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	<title>konzert Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>konzert Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Im Einklang &#8211; &#8220;Das Leben ist Musik&#8221;</title>
		<link>https://presstige.org/2020/10/im-einklang-das-leben-ist-musik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanna Kapferer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ausdruck]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie beeinflusst uns Musik und wie schafft sie es, in uns Emotionen zu erwecken? Die Faszination Musik aus Sicht eines Musikers.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/10/im-einklang-das-leben-ist-musik/">Im Einklang &#8211; &#8220;Das Leben ist Musik&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-left"><strong>Ein Saal voller Menschen, die sich darauf freuen, gleich von musikalischen Klängen verwöhnt zu werden. Die Bühne noch leer. Im Backstage-Bereich ein Musiker, der sich voller Anspannung und Lampenfieber darauf freut, diese Bühne gleich betreten zu dürfen. Der Vorhang öffnet sich. Die Scheinwerfer formen einen Kegel, der nur eine einzige Person anstrahlt. Der Pianist sitzt an seinem schwarz-glänzenden Flügel. Der erste Ton erklingt. Das Publikum ist still und lauscht gespannt den Klängen des Künstlers.</strong></p>



<p>Die Musik ist unser alltäglicher Begleiter. Sei es die Melodie der Fernsehwerbung, das Singen unter der Dusche oder der Musikmix des Radiosenders unseres Vertrauens während des Autofahrens. „Das ganze Leben ist Musik und unser Leben wird tagtäglich geprägt durch Musik. Das Leben ist Musik!“, sagt Rupert Laible. Er ist (freischaffender) Musiker, Musiklehrer an der Musikschule, Leiter von diversen Chorgattungen sowie Organist und Pianist. Sein Alltag besteht aus Musik. Sie erfüllt ihn mit Emotionen und ist sein ständiger Begleiter. Als “Vollblut-Musiker“ durch und durch weiß er, was Musik mit einem macht. Wie Musik es schafft Emotionen zu erwecken, die er dann als Künstler dem Publikum, das gespannt den Klängen lauscht, vermitteln kann.</p>



<p><em>In diesem Artikel erfahrt ihr, warum Musik glücklich macht, warum wir alle mehr Singen sollten und warum Musik gesund ist. Der Vollblut-Musiker Rupert Laible nimmt uns mit durch seinen Alltag und beschreibt die Faszination klingender Töne.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="655" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20181119_193650-2-1024x655.jpg" alt="" class="wp-image-15628" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20181119_193650-2-1024x655.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20181119_193650-2-300x192.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20181119_193650-2-768x491.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20181119_193650-2-1536x983.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/IMG_20181119_193650-2-2048x1310.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>©Susanna Kapferer</figcaption></figure>



<p>Sobald der Musiker Rupert Laible die Bühne betritt, verwandelt er diese zu seinem zweiten Zuhause. Mit einer guten Mischung aus „Humor, Kurzweiligkeit und positivem Denken“, versucht er die Emotionen der Musik an die Menschen zu vermitteln. Dabei zeigt sich, dass er das Publikum immer wieder in Lieder miteinbezieht, das Publikum mitnimmt und selbst singen lässt.</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><em>Die Faszination für Konzerte, egal ob Rock, Hip-Hop oder Pop, kennen wir wohl alle:&nbsp;&nbsp;</em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list"><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Das ist natürlich nochmal ein ganz anderes Feeling mit so vielen Menschen. Alle haben die gleiche Begeisterung. Alle feiern zusammen und alle singen zusammen die Lieder.“ (Annika, 21)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</em></span></li><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Es ist mitreißend, wenn alle dasselbe hören und fühlen und man so ein Gemeinschaftserlebnis hat.“ (Marlene, 19)</em></span></li><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Das tolle an Konzerten ist, dass da einfach so gute Stimmung ist, und dass da alle gewissermaßen mit dem gleichen Ziel hingehen. Also weil alle denselben Musikgeschmack haben. Und das ist so ein Zusammenhaltsgefühl.“ (Melina, 19)</em></span></li></ul>



<p>Rupert Laible betont, dass die Freude an erster Stelle steht. Aus diesem Grund hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Er begeistert das Publikum allerdings nicht nur als Solo-Künstler. Mit seinen zahlreichen Chören, von kleinen Vokalensembles bis hin zu den klassischen gewachsenen Männerchören, stellt er immer wieder Konzerte auf die Beine, um die Menschen musikalisch zu verwöhnen.</p>



<p>Wenn er sich mit seinen Chören wöchentlich trifft, dann beginnt er jedes Mal mit bestimmten Übungen, die die Sänger_innen bereits gut kennen. „Also wir fangen mit ganz normalem Stimmtraining an.“ Wie Sportler_innen vor jedem Lauf ihre Muskeln dehnen muss, so muss sich der Sänger und die Sängerin ebenfalls aufwärmen und lockern, so Laible. „Wir singen zunächst auf einem Ton, dann auf Dreiklängen.“ In Zeiten von Corona verzichte er allerdings momentan, sofern Proben in kleinem Kreis überhaupt möglich sind, auf die Konsonanten. „Man lebt ja als Chorleiter […] ganz gefährlich. Da kommen nämlich Aerosole“, sagt Rupert Laible mit einem Schmunzeln.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="367" height="242" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/image.png" alt="" class="wp-image-15629" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/image.png 367w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/image-300x198.png 300w" sizes="(max-width: 367px) 100vw, 367px" /></figure></div>



<p>Rupert Laible sieht sich selbst als Vorbild, „um die Freude an der Musik und die Freude am Singen rüberzubringen.“ Dabei ist ihm wichtig, dass seine Einstellung passt. Er muss hinter der Musik, hinter dem Stück stehen. „Und da spielt es keine Rolle, ob das was Freudiges ist, ein Geburtstag, ein Ständchen, ob das ein Todesfall ist oder ob das ein Konzert ist.“</p>



<p>Und genau das spürt man, wenn man Rupert Laible gemeinsam mit seinen Chören beobachtet. Auch die Sänger_innen selbst berichten von den Glücksgefühlen, die sie nach dem gemeinsamen Singen haben. „Rupert, eins muss ich dir sagen: Nach der Stunde geht es mir einfach besser“, sagt ein Chorsänger, für den die Chorstunde nach einem langen Arbeitstag eine Art Erholung ist.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Musik hebt Emotionen auf eine ganze andere, neue Ebene. Wir alle können wohl bestätigen, dass es Lieder gibt, die wir mit freudigen Situationen verbinden. So gibt es andererseits aber auch Songs, die uns zum Weinen oder Nachdenken bringen. Musik bietet eine Möglichkeit des Ausdrucks. Wenn Worte nicht mehr reichen, hilft uns die Musik zu kommunizieren.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><em>Weitere Erfahrungen mit Musik/Singen:</em></p>



<ul class="wp-block-list"><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Musik macht mich glücklich, weil man mitgerissen wird, weil es auch die Emotionen beeinflusst.“ (Marlene, 19)</em></span></li><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Musik drückt die Emotionen aus, die man manchmal gar nicht in Worte fassen kann. Musik schafft es und bringt sie perfekt rüber.“ (Annika, 21)</em></span></li><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Ich verbinde Musik häufig mit bestimmten Erinnerungen, die mich glücklich machen. Und manche Songs machen auch einfach ohne bestimmten Grund gute Laune.“ (Antonia, 19)</em></span></li><li><span style="color:#0693e3" class="tadv-color"><em>„Musik kann die Stimmung oft regulieren und verbessern. Zum Beispiel: Wenn ich mich besser fühlen will, dann höre ich peppige Musik. Man verbindet auch bestimmte Erinnerungen mit Musik. Ich finde das kann auch zum Nachdenken anregen.“ (Melina, 19)</em></span></li></ul>



<p>Auf die Frage, warum wir alle mehr singen sollten, antwortet Rupert Laible, dass das Singen einfach guttut. „Es gibt medizinische Studien. Wer singt, lebt gesünder.“ Des Weiteren betont er die Außergewöhnlichkeit der Stimme: „So wie jeder Mensch etwas Besonderes ist – kein Mensch gleicht dem anderen, so ist die Stimme auch ganz individuell.“ Außerdem beschreibt er, dass Musik verbindet. Musik sei wie eine Art Sprache, die, mit kleinen Unterschieden, auf dem ganzen Erdball gleich ist. Durch die Musik konnte er beispielsweise die Bildungsministerin von Namibia nach einer trockenen Rede begeistern, als er ein Lied mit dem Titel ihres Vornamens spielte. Nicht nur die Bildungsministerin, auch den Redner konnte er hierdurch begeistern. Letzterer „hat jetzt gelernt, dass Musik verbindet, dass man mit Musik mehr erreichen kann, als mit irgendwelchen hochtrabenden, wohlvorbereiteten Reden.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="552" height="662" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/image-1.png" alt="" class="wp-image-15630" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/image-1.png 552w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/image-1-250x300.png 250w" sizes="(max-width: 552px) 100vw, 552px" /></figure></div>



<p>Als Musiker lebt Rupert Laible vom Publikum, das er, sei es als Solo-Künstler oder gemeinsam mit seinen Chören, begeistert. Die Musik zieht dabei sowohl den Künstler, als auch das Publikum mit sich in den Bann. Das Lampenfieber wird wohl nie weg gehen, aber das gehöre ja auch dazu, meint Rupert Laible. Und so wird er wohl vor jedem Auftritt hinter der Bühne stehen, darauf warten, dass der Vorhang aufgeht und er im Rampenlicht sitzt. Er wird sich an sein Klavier setzen und sich an der Musik, seinem Hobby, das er zum Beruf gemacht hat, freuen. Glücklich und überwältigt wird er nach dem Konzert, während er den Applaus des Publikums genießt, in die Gesichter des Publikums schauen und bemerken, dass auch sie von der Musik berührt sind. Denn „das Leben ist Musik!“</p>



<p style="font-size:9px"><em><u>Quellen:</u></em></p>



<p style="font-size:9px">Chöre in Deutschland: <a href="https://www.chor-heute.de/chorszene-aktuell/entwicklung-der-choere-von-2002-bis-2016/">https://www.chor-heute.de/chorszene-aktuell/entwicklung-der-choere-von-2002-bis-2016/</a></p>



<p style="font-size:9px">Definition Lampenfieber: <a href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Lampenfieber">https://www.duden.de/rechtschreibung/Lampenfieber</a></p>



<p style="font-size:9px">Musik in Deutschland: <a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/445317/umfrage/umfrage-in-deutschland-zum-interesse-an-musik/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/445317/umfrage/umfrage-in-deutschland-zum-interesse-an-musik/</a></p>



<p style="font-size:9px">Kreutz, G. (2015)<em>. Warum Singen glücklich macht </em>(2. Aufl.). Gießen: Psychosozial-Verlag</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/10/im-einklang-das-leben-ist-musik/">Im Einklang &#8211; &#8220;Das Leben ist Musik&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Veranstaltungstipps März</title>
		<link>https://presstige.org/2019/02/veranstaltungstipps-maerz-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Aykut Baytak]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 09:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liebe Augsburgerinnen und Augsburger, Wir hoffen, Ihr habt die Prüfungsphase einigermaßen heil und erfolgreich überstanden und könnt nun das schöne Frühlingswetter in vollen Zügen und ohne schlechtes Gewissen genießen. Für diejenigen von Euch, die immer noch Klausuren und Hausarbeiten vor...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/02/veranstaltungstipps-maerz-2019/">Veranstaltungstipps März</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="754" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/07/Veranstaltung-MÄRZ-1024x754.jpg" alt="" class="wp-image-9816" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/07/Veranstaltung-MÄRZ-1024x754.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/07/Veranstaltung-MÄRZ-400x295.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/07/Veranstaltung-MÄRZ-768x566.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/07/Veranstaltung-MÄRZ.jpg 1955w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Liebe Augsburgerinnen und Augsburger, </p>



<p>Wir hoffen, Ihr habt die Prüfungsphase einigermaßen heil und erfolgreich überstanden und könnt nun das schöne Frühlingswetter in vollen Zügen und ohne schlechtes Gewissen genießen. Für diejenigen von Euch, die immer noch Klausuren und Hausarbeiten vor sich haben: Haltet durch! Das Licht am Ende des Tunnels ist bereits sichtbar. Na gut, das warme Sonnenlicht ist in diesen Tagen auch bei einem Blick durchs Fenster sichtbar. Also gönnt Euch ruhig auch mal eine kleine Pause und genießt das nahende Ende eines (in vielerlei Hinsicht) harten Winters, indem ihr entlang der Wertach spaziert, ein Eis am Rathausplatz mit Freunden esst oder auch mal nur auf dem Balkon Sonne tankt. </p>



<p>Natürlich haben auch wir von Presstige wieder einige Tipps für Euch zusammengestellt, wie Ihr den März möglichst unterhaltsam gestalten könnt. Der Frühlingsmonat hat neben zahlreichen Semester-Ending-Parties nämlich auch ein paar kulturelle Höhepunkte zu bieten. Unsere Autorin Lara Reile gibt euch in ihrem Artikel <a href="http://presstige.org/2019/02/tipps-gegen-muedigkeit-in-der-klausurenphase/">&#8220;Tipps gegen Müdigkeit in der Klausurenphase&#8221; </a> zudem Ratschläge, wie Ihr auch den letzten Endspurt dieses Semesters voller Energie bewältigt. </p>



<p>In diesem Sinne wünschen wir Euch viel Kraft, Erfolg und Spaß im Monat März. </p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-11-14-at-10.34.54-770x1024.jpg" alt="Screenshot 2018-11-14 at 10.34.54" class="wp-image-10383" width="116" height="154" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-11-14-at-10.34.54-770x1024.jpg 770w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-11-14-at-10.34.54-301x400.jpg 301w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-11-14-at-10.34.54-768x1021.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Screenshot-2018-11-14-at-10.34.54.jpg 1008w" sizes="(max-width: 116px) 100vw, 116px" /><figcaption>Cornelia Salz
&#8211; Redaktion</figcaption></figure></div>



<p><strong>Kultur in der Villa</strong><br></p>



<p>Für die Freunde der musikalisch etwas härteren Gangart könnte dieses Konzert im März auf der To-Do-Liste stehen. Autumn  (Post-Hardcore aus Stuttgart), AuXbruch (Punkrock aus Augsburg) und  Jona Frakes (Post-Hardcore/Punk aus Tübingen) bringen Euch in der Villa zum Schwitzen. </p>



<p>Der Reihe nach: <br></p>



<p>Die
 Schweißtropfen fallen wie die Blätter sobald AUTUMN loslegt. 
Brachial-melodischer Post-Hardcore. AUTUMN wurde Ende 2016 gegründet und
 seitdem stecken die fünf Jungs jede freie Minute in neue Lieder oder 
verbringen die Zeit im Proberaum.</p>



<p>Die Punkrockband AuXbruch liefert fette Gitarrenriffs und eingängige Melodien. Gesungen  wird auf deutsch und die Refrains laden zum Mitsingen ein. Die vier  Jungs aus Augsburg wandern auf einem schmalen Grad zwischen Punkrock und  Metal.</p>



<p>Jona
 Frakes kommen aus Tübingen und machen Post-Hardcore auf Deutsch. 
Besonders aktuelle Themen wie der momentane politische und 
gesellschaftliche Wandel spielen in den Texten der drei Jungs eine große
 Rolle. <br></p>



<p><strong>Wann?</strong>: Samstag, 02.03.2019, Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr</p>



<p><strong>Wo?</strong>: Villa &#8211; Kanalstraße 15, 86153 Augsburg</p>



<p><strong>Eintritt</strong>: 5 Euro (nur Abendkasse)</p>



<p>Jason
 Bartsch, geboren 1994, ist mehrfacher Literaturpreisträger, Moderator 
und Musiker. 2017 erschien sein Album „4478 Bochum“, die Hitsingle &#8211; da 
ist ihm der Cremant aus dem Gesicht gefallen &#8211; erreichte bei Spotify 
unlängst die völlig irrelevante Marke von über 100.000 Aufrufen. Privat 
ein genügsamer Typ mit einem Impostor-Syndrom, das unmenschlich ist und 
krasser Philosophie- und Literatur-Nerd. Und vielleicht ist gerade das 
der Grund für sein großes Interesse an der Verbindung aus Klamauk und 
tief-unter-die-Haut-Gehendem. Dementsprechend ist Jason Bartsch keine 
gewöhnliche One-Man-Band. In hohem Tempo und mit einem einzigartigen und
 weirden Zusammenspiel aus tiefgängiger Melodramatik, brachialem 
Stand-Up und viel Spaß mit einer Unmenge an Sounds schafft der 
Wahlbochumer es, eine Tour de Force durch alle &#8211; seriously: alle &#8211; 
Gefühlswelten zu schaffen.<br></p>



<p><strong>Wann?</strong>: Freitag, 22.03.2019, Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20 Uhr</p>



<p><strong>Wo?</strong>: Villa &#8211; Kanalstraße 15, 86153 Augsburg </p>



<p><strong>Eintritt</strong>: 12 € | Ermäßigt: 10 € | Abendkasse 15 €</p>



<p><strong>Mehr Infos und Tickets </strong>erhältlich in der Villa &#8211; Kanalstraße 15, 86153 Augsburg oder <a href="https://bit.ly/2QcJqPu">hier.</a></p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20181116_225808-660x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10119" width="111" height="172" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20181116_225808-660x1024.jpg 660w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20181116_225808-258x400.jpg 258w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20181116_225808-768x1192.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20181116_225808.jpg 1452w" sizes="(max-width: 111px) 100vw, 111px" /><figcaption>Paulina Eberhardt
&#8211; Webdesign, Redaktion</figcaption></figure></div>



<p><strong>Grand Slam im Gaswerk</strong></p>



<p> Ob Poetry-, Erotik-, Hate-, Tagebuch- oder Song-Slam. Beim GRAND SLAM im Gaswerk ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.  Es wird gedichtet, gesungen, gerappt&#8230;Abwechslung ist vor programmiert. Hier ist alles möglich, lasst Euch überraschen! Am Ende des Abends wählt das Publikum mit seinem Applaus den Slam-Sieger des Monats. Wer selbst mitmachen will, schreibt sich einfach ab 20:00 Uhr auf die Liste und hofft auf etwas Glück bei der Auslosung.  </p>



<p><strong>Wann?</strong>: 14.03.2019; 20:30 Uhr – ca. 23:30 Uhr</p>



<p><strong>Wo?</strong>: Brechtbühne im Gaswerk, August-Wessels-Straße 30, 86156 Augsburg</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Schwarz-Weiß-800x1024.jpg" alt="Presstige Bild" class="wp-image-10431" width="133" height="170" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Schwarz-Weiß-800x1024.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Schwarz-Weiß-312x400.jpg 312w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/Schwarz-Weiß-768x983.jpg 768w" sizes="(max-width: 133px) 100vw, 133px" /><figcaption>Isabelle Mader
&#8211; Social Media, Redaktion</figcaption></figure></div>



<p><strong> GAME OF THRONES – The Concert Sho</strong>w</p>



<p>Alle GOT-Fans aufgepasst! Die Meisten von Euch fiebern der Ausstrahlung der 8. und letzten Staffel der TV-Serie wahrscheinlich schon sehnsüchtig entgegen. Um die Wartezeit zu verkürzen könnt ihr Euch nun die Musik der letzten Staffeln bei einem Live-Konzert hier in Augsburg anhören. Umgesetzt von einem Orchester, einem großen Chor und Solokünstlern ist die GAME OF THRONES – The Concert Show ein mitreißendes musikalisches Erlebnis, bei dem sicher jeder GOT-Liebhaber auf seine Kosten kommt.</p>



<p><strong>Wann?</strong>: 09.03.2019; 16 und 20 Uhr</p>



<p><strong>Wo?</strong>: Kongress am Park</p>



<p></p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10375" width="120" height="160" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw-300x400.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw.jpg 960w" sizes="(max-width: 120px) 100vw, 120px" /><figcaption>Aykut Baytak
&#8211; Veranstaltungen, Redaktion
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Mit Crew Love in den Frühling</strong></p>



<p>Der meteorologische Frühlingsanfang steht kurz bevor. Um das zu feiern, organisieren Crew Love Events dieses Jahr erstmals in Augsburg einen Spring Break. Mit Live Musik und Summer Feeling steigt im Cube die Party, die den Frühling begrüßen soll. Nicht nur in den USA und Cancun stürzen sich am ersten Frühlingswochenende jedes Jahr unzählige Menschenmengen auf die zahlreichen Partys anlässlich des Spring Breaks, sondern auch in unserem Augsburg <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </p>



<p><strong>Wann?</strong>:  Samstag, 9. März 2019 von 21:00 bis 04:00 </p>



<p><strong>Wo?</strong>: Cube, Piccardstraße 6a, Augsburg</p>



<p><strong>Mehr Infos und Tickets</strong> findet ihr online auf der <a href="https://www.facebook.com/events/579721952440734/">Facebook Seite</a> der Veranstaltung</p>



<p></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10375" width="114" height="152" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw-768x1024.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw-300x400.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/12/aykutCCAfoto-bw.jpg 960w" sizes="(max-width: 114px) 100vw, 114px" /><figcaption>Aykut Baytak
&#8211; Veranstaltungen, Redaktion
</figcaption></figure></div>



<p><strong>Schwesterherz Mädchenflohmarkt</strong></p>



<p>Liebe Mädels, bald ist es wieder so weit: Deutschlands populärster Mädchenflohmarkt von Schwesterherz kommt wieder nach Augsburg.  <br>Am Sonntag den 24.03.2019 können sich alle Modeverrückten unter euch auf einen tollen Mädelstag freuen, Schnäppchen schlagen, trödeln, Accessoires stöbern, Designerstücke und Raritäten shoppen und jede Menge Handmade Stuff an individuell geschmückten Ständen bewundern. </p>



<p>Eintritt für Männer und Kinder bis 12 Jahre kostenlos, für Frauen 3 Euro</p>



<p><strong>Wann?</strong>: Sonntag, 24.03.2019  ab 14 Uhr</p>



<p><strong>Wo?</strong>: Eventarea vom Steigenberger Hotel 3 Mohren, Maximilianstraße 40 in Augsburg</p>



<p><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/02/veranstaltungstipps-maerz-2019/">Veranstaltungstipps März</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Sehnsucht. Musik. Ankunft? &#8211; Ein Karussell der Kulturen</title>
		<link>https://presstige.org/2019/02/sehnsucht-musik-ankunft-ein-karussell-der-kulturen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Laura Schwetz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Feb 2019 09:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[integration]]></category>
		<category><![CDATA[international]]></category>
		<category><![CDATA[klassisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein typischer Abend unter der Woche: man kommt nach Hause, packt vielleicht gerade das Essen aus, das man sich auf dem Heimweg noch eben vom Chinesen geholt hat und macht es sich vor dem Fernseher bequem. Was sind die ersten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/02/sehnsucht-musik-ankunft-ein-karussell-der-kulturen/">Sehnsucht. Musik. Ankunft? &#8211; Ein Karussell der Kulturen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein typischer Abend unter der Woche: man kommt nach Hause, packt vielleicht gerade das Essen aus, das man sich auf dem Heimweg noch eben vom Chinesen geholt hat und macht es sich vor dem Fernseher bequem. Was sind die ersten Bilder, die über den Bildschirm flimmern? Ein Tatsachenbericht in einer aufklärerischen, öffentlich-rechtlichen Enthüllungssendung, oder einfach schlicht die Tagesthemen? Die Chancen stehen gut, dass der Beitrag sich mit einem Thema beschäftigt, welches die Aufmerksamkeit der Gesellschaft dieser Tage wie kaum ein anderes auf sich zieht, sei es bei Wahlen, kriminellen Zwischenfällen oder simpel bei sozialem Engagement: Migration, Einwanderung und der damit verbundenen Integration. Ein polarisierendes Thema, umso mehr polarisierende Meinungen darum herum. Hier spaltet sich alles in zwei Lager, nämlich die Menschen, welche dafür und jene, die dagegen sind und den damit einhergehenden Pauschalisierungen und Anfeindungen des jeweils gegnerischen Lagers. Lässt man Politik, Mentalität und Religion einmal außer Acht, ist alles, was unter dem Strich bleibt, ein Haufen Menschen, die vor diversen Ursachen fliehen und hoffen, bei uns ein Asyl zu finden, aus welchen Gründen dies in den einzelnen Fällen auch immer motiviert sein mag. Menschen, die ebenfalls gerne kochen, einen Spaziergang im Stadtpark unternehmen oder kreativ tätig sind. Summa summarum also wie du und ich.</p>
<p>Bleiben wir bei der Kunst: genau diese Spate der Kommunikation, welche ohne Worte verständlich ist, haben sich die Initiatoren zweier Musikabende zu Nutzen gemacht, in denen die Völkerverständigung, das Ankommen, der Abbau von Vorurteilen und die Kunst der Flüchtlinge im Fokus standen.</p>


<p>Unter dem Titel „Sehnsucht. Musik.
Ankunft. Ein Konzert der Kulturen“ fand an den Abenden des 07.02.
und des 08.02.2019 im Schloss Nymphenburg, München, eine
musikalische Soiree statt, die partiell von künstlerischen, sowie
kulinarischen Elementen begleitet wurde.</p>



<p>Das musikalische Programm glich einer
internationalen Palette: Lieder aus Frankreich, Deutschland,
Afghanistan, Griechenland, Ägypten und weiteren Ländern wurden zum
Besten gegeben, wobei ein entscheidender Teil der gesanglichen
Darbietung auf die Sängerin und Kulturaktivistin Cornelia Lanz,
sowie dem Harmoniumspieler und politischen Liedermacher Pouya Raufyan
entfällt. Kleinere Musikstücke wurden von den beiden syrischen
Schwestern Wissam Kanaieh und Walaa Kanaieh interpretiert.</p>



<p>Die Begleitung war ebenfalls
internationalen Ursprungs: das Instrumentalensemble, welches von
einem europäischen Orchester gebildet wurde und in einer musischen
Einheit zu spielen verstand, dass den meisten Zuschauern die
Beseeltheit im Gesicht anzusehen war, bestand aus bekannten hiesigen
Instrumenten, wie Kontrabass (Thomas Hille), Violine (Albert
Ginthör/Ludwig Hahn), Violoncello (Hans Peter Besig) oder Viola
(Marianne Venzago).</p>



<p>Den exotischen Touch, der in der Tat
einmal etwas Neues darstellte, was man nicht häufig auf deutschen
Bühnen sieht, vor allem im Hinblick auf ein Konzert, in welchem auch
Klassische Stücke von Verdì oder Schubert gespielt wurden, 
verliehen verschiedene Ouds (Abathar Kmash), eine Art arabischer
Laute, die Tabla, eine Beckentrommel, (Said Hashemi) und das
Harmonium (Pouya Raufyan).</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="531" height="800" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/komf9o9f9rP-TOpizUk8-e1550620005856.jpg" alt="" class="wp-image-10784" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/komf9o9f9rP-TOpizUk8-e1550620005856.jpg 531w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/komf9o9f9rP-TOpizUk8-e1550620005856-266x400.jpg 266w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /><figcaption>Die Oud, virtuos gespielt von Abathar Kmash    (c) Julia Dreisbach</figcaption></figure>



<p>In Kooperation mit dem Dam Badida Chor
der LMU München unter musikalischer Leitung von Andreas Kowalewitz
war das gemeinsame Projekt vom Deutschen Forum für Kunst- und
Theaterkultur e.V., dem Department Kunstwissenschaften der LMU und
des Vereins Zukunft Kultur e.V. ein mit viel Herz vorbereitetes
Konzert, das sich mühte, mit Emotion und Talent Verständnis und
Verständigung für die Geflüchteten zu schaffen, was mit Erfolg
gekrönt war, allerdings auf Kosten der Atmosphäre der Kunst an
jenem Abend ging.</p>



<p>Am Rande der Veranstaltung, sowie zu
Beginn und in der Pause wurde Kunst ausgestellt, darunter Acryl,
Ölbilder und Drucke, die die Erfahrungen und Gefühle der Künstler
mit brutalen Regimen oder der Flucht darstellten (Mohammad Eldae /
Salomon Musanak Niclaus / Madina Muslieva), nebenbei wurden arabische
Leckereien, wie Böreck und Baklava verkauft, die von den Eltern
einer Teilnehmerin gebacken.</p>



<p>Wer mit der Erwartung anreiste, ein
Klassisches Konzert mit internationaler Besetzung zu sehen, war hier
in der Tat etwas falsch.</p>



<p>Mit der neu arrangierten Adaption
mancher europäischer Klassiker, die stellenweise in Arabisch
übersetzt wurden, trauten sich die Organisatoren etwas Neuartiges
zu, was wahrscheinlich bisher recht selten auf deutschen Bühnen zu
sehen war. Sie brachten etwas an den Mann, was durchaus zu genießen
und interessant anzusehen war, doch gleichzeitig ein gesondertes
Publikum benötigt.</p>



<p>Eine willkommene Abwechslung stellten die arabischen Instrumente und Gesang dar, welche für westliche Ohren exotisch und auch schön klangen, nur fehlte hierbei die Balance.</p>



<p>Eine gelungene Mischung aus
europäischer und Arabischer Musikkultur sollte präsentiert werden,
war in gewisser Weise auch meistens vorhanden, doch lag der Fokus
sehr auf dem arabischlastigen Teil der Darbietung.</p>



<p>In manchen Momenten wirkte der Fokus
auf die Geflüchteten, ihren Hintergrund, ihre Geschichten &#8211;  welche
natürlich präsentiert und vorgestellt werden sollten &#8211; fast schon
inszeniert, da dieser manchmal höchst (beinahe schon zu) emotional
und überschwänglich, irgendwann vor jedem Musikstück durch eine
neue Anmoderation bedacht wurde, um diesen Sänger oder jene
Geschichte noch schnell in der Vorstellung unterzubringen, was sich
ziemlich negativ auf den flüssigen Ablauf der Soiree auswirkte.</p>



<p>Hier und da hätte es dem Programm gut
getan die reine Kunst für sich sprechen zu lassen, anstatt alles in
mehrfacher Ausführung zu schildern, weswegen das Publikum eigentlich
auch dort war.</p>



<p>Das Hauptmotiv des Abends war die
Kunst, speziell aber die Musik, als ein Medium, das (fremde) Kulturen
miteinander verbindet, wobei es gerade hier weniger oder gar keiner
Worte bedarf, um sich über Sprachbarrieren hinweg zu verständigen.
Es hätte gut daran getan, gerade diesem Leitmotiv mehr
Aufmerksamkeit zu schenken oder es gar mehr in den Fokus zu rücken,
weil sich ja gerade hierin eine Hauptaussage befindet, die die
Zuschauer mit nach Hause nehmen sollten.</p>



<p>Im Resümee lasse ich sehr relativ schönen Abend mit einem emotionalen und horizonterweiternden Konzert revue passieren, der allerdings hier und da einige (inhaltliche) Schwächen aufweist, gerade im Bezug auf das Programm und dessen Ablauf.</p>



<p>Dieser hätte um einiges fließender sein können, gerade die Anmoderationen. Das Publikum wurde nicht Zeuge einer kameradschaftlichen, verbindenden Anstimmung zu den Musikstücken, sondern einer inszeniert wirkenden Präsentation, die manchmal nicht ganz wusste, wo es besser gewesen wäre, einige Details fallen zu lassen, die so ganz sicher interessant und schockierend sind, allerdings dem Konzert als solches rein gar nichts gaben. Weniger wäre hier mehr gewesen.</p>



<p>Dies gilt auch für die Anmoderation
selbst, die oftmals sehr gekünstelt war und man nicht ganz wusste,
ob man in einem Konzertsaal oder Theater sitzt. Emotion ist gut und
trägt Geschichten, ganz klar, doch wurde dem Kitsch hier einige male
zu viel Raum gegeben, was eher kontraproduktiv war.</p>



<p>Ich kam in erster Linie, um Kunst zu
bestaunen, schöne Musik live zu hören und Impulse, sowie
Inspiration mitzunehmen, was ich bekam, war im großen und ganzen
das, allerdings nicht so, wie man es vorher erwartet hätte.</p>



<p>Die musikalischen Künstler waren gut,
jeder für sich, sowohl an den Instrumenten, als auch im Hinblick auf
den Gesang. Besonders hervorzuheben ist hier allerdings das
Instrumentalensemble, das einfach nicht nur wunderbare Musik gemacht
hat, sondern auch mit einem harmonischen Ensemble schön anzusehen
und ein wahrer Augenschmaus war. 
</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="531" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/hUo8oUCXDSw_iwaakQ0u.jpg" alt="" class="wp-image-10785" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/hUo8oUCXDSw_iwaakQ0u.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/hUo8oUCXDSw_iwaakQ0u-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/02/hUo8oUCXDSw_iwaakQ0u-768x510.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption>Das internationale Orchester ins Spiel vertieft   (c) Julia Dreisbach</figcaption></figure>



<p>Eine besonders ästhetische Spielweise besaß hier Thomas Hille, der den Kontrabass anscheinend nicht wie ein Instrument, sondern eher als einen alten Freund versteht, den er schon ein gesamtes Leben hindurch kennt und ebenso liebkost.</p>



<p>Die Kunst im Foyer war ein interessanter Anhaltspunkt und nett anzusehen, passte jedoch nicht zu einem hochtrabenden Klassischen Konzert, sondern eher zu einem Kleinkunstabend, dennoch war es schön, ausländische Künstler in Verbindung mit ihren zu Leinwand gebrachten Geschichten zu erfahren, die außerhalb des standardisierten Fokus liegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/02/sehnsucht-musik-ankunft-ein-karussell-der-kulturen/">Sehnsucht. Musik. Ankunft? &#8211; Ein Karussell der Kulturen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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