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	<title>studiengänge Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>studiengänge Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>„Und was studierst du?“ &#8211; Außergewöhnliche Studiengänge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Angelina Märkl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2016 14:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
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		<category><![CDATA[studiengänge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es muss nicht immer BWL, Jura oder Lehramt sein. Wem die herkömmlichen Studiengänge zu langweilig sind, für den haben wir hier ein paar exotische Fächer. Und ja, die gibt es alle wirklich. Space Master (Uni Würzburg): Hierbei handelt es sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_8906" aria-describedby="caption-attachment-8906" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8906 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/image.jpeg" alt="image" width="1200" height="559" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/image.jpeg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/image-400x186.jpeg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/image-768x358.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/image-1024x477.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8906" class="wp-caption-text">Text: Angelina Märkl; Grafik: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Es muss nicht immer BWL, Jura oder Lehramt sein. Wem die herkömmlichen Studiengänge zu langweilig sind, für den haben wir hier ein paar exotische Fächer. Und ja, die gibt es alle wirklich.</strong></p>
<p><strong>Space Master</strong> (Uni Würzburg):<br />
Hierbei handelt es sich weder um ein Computerspiel noch um einen Science-Fiction Film, sondern einen Elite- Masterstudiengang an der Uni Würzburg. Studiert wird international und er ist allen Weltrauminteressierten zu empfehlen. Und danach hat man einen „Space Master“.</p>
<p><strong>Alte Welt</strong> (Uni Würzburg):<br />
Wem ein einzelnes Fach nicht ausreicht, der kann hier eine ganze Welt studieren. Der Bachelorstudiengang „Alte Welt“ setzt sich interdisziplinär mit verschiedenen altertumswissenschaftlichen Fächern auseinander. Daneben stehen ungewöhnliche Sprachen wie Bengali, Sanskrit oder Hindi auf dem Stundenplan. Englisch kann ja schließlich jeder.</p>
<p><strong>Cultural Landscapes</strong> (Uni Würzburg):<br />
Franken, Florenz und Kent vereint in einem Studiengang, das sorgt für eine interessante Mischung. Dieser Masterstudiengang ist eine Kooperation zwischen der University of Ohio/Ohio University und dem Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte der Uni Würzburg. Der Schwerpunkt liegt in der vergleichenden landesgeschichtlichen Methodik sowie mehreren Praktika in der Frankenregion.</p>
<p><strong>Ethnomusikologie</strong> (Uni Würzburg): Die Uni Würzburg bietet aber auch etwas für Musikbegeisterte, egal ob Discomusik oder heimische Blasmusik. Im Masterstudiengang Ethnomusikologie setzt sich der Student mit mindestens einer regionalen Musikkultur intensiv auseinander.</p>
<p><strong>Sorabistik</strong> (Uni Leipzig):<br />
Wer schon immer mal wissen wollte, was „Postrowjenje“ eigentlich übersetzt heißt, der sollte Sorabistik an der Uni Leipzig studieren. Sorbisch muss man auch nicht vorher können, man kann es während des Studiums lernen. Die Uni Leipzig ist eine der wenigen Hochschulen der Welt, die diese westslawische Sprache als Studium anbietet.</p>
<p><strong>Schmuck</strong> ( Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle):<br />
Für künstlerisch Begabte bietet sich der Studiengang „Schmuck“ an. Ist auch etwas für Leute, denen das Bachelorstudium zu schnell geht &#8211; diese Studienrichtung kann man nämlich noch auf Diplom studieren. Und es gibt nur 2-7 Studienanfänger pro Semester. Dem eigenen Schmuckatelier steht danach nichts mehr im Wege.</p>
<p><strong>Angewandte Sexualwissenschaft</strong> ( Hochschule Merseburg):<br />
Nein, das ist wirklich kein Scherz, sondern ein anerkannter, deutschlandweit einmaliger Masterstudiengang. Man wird für Berufsfelder ausgebildet, in denen die Sexualität des Menschen Gegenstand fachlichen Handelns sein kann, zum Beispiel im juristisch-kriminologischen Bereich.</p>
<p><strong>Technologie der Kosmetika und Waschmittel</strong> (Hochschule Ostwestfalen-Lippe):<br />
In diesem Bachelorstudiengang geht es nicht darum, wer sich am besten schminken oder waschen kann. Er gehört zum Fachbereich Life Science Technologies und bildet die Studenten für Tätigkeiten in den Laboren der Kosmetikindustrie aus.</p>
<p><strong>Oenologie</strong> (FH Wiesbaden):<br />
„Studienvoraussetzung“ hier ist wohl, dass man gerne Wein trinkt. In diesem Masterstudiengang dreht sich alles um das Thema Weinwirtschaft, -bau und –technologie.</p>
<p><strong>Brauwesen und Getränketechnologie</strong> (TU München): Wer dagegen lieber Bier trinkt, sollte sich diesen Bachelor-/Masterstudiengang näher ansehen. Hier geht es um die Abläufe in einem Brauerei- oder Getränkebetrieb. Absolventen können in Brauereien, in der Getränkeindustrie sowie in der Forschung arbeiten.</p>
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		<title>Elitestudiengänge &#8211; die &#8220;Auserwählten&#8221;?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabell Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2014 08:30:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[elite]]></category>
		<category><![CDATA[studiengänge]]></category>
		<category><![CDATA[universität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Elite. Das klingt nach „die Besten der Besten“, nach den „Auserwählten“. Tatsächlich kommt das Wort vom Lateinischen „electus“ und bedeutet „ausgelesen“. Doch sind Elitestudenten wirklich „die Besten“? Und was sagen Elitestudenten der Universität Augsburg dazu? Text &#38; Illustration: Isabell Beck...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/elitestudiengaenge-die-auserwaehlten/">Elitestudiengänge &#8211; die &#8220;Auserwählten&#8221;?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elite. Das klingt nach „die Besten der Besten“, nach den „Auserwählten“. Tatsächlich kommt das Wort vom Lateinischen „electus“ und bedeutet „ausgelesen“. Doch sind Elitestudenten wirklich „die Besten“? Und was sagen Elitestudenten der Universität Augsburg dazu? </strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Elite012.png"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2219" alt="Elite012" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Elite012.png" width="1200" height="863" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Elite012.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Elite012-400x287.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Elite012-1024x736.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text &amp; Illustration: Isabell Beck</strong></h5>
<p>Geht man auf die <a title="Homepage der Universität Augsburg" href="https://www.uni-augsburg.de/exzellenz/elite/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Homepage der Universität Augsburg</a>, finden sich dort neben normalen Studiengängen wie Lehramt oder Wirtschaftswissenschaften auch acht Elitestudiengänge. Ob Geisteswissenschaftler, Physiker, Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker oder gar Wirtschaftsinformatiker – fündig wird man auf jeden Fall.<br />
Die Elitestudiengänge sind Masterstudiengänge. Sie können somit an den Bachelor oder einen vergleichbaren Abschluss angeschlossen werden. Natürlich wird in einem Elitestudiengang kein „gewöhnlicher“ Master abgeschlossen, wie etwa in Geschichte oder Betriebswirtschaftslehre. Nein, der Name muss nach etwas Großartigem klingen.<br />
Daher haben wir in Augsburg Studiengänge wie die Ethik der Textkulturen, Finance and Information Management, Software Engineering, Advanced Materials Science, Global Change Ecology, Top Math oder Aisthesis – Historische Kunst- und Literaturdiskurse zur Auswahl.</p>
<h3><strong>Verwirrt?</strong></h3>
<p>Aisthesis. Allein dieser Begriff sorgt schon für leichte Verwirrung und Abstand. Auch der Nachsatz „Historische Kunst- und Literaturdiskurse“ hilft nicht viel. Nahe liegt die Frage: „Bin ich überhaupt klug genug für einen Studiengang, dessen Namen ich nicht mal verstehe?“ „Aisthesis“ kommt aus dem Griechischen und steht für die Wahrnehmung, jedoch nicht im rein psychologischen Sinne. Die Begriffe „historisch“, „Kunst“ und „Literatur“ deuten auf den zugehörigen geschichtlichen Aspekt hin. Studenten können hier also das Studienobjekt „Wahrnehmung“ interdisziplinär aus Sicht verschiedener Wissenschaftsbereiche betrachten und diskutieren. Meist geht es somit um das Sich-mit-einer-Sache-intensiv-Auseinandersetzen und den Diskurs mit Gleichgesinnten.</p>
<h3><strong>Mutig sein und Herausforderungen annehmen</strong></h3>
<p>Studenten des Elitestudiengangs Ethik der Textkulturen teilen diese Erfahrung. Sie beschäftigen sich mit ethischen Fragestellungen des öffentlichen Lebens, um gesellschaftliche Veränderungen bewirken und Verantwortung übernehmen zu können. „Ich habe mich anfangs kaum getraut, mich in den Kursen zu melden“, meint eine Studentin. „Doch du wirst geradezu dazu herausgefordert, dich an den Diskussionen zu beteiligen.“ Inzwischen sei sie mutiger geworden und um einiges selbstsicherer.<br />
Gerade an der Selbstsicherheit scheint es den Bewerbern zunächst zu mangeln. „Die meisten werden von Dozenten angestupst“, erzählt ein Student, der Ethik der Textkulturen als Nebenfach studiert. „Man kann sich natürlich auch von sich aus bewerben, doch die wenigsten machen das.“<br />
Warum ist das so? Der Begriff „Elite“ scheint sich mit einer bestimmten Vorstellung in den Köpfen der Menschen festgesetzt zu haben. Zu den „Besten“ zu gehören, scheint unerreichbar oder äußerst schwierig. Der Gründer der Elitestudiengänge, das <a title="Elitenetzwerk Bayern" href="https://www.elitenetzwerk.bayern.de/elitestudiengaenge/ueberblick/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Elitenetzwerk Bayern</a>, wirbt damit, „besonders begabten, leistungswilligen und begeisterungsfähigen Studentinnen und Studenten außergewöhnlich attraktive Studienprogramme bieten“ zu können. Eine Aussage, die anspornen, aber auch abschrecken kann.</p>
<h3><strong>Begeisterung trifft Leistung </strong></h3>
<p>Hinzu kommt, dass jeder Bewerber ein Gespräch mit dem verantwortlichen Dozenten des jeweiligen Studiengangs führen muss. Doch wird dabei das Augenmerk wirklich auf die Leistung gelegt? Es scheint, dass vielmehr die Wissbegierde des angehenden Studenten und die Begeisterung für das angestrebte Fach von Bedeutung sind.<br />
Das „Aussuchen“ der „Elite“ muss also nicht als abschreckend empfunden werden, denn im Grunde sind Elitestudiengänge Alternativen für jeden, der auf der Suche nach etwas Besonderem ist. Etwas, das ein wenig aus der Reihe tanzt, wie man selbst vielleicht manchmal, und das einem in diesem Anderssein unterstützt und – auf der Suche nach wissenschaftlichem Nachwuchs – genauso dankbar für Unterstützung ist.</p>
<h3><strong>Sei Elite, habe Vorteile</strong></h3>
<p>Wer beispielsweise etwas gegen die globale Klimaveränderung unternehmen und die Umweltproblematik des 21. Jahrhunderts ins Auge fassen möchte, kann sich mit anderen Biologen, Geografen, Meteorologen und weiteren Naturwissenschaftlern im Studiengang Global Change Ecology zusammenfinden.<br />
Dass es dabei jedoch nicht „elitär“ zugeht, berichten die Studenten von Ethik der Textkulturen: „Der formale Unterschied zu anderen Masterstudiengängen ist nur, dass wir viel freier und selbstbestimmter im Gestalten unseres Studiums sind. Natürlich werden wir auch auf die eine oder andere Art vom Elitenetzwerk Bayern unterstützt. Zum Beispiel bei Seminarwochenenden, bei denen das Netzwerk Unterkunft und Verpflegung finanziert.“ Außerdem gebe es spezielle auf die Interessen der Studenten zugeschnittene Angebote und Möglichkeiten. So fänden bei Ethik der Textkulturen zu Anfang und Ende eines Semesters Sitzungen statt, in denen unter anderem auch Themenwünsche für das kommende Semester, dessen Kurse, Seminare und Forschungsinhalte ausgesprochen werden können.<br />
Ähnliches ist bei Aisthesis – Historische Kunst- und Literaturdiskurse der Fall. Das Dozenten-Team lädt in jedem Semester einen Gastdozenten ein. Häufig handelt es sich dabei um bekannte Wissenschaftler, denen Studenten eines „normalen“ Studiengangs im Laufe ihres Studiums eher nicht begegnen.<br />
Neben diesen Möglichkeiten profitieren Studenten des Elitestudiengangs Top Math zusätzlich von einer um zwei bis drei Jahre verkürzten Studienzeit. Steigt ein Mathematik-Student schon im fünften Semester in den Elitestudiengang ein, kann er sich schon früh auf ein Forschungsthema spezialisieren und bereits nach zwölf Semestern eine Promotion anstreben.</p>
<p>Haben Elitestudenten somit überhaupt Nachteile? „Ja, man wird immerzu auf den „Elite“-Begriff angesprochen“, schmunzelt die inzwischen mutige Studentin der Ethik der Textilkulturen. Elitestudiengänge laden dazu ein, sich intensiv mit den eigenen Interessen zu befassen. Sie fördern die Studenten auf vielfältige Art und helfen ihnen, Gleichgesinnte zu finden. Elitestudenten sollen für alle Sichtweisen offen sein und so neue Wege finden, die (eigene) Zukunft zu gestalten.</p>
<p><strong>Was meint ihr? Kann es nicht spannend sein, zu den „Auserwählten“ zu gehören und sich mit außergewöhnlichen Themen zu beschäftigen? Sollen wir dem „Elitären“ wirklich seine abschreckende Wirkung lassen oder ihm eine neue, zukunftsweisende Bedeutung geben?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/elitestudiengaenge-die-auserwaehlten/">Elitestudiengänge &#8211; die &#8220;Auserwählten&#8221;?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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