<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>trampen Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<atom:link href="https://presstige.org/tag/trampen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://presstige.org/tag/trampen/</link>
	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 Feb 2020 11:25:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.7</generator>

<image>
	<url>https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/02/Logo-80x80.jpg</url>
	<title>trampen Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<link>https://presstige.org/tag/trampen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">172887149</site>	<item>
		<title>Wenn der Weg zum Erlebnis wird</title>
		<link>https://presstige.org/2016/05/tramper-im-interview/</link>
					<comments>https://presstige.org/2016/05/tramper-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Camilla Schulz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2016 08:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[trampen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=8706</guid>

					<description><![CDATA[<p>Drei erfahrene Tramper im Interview Trampen gilt als die wohl preisgünstigste und auch sozialste Art der Fortbewegung. Dennoch ist diese Möglichkeit des Verreisens sehr umstritten und stößt oftmals auf Kritik. Drei begeisterte Tramper berichteten uns von ihren Erlebnissen. &#160; Malena,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/tramper-im-interview/">Wenn der Weg zum Erlebnis wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Drei erfahrene Tramper im Interview</h2>
<figure id="attachment_8708" aria-describedby="caption-attachment-8708" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8708 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px.jpg" alt="Dover-Docks_1200px" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Dover-Docks_1200px-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8708" class="wp-caption-text">Text: Camilla Schulz &#8211; Bilder: privat</figcaption></figure>
<p><strong>Trampen gilt als die wohl preisgünstigste und auch sozialste Art der Fortbewegung. Dennoch ist diese Möglichkeit des Verreisens sehr umstritten und stößt oftmals auf Kritik. Drei begeisterte Tramper berichteten uns von ihren Erlebnissen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Malena, 21, studiert Soziale Arbeit in Emden. Sie trampte mit einer Freundin von Emden (Ostfriesland) nach Memmingen (Allgäu). Dabei sind sie in vier verschiedenen Städten gelandet und waren eine Woche unterwegs.</em></p>
<p><strong><em>Presstige:</em> Wie habt ihr euch vor eurem Aufbruch auf die Reise vorbereitet? Hattet ihr bestimmte Ziele, die ihr erreichen wolltet?</strong></p>
<p>Malena: Wir haben uns überhaupt nicht vorbereitet. Es war eine sehr spontane Aktion, wir haben einfach unseren Rucksack und ein Zelt gepackt und sind losgezogen. Lediglich die Endstation Memmingen, meine Heimatstadt, haben wir im Voraus festgelegt. Über welchen Weg wir dort jedoch hinkommen würden, war uns relativ egal. Auch zeitlich waren wir sehr flexibel.</p>
<p><strong>War es schwierig, so spontan Unterkünfte in den jeweiligen Städten zu finden oder habt ihr immer in eurem Zelt geschlafen?</strong></p>
<p>Malena: Eigentlich sind wir durch glückliche Zufälle immer recht schnell zu einer Unterkunft gekommen. Die erste Nacht haben wir auf einem Campingplatz in unserem Zelt verbracht. In Straßburg hat zufälligerweise zu dem Zeitpunkt eine Freundin von mir ein Praktikum in einem Hotel gemacht, in dem wir dann kostenlos übernachten durften. In Karlsruhe konnten wir bei der Familie meiner Mitbewohnerin unterkommen. In Zürich gestaltete sich die Unterkunftssuche dann aufgrund der hohen Preise schon schwieriger. Am Abend haben wir jedoch auf einer Reggeaparty einen netten Kerl kennengelernt, der uns in seiner Wohnung schlafen ließ. Bei einer Freundin meiner Begleiterin konnten wir dann schließlich noch in Konstanz unterkommen.</p>
<p><strong>Hattet ihr mal Angst, bei jemandem einzusteigen bzw. habt ihr es mal bereut, bei jemandem mitgefahren zu sein?</strong></p>
<p>Malena: Nein, überhaupt nicht. Alle waren immer sehr freundlich und aufgeschlossen. Die meisten, die uns mitgenommen haben, sind früher selbst getrampt und haben sich sehr gefreut, dass das heutzutage noch jemand macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Martin, 25, studiert Master Maschinenbau in Erlangen. Er trampte mit seiner Gitarre in 23 Stunden von Jettingen nach London. Geplant war bei seiner Reise gar nichts, lediglich das Ziel London.</em></p>
<p><strong><em>Presstige</em>: Auf so einer Reise fährt man ja bei den unterschiedlichsten Menschen mit. Was war deine lustigste oder spannendste Begegnung?</strong></p>
<p>Martin: Meine lustigste Begegnung hatte ich eigentlich in Dover. Nach 1 ½ Stunden Warten nahmen mich endlich zwei junge Männer aus Amsterdam in ihrem Opel Astra mit. Auf der Strecke nach London hatten wir dann eine Autopanne und mussten auf dem Standstreifen auf den Abschleppdienst warten. Einer der beiden erzählte mir dann, dass er der Weltmeister im Freestyle Football sei. Er holte seinen Ball aus dem Auto und fing auf dem Standstreifen an, seine Tricks vorzuführen. Das war schon ein cooles Erlebnis. Nachdem wir abgeschleppt wurden, lud er mich noch zum Essen ein.</p>
<p><strong>Viele Menschen halten ja nicht viel vom Trampen, bzw. möchten keine Tramper mitnehmen. Bist du oft auf Misstrauen oder Kritik gestoßen?</strong></p>
<p>Martin: In Deutschland gab es eigentlich wenig Probleme. Ich musste nie besonders lange warten, und die Menschen waren immer echt nett und offen. Allerdings wurde ich gleich zum Beginn meiner Reise an der Tankstelle von zwei Polizisten auf Drogen durchsucht, natürlich ohne Ergebnis. In Callais, zur Überfahrt, war es dann schon schwierig, jemanden zu finden, der mich mitnehmen wollte. Viele waren misstrauisch und hatten Angst, dass ich etwas schmuggeln wollte. In England lief es dann ganz schlecht. Die meisten, die angehalten haben, wollten wissen, wie viel ich ihnen fürs Mitnehmen zahlen würde.</p>
<p><strong>Welche Tipps kannst du an unerfahrene Tramper weitergeben?</strong></p>
<p>Martin: Ich denke es ist ganz wichtig, immer freundlich zu sein, schließlich will man ja mitgenommen werden. Außerdem sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören. Wenn man ein ungutes Gefühl hat, bei jemandem einzusteigen, dann sollte man es lieber lassen und auf die nächste Gelegenheit warten. Außerdem würde ich im Nachhinein nicht mehr alleine nachts bei wildfremden Leuten ins Auto steigen, mit denen ich mich nicht einmal verständigen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Julia, 21, studiert Soziologie in Erlangen. In ihrem Urlaub in Israel nutzte sie das Trampen, um von A nach B zu kommen.</em></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-8709 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px.jpg" alt="Julia_1200px" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Julia_1200px-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p><strong><em>Presstige</em>: Hast du selbst auch schon mal Tramper mitgenommen?</strong></p>
<p>Julia: Ja, ich habe schon oft Tramper mitgenommen. Ich halte eigentlich immer an, wenn ich einen Anhalter sehe. Einmal war ich sogar richtig traurig, als einer nicht mitfahren wollte, da ich in die falsche Richtung gefahren bin.</p>
<p><strong>Du bist ja auch in Deutschland schön öfter getrampt. Kannst du ungefähr einschätzen, ob dich bisher mehr Frauen oder mehr Männer mitgenommen haben?</strong></p>
<p>Julia: Also in Israel haben mich ausschließlich Männer mitgenommen. In Deutschland war es glaub ich relativ ausgeglichen. Da haben sowohl Frauen als auch Männer angehalten.</p>
<p><strong>Welche Vorteile bietet Trampen deiner Meinung nach, außer dass es preisgünstig ist?</strong></p>
<p>Julia: Ich finde, man ist total flexibel. Man hat keinen Zeitdruck und kann ein- und aussteigen, wann und wo man möchte. Außerdem ist Trampen immer für eine Überraschung gut. Man landet in den unterschiedlichsten Orten und Städten, die man sich eigentlich gar nicht zum Ziel gesetzt hat. Mir gefällt auch, dass man mit vielen Menschen ins Gespräch kommen kann. In Israel habe ich dadurch viel über die Kultur und das Leben dort erfahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die drei Interviews zeigen, kann man durch das Reisen per Anhalter viele tolle Erfahrungen sammeln. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich trotzdem, das jeder für sich selbst einschätzen muss.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/tramper-im-interview/">Wenn der Weg zum Erlebnis wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2016/05/tramper-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">8706</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Tipps für unterwegs: Autostopp für Anfänger</title>
		<link>https://presstige.org/2014/04/reise-trampen-autostopp/</link>
					<comments>https://presstige.org/2014/04/reise-trampen-autostopp/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Endt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 16:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[autstopp]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[schweden]]></category>
		<category><![CDATA[tipps_für_unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[trampen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=2643</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer trampt, reist billiger &#8211; und intensiver. Nirgends lässt sich ein Land so gut erkunden wie auf dem Beifahrersitz seiner Einwohner. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust. Dos – Was man unbedingt beachten und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/04/reise-trampen-autostopp/">Tipps für unterwegs: Autostopp für Anfänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer trampt, reist billiger &#8211; und intensiver. Nirgends lässt sich ein Land so gut erkunden wie auf dem Beifahrersitz seiner Einwohner. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust.</strong></p>
<h2>Dos – Was man unbedingt beachten und tun sollte</h2>
<h3>1. Sich zu erkennen geben</h3>
<p>Kennt ihr die <a href="http://www.zeit.de/2014/15/dating-app-tinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dating-App </a><em><a href="http://www.zeit.de/2014/15/dating-app-tinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tinder</a>?</em> Dort sieht man von seinen potentiellen Dates erstmal nur ein einziges Foto. Keine Beschreibung. Findet man das Foto interessant, wischt man nach rechts, andernfalls nach links. Dutzende Profile pro Minute kann man so durchzappen. Das ist verdammt oberflächlich – aber eigentlich nur ehrlich. Wir entscheiden nun mal in Sekundenbruchteilen, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht.</p>
<p>Wer an der Landstraße an einem Tramper vorbeifährt, hat noch viel weniger Zeit als bei <em>Tinder</em>, um über linkes Pedal (bremsen und mitnehmen) oder rechtes Pedal (weiterfahren) zu entscheiden. Wenn du an der Straße stehst und mitgenommen werden willst, solltest du in diesen wenigen Augenblicken gut zu sehen sein. Oder würdest du jemanden daten, denn du nur versteckt hinter Sonnenbrille, Wollmütze, Schal und Vollbart gesehen hast?</p>
<p>Also zeig dein Gesicht, wenn du am Straßenrand den Daumen raushältst. Und lächle. Ebenfalls sehr nützlich: Ein großes Schild, auf dem steht, wo du hinwillst.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2662" alt="max_se" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png" width="1200" height="757" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se-400x252.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se-1024x645.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3>2. Reden und Fragen stellen</h3>
<p>Klar, man kann trampen einfach als Möglichkeit sehen, günstig von A nach B zu kommen. Nur verpasst man dann halt das Beste.</p>
<p>Wer Anhalter mitnimmt, macht das aus Hilfsbereitschaft. Und aus Langeweile. Die Gutherzigen sind ganz oft Leute, die für ihren Beruf den ganzen Tag im Auto sitzen. Beispielsweise Handelsvertreter: Ich bin schon bei Verkäufern von Olivenöl (seither kaufe ich nur Bertolli), Kugelschreibern, Melkmaschinen und vielem mehr mitgefahren. Diesen Leuten ist hinter ihrem Lenkrad einfach unglaublich fad. Darum ist es nur höflich und ein Teil des Deals, ein paar Worte mit dem Fahrer zu wechseln. Vor allem aber ist es die allerallerbeste Möglichkeit, etwas über sein Reiseland zu erfahren. Stellt ein paar Fragen, und lasst die Leute erzählen. Welche Orte in der Umgebung lohnen einen Besuch? Welche Probleme beschäftigen die Leute gerade? Was halten sie vom aktuellen Präsidenten? Wie mächtig ist die Mafia in Süditalien wirklich? (Antwort von Vitello: Sehr, sehr mächtig) Wie lebt man als junger Schwede mit den hohen Alkoholpreisen? (Antwort von Alexander: Ganz gut, wenn man kistenweise Bier aus Deutschland importiert und unversteuert weitervertickt)</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Reiserubrik.png" /></td>
<td><strong>Reise-Serie</strong><br />
Unsere Autoren erzählen von ihren schönsten Reise-Erlebnissen und geben <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">Tipps für unterwegs</a>. Alle Folgen sind <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>3. Spontan sein</h3>
<p>Trampen kann furchtbar sein. Da wartet man stundenlang am Straßenrand, bis endlich jemand anhält; und dann fährt der ganz woanders hin, als man eigentlich will. “Aber ich kann dich bis zum nächsten Abzweig mitnehmen, das sind fünf Kilometer.” Na besten Dank. Da hilft nur eins: Vergiss deine Pläne und reise dorthin, wo dein Fahrer eben hinfährt. Er wird dir unterwegs die besten Tipps für seine Stadt geben (vgl. Punkt 2) und du wirst dort eine großartige Zeit haben, auch wenn der Ort eigentlich nie auf deiner Liste stand.</p>
<p>Ein Freund von mir wollte einmal von Norddeutschland zurück in die Schweiz trampen, wo er studiert. Die Leute, die in aufgesammelt haben, waren allerdings gerade auf dem Weg in den Spanien-Urlaub. Natürlich hat Daniel seinen persönlichen Semesterbeginn verschoben und noch ein paar schöne Tage in Barcelona verbracht. Trampen kann fantastisch sein.</p>
<figure id="attachment_2663" aria-describedby="caption-attachment-2663" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2663" alt="Foto: Sebastian Endt" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png" width="600" height="336" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb-400x224.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2663" class="wp-caption-text">Foto: Sebastian Endt</figcaption></figure>
<h2>Don&#8217;ts – Was man lieber lassen sollte</h2>
<h3>1. Metropolen ansteuern</h3>
<p>Nach meiner Erfahrung kommt man erstaunlich gut in große Städte hinein. Ob Stockholm, Christchurch oder Florenz, immer wurde ich direkt ins Zentrum chauffiert. Nur leider kommt man kaum wieder hinaus. Man gondelt in einem überfüllten Linienbus irgendwo an den Stadtrand, stellt sich in die Abgaswolke einer überquellenden Ausfallstraße und hebt den Daumen. Der Verkehr ist so dicht, dass für die Autos kaum eine Möglichkeit zum Anhalten besteht. Nach Stunden gabelt einen jemand auf. Allerdings nur für ein paar Kilometer, schließlich gibt es um große Städte herum tausende Abzweigungen.</p>
<p>Große Städte sind natürlich häufig sehr sehenswert. Wer nicht auf sie verzichten will, findet auf Portalen wie <a href="http://hitchwiki.org/en/Main_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hitchwiki.org</a> sehr nützliche Tipps für die Weiterreise, wie etwa Buslinien, die einen in die Nähe günstig gelegener Autobahnraststätten bringen.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2664" alt="sebi_tanke" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png" width="1200" height="757" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke-400x252.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke-1024x645.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3>2. Nach Neapel fahren</h3>
<p>Keine Ahnung, vielleicht hatten wir einfach nur Pech. Aber Trampen in Süditalien war absolut furchtbar. Von Florenz kommend, verlief unsere Reise nach Neapel noch ganz akzeptabel. Wir hatten lange Wartezeiten, aber wir schafften es in einem Tag. Dann erkundeten wir Napoli, was sich definitiv gelohnt hat. Weiter wollten wir nach Bari, etwa 270 Kilometer östlich. Eine Strecke, die man in einem halben Tag leicht schaffen sollte. Wir verbrachtenzwei volle Tage auf der Straße und dazwischen eine Nacht auf dem Boden eines Rasthauses. Am Abend des zweiten Tages, noch keine 100 Kilometer von Neapel weg, gaben wir auf und nahmen den Bus. Nicht nur, dass uns keiner mitnahm &#8211; die Leute haben uns wahlweise ausgelacht oder wie Aussätzige angesehen.</p>
<h3>3. Sich an diese Regeln halten</h3>
<p>Trampen ist jedes Mal komplett anders und voller Überraschungen. Also vergiss alles, was hier steht und mach deine eigenen Erfahrungen. Vielleicht kommst du ja in Süditalien super zurecht. Erzähl uns doch anschließend hier in den Kommentaren, was du erlebt hast.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/04/reise-trampen-autostopp/">Tipps für unterwegs: Autostopp für Anfänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2014/04/reise-trampen-autostopp/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2643</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
