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	<title>tee Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Teebellion in Augsburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannah Völker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2019 19:48:25 +0000</pubDate>
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<p>Ein heißer Sommertag. Die Zunge klebt dir am Gaumen und du verzehrst dich nach einem kühlen erfrischenden Getränk. Jetzt ein Wasser zu trinken wäre durststillend, aber nicht wirklich befriedigend. Die Alternativen im Supermarkt klingen zwar sehr verlockend, schaut man sich die Nährwerte und vor allem den enthaltenen Zucker genauer an, verdirbt es einem den Genuss. Mit diesem ungesunden Problem will Christopher Gogolin Schluss machen: er hat ein rein biologisches, fruchtiges Getränk entwickelt, ohne Aromastoffe und Säurungsmittel. Die Zutaten sind dementsprechend nur Wasser und Früchte. Somit ist OchaOcha ein komplett zuckerfreier und kalorienfreier Eistee. Also quasi wie Wasser, nur leckerer.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-11224" width="328" height="328" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte-1024x1024.png 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte-150x150.png 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte-400x400.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte-768x768.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte-80x80.png 80w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/Ocha-Ocha_Früchte-Harakiri_Nährwerte.png 1200w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption>Bild: (c): OchaOcha</figcaption></figure></div>



<p>Die Idee zu dem Produkt ist Chris in seinem Auslandssemester in Japan gekommen. Dort ist es selbstverständlich, dass man in den Supermärkten eine riesen Auswahl an kalten Tees hat. Noch während dem Master hat er sein Produkt entwickelt und im September 2018 seinen ersten Tee in den Händen gehalten. Dabei hat er sich in der Entwicklungsphase durch das ganze Probieren und Recherchieren selbst zu einem „Teeexperten“ entwickelt. So hat er zum Beispiel rausgefunden, was frisch gebrühter Tee mit Kartoffelsalat gemeinsam hat: Beide werden besser, umso länger man sie ziehen lässt. &nbsp;Mittlerweile besteht das Team aus vier Leuten. Chris ist hauptsächlich damit beschäftigt, Läden in Augsburg zu finden, die sein Produkt verkaufen wollen. Aktuell ist OchaOcha in neun verschiedenen Verkaufsstellen zu finden, dazu zählt auch Heyzel Coffee oder der Edeka Weiß direkt an der Uni. Aber auch über den neu eingerichteten <a href="https://www.ocha-ocha.de/﻿" class="broken_link">Online-Shop </a> kann man den Früchtetee „Harakiri“ bestellen. <br>Auch wenn das alles sehr vielversprechend klingt, muss Chris realistisch bleiben: Dieses Jahr ist für OchaOcha entscheidend. Denn am Ende des Jahres muss beschlossen werden, ob es Sinn macht, weiterzumachen oder ob das Projekt „Teebellion“ leider wieder begraben werden muss. Bis dahin will die kleine Firma aber nochmal alles geben. Dazu zählt auch auf jeden Fall noch eine neue Teesorte auf den Markt zu bringen. Ein Jasmintee soll es diesmal sein, doch es muss für die Veröffentlichung noch auf die neueste Jasminernte aus Asien gewartet werden, um mit den frischen Zutaten arbeiten zu können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/verändert-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-11227" width="412" height="274" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/verändert-1024x682.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/verändert-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/06/verändert-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 412px) 100vw, 412px" /><figcaption>Bild: (c) OchaOcha</figcaption></figure></div>



<p>Auch wenn OchaOcha (was natürlich nicht zu erwarten ist) scheitern sollte, bereut Chris die Gründung in keiner Weise: „Allein die Gründung eines Start-ups bringt dich in so vielen Bereichen weiter. Du lernst zum Beispiel, wie man einen Businessplan schreibt oder was in einem Vertrag für deine Mitarbeiter stehen muss. Das sind Sachen, die du in so einer angewandten Form in Vorlesungen nicht beigebracht bekommen kannst“. Allen, die eine Idee für ein Start-up haben, will er Mut machen, es einfach mal auszuprobieren und empfiehlt, sich das Gründerzentrum ACE an der Uni mal anzuschauen. Gerade die Anfangsphase kann man auch noch gut nebenbei zum Studium meistern. Bei Chris ist jetzt jedoch ein Arbeitstag so zwischen acht und zehn Stunden lang. </p>



<p>Für alle, die nach diesem Artikel jetzt durstig geworden sind und Interesse an dem Tee haben, <strong>verlosen wir 3&#215;3 Früchtetees</strong>. Hinterlasst entweder unter diesem Artikel, auf Instagram unter unseren neuesten Post oder auf Facebook unter dem Beitrag zu diesem Artikel einen Kommentar und ihr nehmt am Gewinnspiel teil. Genaue Teilnahmebedingungen findet ihr <a href="http://presstige.org/2019/06/teilnahmebedingungen-gewinnspiel-ochaocha/" class="broken_link">hier.</a></p>



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		<title>Endlich nicht mehr Wochenende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Milan Ziwich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 16:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… und endlich wieder Drogen nehmen Wenn man mit dem Begriff „Drogen“ konfrontiert wird, denkt man meistens an den Bahnhof Zoo. Doch als Droge wird eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Substanz bezeichnet. Und ist somit nicht der übliche Student auf solche...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><strong>… und endlich wieder Drogen nehmen</strong></h2>
<p><figure id="attachment_8433" aria-describedby="caption-attachment-8433" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-8433 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200.jpg" alt="Studentendrogen bild_1200" width="1200" height="559" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200-400x186.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200-1024x477.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8433" class="wp-caption-text">Text: Milan Ziwich, Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure></p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Wenn man mit dem Begriff „Drogen“ konfrontiert wird, denkt man meistens an den Bahnhof Zoo. Doch als Droge wird eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Substanz bezeichnet. Und ist somit nicht der übliche Student auf solche Mittelchen angewiesen, um den Stoff seines erwählten Studienfachs in den Kopf zu bekommen?</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich lässt sich zwischen Aufputschmitteln und Drogen unterscheiden. Aber die Tour de France hat uns gezeigt, dass beide Bezeichnungen eine Gradwanderung mit der Illegalität betreiben. Betrachten wir also einfach Substanzen als „Drogen“, die uns einen Effekt versprechen, der unser Körper ohne diese nicht erreichen könnte. Somit sieht sich eine Droge auch als ein Hilfsmittel zum Lernen &#8211; doch was gibt es denn da alles?</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Kaffee – Der Allbekannte</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Kaffee genießt einen Ruf als Wachmacher. Und was ist besser zu gebrauchen als ein kleiner Weckruf, um nach mehreren Stunden in der Bib nicht fast auf dem eigenen Buch einzuschlafen? Die meisten Studenten, die ich fragte was sie als Lernunterstützung benützen, nannten das schwarze Getränk. Die aufputschende Wirkung dieser Flüssigkeit ist nicht zu bestreiten, doch leider hat die braune Bohne mehrere Nachteile: Sie trägt den gewünschten Effekt nur für eine kurze Weile, gibt den Zähnen eine gewisse Tönung und spricht, neben dem stetigen Drang Wasser zu lassen, auch eine benachbarte Öffnung an, innerkörperliche Substanzen auszuscheiden. Aber da gibt es ja noch den Hippie-Verwandten des Kaffees:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Tee &#8211;  Wie zwei Männermannschaften am Tau: einfach ziehen lassen</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Wer Buddha werden will, muss drei Tage und drei Nächte unter einem Baum meditieren. Der erste Buddha schnitt wohl, um die Klarheit der Meditation beizubehalten, seine Augenlider ab und warf sie auf den Boden. Genau dort entstand die erste Teepflanze.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Geschichte, die auch Studenten zugutekommt. Wer ist denn nicht  vor einer Prüfung gefühlt drei Tage wach? Um das Lernverhalten aufrecht zu erhalten, gilt es, im vollen Wachzustand zu sein. Als meinem Mitbewohner und mir in der Prüfungsphase der Wasserkocher entrissen wurde, sind wir folglich einen kleinen Tod gestorben.</p>
<p style="text-align: justify;">Tee hat den Effekt von Kaffee, aber ohne dessen dreckige Komponente. Es bringt schleichend die Klarheit in den Kopf. Im Gegensatz zur Wachheitsohrfeige, die einem die schwarze Bohne verpassen kann. Doch wer Tee generell zu alternativ und ungesüßt findet, hat noch eine andere flüssige Möglichkeit:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Energy Drinks – Verleihen Flügel?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Als Antifan von Energydrinks kann ich nur sagen &#8211; sie stinken. Bestialisch. Wenn in der Vorlesung drei Reihen hinter mir eine Red-Bull Dose aufgemacht wird, bemerke ich das umgehend durch den olfaktorischen Sinn. Sie machen vielleicht wach, aber ähneln Kaffee: riechen besser als sie schmecken. Und wenn sie schon so riechen will man doch nie einen in die Hand bekommen. Scheinen aber ein guter Wachmacher zu sein und sollten somit nicht unerwähnt bleiben. Wer sich etwas experimenteller betätigen will, kann sich aber auch versuchen an:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Snuse – Was zur Hölle?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich ist es nur Nikotin. Doch da ich nicht näher auf diese kleinen Beutelchen die man sich unter die Lippe steckt eingehen will, reden wir von Nikotin, das über Rauch eingenommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Zigarette bringt die perfekte Pause in den Lernstress ein. Ein Raucher ist draußen, beschäftigt sich mit etwas anderem als seinem Studienfach und hat die Möglichkeit, ohne Lernumgebung über seinen Stoff nachzudenken. Scheinbar macht dabei jeder Zug wacher und fitter. Doch leider wirkt der tatsächliche Effekt einer Zigarette äußerst kurz. Nikotin hat die böse Eigenschaft, den Körper nach mehr schreien zu lassen. Und so übertreibt es der Raucher auch schnell, diesen „Trip“ aufrecht zu erhalten, ohne im Endeffekt überhaupt etwas zu spüren. Für jeden Nichtraucher und Nikotinunabhängigen gibt es da noch eine andere Möglichkeit:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Koffeintabletten – Kaffee ohne Schwarze Kiste</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die Koffeintablette ist eine unscheinbare Pille, die viel Wachheit und Konzentration beschert. Sie ist völlig legal, billig zu erwerben, im <span style="text-decoration: line-through;">Genuss</span> schnellen Notfallkonsum unkomplizierter als Kaffee. Allerdings sollte sie nicht wie dieser so sorglos nebenbei geschluckt werden. Über zwei Tabletten am Tag und Herzrasen, Angst sowie Unkonzentriertheit kommen nicht mehr allein vom Lernstress…</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Drogen – Wozu?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Bei meiner Recherche auf dem Campus, wer welche Wachmacher nutzt um fit zu bleiben, begegnete ich einer sehr weisen Psychologiestudentin. Sie erzählte mir, dass Sport sehr gut sei, um die Aufnahmefähigkeit des Gehirns zu steigern. Generell ist aber eine angenehme Lernumgebung und eine geregelte Zeit zum Lernen der Weg zum Erfolg. Ja, geregelte Zeit zum Lernen – beim nächsten Mal dann…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/02/studentendrogen/">Endlich nicht mehr Wochenende&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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