<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>selbstständig Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<atom:link href="https://presstige.org/tag/selbststaendig/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://presstige.org/tag/selbststaendig/</link>
	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 Feb 2020 11:32:54 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.8</generator>

<image>
	<url>https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/02/Logo-80x80.jpg</url>
	<title>selbstständig Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<link>https://presstige.org/tag/selbststaendig/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">172887149</site>	<item>
		<title>„Kaffee ist für uns ein Spitzensport“</title>
		<link>https://presstige.org/2014/06/interview-schwarze-kiste/</link>
					<comments>https://presstige.org/2014/06/interview-schwarze-kiste/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Vivian Keckeisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jun 2014 07:23:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[schwarze kiste]]></category>
		<category><![CDATA[selbstständig]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=4135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Interview mit den Geschäftsführern der Schwarzen Kiste Sebastian Hrabak, Johanns Klingelstein und Daniel Muliyanto haben im Herbst 2012 die Schwarze Kiste eröffnet. Neben verschiedenen Kaffeesorten aus hochwertigen Bohnen bieten sie Snacks und verschiedene Gerichte aus Produkten der Region an. Ein...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/interview-schwarze-kiste/">„Kaffee ist für uns ein Spitzensport“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Interview mit den Geschäftsführern der Schwarzen Kiste</h2>
<p><strong>Sebastian Hrabak, Johanns Klingelstein und Daniel Muliyanto haben im Herbst 2012 die <em>Schwarze Kiste</em> eröffnet. Neben verschiedenen Kaffeesorten aus hochwertigen Bohnen bieten sie Snacks und verschiedene Gerichte aus Produkten der Region an. Ein Gespräch über den Aufbau eines Unternehmens, die Kaffee-Varietät und die wichtigsten Dinge für guten Kaffee.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9247.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4161" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9247.png" alt="IMG_9247" width="1200" height="669" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9247.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9247-400x223.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9247-1024x570.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;">Sebastian Hrabak und Daniel Muliyanto (von links) beim Gespräch mit <em>presstige </em></h5>
<p><strong><em>Presstige: </em></strong><strong>Wie kam es zu der Idee, die <em>Schwarze Kiste</em> zu gründen?</strong></p>
<p><strong>Sebastian Hrabak:</strong> Ich habe privat immer schon gerne Kaffee getrunken und mich so mit dem Thema beschäftigt. Aus diesem Interesse heraus habe ich mit einem Kumpel im Herbst 2011 in einer Bierlaune überlegt: „Hier unten gibt´s einen coolen Standort. Gegenüber die FH, nebenan die Bahn. Wenn wir diesen Standort bekommen, könnten wir da ein kleines Kistchen aufbauen.“ Für mich war von Anfang an klar, dass ich hochwertiges Zeug machen und den Imbisswagen neu interpretieren will. Über einen anderen Kumpel bin ich zu einem Röster gekommen, der im Spezialitätenbereich unterwegs ist. Daraus hat sich dann eine Eigendynamik entwickelt.</p>
<p><strong>Und wie kam der Name zustande?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Für den Namen ist ein guter Freund von mir verantwortlich. Wir haben über diesen Standort gesprochen und hatten dabei eine Kiste vor Augen: Eine ominöse Bretterbude aus der Kaffee rauskommt. Und schwarz: Der Kaffee ist schwarz. Kombiniert war das dann die <a href="https://www.facebook.com/sk324" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Schwarze Kiste</em></a>. Der Name hat sich gehalten, da konnte man sich was darunter vorstellen – für mich war klar: Dieser Name passt zu mir.</p>
<p><strong>Was habt ihr beruflich gemacht, bevor die <em>Schwarze Kiste</em> entstanden ist?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Ich hatte vorher mit Gastronomie nichts zu tun. Ich bin Sportwissenschaftler. 2010 habe ich ein Zeitungsvolontariat bei der AZ gemacht. Nachdem klar war, dass ich dort nicht bleibe, habe ich im Oktober 2011 angefangen, das Konzept für die <em>Schwarze Kiste</em> zu schreiben. Im April 2012 haben wir hier an der Haunstetterstraße angefangen zu bauen und im Herbst eröffnet.</p>
<p><strong>Daniel Muliyanto:</strong> Ich beende gerade mein Studium an der Universität Augsburg: Lehramt Mathe und Sport. Also total im Fach!</p>
<p><strong>Sebastian: </strong>Der dritte im Bunde ist mein Schwager Johannes Klingelstein, der gerade in Belgien ist. Er hat davor bei Hermannsdorfer auf dem Biohof gearbeitet und ist jetzt für unsere Küche verantwortlich. Er hat sich von Anfang an darum gekümmert, dass wir nicht nur im Kaffeebereich ein hohes Niveau haben, sondern auch im Speisenbereich.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9241.png"><img decoding="async" class="wp-image-4160" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9241.png" alt="IMG_9241" width="1200" height="673" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9241.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9241-400x224.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9241-1024x574.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;">Text: Vivian Keckeisen, Fotos: Natalia Sander</h5>
<p><strong>Was gab es in der Anfangsphase für Schwierigkeiten?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Als Start-Up ist vieles stressig. Wir wollen uns nicht fremdbestimmen lassen. Deshalb ist alles, was wir tun, entweder aus unserem eigenen Budget oder aus einem Darlehen von der Bank. Für ein junges Unternehmen, das es noch nicht mal zwei Jahre gibt, ist es natürlich eine Kraftanstrengung, so schnell im Verhältnis zu wachsen, ohne da irgendwo Doping zu haben. Außerdem macht es einem die deutsche Bürokratie bei Selbstständigkeit auch nicht einfach, sodass man hier einen langen Atem braucht.</p>
<p><strong>Als Unternehmensgründer hat man oft ein straffes Arbeitspensum. Wie stark leiden Privatleben und Freizeit darunter?</strong></p>
<p><strong>Sebastian: </strong>Bei mir gehen Arbeit und Freizeit ineinander über und sind kaum trennbar: Meine Freunde kommen hierher, gleichzeitig kann ich auch im Urlaub nicht von der Kiste abschalten. Termine außerhalb oder mit Menschen, die mir wichtig sind, muss ich fest einplanen, genieße sie aber dann bewusster, so wie das Tatort-Schauen mit meiner Frau.</p>
<p><strong>Daniel: </strong>Das Arbeiten in der Kiste ist kein 0815-Job mit Anweisungen von oben. Hier kann ich selbst entscheiden und mache Dinge nur für mich. Das macht mir Spaß und ist deshalb keine Arbeit im klassischen Sinne.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9267.png"><img decoding="async" class="wp-image-4164" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9267.png" alt="IMG_9267" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9267.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9267-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9267-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p><strong>Ihr meint, die Zeit ist reif für guten Kaffee. Inwiefern ist euer Kaffee anders als der klassische Kaffee?</strong></p>
<p><strong>Daniel: </strong>Wir stehen hier kaffeetechnisch stark unter italienischem Einfluss. Die italienische Röstung der Robusta-Kaffeebohne mit ihrem sehr dunklen und röstigen Geschmack dominiert und wirkt vereinheitlichend. Wir verwenden dagegen die Arabica-Kaffeebohne, die zwar aufwendiger und teurer im Anbau ist, aber auch viel mehr Geschmacksvarianten zeigt. So kann der Eigengeschmack des Kaffees von Erdbeere über Nuss und Schokolade alles sein. Ich habe zu Hause etwa 15 verschiedene Sorten Kaffee, die alle anders schmecken.</p>
<blockquote><p><strong>Für einen optimalen Kaffee gibt es drei goldene Regeln:</strong></p>
<ol>
<li>Die geröstete Kaffeebohne sollte nicht mehr als vier bis sechs Wochen gelagert werden, sonst sind zu viele Aromen verloren – ähnlich wie bei Mineralwasser, das man offen stehen lässt. Nach etwa 10 bis 14 Tagen, sind bestimmte Gase entwichen, sodass man das Optimum aus dem Kaffee rausholen kann.</li>
<li>Ähnliches gilt auch für den Zeitraum zwischen Mahlen und Brühen: Nach ein paar Stunden (Filterkaffee) oder 10 Minuten (Espresso) sind zu viele Aromen über die Luft verflogen.</li>
<li>Wichtig ist auch die Brühzeit: bei Filterkaffe dreieinhalb Minuten, bei Espresso 25 bis 30 Sekunden.</li>
</ol>
</blockquote>
<p><strong>Wie wichtig ist euch neben der Produktqualität die Lebensqualität eurer Zulieferer?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Wir schmunzeln immer, wenn jemand fragt: „Habt ihr auch Fair-Trade-Kaffee?“ Nein haben wir nicht, weil wir Direct-Trade machen. Das läuft abseits vom Weltmarkt und ist keiner Spekulation unterworfen. Quijote, von denen wir unseren Espresso haben, zahlt höhere Preise, damit die Bauern bei geringerer Ernte wegen schlechtem Wetter keine Schulden machen müssen und weiterhin motiviert sind, qualitativ hochwertigen Bio-Kaffee anzubauen. Soziale Verantwortung und Qualität gehen da Hand in Hand.</p>
<p><strong>Ist das für euch auch ein Zukunftswunsch: weg vom Kommerziellen hin zur Qualität?</strong></p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Das Wichtigste ist eigentlich das Handwerk. Wir haben hier viele Leute, die irgendwas aus ihrer Eigenmotivation heraus können. Das Gemälde hier im kleinen Kaffee an der Haunstetterstraße hat ein Bekannter gemalt. Kevin, der bei uns arbeitet, macht die ganzen Grafiken: Er ist gelernter Schreiner, studiert jetzt interaktive Medien an der FH und hat auch die Bänke für uns gebaut. Wenn ich in irgendeiner großen Kette sitze und das Schild und die Farbe weggenommen werden, weiß ich nicht mehr, bei wem ich bin. Die Individualität fehlt und das ist, worauf wir Lust haben.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9264.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4162" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9264.png" alt="IMG_9264" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9264.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9264-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9264-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p><strong>Wie weit geht eure Begeisterung für Kaffee?</strong></p>
<p><strong>Daniel: </strong>Wir beschäftigen uns seit ca. 2 Jahren mit dem Thema, sodass wir einen gewissen Perfektionismus entwickelt haben. Für einen perfekten Kaffee würde ich sogar den PH-Wert des Wassers manipulieren. Am besten lernt man über praktische Erfahrung. In Zukunft wollen wir Kaffeeschulung anbieten, sodass man die wichtigsten Dinge lernt und seinen eigenen Siebträger zu Hause erfolgreich bedienen kann.</p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Kaffee ist für uns ein Spitzensport. Daniel nimmt am Herbst an der deutschen Meisterschaft teil. Dafür muss man viel trainieren und ausprobieren, was einem niemand bezahlt. Aber wenn man zur Spitzenklasse gehören will, muss man das einfach machen. Natürlich ist es eine gewisse Art der Verrücktheit, aber es macht Spaß.</p>
<p><strong>Trauen sich eure Freunde noch, euch Kaffee anzubieten?</strong></p>
<p><strong>Daniel:</strong> Den Spruch – „Ich biete euch jetzt keinen Kaffee an.“ – haben wir schon öfter gehört.</p>
<p><strong>Sebastian:</strong> Nein, meine Leute wissen, dass sie mir keinen Kaffee anbieten müssen. Ich trinke dann meistens Spezi.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/interview-schwarze-kiste/">„Kaffee ist für uns ein Spitzensport“</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2014/06/interview-schwarze-kiste/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">4135</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Selbstversuch: der eigene Onlineshop</title>
		<link>https://presstige.org/2014/03/onlineshop/</link>
					<comments>https://presstige.org/2014/03/onlineshop/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Isabell Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2014 08:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[dawanda]]></category>
		<category><![CDATA[online shop]]></category>
		<category><![CDATA[selbstständig]]></category>
		<category><![CDATA[selfmade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=2262</guid>

					<description><![CDATA[<p>DaWanda – die große Schwester nimmt dich an die Hand DaWanda – das ist wohl DER virtuelle Marktplatz für Originalität schlechthin. Hier findest du alles und alles nur einmal. Das ist das Prinzip, das Designer und Home made–Künstler zu „dawanda.com“...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/onlineshop/">Selbstversuch: der eigene Onlineshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><b>DaWanda – die große Schwester nimmt dich an die Hand<br />
</b></h2>
<p><b>DaWanda – das ist wohl DER virtuelle Marktplatz für Originalität schlechthin. Hier findest du alles und alles nur einmal. Das ist das Prinzip, das Designer und Home made–Künstler zu „</b><a href="http://de.dawanda.com/" class="broken_link">dawanda.com</a><b>“ lockt. Für <i>presstige</i> bin ich auf Stöberkurs gegangen und habe mich daran gemacht einen eigenen DaWanda-Onlineshop zu starten. Ein Bericht einer kleinen Odyssee durch die virtuelle Geschäftswelt. </b></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Dawanda_schlicht_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2496" alt="DIGITAL CAMERA" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Dawanda_schlicht_1.jpg" width="1200" height="796" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Dawanda_schlicht_1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Dawanda_schlicht_1-400x265.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Dawanda_schlicht_1-1024x679.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3><strong>Der eigene Onlineshop &#8211; wozu?</strong></h3>
<p>Für mich lag der Gedanke des eigenen Onlineshops oft sehr nah. Ich lebe mich gerne in kreativen Handarbeiten aus und entspanne mich beim Zeichnen. All den Schmuck, die Strickarbeiten und gehäkelten Kreationen möchte ich gerne mit anderen teilen. Auch meine Tuschezeichnungen und Aquarelle erregen stets Anerkennung in meinem Bekanntenkreis. Warum also nicht mal aus dem Scheffel heraustreten? Übers Internet kann ich viele Menschen erreichen und so mache mich auf, die Welt des World Wide Webs auf seine Verkaufsmöglichkeiten zu überprüfen.</p>
<h3><strong>DaWanda &#8211; was ist das?</strong></h3>
<p>Ich gebe die Webadresse ein und begebe mich auf die virtuelle Reise. Dezente Farben und ein modernes Design empfangen mich auf der Startseite. Ein Teaser mit professionellen Bildern verschiedener Produkte und Produktsammlungen, aber auch einem passend zur Saison aufgehübschtem Model laufen im oberen Teil in Dauerschleife durch und bringen Bewegung auf die Seite. Frühlingshafte Blüten und Farben in Pastelltönen wohin man auch sieht. Alles ist farblich abgestimmt.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Startseite_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2489" alt="Startseite_1" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Startseite_1.jpg" width="1200" height="625" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Startseite_1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Startseite_1-400x208.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Startseite_1-1024x533.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3><strong>DaWanda &#8211; etwas Besonderes</strong></h3>
<p>Auf den ersten Blick wirkt Dawanda wie jeder andere Onlineshop. Die Startseite verweist auf all die Shopbereiche, die erkundet werden können: Es gibt zum Beispiel den Bereich der Themenwelten, der beliebten Produkte oder des Geschenkefinders. Sogar ein Sonderverkauf mit reduzierter Ware ist eingerichtet. Es werden Marken und Trends vorgestellt und einzelne Produkte auf Logenplätze erhoben. Zudem kann der Besucher der Website auf die bekannte Einteilung in Mode, Accessoires, Taschen, Schmuck oder auch Männer, Babys und Kinder zugreifen.</p>
<p>Was ist das Besondere an dieser Website? DaWanda besteht aus mehreren Onlineshops. Hinter diesem Internetprojekt steckt die Idee eines virtuellen Marktplatzes, auf dem sich Designer und Home Made-Künstler treffen, austauschen und ihre originellen Produkte anbieten können – in ihrem eigenen Onlineshop. Damit setzt die Gründerin von Dawanda, Claudia Helming, eine revolutionäre Wirtschaftsidee um (<a href="http://www.gruenderszene.de/interviews/startup-helden-dawanda-claudia-helming" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link"><em>hier</em> <i>nachzulesen</i></a><i>)</i>.</p>
<h3><strong>DaWanda – warum?</strong></h3>
<p>Doch warum DaWanda und nicht gleich ein eigenständiger Onlineshop? Eine Sicht durch unterschiedliche Diskussionsforen zeigt: Ein Onlineshop ist nicht zu unterschätzen. Erfahrenen Onlineshop-Betreiber und Medienagenturen empfehlen eine gründliche Vorbereitung. Der Onlineshop-Gründer sollte sich zuallererst hinsetzen und ein Geschäftskonzept entwickeln. Die Gründung eines Onlineshops sei gleichzusetzen mit der Gründung eines „realen“ Geschäftes: Es müsse investiert, die Rechtsgrundlage studiert und der Markt erforscht werden. Und so wie das eigene, neueröffnete Café eingerichtet werden möchte, sei das Erscheinungsbild des virtuellen Onlineshops durchdacht. So wie sich eine Versicherungsagentur mit einer Unternehmensform anmeldet, darf auch der Onlineshop-Inhaber entscheiden, ob er einen Warenhandel betreibt oder eine Dienstleistung anbietet, eine GmbH gründet oder Einzelunternehmer ist. Und das ist erst ein kleiner Einblick in die wirtschaftliche Rechtsgrundlage, mit der ein Unternehmensgründer mehr Zeit verbringt als erst geglaubt.</p>
<p>Und letztendlich gelten auch auf dem virtuellen Markt die Regeln des Angebots und der Nachfrage. Kurz gesagt: Fülle ich mit meinem Produkt eine Marktlücke?</p>
<h3><strong>Verantwortung ist das Stichwort</strong></h3>
<p>Wer sich an ein eigenes Unternehmen wagt, sollte sich einer Verantwortung bewusst sein. Nicht gerade ermutigend. Und hier kommt DaWanda ins Spiel. Mit wenigen Schritten kann jeder einen eigenen Onlineshop eröffnen, ohne sich alleine in die unbekannte Wildnis der Gesetze und Vorschriften begeben zu müssen. Möchtest du deinen Shop dort eröffnen, musst du dich registrieren. Denn die Seite hat neben dem Shop auch eine kommunikative Ebene, für die du dich als User einloggst. Es gibt ein Nachrichtensystem, Blogs, Gruppen und andere Möglichkeiten, dich mit anderen kreativen Köpfen auszutauschen. Dawanda ist nämlich auch eine Plattform.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Shop-erstellen_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2490" alt="Shop erstellen_1" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Shop-erstellen_1.jpg" width="1200" height="654" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Shop-erstellen_1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Shop-erstellen_1-400x218.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Shop-erstellen_1-1024x558.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3><strong>Und dann geht es los&#8230;!</strong></h3>
<p>Ich beginne mit meiner Registrierung und bekomme – je weiter ich mich vorwage – das Gefühl von einer großen Schwester an die Hand genommen zu werden. Als offizieller User führt DaWanda dich Schritt für Schritt bis zur Geschäftseröffnung. Ob es um das Impressum oder die allgemein bekannten, wenn auch selten gelesenen, AGBs oder Widerrufsbelehrungen geht – Dawanda hilft mit Tools und einer verlinkten Anwaltskanzlei.</p>
<h3><strong>Eine große Schwester macht Vieles leichter</strong></h3>
<p>Mein DaWanda-Bereich ist erstellt. Ich habe ein Profil angelegt, einen Shop eröffnet und ihm einen Namen und einen beschreibenden Text gegeben. Eines meiner Produkte, ein Armband aus gewebten Perlen, liegt neben mir auf dem Tisch. Es ist das erste, das ich anbieten möchte. Auf „Mein DaWanda“ kann ich auf alle Bereiche zugreifen: meine Nachrichten, mein Profil, meine Artikel und mein Shop, meine Verkäufe und meine Einkäufe. Auch die Dawanda-Gruppen und der Fanshop, eine Auflistung der Gebühren und Rechnungen oder das Verkäuferportal sind über die Seitenleiste schnell zu erreichen. Das Verkäuferportal gibt Tipps und Hinweise zur Verwaltung und Vermarktung meines Shops.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Shop-einrichten_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2492" alt="Shop einrichten_1" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Shop-einrichten_1.jpg" width="1200" height="655" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Shop-einrichten_1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Shop-einrichten_1-400x218.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Shop-einrichten_1-1024x558.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Ich freue mich über ein Tool, also eine Art Kurs, das mir hilft, mit wenigen Schritten professionelle Bilder meiner Produkte zu machen. Dann sehe ich den Link zum Rechtsportal, auf dem ich mich weiter über Rechtsgrundlagen, Steuerlichem, Formalien und noch mehr informieren kann. Sogar einen Ratgeber zu den „Rechtsgrundlagen für Kreative“ gibt es, der allerdings auch gekauft werden muss. Das Foto zweier seriös wirkender Anwälte einer Berliner Kanzlei, die das Rechtsportal betreuen und freundlich in die Kamera lächeln, begleitet mich auf der rechten Seite.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Gebühren_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2493" alt="Gebühren_1" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Gebühren_1.jpg" width="1200" height="654" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Gebühren_1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Gebühren_1-400x218.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Gebühren_1-1024x558.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3><strong>Investition bleibt nötig</strong></h3>
<p>Die Erwähnung der Gebühren deutet schon auf eine Einkommensquelle Dawandas hin. Für das Erstellen der AGBs kommen die ersten Gebühren ins Spiel. Und es geht weiter: Ob du einen der Logenplätze auf der Startseite zu Werbezwecken mieten oder einfach nur Angebote einstellen möchtest, einen Abschlag zahlst du immer. Doch hoch erscheint mir der Preis nicht. Denn zehn Cent für Angebote bis zu zehn Euro zu zahlen kann man sich leisten. Genauso finde ich die Provisionen von fünf Prozent, die Dawanda für jeden verkauften Artikel einfordert, entgegenkommend. Im Gegenzug erhältst du quasi eine Ausbildung in Sachen Geschäftsführung.</p>
<h3><strong>Learning by Doing</strong></h3>
<p>Die Möglichkeiten zu lernen und zu stöbern scheinen mir als Einsteigerin endlos. Ich bekomme den Eindruck, hier das Prinzip des Learning by Doings anwenden zu können. Mit Rückendeckung kann ich mich ausprobieren und meinen Onlineshop aufbauen, ohne den Druck der Eigenständigkeit allzu heftig zu spüren. Hier kann ich mir eine Ecke auf einem behaglich gestalteten Flohmarkt in der Welt der kreativen Köpfe einrichten.</p>
<p><em><strong>Gibt es unter euch auch Kreative, die über einen eigenen Onlineshop nachdenken? Oder schon einen haben? Ich bin gespannt von euren Erfahrungen und Eindrücke zu lesen!</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/onlineshop/">Selbstversuch: der eigene Onlineshop</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2014/03/onlineshop/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2262</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
