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	<title>helden Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>helden Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Von Karl-May Romanen und Nintendo 64 Spielen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Balthasar Zehetmair]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hallen des Sozialkaufhauses Contact, welches seit 2008 ein paar Stationen hinter der Uni in direkter Nachbarschaft zu Aldi, Lidl und Co. sechs Tage die Woche für 8-9 Stunden seine Tore für jedermann geöffnet hat, weckten in den letzten Jahren mehr und mehr das Interesse der Studenten*innen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/">Von Karl-May Romanen und Nintendo 64 Spielen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-14992 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-scaled.jpg 2560w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-300x200.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-1024x683.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-1536x1024.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>©Balthasar Zehetmair</p>
</figure>


<p>Ein angenehm frischer Duft des alten Papiers sitzt in den engen, karg beleuchteten Gängen zwischen den hohen Regalen voll mit Büchern. Es staubt ein bisschen als mich meine Neugier dazu bringt eines der Karl May Bücher ganz oben aus dem Regal zu ziehen.&nbsp;</p>



<p>&nbsp;„Eine feine Sache, diese Bücher, oder? Sammelst du auch?“, nur schwerfällig kann ich meine Aufmerksamkeit vom fein golden verzierten Buch losreißen und blicke in begeisterte Augen voll Freude und Enthusiasmus. „Ich, ähh nein<s>&#8211;</s>“, stottert es aus mir heraus. Ein älterer Herr, Peter heißt er, fachsimpelt vor sich hin, über Winnetou und Old Shatterhand. Die Zeit vergeht. Ich kann seinem Redefluss nur schwer folgen, aber seine Begeisterung für die alten Bücher bringt mich dazu einen Band mitzunehmen. Mit „Der Schatz im Silbersee“ im Rucksack schaue ich noch ein paar Kleiderständer durch und finde eine schöne Chino-Hose sowie ein dazu passendes sommerliches Markenhemd. Die Feststellung, dass ich heute für die schönen Sachen wieder nur vier Euro gezahlt habe, lässt mein Schnäppchenherz höherschlagen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Hallen des Sozialkaufhauses Contact, welches seit 2008 ein paar Stationen hinter der Uni in direkter Nachbarschaft zu Aldi, Lidl und Co. sechs Tage die Woche für 8-9 Stunden seine Tore für jedermann geöffnet hat, weckten in den letzten Jahren mehr und mehr das Interesse der Studenten*innen. Vor allem die Köpfe junger Leute lugen zwischen den dicht behängten Kleiderstangen hervor und auch Martin, welcher seit 5 Jahren hier arbeitet und heute an der Kasse sitzt, sagt mir, dass zunehmend mehr junge Leute einkaufen. Aber generell würden die Zahlen der Besucher*innen stetig steigen. Auch heute sind die Schlangen an den Kassen lang, mit Sicherheitsabstand noch länger.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Nachhaltige Kaufkultur ist das Stichwort. Der Handel mit Second-Hand Ware boomt. Die Sozialkaufhäuser und karitativen Fairkauf-Geschäfte sprießen überall aus dem Boden. Deutschlandweit gibt es ungefähr 500-600 Sozialkaufhäuser. Mancher Orts wird von einem regelrechtem Ansturm auf die sozialen Läden berichtet und auch Im Tal 8 herrscht ein reges Treiben, während ich auf einem der Stühle am Eingang sitze und begeistert in meinem Abenteuerroman schmökere. Der große Parkplatz ist gut gefüllt, die Blechlawinen gleißen in der strengen Nachmittagssonne, am anderen Ende des Gebäudes schlittern die Einkaufswägen im Minutentakt über den Asphalt zur Warenannahme. Kartons voll mit Büchern, Kleidung, CDs, DVDs, Schallplatten verschwinden im Lager. Möbel wandern aus Transportern in die Hallen.</p>



<p>Ich komme ins Gespräch mit Theo, er studiert Germanistik und kommt ungefähr zweimal die Woche hierher. Theo erzählt mir, er sammle alte Videospiele und habe hier schon so manchen alten Spieleklassiker bekommen. Stolz zeigt er mir seine Ausbeute von heute, einmal „The Legend of Zelda“ und „FIFA 98“ für den Nintendo 64. Manche Spiele würden im Internet hoch gehandelt, aber ihm gehe es eher um die Nostalgie als um den teureren Weiterverkauf. Doch manchmal packe ihn auch das schlechte Gewissen, wenn er hier in diesem Kaufhaus billig einkaufe, obwohl er es doch nicht so nötig habe.&nbsp;</p>


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<p>Sind wir Studenten*innen hilfsbedürftig oder in schwierigen Lebenslagen? Bei einem Großteil ist es wahrscheinlich andersherum, er durchlebt gerade die beste Phase seines Lebens. Sind diese Bedenken und Gewissensbisse beim Einkauf hier dann gerechtfertigt? In gewisser Weise nicht.&nbsp;</p>



<p>Bei einem Blick in die Statistiken fällt auf, dass zum Beispiel täglich etwa 500 Kilo an Kleidungsspenden oder 150 Kilo an Elektroutensilien hineinkommen, aber nur knapp die Hälfte davon geht wieder über den Ladentisch. Das schlechte Gewissen braucht es also durchaus nicht. Gerade dadurch, dass sich das Contact nicht über Spenden, sondern ausschließlich durch den Verkauf von Gebrauchtwaren finanziert, ist es umso besser je mehr Leute dort einkaufen und dadurch den Verein unterstützen, welcher 1999 gegründet wurde. Außerdem würden, ganz pragmatisch gesehen, nach ein paar Tagen auch die Lager überfüllt sein.&nbsp;</p>



<p>So helfen wir natürlich nicht nur dem Sozialkaufhaus und erhalten auch die billigen Preise, sondern wir fördern auch eine Sozialinstitution dieser Stadt, welche als Arbeitgeber Menschen in schwierigen Situationen durch die Kraft der Gemeinschaft und mit einer familiären Arbeitsatmosphäre die Chance gibt ihre eigene Lebenssituation zu stabilisieren. Außerdem werden damit auch Partnervereine, wie die Rumänienhilfe, Heimatstern, die Brücke und der SKM Augsburg unterstützt, mit welchen das Contact eng zusammenarbeitet.&nbsp;</p>



<p>Nicht zuletzt stellt das Contact auch einen Begegnungsort für alle Menschen dar. So kommt man hier leichter in Kontakt mit Menschen, welche außergewöhnliche oder auch die gleichen Interessen haben, als in der Uni oder sonst wo.&nbsp;</p>



<p>Hmm, Ich muss gleich mal wieder meinen alten Nintendo DS hervorkramen. Hoffentlich ist er noch da?&nbsp;</p>
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		<title>Die unerkannten Helden der Uni Augsburg – Ein Blick hinter die Kulissen</title>
		<link>https://presstige.org/2019/05/die-unerkannten-helden-der-uni-augsburg-ein-blick-hinter-die-kulissen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Reile]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2019 16:39:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[gebäudemanagement]]></category>
		<category><![CDATA[helden]]></category>
		<category><![CDATA[mensa]]></category>
		<category><![CDATA[uni augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[ZEBRA]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/05/die-unerkannten-helden-der-uni-augsburg-ein-blick-hinter-die-kulissen/">Die unerkannten Helden der Uni Augsburg – Ein Blick hinter die Kulissen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie agieren im Hintergrund, ihre Taten sind nicht immer offensichtlich, aber ohne sie wäre die Uni Augsburg ein schlechterer Ort. Klingt im ersten Moment vielleicht nach Batman, Spiderman &amp; Co, gemeint sind aber die stillen Helden unserer Universität. Aus den zahlreichen unauffälligen Helferlein, die das Campusleben jeden Tag maßgeblich beeinflussen, haben wir uns drei verschiedene ausgewählt, deren Tätigkeiten wir euch heute ein bisschen genauer vorstellen möchten.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Das ZEBRA</strong>:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img decoding="async" width="148" height="142" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/Bild-Zebra.jpg" alt="" class="wp-image-11139"/><figcaption>Foto:  © ZEBRA</figcaption></figure></div>



<p>Spätestens wenn ihr eure Campus Card verloren, euer Handy runtergeschmissen oder das Internet gelöscht habt, landet ihr früher oder später bei den Jungs und Mädels vom ZEBRA. Da dort für fast jedes technische Problem eine Lösung gefunden wird, stand das ZEBRA für uns auf der Liste der Uni-Helden ganz weit oben. Netterweise hat sich das Team bereiterklärt, uns einen Einblick in ihre Tätigkeiten zu geben und einige Fragen in einem schriftlichen Interview gemeinsam beantwortet.</p>



<p><strong>Was hat euch denn motiviert, zum ZEBRA</strong> <strong>zu gehen?</strong><br>Die Lage, das Geld, die Süßigkeiten. Oh und der kostenlose Kaffee (hierbei geht der Dank an all die freundlichen Menschen, die die ZEBRA Eule füttern!).</p>



<p><strong>Was für Leute arbeiten beim ZEBRA bzw. muss man bestimmte Qualifikationen mitbringen?</strong><br>Momentan arbeiten hier zwei Mitarbeiter, ein Azubi und vier studentische Hilfskräfte. Neben einem gewissen Hang zur Technik, sollte man gerne im Team und mit Menschen arbeiten.</p>



<p><strong>Was studiert ihr?</strong><br>Unterschiedlich. Aktuell sind die Studiengänge Jura, Wirtschaftsinformatik und Medizinische Informatik vertreten. Es gab aber schon so ziemlich jeden Studiengang, der an der Universität studierbar ist. </p>



<p><strong>Was gehört allgemein zu eurem Aufgabenbereich?</strong><br>Zuerst einmal natürlich die Dauerbrenner fürs Studieren am Campus: Fragen rund um die Campus Card, Passwörter für RZ-Benutzerkennungen und WLAN Einrichten (Stichwort Eduroam). <br>Darüber hinaus noch folgende gern genutzte Angebote: Notebooks/Beamer verleihen, Validierer warten und reinigen, Verkauf von Netzwerkkabeln/USB-Sticks und Skripten für die Office Kurse von Frau Riegg sowie Hilfe bei der Beschaffung und Installation von Software aus den Rahmenverträgen (Office für Studenten, Sophos Antivirus).</p>



<p><strong>Was ist das Schönste bzw. was bringt am meisten Freude an einer Tätigkeit beim ZEBRA?</strong><br>Die eigenen technischen Kenntnisse ausbauen und damit den Leuten zu helfen. Am meisten freut uns ein einfaches „Danke“ nach einer Hilfestellung.</p>



<p><strong>Was ist das Anstrengendste an einer Tätigkeit beim ZEBRA?</strong><br>Wenn gefühlt 50 Studenten, 15 Mitarbeiter und ein Prof gleichzeitig im ZEBRA aufschlagen, nebenbei noch ein Validierer die Grätsche macht und der Kartendrucker der Meinung ist, er habe nun Feierabend… ja dann wird es „leicht” stressig.</p>



<p><strong>Was war das „dümmste“ Problem, das ihr mal behandelt habt, bzw. gibt es Fälle, bei denen ihr einfach nur den Kopf schütteln könnt?</strong><br>Zwar nicht dumm, aber sehr amüsant! Und zwar brachte uns ein Student mal eine Campus Card vorbei, die leicht lädiert war. Es kam dann im Gespräch raus, dass der Student einen sehr temperamentvollen Chihuahua hatte (entsprechende Bilder wurden vorgelegt) und die Karte in dessen Revier gelandet war. Chihuahua 1 &#8211; 0 Campus Card.</p>



<p><strong>Was ist das häufigste Problem, mit dem die Studenten zu euch kommen?</strong><br>Notebooks, die von Geisterhand den WLAN-Dienst quittieren. Oder Notebooks, die schärfer abgeriegelt sind als Fort Knox, indem parallel drei Virenscanner und zwei Anti-Malware Tools installiert sind. Die daraus resultierenden Performanceeinbußen treiben selbst den hartgesottensten Studenten ins ZEBRA.</p>



<p><strong>Stimmt das Klischee, dass Mädchen/Frauen eher ein Problem mit Technik haben oder habt ihr da andere Erfahrungen gemacht?</strong><br>Nein, definitiv nicht. *mitängslichemblickrichtungweiblichenhiwischau*</p>



<p><strong>Aus dem Bauchgefühl raus: Kommen Studenten bestimmter Studiengänge öfter mit ihren Problemen zu euch als Studenten anderer Studiengänge?</strong><br>Alles gut durchgemischt. (JA SOGAR INFORMATIKSTUDENTEN KOMMEN BEI UNS VORBEI!)</p>



<p><strong>Wollt ihr den Lesern von presstige noch etwas mitteilen?</strong><br>Die Anleitungen auf der Rechenzentrumshomepage sind zum Lesen da (klingt Banane, ist aber wirklich so!). Wir freuen uns zwar über jeden Studenten, der bei uns vorbeischaut. Noch mehr freut es uns aber, wenn wir sehen, dass die Leute sich im Vorfeld selbst bemüht haben. Keine Sorge, sollte mal was schief gehen, dann helfen wir euch gerne, das Ganze wieder hinzubiegen. Durch ein falsch eingerichtetes WLAN ist noch nie ein Notebook explodiert (zumindest sind uns bisher keine Fälle bekannt).</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Frank Aechtner für das
Gebäudemanagement-Team:</strong></p>



<p>Von Grünanlagen pflegen über Postdienste bis hin zur Schildkrötenjagd – das
alles und noch viel mehr liegt im Aufgabenbereich von Frank Aechtner. Der Chef
des Gebäudemanagements sorgt gemeinsam mit seinem Team dafür, dass an der Uni
Augsburg auch im Hintergrund alles rund läuft. Für presstige hat er in einem
persönlichen Gespräch einige Fragen zu seiner Tätigkeit beantwortet.</p>



<p><strong>Wie lange sind Sie schon an der Uni Augsburg tätig?</strong><br>Seit November 1998, also bald 21 Jahre.</p>



<p><strong>Wie sind Sie dazu gekommen, gerade an der Uni Augsburg im Gebäudemanagement zu arbeiten?</strong><br>Das war Zufall und nicht so geplant. Ich hatte mich als Elektroingenieur beworben. Die Stelle war aber noch besetzt, jedoch wurde die Stelle als Referatsleiter Gebäudemanagement kurzfristig frei. Da ich bereits über Erfahrung im technischen Gebäudemanagement verfügte, fragte man mich, ob ich nicht vorrübergehend die Stelle des Gebäudemanagers übernehmen könnte. Dabei blieb es dann.</p>



<p><strong>Wie groß ist das Team, das Sie koordinieren?</strong><br>Mein Team besteht aus 40 Mitarbeitern. Was aber für das große Arbeitspensum immer noch zu wenig ist.</p>



<p><strong>Was fällt denn alles in Ihren Aufgabenbereich?</strong><br>Pflege der Außenanlagen, Winterdienst, Poststelle, Fundbüro, Seminar- und Hörsaaldienst (zum Beispiel dafür sorgen, dass die Tafeln geputzt und die Kreiden aufgefüllt sind), Fahrdienste… um nur einen kleinen Einblick in das vielfältige Aufgabenfeld zu geben.</p>



<p><strong>Welche kuriosen/amüsanten Aufgaben mussten Sie schon erledigen?</strong>Letztes Jahr hat mich die Schildkröte im Uni-See ziemlich auf Trab gehalten. Wir haben mehrere Wochen versucht, das ausgesetzte Tier lebendig einzufangen, was uns leider am Ende nicht gelungen ist. Auch die Sanierung des Holztori (Anmerkung der Redaktion: Das rote japanische Holzgebilde) im Uni-See hat uns vor Herausforderungen gestellt. Schließlich mussten wir es erneuern, ohne es aus dem Teich heraus zu holen. Letztendlich hat das Technische Hilfswerk eine Floßkonstruktion gebaut, um uns die Renovierung zu ermöglichen.</p>



<p><strong>Was macht Ihren Job an der Uni-Augsburg besonders?</strong><br>Man weiß am Morgen nie, was der Tag für Aufgaben bringt. Meist etwas anderes, als man eigentlich erledigen wollte. Außerdem arbeitet man an der Uni mit einer Vielzahl an verschiedenen Charakteren zusammen, was den Alltag sehr abwechslungsreich macht.</p>



<p class="has-medium-font-size"><strong>Hedwig Gebauer für das &#8220;Mensa-Team&#8221;</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/Hedwig-Gebauer-Infotheke-CafeBar-Mensa_20150521_03-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-11140" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/Hedwig-Gebauer-Infotheke-CafeBar-Mensa_20150521_03-1024x683.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/Hedwig-Gebauer-Infotheke-CafeBar-Mensa_20150521_03-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/05/Hedwig-Gebauer-Infotheke-CafeBar-Mensa_20150521_03-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Foto:  ©  Studentenwerk Augsburg</figcaption></figure>



<p>Nach dem Auszug aus „Hotel Mama“ sind viele kochfaule Studenten aufgeschmissen… Doch wie gut, dass es die Mensa gibt! Mit einem bunten Angebot von asiatisch bis mediterran ist wohl für jeden Hungrigen etwas dabei. Doch wer steckt eigentlich hinter den vielen Menschen in den grünen Polos, die die Abläufe in der Mensa am Laufen halten und täglich dafür sorgen, dass unsere Mägen nicht leer bleiben? Wir hatten das Glück, dass uns eine Mitarbeiterin des Studentenwerks ein paar Fragen beantwortet hat.</p>



<p><strong>Wir kennen Sie meist unter dem Begriff „Mensa-Frau“ aber was ist denn die korrekte Berufsbezeichnung?</strong><br>Die korrekte Berufsbezeichnung ist Servicemitarbeiterin im Studentenwerk.</p>



<p><strong>Seit wann sind Sie schon Mitarbeiterin der Hochschulgastronomie?</strong><br>Ich arbeite seit 2013 hier.</p>



<p><strong>Warum bzw. wie sind Sie Mitarbeiterin geworden?</strong><br>Als Dienstleisterin mit Herzblut liebe ich es mit und für Menschen zu arbeiten. So ist das Studentenwerk mit seiner Vielzahl an Studierenden, Mitarbeitern und Kunden geradezu ein prädestinierter Arbeitsplatz, um diese Leidenschaft täglich einsetzen zu können. </p>



<p><strong>Was ist das Schönste und was das Nervigste an Ihrem Beruf?</strong><br>Eine gelungene Veranstaltung mit dankbaren und zufriedenen Kunden und einen glücklichen Studenten, dem ich weiterhelfen konnte, verbuche ich als mein kleines persönliches Erfolgserlebnis. Diese Zufriedenheit bringt die Schönheit in meine tägliche Arbeit, die mich in einem hohen Maße erfüllt. Als „nervig“ kann ich so gesehen nicht viel bezeichnen, mit ein wenig Einfühlungsvermögen in andere Menschen kann man Verhaltensweisen besser verstehen. Diese Erkenntnis macht milder.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p><strong>Essen Sie selbst in der Mensa?</strong><br>Eher selten, da sich die Arbeitszeiten mit den Öffnungszeiten der Mensa überschneiden.</p>



<p><strong>Wenn ja, was ist Ihr persönlicher Geheimtipp?</strong><br>Meine „Lieblingsbuffets“ sind der Asia-Counter und die Gemüsetheke.</p>



<p><strong>Erkennt man an der Essensauswahl manchmal den Studiengang?</strong><br>Das kann ich so nicht bestätigen, mir ist aber aufgefallen, dass gerade Sportstudenten auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung Wert legen, was natürlich anderen Studenten auch nicht abgesprochen werden kann.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p><strong>Urteilen Sie manchmal innerlich über die Essensauswahl der Studenten? </strong><br>Nein niemals, jeder soll und kann zu sich nehmen dürfen was ihm schmeckt und auf was er Lust hat, auch wenn es Bratwürste mit Vanillesauce sind.</p>



<p>Vielen Dank an unserer Interviewpartner, die uns einen spannenden Einblick in ihren ganz persönlichen Uni-Alltag gegeben haben. Für manch einen von uns war es sicher interessant und aufschlussreich, zu erfahren, was hinter der Bühne passiert und vielleicht denkt der Ein oder Andere beim nächsten Aufladen der Campus Card darüber nach, wie glücklich er sich schätzen kann, keinen Chihuahua zu haben oder stellt sich beim Spaziergang um den Uni-Teich vor, wie schwierig es sein muss, hier eine Schildkröte rauszufischen. </p>
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		<title>Die Helden unserer Kindheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2014 15:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[helden]]></category>
		<category><![CDATA[kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das presstige Team schwelgt in Erinnerungen An schlechten Tagen wären wir doch alle gerne einmal wieder ein bisschen Kind, ein bisschen unbeschwerter, ein bisschen unschuldiger. Wieso also nicht ab und zu statt in Alltagsstress in Nostalgie versinken? Das presstige-Team macht es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/die-helden-unserer-kindheit/">Die Helden unserer Kindheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das <em>presstige </em>Team schwelgt in Erinnerungen</h2>
<p><strong>An schlechten Tagen wären wir doch alle gerne einmal wieder ein bisschen Kind, ein bisschen unbeschwerter, ein bisschen unschuldiger. Wieso also nicht ab und zu statt in Alltagsstress in Nostalgie versinken? Das presstige-Team macht es vor und singt eine Ode an die Helden der Vergangenheit, die uns auch heute noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern können.</strong></p>
<p><figure id="attachment_3764" aria-describedby="caption-attachment-3764" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3764 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit.png" alt="Helden_Kindheit" width="1200" height="572" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit-400x190.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit-1024x488.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3764" class="wp-caption-text">Text: Rebecca Naunheimer &#8211; Illustration: Natalia Sander</figcaption></figure></p>
<h3></h3>
<h3>Marianne Schwarz</h3>
<p>Mein absoluter Kindheitsheld ist Donald Duck aus Entenhausen. Ob als Comicbuch, Zeitschrift oder Film – jede Geschichte um die Ente aus der Disneywelt habe ich geradezu verschlungen. Der leicht cholerische Erpel hat mich begeistert, weil er tollpatschig, unglaublich lustig und gerade deswegen einfach liebenswürdig ist. Deshalb bringt er mich auch heute noch hin und wieder zum Lachen.</p>
<h3>Linda Giering</h3>
<p>Hm, die Helden meiner Kindheit? Ganz klar meine Eltern! Das hat sich übrigens bis heute nicht geändert. Sie sind beide ein bisschen wie ich und doch ganz anders. Die perfekte Mischung, die am besten im Team funktioniert. Danke Mama und Papa! Ihr könntet mal ein Superheldenkostüm anprobieren&#8230;</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Stefanie Mayr</h3>
<p>Die Heldin meiner Kindheit ist definitiv meine Oma. Sie hat es geschafft, vier Kinder und einen Bauernhof nach dem Unfalltod ihres Ehemanns alleine durchzubringen und ist trotzdem immer gutmütig und nett. Deshalb verdient sie auch heute noch meinen Respekt. Außerdem habe ich alles Wichtige, wie  das Kochen, von ihr gelernt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich nur ihr geglaubt habe. Und wenn ich heute noch Fragen habe, ist sie meine erste Ansprechpartnerin.</p>
<h3>Isabell Beck</h3>
<p>Bibi Blocksberg und Heidi sind meine Heldinnen der Kindheit. Sie haben ihren eigenen Kopf, sind frech und frei. Außerdem sind sie wunderbar bunt gezeichnet. Ich wollte auch immer solche aufregenden Alltagsabenteuer erleben und natürlich hexen können wie Bibi!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/die-helden-unserer-kindheit/">Die Helden unserer Kindheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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