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	<title>online-uni Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Was bringt das neue Online-Semester?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Reile]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2020 09:00:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In diesen unsicheren Zeiten kann niemand mit absoluter Sicherheit sagen, wie das Studieren im Winter aussehen wird. Welche Erwartungen haben die Studierenden an das kommende Semester, vor welchem Entwicklungen haben sie Angst? Einige von ihnen haben mit presstige darüber gesprochen, wie sich das Wintersemester vorstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/10/was-bringt-das-neue-online-semester/">Was bringt das neue Online-Semester?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-10-26_12-36-42-1024x473.jpg" alt="" class="wp-image-15783" width="630" height="290" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-10-26_12-36-42-1024x473.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-10-26_12-36-42-300x139.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-10-26_12-36-42-768x355.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-10-26_12-36-42.jpg 1280w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption><em>Home Office &#8211; So oder so ähnlich wird im Herbst der Arbeitsplatz von vielen Studis in Augsburg aussehen <br>(© Lara Reile)</em></figcaption></figure>



<p>Das kommende Semester soll hybrid werden. Das klingt sehr futuristisch und zukunftsorientiert, bedeutet aber laut Uni Augsburg lediglich: „So viel digitale Lehre wie möglich – so viel Präsenzlehre wie fachlich erforderlich“. Tatsächlich verrät der Begriff „hybrid“ wenig Konkretes darüber, auf welche Art und Weise wir im kommenden Wintersemester studieren werden. Fast täglich kommen neue Vorschriften und Regeln hinzu, abhängig davon, wie das Infektionsgeschehen in Augsburg gerade aussieht. Momentan herrscht Maskenpflicht in allen Gebäuden, dafür hat die Mensa wieder geöffnet und die Bibliothek erweitert ihre Öffnungszeiten.<br>In diesen unsicheren Zeiten kann niemand mit absoluter Sicherheit sagen, wie das Studieren im Winter aussehen wird. Welche Erwartungen haben die Studierenden an das kommende Semester, vor welchen Entwicklungen haben sie Angst? Einige von ihnen haben mit presstige darüber gesprochen, wie sie sich das Wintersemester vorstellen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Sonja, 21 Jahre, 5. Semester Medien und Kommunikation</strong></h5>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Sonja-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-15791" width="220" height="293" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Sonja-768x1024.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Sonja-225x300.jpeg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Sonja-1152x1536.jpeg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Sonja.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /><figcaption><em>(© Sonja D. )</em></figcaption></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Ich erwarte, dass die Online-Lehre noch besser funktioniert. Viele Dozenten haben zwar die technischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Breakout-Rooms bei Zoom, schon gut genutzt, aber vielleicht kann man das im kommenden Semester noch ausbauen.<br>Ich befürchte aber auch, dass wir am Anfang des Semesters wieder sehr viele Aufgaben bekommen werden, so wie im vergangenen Semester. Da konnten die Dozenten das Arbeitspensum noch nicht richtig einschätzen und wir mussten für jedes Seminar sehr viel vorbereiten. Nachdem wir aber viele Umfragen und Feedbackbögen zum letzten Semester ausfüllen mussten, hoffe ich, dass das jetzt anders ist.<br>Insgesamt freue ich mich aber auf das kommende Semester. Natürlich ist es schade, dass es kein Campus-Leben gibt, aber daran kann momentan niemand etwas ändern. Aber ich freue mich auf die kleinen Seminare, in denen man mit den Kommilitonen reden kann und wenn alle ihre Kamera an haben, hat man hoffentlich wirklich das Gefühl, in einem Seminarraum zu sitzen und einen fruchtbaren Austausch zu haben.“</p></blockquote>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Robin, 21 Jahre, 5. Semester Wirtschaftsingenieurwesen</strong></h5>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Robin-edited.jpeg" alt="" class="wp-image-15818" width="211" height="328" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Robin-edited.jpeg 922w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Robin-edited-193x300.jpeg 193w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Robin-edited-657x1024.jpeg 657w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Robin-edited-768x1196.jpeg 768w" sizes="(max-width: 211px) 100vw, 211px" /><figcaption><em>(© Robin W.)</em></figcaption></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-default is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p><strong>„</strong>Meine Erwartungen für das neue Semester sind eigentlich positiv, weil ich finde, dass es im letzten Semester ziemlich gut gelöst wurde. Vor allem, weil die Uni jetzt durch die verlängerten Semesterferien noch mehr Zeit hatte, die Online-Lehre nochmal zu verbessern. Meine Angst ist eher, dass ich zu wenig für die Uni tue, weil es bei manchen Veranstaltungen keine Live-Übertragung gibt, sondern Aufzeichnungen, die man anschauen kann, wann man will. Das lässt man schnell mal schleifen bis zur Klausurenphase und dann ist es ziemlich viel auf einmal. Aber eigentlich fand ich es im letzten Semester auch gut, dass man sich die Vorlesungen vor der Klausur nochmal anschauen konnte und sich damit gut auf die Prüfungen vorbereiten.<br>Man vermisst es im Online-Semester, die Leute aus dem eigenen Studiengang zu sehen und mit ihnen auch außerhalb der Vorlesungen auf dem Campus Zeit zu verbringen. Ein Freund von mir wohnt zum Beispiel in einer anderen Stadt und kommt jetzt für das Wintersemester gar nicht nach Augsburg. Es spielt sich halt alles daheim ab.“</p></blockquote>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-05-18_07-01-11-1024x769.jpg" alt="" class="wp-image-15815" width="468" height="351" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-05-18_07-01-11-1024x769.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-05-18_07-01-11-300x225.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-05-18_07-01-11-768x577.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/photo_2020-05-18_07-01-11.jpg 1280w" sizes="(max-width: 468px) 100vw, 468px" /><figcaption><em>Zoom und Laptop gehören inzwischen zum Studierenden-Alltag<br>(© Lara Reile)</em><br></figcaption></figure></div>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Paula, 21 Jahre, 3. Semester Global Business Management</strong></h5>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>&#8220;Ich erwarte, dass es für mich im kommenden Semester etwas einfacher wird, weil ich jetzt schon weiß, worauf ich mich einlasse mit dem Online-Semester. Jetzt kann man besser vorbereitet in das Semester gehen und weiß, was man persönlich anders machen muss und ändern kann. Bei uns an der WiWi-Fakultät finden alle Veranstaltungen online statt und ich habe letztes Semester schon gemerkt, dass es mir zu Hause schwerfällt, mich den ganzen Tag an den Schreibtisch zu setzen und etwas für die Uni zu machen. Das ist viel leichter, wenn man zur Uni fährt, dort Vorlesungen hat, den ganzen Tag arbeitet und dann nach Hause kommt und entspannen kann, weil alles für die Uni erledigt ist. Außerdem wohne ich in einer 5er-WG, da ist natürlich immer ziemlich viel Ablenkung. <br>Mir persönlich sind im letzten Semester auch die Sprachkurse online sehr schwergefallen. Wir hatten nur zwei Zoom-Meetings mit jeweils 45 Minuten in der Woche und das ist natürlich deutlich weniger Zeit, als man normalerweise in einer Präsenz-Veranstaltung hätte, um die Sprache zu lernen. Das war relativ schwer für mich, mir Spanisch selbst beizubringen und bei der Sache zu bleiben.<br>Ich hoffe, dass es insgesamt in diesem Semester besser läuft, vor allem, weil Bib und Mensa wieder offen haben – das ist sehr gut für uns Studenten, weil man dann vielleicht wieder ein bisschen Campus-Leben hat.&#8221;<br><br></p></blockquote>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/DSC_0486-1-rotated.jpeg" alt="" class="wp-image-15801" width="382" height="571" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/DSC_0486-1-rotated.jpeg 428w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/DSC_0486-1-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption><em>Oft weiß man erst, was man hatte, wenn es nicht mehr da ist &#8211; die Mensa wird von vielen Studis vermisst.<br>(© Balthasar Zehetmaier)</em></figcaption></figure></div>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>Laurin, 22 Jahre, 6. Semester Wirtschaftsingenieurwesen </strong></h5>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Laurin-edited.jpeg" alt="" class="wp-image-15797" width="194" height="295" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Laurin-edited.jpeg 786w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Laurin-edited-197x300.jpeg 197w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Laurin-edited-673x1024.jpeg 673w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/Laurin-edited-768x1169.jpeg 768w" sizes="(max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption><em>(© Laurin H.)</em></figcaption></figure></div>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>„Mein kommendes Semester wird voraussichtlich nur online stattfinden, was ich sehr schade finde, weil das Uni-Leben für mich nicht nur Vorlesungen und Übungen sind, sondern das Ganze drum herum auch dazu gehört – über den Campus laufen, Leute treffen und gemeinsam in der Mensa sitzen. Natürlich läuft das alles aus gutem Grund so ab, aber wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich mir wünschen, dass das Semester in Präsenz stattfinden könnte.<br>Im letzten Semester war es für viele Lehrstühle vermutlich noch eine Herausforderung, die Online-Lehre sinnvoll und praktisch zu gestalten. Ich hatte Fächer, in denen das bereits super lief, aber auch Veranstaltungen, bei denen man mit dem Lernen nicht mehr hinterhergekommen ist. Wenn Aufzeichnungen von Vorlesungen und Übungen hochgeladen wurden, war das hilfreich, aber das war nicht immer der Fall. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Lehrstühle daraus gelernt haben und auch auf das Feedback der Studierenden gehört haben. <br>Ich sehe aber auch eine große Chance darin, dass Uni-Leben und die ganzen Vorgänge zu digitalisieren. Das ist sowieso überfällig gewesen, auch an der Uni Augsburg. Natürlich möchte ich, dass im kommenden Sommersemester wieder Normalität einkehrt. Aber selbst dann hat es sich auf jeden Fall rentiert, Energie in ein besseres Online-Angebot zu investieren, weil man einen Teil der Angebote wie Aufzeichnungen von Vorlesungen ja trotzdem aufrechterhalten kann.<br>Meine Sorge ist vor allem, dass ich jemand bin, der zu Hause nicht so gut lernen kann. Mir fällt das schwer, in meinem Zimmer, in dem ich auch schlafe und esse, den ganzen Tag zu arbeiten. Ich lenke mich dann lieber anderweitig ab – so sauber wie in der letzten Prüfungsphase war mein Zimmer wahrscheinlich noch nie. Deswegen hoffe ich, dass die Bib offenbleibt. <br>Für die Erstsemester ist die Situation nochmal bescheidener. Die ziehen in eine neue Stadt zum Studieren und verpassen so viel: Freunde finden, Partys machen, Leute im Park treffen… Für die ist es wahrscheinlich nochmal schwerer, Fuß zu fassen hier. Es wäre schön, wenn die Uni sich da gut drum kümmert, dass die Erstis trotzdem Anschluss finden in Augsburg.&#8221;</p></blockquote>



<p>Insgesamt blicken die Studierenden recht zuversichtlich auf das kommende Semester. Die meisten wissen inzwischen, wie sie sich auf die veränderte Situation einstellen müssen und was ihnen eher schwer beziehungsweise  leicht fällt beim Online-Lernen. Das fehlende Campus-Leben ist allerdings kaum zu ersetzen. Auch wenn die Mensa und die Bibliothek momentan wieder geöffnet haben, gibt es keine Garantie dafür, dass es das ganze Semester so bleiben wird. Dabei haben viele Studis erzählt, dass besonders die Bib für sie als Ort zum Lernen wichtig ist. Denn zu Hause können sie sich häufig nur schlecht auf ihren Lernstoff konzentrieren, weil zu viel Ablenkung lockt.<br>Sorgen machen sie sich auch um die neuen Erstis. Wie die den Start in ihre Uni-Karriere erleben, darüber wird in einige Wochen presstige-Autorin Anne berichten. <br>Wer mehr darüber wissen möchte, wie die Universität Augsburg das kommende Semester plant, kann sich unter <a href="https://assets.uni-augsburg.de/media/filer_public/b2/ce/b2ce93cd-bc44-4132-a633-1999dfca08c5/rahmenbedingungen_eckpunkte_lehre_wise_2020-21.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehrplanung WiSe 2020/21 </a>informieren. Die Uni verschickt zudem regelmäßig einen Newsletter mit den neuesten Änderungen per Mail.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/DSC_0485-rotated.jpeg" alt="" class="wp-image-15800" width="380" height="570" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/DSC_0485-rotated.jpeg 428w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/10/DSC_0485-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /><figcaption><em>Die meisten Studis freuen sich schon drauf, den Campus wieder zu besuchen.<br>(© Balthasar Zehetmaier)</em></figcaption></figure></div>



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</div>



<p></p>
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		<title>Interviews mit Studenten der Uni Augsburg</title>
		<link>https://presstige.org/2020/07/interviews-mit-studenten-der-uni-augsburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Charlotte Theis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2020 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Uni feiert ihr 50-jähriges und wir haben die Jubiläumswoche zum Anlass genommen, um das Uni-Leben mal aus Sicht der Studenten zu beleuchten. Deswegen haben wir sechs Studenten zu ihrem Leben hier in Augsburg befragt. Gerade zur Corona-Zeit, fehlt dann...</p>
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<p class="has-very-light-gray-background-color has-background"><strong>Unsere Uni feiert ihr 50-jähriges und wir haben die Jubiläumswoche zum Anlass genommen, um das Uni-Leben mal aus Sicht der Studenten zu beleuchten. Deswegen haben wir sechs Studenten zu ihrem Leben hier in Augsburg befragt.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="769" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-15.06.09-1024x769.jpeg" alt="" class="wp-image-15208" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-15.06.09-1024x769.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-15.06.09-300x225.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-15.06.09-768x577.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-15.06.09-1536x1154.jpeg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-15.06.09.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-very-light-gray-background-color has-background">Gerade zur Corona-Zeit, fehlt dann doch das typische „Uni-Feeling“ &#8211; schließlich sind viele Dinge nicht mehr möglich: Unbeschwert mit Kommilitonen quatschend über das Uni-Gelände schlendern, sich über die Country Potatoes in der Mensa freuen oder sich in einer überfüllten Bib über Büchern den Kopf zerbrechen… Dieses Lebensgefühl, das irgendwo zwischen vollgekritzelten Karteikarten und langen Nächten in der Maxstraße schwebt, wollen wir euch mit diesem Artikel ein Stück weit nach Hause bringen. Für die ganze Ladung Uni-Nostalgie könnt ihr die Fragen ja gerne in euren Gedanken mitbeantworten!</p>



<p class="has-vivid-cyan-blue-color has-text-color"><em><strong>Also viel Spaß mit den Interviews und Happy 50th Birthday liebe Uni!! </strong></em></p>



<p><strong>FRAGE 1: Auf einer Skala von 1 bis 10, wie zufrieden bist du mit deinem Studiengang und hast du schon einmal aus Frust überlegt, einfach alles hinzuschmeißen?</strong></p>



<p>„Ich bin so bei einer 7 weil ich das Gefühl habe, dass ich in meinem Studium nicht so wirklich viel sinnvolles lerne und nicht so gut auf die Berufswelt vorbereitet werde. In Musik ist das noch besser als in Mathe und wegen Mathe hatte ich auch tatsächlich schon öfter den Gedanken alles hinzuschmeißen, denn da für eine Klausur zu lernen, bringt viel Frust mit sich! (lacht)“ – <em>Johanna, studiert Realschullehramt im 6. Semester (Hauptfächer: Musik und Mathe)</em></p>



<p>„7 von 10 Punkten! Wenn dann habe ich höchstens mal überlegt ein Semester Pause einzulegen, weil bei mir neben dem Studium gerade alles sehr stressig ist.“ – <em>Thomas, studiert Mathe im 1. Mastersemester</em></p>



<p>„Ich bin so 7 bis 8 zufrieden und ich war natürlich schon des Öfteren frustriert. So richtig überlegt alles hinzuschmeißen, habe ich ehrlich gesagt aber noch nicht, da das Stresslevel von meinem Studiengang immer relativ überschaubar war. Dadurch, dass alles über Hausarbeiten läuft und nicht über Prüfungen, war immer alles gut machbar!<a> – </a><em>Thesi, studiert internationale Literatur im 4. Mastersemester</em></p>



<p><strong>FRAGE 2: Hast du einen Lieblingsplatz an der Uni? Du kannst gerne auch deinen Geheimtipp teilen!</strong></p>



<p>„Meinen Lieblingsplatz an der Uni möchte ich lieber nicht verraten, weil der soll ja geheim bleiben und wenn der so überlaufen ist und ein studentischer Massentourismus stattfindet, dann hat glaub ich niemand was davon.“ – <em>Leo, studiert Medien und Kommunikation im 2. Semester</em></p>



<p>„Ich mag diese Bank unter der Trauerweide am See total gerne! Die ist aber auch oft besetzt, deswegen bekomme ich da leider nicht immer einen Platz, wenn ich mal entspannen möchte. Und von den Musikleuten haben wir einen Fachschaftsraum, was ganz cool ist, weil man da dann auch sein Zeug hat und da bin ich dann auch oft. Das Musikgebäude hat auch eine kleine Dachterrasse und vor allem an Tagen mit nicht so vielen Vorlesungen, kann man da gut chillen.“ – <em>Johanna, studiert Realschullehramt im 6. Semester (Hauptfächer: Musik und Mathe)</em></p>



<p>„Mein Lieblingsort ist der Unisee, weil er perfekt ist, um im Sommer einen kleinen Spaziergang zwischen dem Uni-Alltag zu machen.“ – <em>Thomas, studiert Mathe im 1. Mastersemester</em></p>



<p><strong>FRAGE 3: Wo findet man dich an der Uni denn am wahrscheinlichsten?</strong></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile is-image-fill" style="grid-template-columns:32% auto"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-00.00.39.jpeg);background-position:71% 53%"><img loading="lazy" decoding="async" width="727" height="568" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-00.00.39.jpeg" alt="" class="wp-image-15174 size-full" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-00.00.39.jpeg 727w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-00.00.39-300x234.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-15-at-00.00.39-280x220.jpeg 280w" sizes="(max-width: 727px) 100vw, 727px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>„Hypothetisch gesprochen, für eine Corona-freie Zeit, findet man mich traurigerweise wahrscheinlich in der Sozialwissenschaftsbibliothek im ersten Stock, im Bereich vom öffentlichen Recht. Da hat man immer Sonne und kann gut Leute beim vorbeigehen beobachten. Da mein Studium sehr Bib-lastig ist, verbringe ich dort statistisch gesehen am meisten Zeit.“ – <em>Steffi, studiert Jura im 4. Semester</em></p>
</div></div>



<p>© <em>Steffi Pausch</em></p>



<p>„Man findet mich am wahrscheinlichsten an den CIP-Pools oder in der Mensa.“ – <em>Robin, studiert Informatik im 2. Semester</em></p>



<p>„Wenn ich an der Uni bin, bin ich meistens an der alten Cafete anzutreffen. Wenn es darum geht, irgendwelche Aufgaben zu machen oder etwas vorzubereiten, bin ich eigentlich immer da und trinke Kaffee!“ – <em>Thesi, studiert internationale Literatur im 4. Mastersemester</em></p>



<p><strong>FRAGE 4: Wenn du für dein restliches Studentenleben nur noch ein Mensagericht essen dürftest, welches wäre es?</strong></p>



<p>„Asia mit Reis, weil es doch etwas abwechslungsreich ist. Ein Kumpel von mir hat mal über drei Monate in der Uni und privat nur Asia gegessen. Wenn er das so lange durchhält, kann das ja keine so schlechte Wahl sein.“ <em>– Thomas, studiert Mathe im 1. Mastersemester</em></p>



<p>„Das wären diese Pommes die so in der Mitte gefaltet sind… Ich glaube die heißen Country-Fries. Auf jeden Fall die mit Ketchup!“ – <em>Johanna, studiert Realschullehramt im 6. Semester (Hauptfächer: Musik und Mathe)</em></p>



<p>„Ich bin ehrlich gesagt selten in der Mensa, weil ich oft wenn dann erst nachmittags Uni habe und dann Heim fahre zum Essen. Deswegen habe ich nicht so wirklich ein Lieblingsgericht aber ich finde die Schokoladenmousse-Nachspeisen immer ganz geil.“ – <em>Thesi, studiert internationale Literatur im 4. Mastersemester</em></p>



<p><strong>FRAGE 5: Kommen wir zum Thema Studentenleben: Wo lässt es sich in Augsburg am besten feiern?</strong></p>



<p>„Wahrscheinlich vertrete ich da eine Mindermeinung, was mir bewusst ist (lacht) aber ich mag am liebsten das Ostwerk. Das finde ich einfach am coolsten, selbst wenn es von der Lage her etwas weiter weg ist. Das Preis-Leistungsverhältnis ist einfach nicht zu toppen!“ – <em>Steffi, studiert Jura im 4. Semester</em></p>



<p>„Meiner Meinung nach im Murphys Law!“ – <em>Robin, studiert Informatik im 2. Semester</em></p>



<p>„Was das Feiern gehen betrifft, bin ich hauptsächlich in Bars unterwegs. Ich mag das Bobs total gerne oder auch das Murphys. Und wenn ich mal tanzen möchte, dann bin ich meistens im Lamm oder in der Rofa, da kann man sehr entspannt tanzen.“ – <em>Thesi, <em>studiert internationale Literatur im 4. Mastersemester</em> &nbsp;</em></p>



<p><strong>FRAGE 6: Wenn du für einen Tag PräsidentIn an der Uni Augsburg wärst, was würdest du verändern oder verbessern?</strong></p>



<p>„Ich würde mich dafür einsetzen, dass Räume auch bis nach 22 Uhr gebucht werden können.“ –<em> Thomas, studiert Mathe im 1. Mastersemester</em></p>



<p>„Als Präsident der Uni Augsburg &#8211; auch wenn es nur für einen Tag wäre – würde ich auf jeden Fall anordnen, dass das D-Gebäude umfassend saniert und renoviert wird, damit es endlich diesen hässlichen 70er Jahre Look hinter sich lassen kann!“ – <em>Leo, studiert Medien und Kommunikation im 2. Semester</em></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-image-fill" style="grid-template-columns:auto 24%"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-10.21.10.jpeg);background-position:45% 28.999999999999996%"><img loading="lazy" decoding="async" width="709" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-10.21.10.jpeg" alt="©presstige" class="wp-image-15140 size-full" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-10.21.10.jpeg 709w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-10.21.10-208x300.jpeg 208w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>„Puh also als Präsidentin würde ich schauen, dass die Natur weiterhin erhalten bleibt, denn ich finde das macht voll den Charme des Campus aus! Was vielleicht auch noch ein bisschen fehlt am Campus, ist eine Chill-out-Area wo man mit Freunden entspannt sitzen kann. Also dass dann drinnen noch Sofas und Sessel sind, das fände ich sehr cool!“ – <em>Johanna, studiert Realschullehramt im 6. Semester (Hauptfächer: Musik und Mathe)</em></p>
</div></div>



<p class="has-text-align-right">© Johanna Panizzi</p>



<p><strong>FRAGE 7: Wieso hast du dich dafür entschieden hier zu studieren oder in anderen Worten: Was macht Augsburg als Stadt für dich aus?</strong></p>



<p>„Witzigerweise habe ich mich nur für Augsburg entschieden, weil ich nicht nach München wollte, eine neue Stadt kennenlernen wollte und weil es den Studiengang, den ich ursprünglich studieren wollte, nur in Augsburg gab. Mittlerweile macht Augsburg für mich aus, dass es groß genug ist, um jeden Tag etwas Neues zu entdecken und neue Menschen kennenzulernen aber trotzdem klein genug, um immer wieder bekannte Gesichter wiederzusehen!“ –<em> Thesi, studiert internationale Literatur im 4. Mastersemester</em></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-image-fill" style="grid-template-columns:auto 24%"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-19.52.37-768x1024.jpeg);background-position:59% 41%"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-19.52.37-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-15175 size-full" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-19.52.37-768x1024.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-19.52.37-225x300.jpeg 225w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/WhatsApp-Image-2020-07-14-at-19.52.37.jpeg 972w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>„Ich komme aus dem Landkreis Augsburg. Deshalb konnte ich so viele Bekanntschaften weiterhin aufrechterhalten. Außerdem finde ich es cool, dass die Uni Augsburg als Campusuni an einem Ort gebündelt ist.“ – <em>Thomas, studiert Mathe im 1. Mastersemester</em></p>
</div></div>



<p class="has-text-align-right">© Thomas Hirschmüller</p>



<p>„Ich hab mich dazu entschieden in Augsburg zu studieren, weil ich einerseits viel gutes über die Uni und die Stadt gehört habe und andererseits weil der Bewerbungsvorgang so problemlos und schnell funktioniert hat und ich mich auch aus der Ferne einschreiben konnte.“ – <em>Leo, studiert Medien und Kommunikation im 2. Semester</em></p>



<p><strong>FRAGE 8: Wir feiern gerade das Jubiläum der Uni und die momentane Corona-Zeit gehört wahrscheinlich zu einer der größten Herausforderungen der letzten 50 Jahre. Wie hast du die Online-Uni bisher erlebt und hast du etwas besonderes an der Uni vermisst?</strong></p>



<p>„Was ich an der Online-Uni auf jeden fall am blödesten finde ist, dass man seine ganzen Freunde nicht sieht. Ich finde man hat auch viele Studienfreunde, mit denen man sich in der Freizeit normalerweise nicht trifft, wo man es aber dann total genießt, wenn man sich im Uni-Gebäude über den Weg läuft und quatschen kann. Dieses &#8220;Viele-Leute-um-sich-haben&#8221; &#8211; das vermisse ich total! Außerdem merke ich, dass es mir mit der Produktivität viel leichter fällt, wenn ich in der Uni oder in der Bib bin. Zuhause komme ich nicht so in diese Lern-Stimmung rein, deswegen läuft die Uni bei mir gerade eher so nebenher.“ – <em>Johanna, studiert Realschullehramt im 6. Semester (Hauptfächer: Musik und Mathe)</em></p>



<p>„Zur Online-Uni muss ich ehrlich sagen, dass ich es ziemlich beschissen finde! (lacht) Also technisch gesehen funktioniert eigentlich alles ganz gut und es wird auch bestmöglich von der Uni umgesetzt mit Zoom-Sitzungen etc.. Trotzdem ist das Semester für mich kein schönes Semester, weil für mich der komplette soziale Aspekt des Studiums fehlt. Allein die Pausen zwischen den Vorlesungen, in denen man soziale Kontakte pflegt oder die Diskussionen bei Fallbesprechungen fehlen zum Beispiel. Das kann auch nicht durch ein Forum auf DigiCampus ersetzt werden. Das finde ich sehr schade, weil das für mich das schönste am Studium war!“ – <em>Steffi, studiert Jura im 4. Semester</em></p>



<p>„Natürlich habe ich es wie jeder vermisst an der Uni mit Freunden abzuhängen. Insgesamt fand ich aber, dass die Veranstaltungen, die ich dieses Semester gehört habe, sehr gut verlaufen sind. Das hängt aber auch immer von der Motivation der Professoren ab. Von Freunden habe ich da auch schon schreckliche Geschichten gehört. Für mich persönlich war das Coronasemester allerdings sehr problematisch, da mir das selbstständige Arbeiten von zu Hause aus sehr schwerfällt.“ – <em>Thomas, studiert Mathe im 1. Mastersemester</em></p>



<p><strong>FRAGE 9: Und zum Schluss: Beschreibe dein Uni-Leben in drei Worten!</strong></p>



<p><em>Thomas</em> : &#8220;Schlafmangel &amp; Entspannt &amp; Ohrwurm&#8221;</p>



<p><em>Thesi</em> : &#8220;Freunde &amp; Lesen &amp; Kaffee&#8221;</p>



<p><em>Johanna </em>: &#8220;Freunde &amp; Unikum &amp; Musizieren&#8221;</p>



<p><em>Robin</em> : &#8220;Mein soziales Umfeld&#8221;</p>



<p><em>Leo</em> : &#8220;Freunde &amp; Kaffee &amp; Mensa&#8221;</p>



<p class="has-very-light-gray-background-color has-background"><strong>Vielen Dank an alle die mitgemacht haben und noch viel Erfolg bei eurem Studium!</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/07/interviews-mit-studenten-der-uni-augsburg/">Interviews mit Studenten der Uni Augsburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Mein Bett, der Hörsaal – Selbstversuch Online-Uni</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Knopf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2014 09:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[mooc]]></category>
		<category><![CDATA[online-uni]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internet soll das Wissen der Welt zu uns bringen. Allerdings will keiner Wikipedia-Artikel auswendig lernen. Deshalb brauchen wir die Uni im Internet! Eine Vorstellung und einen ersten Test der „massive open online courses“ (MOOCs) gibt es hier. Text: Alexandra...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/selbstversuch-online-uni/">Mein Bett, der Hörsaal – Selbstversuch Online-Uni</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Internet soll das Wissen der Welt zu uns bringen. Allerdings will keiner Wikipedia-Artikel auswendig lernen. Deshalb brauchen wir die Uni im Internet! Eine Vorstellung und einen ersten Test der „massive open online courses“ (MOOCs) gibt es hier.<br />
</b></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC-_1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2211 aligncenter" alt="MOOC _1200px" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC-_1200px.png" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC-_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC-_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC-_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></strong><strong>Text: Alexandra Kiefer, Katharina Knopf, Illustrationen: Marina Schröppel<br />
</strong></h5>
<p>Donnerstagmorgen, 7:25 Uhr, Katharina: Mein Wecker nervt mich schon seit mehreren Minuten, denn ich sollte dringend aufstehen. Draußen ist es dunkel und, wie ich vom warmen Bett aus vermute, auch ziemlich kalt. Der Weg zur Uni für das Seminar um 8:15 Uhr erscheint mir wenig reizvoll. Bestimmt bin ich nicht die Erste, die davon träumt, anstatt zur Uni zu gehen, lieber im Bett zu bleiben, aber Pech gehabt – der Dozent ist eben im Seminarraum und nicht in meiner Studentenbude. Wenn ich doch nur mein Bett in den Hörsaal verwandeln könnte…</p>
<p>Donnerstagnachmittag, 13:30 Uhr, Katharina: Als ich von meinem Traum erzähle, kommt von meiner Freundin Alexandra die typische Antwort: „Darüber habe ich schon etwas gelesen.“ Seit 2010 werden frei zugängliche Uni-Kurse auf mehreren Online-Plattformen angeboten. Der Stoff wird jede Woche in kurze Videos verpackt, passend dazu gibt es gleich im Anschluss Verständnisfragen und Hausaufgaben. Neugierig will ich sofort den Praxistext machen und überzeuge Alexandra davon, mitzumachen.</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3><b>Abschluss aus Harvard, Berkeley oder dem MIT gefällig?</b></h3>
<p>Freitagnachmittag, 14:00 Uhr, Alexandra: Das Projekt Uni 2.0 beginnt. Wir klicken uns durch mehrere Seiten, die MOOCs anbieten. Die meisten sind auf Englisch, seit diesem Herbst bietet aber auch die deutsche Seite <a title="iversity.org" href="https://iversity.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">iversity.org</a> einige Kurse an. Für diese kann man sich übrigens immer noch anmelden; die Zeiträume sind wie bei fast allen anderen Seiten flexibel. Eine Ausnahme stellt <a title="coursera.org" href="https://www.coursera.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">coursera.org</a> dar, weil dort die Kurse zu festen Startzeitpunkten beginnen. Nach einer simplen Anmeldung für den Kurs wird man aber per E-Mail daran erinnert.</p>
<p>Ist man an mathematisch-naturwissenschaftlichen Kursen interessiert, wird man bei <a title="udacity.com" href="https://www.udacity.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">udacity.com</a> fündig. Das Angebot dieser Seite könnte jedoch bald ausgebaut werden. Schließlich gilt der Gründer der letztgenannten Seite, Sebastian Thurn, als Vorreiter und Sprachrohr auf dem Gebiet der MOOCs. Sein offiziell angekündigtes Ziel ist es „die Hochschule zu demokratisieren“ und so Bildung für alle zugänglich zu machen. Dass dabei auch noch höchste Qualitätsansprüche gewahrt bleiben können, zeigt die Plattform <a title="edx.org" href="https://www.edx.org" target="_blank" rel="noopener noreferrer">edx.org. </a>Sie ist aus einer Kooperation des Massachusetts Institutes of Technology (MIT) und Harvard gewachsen. Inzwischen beteiligen sich weitere Unis an dem gemeinnützigen Projekt.</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/KqQNvmQH_YM?rel=0" height="360" width="640" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe> <strong></strong></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Ihr wollt noch mehr über die verschiedenen Anbieter von MOOCs wissen?<br />
Dann hilft euch dieses Video vielleicht weiter.</strong></h5>
<p>Freitagnachmittag, 15:30 Uhr, Alexandra: Die Entscheidung ist gefallen. Katharina folgt ihrem Interesse und beginnt mit <a title="&quot;The Future of Storytelling&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=yAQmzMwhhzY" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;The Future of Storytelling&#8221;</a> auf <a title="iversity.org" href="https://iversity.org/courses/the-future-of-storytelling" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">iversity.org</a>. Und ich &#8220;vergnüge&#8221; mich mit <a title="&quot;Statistics&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=ZF62KhgmNxs#t=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8220;Statistics&#8221;</a> auf <a title="udacity.com" href="https://www.udacity.com/course/st095" target="_blank" rel="noopener noreferrer">udacity.com</a>. Mehr oder weniger freiwillig. Im zweiten Semester hatte ich bereits eine Vorlesung dazu, allerdings weiß ich davon nur noch wenig. Blöd nur, dass ich das alles bald erneut für die Uni brauche, daher der Online-Kurs.</p>
<h3><b>Die ersten Eindrücke aus Storytelling und Statistics</b></h3>
<p>Samstagnachmittag, 14:00 Uhr, Katharina: Mein Kurs „The Future Of Storytelling“ wird zwar von Lehrenden und Studenten der Uni in Potsdam gedreht, aber auf Englisch abgehalten. Um die <a title="Internetsprache" href="http://presstige.org/2014/01/sprache-internet-chat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Internetsprache </a>kommt man also auch auf iversity.org nicht ganz herum, was für mich glücklicherweise kein Problem ist. Und zur Not gibt es häufig sogar Untertitel.</p>
<p>Da ich mich selber regelmäßig kreativen Schreibarbeiten widme, denke ich, ein wenig Theorie dahinter dürfte nicht schaden. Also beginne ich sofort, enthusiastisch die ersten Videos zu schauen, praktischerweise von meinem Bett aus. Die Dozentin, die eher den Eindruck einer Studentin macht, erklärt, worum es geht. Außerdem unterstreicht sie ihre Worte gleich mit Interviewauszügen verschiedener berühmter Erzähler wie beispielsweise Cornelia Funke.</p>
<p>Die Videos sind gut gemacht und es werden viele Beispiele verwendet, was sich für das Thema besonders gut anbietet. Allerdings bekomme ich nach einiger Zeit das Gefühl, zu viel Input schadet dem Output und nimmt dem Ganzen den Zauber. Aber das ist wohl dem Fach und meiner persönlichen Wahrnehmung geschuldet. Trotzdem lerne ich einige interessante Dinge und bekomme Denkanstöße in Richtungen, die ich sonst nicht verfolgt hätte.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC_zwischen-den-Texten.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2212" alt="MOOC_zwischen den Texten" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC_zwischen-den-Texten.png" width="1201" height="454" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC_zwischen-den-Texten.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC_zwischen-den-Texten-400x151.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/MOOC_zwischen-den-Texten-1024x387.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></p>
<p>Sonntagmittag, 12:00 Uhr, Alexandra: Statistik, mal wieder. Der Anfang ist vielversprechend. Meine Dozentin Katie beginnt mir den Zweck statischer Auswertungen zu erklären und das in verständlichem Englisch, begleitet von einfachen Zeichnungen und Notizen. Da die Studenten auf ihre Fragen nicht sofort antworten können, bittet sie im Video Passanten in einer Straßenumfrage um kreative Antworten.</p>
<p>Kreativer jedenfalls als stattdessen virtuelle Kreuzchen zu setzen; das darf ich nach fast jedem Video machen. Direkt danach wird<b> </b>alles in einem weiteren Video erklärt. Das ist sehr gut, da ich bei manchen Fragen nur raten kann. Manchmal folgt gleich die nächste Frage und das darauf folgende Antwort-Video ist nur zehn Sekunden lang. Als ich auf ein Kapitel mit 70 Videos stoße, hilft diese Erkenntnis, um nicht gleich zu flüchten. Komisch, dabei bin ich in der Uni doch längere Zuhörzeiten gewohnt. Dafür habe ich online keine Angst, falsche Antworten abzugeben – anders als im Hörsaal. Die Quizrunde zum Abschluss eines jeden Kapitels lässt sich deshalb gut bewältigen, auch wenn die Fragen knackiger werden und die Erklärungen hier fehlen. Zur Not schafft das Kursforum Abhilfe.</p>
<h3><b>Unser Fazit einen Monat später</b></h3>
<p>Mittwochabend, 20:20 Uhr, Katharina: Erst eine Pause, dann keine Zeit und schließlich fast vergessen: den Online-Kurs regelmäßig weiterzumachen, fällt schwer. Da macht es mir die Uni wesentlich einfacher als mein Bett: Bin ich erst einmal dort, besuche ich auch meine Seminare. Sitze ich dagegen vor meinem Laptop, lasse ich mich doch gerne ablenken. Ein Problem, das höre ich von Alexandra, mit dem nicht nur ich zu kämpfen habe. Das ist definitiv ein Haken an der Sache. Trotzdem schlägt der noch lang nicht den massiven Vorteil: Nur online bekomme ich die Möglichkeit, Einblicke in Fächer zu bekommen, die mir sonst verwehrt bleiben.</p>
<p>Sonntagnacht, 00:30 Uhr, Alexandra: Ich bin begeistert, was ich alles online erlernen könnte. In letzter Zeit habe ich in viele Kurse kurz reingeschaut. Die Anmeldung geht auch schnell, nur der Kursabschluss nicht. Mit dieser Ansicht bin ich nicht alleine. Nur drei bis zehn Prozent der Teilnehmer auf udacity.com schließen ihren Kurs ab. Um die Quote zu steigern, bietet udacity.com ein Tutoring-Programm an; allerdings endet hier der kostenlose Service. Mein Tipp: Gleich vom Kursstart an dabei sein, dann ist in der Kurs-Community mehr los und man kann sich dort gegenseitig antreiben. Fast wie in einer echten Vorlesung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/selbstversuch-online-uni/">Mein Bett, der Hörsaal – Selbstversuch Online-Uni</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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