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	<title>Lisa-Marie Deissmann, Chantal Helwig, Antonia Antonova, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Lisa-Marie Deissmann, Chantal Helwig, Antonia Antonova, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Lotosfuß, Mokos, Giraffenfrau &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Antonova]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 06:23:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ganz schön verrückt: die skurrilsten Schönheitsideale In unserem ersten Artikel präsentierten wir euch die aktuellen Traumfrauen verschiedener Kontinente. Jetzt sehen wir uns nochmal etwas genauer in einzelnen Ländern und deren Schönheitstraditionen um. Dabei zeigt sich: auch ohne Schönheits-OP lässt sich die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ganz <em>schön </em>verrückt: die skurrilsten Schönheitsideale</h2>
<figure id="attachment_7506" aria-describedby="caption-attachment-7506" style="width: 580px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/schönheitsideale_580px.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-7506 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/schönheitsideale_580px.jpg" alt="schönheitsideale_580px" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/schönheitsideale_580px.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/schönheitsideale_580px-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7506" class="wp-caption-text">Text: Lisa-Marie Deißmann, Chantal Helwig – Illustration: Antonia Antonova</figcaption></figure>
<p><strong>In unserem <a href="http://presstige.org/2015/11/schoenheitsideale-teil1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Artikel</a> präsentierten wir euch die aktuellen Traumfrauen verschiedener Kontinente. Jetzt sehen wir uns nochmal etwas genauer in einzelnen Ländern und deren Schönheitstraditionen um. Dabei zeigt sich: auch ohne Schönheits-OP lässt sich die Anatomie des Körpers stark verändern&#8230;</strong></p>
<p>Jede Kultur und Region hat unterschiedliche Vorstellungen von Schönheit und Attraktivität. Mal sind es Gegensätze wie Tag und Nacht, mal sind die Unterschiede nur minimal. Das japanische Schönheitsideal der Heian-Zeit beispielsweise steht im klaren Gegensatz zu dem amerikanischen bzw. westlichen Streben nach einem strahlenden Lächeln: schwarze Zähne. Sie galten damals als erotisch und als Zeichen der Geschlechtsreife eines Mädchens, wohingegen weiße Zähne als aggressiv und unmenschlich angesehen waren.</p>
<p>Mindestens genauso skurril und dabei weniger schmerzfrei, sind die Lippenteller von Frauen der Volksstämme im Südwesten Äthiopiens. Jungen Mädchen wird dabei die Unterlippe aufgeschnitten und eine aus Ton gebrannte Scheibe eingesetzt. Nach und nach dehnt sich das Gewebe und wird schließlich durch immer größere Teller ersetzt, die letztendlich bis zu 15 Zentimeter Durchmesser erreichen können. Der eher unübliche Schmuck steht für hohes Ansehen. Wie so oft gilt auch hier: Je größer der Teller, desto größer die Anerkennung.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/giraffe_woman.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8261" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/giraffe_woman.jpg" alt="giraffe_woman" width="531" height="478" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/giraffe_woman.jpg 531w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/giraffe_woman-400x360.jpg 400w" sizes="(max-width: 531px) 100vw, 531px" /></a></p>
<p>Nicht sehr viel ungewöhnlicher ist der Schmuck der Padaung, einem Bergvolk im Südosten Myanmars. Dort gelten lange Hälse als Schönheitsideal, weshalb die Frauen dort  auch „Giraffenfrauen“ genannt werden. Um ihren Hals tragen sie Messingspiralen, die sie in einem Alter von fünf Jahren anlegen und nach und nach durch längere Spiralen ersetzten, bis sie schließlich bis zu 40 Zentimeter lange Spiralen tragen, die bis zu zehn Kilogramm wiegen.</p>
<h3>Das schmerzhafte Streben nach Anerkennung</h3>
<p>Die zehn Zentimeter, die sich Chinesen <a href="http://presstige.org/2015/11/schoenheitsideale-teil1/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">heutzutage</a> an Beinlänge dazu wünschen, erträumten sie sich bis vor nicht allzu langer Zeit an Fußlänge noch weg. Das war in China zumindest über viele Jahrhunderte hinweg so, denn damals war ein sogenannter „Lotosfuß“ mit einer Länge von wenigen Zentimetern der Inbegriff weiblicher Schönheit und garantierte hohes Ansehen sowie eine gute Heirat. Im Alter von drei bis fünf Jahren wurden den Mädchen dabei die vier kleineren Zehen gebrochen, unter die Fußsohle gebogen, bandagiert und täglich fester gezurrt. Bis zu 15 Jahre lang dauerte diese schmerzvolle Behandlung, die nicht selten dazu führte, dass die Zehen abstarben und die Frauen ihr Leben lang nicht normal gehen, geschweige denn lange Strecken auf sich nehmen konnten. Erst 1949 wurde dieser Brauch gesetzlich verboten.</p>
<p>Aber was ist denn eigentlich mit dem männlichen Geschlecht? Bis jetzt ging es bei Schönheitsidealen immer nur um die Frauen. Das ist anders in Neuseeland, denn hier pflegen auch die einheimischen Männer ein Schönheitsideal in Gestalt einer Gesichtstätowierung, eines sogenannten „Mokos“. Ein solches Tattoo erzählt die Geschichte des Mannes, der es trägt, und verkörpert seine kulturelle Identität als Maori. Auch wenn die Prozedur bis zu sechs Tage dauern kann und äußerst schmerzhaft ist, trägt jeder Maori dieses Schönheitssymbol mit großem Stolz.</p>
<p>Egal ob schön oder skurril &#8211; das Urteil liegt im Auge des Betrachters und wird durch seine Herkunft und seinen kulturellen Hintergrund beeinflusst. Und obwohl die Welt im Zuge der Vernetzung und Globalisierung vermeintlich dichter zusammenrückt, existiert kein einheitliches Schönheitsideal. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass alle genau das möchten, was sie nicht oder nur ansatzweise haben.</p>
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		<title>Alabaster-Haut, Mandelaugen, Apfel-Po &#038; Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Antonova]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2015 06:23:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schönheitsideale der Welt Sie sieht aus, wie von der Sonne geküsst, ihr Körper ist straff und schlank, während ihre zarten Gesichtszüge von einer langen Mähne umspielt werden. Na, klingt ansprechend? Dann kommst du offensichtlich aus einem westlich geprägten Land....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Die Schönheitsideale der Welt</h2>
<figure id="attachment_8258" aria-describedby="caption-attachment-8258" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa_580px.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-8258 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa_580px.jpg" alt="Druck" width="475" height="222" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa_580px.jpg 475w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa_580px-400x187.jpg 400w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8258" class="wp-caption-text">Text: Lisa-Marie Deißmann, Chantal Helwig – Illustration: Antonia Antonova</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sie sieht aus, wie von der Sonne geküsst, ihr Körper ist straff und schlank, während ihre zarten Gesichtszüge von einer langen Mähne umspielt werden. Na, klingt ansprechend? Dann kommst du offensichtlich aus einem westlich geprägten Land. Ganz klar: In Asien wäre unsere Sonnengöttin in Sachen Schönheit gnadenlos unten durch. Denn was hier attraktiv erscheint, gilt längst nicht für alle anderen Teile der Welt. Wir haben uns deshalb gefragt: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste in welchem Land? </strong></p>
<h3 style="text-align: justify;">Europäische Natürlichkeit</h3>
<p style="text-align: justify;">Schönheit ist relativ &#8211; das ist ja prinzipiell nichts Neues. Tom mag blond und Tim mag brünett. Ziemlich gegensätzlich oder? Die gute Nachricht: Die Haarfarbe ist in Deutschland relativ unbedeutend, was den Grad der Attraktivität angeht. Die schlechte Nachricht: Das macht uns nicht unbedingt frei von einem übergreifenden Schönheitsideal, egal wie individuell wir uns fühlen und wie sehr unsere ideellen Vorstellungen sich gegen diese Maßstäbe sträuben. Eine schöne Frau in Deutschland bzw. in westlichen Ländern ist meist schlank, sonnengebräunt und sieht irgendwie immer gesund und natürlich aus. Gesundes Aussehen ist das richtige Stichwort und erfährt gerade einen unglaublichen Hype in Europa wie in den USA.</p>
<p style="text-align: justify;">Schlank wirkt gesund und ansprechend, weil es impliziert, dass man regelmäßig Sport treibt und auf seine Ernährung achtet. Wer fragt sich bei diesem Schönheitsideal noch, warum sich Detoxkuren, Clean Eating, Low Carb und Fitnessstudios in einem unaufhörlichen Hype befinden?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8259" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika.jpg" alt="schönheitsideale_afrika" width="489" height="488" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika.jpg 489w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-150x150.jpg 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-32x32.jpg 32w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-64x64.jpg 64w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-96x96.jpg 96w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-128x128.jpg 128w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_afrika-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 489px) 100vw, 489px" /></a></p>
<h3 style="text-align: justify;">Afrika &#8211; That Booty</h3>
<p style="text-align: justify;">Strampelt man sich auf dem Stepper nicht regelmäßig halb zu Tode, hält Kohlsuppe eher für eine Geschmacksverirrung als für die neueste Wunderdiät und trägt nun mal ein paar Kilo mehr mit sich herum, dann wäre man auf dem afrikanischen Kontinent ein richtiger Hingucker. Denn hier wird Übergewicht keinesfalls mit Faulheit oder Willensschwäche assoziiert, sondern mit Ansehen und Wohlstand. Ein paar Speckröllchen mehr sind ein Zeichen dafür , dass man sich ausreichend Nahrung leisten kann, an der in ärmeren Ländern des afrikanischen Kontinents leider großer Mangel herrscht. Das begehrteste Mittel zum Zweck ist eine Mischung aus Maisbrei und Kuhmilch, die für üppige Rundungen an den richtigen Stellen, insbesondere am Hintern, sorgen soll. Insgesamt  jedoch orientieren sich auch afrikanische Frauen immer mehr an westlichen Schönheitsidealen. Vor allem das Glätten ihrer meist krausgelockten Haare und das Verwenden von Cremes zur Hautaufhellung stehen bei ihnen ganz hoch im Kurs, denn tiefschwarze Haut gilt in vielen Regionen Afrikas als Zeichen eines niederen Standes.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Asiens Schneewittchen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Orientierung an westlichen Schönheitsidealen ist besonders in Asien spürbar. Auch hier hat der Wunsch nach heller Haut einen großen Stellenwert und ähnlich wie in Afrika gilt helle Haut als Statussymbol. Warum eigentlich? Denn in Europa empfinden wir doch gerade eine gesunde Bräune als besonders anziehend, denn es zeigt: Ob exotische Reisen in 365-Tage-Sonne-Länder oder der tägliche Aufenthalt im Freibad &#8211; kein Problem. Verbringt man aber den Tag in Asien unter freiem Himmel, sieht der Alltag ganz anders aus: Man schuftet als Arbeiterin oder Bäuerin auf dem Feld. Klar, dass gebräunte Haut daher mit einem eher niedrigeren sozioökonomischen Status verbunden wird. Bis tief in die Stirn gezogene Hüte, Sonnenschirme, ellenbogenlange Handschuhe und sündhaft teure Aufhellungscremes &#8211; zur Verwirklichung des Schneewittchen-Traums werden in Asien deshalb keine Mühen und Kosten gescheut. Apropos Kosten. Wie in den USA sind auch in Asien Schönheitsoperationen an der Tagesordnung. Mit der größte Renner sind in Asien Augenlidkorrekturen, denn viele empfinden ihre Mandelaugen als Manko und wünschen sich nach westlichem Vorbild besonders große und runde Augen. Da ist es auch nichts Ungewöhnliches mehr, wenn eine Zwölfjährige zu ihrem Geburtstag eine Augenlidfalten-Operation geschenkt bekommt. Damit aber noch nicht genug, denn auch lange Beine gelten als Schönheitsideal. Dabei gehen manche Asiatinnen so weit, ihre Beine operativ zu verlängern, indem sie sich zuerst den Unterschenkel brechen lassen und diesen dann mit einem Metallgestell bis zu zehn Zentimeter strecken. Ob in Asien das Sprichwort „Wer schön sein will muss leiden” dabei nicht etwas zu ernst genommen wird?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8257" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa.jpg" alt="schönheitsideale_usa" width="475" height="476" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa.jpg 475w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-150x150.jpg 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-32x32.jpg 32w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-64x64.jpg 64w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-96x96.jpg 96w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-128x128.jpg 128w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/11/schönheitsideale_usa-80x80.jpg 80w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a></p>
<h3 style="text-align: justify;">USA &#8211; Selbstoptimierung 2.0</h3>
<p style="text-align: justify;">Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten scheint es auch in Sachen Schönheit keine Grenzen zu geben. Das amerikanische Schönheitsideal ist zwar in den Grundzügen vergleichbar mit dem europäischer Länder mit der Besonderheit, dass sie überall noch einen drauf setzen. Wo genau? Zum Beispiel an den weiblichen Brüsten, die gerne Doppel D erreichen dürfen oder an den Zähnen, die gebleacht und poliert mit der neuen Oberweite um die Wette strahlen. Solche Eingriffe in das Werk von Mutter Natur kommen natürlich nicht von ungefähr: In den USA gelten vor allem große Brüste, ein braungebrannter Teint und ein möglichst jugendliches Erscheinungsbild als schön. Wer diesen Kriterien &#8211; oh Wunder &#8211; nicht entspricht, der hilft auch gerne mal etwas nach: Rund ein Drittel aller Schönheits-OPs weltweit werden in den Vereinigten Staaten durchgeführt.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>„Morgen höre ich mit dem Rauchen auf&#8230;“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Antonova]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 17:14:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… aber warum? Die Stimme eines ganz normalen Rauchers, die versucht das Engelchen und Teufelchen auf seinen Schultern zu übertönen. Ja. Sicher. Jeder Satz der mit „Morgen höre ich auf&#8230;“ und „Morgen fange ich an&#8230;“ beginnt, sollte nicht für bare Münze genommen werden, selbst...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/07/morgen-rauchen-aufhoeren/">„Morgen höre ich mit dem Rauchen auf&#8230;“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>… aber warum?</h2>
<figure id="attachment_7621" aria-describedby="caption-attachment-7621" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Rauchen_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7621 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Rauchen_1200px.jpg" alt="Rauchen_1200px" width="800" height="1200" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Rauchen_1200px.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Rauchen_1200px-267x400.jpg 267w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/Rauchen_1200px-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7621" class="wp-caption-text">Text: Milan Ziwich – Illustration &amp; Layout: Antonia Antonova</figcaption></figure>
<p><strong>Die Stimme eines ganz normalen Rauchers, die versucht das Engelchen und Teufelchen auf seinen Schultern zu übertönen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ja. Sicher. Jeder Satz der mit „Morgen höre ich auf&#8230;“ und „Morgen fange ich an&#8230;“ beginnt, sollte nicht für bare Münze genommen werden, selbst wenn man ihn zu sich selbst sagt. Denn zum richtigen Aufhören und Anfangen gehört auch ein gewisses Durchhaltevermögen in dieser Entscheidung. Und dieses ist meist, wenn man mal in die Vergangenheit schaut und sich erinnert, anfangen und aufhören wollte, nicht belastbar genug. Das „Morgen“ bezieht sich dann wohl eher auf die Intention, es irgendwann einmal zu tun und hat keinerlei Bezug zur derzeitigen Realität. Also streichen wir es. Es geht ums Rauchen aufhören. Die erste Frage, die dabei durchaus gestellt werden muss, ist:</p>
<h3>Warum sollte ich damit aufhören?</h3>
<p style="text-align: justify;">Natürlich wären da zunächst Krebs, Raucherbeine, faulende Zähne und alle anderen fancy Krankheiten, die auf ausländischen Zigarettenschachteln so abgebildet sind, zu nennen. Zwar sind das alles schreckliche und ziemlich unangenehme Dinge, aber da diese in der fernen Zukunft liegen und unsere Zukunftsklausel ja eben gestrichen wurde, muss die Frage mehr in die Gegenwart versetzt werden.</p>
<h3>Warum jetzt aufhören?</h3>
<p style="text-align: justify;">Man spart eine Menge Geld, wird nicht mehr, wie gerade hier in Bayern, vor die Tür verbannt und wird nicht von den Mitbewohnern verteufelt, wenn man den Nikotingenuss aus Faulheit und mangelnder Kälteresistenz in der Wohnung praktiziert. Fairerweise sollte man aber auch die Gegenfrage stellen:</p>
<h3>Wieso nicht einfach weiterhin rauchen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein guter Fluchtgrund aus dem Club, man lernt damit Leute kennen und es ist eines der entspannendsten Dinge überhaupt. Für mich, als Zigarettendreher, ist das Drehen dieser Wölkchenmaschinen außerdem eine wundervolle haptische Erfahrung. Der Griff in den krausen Tabak, den man, die Haut leicht kratzend, in das Zigarettenpapierchen legt, um beim Zudrehen die Fingerkuppen von der zart-feinrauhen Oberfläche des Papierchens massieren zu lassen. Herrlich! Und das Rauchen erst! Der Orgasmus dieser Fingerfickerei.</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich darf man sich da nicht blenden lassen. Die meisten Glücksgefühle kommen vom Nikotinrausch. Aber ist diese kleine Dosis Glück nicht auch etwas Gutes? Warum also darauf verzichten? Und meistens hilft der Griff zur Zigarette auch einfach nur, um beschäftigt zu sein. Haltestellenwartezeiten kamen mir mit einer Kippe bisher immer kürzer vor, als wenn ich gerade nicht rauchte oder meinen Tabak zuhause vergessen hatte. Liebe Raucher, ist doch so.</p>
<h3>Rauchen ist cool?</h3>
<p style="text-align: justify;">Rauchen bedient außerdem das immer wiederkehrende Motto von Carpe Diem, heutzutage YOLO. Mit dem Nikotingenuss opfert man für jugendliche Freuden ein gesundes und längeres Leben im Alter und scheißt somit auf die eigene Zukunft. Und drauf scheißen, ist ziemlich cool. Ja, leider muss ich zugeben, dass ich Rauchen verdammt cool finde. Man fühlt sich noch cooler, wenn man nach einer durchfeierten Nacht mit aufgesetzter Sonnenbrille durch die vom Sonnenlicht frisch geweckten Straßen läuft und dabei einen Glimmstengel im Mundwinkel hat. Oh yeah! Die Welt ist mein Spielplatz!</p>
<p style="text-align: justify;">Rauchen ist cool, bis man in der Klinik am Beatmungsgerät hängt.</p>
<p style="text-align: justify;">Rauchen ist cool, bis man vor lauter zugestopften Adern keinen ordentlichen Blutfluss mehr hat und deswegen auf viel schönere Sachen verzichten muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Und Rauchen ist cool, bis einem die Zähne ausfaulen und kein Mensch mehr mit einem reden will. So sitzt man dann als Raucher da, hat all diese schrecklichen Bilder im Kopf und klemmt sich mit einem „Morgen höre ich mit dem Rauchen auf&#8230;“ den nächsten Filter zwischen die Lippen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tbody>
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<td><strong>Ausgabe 28: Körper </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 28 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
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		<title>Sechs Monate im Beauty-Himmel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Antonova]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 08:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[beauty]]></category>
		<category><![CDATA[praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[praktikumsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktikum in der Online-Redaktion bei Flaconi Von Februar bis August durfte ich sechs Monate Teil der Beauty-Online-Redaktion der Online-Parfümerie Flaconi sein. Was ich dort gemacht habe und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier. Rein in die Praxis Nachdem...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktikum in der Online-Redaktion bei Flaconi</h2>
<figure id="attachment_6152" aria-describedby="caption-attachment-6152" style="width: 580px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6152 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1.jpg" alt="" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6152" class="wp-caption-text">Text: Annika Wagner – Illustration: Antonia Antonova</figcaption></figure>
<p><em><strong>Von Februar bis August durfte ich sechs Monate Teil der Beauty-Online-Redaktion der Online-Parfümerie Flaconi sein. Was ich dort gemacht habe und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier.</strong></em></p>
<h3>Rein in die Praxis</h3>
<p>Nachdem ich bereits fünf Semester meines Bachelorstudiums <em>Medien und Kommunikation</em> absolviert hatte, mein achtwöchiges Pflichtpraktikum aber noch ausstand, wurde es allerhöchste Zeit. Viele nutzen hierfür die Semesterferien, für mich war aber schnell klar, dass ich es nicht nur bei acht Wochen belassen wollte. Irgendein beliebiges Praktikum in der Medienbranche, nur um seine Pflicht zu erfüllen? Nicht für mich! Schon lange interessiere ich mich für Beauty-Themen und Kosmetik. Für das Praktikum wollte ich etwas finden, das mein Medienstudium mit diesen Interessen verbindet. Also nahm ich mir vergangenes Sommersemester noch einmal eine Auszeit von Seminaren, Referaten und lästigen Hausarbeiten: Tschüss Studentenleben, hallo Arbeitswelt! Zahlreiche Jobseiten durchforstete ich nach geeigneten Stellen und schließlich wurde ich fündig: <em>Flaconi</em> suchte einen Praktikanten in der Beauty-Online-Redaktion.</p>
<figure id="attachment_6155" aria-describedby="caption-attachment-6155" style="width: 233px" class="wp-caption alignright"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6155 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px-233x400.jpg" alt="" width="233" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px-233x400.jpg 233w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px-596x1024.jpg 596w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px.jpg 698w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6155" class="wp-caption-text">Annika absolvierte sechs Monate lang Praktikum bei der Online-Parfümerei Flaconi. Eine nette Abwechslung zum Uni-Alltag, fand sie.</figcaption></figure>
<h3>Ein Start-up zum Durchstarten?</h3>
<p>Nach dem Bewerbungsverfahren mit Vorstellungsgespräch und Probearbeiten erhielt ich die Zusage. Ein kleiner Mädchentraum wurde wahr! <em>Flaconi</em> ist ein Online-Shop für Parfum und Beauty, der seit 2011 besteht. Aus den anfänglich 18 Mitarbeitern sind mittlerweile etwa 90 geworden. Wie die meisten Start-ups liegt das Unternehmen in Berlin. Wie beliebt die Stadt momentan ist, macht sich auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. Das Angebot ist zwar recht groß, aber leider auch die Anzahl der Bewerber. Ganz zu schweigen von den ziemlich hohen Mietpreisen – zumindest, wenn man in einem Szene-Kiez wohnen möchte. Ich hatte Glück und fand eine schöne Zweier-WG in Friedrichshain. Für mein schnuckeliges 12-Quadratmeter-Zimmer zahlte ich monatlich allerdings stolze 380 Euro. Dafür war die Lage top und der Weg zur Arbeit für Berliner Verhältnisse recht kurz.</p>
<h3>Mehr als nur Kaffee kochen</h3>
<p>Von Anfang an verantwortete ich eigene Projekte und Aufgabenbereiche. Ich fütterte das Beauty-Online-Magazin tagtäglich mit Artikeln zu Parfum-, Make-up- und Pflege-Neuheiten, Beauty-Trends sowie Tipps und Tricks. So erfuhr ich schon vor Verkaufsstart von neuen Parfums und Make-up-Trends. Zudem war ich für die Social-Media-Kanäle <em>Facebook</em>, <em>Twitter</em> und <em>Pinterest</em> zuständig. Ich dachte mir Postings für die <em>Facebook</em>-Fanseite aus und twitterte fleißig über brandheiße News aus der Beautybranche. Langeweile? Fehlanzeige!</p>
<p>Ein Bereich, der mich besonders begeisterte, war die Betreuung der Blogger-Kooperationen. Meine Aufgabe bestand darin, Blogger zu finden, die Produkte aus unserem Shop ausprobieren wollten. Im Gegenzug dazu schrieben sie eine Art Testbericht auf ihrem Blog. Unter anderem organisierte ich eine Aktion zum Muttertag, bei der sieben Bloggerinnen ihre Beauty-Geschenktipps präsentierten. Ich stand in direktem Kontakt mit Bloggerinnen, die ich selbst zuvor nur als Leserin verfolgt hatte.</p>
<p>Meine Arbeit fühlte sich nicht nach Arbeit an, sondern wurde schnell zur Leidenschaft. Es gab keinen einzigen Tag, an dem ich lieber im Bett geblieben wäre.</p>
<figure id="attachment_6156" aria-describedby="caption-attachment-6156" style="width: 266px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6156 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px-266x400.jpg 266w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px-680x1024.jpg 680w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px.jpg 797w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6156" class="wp-caption-text">Am meisten gefiel Annika der Kontakt zu den Bloggerinnen, deren Blogs sie teilweise schon vor dem Praktikum verfolgt hatte.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>90 Mitarbeiter = ein Team</h3>
<p>Besonders gefiel mir, wie motiviert die Mitarbeiter waren. Das liegt einerseits sicher am Altersdurchschnitt: Typisch für Start-ups sind die Mitarbeiter von <em>Flaconi</em> sehr jung – die meisten Mitte bis Ende zwanzig. Andererseits war der Teamgeist sehr groß. Nach Feierabend verwandelte sich beispielsweise während der WM die Terrasse in eine Fan-Lounge, in der wir gemeinsam mit der Nationalmannschaft mitfieberten. Auch sonst saßen wir nach getaner Arbeit gerne bei einem Feierabend-Bier zusammen.</p>
<h3>Gefangen im Beauty-Dschungel?</h3>
<p>Für mich war die sechsmonatige Auszeit von der Uni die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Nach all dem theoretischen Wissen, das ich in fünf Semestern Studium mitgenommen hatte, konnte ich endlich einmal in die viel spannendere Praxis eintauchen. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass mich die Arbeit so begeistern würde. Die sechs Monate vergingen viel zu schnell und der Abschied fiel mir am Ende schwer. Leider muss ich mich nun wieder der Uni und vor allem der Bachelorarbeit widmen. Danach würde ich jederzeit wieder zurückkehren!</p>
<p>Ich hatte nicht nur super Kollegen, sondern ich weiß jetzt auch, wo ich mich beruflich in Zukunft sehe. Klar, man könnte die Beauty-Branche als oberflächlich und vermutlich auch als „First World Problem“ bezeichnen. Aber es war immer wieder ein schönes Gefühl, wenn sich die Kunden auf der <em>Facebook</em>-Seite für ihre neueste Beauty-Errungenschaft bedankten und einfach nur glücklich waren. Wenn man jemanden mit seiner Arbeit froh macht, kann das doch gar nicht so falsch sein.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
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		<title>Grüner Wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Antonova]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 17:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Umweltfreundlichkeit in den eigenen vier Wänden Strom, Wasser, Heizung – das alltägliche Wohnen benötigt vor allem eines: sehr viel Energie. Umweltfreundliches Wohnen bedeutet deshalb in erster Linie energiesparendes und ressourcenschonendes Wohnen. Wenn man ein neues Haus möglichst umweltfreundlich und energiesparend...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/tipps-umweltfreundliches-wohnen/">Grüner Wohnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mehr Umweltfreundlichkeit in den eigenen vier Wänden</h3>
<figure id="attachment_5656" aria-describedby="caption-attachment-5656" style="width: 283px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5656 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px-283x400.jpg" alt="umeltfreundlich_glühbirne_1200px" width="283" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px-283x400.jpg 283w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px-724x1024.jpg 724w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/umeltfreundlich_glühbirne_1200px.jpg 849w" sizes="(max-width: 283px) 100vw, 283px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5656" class="wp-caption-text">Text: Marianne Schwarz – Illustration: Antonia Antonova</figcaption></figure>
<p><strong>Strom, Wasser, Heizung – das alltägliche Wohnen benötigt vor allem eines: sehr viel Energie. Umweltfreundliches Wohnen bedeutet deshalb in erster Linie energiesparendes und ressourcenschonendes Wohnen.</strong></p>
<p>Wenn man ein neues Haus möglichst umweltfreundlich und energiesparend bauen möchte, hat man mittlerweile eine große Auswahl an Möglichkeiten, dieses Vorhaben optimal umzusetzen. Bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern beispielsweise achtet man sowohl bei den Baumaterialien als auch bei der späteren Energieerzeugung auf die Verwendung von nachwachsenden Ressourcen. Schließlich wird auf kurze Transportwege der Baumaterialien geachtet. Muss es unbedingt das exotische Tropenholz sein oder sind heimische Hölzer nicht mindestens eine genauso gute Alternative?</p>
<h3>Energiefresser Heizung</h3>
<p>Der größte Energieverbraucher im Wohnbereich ist die Heizung. Hier gibt es bereits einige Alternativen zu den herkömmlichen, eher umweltbelastenden Heizmethoden wie Öl- und Gasheizungen. Zunächst kommt Holz ins Spiel – zum Beispiel in Form von Pellets oder klassischen Holzscheiten. Wer mit der nachwachsenden Ressource seine Wohnung warm hält, ist umweltfreundlicher unterwegs als diejenigen, die auf fossile Brennstoffe zurückgreifen. Neben einer Holzheizung kann man sich mittlerweile aber auch eine Geothermie-Pumpe zulegen. Hierbei wird, wie der Name schon sagt, die Wärme der Erde zum Heizen genutzt. Mit einer Fotovoltaik-Anlage oder einer thermischen Solaranlage auf dem Dach hingegen gebraucht man die Energie der Sonne zur Stromerzeugung und zur Wassererwärmung.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Umweltschonend für Jedermann</h3>
<p>All diese Maßnahmen sind natürlich hocheffektiv – aber nicht gerade billig und nicht für jeden eine umsetzbare Möglichkeit. Was kann man also in seiner Studentenbude beachten, um ein bisschen grüner zu wohnen? Da gibt es natürlich die Klassiker: immer die Lichter ausschalten, wenn man einen Raum verlässt, die Stand-by-Funktion bei elektronischen Geräten vermeiden und den Wasserhahn beim Zähneputzen zudrehen. Jeder kennt die gängigen Tipps oder hat sie zumindest schon einmal gehört. Nur bei der Umsetzung hapert es manchmal ein bisschen, wenn wir ehrlich sind. Deshalb einfach einmal bewusster wohnen und dafür nachhaltig die Umwelt schützen – geht ganz leicht!</p>
<blockquote>
<h3 style="text-align: justify;">Unsere Tipps:</h3>
<ul>
<li>Beim Kochen Wasser im Wasserkocher erhitzen: Der Kocher hat einen niedrigeren Energieverbrauch als die Herdplatte.Nützlicher Nebeneffekt: Das Wasser kocht schneller.</li>
<li>Stand-by-Geräte abschalten: Einfach einen Mehrfachstecker verwenden, der sich an- und ausschalten lässt. Somit muss nicht jedes Gerät einzeln ausgeschaltet werden.</li>
<li>Stoßlüften statt ständig das Fenster kippen.</li>
<li>Energiesparlampen und/oder LEDs benutzen.</li>
<li>Duschen statt Baden: Man spart Wasser und wird trotzdem sauber.</li>
<li>Türen während des Heizens schließen und Zugluft vermeiden z.B. mithilfe eines „Türdackels“.</li>
<li>Second-Hand-Möbel statt neue Regale: Liegt sowieso total im Trend!</li>
<li>Die Raumtemperatur um ein Grad absenken: Das spart sechs Prozent der Heizenergie.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/tipps-umweltfreundliches-wohnen/">Grüner Wohnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>So geht Profilbild heute: eine Typisierung</title>
		<link>https://presstige.org/2014/01/profilbildtypisierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Antonia Antonova]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 18:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[Profilbild]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben sie oft gesehen, wir haben sie oft belächelt und &#8211; auch wenn wir es nicht gerne zugeben – wir haben sie auch mal ausprobiert: Duckface und Spiegelpic. Doch wie zeitgemäß sind diese Profilbildklassiker noch? Presstige hat sich auf...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/profilbildtypisierung/">So geht Profilbild heute: eine Typisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir haben sie oft gesehen, wir haben sie oft belächelt und &#8211; auch wenn wir es nicht gerne zugeben – wir haben sie auch mal ausprobiert: Duckface und Spiegelpic. Doch wie zeitgemäß sind diese Profilbildklassiker noch? Presstige hat sich auf Facebook für euch umgesehen und die häufigsten Fälle in einer Typisierung zusammengestellt. Und siehe da: Das Duckface scheint langsam abzuschwellen und die Spiegel gehen wieder ihrem natürlichen Tagesgeschäft nach.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1966" alt="profilbildtypisierung_illu-01" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01.png" width="800" height="550" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01.png 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/profilbildtypisierung_illu-01-400x275.png 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Antonia Antonova<br />
</strong></h5>
<h3 style="text-align: left;"><strong>Der Extremsportler</strong></h3>
<p><strong></strong>Er kann Wasserski fahren, klippenspringen, surfen, sprinten, skaten – kurz gesagt: Er kann alles. Der „Extremsportler-Typ“ zeigt sich gerne aktiv und dynamisch. Typisch für ihn sind Fotos, die wie zufällige Momentaufnahmen wirken und eine besonders spektakuläre Form der sportlichen Ertüchtigung darstellen. Die Alltäglichkeit hinter diesen extremen Posen sei allerdings dahingestellt.</p>
<h3><strong>Der Geheimnisvolle</strong></h3>
<p>Ob mit Haut, Haaren oder Hut – der „geheimnisvolle Typ“ verbirgt stets sein Gesicht. Seine wahre Identität lässt sich allein anhand der hundert weiteren Facebook-Bilder erahnen. Seine Fotos wirken oft künstlerisch anspruchsvoll und drücken aus: Ich habe es einfach nicht nötig! Eine radikalere Strömung dieses Typs stellt der „Pseudo-Nutzer“ dar. Denn während sich der Geheimnisvolle die eigenen Hände vor das eigene Gesicht hält, tritt der „Pseudo-Nutzer“ überhaupt nicht in Erscheinung. Stattdessen schickt er Stars, Autos oder Karikaturen in den Ring der oberflächlichen Beurteilung.</p>
<h3><strong>Der Besitzer</strong></h3>
<p>„Seht her, ich habe einen Partner!“ Das könnte sich der „Besitzer-Typ“ gedacht haben, als er seine hilflose neue Flamme vor die Kamera gezerrt hat. Charakteristisch für diesen Profilbildtyp ist es, den Partner, die beste Freundin oder das iPad – je nachdem, was gerade das Neueste ist – im Bild zu präsentieren.</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3><strong>Der Weltenbummler</strong></h3>
<p>Dass ein Facebook-Nutzer viel in der Welt herumgekommen ist, lässt sich oft schon am Profilbild ablesen. Der Typ „Weltenbummler“ platziert sich gerne vor atemberaubenden Kulissen aus aller Welt: Hämisch grinsend vor den Niagarafällen, der Zugspitze oder der New Yorker Skyline provoziert er bei den Zuhausegebliebenen oftmals Neid und Mordgedanken.</p>
<h3><strong>Das Webc(h)amäleon</strong></h3>
<p>Abwechslungsreich und doch eintönig: Das Webc(h)amäleon wechselt sein Profilbild überproportional häufig, doch meist mit wenig Varianz. Von Bild zu Bild gibt es eine anders drapierte Haarsträhne, einen anders belichteten Raum oder bei den besonders Mutigen: ein anderes Outfit. Dabei greift das Webc(h)amäleon bezeichnenderweise gerne zur Webcam. So produziert es Bilder in großer Stückzahl und wechselt monatlich oder gar wöchentlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/profilbildtypisierung/">So geht Profilbild heute: eine Typisierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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