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	<title>Heike Strobl, Isabell Beck, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Heike Strobl, Isabell Beck, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Von der Ermordung des Christkinds</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Strobl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2014 09:21:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blondes lockiges Haar, ein süßes Gesicht und natürlich weiße Flügel. So kennen wir  unser geliebtes Christkind, das jedes Jahr zahlreiche, schön verpackte Geschenke unter den Baum legt. Nein! So kannten wir das Christkind. Denn wann habt ihr es zum letzten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/ermordung-christkind/">Von der Ermordung des Christkinds</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_5918" aria-describedby="caption-attachment-5918" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Christkind.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5918 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Christkind.jpg" alt="Christkind" width="1200" height="675" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Christkind.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Christkind-400x225.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Christkind-1024x576.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Christkind-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5918" class="wp-caption-text">Text: Heike Strobl &#8211; Foto: Isabell Beck</figcaption></figure>
<p><strong>Blondes lockiges Haar, ein süßes Gesicht und natürlich weiße Flügel. So kennen wir  unser geliebtes Christkind, das jedes Jahr zahlreiche, schön verpackte Geschenke unter den Baum legt. Nein! So kannten wir das Christkind. Denn wann habt ihr es zum letzten Mal gesehen?</strong></p>
<p>In jedem weihnachtlich geschmückten Kaufhaus, jedem blinkenden und blitzenden Schaufenster, jedem Vorgarten und natürlich in der Werbung wird ein dicker alter Mann mit roten Mantel und langem Bart gezeigt, der die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legt – oder war das nicht eben noch der Christbaum?</p>
<h3>Der Star des Dezembers</h3>
<p>Roter Mantel, langer Bart: Ist das nicht der vom 6. Dezember? Der Nikolaus? Nein, das war der Nikolaus. Jetzt ist er der Weihnachtsmann, der auch unser Christkind still und heimlich, hinterrücks zur Strecke gebracht hat. Denn heutzutage legt er an Weihnachten die Geschenke unter den festlich geschmückten Nadelbaum. Er bringt Kinderaugen zum Strahlen und ist der heimliche Verbündete der Eltern. Er erfährt die sehnlichsten Kinderwünsche und ist der Hauptdarsteller in Radio und Fernsehen.</p>
<p>Im Dezember wird der Mann mit dem roten Mantel zur wichtigsten Person in den TV-Spots. Darin verbindet er Menschen aller Gesellschaftsschichten und Altersklassen – und das nur mit einer Flasche koffeinhaltigen Getränkes. Er ist auch der Bekannte, der im Supermarkt um die Ecke einkauft. Dabei übertreibt der Gute wohl gerne ein bisschen, denn ein kleiner blonder Junge hat doch tatsächlich Angst, dass der Weihnachtsmann nicht mehr durch den Kamin passt.</p>
<h3>Das Christkind kam nie durch den Kamin</h3>
<p>Aber wieso sollte er das überhaupt? Das Christkind kam doch nie durch den Kamin &#8211; und es brauchte auch bestimmt kein Rentier mit einer leuchtenden roten Nase, um die Geschenke zu verteilen. Aber wenn ich daran denke, was früher unter unserem Christbaum lag und was heute in der Werbung angepriesen wird: Flatscreen-Fernseher, PlayStation und Co. passen wohl wirklich besser in einen riesengroßen Schlitten.</p>
<p>1:0 für den Weihnachtsmann.</p>
<p>Die festlich geschmückten Häuser bieten ja auch die perfekte Start und Landebahn. Ausreichend beleuchtet sind sie auf jeden Fall, denn die neuen LED-Lichterketten erstrahlen im einzigartigen blaustichigen Licht von Tankstellen. Kaum zu übersehen also.</p>
<p>Dem Christkind hat früher immer eine kleine Kerze am Fenster gereicht, um meinen Wunschzettel zu finden und die richtigen Geschenke kamen auch immer an. Der Weihnachtsmann bekommt das wohl nicht so ganz auf die Reihe. Sonst müssten doch nicht so viele Eltern bei den großen Versandhäusern bestellen, die extra für Weihnachten Helfer einstellen. Die Leute auf Erden haben anscheinend mehr Vertrauen in einen  Postboten als den Weihnachtsmann. Punkt für das Christkind.</p>
<p>Damit steht es 1:1.</p>
<h3>Zu guter Letzt das Internet</h3>
<p>Das letzte Wort überlasse ich der online Suchmaschine, die unser ganzes Leben verändert hat. Wer das Christkind in die Eingabeleiste eintippt, findet nette Bildchen. Wer sich auf die Suche nach dem Weihnachtsmann begibt, wird sofort von einem bunten Bild mit &#8220;Santatracker&#8221; in den Bann gezogen. Der Weihnachtsmann hat dort sogar ein eigenes Dorf, das zum Besuch einlädt.</p>
<p>Traurig aber wahr: 2:1 für den Weihnachtsmann.</p>
<p>Damit nehme ich wohl Abschied von unserem Christkind. Der Weihnachtsmann, er möge kommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/ermordung-christkind/">Von der Ermordung des Christkinds</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Presstige goes slacklining</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Strobl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2014 13:38:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[slacklinen]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich stehe! Endlich. Und inzwischen sogar relativ sicher. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, einen Fuß vor den anderen zu setzen und auf der Linie zu bleiben, während der Boden unter meinen Füßen wackelt. Nein, ich bin nicht betrunken,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/slacklining/">Presstige goes slacklining</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich stehe! Endlich. Und inzwischen sogar relativ sicher. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, einen Fuß vor den anderen zu setzen und auf der Linie zu bleiben, während der Boden unter meinen Füßen wackelt. Nein, ich bin nicht betrunken, falls ihr das denkt, sondern stehe hier auf einer Slackline am Eiskanal.<br />
</strong></p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-4308" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_01_julius.png" alt="slacklining_01_julius" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_01_julius.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_01_julius-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_01_julius-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Ein Band zwischen zwei Bäumen, für den Anfang nur etwa 50 Zentimeter über dem Boden und straff gespannt – darüber zu laufen ist meine Herausforderung für heute. Während Julius, mein Slackline-Lehrer, es mir vormacht, sieht alles noch ganz einfach aus. Doch dann heißt es von ihm „Probier doch einfach mal“ und schon verändert sich das Bild. Sobald ich meinen Fuß auf die Slackline stelle und mein Gewicht verlagere, fängt sie an zu schwingen. Jetzt sollte eigentlich auch noch der andere Fuß hoch, doch zuvor verliere ich schon meine Balance und stehe wieder auf dem Boden. Wirklich erfolgreich war dieser erste Versuch nicht. Mit den Tipps von Julius soll sich das ändern. „Nimm die Arme hoch – keinen Fliegerstyle, stell‘ deinen Fuß leicht schräg auf das Band, such dir einen Fixpunkt und drück dich langsam vom Boden ab.“ Klingt ganz einfach, funktioniert auch ganz gut, bis ich versuche, den linken Fuß ebenfalls auf die Slackline zu stellen. Denn wenn ich keinen festen Boden mehr unter den Füßen spüre, habe ich das Bedürfnis, nach unten zu gucken, verliere meinen Fixpunkt und dann auch mein Gleichgewicht. Es wackelt, die Arme rudern wild und schwupps bin ich wieder unten und kann von vorne anfangen.</p>
<h3><strong>Wer slacken will, braucht viel Motivation<br />
</strong></h3>
<p>Von vorne anfangen muss ich leider oft, sehr oft und mein Ärger darüber macht sich auch bemerkbar. Damit ich nicht total frustriert aufgebe, bekomme ich schließlich eine kleine Hilfestellung. Mit einer Hand als Stütze im Notfall ist alles gleich viel leichter und die Slackline keine große Herausforderung mehr. So kann ich sogar die ganze Strecke bewältigen. Anders sieht es aus, wenn ich wieder auf mich allein gestellt bin. Mehrere Schritte hintereinander sind einfach nicht drin. Etwas genervt hänge ich laut meinen Gedanken nach: „Wieso nur machen Leute diesen Sport?“</p>
<p>Julius entgegnet unbeeindruckt, dass Slacklinen genauso wie jede andere Sportart sei: Hat man ein Erfolgserlebnis, ist man kurz glücklich darüber, bis man sich die nächste Herausforderung sucht. Wichtig ist es, nicht gleich aufzugeben, wenn etwas nicht funktioniert, sondern auch Pausen zu machen. Gesagt, getan. Also genießen wir erst mal die Sonne und unterhalten uns über das Slacklinen. Erfunden haben diese Sportart Kletterer in Amerika, die trotz schlechten Wetters trainieren wollten und deshalb über Absperrketten liefen. Das war in den 80er-Jahren und inzwischen ist das Slacken auch in Deutschland so beliebt, dass man bei schönem Wetter in jeder Großstadt Slackliner beim Balancieren finden kann. Bestimmt habt ihr sie ebenfalls schon mal neugierig beobachtet. Auch unser Selbstversuch zieht die Aufmerksamkeit der Sonnenanbeter und Passanten an der Olympiastrecke auf sich. Damit sie etwas zu sehen kriegen, wage ich mich erneut auf die Slackline.</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/pCk_vgOaGKY?rel=0" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Endergebnis: Inzwischen sind zwei Stunden vergangen und ich schaffe fünf Schritte auf der Slackline. Ich könnte mich fast darüber freuen, wenn die Line nicht nochmal solange wäre. Und sich nicht der Vergleich mit Julius anschließen würde, der auf einer noch längeren und höheren Line ganz locker spazieren geht und sich auf den Hintern fallen lässt. Oder um es in der Fachsprache zu sagen: Er versucht einen „butt bounce“, den ihr auch im Video sehen könnt. Dieser und noch mehr Tricks lassen sich ebenfalls mit der Slackline anstellen. Doch bis ich soweit bin, wird es wohl eine Weile dauern – aber ich gebe noch nicht auf!</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_04_heike.png"><img decoding="async" class="wp-image-4309" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_04_heike.png" alt="slacklining_04_heike" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_04_heike.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_04_heike-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/slacklining_04_heike-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3><strong>Für Slackline-Interessierte<br />
</strong></h3>
<p>Zwei Bäume und eine Slackline, mehr braucht es nicht und schon könnt ihr loslegen. Ob beim Grillen im Park oder beim Baden am See, egal wo, überall könnt ihr mit euren Freunden einen kleinen Slackline-Wettbewerb austragen.</p>
<p>Wer sein Können unter Beweis stellen will, muss sich aber nicht gleich selbst eine Slackline kaufen. Gegen eine kleine Gebühr verleiht der <a href="http://www.sjr-a.de/service/slackline" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Stadtjugendring Augsburg</a> Line und Aufbauanleitung. Oder ihr meldet euch im nächsten Sommersemester für den <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Slacklinen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Slacklinekurs des Hochschulsports</a> an, der unter anderem von Julius geleitet wird.</p>
<p>Wer lieber zuguckt und die Tricks der weltbesten Slackliner bestaunen will, kann am Sonntag, den 6. Juli, auf dem Königsplatz in München ab 12.30 Uhr den <a href="http://www.m-net-muenchner-sportfestival.de/programm/gibbon-world-cup/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Globetrotter Slackline WorldCup</a> besuchen. Bis dahin könnt ihr euch schon mal die Videos auf dem <a href="http://www.youtube.com/user/Worldoftomorrow/featured" target="_blank" rel="noopener noreferrer">YouTube-Kanal World of Tomorrow</a> anschauen. Ihr findet dort unter anderem den Trailer zum letzten WorldCup.</p>
<p>Und wer es gern ein bisschen verrückter mag, kann nach den Videos von Weltrekordhalter <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WQ8Qu60kxdA" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Andy Lewis</a> suchen. Er hat seine Slackline schon über Schluchten oder zwischen zwei Heißluftballons gespannt. Wenn ihm das zu langweilig wurde, ließ er die Sicherung weg oder lief einfach nackt über die Slackline. Und wer weiß, was noch alles dazu kommen wird.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/slacklining/">Presstige goes slacklining</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Sie nennen es Mitbestimmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Strobl]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2014 09:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulwahl]]></category>
		<category><![CDATA[macht]]></category>
		<category><![CDATA[mitbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Studenten den Hochschul-Alltag mitgestalten können An der Augsburger Universität finden jährlich im Sommersemester Hochschulwahlen statt. Was und wie dabei gewählt wird, erklärt euch presstige. Jeder, der schon in einem Sommersemester an der Universität Augsburg studiert hat, kennt es: Die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/mitbestimmung/">Sie nennen es Mitbestimmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie Studenten den Hochschul-Alltag mitgestalten können</h2>
<p><strong>An der Augsburger Universität finden jährlich im Sommersemester Hochschulwahlen statt. Was und wie dabei gewählt wird, erklärt euch <em>presstige</em>.</strong></p>
<figure id="attachment_3711" aria-describedby="caption-attachment-3711" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Grafik_Hochschulwahlen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3711 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Grafik_Hochschulwahlen.png" alt="Grafik_Hochschulwahlen" width="1200" height="759" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Grafik_Hochschulwahlen.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Grafik_Hochschulwahlen-400x253.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Grafik_Hochschulwahlen-1024x647.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3711" class="wp-caption-text">Text: Heike Strobl, Illustration: Alexandra Kiefer</figcaption></figure>
<p align="JUSTIFY">Jeder, der schon in einem Sommersemester an der Universität Augsburg studiert hat, kennt es: Die Wände in den Fakultätsgebäuden und bei den Hörsälen werden mit Wahlplakaten tapeziert. Parteien und ihre Mitglieder stellen sich und das Amt vor, für das sie bei den jährlichen Hochschulwahlen kandidieren. Insgesamt könnt ihr 18 Stimmen an Studenten vergeben, die eure Interessen im Konvent, in der erweiterten Universitätsleitung und im Fakultätsrat vertreten wollen. Wer sich nicht intensiv mit der Hochschulpolitik auseinandersetzt, kann da schon einmal den Überblick verlieren. Damit das nicht mehr vorkommt, haben wir für euch eine Grafik zusammengestellt:</p>
<h3 align="JUSTIFY">Die EULe</h3>
<p align="JUSTIFY">In der Erweiterten Universitätsleitung (EULe) sind zwei studentische Vertreter, die direkt von euch gewählt werden. Die EULe besteht aus insgesamt 22 stimmberechtigten Mitgliedern. Sie unterstützt und kontrolliert zusammen mit dem Universitätsrat das Präsidium der Universität Augsburg.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Der Fakultätsrat</h3>
<p align="JUSTIFY">Jede Fakultät hat zwei studentische Vertreter im Fakultätsrat. Die beiden Studenten mit den meisten Wählerstimmen werden zu diesen zwei Fachbereichsräten. Die Studenten mit den nächstmeisten Stimmen bekommen einen Platz in der jeweiligen Studierendenvertretung (StuRa). Die Anzahl hängt von der Fakultät ab. So besteht der StuRa der WiWi-Fakultät neben den zwei Fachbereichsräten zum Beispiel aus neun weiteren und der StuRa der Philologisch-Historischen Fakultät aus acht weiteren Mitgliedern. Der StuRa vertritt euch bei Themen wie der Modularisierung, sie arbeiten eng zusammen mit den Fachschaften und sind Ansprechpartner für alle Studenten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Der studentische Konvent</h3>
<p align="JUSTIFY">Beim dritten Teil der Hochschulwahlen habt ihr 14 Stimmen, mit denen ihr 14 Vertreter in den studentischen Konvent schicken könnt. Der Konvent wählt den studentischen Sprecherrat und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der sich aus vier Vorsitzenden und den verschiedenen Referaten zusammensetzt. Dazu gehören zum Beispiel das Kulturreferat, Sozialreferat und</p>
<p align="JUSTIFY">Finanzreferat. In den Referaten kann sich auch jeder freiwillig engagieren; nur die Leitung der Referate muss vom Konvent gewählt werden. Neben den 14 direkt gewählten Mitgliedern sitzen die 14 Fachbereichsräte aus den sieben Fakultäten und die beiden EULe-Vertreter im studentischen Konvent.</p>
<p align="JUSTIFY">Wichtig: Beachtet bei der Wahl, dass eure Kreuze innerhalb eines Wahlvorschlags gesetzt sind. Ansonsten ist der Wahlzettel ungültig. Ob ihr eure Stimmen dabei den Personen direkt gebt oder einfach einen Wahlvorschlag ankreuzt, bleibt euch überlassen.</p>
<blockquote>
<p align="JUSTIFY"><strong>Wie kannst du Einfluss auf die Unipolitik nehmen?</strong></p>
<p>1. Teilnahme an der Vollversammlung mit Stimmabgabe</p>
<p>2. Freiwilliges Engagement in den AStA-Referaten</p>
<p>3. Teilnahme an einmal monatlichen Konvent-Fachsitzungen</p>
<p>4. Wählen gehen!</p>
<p>Die nächsten Hochschulwahlen finden am 3. und 4. Juni 2014 statt. Eine Übersicht der Wahllokale findet ihr auf der Homepage des AStA (www.asta.uni-augsburg.de/) unter dem Reiter Hochschulwahl. Grundsätzlich gilt:</p>
<p>Gewählt wird an der Fakultät, an der man eingeschrieben ist und das jeweils am 3. Juni von 9:00 bis 16:30 Uhr und am 4. Juni von 9:00 bis 15:00 Uhr.</p></blockquote>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/mitbestimmung/">Sie nennen es Mitbestimmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Kleiderkreisel: Flohmarkt 2.0</title>
		<link>https://presstige.org/2014/02/kleiderkreisel-flohmarkt-2-0/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Strobl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 08:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[flohmarkt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[internet_shopphing]]></category>
		<category><![CDATA[kleiderkreisel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, muss Abhilfe geschaffen werden. Deshalb haben wir uns auf dem Online-Marktplatz von „Kleiderkreisel“ umgesehen. Als Neuling hat man es nicht leicht, wie Alexandra und Heike bemerkt haben. Doch Lisa-Marie weiß, wie’s richtig geht....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/kleiderkreisel-flohmarkt-2-0/">Kleiderkreisel: Flohmarkt 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, muss Abhilfe geschaffen werden. Deshalb haben wir uns auf dem Online-Marktplatz von <a href="http://www.kleiderkreisel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Kleiderkreisel“ </a>umgesehen. Als Neuling hat man es nicht leicht, wie Alexandra und Heike bemerkt haben. Doch Lisa-Marie weiß, wie’s richtig geht. Mit ihren Tipps klappt der Kleiderverkauf als Neueinsteiger ganz bestimmt</b>.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2170" alt="Titelbild_Kleiderkreisel" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel.jpg" width="1201" height="519" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel.jpg 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel-400x172.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel-1024x442.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Lisa-Marie Deißmann, Alexandra Kiefer &amp; Heike Strobl, Illustration: Sandra Deyerler </strong></h5>
<h3><b>Die Neulinge starten durch </b></h3>
<p>Kleiderkreisel: Flohmarkt im Internet – hört sich doch interessant an. Also probieren wir das einmal aus. Auf der Internetseite begrüßen uns Bilder von Kleidungsstücken, die einen neuen Besitzer suchen. Da bekommen wir sofort Lust zu shoppen, obwohl wir doch eigentlich Geld verdienen und nicht ausgeben wollten.</p>
<p>Erst einmal zur Anmeldung! Etwas penetrant werden wir nach unserem Facebook-Account gefragt, aber das ignorieren wir. Mit einem Profilnamen und einer E-Mail-Adresse funktioniert es auch so. Im nächsten Schritt durchsuchen wir unseren Kleiderschrank nach Klamotten, die nur unnötig viel Platz wegnehmen. Fehlkäufe springen uns als Erstes ins Auge. Seit ihrem Kauf wurden sie fast nicht mehr angerührt und zeigen deshalb auch keinerlei Gebrauchsspuren – hervorragender Zustand also. Das Spitzentop ist sogar wie neu: Es besitzt noch das Etikett.</p>
<h3><b>Weiter geht’s mit der Fotosession!</b></h3>
<p>Als erste Hilfestellung gibt uns Kleiderkreisel den Tipp, die Kleider bei Tageslicht an uns selbst zu fotografieren. Nach der ersten Runde stellen wir jedoch fest, dass auf den Bildern so nicht nur unser Verkaufsangebot zu sehen ist, sondern auch die gesamte Einrichtung. Also geht’s auf die Suche nach der perfekten nackten Wand. Schließlich ist es soweit: Die Bilder dürfen online. Fehlt nur noch eine genaue Beschreibung der Kleidungsstücke. Bei der Titelvergabe zeigen wir uns kreativ: Das Spitzentop wird zu „ein(em) Hauch von Nichts“.  Alles Weitere fällt uns etwas schwer. Wo ist das Mode-Lexikon, wenn man es braucht?</p>
<p>Sechs Artikel haben wir online gestellt und einer wird sofort zum Renner. Bereits nach einer Stunde hat das Spitzentop über 50 Klicks und das erste Angebot trifft ein. Aufgeregt antworten wir der Interessentin; die will sofort zum Verkauf schreiten, während wir etwas überrumpelt sind. Jetzt müssen wir noch kurz den Preis verhandeln, und die Versandoptionen mit der Interessentin besprechen und schon können wir das  Oberteil an sie verschicken. So schnell es bei dem einen ging, so wenig tut sich bei den anderen Kleidungsstücken. Die Klicks bleiben trotz Preissenkungen niedrig und unser Kleiderschrank so voll wie zuvor. Vielleicht wäre für uns der <a href="http://www.lifeguide-augsburg.de/index.cfm/fuseaction/AdressenListe/theID/7483/setID/48/zg/0/cfid/43534976/cftoken/20185978.html " class="broken_link">Secondhandladen</a> um die Ecke doch die bessere Wahl gewesen?</p>
<h3><b>Kleiderkreislerin Lisa-Marie gibt Tipps</b></h3>
<p>Als bekennende Klamottenliebhaberin hat mich die Idee vom Verkauf meiner Schrankhüter sofort begeistert, immerhin hatte ich genug dieser Exemplare zu bieten. Seien es Taschen, Hosen, Tops oder was das Fashionherz sonst so begehrt – es lässt sich wunderbar auf Kleiderkreisel weiterverkaufen, wenn man es nur richtig anstellt.</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
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<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Zunächst einmal sollte überlegt werden, ob es sich wirklich lohnt den Artikel online zu stellen, anständig zu verpacken und anschließend zur Post zu bringen. Ja, es ist durchaus etwas Arbeit und lohnt sich kaum für Artikel, die um die 5€-Grenze taumeln. Wenn das Porto schon fast mehr kostet als die eigentliche Ware, solltet ihr aus Effizienzgründen definitiv die Altkleidersammlung oder den Secondhand-Laden vorziehen.</p>
<h3><b>So setzt man die Klamotten richtig in Szene</b></h3>
<p>Als Nächstes geht es an die Präsentation der Schmuckstücke. Dies ist der wichtigste Teil, denn der Verkauf des Artikels steht und fällt mit den Bildern und der dazugehörigen Beschreibung. Wie Alexandra und Heike schon festgestellt haben, ist ein einheitlicher Hintergrund am besten. Es ist zwar mal ganz nett, zu sehen, wie andere wohnen, aber in diesem Fall sollte es primär um euren Artikel gehen. Zudem lässt ein neutraler Hintergrund das Bild professioneller wirken. Habt ihr etwa auf Online-Shops schon einmal einen Wohnzimmerschrank im Hintergrund gesehen?</p>
<p>Außerdem solltet ihr euch überlegen,, ob ihr das Teil angezogen oder auf dem Bügel fotografiert. Meistens kommen die Kleidungsstücke angezogen besser zur Geltung, außer sie passen nicht richtig. Deshalb einfach die nächstbeste Person zum Fotografen ernennen, sich vor eine freie Wand stellen und die „Handetasche leben lassen“!</p>
<p>Den letzten Schliff gebt ihr eurem Artikel mit einer Beschreibung geben, die passende Stichwörter enthält. Kreativität ist hier nicht wirklich gefragt, da die eigenen Angebote bei möglichst vielen Suchanfragen als Treffer erscheinen sollten.</p>
<p>Wenn sich schließlich ein Käufer findet, ähneln die Verhandlungen denen auf dem Flohmarkt: Es wird um den Preis gefeilscht, der ein oder andere Makel ausfindig gemacht und über Versandoptionen diskutiert.</p>
<p>Letztendlich bleibt die Frage, inwieweit man durch dieses zeitintensive &#8220;Hobby&#8221; den Inhalt seines Kleiderschranks wirklich reduziert. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich beim Klamottenneukauf zumindest überlegter und rationaler handelt als vorher. Schließlich hat man durch das regelmäßige Ausmisten im Hinblick auf potentielle Kleiderkreiselartikel einen guten Überblick gewonnen, welche Sachen wirklich getragen wurden.</p>
<p>Wer gerne einmal das Konzept Flohmarkt 2.0 ausprobieren möchte, aber sich und der Umwelt  die Versandkosten sparen will, kann sich auch auf der Facebook-Seite des<strong> <a href="https://www.facebook.com/groups/330554067019160/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Augsburger Mädchenflohmarkts</a> </strong>umsehen. Natürlich ist auch der Flohmarkt 2.0 nicht nur auf Kleidungsstücke beschränkt. Bücher, Filme oder Elektronikgeräte kann man zum Beispiel gebraucht bei<strong> <a href="http://www.rebuy.de/?affltid=12&amp;ga1=2317707917_23416272437&amp;gk1=2317707917_rebuy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reBuy</a> </strong>erwerben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/kleiderkreisel-flohmarkt-2-0/">Kleiderkreisel: Flohmarkt 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Gefühle im Netz: Wenn Blogger über ihr Privatleben reden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike Strobl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 16:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[tagebuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um selbst Texte zu veröffentlichen. Bloggen ist einfach, geht schnell und ist grundsätzlich immer und überall möglich. Wenn das Internet jedoch zum persönlichen Tagebuch wird, gibt es dann noch eine Grenze zwischen privatem und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/blog-tagebuch/">Gefühle im Netz: Wenn Blogger über ihr Privatleben reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Immer mehr Menschen nutzen das Internet, um selbst Texte zu veröffentlichen. Bloggen ist einfach, geht schnell und ist grundsätzlich immer und überall möglich</b><b>. </b><b>Wenn das Internet jedoch zum persönlichen Tagebuch wird, gibt es dann noch eine Grenze zwischen privatem und öffentlichem Leben?</b></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Hauptbild1-Version2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2036" alt="Hauptbild1 Version2" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Hauptbild1-Version2.png" width="1200" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Hauptbild1-Version2.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Hauptbild1-Version2-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Hauptbild1-Version2-1024x512.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Text: Heike Strobl, Illustration: Alexandra Kiefer</p>
<p> Tagebücher existierten schon lange vor dem Internet. Es gab und gibt sie in allen Formen und Variationen. Wenn man nach den Besonderheiten des Tagebuchschreibens fragt, bekommt man Antworten wie: Es geht darum, die eigenen Erfahrungen und auch Gefühle festzuhalten. Am besten als tägliches Ritual. Wichtig ist aber, dass niemand die geschriebenen Zeilen lesen darf. Deswegen versteckt man das Büchlein gut vor neugierigen Augen. Und was natürlich den besonderen Charme ausmacht: Es wird mit der Hand geschrieben. Nur wenige denken, wenn es um Tagebücher geht, sofort an einen Blog. Die multimediale Version wird oft einfach anders genutzt, als die ursprüngliche Form.</p>
<h3><b>Bloggen, um zu inspirieren<br />
</b></h3>
<p>Manche Blogger diskutieren, kommentieren oder parodieren das politische Geschehen. So veröffentlicht zum Beispiel eine Gruppe von Frauen auf ihrer<a title="Internetseite" href="http://netzfrauen.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Internetseite</a> Beiträge zu aktuellen Themen. Sie wollen über den Tellerrand schauen und etwas in der Welt bewegen. Ihr Leitspruch: „Was eine nicht schafft, schaffen viele. Wir fordern: alles dafür zu tun, um für künftige Generationen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten!” Durch ihr Engagement erregte ihr Blog bereits Aufmerksamkeit: Im Juli waren die Netzfrauen für den Deutschen Engagementpreis 2013 nominiert. Sie lehnten die Nominierung jedoch ab, um ihre Neutralität zu wahren. Die Pressemitteilung dazu ist unter <a title="diesem Link" href="http://netzfrauen.org/2013/07/18/pressemitteilung-zur-nominierung-der-netzfrauen-fuer-den-deutschen-engagementpreis-2013/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Link</a> verfügbar.</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
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<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
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<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
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</blockquote>
<p>Andere teilen ihre Begeisterung für das eigene Hobby mit der Internet-Community. Ob Sportler, Koch, Autor, Bastler, Designer oder Musiker – jeder kann sein, was er will und was ihn inspiriert. Und diese Inspiration soll auch an die Leser weitergegeben und geteilt werden. Bei diesen „Themenblogs“ wird meist nur über das grundlegende Thema geschrieben. Deshalb findet man hier nur selten Persönliches, das über Hobbys oder allgemeine Einstellungen hinausgeht.</p>
<h3><b>Blogs als öffentliche Tagebücher<br />
</b></h3>
<p>Es gibt aber auch Blogs, bei denen alles Thema sein kann. Sie erinnern an das Tagebuch von früher. Im Vordergrund stehen dabei oft die Gefühle und Erzählungen aus dem alltäglichen Leben. Dabei entscheidet jeder selbst, was er veröffentlicht. Einen Grundsatz verfolgen jedoch die Meisten: Leute mit denen sie in Beziehung stehen, werden nicht kenntlich gemacht. So ist zum Beispiel auf dem Blog <a title="Frau Mutti" href="http://www.frau-mutti.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Frau Mutti</a> immer die Rede von der „Mittwochsfreundin“ oder der „Freundin, die nie Zeit hat“. Nie werden die Namen der Personen erwähnt. Die Blogger ziehen folglich eine klare Linie zwischen privaten und öffentlichen Dingen.</p>
<p>Nicht immer wird es so privat oder auch speziell wie <a title="der Blog" href="http://mywifesfightwithbreastcancer.com/blog/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">der Blog</a>, den der Fotograf Angelo Merendino über seine Frau Jennifer führt.</p>
<p>Im Dezember 2011 starb sie mit 40 Jahren an Brustkrebs. Den Weg ihrer Krankheit hielt Merendino mit Fotos fest. Die Geschichte wurde schließlich in dem Buch „The Battle We Didn&#8217;t Choose: My Wife&#8217;s Fight with Breast Cancer“ veröffentlicht. Die Beiden wollten anderen Leuten zeigen, was diese Krankheit für sie bedeutet und wie sie damit umgehen. Auf seiner Homepage führt Merendino einen Blog, in dem er über seinen Alltag berichtet. Er schreibt über Vorträge, zu denen er eingeladen wird, über seine Gedanken und Erinnerungen an Jennifer oder einfach nur über die Geschichte, die hinter einem Foto steckt, das er hochstellt. Er ist als Künstler und Autor, aber auch als Mensch, für seine Follower greifbar. In solchen Fällen sprechen manche Blogger auch von Eigentherapie. Durch die Anteilnahme der Community, das Verständnis und die Aufarbeitung der Beiträge gewinnt der Blogger einen Rückhalt, den er sonst vielleicht nicht bekommen würde. Nicht jeder kann verstehen, was es bedeutet, einen geliebten Menschen zu verlieren. Was man also vielleicht in seinem Bekanntenkreis nicht findet, kann einem das Führen eines Internet-Tagebuchs geben: Verständnis.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/blog-tagebuch/">Gefühle im Netz: Wenn Blogger über ihr Privatleben reden</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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