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	<title>klischee Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Feminismus und Frauenrechte &#8211; Stand 2020 nach Christi Geburt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Justin Lautenbach]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2020 11:49:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Coronakrise sind vermehrt Diskussionen über gerechte Bezahlung von "typischen Frauenberufen" angestoßen worden. Aber wo steht die Gleichberechtigung der Geschlechter im Jahr 2020?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/05/feminismus-und-frauenrechte-stand-2020-nach-christi-geburt/">Feminismus und Frauenrechte &#8211; Stand 2020 nach Christi Geburt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="641" height="428" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/Fäuste_Filter-1-1.jpeg" alt="" class="wp-image-14474" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/Fäuste_Filter-1-1.jpeg 641w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/05/Fäuste_Filter-1-1-300x200.jpeg 300w" sizes="(max-width: 641px) 100vw, 641px" /><figcaption>© Balthasar Zehetmair</figcaption></figure>



<p>&#8220;Warum müssen wir überhaupt über Dinge wie Frauenrecht diskutieren, als ob wir darüber entscheiden könnten, ob jemanden [Menschen-]Rechte hat oder nicht&#8221;, fragt ein Nutzer der bekannten Social-Media-Plattform Instagram. Hier stellt sich die Frage, was überhaupt Frauenrechte sind. Warum sollten Frauenrechte existieren, aber niemand spricht von Männerrechten? Ein Blick in die Geschichte zeigt auf, wieso es den Begriff &#8220;Frauenrechte&#8221; gibt. Lange Zeit wurden Frauen wegen ihres Geschlechts benachteiligt: in Frankreich galten nach der Französischen Revolution nur Männer als rechtlich relevant, in Deutschland dürfen Frauen erst seit 1919 auf nationaler Ebene wählen und auch heute werden Frauen weltweit benachteiligt. </p>



<p>Statistiken zeigen, warum die Diskussion um sogenannte Frauenrechte weiterhin geführt werden darf und auch muss. Fast <strong>100 Millionen</strong> weibliche Embryos wurden schätzungsweise bis ins Jahr 2020 abgetrieben, weil die Eltern männlichen Nachwuchs wollten. <strong>Eine von fünf</strong> Frauen wird von ihrem Ehemann körperlich misshandelt oder missbraucht, <strong>3 Millionen</strong> Frauen werden jährlich an den Geschlechtsteilen verstümmelt.<a href="#_ftn1">[1]</a> All diese skrupellosen Taten finden nicht nur wegen Krieg oder Streitigkeiten statt – nein, das Geschlecht und die damit verbundenen Rollenvorstellungen verursachen diese Zahlen zu einem großen Teil mit.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gleichstellung im Jahr 2020</strong></h4>



<p>Für die verfassungsgemäß zugesicherte Gleichstellung von Frau und Mann setzen sich heute die Frauenbeauftragten*innen, Feministen*innen und viele andere Aktivist*innen ein. Dabei ist vor allem der Begriff Feminist*in oft mit negativen Stigmata verbunden. Männerhasserin, &#8220;Emanze&#8221; (konnotiert als Schimpfwort) und andere Beleidigungen müssen sich die Aktivistinnen und Aktivisten oftmals anhören. Die Frage ist hierbei aber: Was versteht man unter Feminismus? Ein Nachschlag im Wörterbuch klärt auf: Feminismus ist eine &#8220;Richtung der Frauenbewegung, die, von den Bedürfnissen der Frau ausgehend, eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen [&#8230;] und der patriarischen Kultur anstrebt&#8221;<a href="#_ftn2">[2]</a>. Die Sozialrechts-Studentin <strong>Marie Rosenberg </strong>(Name und Ort von der Redaktion geändert) engagiert sich beim Frauenbüro Ulm und widerspricht dieser starren Definition: &#8220;Feminismus bedeutet die Gleichstellung aller Geschlechter. Feminismus bedeutet die Gesellschaft zu analysieren und zu thematisieren, zu hinterfrage, wo jeweils gewisse Geschlechter benachteiligt werden. Auch heute umgibt uns noch ein Patriarchat, das uns allen schadet. Das betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Diese denken oft, sie müssten immer selbstbewusst und stark sein. Das führt dazu, dass Männer oft unter Druck stehen und beispielsweise häufiger Selbstmord begehen, weil sie (scheinbar) mit niemanden sprechen konnten&#8221;.</p>



<p>Die Reaktionen auf die Arbeit der Aktivistin fallen dabei oft unterschiedlich aus. Das bestätigt auch die Leiterin der Gleichstellungsstelle Augsburg <strong>Barbara Emrich</strong>: „Die Reaktionen sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Einstellungen. Sie reichen von Zustimmung über nicht weitgehend genug bis hin zu Ablehnung, unabhängig von Frauen und Männern“. Dies sei vor allem bei den Diskussionen rund um genderneutrale Sprache in der Stadtverwaltung Augsburg zu sehen gewesen.</p>



<p>Frauenrechtliche Verbesserungen erstrecken sich dabei oftmals über einen weiten Zeitraum. So wird damit gerechnet, dass erst im Jahre 2276 Frauen und Männer faktisch gleichberechnet sind,<a href="#_ftn3">[3]</a> bei Außerachtlassung möglicher Rückschläge der Frauenrechtsbewegungen. Auch Rosenberg ist dieser nur schleichende Prozess bewusst: &#8220;Männer sind für Erfolge des Feminsimus essenziell, denn wenn 50 % der Bevölkerung (Anmerk. d. Red.: ungefährer Anteil der Frauen an der deutschen Gesamtbevölkerung) betroffen ist und sich engagieren würde und sich dann noch 10 – 20 % der Nichtbetroffenen für Gleichberechtigung einsetzt, ist es schier unmöglich die Belange des Feminismus weiterhin zu ignorieren&#8221;.</p>



<p>Auch die Gleichstellungstelle Augsburg versucht diesen Prozess mit Projekten anzustoßen: Chancengleichheit bei Personal, Stadtentwicklung, Bürger*innenbeteiligung, Bildung und Jugendhilfe ist das erklärte Ziel. Zudem werden verschiedenste gleichstellungspolitische Themen beispielsweise in Form vom Internationalen Tag „<strong>Nein zu Gewalt an Frauen</strong>“, <strong>Equal Pay Day</strong> oder dem <strong>international Männertag</strong> angesprochen. Dabei arbeitet die Stelle auch immer wieder mit den Hochschulen in Augsburg zusammen. Emrich bezeichnet die Kooperation dabei als <strong>ertragreich</strong> und wünscht sich eine Ausweitung der Zusammenarbeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Feminismus und Frauenrechte heute</strong></h4>



<p>Aber wo steht der Feminismus und damit auch die Frauenrechte heute? „Ich erlebe es so, dass Feminismus wieder mehr Resonanz, insbesondere auch von jungen Frauen, hat. Frisch und selbstbewusst rufen sie am Internationalen Frauentag zum Frauenstreik mit Demo und Aktionen auf. Sie stellen ihre Forderungen nach <strong>besserer Bezahlung</strong> von frauendominierten Berufen, <strong>besserer Vereinbarkeit</strong> von Beruf und Familie, <strong>gerechte Aufteilung</strong> von bezahlter Arbeit und unbezahlter Sorgearbeit, gegen Sexismus, Gewalt und Rassismus. Sie tun das zusammen mit Männern, die auch genug von einem traditionellen, einengenden Männerbild haben“, so Barbara Emrich.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-instagram wp-block-embed-instagram"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/B94Ev8cDRV_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:640px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/B94Ev8cDRV_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; 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overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/B94Ev8cDRV_/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">A post shared by HeForShe (@heforshe)</a></p></div></blockquote><script async src="//platform.instagram.com/en_US/embeds.js"></script>
</div><figcaption><em>#heforshe zeigt auf, warum sich auch Männer für feministische Ziele einsetzen</em></figcaption></figure>



<p>Dieser aufstrebenden Bewegung emanzipierter Frauen und Männer stellt sich jedoch eine Entwicklung entgegen, die sich im Alltag und der Politik bemerkbar macht: <strong>Weltweit nehmen populistische und fundamentalistische Ideologien zu</strong>. Ein Feindbild der Vertreter dieser Ansichten stellen Engagierte in Frauenbewegungen und Feminismus dar. „Es gibt durchaus Strömungen, die wieder zu traditionellen Rollenaufteilungen zurückwollen und die bisherigen Errungenschaften der Gleichberechtigung bekämpfen. Menschen, die nicht der heterogeschlechtlichen Norm entsprechen, werden abgewertet. Die (sexuelle) Selbstbestimmung von Frauen wird in Frage gestellt. Wichtige Errungenschaften der Geschlechtergerechtigkeit werden als „<em><strong>Gendergaga</strong></em>“ verunglimpft und lächerlich gemacht. Feministinnen, Politikerinnen und Vertreterinnen von Gender-Studies werden insbesondere in den sozialen Medien massiv <strong>attackiert</strong> und <strong>bedroht</strong>“, weiß Emrich zu berichten. Auch Marie Rosenberg sieht ihre Arbeit diesen Bedingungen vor allem hinsichtlich sexistischer Äußerungen ausgesetzt, dies fange schon im Kindesalter an: „Jungen und Mädchen werden oftmals in verschiedenen Bereichen gefördert und unterstützt, was dann auch zur Ausprägung oder eben nicht zur Ausprägung von Charaktereigenschaften führt. Während der Pubertät war es oftmals so, dass, wenn ich einen Standpunkt oder meine Meinung vertreten habe, schnell der Satz kam: ‚<em>Du hast bestimmt deine Tage</em>‘. Ein Satz der mundtot macht. Meine Meinung war damit hinfällig“.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://www.youtube.com/watch?v=XjJQBjWYDTs
</div><figcaption><em>Weibliche, stereotypische Genderverhaltensweisen dargestellt durch &#8220;always&#8221;</em></figcaption></figure>



<p>Sie führt weiter aus: „Privat unterstützen mich viele Frauen und beneiden meinen Mut. Ich finde es schade, dass man in ihren Augen mutig sein muss, um für seine <em>fundamentalen Rechte</em> zu kämpfen und Missstände aufzuklären, denn würden wir uns alle zusammen in die Öffentlichkeit stellen, wären wir viel stärker als alleine.“</p>



<p>Eine Gleichbehandlung der Geschlechter kann also nur in <strong>Zusammenarbeit</strong> zwischen verschiedenen Organisationen, dem Staat und vor allem den Bürgerinnen und Bürgern ernsthaft und faktisch umgesetzt werden.</p>



<p>Dass Gerechtigkeit, auch in Bezug auf die Gleichbehandlung der Geschlechter ein fundamentales Element der Demokratie ist, haben auch die Mütter und Väter des Grundgesetzes erkannt. Nicht zufälligerweise steht an prominenter, dritter Stelle nach der Menschenwürde und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht geschrieben: &#8220;Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat [&#8230;] wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin&#8221;. Der Staat, wie es heißt, besteht dabei freilich nicht nur aus Politikerinnen und Politikern. Der Staat umfasst die ganze Gesellschaft, damit auch Frauen und Männer. Folglich liegt es bei jedem einzelnen von uns, Ungleichheiten im Alltag zu erkennen, zu thematisieren und sie zu beseitigen. <em>Diese Aufgabe obliegt uns allen, Männern und Frauen gleichermaßen.</em></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p><a href="#_ftnref1">[1]</a>https://www.amnesty.ch/de/themen/frauenrechte/zahlen-fakten-und-hintergruende/was-sind-frauenrechte</p>



<p><a href="#_ftnref2">[2]</a>https://www.duden.de/rechtschreibung/Feminismus</p>



<p><a href="#_ftnref3">[3]</a>https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/global-gender-gap-report-wef-gleichberechtigung-1.4725336</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/05/feminismus-und-frauenrechte-stand-2020-nach-christi-geburt/">Feminismus und Frauenrechte &#8211; Stand 2020 nach Christi Geburt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Müller will über „Digital Natives“ reden</title>
		<link>https://presstige.org/2016/01/mueller-will-reden-digital-natives/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 09:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[digital natives]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter dem Internet verbirgt sich das wohl größte Los der jungen Generation. Bei jeder Gelegenheit betonen Politik und Wirtschaft die Chancen der Digitalisierung. Und wer kann diese Entwicklung besser einschätzen als eine Jugend, die praktisch im Internet aufgewachsen ist? Deshalb...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/01/mueller-will-reden-digital-natives/">Müller will über „Digital Natives“ reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_8383" aria-describedby="caption-attachment-8383" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/01/Müller_1200_Digital-Natives.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-8383 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/01/Müller_1200_Digital-Natives.jpg" alt="Müller_1200_Digital Natives" width="1200" height="673" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/01/Müller_1200_Digital-Natives.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/01/Müller_1200_Digital-Natives-400x224.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/01/Müller_1200_Digital-Natives-1024x574.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8383" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Illustration: Isabell Beck</figcaption></figure></p>
<p><b>Hinter dem Internet verbirgt sich das wohl größte Los der jungen Generation. Bei jeder Gelegenheit betonen Politik und Wirtschaft die Chancen der Digitalisierung. Und wer kann diese Entwicklung besser einschätzen als eine Jugend, die praktisch im Internet aufgewachsen ist? Deshalb gelten wir schon heute als Experten für Fortschritt und Zukunft und dürfen immer wieder eifrig mitreden. Doch hat es damit etwa zum ersten Mal eine jüngere Generation geschafft, den Älteren praktisch scon von Haus aus zu erklären, wo es langgeht? Reden wir darüber!</b></p>
<p>Unsere Fernsehlandschaft ist voller Experten. Wer sich über ein kurzes Statement hinaus Gehör verschaffen möchte, sollte allerdings besser für mehr als nur die eigene Person sprechen. Erfolgreiche Unternehmer, Parteigrößen oder bekannte Journalisten haben deshalb fast schon Stammplätze in den abendlichen Nachrichten- oder Talkformaten. Doch zum Glück gibt es da auch einen weniger anstrengenden und deutlich schnelleren Weg, der sogar wie gemacht für Studenten erscheint. Einfach nur jung genug sein! Wer jünger als dreißig ist und sich in einem gesellschaftlichen Feld engagiert, wird Medien schnell einmal zum Vertreter der <i>junge</i><i>n</i><i> Generation</i> ernannt. So dürfen einzelne Youtuber ganz pauschal über die <a href="http://www.deutschlandfunk.de/youtube-star-lefloid-fernsehen-muss-man-erstmal-definieren.807.de.html?dram:article_id=322490">Zukunft des Fernsehens</a> sprechen oder werden zufällig ausgewählte, junge Demonstranten schnell zum Indiz einer Jugendbewegung erklärt. Dieses Phänomen hat auch nicht nur etwas mit knappem Sendeplatz oder den Vorlieben der Bildregie zu tun. Auch im Alltag gilt immer wieder: Sobald irgendein als <i>jung</i> eingestuftes Phänomen auftritt, suchen die Älteren fieberhaft nach einem Experten und das oft im eigenen Umfeld. Doch woher kommt dieses Bedürfnis und vor allem, sollten wir Jungen da überhaupt mitmachen?</p>
<h3>Evolution statt Revolution</h3>
<p>Das Schimpfen der Alten über die Gewohnheiten der Jungen gehört zu den absoluten Klassikern der Generationenkonflikte. Dabei haben vor allem Studenten über die Jahrzehnte so einiges zu hören bekommen. Mal galten sie als aufrührerisch und arbeitsscheu, dann wieder als zu angepasst und karrieristisch. Zumeist wurden gerade junge Akademiker mit ihrer freien Lebensweise als bestes Beispiel dafür genannt, was mit der jungen Generation so alles nicht stimme. Auch wenn sich die Anlässe über die Zeit geändert haben, stand hinter dieser Kritik stets das gleiche Prinzip: Erstens gehe die Jugend irgendeiner neuen Mode nach und zweitens seien die Jugendlichen untereinander darin alle gleich. Im Grunde hat sich an dieser Sicht bis heute nichts geändert. Trotzdem gibt es einen wesentlichen Unterschied und der liegt in der neuesten Mode selbst, dem Internet. Anders als zum Beispiel bei der Vorliebe der 68er für den Kommunismus, sehen in der modernen Computertechnologie nämlich auch viele Ältere eine Chance und keine Bedrohung. Einer der lautesten Befürworter einer digitalen Revolution ist der amerikanische Unternehmer und Lehrer Marc Prensky. In seinen teilweise umstrittenen Thesen hat er unsere Generation zu <a href="http://www.marcprensky.com/writing/Prensky%20-%20Digital%20Natives,%20Digital%20Immigrants%20-%20Part1.pdf" class="broken_link"><i>Digital Natives</i></a> erklärt und geht dabei so weit, dass sich unsere Wahrnehmung und unser Denken durch den selbstverständlichen Umgang mit Computern seit frühester Kindheit sogar bis hin zur physischen Ebene verändert haben. Damit verfolgen wir laut Prensky also nicht nur irgendeine Mode, sondern sind von Grund auf anders als unsere Eltern, womit sich auch die Hoffnung, uns noch einmal umzuerziehen erübrigt hätte.</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><strong>Kolumne: Müller will reden</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/kolumne.png" alt="" /></td>
<td>Meinung ist tot? Nicht mit uns, denn unser ehemaliger Chefredakteur <a href="http://presstige.org/author/michael-mueller/">Michael Müller</a> ist überzeugt, dass es Dinge gibt, die man nicht wissen kann, aber über die es sich zu reden lohnt. In Zeiten harter Fakten glaubt er an das lose Mundwerk, denn wohin sonst mit all den gesammelten Informationen? Mal geht es um Wichtiges, mal um den Rest, aber immer gilt: Keine Angst, Müller will nur reden. Die Kolumne erscheint immer donnerstags und wird von <a href="http://presstige.org/author/isabell-beck/">Isabell Beck</a> illustriert. <a href="http://presstige.org/tag/mueller-will-reden/">Alle Folgen von &#8220;Müller will reden&#8221; zum Nachlesen.</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Ganz unabhängig davon, ob sich unsere Gehirne nun verändern oder nicht, haben sich Wirtschaft und Politik längst mit einem digitalen Wandel abgefunden. Dass die Wirtschaft mit gezielter Werbung versucht, die wachsende Kaufkraft junger Kunden zu nutzen ist nichts Neues. Doch der digitale Lebensstil wird als so große Veränderung wahrgenommen, dass inzwischen ganze Geschäftsmodelle darauf aufbauen. Vor allem in Social Media und einer steigende Vernetzung lägen dabei die großen Chancen. Egal, ob persönlicher Kundenkontakt, internes Wissensmanagement oder elektronische Demokratie – allenthalben werden Experten für das Social Web gesucht und genau hier kommen wir <i>Digital Natives</i> wieder ins Spiel. Wer sollte sich besser auskennen als wir, die wir angeblich ja schon fast im Netz leben. Für den Einzelnen bedeutet das Mitspracherechte, von denen die frühere Jugend nur träumen konnte. Geht es um die Social Media Strategie oder den Internetauftritt, kann so auch die Meinung des studentischen Mitarbeiters plötzlich großes Gewicht bekommen. Sowohl als Kunden als auch als Mitarbeiter sind wir damit vielleicht wichtiger denn je.</p>
<h3>Der nettere Zwilling des Klischees</h3>
<p>Wie so häufig gibt es jedoch auch hier eine schattigere Seite. Denn wie gehen wir mit all dieser Verantwortung um, wenn wir eben keine typischen <i>Digital Natives</i> sind. Wer sich in den sozialen Netzwerken deutlich zurückhält oder einer fortschreitenden Digitalisierung skeptisch gegenübersteht, ist dann schnell abgemeldet. Die verlockende Option, sich im Namen der eigenen Generation zu Wort zu melden, dreht sich so schnell zum Gegenteil. Mangels Zielgruppenkenntnis wird uns die Jugend dann einfach aberklärt. Oftmals werden auch Informatik- oder Marketingkenntnisse erwartet, die bei weitem nicht jeder momentane Student hat. Hier wird deutlich, dass sich zwar die Bewertung der jungen Generation durch die Alten verändert hat, nicht aber die Prinzipien dahinter. Auch im Fall der <i>Digital Natives</i> ist es letztlich die alte Generation, die Kriterien dafür festlegt, was ihre Nachfolger ausmache. Selbst der Druck auf die Jugend bleibt, nur dass er eben nicht mehr auf deren Änderung, sondern Konformität abzielt. Gerade der wirtschaftliche und politische Hype um die Potenziale der neuen Berufswelt kann zu einem ernormen Anpassungsdruck werden. Wer will seine Chancen in dieser Welt schon dadurch verschenken, als Rückständig zu gelten?</p>
<p>Natürlich ist die Idee der <i>Digital Natives</i> nicht vollkommen aus der Luft gegriffen. Tatsächlich verfügen wir durch unseren Alltag über technische Potenziale, die unseren Eltern fehlen, und natürlich dürfen wir diese auch im Sinne der Zukunft der Gesellschaft einsetzen. Allerdings sollten wir es uns mit diesem Status nicht zu bequem machen, sonst wird aus solchen Eigenschaften ein Klischee. Über enttäuschte Erwartungen kann sich auch ein positives Vorurteil schnell gegen uns wenden und ist dabei am Ende vielleicht sogar schwerer loszuwerden als sein negatives Gegenstück. Was uns hilft, ist auch gegenüber diesem Erwartungsdruck zu behaupten, wer wir sind. Letzten Endes bleiben wir nämlich doch eine ganz normale junge Generation, die ihre Identität nicht in die Hände der Älteren legen sollte.</p>
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		<title>Reiseziele und ihre Spleens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 13:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien noch nicht wissen, wo es hingehen soll, haben wir vier europäische Länder im Schnellcheck:</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4811" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg" alt="Italien-(1)" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Italien</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4812" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg" alt="Italien-(2)" width="300" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Menschen in dem Land, das einem Stiefel zum Verwechseln ähnlich sieht, ernähren sich gefühlt ausschließlich von Pizza und Pasta – und zum Nachtisch gibt’s Tiramisù oder Gelato. Klar! Trotzdem sind sie (vor allem die Italienerinnen) offenbar so schmal und zierlich gebaut, dass man, will man in Italien Kleidung kaufen, schon mal im Voraus alles zwei Kleidernummern größer aussuchen sollte. Ach ja, immer diese ewigen Vorurteile. Insgeheim finden wir Italien eigentlich ziemlich toll – das erklärt auch, warum das Land eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist. Und das zu Recht! Schließlich ist für jeden (Urlaubs-)Geschmack etwas dabei: Ob Sonnenanbeter, Kultursüchtige oder Adrenalinjunkies – in Bella Italia gibt es sowohl wunderschöne Strände, bedeutsame historische Metropolen, jede Menge Kultur und auch Berge haben sie, mal ganz abgesehen von den sonstigen Naturwundern (zum Beispiel dem Vesuv). Was will man da mehr? Bei so viel Auswahl und Abwechslung bleibt einem manchmal wirklich nur die Qual der Wahl: Pizza oder Pasta?<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4810" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg" alt="Griechenland-(3)" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><span style="font-family: Oswald, Georgia, sans-serif; font-size: 1.17em; line-height: 1.5em;">Griechenland</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4809" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg" alt="Griechenland-(2)" width="300" height="225" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Wie viel Gyros könnte man wohl vom Euro-Rettungsschirm kaufen? Spaß bei Seite, mit Mathe kann eh keiner was anfangen, deshalb ab nach Griechenland. Nicht nur, weil sie unseren Tourismus verdient haben, sondern, weil Griechenland so sehr wie kein anderes Land Sehnsüchte nach Sommer und Salzkruste auf der Haut in uns weckt. Nirgendwo sonst sind weiße Häuser mit blauen Dächern und Fensterläden vor farblich passendem, zutiefst blauem Meer und dem leisen Klirren der Muschelwindspiele über den Türen so schön wie in Griechenland. Nirgendwo sonst gibt es so viele gute Oliven, griechischen Salat und griechischen Joghurt. Nirgendwo sonst wird so rhythmisch Sirtaki getanzt und ausgelassen Ouzo getrunken. Nirgendwo sonst hat das olympische Feuer so hell gelodert wie auf dem antiken Olymp. Nirgendwo sonst wurde je so viel philosophiert wie in der Wiege der Demokratie am Rande Europas. Und kein Land kann mit so vielen Göttern und Helden aufwarten, wie, genau: die Griechen. Spider-, Super-, Batman, wer war das noch? Zeus, Apollo, Artemis, Herakles und Odysseus geben hier den Ton an. Nicht umsonst gelten die Griechen, die auch mit zu den gastfreundlichsten Völkern zählen, als besonders stolz und zäh – sie wissen eben, dass Heldentum unsterblich macht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4804" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg" alt="Niederlande-(3)" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Niederlande</h3>
<p style="text-align: justify;">„Zee“ ist „Meer“ und „Meer“ ist „See“? Wer Holländisch lernen möchte, darf sich nicht in die Irre führen lassen! Denn obwohl die Sprache der Niederländer manchmal stark dem Deutschen ähnelt (was Hin und Wieder auch wirklich sehr lustig sein kann &#8211; lest unbedingt mal eine Bauanleitung oder Ähnliches auf Niederländisch!), gibt es doch deutliche Bedeutungsunterschiede. Und auch das Land selbst hat besondere Eigenschaften. Zum Beispiel befindet sich ein Viertel der niederländischen Fläche unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung des Festlandes liegt bei gerade mal 322,5 Metern (zum Vergleich: Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands hat eine Höhe von 2962 Metern). Fahrrad fahren in den Niederlanden ist also wirklich sehr entspannt. Am besten auf einer der zahlreichen kleinen Inseln, die sich im Ijsselmeer finden lassen. Dann dauert es nämlich manchmal gar nicht lange, bis man einmal die komplette Insel überquert hat. Auf diese Inseln gelangt man im Idealfall mit einem kleinen Segelboot – ein Erlebnis, dass man unbedingt einmal gemacht haben sollte.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4807" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg" alt="Oesterreich" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Österreich</h3>
<p style="text-align: justify;">Okay, liebe Nachbarn, wir geben es ja zu. Marcel Hirscher ist der beste Slalomfahrer!! Keine Sorge, wir wollen diesmal auch gar nicht an eurem beste-Skination-der-Welt-Ego kratzen. Nein, wir wollen sagen, wie schön es bei euch ist. In ein paar Monaten fallen wir eh schon wieder bei euch ein, wie die Heuschrecken – sobald Venediger, Dachstein, Großglockner, Kitzsteinhorn und Stubaier Gletscher ihr weißes Kleid über gestreift haben und ihr uns Piefkes selbst mit gesalzenen Liftpreisen und Vignettenpflicht nicht abschrecken könnt. Österreich, du bist unwiderstehlich! Ehrlich: Mozart(kugeln), Franz und Sissi, Wiener Dialekt, Festspiele, Avatar, atemberaubende Natur (die nicht nur Berge, sondern auch wunderschöne Flüsse und Seen zu bieten hat), Christoph Waltz und selbstverständlich: Kaiserschmarrn und Almdudler. Es gibt eigentlich nichts, was du nicht hast: In Salzburg findet man die schönsten Dirndl, am Arlberg die besten Tiefschneehänge, in Tirol die schaurigsten Perchten, in Wien Philosophie, Kultur, die beste Sachertorte und kosmopolitischen Flair. In Kitzbühel trifft man auf die neuesten Schönheits-OP-Trends, die exklusivste Pelzmode und die besten Golfplätze &#8211; ach ja, und unseren Kaiser. Nur über den Austro-Pop, darüber sollten wir vielleicht irgendwann nochmal reden. Aber ja, sogar den Eurovision-Song-Contest gönnen wir euch von Herzen. &#8230;wobei, jetzt fällt‘s uns zum Schluss doch noch ein: Wir haben leider das bessere Bier als euer Zipfer!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/08/reiseziele-und-ihre-spleens/">Reiseziele und ihre Spleens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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