing-400x150.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu2_Xing-1024x384.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Die ersten Schritte sind schnell gemacht. E-Mail-Adresse und Passwort eingeben, anmelden und los geht’s &#8211; mein eigenes Profil anlegen. Anfangs macht es tatsächlich Spaß am eigenen Lebenslauf herumzufeilen, ihn aufzuhübschen. Fein säuberlich liste ich mein bisheriges berufliches und ausbildungstechnisches Leben auf: Praktika, Arbeitserfahrung, Studienabschluss &#8211; um am Ende auf einen konsistenten, schönen und bunten Werdegang zu blicken. &#8230;weil Xing ihn als gelben Strahl mit verschieden großen Kreisen, die meine Berufserfahrungen monatsgenau symbolisieren, präsentiert. Sieht toll aus, denke ich mir, und so übersichtlich. Das ist ein bisschen wie „Einkaufsladen spielen“ für Erwachsene: Seine eigenen Produkte in die Auslage stellen und warten bis einer von den Großen zulangt.</p>
<p>Aber schon beim zweiten Hinschauen und einigen Stalking-Besuchen später kommt die Ernüchterung: So sehr hebt sich mein Profil wirklich nicht von der „Konkurrenz“ ab, eher 0-8-15. Aber es gibt ja noch Felder wie „eigene Interessen“, „ich biete“ oder „ich suche“, in die man kreative Dinge schreiben kann &#8211; naja, morgen vielleicht.</p>
<h3><b>Sammelbecken polierter Profile und konzerndienlicher Daten</b></h3>
<p>Ich klicke zurück auf meine Startseite, um zu sehen, ob sich irgendwas getan hat. Hat mich jemand angeklickt oder hat mir gar irgendein Lokalchef einer Tageszeitung geschrieben? Nein, gähnende Leere. Aber dafür spicht Xing jetzt höchstpersönlich zu mir: „Ihr Profil wurde nicht aufgerufen &#8211; mit einem aktuellen und vollständigen Profil machen Sie auf sich aufmerksam.“</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Herzlichen Dank! Ich bekomme das Gefühl, regelrecht zur Selbstdarstellung gezwungen zu werden und schaue noch einmal über mein Profil. Unter einem eigenen Reiter könnte ich sogar noch Bilder und Texte zur Selbstbeschreibung einfügen oder Bewerbungsunterlagen, Auszeichnungen, Qualifikationen und Referenzen wie Studienprojekte als PDF-Datei hochladen. Mache ich aber nicht. Ist mir zu persönlich oder gar nicht existent.</p>
<p>Aber ich kümmere mich um meine Kontaktliste, nachdem mich Xing auch diesbezüglich unmissverständlich auffordert: „Verknüpfe dich mit Leuten.“ Die ersten Kontakte, die mir Xing vorschlägt kenne ich allerdings nicht oder will sie nicht kennen. So ganz klappt‘s mit der absoluten Überwachung und Durchschaubarkeit noch nicht.</p>
<p>Schon am zweiten Tag kommt in mir die Skepsis wieder hoch: Jegliche Ecken und Kanten werden in so einem Profil ja glatt poliert. Man erscheint so, wie man erscheinen möchte. Ist es das wert, diese ganze Selbstdarstellerei? Nur damit Google, diverse Online-Versandhändler und potenzielle Arbeitgeber mein Profil kennen. Mich besser und schneller einschätzen können und &#8211; wie es im Volksmund heißt &#8211; zum gläsernen Menschen machen, indem sie beispielsweise meine Daten zur Bewertung der Bonität als möglicher Kreditkunde nutzen? Denn Hand aufs Herz: All diese Profile mit ihren Angaben über Werdegang, Lebensgewohnheiten und Hobbies sind in Wahrheit doch hochexplosive Datensammlungen. Ein großer Datenhafen &#8211; das Korsett „Big Data“, in das man eingeschnürt wird.</p>
<h3><b>Vernetzung und nützliche Infos mit wenigen Mausklicks</b></h3>
<h3><a style="font-family: Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', 'Book Antiqua', serif; font-size: 1em; line-height: 1.5em;" href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu3.png"><img decoding="async" class="wp-image-1892" alt="Illu3" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu3.png" width="1200" height="450" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu3.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu3-400x150.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu3-1024x384.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></h3>
<p>Dennoch: Ich will nicht nur voreingenommen und trotzig sein, sondern dem Ganzen etwas Positives abgewinnen &#8211; deshalb habe ich mich schließlich angemeldet. Und das gelingt mir nach einiger Zeit sogar. Ich bin jetzt seit circa einem Monat bei Xing registriert und stelle fest, dass man eine gute Übersicht über aktuelle Jobs oder Projekte bekommt, die dank Filter und Branchenzugehörigkeit sehr übersichtlich sortiert sind und die man in der Internetwüste so vermutlich nicht oder nicht so schnell gefunden hätte. Doch wer bei Xing, wie bei allen anderen sozialen Netzwerken auch, durchblicken will, braucht Zeit.</p>
<p>Da ich die über Weihnachten hatte, habe ich mir auch verschiedene Gruppen angeschaut.  Selbst wenn ich denen nicht gleich beitreten bin, sondern sie nur durchstöbert habe, konnte ich die Gruppen durch die Funktion „Merken“ jedes Mal gleich wiederfinden. Mir ist aufgefallen, dass dort durchaus kompetente Diskussionsbeiträge zu bestimmten Themen in Umlauf sind und man Neues erfährt. Beispielsweise Infos über Unternehmen inklusive deren Mitarbeiter oder Tipps zur Vermarktung von Büchern, wen es interessiert. Für mich ein weiterer Pluspunkt.</p>
<p>Auch bezüglich Networking erscheint mir Xing mehr zu sein als nur eine Fundgrube für Headhunter. Denn Xing bedeutet unkompliziertes Vernetzen. Man findet Leute, die man einmal in einem Praktikum kennengelernt hat (und die vielleicht mal wieder nützlich sein könnten oder bei denen es zumindest nett ist, mit ihnen virtuell und auf einer nicht ganz so persönlichen Ebene, wie es Facebook ist, in Kontakt zu stehen). Diverse Erfahrungsberichte über absolvierte Praktika später weiß ich, wo ich mich auf keinen Fall bewerben möchte.</p>
<p>Sogar als ich mir die Mühe mache und mir die vermeintlich nervigen Xing-E-Mails anschaue, war der anfängliche Argwohn etwas verflogen: Zwar sind die nichts anderes als Newsletter, jedoch gespickt mit brauchbaren, branchenspezifischen Neuigkeiten und einer Übersicht nationaler und internationaler Pressebeiträge, sodass es doch interessant ist, einmal drüber zu lesen.</p>
<h3><b>Mein Fazit: Interpersonelle Kommunikation sticht virtuelle</b></h3>
<h3><b></b><a style="font-family: Georgia, Palatino, 'Palatino Linotype', 'Book Antiqua', serif; font-size: 1em; line-height: 1.5em;" href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu4.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1895" alt="Illu4" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu4.png" width="1200" height="450" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu4.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu4-400x150.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Illu4-1024x384.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></h3>
<p>Zwar bin ich nach gut eineinhalb Monaten außer von Bekannten von niemandem sonst angeschrieben worden, allerdings ist das vielleicht der Branche geschuldet. Headhunter grasen sicherlich den Wirtschaftssektor eher ab, als den Pool freischaffender Journalisten bzw. Studenten. Auch wenn Xing mir regelmäßig Jobvorschläge via E-Mail zukommen lässt, war bisher leider nichts Brauchbares für mich dabei.</p>
<p>Xing ist ein netter Zeitvertreib, bei dem man das Gefühl bekommt, etwas Produktives für seine Karriere zu tun und einem möglichen Job etwas näher zu kommen. Es bietet gute Anreize, kann gewiss manche Entscheidung erleichtern und eine Fährte zum nächsten Job darstellen.</p>
<p>Für ein effizientes karrieretechnisches Vorankommen erscheint es mir allerdings nur mäßig sinnvoll, da berufliche Kontakte nach wie vor persönlich geknüpft werden. Letztlich sind, neben den Referenzen, immer noch Körpersprache und individueller Habitus, also das <i>Kennenlernen</i> als solches, beim Kontaktknüpfen und Bewerben entscheidend. Und die Stellen, die begehrt sind, werden auch in Zukunft begehrt und rar bleiben! Daran wird mit relativer Sicherheit auch das Web 2.0 nichts ändern.</p>
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		<title>Coworking Space: Ein Office &#8211; viele Mieter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ghotai Sardehi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2013 13:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Coworking_Space]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreatives Großraumbüro statt Homeoffice Im Großraumbüro einen Arbeitsplatz mieten und nicht mehr zu Hause alleine vor sich hinarbeiten: Das ist die Idee vom Coworking Space. Gerade am Anfang müssen Selbstständige viele Hürden überwinden. Sie müssen selbst und ständig arbeiten und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/12/coworking-space/">Coworking Space: Ein Office &#8211; viele Mieter</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><b>Kreatives Großraumbüro statt Homeoffice</b></h3>
<p><strong>I</strong><b>m Großraumbüro einen Arbeitsplatz mieten und nicht mehr zu Hause alleine vor sich hinarbeiten: Das ist die Idee vom Coworking Space.</b></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5596.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1648" alt="IMG_5596" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5596.png" width="1200" height="799" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5596.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5596-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5596-1024x681.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Gerade am Anfang müssen Selbstständige viele Hürden überwinden. Sie müssen selbst und ständig arbeiten und dabei noch so wenig wie möglich Kosten produzieren. Meistens managen sie alles von zu Hause aus. Dabei kann einem die Decke auf den Kopf fallen, was demotivierend und Kreativität raubend sein kann. Im Coworking Space dagegen arbeiten Selbstständige und Freiberufler aus unterschiedlichen Branchen in einem Raum zusammen. In Augsburg bietet sich diese Möglichkeit im „max 30.1“ in der Maximilianstraße 35 an. „Es sind Ingenieure, Grafikdesigner, Softwareentwickler und Dienstleister, die bei uns Arbeitsplätze mieten. Wir hatten auch einen Studenten, der seine Bachelorarbeit hier geschrieben hat,“ erzählt Wolfgang Kunz, der Verwalter des Büros.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5604.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1649" alt="IMG_5604" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5604.png" width="1200" height="799" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5604.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5604-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5604-1024x681.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Das Großraumbüro ist sehr einfach gestaltet, die Arbeitsplätze sind ausgestattet mit Schreibtischen, schnellem Internet sowie modernen EDV-Anlagen. Für Gesprächstermine gibt es einen Besprechungsraum. Im Aufenthaltsraum stehen für etwas Kleingeld Getränke bereit, sodass die Coworker für kurze Kaffeepausen das Büro nicht verlassen müssen.Ein paar grüne Pflanzen sorgen dabei für Gemütlichkeit.</p>
<p>Die Preise für die Arbeitsplätze sind überschaubar: Bereits für 179 Euro im Monat kann man einen Schreibtisch mit Schlüssel, Briefkasten, Schließfach und fünf Stunden Meeting-Raum buchen. Für zwölf Euro am Tag kann auch ein Pendler kurz reinkommen und beispielsweise seine Präsentation durchgehen.</p>
<h3><b>Netzwerken fördert die Kreativität<br />
</b></h3>
<p>„Vor allem ist man nicht abgelenkt und hat einen geregelteren Arbeitstag als zu Hause“, meint ein Coworker. Weitere Vorteile des Coworking seien nicht nur die niedrigen Kosten, sondern der Austausch mit den anderen, die Arbeitsatmosphäre, die gute Verkehrsanbindung und das Netzwerken. So entstehen gemeinsame neue Projekte unter den Coworkern. Um das Netzwerken weiter zu fördern, organisiert „max 30.1“ viermal im Jahr Pecha Kucha Nights in Augsburg. Pecha Kucha ist eine Präsentationstechnik, die in Japan entstand. Hier können Teilnehmer über ein beliebiges Thema einen Vortrag halten, haben aber eine Beschränkung von 20 Folien à 20 Sekunden Vortragszeit. Nach der Präsentation können sich die Teilnehmer austauschen, Feedback geben und auch welches bekommen.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/Manager_Mieter.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1650" alt="Manager_Mieter" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/Manager_Mieter.png" width="1200" height="890" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/Manager_Mieter.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/Manager_Mieter-400x296.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/Manager_Mieter-1024x759.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5>Links: Wolfgang Kunz, der Verwalter des Büros,  rechts: Einer der Coworker</h5>
<h3><b>Ein Stück Toleranz muss sein<br />
</b></h3>
<p>Je nach Buchungszeit halten sich ganz unterschiedliche Kollegen im Coworking Space auf, sodass man immer wieder auf neue Gesichter und Charaktere stößt. Coworker sollten daher ein hohes Maß an Flexibilität und sozialer Kompetenz mitbringen. Teilweise kann es auch laut werden, wenn mehrere Coworker parallel telefonieren oder wenn sich ein Projektteam austauscht. Für diese Fälle stehen Einzelbüros zur Verfügung. Wem das nicht entspannt und ruhig genug ist, der kann sich immer noch in sein Homeoffice zurückziehen.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5605.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1651" alt="IMG_5605" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5605.png" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5605.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5605-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/12/IMG_5605-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Mehr Infos zu„max 30.1“ findet ihr unter <a title="http://max30-1.de/" href="http://max30-1.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">max30-1.de</a> oder auf der <a title="Facebook-Seite" href="https://www.facebook.com/Coworking.Augsburg?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook-Seite</a>. Eine Karte mit allen deutschen Coworking Spaces findet ihr <a title="hier" href="http://coworkingde.cloudcontrolled.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Text: Ghotai Sardehi-Nurzai – Fotos: Natalia Sander</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/12/coworking-space/">Coworking Space: Ein Office &#8211; viele Mieter</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Nächste Haltestelle: Nebenjob &#8211; Studenten als Straßenbahnfahrer</title>
		<link>https://presstige.org/2011/11/naechste-haltestelle-nebenjob/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Moritz Köppendörfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 19:53:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#21]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem 42 Meter langen und rund 50 Tonnen schweren Gefährt durch Augsburgs Straßen schlängeln. In der linken Hand liegt die Gewalt über 850 Pferdestärken und die Verantwortung für 200 Fahrgäste. Das ist die Beschreibung eines Studentenjobs der etwas anderen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2011/11/naechste-haltestelle-nebenjob/">Nächste Haltestelle: Nebenjob &#8211; Studenten als Straßenbahnfahrer</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<p><strong>Mit einem 42 Meter langen und rund 50 Tonnen schweren Gefährt durch Augsburgs Straßen schlängeln. In der linken Hand liegt die Gewalt über 850 Pferdestärken und die Verantwortung für 200 Fahrgäste. Das ist die Beschreibung eines Studentenjobs der etwas anderen Art: Straßenbahnfahrer.</strong></p>
<p>Im Frühjahr 2011 starteten die Stadtwerke Augsburg die Suche nach Studentenfahrern. Mittlerweile sind die ersten unterwegs. Durch die Einstellung studentischer Teilzeitkräfte hofft die Augsburger Verkehrsgesellschaft (avg), flexibler auf sogenannte Leistungsspitzen reagieren zu können. Dazu gehören die Einsätze der Stadionlinie oder die morgendlichen Verstärkerwagen zur Uni. Zudem können die Studenten in den Semesterferien als Urlaubsvertretung einspringen. Manch Außenstehender mag sich schwer vorstellen können, dass ein Student eine Straßenbahn durch den Augsburger Berufsverkehr dirigieren kann. Doch Xaver Geierhos, Ausbildungsleiter bei der avg, entgegnet dem: „Die Studenten haben genau die gleiche Ausbildung wie die anderen Fahrer.“ Neben einem Autoführerschein mussten die Bewerber nicht nur ein möglichst leeres Punktekonto in Flensburg vorlegen sondern auch ein polizeiliches Führungszeugnis. Besondere Qualifikationen waren nicht gefordert.</p>
<h3 class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><strong>Vom Student zum Straßenbahnfahrer</strong></h3>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Die siebenwöchige Ausbildung beginnt morgensmit Theorieunterricht. Hier lernen die Neulinge alles über Signale, Weichen sowie die technischen Eigenschaften der verschiedenen Straßenbahntypen. Anschließend wird das Besprochene „live“ am Fahrzeug veranschaulicht, bevor es schließlich auf die Strecke geht. Die Fahrschüler sind von Anfang an auf Augsburgs Schienen unterwegs. Stets unter der Aufsicht eines Fahrlehrers. Einer davon ist Matthias Wiedemann, der seinen Schülern während der Fahrt bestimmte Situationen und Streckenabschnitte erklärt. Der elementarste Unterschied zum Autofahren sei, dass eine Straßenbahn nicht ausweichen kann: „Wir können nur klingeln oder bremsen“, erklärt Wiedemann. Daher müssen die Fahrschüler einen ganz neuen Blick für das Verkehrsgeschehen entwickeln.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Rund drei Wochen nach Beginn der Ausbildung und bestandener praktischer Prüfung kommen die Fahrschüler erstmals mit Fahrgästen in Kontakt. Bei den zweiwöchigen Einweisungsfahrten sind die Studenten regulär auf dem Augsburger Liniennetz unterwegs, werden jedoch von einem routinierten Fahrer begleitet. Den Abschluss der Ausbildung bildet die theoretische betriebliche Prüfung. Dabei wird beispielsweise abgefragt, was im Fall einer Störung zu tun ist. Aber auch Kenntnisse des Tarifsystems sowie sämtlicher Haltestellen in Augsburg werden geprüft. Immerhin soll ein Fahrer Auskunft geben können, wenn sich ein Fahrgast mit einer Frage an ihn wendet.</p>
<h3 class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"><strong>&#8220;Ich wollte das immer schon machen&#8221;</strong></h3>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Die Motivation der Studenten neben dem Studium ausgerechnet Straßenbahn zu fahren ist unterschiedlich. Für Lehramtsstudent Florian geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. „Ich wollte das immer schon machen“, meint er. Etwas nüchterner sieht es sein Kollege Max. Er war anfangs nur auf der Suche nach einem Job neben seinem Informatikstudium. Für das Straßenbahnfahren sprach schließlich, dass die Tätigkeit anspruchsvoller und spannender als andere typische Studentenjobs ist. Überdurchschnittlich für einen Studentenjob ist auch das Gehalt von 12,50 Euro pro Stunde. Dabei nimmt jeder Studentenfahrer zehn Stunden pro Woche im Führerstand Platz.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;">Wer sich dort ebenfalls sein Zubrot verdienen will, den muss Ausbildungsleiter Geierhos vorerst vertrösten. Im Moment werden keine Fahrer gesucht. Sollte sich der Einsatz der Studentenfahrer bewähren und weiterer Bedarf entstehen, werde es allerdings eine neue Stellenausschreibung geben.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align: justify; line-height: 150%;"> [<a href="https://presstige.org/2011/11/naechste-haltestelle-nebenjob/">See image gallery at presstige.org</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2011/11/naechste-haltestelle-nebenjob/">Nächste Haltestelle: Nebenjob &#8211; Studenten als Straßenbahnfahrer</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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