<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schallplatten Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<atom:link href="https://presstige.org/tag/schallplatten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://presstige.org/tag/schallplatten/</link>
	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2020 13:09:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.8</generator>

<image>
	<url>https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/02/Logo-80x80.jpg</url>
	<title>Schallplatten Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<link>https://presstige.org/tag/schallplatten/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">172887149</site>	<item>
		<title>Von Karl-May Romanen und Nintendo 64 Spielen</title>
		<link>https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/</link>
					<comments>https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Balthasar Zehetmair]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2020 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[contact]]></category>
		<category><![CDATA[helden]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schallplatten]]></category>
		<category><![CDATA[second hand]]></category>
		<category><![CDATA[sozialkaufhaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=14990</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Hallen des Sozialkaufhauses Contact, welches seit 2008 ein paar Stationen hinter der Uni in direkter Nachbarschaft zu Aldi, Lidl und Co. sechs Tage die Woche für 8-9 Stunden seine Tore für jedermann geöffnet hat, weckten in den letzten Jahren mehr und mehr das Interesse der Studenten*innen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/">Von Karl-May Romanen und Nintendo 64 Spielen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-14992 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-scaled.jpg" alt="" width="2560" height="1707" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-scaled.jpg 2560w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-300x200.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-1024x683.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-1536x1024.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/07/DSC_0016-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>©Balthasar Zehetmair</p>
</figure>


<p>Ein angenehm frischer Duft des alten Papiers sitzt in den engen, karg beleuchteten Gängen zwischen den hohen Regalen voll mit Büchern. Es staubt ein bisschen als mich meine Neugier dazu bringt eines der Karl May Bücher ganz oben aus dem Regal zu ziehen.&nbsp;</p>



<p>&nbsp;„Eine feine Sache, diese Bücher, oder? Sammelst du auch?“, nur schwerfällig kann ich meine Aufmerksamkeit vom fein golden verzierten Buch losreißen und blicke in begeisterte Augen voll Freude und Enthusiasmus. „Ich, ähh nein<s>&#8211;</s>“, stottert es aus mir heraus. Ein älterer Herr, Peter heißt er, fachsimpelt vor sich hin, über Winnetou und Old Shatterhand. Die Zeit vergeht. Ich kann seinem Redefluss nur schwer folgen, aber seine Begeisterung für die alten Bücher bringt mich dazu einen Band mitzunehmen. Mit „Der Schatz im Silbersee“ im Rucksack schaue ich noch ein paar Kleiderständer durch und finde eine schöne Chino-Hose sowie ein dazu passendes sommerliches Markenhemd. Die Feststellung, dass ich heute für die schönen Sachen wieder nur vier Euro gezahlt habe, lässt mein Schnäppchenherz höherschlagen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Hallen des Sozialkaufhauses Contact, welches seit 2008 ein paar Stationen hinter der Uni in direkter Nachbarschaft zu Aldi, Lidl und Co. sechs Tage die Woche für 8-9 Stunden seine Tore für jedermann geöffnet hat, weckten in den letzten Jahren mehr und mehr das Interesse der Studenten*innen. Vor allem die Köpfe junger Leute lugen zwischen den dicht behängten Kleiderstangen hervor und auch Martin, welcher seit 5 Jahren hier arbeitet und heute an der Kasse sitzt, sagt mir, dass zunehmend mehr junge Leute einkaufen. Aber generell würden die Zahlen der Besucher*innen stetig steigen. Auch heute sind die Schlangen an den Kassen lang, mit Sicherheitsabstand noch länger.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Nachhaltige Kaufkultur ist das Stichwort. Der Handel mit Second-Hand Ware boomt. Die Sozialkaufhäuser und karitativen Fairkauf-Geschäfte sprießen überall aus dem Boden. Deutschlandweit gibt es ungefähr 500-600 Sozialkaufhäuser. Mancher Orts wird von einem regelrechtem Ansturm auf die sozialen Läden berichtet und auch Im Tal 8 herrscht ein reges Treiben, während ich auf einem der Stühle am Eingang sitze und begeistert in meinem Abenteuerroman schmökere. Der große Parkplatz ist gut gefüllt, die Blechlawinen gleißen in der strengen Nachmittagssonne, am anderen Ende des Gebäudes schlittern die Einkaufswägen im Minutentakt über den Asphalt zur Warenannahme. Kartons voll mit Büchern, Kleidung, CDs, DVDs, Schallplatten verschwinden im Lager. Möbel wandern aus Transportern in die Hallen.</p>



<p>Ich komme ins Gespräch mit Theo, er studiert Germanistik und kommt ungefähr zweimal die Woche hierher. Theo erzählt mir, er sammle alte Videospiele und habe hier schon so manchen alten Spieleklassiker bekommen. Stolz zeigt er mir seine Ausbeute von heute, einmal „The Legend of Zelda“ und „FIFA 98“ für den Nintendo 64. Manche Spiele würden im Internet hoch gehandelt, aber ihm gehe es eher um die Nostalgie als um den teureren Weiterverkauf. Doch manchmal packe ihn auch das schlechte Gewissen, wenn er hier in diesem Kaufhaus billig einkaufe, obwohl er es doch nicht so nötig habe.&nbsp;</p>


 [<a href="https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/">See image gallery at presstige.org</a>] 
<figure></figure>
<figure></figure>
<figure></figure>
<figure></figure>
<figure></figure>
<figure></figure>


<p>Sind wir Studenten*innen hilfsbedürftig oder in schwierigen Lebenslagen? Bei einem Großteil ist es wahrscheinlich andersherum, er durchlebt gerade die beste Phase seines Lebens. Sind diese Bedenken und Gewissensbisse beim Einkauf hier dann gerechtfertigt? In gewisser Weise nicht.&nbsp;</p>



<p>Bei einem Blick in die Statistiken fällt auf, dass zum Beispiel täglich etwa 500 Kilo an Kleidungsspenden oder 150 Kilo an Elektroutensilien hineinkommen, aber nur knapp die Hälfte davon geht wieder über den Ladentisch. Das schlechte Gewissen braucht es also durchaus nicht. Gerade dadurch, dass sich das Contact nicht über Spenden, sondern ausschließlich durch den Verkauf von Gebrauchtwaren finanziert, ist es umso besser je mehr Leute dort einkaufen und dadurch den Verein unterstützen, welcher 1999 gegründet wurde. Außerdem würden, ganz pragmatisch gesehen, nach ein paar Tagen auch die Lager überfüllt sein.&nbsp;</p>



<p>So helfen wir natürlich nicht nur dem Sozialkaufhaus und erhalten auch die billigen Preise, sondern wir fördern auch eine Sozialinstitution dieser Stadt, welche als Arbeitgeber Menschen in schwierigen Situationen durch die Kraft der Gemeinschaft und mit einer familiären Arbeitsatmosphäre die Chance gibt ihre eigene Lebenssituation zu stabilisieren. Außerdem werden damit auch Partnervereine, wie die Rumänienhilfe, Heimatstern, die Brücke und der SKM Augsburg unterstützt, mit welchen das Contact eng zusammenarbeitet.&nbsp;</p>



<p>Nicht zuletzt stellt das Contact auch einen Begegnungsort für alle Menschen dar. So kommt man hier leichter in Kontakt mit Menschen, welche außergewöhnliche oder auch die gleichen Interessen haben, als in der Uni oder sonst wo.&nbsp;</p>



<p>Hmm, Ich muss gleich mal wieder meinen alten Nintendo DS hervorkramen. Hoffentlich ist er noch da?&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/">Von Karl-May Romanen und Nintendo 64 Spielen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2020/07/von-karl-may-romanen-und-nintendo-64-spielen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">14990</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Weg mit den Playlists, her mit den Lps</title>
		<link>https://presstige.org/2019/11/weg-mit-den-playlists-her-mit-den-lps/</link>
					<comments>https://presstige.org/2019/11/weg-mit-den-playlists-her-mit-den-lps/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Balthasar Zehetmair]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[Schallplatten]]></category>
		<category><![CDATA[Vinylbörse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=12158</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Zeitung und einer Tasse Schwarzen Tees sitze ich, wie fast jeden Morgen, im Bett und lese das Feuilleton. Während ich die Überschriften durchschaue und bei manchen Artikeln hängen bleibe, lege ich mir dazu meistens noch ruhige Musik auf. Diesen Morgen dreht sich Bob Dylans Album „The Freewheelin‘“ auf dem Plattenteller</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/11/weg-mit-den-playlists-her-mit-den-lps/">Weg mit den Playlists, her mit den Lps</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="684" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/unnamed-file-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-12172" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/unnamed-file-1024x684.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/unnamed-file-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/unnamed-file-768x513.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/unnamed-file-1536x1027.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/unnamed-file-2048x1369.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>© Balthasar Zehetmair</figcaption></figure>



<p>Mit Zeitung und einer Tasse Schwarzen Tees sitze ich, wie fast jeden Morgen, im Bett und lese das Feuilleton. Während ich die Überschriften durchschaue und bei manchen Artikeln hängen bleibe, lege ich mir dazu meistens noch ruhige Musik auf. Diesen Morgen dreht sich Bob Dylans Album „The Freewheelin‘“ auf dem Plattenteller und meine Ohren werden von akustischen Gitarrenklängen in Kombination mit der herzhaft rauen Stimme Dylans massiert. Kristallklarer Sound kommt aus den Boxen und so erweckt der scharfe Klang der Mundharmonika an diesem Morgen meine Lebensgeister. Dazu lese ich ein Interview mit einem Zeitgenossen Dylans, dem kanadischen Altrocker Neil Young, in dem er von seinem neuen Album, seinen Tätigkeiten als politischer Aktivist und seinem Verhältnis zu Donald Trump erzählt. Eine Aussage bleibt mir dabei aber im Gedächtnis:&nbsp;</p>



<p><em>„Wenn man sich allerdings Musik auf dem Computer anhört, dann lauscht man nur noch Schrott.“</em></p>



<p>Diese Aussage ist hart und doch muss ich ihr zustimmen. Auf dem Weg zur Uni denke ich weiter darüber nach. Währenddessen läuft die „This is Neil Young“-Playlist auf meinen Bluetooth-Kopfhörern. Sofort begeistern mich seine Songs mit ihrer Aura des klassischen Rocks und ich fange an in der überfüllten Tram zu den minutenlangen E-Gitarrenriffs zu wippen. Meine Kopfhörer sind nicht die Besten und so werden die vielen musikalischen Ebenen der Songs zu einem Sound-Salat gemixt. Plötzlich kommt mir wieder die Aussage aus dem Interview in den Kopf, was würde Neil Young dazu sagen? Vielleicht sowas wie: „<em>Ach ja, bin ich dir weniger Wert als Dylan? Hör auf mein künstlerisches Schaffen mit Füßen zu treten, sonst schmier ich dir eine!“</em>? Sofort wechsle ich die Musik. Dies gehört geändert!&nbsp;</p>



<p>Es ist Anfang des Semesters und so geht es nach ein paar Stunden am Campus statt in die Bib sofort mit dem 41er Richtung Göggingen. Auf der 15-Minütigen Bummelfahrt durch die Wohnviertel informiere ich mich über Youngs Biographie, steige beim Schwabenweg aus und stehe nach fünf Minuten des Fußmarsches vor dem<em>Vinyl-Cafe Augsburg&nbsp;</em>(Gögginger Straße 153)<em>.&nbsp;</em>Soweit das Auge reicht nur Schallplatten und vereinzelt auch CDs. Hier sollte ich doch meinen Hunger nach Vinyl stillen können. Ich blättere mich durch die Musikgeschichte, die Zeit verfliegt. Währenddessen wird der Laden mit der Pop-Stimme Freddie Mercurys erfüllt, welche aus den Boxen schallt.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-498x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12169" width="218" height="449" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-498x1024.jpg 498w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-194x400.jpg 194w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-768x1580.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-747x1536.jpg 747w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-995x2048.jpg 995w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_165434-3-scaled.jpg 1244w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /><figcaption>Klein und gemütlich, der Cover an der Barfüßerbrücke<br>  © Balthasar Zehetmair </figcaption></figure></div>



<p>„I want to break free“ Mit dem Hören von Schallplatten ist man ein Ausreißer in der heutigen Zeit. Seit ein paar Jahren wieder im Trend sind in den letzten Jahren vor allem junge Menschen weg von den digitalen Plattformen hin zum „schwarzen Gold“. Damit tauchen sie ein in die Zeiten vor dem Internet in denen die Musik noch einen anderen sozialen Stellenwert hatte und in denen die Schallplatte neben der Kassette noch der einzige Musikträger war. Außerdem sagen die Verkaufsstatistiken das in diesem Jahr bisher sogar schon mehr LPs (Langspielplatten) als CDs verkauft wurden. Mit dem Wissen über die Intentionen und Absichten der Künstler hören wir die Musik mit anderen Ohren. Hinter vielen Alben stecken spannende Geschichten mit welchen uns die Künstler an ihrem Leben teilhaben lassen wollen. Manchmal geben sie uns in ihren Texten auch einen tiefen Einblick in ihre Seelenwelt.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_163403-1-498x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12171" width="204" height="419" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_163403-1-498x1024.jpg 498w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_163403-1-768x1580.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_163403-1-746x1536.jpg 746w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_163403-1-995x2048.jpg 995w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/11/20191114_163403-1-scaled.jpg 1244w" sizes="(max-width: 204px) 100vw, 204px" /><figcaption>Pits Record Store <br>  © Balthasar Zehetmair </figcaption></figure></div>



<p>Bevor das ganze hier aber zu esoterisch wird, fahre ich nun mit der 1er zur Barfüßerbrücke zu einem kleinen, charmanten Plattenladen namens&nbsp;<em>Cover</em>(Barfüßerstraße 10). Ich frage nach Neil Young und Ladenbesitzer Manni erzählt mir, dass Neil Young eine Affinität zum Mond hätte und seine Musik oft bei Vollmond aufnimmt, weil er denGlauben pflegt, dass seine Musik dann eine gute Chance auf Erfolg hätte. Vor allem die Alben mit der Crazy Horse Band seien die Besten von ihm. Klein und gemütlich finden sich hier auf zwei Ebenen in den Holzkisten alle Genres von Blues über Soul bis hin zu Rock. Ein bisschen Zeit habe ich noch und so geht es weiter ins zwei Straßen entfernte&nbsp;<em>Musicland</em>(Obstmarkt 9), welches neben LPs auch eine große Auswahl an CDs, DVDs und gebrauchten Büchern bereithält. Aber auch in&nbsp;<em>Pit‘s Record Store&nbsp;</em>(Weiße Gasse 6), mit dem mein Feldzug durch die Plattenläden Augsburgs schließt, lassen sich immer wieder sehr exklusive Schmuckstücke aus den goldenen Schallplattenzeiten finden. Außerdem gibt es hier die Hardware für den angemessenen Musikgenuss. Dort werdet ihr auch kompetent beraten, wenn ihr die alte Anlage von den Eltern reaktivieren wollt.&nbsp;</p>



<p>Meine Sammlung ist jetzt um eine Neil Young Platte reicher und wenn ihr nun Blut geleckt habt, dann kann ich euch nur empfehlen an diesem Sonntag von 11 bis 18 Uhr bei der Schallplattenbörse in der&nbsp;<em>Ballonfabrik</em>(Austraße 27) vorbeizukommen.</p>



<p class="has-text-align-left">Also liebe Leserinnen und Leser es würde zynisch klingen, wenn ich euch jetzt mit diesem Artikel von Spotify abbringen wollen würde, und ich möchte euch deswegen auch gar nicht an den Pranger stellen. Die großen amerikanischen Konzerne haben uns schon fest in der Hand und wir alle oder ein Großteil von uns sind mit CDs und iTunes aufgewachsen. Der digitale Musikgenuss wurde uns praktisch in die Wiege gelegt und auch ich erntete verwunderte Blicke von meinen Eltern als ich ihre alte verstaubte Sammlung aus dem Keller hervorkramte, aber einen Rat wollte ich euch noch mitgeben. Hört bewusster Musik, beschäftigt euch mehr mit der Musik die ihr hört. Es wird euch gefallen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/11/weg-mit-den-playlists-her-mit-den-lps/">Weg mit den Playlists, her mit den Lps</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2019/11/weg-mit-den-playlists-her-mit-den-lps/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">12158</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
