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	<title>presstige#29 Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>presstige#29 Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Brothers In Norms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dr. Michael Sentef]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 10:24:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[glosse]]></category>
		<category><![CDATA[normen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Sentef und Christopher Große sagen tschüss zu Europa, aber auf CENG-normkonforme Weise Eine EU-Norm (EN 999999) des Europäischen Komitees für Glossennormung (Comitée Européen de Normalisation des Gloses, kurz: CENG*) untersagt neuerdings nichtkonforme Glossen. Nichtkonforme Glossen beginnen beispielsweise mit ungebräuchlichen,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Michael Sentef und Christopher Große sagen tschüss zu Europa, aber auf CENG-normkonforme Weise</h2>
<figure id="attachment_9309" aria-describedby="caption-attachment-9309" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9309 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/glosse-2-01.jpg" alt="glosse-2-01" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/glosse-2-01.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/glosse-2-01-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /><figcaption id="caption-attachment-9309" class="wp-caption-text">Text: Michael Sentef &amp; Christopher Große</figcaption></figure>
<p><strong>Eine EU-Norm (EN 999999) des Europäischen Komitees für Glossennormung (Comitée Européen de Normalisation des Gloses, kurz: CENG*) untersagt neuerdings nichtkonforme Glossen. Nichtkonforme Glossen beginnen beispielsweise mit ungebräuchlichen, etwa altertümlichen Formulierungen wie „Im Anfang war SEIN Wort“, weswegen wir auf diese liebgewonnene Eröffnung diesmal schweren Herzens verzichten müssen, ebenso auf theatralische Regieanweisungen („Unter betretenem Schweigen ab!“) und sprachliche Kauderwelsche („Voilà – die dümmste Glosse ever!“).</strong></p>
<p>Stattdessen schreiben wir, CENG-normkonform:</p>
<p>Der, dessen Name nicht genannt werden darf, trug uns auf, eine Glosse zu schreiben, die das Thema „Europa“ zum Inhalt habe. Wir mögen unverzüglich damit beginnen und der heiklen Sache mit gebührendem Respekt begegnen, auch wenn wir das Thema vermutlich nicht ausstehen können. Schließlich seien auch die Politiker Schäuble und Varoufakis einander stets mit gebührendem Respekt begegnet, auch wenn sie sich vermutlich noch weniger ausstehen konnten. Er, dessen Name noch immer nicht genannt werden darf, fühle sich der europäischen Idee sehr, sehr verpflichtet. Er fühle sich als Europäer durch und durch, dem platonischen, aristotelischen, sokratischen Erbe Altgriechenlands verpflichtet, als Denker vom alten Schlag, auf dessen Größe und Großartigkeit wir subnormen Glossistchen zwar nicht in unserem kühnsten Traum zu hoffen wagen dürften, die wir uns jedoch stets zum Vorbild − zum Ideal − nehmen sollten. Außerdem erhalte er EU-Subventionen und riskiere bei CENG-nichtkonformen Glossen eine saftige Vertragsstrafe. Letztere müssten wir im Falle der CENG-Nichteinhaltung von unserem ebenfalls subnormen Glossisten-Obolus berappen.</p>
<p>Der eine von uns (MS) findet Normen meistens blöd. Es ist nicht so, dass Normen grundsätzlich Unfug sind. DIN-Normen beispielsweise verhindern hässliche Papierstaus in Druckern. Wir haben das neulich mal zuhause ausprobiert: Die zweijährige Tochter des einen von uns hält sich mit ihrer Papierschere an keinerlei DIN-Normen, dennoch musste der eine von uns als guter Daddy unbedingt selbiges nicht genormtes Papier in den Drucker legen und eine Testseite drucken. CENG! Papierstau! Das Leben lehrt uns, dass bestraft wird, wer sich nicht an Normen hält. Und mit Strafe verbinden wir Schuldgefühle. Schuld tut weh. In diesem Fall dem Drucker, der von der Zweijährigen als Schuldiger ausgemacht und mit dem sehr harten Schädel ihrer Lieblingspuppe ordentlich verhauen wurde. Du dummer Drucker!</p>
<p>Doch der eine von uns hat noch ganz andere, geistige Schmerzen erfahren. Die finnische Verwandtschaft der Ehefrau des einen von uns hat einen Bauernhof. Darauf züchten sie Schafe. Gemäß EU-Norm ist Schafen und sonstigen Nutztieren in EU-genormten Wassereimern stets eine EU-genormte Menge an Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Nun leben drei dieser Schafe nicht beim Rest der Herde, sondern auf einem separaten, idyllischen Grundstück an einem Bach. Jener Bach führt enorme Mengen an bestem finnischen Trinkwasser. Selbige Schafe ignorieren geflissentlich die täglich zu wechselnden EU-genormten Wassereimer. Wozu auch – sie können doch allerbestes Wasser direkt aus dem Bach trinken. Doch der EU-Kontrolleur konnte das einfach nicht mit seinen EU-Normen in Einklang bringen. Die EU-Eimer müssen bleiben. CENG!</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%">
<col width="70%"> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt=""></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Wenn es so weiter geht, räsoniert der eine von uns bei einer EU-genormten Tasse EU-genormten Espressos, dann nehmen wir die EU und mit ihr ganz Europa bald nur noch als einen großen Wust von Normen wahr. Wo, fragt sich der eine von uns, bleibt bei all den Normen und Regeln das, was Europa als Idee im Kern ausmacht &#8211; die Menschlichkeit? Ist es schon an der Zeit, tschüss zu sagen zu dieser Idee? Der eine von uns könnte das kaum ertragen.<br />
Der andere von uns (CG) findet Normen meistens blöd. Trotz grundsätzlicher Sympathien sowohl für Öko als auch für Design, kann er mit Ökodesign-Richtlinien herzlich wenig anfangen. Deshalb zehrt er bis zum heutigen Tage tapfer von seinem überschaubaren Vorrat an Glühlampen der Energieeffizienzklasse E, den er sich in weiser Voraussicht bei Zeiten angelegt hatte (inklusive ebenso vorausschauendem Nachkauf im Vor-EU-Beitritts-Kroatien). Denn nichts, so meint der andere von uns, geht über das heimelig-schummrige warmweiße Licht der guten alten Glühlampe. Das ist seit jeher nicht nur Grundlage der guten alten, zu Recht berüchtigten deutschen Gemütlichkeit, sondern hat den anderen von uns (neben einer gehörigen Menge schottischen Single Malts) auch über die eine oder andere Verstimmung, Sinnkrise bzw. tiefdepressive Phase gerettet. Auch seinen 2.200-Watt-Haartrockner nutzt der andere von uns mit Luft und Liebe – schließlich ist er nicht ohne Grund einer der ersten Absolventen des sogenannten Elitestudiengangs „Ethik der Fönfrisuren“ (Anm.: Bis heute erkennen sich die Absolventen untereinander an einem locker über die rechte Schulter geworfenen Handtuch). Ein zweiter, baugleicher Haartrockner wartet derweil beharrlich im Schrank auf seinen Notfalleinsatz. Neben einem originalverpackten Wassertrockner und einem benzinbetriebenen Rasenmäher übrigens – auch wenn der andere von uns gar keinen Garten sein eigen nennt. Der andere von uns ist nämlich für Wärme, Rasen (Stichwort: „Was der Rasen noch zu bieten hat“) Herz und Liebe an sich. Und von alledem gibt es dieser Tage ohnehin viel zu wenig. Brüssel tut dafür sein übriges, weil … [diese Passage wurde aus Gründen der CENG-Konformität auf Basis der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 386/2014 der Kommission gestrichen], findet der andere und fühlt sich der Revolution plötzlich so nahe wie seit dem warmweißen Deutschen Herbst 77 nicht mehr. Damals wurde im Übrigen auch noch verbleit getankt, verbleit geliebt und verbleit geraucht – und zwar ungefähr überall. Tschüss … äh … hust!</p>
<p>Beim Lesen unserer CENG-normkonformen Glosse bleibt ihm, dessen Name nach wie vor nicht genannt werden darf, beinahe die Spucke weg. Und dann ER so: „CENG! Bah! Wie langweilig, diese Glosse! Wie gewöhnlich! Wie &#8230; NORMAL! Ach, ihr Glossistlein, ihr habt mich bei all eurer Unzulänglichkeit doch immer bestens unterhalten! Eure Glossen waren doch immer eigenwillig, doch immer niedlich, irgendwie auch komisch, wenn auch unfreiwillig komisch, aber doch komisch. Wisst ihr was, meine Glossistchen: Scheiß die Wand an! Scheiß auf die CENG-Normen! Scheiß auf die EU-Subventionen! Macht doch einfach wieder euer Ding!“ − Wir [bass erstaunt]: „Aber, oh HErr, sollte es denn möglich sein? Dass wir das noch erleben dürfen, Euch, oh HErr, auf unserer Seite zu wissen, wir sind sprachlos, ohne Worte, wissen gar nicht, was wir sagen &#8230;“ − ER [schon wieder ganz HErrisch]: „Schnauze und ab zurück an den Schreibtisch!“ (CENG! Alle unkonform ab.)</p>
<p><em>*Anmerkung der Glossisten: Das Europäische Komitee für Glossennormung CENG ist trotz seiner Realitätsnähe nur auf unserem Mist gewachsen. Für seine etwaige künftige Gründung auf unsere Idee hin möchten wir uns schon jetzt bei unseren Brüdern und Schwestern Glossisten in ganz Europa entschuldigen und melden zugleich ein Patent am Europäischen Markenamt an.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/11/brothers-in-norms/">Brothers In Norms</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Das Anti-Klischee-Rätsel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Neidhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2016 14:43:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[rätsel]]></category>
		<category><![CDATA[vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Italiener sind Flirtmeister, Engländer trinken gern (und zwar nicht nur Tee), Spanier lieben ihre Siesta und Deutsche sind oft stocksteif: Klischees über Länder und ihre Bewohner gibt es viele und vermutlich steckt in dem einen oder anderen auch ein Fünkchen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9296" aria-describedby="caption-attachment-9296" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-9296 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/flaggen-1200-1024x892.jpg" alt="flaggen" height="523" width="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/flaggen-1200-1024x892.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/flaggen-1200-400x348.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/flaggen-1200-768x669.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/flaggen-1200.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-9296" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Palina Dautfest &amp; Vanessa Plentinger; Illustration: Lara Neidhart</figcaption></figure>
<p><strong>Italiener sind Flirtmeister, Engländer trinken gern (und zwar nicht nur Tee), Spanier lieben ihre Siesta und Deutsche sind oft stocksteif: Klischees über Länder und ihre Bewohner gibt es viele und vermutlich steckt in dem einen oder anderen auch ein Fünkchen Wahrheit. Trotzdem sollten wir uns mit diesem Halbwissen nicht gleich eine Meinung über bestimmte Kulturen bilden (obwohl wir uns sicherlich ab und zu dabei erwischen). Aus diesem Grund haben wir uns für euch auf dem Campus umgehört und vier Studierende nach etwas gefragt, was für ihre Heimat typisch ist, aber wir wahrscheinlich gar nicht mit diesen Ländern verbinden. Kommt ihr drauf, aus welchen Ländern die vier stammen?</strong></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Alessandra (21):</h3>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9299" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Alessandra-1-400x389.jpg" alt="alessandra" height="389" width="400"></p>
<p>Denkt man an Alessandras Herkunftsland, gehört dessen Nationalgericht auf jeden Fall zu den Dingen, die einem als Erstes in den Sinn kommen. Genau dazu hat sie uns etwas Spannendes verraten, was ihr sicher auch nicht wusstet: Nämlich, dass es für dieses Gericht noch nie ein Rezept gab, sondern es in jeder Region anders zubereitet wird. Dabei finden je nach Lage der Region von den verschiedensten Meeresfrüchten bis hin zum Hasenfleisch Verwendung und so wird immer wieder eine neue Variante der Nationalspeise kreiert. Na, kommt ihr darauf, um welches Land es sich handelt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ana (18):</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9301" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Ana-400x390.jpg" alt="ana" height="390" width="400"></p>
<p>Allein Anas Vorname verrät bereits etwas Typisches über ihre Heimat: Dort und auch in den umliegenden Ländern gibt es keine Doppel-Konsonanten, weshalb sie auch nicht, wie bei uns üblich, als Anna geschrieben wird. Die Mehrheit der dort lebenden Menschen sind außerdem Christen, jedoch haben sie auch ihre eigenen religiösen Bräuche: Beispielsweise hat jede Familie einen eigenen Schutzheiligen, von dem meist ein Bild zu Hause aufgehängt ist. Es gibt jeweils einen Kalendertag, an dem ein bestimmter Schutzpatron gefeiert wird und je nach Familientradition, wird an diesem Tag ein besonderes Menü gekocht oder ein kleines Fest veranstaltet. Ganz schön knifflig, oder?<br />
Zudem hat uns Ana etwas über ein Land erzählt, das in ihrer Heimat ein beliebtes Reiseziel&nbsp; ist − aber unter deutschen Urlaubern eher weniger bekannt ist, obwohl es dort viele schöne Strände gibt. Das war jedoch nicht immer so: Aufgrund eines Krieges reisten früher immer weniger Menschen dorthin und auch nach Kriegsende blieben die Touristen aus Angst erstmal weg. Inzwischen merkt man davon nichts mehr. Viele neue Hotels wurden erbaut und sogar die Stars aus der Umgebung zieht es an die schönen Küsten. Das Land wäre also durchaus etwas für den nächsten Sommerurlaub – und mal eine Abwechslung zu Malle oder dem Gardasee!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ekaterina (32):</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9302" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Ekaterina-370x400.jpg" alt="ekaterina" height="400" width="370"></p>
<p>Silvester gehört zu euren Lieblingsfeiertagen im Jahr? Dann wünscht ihr euch jetzt sicher auch aus Ekaterinas Heimatland zu stammen, denn da wird, wie sie uns erzählte, Neujahr gleich zweimal gefeiert. Das liegt daran, dass das Land erst 1918 den gregorianischen Kalender anerkannt hat und Neujahr nach dem alten Kalender erst am 14. Januar gefeiert wurde. Apropos Feiertage: An Ostern stellen die Kinder dort am Abend zuvor eine Mütze auf, ähnlich wie wir für den Nikolaus einen Stiefel vor die Tür stellen. Von einer Suche nach bunten Eiern hat da noch niemand etwas gehört! Könnt ihr erraten, von welchem Land Ekaterina spricht?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Michael (23):</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9300" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Michael-308x400.jpg" alt="michael" height="400" width="308"></p>
<p>Ihr könnt einfach nicht die Finger von Süßigkeiten lassen? Dann solltet ihr am besten eine Reise in Michaels Heimat unternehmen, denn dort wird sehr viel süß gegessen: In den Bäckereien wartet stets eine gigantische Auswahl an Naschereien, wie Kuchensorten mit den unterschiedlichsten Verzierungen und Füllungen. Während wir Deutschen sehr viel Vollkorn- oder Roggenbrot essen, wird dort bevorzugt sehr weiches Weißbrot gegessen. Schon eine Idee? Frankreich vielleicht? Um euch etwas zu verwirren: Als besonders typisch für die Küche dort gilt auch der Krauteintopf aus gedünstetem Sauerkraut mit verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten. Also doch nicht Frankreich?!</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%">
<col width="70%"> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt=""></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Lösungen: Spanien, Serbien, Montenegro, Russland, Polen</em></p>
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		<title>DIY: Studentengarten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelina Märkl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 14:06:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[garten]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[selbstgemacht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lust auf selbst angebautes Gemüse oder einen eigenen Kräutergarten, aber keinen Garten zum Rumbuddeln zur Verfügung? Unser DIY zeigt euch, wie ihr ganz leicht auf dem Fensterbrett in eurer Küche oder auf eurem Balkon ein kleines Beet anlegen könnt &#8211;...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9272" aria-describedby="caption-attachment-9272" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9272 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Studentengarten_Fertiger_Kasten.jpg" alt="studentengarten_fertiger_kasten" width="1200" height="839" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Studentengarten_Fertiger_Kasten.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Studentengarten_Fertiger_Kasten-400x280.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Studentengarten_Fertiger_Kasten-768x537.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/Studentengarten_Fertiger_Kasten-1024x716.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9272" class="wp-caption-text">Text: Angelina Märkl; Illustration: Isabell Beck</figcaption></figure>
<p><strong>Lust auf selbst angebautes Gemüse oder einen eigenen Kräutergarten, aber keinen Garten zum Rumbuddeln zur Verfügung? Unser DIY zeigt euch, wie ihr ganz leicht auf dem Fensterbrett in eurer Küche oder auf eurem Balkon ein kleines Beet anlegen könnt &#8211; mit wenig Geld und Aufwand.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das braucht ihr:</h3>
<ul>
<li>eine Bananenkiste oder Ähnliches (gibt es kostenlos im Supermarkt zum Mitnehmen)</li>
<li>mehrere Pflanzen (Tomate, Gurke, Paprika, Salat – auf was ihr eben Lust habt) am Besten von einem Gärtner oder vom Stadtmarkt</li>
<li>verschiedene Kräuter (Basilikum, Petersilie, Minze,&#8230;) auch aus der Gärtnerei</li>
<li>frische Erde</li>
<li>eine kleine Schaufel (oder ihr nehmt eure Hände)</li>
<li>eine Gießkanne oder einen anderen Behälter, in dem man Wasser transportieren kann</li>
<li>für alle hohen Pflanzen (Tomate, Gurke) braucht ihr noch Schaschlikspieße. Nehmt am besten gleich drei Stück und bindet sie oben zusammen. Das dient der Pflanze dann als Kletterhilfe.</li>
</ul>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>So geht’s:</h3>
<p>Die Kräuter und Pflanzen erst einmal ohne Erde in die Kiste stellen, damit ihr nachher genau wisst, wohin welche Pflanzen gesetzt werden sollen. Dann nehmt ihr die frische Erde und pflanzt das Ganze ein. Genug Erde verwenden, damit auch die Wurzeln gut bedeckt sind. Danach alles noch angießen, sonst vertrocknen die Pflanzen sofort. Und schon habt ihr euren eigenen kleinen Garten! Wichtig ist nun, dass die Pflanzen zwar genügend Licht bekommen, aber auch nicht in der prallen Sonne stehen. Und nicht das regelmäßige Gießen vergessen!</p>
<p>Ihr könnt euren Garten auch noch verschönern, zum Beispiel mit Steinen und Scherben. Wem die Kiste zu langweilig aussieht, kann sie auch noch mit Farbe anmalen. Falls ihr euch Salatnamen wie „Lollo Rosso“ nicht merken könnt, holt euch in der Gärtnerei oder auch im Bastelladen Schilder, die ihr zum Beschriften der Pflanzen benutzen könnt.<br />
Falls ihr nicht genügend Platz für eine Kiste habt, haben wir noch eine zweite Idee für euch: Ihr könnt auch einfach eine leere Konservendose nehmen und sie als Blumentopf zweckentfremden. Das sieht besonders gut bei frischen Kräutern oder bei hohen Pflanzen wie Tomaten, Gurken oder Paprika aus.<br />
Auch hier gilt: Ihr könnt den Dosen einen Anstrich verpassen oder sie mit Maskingtape verschönern. Jetzt müsst ihr nur noch abwarten, bis die ersten Pflanzen bereit zum Ernten sind. Die Kräuter sind sofort verwendbar.  Ihr braucht nicht einmal einen grünen Daumen dafür – es ist wirklich super einfach.<br />
Wenn ihr zu den ganz Geduldigen gehört, könnt ihr euch auch Samen kaufen und den Pflanzen von Anfang an beim Wachsen zusehen. Passt aber auf, dass die Samen genügend Platz haben.<br />
Samen gibt es fast überall, ob aus dem Supermarkt, dem Baumarkt oder einigen Möbelhäusern. Der große Vorteil am Garten in der Wohnung ist, dass keine lästigen Schnecken oder andere Tiere eure Pflanzen aufessen.<br />
Viel Spaß beim Kochen und Essen verfeinern oder Salat machen! Euer Gemüse und eure Kräuter haben jetzt wirklich den Stempel Bio verdient! Ihr werdet den Unterschied schmecken…</p>
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		<title>Geteilte und grüne Mobiltät</title>
		<link>https://presstige.org/2016/10/carsharing/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 08:45:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[carsharing]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[stadtwerke]]></category>
		<category><![CDATA[swa]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fallbeispiel Stadtwerke: Können Elektroautos den CarSharing-Trend noch umweltfreundlicher machen? 42 silberne Autos mit swa-Logo befahren die Augsburger Straßen seitdem die Stadtwerke im April letzten Jahres ins Carsharing eingestiegen sind. Dabei umfasst das Angebot acht verschiedene Fahrzeuge vom Mini bis zum...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Fallbeispiel Stadtwerke: Können Elektroautos den CarSharing-Trend noch umweltfreundlicher machen?</h2>
<figure id="attachment_9200" aria-describedby="caption-attachment-9200" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9200 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200.jpg" alt="swa_carsharing-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9200" class="wp-caption-text">Text: Miriam Scheibe – Fotos &amp; Layout: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>42 silberne Autos mit swa-Logo befahren die Augsburger Straßen seitdem die Stadtwerke im April letzten Jahres ins Carsharing eingestiegen sind. Dabei umfasst das Angebot acht verschiedene Fahrzeuge vom Mini bis zum Transporter – darunter zwei Elektroautos. Auf den ersten Blick scheinen Carsharing und E-Mobilität gut zusammenzupassen, gelten sie doch beide als „grüne“ Innovationen der Automobilindustrie. Aber wie schlagen sich die E-Autos im Vergleich zu ihren Konkurrenten mit Diesel- und Benzinmotor in Augsburg tatsächlich?</strong></p>
<p>Im vergangenen Jahr sind die Stadtwerke mit einer großen Werbekampagne ins CarSharing eingestiegen. Allerdings sind sie nicht die ersten, die diesen Service in Augsburg anbieten. Der Verein „BeiAnrufAuto e.V.“ verleiht bereits seit 2001 Fahrzeuge an seine Mitglieder. Auch auf nationaler Ebene ist die swa eher Späteinsteiger. CarSharing gibt es in Deutschland bereits seit gut zwei Jahrzehnten, richtig erfolgreich ist das Geschäft aber erst in den letzten Jahren geworden. Vor allem das free-floating Konzept hat Carsharing für viele attraktiver gemacht. Dabei werden die Fahrzeuge per Handy geortet und nach Nutzungsende an einer beliebigen Stelle innerhalb eines Operationsraums wieder abgestellt, anstatt sie nur an festen Stationen ausleihen zu können. Sowohl die Stadtwerke Augsburg als auch der BeiAnrufAuto e.V. bieten lediglich stationsbasiertes Carsharing an. Doch vor allem die swa ermöglicht durch 25 auf das Stadtgebiet verteilte Standorte eine relativ hohe Flexibilität.</p>
<h3>Vorteile des Carsharing</h3>
<p>Allgemeine Vorteile des Carsharings liegen neben einer Reduzierung des Verkehrs innerhalb von Städten auch in der finanziellen Entlastung für die Nutzer. Zwar werden in der Regel eine Monats- oder Jahresgebühr beim Anbieter (beim swa liegt die Monatsgebühr bei 7 € zzgl. einer Erstaufnahmegebühr von 49 €) sowie weitere Gebühren pro Stunde bzw. gefahrenem Kilometer verlangt. Fixkosten wie etwa Kfz Versicherung und Wartungs-/Reparaturkosten, wie man sie beim eigenen Auto hätte, entfallen jedoch.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<col width="30%">
<col width="70%"> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt=""></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>„Und was kostet der Spaß?“</h3>
<p>Ab 1,60 € pro Stunde können die Autos bei der swa geliehen werden. Am günstigsten sind die Minis, mit Abstand am teuersten die Elektroautos. Während ein Transporter mit Dieselmotor für 3,40 € die Stunde zu haben ist, liegt der Stundenpreis für die beiden Elektroautos bei stolzen 4,90 €. Das liegt vor allem am sehr hohen Anschaffungspreis: sowohl der VW eGolf als auch der BMWi3 kosten neu knapp 35.000 €. Zum Vergleich: Ein benzinbetriebener 1er BMW ist für ca. 23.000 € zu haben, der VW Golf Trendline kostet knapp 18.000 €. Außerdem sorgt die geringe Reichweite der Elektroautos für eine geringe Jahreskilometerleistung und somit hohe Unterhaltskosten für die Fahrzeuge.<br />
Gerade einmal eine Reichweite von 190 km können eGolf und i3 zurücklegen, wenn sie vor der Fahrt voll aufgeladen wurden. Der BMW i3 verfügt zwar zusätzlich über einen sogenannten „Range Extender“, ein Benzin-Stromaggregat, das die Batterien während der Fahrt nachlädt, doch selbst mit ist nach circa 300 km eine Pause notwendig.</p>
<h3>Alles eine Frage des Preises?</h3>
<p>Genau dieser Nachteil der Elektroautos passt ja eigentlich gut zum Carsharing, das zumeist sowieso eher für kurze Strecken genutzt wird. Trotzdem kann es leicht zu Komplikationen kommen, da sichergestellt werden muss, dass ein Elektroauto bei der Übergabe auch wirklich vollständig geladen ist. Laut Angaben der swa mussten Kunden, die sich einen eGolf ausgeliehen hatten, vereinzelt sogar nach einem Termin abgeschleppt werden, da sie keine ausreichenden Ladezeiten eingeplant hatten. Zusammen mit dem hohen Mietpreis erklärt das vielleicht, warum der eGolf beim swa CarSharing am wenigsten genutzt wird. Der BMW i3 läuft dank attraktivem Aussehen und des Range Extenders hingegen ähnlich gut wie die beiden Mittelklassewagen mit Dieselmotor.<br />
In anderen deutschen Großstädten, wie etwa in Berlin, gibt es bereits CarSharing-Anbieter, die lediglich Elek-troautos zur Verfügung stellen. Laut swa können aber selbst unter günstigen Bedingungen aktuell nicht mehr als 10–15 Prozent ihrer CarSharing-Flotte aus Elektroautos bestehen. Deshalb werden Elektroautos wohl erst eine Chance haben, sich auch hier in Augsburg durchzusetzen, wenn der Anschaffungspreis niedriger, das Netz an Ladestationen dichter und die Reichweite der Autos höher ist. Das gilt sowohl im Privatgebrauch als auch beim CarSharing.</p>
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		<title>Sehnsucht wecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabell Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 13:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzrezension von Jean-Paul Didierlaurents Romandebüt „Die Sehnsucht des Vorlesers“ Ein grauer Sonntag im Mai, am Tag darauf heller Sonnenschein, dazwischen liegt ein Buch. Regelrecht verschlungen habe ich die Geschichte des Guylain Vignolles, dessen Vorname und Nachname die unangenehme Eigenschaft hat,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kurzrezension von Jean-Paul Didierlaurents Romandebüt „Die Sehnsucht des Vorlesers“</h2>
<figure id="attachment_9194" aria-describedby="caption-attachment-9194" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9194 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200.jpg" alt="buchrezension-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9194" class="wp-caption-text">Text Isabell Beck – Foto &amp; Layout: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p>Ein grauer Sonntag im Mai, am Tag darauf heller Sonnenschein, dazwischen liegt ein Buch. Regelrecht verschlungen habe ich die Geschichte des Guylain Vignolles, dessen Vorname und Nachname die unangenehme Eigenschaft hat, ihn beim Tausch der ersten Silben, zum „vilain guignol“, dem „dummen Kasper“ zu machen. Prägend für einen Jungen, der nun ein Mann mit dem Wunsch, unauffällig zu sein, geworden ist. Doch Guylain macht etwas Außergewöhnliches, ohne es zu merken und findet auf diesem Weg die Magie in etwas so Gewöhnlichem, wie einen handelsüblichen, roten USB-Stick.</p>
<p>Jean-Paul Didierlaurent hebt die Schönheit und Grausamkeit des Alltags hervor, indem er von gewöhnlichen Dingen erzählt, die sich unserer Achtsamkeit entziehen, sobald wir geschäftig durch den Tag hetzen. Wie mit der Zoom-Funktion einer Kamera holt er Gegenstände so nah heran bis wir ihre Rätselhaftigkeit wiederentdecken oder erklärt ganz ohne Erklärungen &#8211;  bis zu einer überraschenden Wendung. Dadurch bleibt die Geschichte spannend und ist gleichzeitig leicht wie das Flattern vorüberziehender Buchseiten.<br />
Ein Buch, das sein Versprechen einlöst und nicht nur von der Sehnsucht erzählt, sondern selbige beim Leser sogar weckt – die Sehnsucht nach dem einfachen Leben.<br />
Der Autor selbst stammt als Mitarbeiter in einem Kundencenter eines Telekommunikationsunternehmens aus dem normalen Leben und das ist aus seinem Romandebüt herauszulesen, das 2015 innerhalb von vier Wochen in 26 Ländern seinen Weg in die Bücherregale fand. Selbst die Filmrechte sicherten sich französische Kinoproduzenten schon. Da können wir es kaum erwarten uns auch von der Leinwand verzaubern zu lassen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
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<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Buch:<br />
Die Sehnsucht des Vorlesers<br />
von Jean-Paul Didierlaurent<br />
Erschienen 2015 im dtv Verlag<br />
223 Seiten<br />
14,90 EUR€<br />
ISBN 978-3-423-26078-7 <a><img decoding="async" class="citavipicker978-3-423-26078-7" style="border: 0px none; width: 16px!important; height: 16px!important; margin-left: 1px !important; margin-right: 1px !important;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAQCAYAAAAf8/9hAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAARnQU1BAACxjwv8YQUAAAAJcEhZcwAACxEAAAsRAX9kX5EAAAAZdEVYdFNvZnR3YXJlAHBhaW50Lm5ldCA0LjAuMTCtCgrAAAAALElEQVQ4T2O4rsH//7qmAHkYqJcBxPh/gIEsDNI7asCoAaMGUM0AirIz/38AIL+VEwirynkAAAAASUVORK5CYII=" /></a> <a><img decoding="async" class="citavipicker978-3-423-26078-7" style="border: 0px none; width: 16px!important; height: 16px!important; margin-left: 1px !important; margin-right: 1px !important;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAQCAYAAAAf8/9hAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAARnQU1BAACxjwv8YQUAAAAJcEhZcwAACxEAAAsRAX9kX5EAAAAZdEVYdFNvZnR3YXJlAHBhaW50Lm5ldCA0LjAuMTCtCgrAAAAALElEQVQ4T2O4rsH//7qmAHkYqJcBxPh/gIEsDNI7asCoAaMGUM0AirIz/38AIL+VEwirynkAAAAASUVORK5CYII=" /></a></p>
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		<title>In welches europäische Land solltest Du auswandern?</title>
		<link>https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Neidhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2016 13:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[europa]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[test]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder wünscht sich doch manchmal, spontan in ein Flugzeug zu steigen, um neue Abenteuer zu erleben oder um einfach alles hinter sich zu lassen. Welches Land in Europa das perfekte Ziel für dich wäre, zeigt dir unser Test!     ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/test-auswandern/">In welches europäische Land solltest Du auswandern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9189" aria-describedby="caption-attachment-9189" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9189 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-1021x1024.jpg" alt="1200" width="600" height="602" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-1021x1024.jpg 1021w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-150x150.jpg 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-768x771.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-32x32.jpg 32w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-50x50.jpg 50w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-64x64.jpg 64w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-96x96.jpg 96w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-128x128.jpg 128w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1-80x80.jpg 80w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-9189" class="wp-caption-text">Text: Lara Neidhart &amp; Vanessa Plentinger – Illustration: Lara Neidhart</figcaption></figure>
<p><strong>Jeder wünscht sich doch manchmal, spontan in ein Flugzeug zu steigen, um neue Abenteuer zu erleben oder um einfach alles hinter sich zu lassen. Welches Land in Europa das perfekte Ziel für dich wäre, zeigt dir unser Test!     </strong><br />
<strong>Fliege dazu einfach anhand der Fragen einmal quer über den Kontinent, zähle anschließend deine gesammelten Flugmeilen (Fm) zusammen und finde so heraus, wohin die Reise für dich gehen würde!</strong><br />
<strong>P.S: Vorsicht Klischeegefahr! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>
<p><em>Wie stehst du zu Fremdsprachen?</em><br />
A: Eine meiner leichtesten Übungen (350 Fm)<br />
B: Mit dem Rücken zur Wand (100 Fm)<br />
C: Bemüht, aber talentfrei (200 Fm)</p>
<p><em>Was möchtest du sehen, wenn du aus dem Fenster schaust?</em><br />
A: Grüne Natur, schöne Landschaft, kleine Dörfer (350 Fm)<br />
B: Strand, Meer, große Städte (200 Fm)<br />
C: Natur, Dorf- und Stadtleben &#8211; von allem etwas (100 Fm)</p>
<p><em>Welcher Klima-Typ bist du?</em><br />
A: Sonnenanbeter und Warmduscher (200 Fm)<br />
B: Jahreszeiten-Fan (100 Fm)<br />
C: Kaltblüter und Schneehase  (350 Fm)</p>
<p><em>Was isst du am liebsten?</em><br />
A: Am besten schmeckt’s doch bei Mama und Oma! (100 Fm)<br />
B: Ich probiere alles! (350 Fm)<br />
C: Nichts geht über Pizza, Pasta oder Meeresfrüchte! (200 Fm)</p>
<p><em>Welche drei Aspekte beschreiben dich am besten?</em><br />
A: Heimat, Familie, Vertrauen (100 Fm)<br />
B: Ruhe, Fernweh, Natur (350 Fm)<br />
C: Lebensfreude, Abenteuer, Freunde (200 Fm)</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Home sweet home (300–500 Fm):</h3>
<p>Wenn du einen Tapetenwechsel tatsächlich durchziehen würdest, dann wären Länder wie Österreich, die Schweiz oder die BeNeLux-Staaten genau richtig für dich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Englisch bei dir in Sachen Fremdsprachen schon das höchste der Gefühle ist. Außerdem bist du im Falle einer durchaus möglichen, starken Heimwehattacke schnell wieder zu Hause bei deinen Lieben. Du musst dich auch nicht mit exotischen, magengefährdenden Speisen oder endlosen Umarmungen und Küssereien bei der Begrüßung herumschlagen. Für einen heimatverbundenen Auswanderer wie dich sind diese Länder also perfekt geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Summer paradise (600–1000 Fm):</h3>
<p>Würdest du auswandern, wärst du auf jeden Fall auf der Suche nach spannenden Abenteuern, jeder Menge Spaß und tollen neuen Leuten. Natürlich willst du als chronische Frostbeule  auch vor den oft kalten Temperaturen fliehen und am liebsten das ganze Jahr die Sonne am Strand genießen. Deshalb wärst du wohl am besten in Südeuropa, wie etwa Italien, Portugal oder Spanien aufgehoben. Hier kannst du dir jeden Tag deine mediterranen Lieblingsgerichte schmecken lassen und danach mit vollem Magen entspannt Siesta halten. Niemals Langeweile oder Einsamkeit und fast das ganze Jahr Sommer &#8211; hört sich doch wie das Paradies für dich an!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Far, far away (1.050–1750 Fm):</h3>
<p>Im Umkreis von vielen Kilometern keiner Menschenseele begegnen, einfach du selbst sein ohne ständig den urteilenden Blicken anderer ausgesetzt zu sein. Klingt das nicht wie die perfekte Heimat für dich? Du würdest also zu den Aussteigern gehören, die sich in der Abgeschiedenheit Islands, Schottlands oder der Faröer-Inseln wohlfühlen. Dich zeichnet aus, dass du Erholung in der Ruhe der Natur findest und nicht im Nachtleben einer Großstadt. Da kommt es dir sehr gelegen, dass die Einheimischen deiner bevorzugten Auswanderungsziele zwar sehr freundlich aber auch unaufdringlich sind und viele Steinwürfe von dir entfernt leben.</p>
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		<title>Lust auf exotische  Arbeitserfahrungen?</title>
		<link>https://presstige.org/2016/10/auslandspraktikum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Maria-Luisa Huber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2016 13:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandspraktikum]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Do´s and Don’ts für euer erstes Praktikum in der Ferne Ein Auslandspraktikum ist derzeit sehr begehrt, denn es verbindet Berufspraxis mit Kulturerfahrungen. Im Gegensatz zum Auslandssemester verlangt es aber viel Selbstorganisation und ist in jedem Fall eine Herausforderung. Mit der...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Do´s and Don’ts für euer erstes Praktikum in der Ferne</h2>
<figure id="attachment_9183" aria-describedby="caption-attachment-9183" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9183 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200.jpg" alt="Druck" width="1200" height="936" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-400x312.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-768x599.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-1024x799.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9183" class="wp-caption-text">Text: Maria-Luisa Huber; Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure>
<p><strong>Ein Auslandspraktikum ist derzeit sehr begehrt, denn es verbindet Berufspraxis mit Kulturerfahrungen. Im Gegensatz zum Auslandssemester verlangt es aber viel Selbstorganisation und ist in jedem Fall eine Herausforderung. Mit der richtigen Herangehensweise kann ein internationales Praktikum jedoch zu einer tollen Erfahrung werden. Unsere Autorin war bereits als Praktikantin in Buenos Aires und Marrakesch unterwegs und würde vieles anders machen, wenn sie noch einmal die Gelegenheit dazu hätte.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Do´s -Was man unbedingt beachten sollte</h3>
<ul>
<li><em>Rechtzeitig planen</em><br />
Wer für eine Stiftung im Ausland oder sogar beim Auswärtigen Amt arbeiten möchte, sollte sich recht zeitig bewerben. Die meisten internationalen Praktikumsplätze sind heiß begehrt. Darum bewerbt euch am besten schon anderthalb Jahre vor dem geplanten Aufenthalt. Nach der Zusage solltet ihr gleich einen günstigen Flug buchen und euch um ein Visum bemühen. Selbstverständlich gilt auch hier: first come, first served.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Das richtige Land wählen</em><br />
Die erste Frage, die Ihr euch stellen solltet, lautet: Wo möchte ich eigentlich hin? Bin ich ein großer Asien-Fan oder eher ein Freund des Nahen Ostens? Möchte ich ein Entwicklungsland oder lieber ein Industrieland bereisen? Großstadt oder  Pampa? Möchte ich meine Sprachkenntnisse verbessern oder gar eine neue Sprache erlernen? Es ist wichtig zu wissen, wohin man eigentlich möchte. Idealerweise sollte die Sprache bereits beherrscht werden. Viel wichtiger ist aber das Interesse an der Kultur und den Landsleuten. Je mehr Affinität ihr für die Kultur und Sprache eines Landes aufbringt, desto erfolg-reicher wird euer Auslandspraktikum dort. Deshalb geht  keine Kompromisse ein, wenn ihr eine Stelle in eurem Traumland nicht erhalten solltet. Bleibt lieber an einer anderen Stelle in eurem Wunschziel dran.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Plant euer Geld gut ein</em><br />
Sparen, sparen, sparen. Ein Auslandspraktikum kann richtig teuer werden. Glücklicherweise gibt es einige Stipendien, die euch finanziell unter die Arme greifen können. Zum Beispiel bieten der DAAD und die Universität Augsburg Teilstipendien für Auslandsaufenthalte an. Allerdings müsst ihr euch auch hier rechtzeitig darum bemühen. Es kann manchmal Monate dauern, bis nach einer Bewerbung tatsächlich ein Stipendium erhalten wird. Wenn ihr schließlich euer Auslandspraktikum absolviert, ist es sehr hilfreich, einen „Geldpuffer“ zu haben. Bestimmt wollt ihr mehr von einem Land sehen, als euren Arbeitsplatz. Oft gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, während des Aufenthaltes größere Ausflüge zu machen. In diesem Fall braucht ihr natürlich genügend Geld.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Kontakte knüpfen mit einer WG</em><br />
Im Vergleich zu einem Auslandssemester, knüpft man bei einem Auslandspraktikum weniger Kontakte mit Gleichaltrigen. Oftmals ist man am Arbeitsplatz der einzige Praktikant. Hier empfiehlt es sich vorab eine WG zu suchen. Dort lernt ihr viele neue Leute kennen und könnt in der freien Zeit  gemeinsam etwas unternehmen. Günstige WGs finden sich übrigens im Internetportal „Air BnB“. Facebook bietet ebenfalls die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen und an tollen  Veranstaltungen teilzunehmen. In der Regel gibt es für jede Stadt eine Facebook-Gruppe für alle Neuankömmlinge aus dem Ausland. Zum Beispiel: „Buenos Aires Expat“ oder „London Expat Community“.</li>
</ul>
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<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tr>
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<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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</tr>
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<h3>Don’ts – Was man lieber lassen sollte</h3>
<ul>
<li><em>Lebenslauf verschönern</em><br />
Zieht kein Auslandspraktikum in Erwägung, weil es sich gut in in eurem Lebenslauf macht oder eure Karrierechancen erhöht. Wenn das eure einzige Motivation ist, wird das Praktikum zur Qual.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Meidet bestimmte Organisationen</em><br />
Finger weg von Auslandspraktika,  die ihr selbst bezahlen müsst. Es gibt Praktika im Bereich Entwicklungsarbeit, die unbezahlt bleiben. In vielen Fällen werdet ihr aufgefordert, für eine Praktikumsstelle mehrere hundert Euro zu  zahlen. Doch hier wird man in der Regel nicht gebraucht. Im schlimmsten Fall nehmt ihr den Arbeitsplatz eines Einheimischen ein. Man  bezahlt quasi für eine Praktikumsbescheinigung, ohne dafür jemals richtig gearbeitet zu haben. Die besten Auslandspraktika sind natürlich solche, die entlohnt werden – wie etwa beim Auswärtigen Amt, bei Stiftungen, NGOs, internationalen Verbänden, Firmen und Kanzleien.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Zu wenig Geld</em><br />
Ja, ein Auslandspraktikum braucht viel Geld und ohne macht es nur halb so viel Spaß. Wer aus finanziellen Gründen auf tolle Ausflüge verzichten muss, wird sich ärgern. Deshalb spart so viel Geld im Voraus, wie nur möglich.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li><em>Ohne Krankenversicherung und ohne Impfschutz</em><br />
Geht niemals ohne Krankenversicherung ins Ausland. Falls euch dort etwas zustößt, ist es sehr wichtig, versichert zu sein. Jede gesetzliche Krankenkasse bietet für einen Aufpreis  Auslandsversicherung an. Im Internet gibt es viele gute und günstige Versicherungen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Viele Versicherungen sind überflüssig und teuer, gerade bei langen Aufenthalten. Informiert euch, so gut es geht, über Auslandsversicherungen und lasst euch beraten. Erkundigt euch auch rechtzeitig über notwendige Impfungen und schützt euch vor möglichen Krankheiten in bestimmten Ländern. Malaria, Gelbfieber und Typhus sind tödlich.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/auslandspraktikum/">Lust auf exotische  Arbeitserfahrungen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>k wie kunterbunt</title>
		<link>https://presstige.org/2016/10/k-wie-kunterbunt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabell Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 10:20:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jugendzentrum k15 Gelb, türkis, rot, weiß – Augsburg ist bunt. So heißt es in der städtischen Friedensbewegung gegen Rechtsextremismus. Das Jugendzentrum k15 lebt dieses Motto intuitiv und ohne sich auf Migration zu konzentrieren. Die Menschen kommen einfach und finden...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/k-wie-kunterbunt/">k wie kunterbunt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Jugendzentrum k15</h2>
<figure id="attachment_9169" aria-describedby="caption-attachment-9169" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9169 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200.jpg" alt="villa-k-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9169" class="wp-caption-text">Text: Isabell Beck – Fotos: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Gelb, türkis, rot, weiß – Augsburg ist bunt. So heißt es in der städtischen Friedensbewegung gegen Rechtsextremismus. Das Jugendzentrum k15 lebt dieses Motto intuitiv und ohne sich auf Migration zu konzentrieren. Die Menschen kommen einfach und finden ein offenes Wohnzimmer für alle.</strong></p>
<p>Türkisfarben leuchtet das Treppengeländer, das hinauf in die Villa K führt, das Café und Wohnzimmer des k15. Das Jugendzentrum liegt als grauer Betonbau in der Kanalstraße 15, der Namensgeberin des Begegnungsortes. Doch der erste Eindruck täuscht. Weder trist noch grau, stattdessen farbenfroh, bunt präsentiert sich der Alltag hier, wie Dennis Galanti, der Leiter des Jugendzentrums berichtet: „Die Straße runter befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft. Die Menschen verbringen dort hauptsächlich Zeit auf engstem Raum mit anderen Arabisch Sprechenden und kommen immer mehr hierher, um auch andere Kulturen und Sprachen kennen zu lernen.“<br />
Es ist ein Donnerstagnachmittag im März. Vasen mit gelben Narzissen stehen auf den Tischen im Café. Ein Tisch ist für das gemeinsam gekochte Mittagessen gedeckt. Die ersten Kinder trudeln von der Schule und dem Kindergarten ein. Es gibt Kartoffelgratin, Gemüse und Salat, dazu türkischen Tee. Auf ausgewogene Ernährung achten Galanti und seine Mitarbeiterinnen Nadine Geier und Sandra Berndt, genauso wie darauf, dass alle gemeinsam Wasser und Energie sparen. Eine junge Frau mit rotem Kopftuch serviert den Tee. Sie ist Praktikantin beim Stadtjugendring, dem Träger des k15, und wäre gerne Grundschullehrerin geworden. Das Kopftuch würde ihr die Arbeitsplatzsuche nach dem Studium in Bayern erschweren. Als gebürtige Augsburgerin möchte sie jedoch nicht weg. Deshalb entscheidet sie sich nun für das Fach Erziehungswissenschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Ort zum Austauschen und Ankommen</h3>
<p>Am Tisch sitzt auch ein syrischer Mann. Salim* hat gerade seine Aufenthaltserlaubnis bekommen. Vor fünf Jahren ist er aus Syrien aufgebrochen. Dort besaß er ein Haus mit Pool und sammelte alte, amerikanische Autos. Wenn er Fotos davon zeigt, ist mehr Stolz als Traurigkeit in seiner Stimme. Mit einem lachenden Auge erzählt er von den drei Tagen, die er trauernd vor seinem zerstörten Haus verbracht hat, ehe er sich dazu entschloss, gemeinsam mit seiner Familie zu gehen. Seine Frau ist mit den Kindern noch in der Türkei, doch im Sommer kommt sie nach. Folglich bleiben drei Monate, um eine Wohnung zu finden. Doch zuerst braucht er eine Bleibe für sich, denn nach der Genehmigung seines Aufenthalts in Deutschland muss er die Flüchtlingsunterkunft verlassen.<br />
„Ein Thema, das uns immer häufiger betrifft“, erklärt Galanti. „Die Wohnungslage in Augsburg ist kritisch für die sozial Schwächeren. Das war es auch bevor so viele Flüchtlinge hierher kamen. Nun wird es nicht leichter.“ Doch Aufgeben gibt es nicht. Schon fliegen die ersten Ideen über den Tisch. Eine Lehramtsstudentin richtet für Salim ein Profil auf WG-Gesucht ein. Einmal die Woche hilft sie ehrenamtlich im k15 aus. Es gibt Schwierigkeiten in der Verständigung. Salim spricht Deutsch noch brüchig und besteht deshalb darauf, vorerst in eine kulturell gemischte WG zu ziehen: „Wenn du in diesem Heim bist, reden alle um dich herum Arabisch und du hörst nur Arabisch. Das geht ins Ohr und Deutsch bleibt nicht hängen. Deswegen eine deutsche WG, oder wenigstens eine andere Sprache.“<br />
Auch einige Wochen zuvor ging es um Verständigung und Sprache. Am zweiten Samstag im Monat findet seit einiger Zeit die JamSession statt. Musiker jeden Genres können sich am Abend im großen Veranstaltungsraum treffen und sich nach Herzenslust musikalisch austoben. Eine Grundausrüstung aus Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboard und Mikrofon stellt das k15 zur Verfügung. Eine junge Band, gerade einmal einen Monat bestehend, spielt an diesem Abend. Galanti zeigt den Proberaum, der hinter dem großen Veranstaltungsraum liegt. Er wird renoviert. Noch leuchten die Wände grün, doch schon bald werden sie von Dämmmaterial verdeckt sein.</p>
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<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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</tr>
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</blockquote>
<h3>„Just talk!</h3>
<p>Der Abend ist noch früh und sehr ruhig. Ein junges Paar schaut vorbei. Es sind Portugiesen aus Regensburg, die einen spontanen Wochenendtrip nach Augsburg unternehmen und nach Lokalen und Übernachtungsmöglichkeiten fragen. Sie sprechen Englisch. Schnell entwickelt sich ein Gespräch darüber, wer wo herkommt und was in seinem Leben macht. Sich selbst bei Sprachfehlern zu ertappen sorgt dabei für Lachen. „Just talk! No shame, we practise English in this way“, sagt die Portugiesin mit einem Grinsen.</p>
<p>Doch Sprache ist auch im Alltag immer wieder Thema im k15. Galanti schließt die hauseigene Fahrradwerkstatt auf. Hier arbeitet ein Syrer kostenlos für andere syrisch Sprechende, die nach Deutschland kommen und deren Mobilität von einem Fahrrad abhängt. Auch der Fahrradreparateur findet sich an dem einen Nachmittag im März am Mittagstisch ein. Seine Kinder springen fröhlich um ihn herum, bis sie zu einem Impftermin beim Arzt aufbrechen. Das Mittagessen ist vorbei und einige beschließen, die Tischtennisplatte im Innenhof aufzubauen.<br />
Die bunten Graffitis leuchten in der Sonne, während eine Lehramtsstudentin, eine Türkin und ein Jugendzentrumsleiter einem Syrer mit Händen und Füßen den Rundlauf erklären, bei dem die Spieler nach einem Schlag um die Tischtennisplatte auf die andere Seite laufen. Das Spiel trägt übrigens auch den Namen „Chinesisch“ – wenn das nicht multikulturell ist.</p>
<p>* Name von der Redaktion geändert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/k-wie-kunterbunt/">k wie kunterbunt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Harz, Schweiß und Freudentränen</title>
		<link>https://presstige.org/2016/10/formula-student/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Mende]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2016 12:09:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[formula student]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[rennsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Augsburger Rennstall Starkstrom am Hockenheimring Für uns von Starkstrom sind die Tage 29. Juli bis zum 02. August mit die wichtigsten im ganzen Jahr: Denn dann findet am Hockenheimring die Formula Student Germany (FSG) statt. Aus der ganzen Welt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/formula-student/">Harz, Schweiß und Freudentränen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Augsburger Rennstall Starkstrom am Hockenheimring</h2>
<figure id="attachment_9139" aria-describedby="caption-attachment-9139" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9139 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/20150731_14-29-01_7244_bergan_1200px.jpg" alt="20150731_14-29-01_7244_bergan_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/20150731_14-29-01_7244_bergan_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/20150731_14-29-01_7244_bergan_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/20150731_14-29-01_7244_bergan_1200px-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/20150731_14-29-01_7244_bergan_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9139" class="wp-caption-text">Text: Daniel Leichtle &amp; Alexandra Mende – Fotos: privat</figcaption></figure>
<p><strong>Für uns von Starkstrom sind die Tage 29. Juli bis zum 02. August mit die wichtigsten im ganzen Jahr: Denn dann findet am Hockenheimring die Formula Student Germany (FSG) statt. Aus der ganzen Welt kommen Studierende zusammen, um mit ihren selbstentwickelten Rennwägen gegeneinander anzutreten und am Schluss die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen zu können. Auch wir wollten dieses Mal vorne mit dabei sein. Ob wir es geschafft haben, erfahrt ihr hier.</strong></p>
<p>Die FSG ist ein Wettbewerb, der jedem Teammitglied einiges abverlangt. Denn um uns erfolgreich mit den 38 anderen Teams in der Electric-Klasse messen zu können, haben wir ein ganzes Jahr mit Hochdruck an unserem Rennwagen „Cedur“ gearbeitet und dabei die eine oder andere Nachtschicht eingelegt.</p>
<p>Als unser Fahrzeug dann fertig war, war bereits neben Harz bereits eine beträchtliche Menge an Schweiß und auch die eine oder andere Träne geflossen. Doch es hat sich gelohnt. In dem Moment, in dem wir das erste Mal den fertigen Cedur in Augenschein nahmen, wussten wir: Mit diesem Rennwagen können wir vorne mitmischen und vielleicht unser großes Ziel erreichen – einen Platz in der Top 10.</p>
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<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Cedurs große Stunde</h3>
<p>Bevor wir unseren Boliden aber auf die Strecke schicken durften, mussten wir uns am ersten Tag des Wettkampfs erst bei den statischen Disziplinen beweisen. Eine Jury bewertet hierbei vorab eingereichte Berichte zum Rennwagen und Präsentationen der Teams. Insgesamt liefen diese Wettbewerbe ordentlich, doch bei den Disziplinen Cost Analysis und Business Plan Presentation landeten wir jeweils in der Mitte des Teilnehmerfelds. Nicht die besten Voraussetzungen, um unter die ersten Zehn zu kommen.</p>
<p>Das Skid Pad, das möglichst schnelle Fahren durch eine liegende Acht, war am zweiten Tag des Wettbewerbs als erste dynamische Disziplin angesetzt. Damit war auch die große Stunde von Cedur gekommen. Bei den dynamischen Disziplinen entscheiden nämlich vor allem Auto und Fahrer, ob und wie erfolgreich ein Team abschneidet. Mit einer guten Zeit von 5,8 Sekunden konnten wir uns den sechsten Platz sichern und unserem Ziel ein Stückchen näher kommen.</p>
<p>Am dritten Tag standen Acceleration und Autocross auf dem Programm. 4,2 Sekunden benötigte unser Cedur auf der Beschleunigungsgeraden und siedelte sich mit Platz 13 im ersten Drittel des Teilnehmerfelds an. Im Autocross hatten wir leider etwas Pech, da von vier Läufen nur einer gewertet werden konnte. Daher landeten wir auf dem für uns etwas enttäuschenden 18. Platz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die entscheidenden Ergebnisse</h3>
<p>Traditionell wird am letzten Tag des Wettbewerbs die Königsdisziplin ausgetragen. In der Vergangenheit hatten wir beim Ausdauerrennen, dem Endurance, viele Punkte liegen lassen. Dieses Mal wollten wir es besser machen und verhindern, dass unserem Motor vorzeitig der „Saft“ ausgeht. Der zusätzliche Aufwand im Vorfeld machte sich bezahlt. Unser Cedur schaffte die 22 Kilometer lange Strecke und belegte den zehnten Platz im Rennen. Trotzdem war sein Energieverbrauch dabei nicht allzu hoch, deshalb erreichten wir in der Efficiency das fünftbeste Ergebnis. Mit diesen Platzierungen durften wir nun ernsthaft hoffen, doch noch unseren Traum wahrzumachen und weit vorne im Teilnehmerfeld zu landen.</p>
<p>Endgültige Gewissheit brachte dann die Award Ceremony, die das Ende des offiziellen Teils des Wettbewerbs markiert: Platz zehn für Starkstrom – das beste Ergebnis in der Vereinsgeschichte! Auch das sehr positive Feedback zu unserem diesjährigen Rennwagen Cedur ist für uns ein Grund, uns zu freuen: Mit dem Opel Style Award konnten wir als Krönung des Wettbewerbs den Preis für die cleverste ganzheitliche Design- und Package-Lösung mit nach Hause nehmen.</p>
<p>Danach merkten wir, dass der ganze Stress des letzten Jahres von uns abfiel – wir hatten gearbeitet, gekämpft und unseren Traum wahrgemacht! Zusammen mit den anderen Teams feierten wir deshalb bis tief in die Nacht.</p>
<p>Doch wir werden uns nicht auf diesem Ergebnis ausruhen – nächstes Jahr wollen wir noch eine Schippe drauflegen. Damit das klappen kann, lautet unsere Devise: Nach der FSG ist vor der FSG!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9138 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/jubel_1200px.jpg" alt="jubel_1200px" width="1200" height="795" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/jubel_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/jubel_1200px-400x265.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/jubel_1200px-768x509.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/jubel_1200px-1024x678.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Noch mehr Fotos vom Wettbewerb oder Details zum Rennwagen findet ihr auf <em>starkstrom-augsburg.de</em>. Dort erscheinen ebenfalls immer wieder Stellenanzeigen für gesuchte Position im Team. Wer Lust hat mitzumachen, kann aber auch einfach eine Mail an <a href="mailto:recruiting@starkstrom-augsburg.de"><em>recruiting@starkstrom-augsburg.de</em></a> schreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/formula-student/">Harz, Schweiß und Freudentränen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>„Mit Kunst, Musik und viel Kaffee durch den Politikeralltag“</title>
		<link>https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-interview/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yevgeniya Isakov]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Sep 2016 10:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[außenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Linus Foerster]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[SP-europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2: Sechs Fragen an Dr. Linus Förster Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr.&#160;Linus Förster, Mitglied im Ausschuss für Europaangelegenheiten sowie jugendpolitischer Sprecher seiner Fraktion, stellte sich der Augsburger Politiker&#160;sechs Fragen zur Weltpolitik, Verschwörungstheorien und Europa. Den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-interview/">„Mit Kunst, Musik und viel Kaffee durch den Politikeralltag“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Teil 2: Sechs Fragen an Dr. Linus Förster</h2>
<figure id="attachment_9122" aria-describedby="caption-attachment-9122" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9122" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200.png" alt="Text: Yevgeniya M. Isakov - Foto: privat" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200-768x576.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Foerster_1200-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9122" class="wp-caption-text">Text: Yevgeniya M. Isakov &#8211; Foto: privat</figcaption></figure>
<p><strong>Im zweiten Teil unseres Gesprächs mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Dr.&nbsp;Linus Förster, Mitglied im Ausschuss für Europaangelegenheiten sowie jugendpolitischer Sprecher seiner Fraktion, stellte sich der Augsburger Politiker&nbsp;sechs Fragen zur Weltpolitik, Verschwörungstheorien und Europa. Den ersten Teil, der sich mit seinem politischen Werdegang befasst, könnt ihr <a href="http://presstige.org/2016/09/linus-foerster-portraet/">hier</a> nachlesen.</strong><br />
<em><strong>presstige:&nbsp;Herr Förster, Saudi Arabien nimmt keine Flüchtlinge auf, will aber Geld für 200 Moscheen zur Verfügung stellen. Was ist die Motivation dahinter?</strong></em></p>
<p>Linus Förster: Ein Kollege von der CSU hat gesagt, das sei eine reine Provokation. Die Glaubensdiskussion sollte nicht zu weit aufgemacht werden, z. T. weil die Medien, die ohnehin vorhandenen Ängste noch weiter schüren. Menschen, die hier auf Hilfe und Offenheit stoßen werden nicht den IS unterstützen, doch diese Ängste werden von den Medien vorangetrieben.</p>
<p><em><strong>Wie macht man das den Medien klar, dass sie eine Verantwortung haben, auch für Stabilität im Land zu sorgen und nicht alles aufzubauschen?</strong></em></p>
<p>Das versuchen Politiker seit Jahren. Die Zeitungen profilieren sich, denn das ist das marktwirtschaftliche Prinzip. Jeder Journalist und jede Zeitung muss entscheiden, für welche Prinzipien sie eintreten und wir Leser entscheiden natürlich auch bei der Auswahl unserer Zeitung.</p>
<p><em><strong>Es gibt Meinungen, dass der Sturz der Regierungen in der arabischen Welt beabsichtigt war um geopolitische Interessen zu verwirklichen und um Europa mit einer großen Flut von Menschen einer anderen Kultur zu destabilisieren. Was halten Sie davon?</strong></em></p>
<p>In der Dekadenz wird jede Kultur irgendwann scheitern, das sagt zumindest „Clash of the civilizations“ von Paul Kennedy. Gesellschaften, denen es zu gut geht, gehen irgendwann unter. Das zeigt sich auch daran, dass Menschen weniger wählen gehen, wenn es ihnen gut geht. In diesen Momenten kann ein System destabilisiert werden und Verteilungskonflikte entstehen. Aber durch die jetzige Krisenhaftigkeit lernen wir wieder, wie wichtig Menschlichkeit und soziale Aspekte sind. Das ist eine Chance für Deutschland. Eine andere Frage ist was in den Ländern passiert, in denen der Krieg ausgebrochen ist. Falls der arabische Raum dauerhaft ein Krisengebiet bleibt und immer mehr fliehen, ist das Boot irgendwann voll und die Stimmung kann kippen. Damit geht auch die Frage einher, inwieweit Kriege immer weiter in den Westen rücken. Beispiele sind der Balkan, die Türkei oder die Ukraine. Aber ich glaube nicht, dass die jetzige Situation Folge einer Intrige ist. Gesellschaften zerbrechen an dem Begehren nach immer mehr Wohlstand, immer mehr Bequemlichkeit, mehr Luxus und dem Leugnen von bestimmten Werten.</p>
<p><em><strong>Der kanadische Forscher Michel Chossudovsky sagt bereits das Ende der Welt voraus. Nach seiner These könnten die USA im Rahmen ihrer Präventivstrategie eine Atombombe auf Russland abwerfen und damit einen dritten Weltkrieg auslösen. Für wie wahrscheinlich halten Sie das Szenario und einen dritten Weltkrieg überhaupt?</strong></em></p>
<p>Ich glaube, das ist eher unwahrscheinlich. Es stimmt schon, dass im Moment wieder Vormachtkämpfe geführt werden, die teilweise auch militärische Auseinandersetzungen einschließen. Früher gab es den eisernen Vorhang, USA versus Sowjetunion und ein wachsendes China. Jetzt haben wir ein starkes China, starke USA und ein Europa, das versucht sich stark zu machen. Russland ist weggefallen, weshalb Putin versucht, das Land wieder zu einem Global Player zu machen. Aber man muss dazu sagen, dass die ganzen Konflikte, die wir jetzt mit Russland haben, zum Teil auch von uns verursacht wurden. Nicht von Amerika, sondern von der EU, weil bestimmte Angebote, die an die Ukraine gemacht wurden, oder die Stationierung von NATO Waffen im Baltikum Verträgen entgegenläuft, die damals geschlossen wurden. Wie weit das von den USA unterstützt wird, kann ich jedoch nicht beurteilen. Ich glaube der moderne Krieg wird mit Wirtschaftsmacht geführt. Es könnte auch zu Glaubenskriegen kommen, aber letztlich entscheidet die Wirtschaftsmacht über Herrschaftsansprüche in der Welt.</p>
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<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel ist zusätzlicher Content zur&nbsp;Ausgabe 29 unseres Magazins, die als E-Paper erschienen ist.</p>
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</ul>
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<p><em><strong>Wie wird sich Europa Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren entwickeln?</strong></em></p>
<p>Die kommende Entwicklung hängt davon ab, inwieweit Europa es schafft, neben einer funktionierenden Wirtschaftsmacht und der Präsentation nach Außen auch eine soziale Union zu verwirklichen. Falls es das nicht schafft, wird Europa auseinanderbrechen und nur mehr eine Wirtschaftsunion sein. Diese Gefahr besteht vor allem, wenn wir die Jugendarbeitslosigkeit und die Flüchtlingsproblematik nicht lösen. Damit wäre die europäische Idee als solche tot. Dann bliebe nur ein Europa der zwei Geschwindigkeiten: ein reiches Europa und ein angegliedertes Europa.</p>
<p><em><strong>Welche Rolle kann Europa zukünftig in der globalen Mächtepolitik spielen? Was kann passieren, wenn es gut oder schlecht läuft und welche Entwicklung halten Sie für wahrscheinlicher?</strong></em></p>
<p>Wenn es gut läuft werden wir einer der Global Player sein – neben den USA, China und vielleicht Südamerika. Bei Russland ist es noch nicht klar. Ich denke, wenn Europa es schafft den sozialen Aspekt zu berücksichtigen, dann wird es eine ungeheuer starke Macht. Wenn Europa jedoch einfach nur eine Wirtschaftsmacht bleibt, stellt sich die Frage, welchen Weg es dann geht. Das Solidarische wird sich dann immer weiter zurückbilden, die Bankenhilfen werden zurückgehen und die Notwendigkeit, über Europa hinaus zu exportieren, wird dann wachsen. Das Mittel auf diesem Weg ist eine Preispolitik, die sich auf das Einkommen der Bürger auswirken und Europa so destabilisieren kann. Europa bleibt so vielleicht eine große Wirtschaftsmacht, wird darüber hinaus jedoch zerfallen. Entweder wird Europa insgesamt eine Gemeinschaft, wirtschaftlich wie sozial, oder es wird auseinanderbrechen. Ich würde mir sehr wünschen, dass ersteres der Fall sein wird. Europa sollte an den aktuellen Herausforderungen wachsen anstatt zu zerbrechen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/linus-foerster-interview/">„Mit Kunst, Musik und viel Kaffee durch den Politikeralltag“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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