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		<title>Hang Loose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michaela Blaschek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein schneeweißer nackter Arsch sorgt für Aufsehen... Eine Kurzgeschichte, die die Leichtigkeit des Sommers für einen Moment zurückholt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/10/hang-loose/">Hang Loose</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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									<p style="text-align: justify;">Ein schneeweißer nackter Arsch. Er leuchtete so hell wie der Vollmond, der von einsamen Wölfen auf Klippenvorsprüngen angeheult wird. Nun war es aber nicht dunkel, sondern helllichter Tag und die Sonne schien durch das offene Fenster auf den Arsch. Er reflektierte das Licht, als wolle er sagen: „Pfff, was du kannst, das kann ich schon lange!“ Vielleicht könnte man sich sogar bräunen lassen, wenn man sich nur dicht genug vor diesen Arsch stellte, so hell war er. Schneewittchen wäre grün vor Neid geworden, hätte sie ihn gesehen. Der einzige Grund, warum man diesen Anblick überhaupt ohne Sonnenbrille ertrug, waren die dunklen Haare, die ihn gleichmäßig bedeckten. Auf einer Skala von 1 bis 10 für die Haarigkeit von Männerärschen, würde ich diesem Exemplar eine solide 6,5 geben. Wobei eins einem Baby-Po und 10 einem Gorilla-Hinterteil entsprach. Der Arsch, der auf der anderen Straßenseite ein Stockwerk tiefer durch das geöffnete Fenster leuchtete, siedelte ich in etwa bei „Wikinger in der Pubertät“ an.</p>								</div>
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									<p style="text-align: justify;">Das Gesicht des Arschbesitzers lag 60 Zentimeter weiter vorn zerknautscht auf der Matratze. Der Mund war halb geöffnet und die Nasenspitze umgeknickt. Die unvorteilhafte Position des Schlafenden und das lädierte Antlitz ließen auf eine durchzechte Nacht schließen. Ich nahm die Sonnenmilch vom Fensterbrett und begann mich damit einzucremen. Unterhaltung dieser Art bekam man selten, wenn man sich für einen entspannten Nachmittag am Pool fertig machte. Sämtliche Bewohner des Appartement-Komplexes mit Fenster zur Straße kamen heute in diesen Genuss. Es war nicht so, dass das Zimmer des Arschbesitzers keine Jalousien besaß, er hatte es nur nicht für nötig gehalten sie herunterzulassen. Jalousien oder Vorhänge gehörten zur Standardausrüstung von Ferienwohnungen. Die wenigsten Menschen hatten das Bedürfnis beim Nacktschlafen auf einem Serviertablett zu liegen.</p>								</div>
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									<p style="text-align: justify;">Der Arschbesitzer drehte sich umständlich auf den Rücken. Die komatöse Phase des Alkoholschlafs schien damit beendet zu sein. Das Bettlaken hing irgendwo zwischen Hüfte und Knien und bedeckte sein Gehänge zur Hälfte. Der rechte Hoden schaute darunter hervor und ich sah, dass der junge Mann auch vorneherum eine „Let the hair grow“-Politik verfocht. Ich schätzte ihn auf Mitte Zwanzig. Er war weder muskulös noch schlank noch dick. Sein Oberkörper war in eine dünne Schicht Wohlfühlspeck gehüllt. Das verwischte die harten Konturen der Muskeln. Sein Bauch wirkte, als könne man darauf ein gemütliches Nickerchen abhalten. Schultern, Brust und Bauch waren leicht gebräunt. Auf Höhe der Hüftknochen begann der weiße Streifen, der kurz vor den Knien endete. In diesem Bereich fiel auch der strahlende Arsch, der nun in die Matratze gedrückt wurde. Komplett nackt, gaukelte der junge Mann seinen Zuschauern vor, er trüge eine weiße Badehose, auf die ein haariges Gemächt aufgedruckt war. So unwahrscheinlich war die Vorstellung gar nicht. Gestern hatte ich eben dieses geschmackvolle Modell auf einem italienischen Markt gesehen: drei patriotische Längsstreifen in Grün, Weiß und Rot und auf Höhe des primären männlichen Geschlechtsmerkmals die Abbildung eines stylischen Mikropenis&#8217; einer antiken Statue. Mit zwölf und als fleißige Schülerin im Lateinunterricht hatte ich gedacht, dass dies die Standardgröße für Penisse sei. Tatsächlich aber war es in der Antike lange Zeit der letzte Schrei gewesen, einen kleinen Schwanz zu haben. Big-Dick-Shaming bei den alten Römern. Wie Statussymbole sich ändern können… tja, andere Zeiten, andere Sitten. Die hatten damals halt noch keine Pornos, die unrealistische Standards vormachten. Heutzutage fragte sich jeder Pubertierende, ob sein Glied den Geodreieck-Test bestand. Insgesamt könnte sich die ganze Menschheit mal entspannen, was Sex anging. Aber das war nur meine ungebildete Meinung.</p>								</div>
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									<p style="text-align: justify;">Der Mann auf der anderen Seite der Straße regte sich. Er schien zögerlich aus dem Schlaf zu erwachen. Fest kniff er die Augen zusammen und rieb sich mit den Knöcheln der Zeigefinger die Lider. Sein Gehirn war noch damit beschäftigt, den derzeitigen Zustand zu evaluieren und ob es sich rentierte, die Schlafstätte zu verlassen. Es kam wohl zu dem Schluss, dass der Nutzen in diesem Fall nicht die Kosten rechtfertigte, denn der Arschbesitzer drehte sich wieder herum und bot unserer Appartementzeile auf der gegenüberliegenden Straßenseite erneut den Blick auf sein leuchtend weißes Hinterteil. Ich hörte nervöses Tuscheln in nicht allzu weiter Entfernung. Auf der Suche nach dessen Ursprung öffnete ich das Fenster und lehnte mich über die Brüstung. Auf dem Balkon der Wohnung nebenan stand ein Pärchen, ungefähr Anfang dreißig, und echauffierte sich über derartiges Betragen – Selbstverständlich nur im Flüsterton, man wollte schließlich keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Mann bemerkte mich und wies mit tadelndem Finger auf den schambefreiten Jüngling. Ich ahmte seinen Gesichtsausdruck und seine Geste nach, was ihn sichtlich zufrieden stellte. Plötzlich ertönte eine piepsige Kinderstimme und ein blonder Lockenkopf erschien am Geländer; gerade groß genug, um über den Rand gucken zu können. Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie die Frau das kleine Mädchen gepackt und zurück in die Wohnung getragen hatte. Der Mann eilte hinterher. Ich lehnte mich noch ein Stück weiter vor und sah, dass die Eltern eilig die Jalousien herunterließen. Also dafür waren die eigentlich gedacht! Das Mädchen quiekte aufgeregt. Anscheinend hatte sie bereits mehr gesehen, als ihre Eltern für angebracht hielten. Ich freute mich für sie. Das war allemal besserer Sexualkundeunterricht als die Playboy-Heftchen ihres Vaters, die sie früher oder später finden und verinnerlichen würde. Der schlafende nackte Mann auf der anderen Straßenseite hatte etwas frivol Friedvolles. Unschuldig und gleichzeitig verwegen. Ich schaute ihn gerne an.</p>								</div>
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									<p style="text-align: justify;">Er warf sich noch einmal halb herum und blieb liegen, bis sein Hirn sich endlich dazu aufraffte, Nervensignale an die Muskeln zu schicken. Vielleicht war es aber auch nicht das Gehirn, sondern der sehr körperliche Drang zu Strullern. Dagegen kam selbst der schlaueste Denkapparat nicht an. Was auch immer den Arschbesitzer dazu bewog, nun setzte er sich im Bett auf, streckte sich ausgiebig und lehnte dann die Ellenbogen auf das Fensterbrett, um auf die Straße hinunterzuschauen. Verschlafen aber mit zufriedenem Gesichtsausdruck betrachtete er das eher mäßige Treiben. Das war nun endgültig der Zeitpunkt, an dem all seine Zuschauer schnell vom Fenster zurücktraten. Ich konnte sie nicht sehen, aber ich spürte förmlich, wie sie den Blick abwanden. Spannern war die eine Sache – dabei erwischt zu werden, eine nie wiedergutzumachende Schande. Der junge Mann ließ den Blick über unsere Häuserreihe schweifen und ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen. Als er an meinem Fenster hängen blieb und mich dahinter stehen sah, zog er überrascht die Augenbrauen hoch. Dann lächelte er breit und winkte mir zu. Ich winkte zurück. Er deutete mit dem Finger Richtung Sonne und streckte beide Daumen in die Luft. Dann wandte er sich ab, stieg, nackt wie er noch immer war, aus dem Bett und verschwand aus meinem Blickfeld. Meine Vermutung mit dem Strullern schien sich zu bewahrheiten. Ich trat vom Fenster weg und stellte die Sonnenmilch zurück in den Badezimmerschrank. Es war früher Nachmittag und somit die perfekte Zeit für ein ausgiebiges Sonnenbad.</p>								</div>
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									<p style="text-align: justify;">Zehn Minuten später lag ich auf einer Poolliege. Viele waren nicht mehr frei gewesen. Die Ferienwohnungsanlage beherbergte vor allem Deutsche, die mit ihren seltsamen Handtuch-Reservierungsregeln allen anderen Nationalitäten auf die Nerven gingen. So befand ich mich jetzt relativ nahe am Eingang des Poolbereichs, der einen regen Austausch von beflipflopten Füßen aufwies. Ich betrachtete die Touristen, die sich, mit dicken Badetaschen bepackt, aneinander vorbeischlängelten. Der ewige Trott hatte etwas beruhigendes und ich begann langsam wegzudösen. Der Müdigkeitsschleier lichtete sich schnell, als ich am Drehkreuz das Gesicht des Arschbesitzers erkannte. Seinen Arsch besaß er zwar immer noch, doch der war nun züchtig in eine Badehose gehüllt: patriotische Längsstreifen und darauf der Stolz der Antike. Ich musste grinsen. Um die Schultern trug er ein blau-weiß kariertes Handtuch, dessen Herkunft nicht schwer zu erraten war. Es machte den Kontrast perfekt. Er kam auf mich zu, hatte mich aber noch nicht gesehen. Ich bezweifelte, dass er mich wiedererkennen würde, denn ich trug eine Sonnenbrille und mein Gesicht lag im Schatten. Als er auf meiner Höhe war, sprach ich ihn an.</p><p>„Schönes Wetter heute, oder?“</p><p>Er blieb abrupt stehen und als er mich nach einigen Sekunden erkannt hatte, schmunzelte er.</p><p>„Perfektes Wetter heute.“</p><p>Ich schob mir die Sonnenbrille in die Haare und setzte mich auf.</p><p>„Hast du Lust, mit mir später etwas trinken zu gehen?“</p><p>„Klar, gern. Passt 19 Uhr für dich? Ich hol dich ab. Weiß ja jetzt, wo du wohnst.“</p><p>Mit einem Grinsen setzte er seinen Weg fort und ich lehnte mich wieder zurück, um das perfekte Wetter zu genießen.</p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><b>Dieser Text entstand im Rahmen von PULS Storytime 2021 zum Thema „Lust&#8221;. Seit 2006 geht PULS, das junge Content-Netzwerk des Bayerischen Rundfunks, mit jungen Storyteller:innen und Literaturtalenten auf Tour quer durch Bayern. Infos zu PULS Storytime gibt es auf <a href="http://deinpuls.de/storytime" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://deinpuls.de/storytime&amp;source=gmail&amp;ust=1634045626590000&amp;usg=AFQjCNGtMoBT8MRCom5AHe0ljnFflmahzw">deinpuls.de/storytime</a></b></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/10/hang-loose/">Hang Loose</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Indien – Eine Reise in eine andere Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marina Sandmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2019 08:00:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ihr an Indien denkt, was kommt euch dann in den Sinn? Krankheiten? Armut? Bollywood? Aber auf jeden Fall kein Land um dort Urlaub zu machen oder? Ich war neugierig und wollte mit eigenen Augen und nicht nur aus Dokumentationen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/04/indien-eine-reise-in-eine-andere-welt/">Indien – Eine Reise in eine andere Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="585" height="439" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57532974_972043573001837_4054491265348141056_n.jpg" alt="" class="wp-image-11005" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57532974_972043573001837_4054491265348141056_n.jpg 585w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57532974_972043573001837_4054491265348141056_n-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /><figcaption>Text &amp; Bild: Marina Sandmann</figcaption></figure>



<p>Wenn ihr an Indien denkt, was kommt euch dann in den Sinn? Krankheiten? Armut? Bollywood? Aber auf jeden Fall kein Land um dort Urlaub zu machen oder? Ich war neugierig und wollte mit eigenen Augen und nicht nur aus Dokumentationen auf arte sehen, was dieses riesige Land zu bieten hat und ob es seinem Ruf wirklich gerecht wird. Deshalb war ich in den Semesterferien im Norden Indiens. Genauer gesagt in Dehli, Agra, Lucknow und Varanasi.</p>



<p><strong>Menschen über Menschen</strong></p>



<p>Wenn man in Dehli landet und das Erste was man sieht ein überfüllter Rollerparkplatz ist, wie man ihn nicht mal im Hochsommer am Baggersee sieht, wird einem ganz schnell bewusst: Hier gibt es ganz schön viele Menschen. Und zwar überall, zu jeder Tageszeit und an jedem Ort wuseln zumindest in den Großstädten&nbsp; unzählige Menschen durch die Straßen. Auf Rikschas, in TukTuks, Taxis oder auf dem Rad, auf&nbsp; Indiens Straßen ist immer was los, man ist wirklich nie allein. Ich habe genau danach gesucht bevor ich mich entschlossen habe einen Teil meiner Semesterferien in Indien zu verbringen: einem&nbsp; pulsierenden aufregenden und völlig anderem Land als Deutschland.</p>



<p><strong>Kultur pur</strong></p>



<p>Ich war froh, dass ich gar nicht erst eine Jeans im Rucksack
hatte, sondern gleich in Deutschland auf lange bunte Röcke gesetzt habe. Jedoch
konnten auch die den in wunderschöne Saris gekleideten Frauen nicht ansatzweise
das Wasser reichen. Schultern und Knie müssen&nbsp;
bedeckt sein, aber bauchfrei gehört zur guten Sitte und zwar nicht für
diejenigen, die ein Sixpack haben. Nein, ohne richtigen Bauch könnte ja keine
Frau einen anständigen Bauchtanz aufführen, deshalb präsentieren indische
Frauen auch gerne mal ihre Extrapfunde unverschleiert. Zusätzlich zum dritten
Auge zwischen den Brauen tragen auch sehr viele Frauen einen Nasenpiercing,
selbst sehr alte. In Deutschland schon mal eine Oma mit Piercing gesehen? Um
die Kultur und das Lebensgefühl der Inder in sich aufzusaugen braucht man in
kein Museum zu gehen, ein Schritt ins Stadtleben und man ist voll dabei. Hier
wird gefeilscht, gekocht, verkauft und gesprochen, gebetet, gebettelt und
gewaschen. Man hat das Gefühl, das gesamte Leben findet auf der Straße statt,
was für tausende Inder leider auch traurige Wahrheit ist. Noch nie habe ich so
viel Armut gesehen wie in diesem Land. Unzählige Straßenbettler, Kinder, Hunde
und Kühe – alle haben kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu sauberem
Wasser. Die Armut der größten Demokratie der Welt lässt sich nicht leugnen. Bewundernswert
ist einfach nur, wie die Menschen hier damit umgehen. Viele wollen natürlich
Geld von uns „reichen Weißen“, doch bestohlen oder bedrängt wurde ich nie. Und
auch von armen Straßenhändlern wurde ich stets freundlich begrüßt und teilweise
sogar zum Essen eingeladen oder zum Hinsetzen gebeten. Die Menschen dort sind
einfach von Grund aus freundlich. Wenn du lächelst, lächeln sie zurück, wenn du
Hilfe brauchst, versuchen sie dir auch im größten Stress zu helfen und wenn du
müde wirkst, dann hilft auf jeden Fall eine Tasse süßer Chai-Tee. An
Gastfreundschaft, Ehrlichkeit und Freundlichkeit mangelt es den Indern nicht,
was eventuell auch an der Bilanz ihres Karma-Kontos liegen könnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/58441605_2414852141872970_1138959626784473088_n.jpg" alt="" class="wp-image-11015" width="454" height="303"/></figure></div>



<p><strong>Bunte Götterwelt</strong></p>



<p>Der Großteil der Inder gehört nämlich dem Hinduismus an.
Ihre Religion ist daher allgegenwärtig und ihr Glaube bestimmt das gesamte
Zusammenleben. Angefangen bei bedeckter Kleidung über prächtige Tempelanlagen
und Leuchtreklamen im Bus. Die zahlreichen Gottheiten neben Krishna und Shiva
sind in jeglicher Form überall zu finden und nach einigen Tempelbesuchen auch
schnell in meinem Kopf verankert. Bunt, mit Räucherstäbchen, Blumen und vielen
Ritualen, wird in Indien der Hinduismus ausgelebt. Besonders in Varanasi,
konnte man die Energie dieser Weltreligion förmlich spüren. Mama Ganga, für uns
der Ganges, für Hindus eine Gottheit, fließt direkt durch diese Stadt. Jeder
Hindu, der bereit ist zu sterben oder bereits so krank ist, dass er bald
sterben wird, begibt sich in diese Stadt um anschließend am Ufer des Ganges
verbrannt zu werden und seine Asche mit dem Ganges zu verschmelzen. Vor der
Reise war ich mir nicht darüber im Klaren, ob ich mir den Anblick von
brennenden Leichen am Ufer wirklich antun sollte. Doch nachdem ich die
Grundgedanken des Hinduismus verstanden hatte und gesehen habe, dass viele
Hindus nur auf ein erfülltes Leben nach dem Tod warten und hoffen endlich aus
dem Reinkarnationskreislauf auszubrechen, konnte ich mich diesen heiligen
Zeremonien nicht entziehen. Natürlich ist es gewöhnungsbedürftig gewesen, wenn
während einem Lassi plötzlich eine Barre mit einer Leiche zum Ganges getragen
wurde, oder man einen Kaffee angeboten bekommt während vor seinen Augen am Ufer
drei Tote brennen. Aber wenn man sich in die Verstorbenen hineinversetzt und
weiß, dass sie nun möglicherweise für immer von den Leiden der Erde befreit
sind,&nbsp; ist das nicht zuletzt nach all der
Armut, die ich gesehen habe auch ein schöner Gedanke. Wer weint oder traurig
ist wird außerdem sofort von den Ghats (Stufenabschnitte am Ganges) verwiesen,
denn die Seelen der Toten können nicht frei sein, wenn sich jemand auf der Erde
um sie sorgt und sie betrauert. Nach dieser beeindruckenden Stadt hat sich
zumindest meine Sicht auf den Tod ziemlich verändert und auch die
Lebenseinstellung der Hindus hat mir einiges zum Nachdenken mitgegeben auch
lange nach der Reise.</p>



<p><strong>Essen zum Träumen</strong></p>



<p>„Ess niemals auf der Straße“, sagten sie, „Meide auf jeden
Fall Milchprodukte“, meinten sie und „Kauf immer nur etwas an Touristenstellen“.
Ja, über das indische Essen gibt es so einige Ratschläge, von denen ich keinen
einzigen berücksichtigt habe. Wäre auch wirklich schade um den leckeren Paneer
oder das Kichererbsencurry gewesen. Tabletten gegen Übelkeit, Erbrechen und
Durchfall hatte ich zuhauf dabei, ich würde sie sicherlich schon noch einigen
Tagen brauchen war ich mir sicher. Doch außer einer Tablette, die ich wohl
aufgrund von Überfressen eingenommen habe, wurde ich nie krank. Von
Straßenständen in Varanasi bis hin zur Food-Tour in Dehli – mein Magen hat
alles mitgemacht und ich träume heute noch von Lassi und Jalebi (Milchgetränk
und Zuckergebäck). Zusätzlich zum einzigartigen Geschmack sind natürlich auch
die Preise dort unschlagbar. Für umgerechnet 30 Cent wird man am Straßenstand
satt und kann so auf jeden Fall noch Trinkgeld springen lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57363171_350200905628552_6911100165973606400_n.jpg" alt="" class="wp-image-11008" width="422" height="280"/></figure></div>



<p><strong>Auffällig anders</strong></p>



<p>Meine Haare sind hell, meine Haut ziemlich weiß und ich bin
relativ groß, ich falle also richtig auf zwischen den eher kleinen,
schmächtigen, sehr dunklen, brünetten Indern. Dass ich anders bin konnte ich
auch mit langer Kleidung, die ich die ganze Reise über getragen habe, nicht
verstecken. Die Leute winkten mir zwei Straßen weiter zu, wenn sie mich an der
Scheibe im Bus entdeckten und die Rikscha Fahrer stritten sich wer mich fahren
darf. Ich musste unzählige Selfies mit Einheimischen schießen und wurde nicht
selten einfach ungefragt gefilmt. Nach ein paar Tagen in diesem Land wusste ich
zumindest eins ganz genau: Ich wollte niemals wirklich berühmt werden! „Aber
warum machen die das?“, fragte ich mich. Ich meine, macht ihr ein Selfie mit
jedem Inder, dem ihr in Augsburg begegnet? Auf Nachfrage sind viele eher
schüchtern, sagen jedoch, dass sie einfach helle Haut so schön finden. Als ich
mit Leuten im Hostel spreche, erfahre ich, dass sie denken jeder Weiße ist
reich, einflussreich und hat ein perfektes Leben um das sie uns beneiden. Die
Fotos, die sie mit uns schießen werden sie ihren Freunden zeigen und ihnen
sagen, dass wir ihre Freunde sind, diese werden beeindruckt sein und ihr Ansehen
wird steigen. Irgendwie ziemlich traurig oder? Andererseits habe ich auch viele
weiße Touristen gesehen, die arme Straßenkinder fotografieren und das ohne
vorher um Erlaubnis zu bitten, ganz offensichtlich. Da sind mir die Inder die
Selfies wollen dann fast schon lieber…</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="390" height="293" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57331311_340247363510862_1359191552424935424_n.jpg" alt="" class="wp-image-11004"/></figure></div>



<p>Viele Freunde haben gesagt: „Indien ist wirklich kein Land wo ich hingehen würde“ oder „Was willst du da?“ Und: „Ist es da als Frau nicht ziemlich gefährlich?“ &nbsp;Ich kann die Zweifel an Indien auch nach meiner Reise noch verstehen und denke auch, dass nicht jeder sich im lauten, dreckigen und bunten Gewusel in Indien wohlfühlt. Indien ist anders als Europa und auch anders als andere asiatische Länder wie Thailand oder Malaysia. In Indien ist immer was los, alle sind auf Achse, der Bus kostet 20 Cent und genau diesen Komfort bietet er auch, aber trotzdem hat in all dem Chaos alles eine faszinierende Ordnung. Denn der Bus kam an und das sogar pünktlich und es passierte kein Unfall und das im Rückwärtsgang auf der Autobahn und selbst die kleinste Bruchbude war auf Google Maps und Tripadvisor zu finden. Indien ist anders aber auch hier sind Menschen zu Hause und auch wir Europäer können, wenn wir nur wollen in diese Welt eintauchen. Bauern trocknen Kuhfladen als Brennstoff um handgeformte Ziegel zu brennen, die mit dem Esel zur nächsten Baustelle transportiert werden, wer braucht Brennholz, Maschinen oder gar einen LKW? Der Elektromarkt ist kein Gebäude, sondern besteht aus unzähligen aneinandergesetzten Buden, die leuchten und blinken, aber doch Technikgeräte auf dem neuesten Stand anbieten. Genauso ist es mit Kleidung, Gewürzen, Lebensmitteln, Schuhen und Schmuck, die Konkurrenz befindet sich direkt im Viertel, noch nie war Preisvergleich so einfach. Ich könnte noch Stunden länger über die Gegensätze und Kuriositäten erzählen, jedoch nützt euch das alles nichts. Das richtige Indien erlebt man nicht in Dokus auf arte oder Artikeln von Presstige, sondern nur im Gewusel einer indischen Großstadt. Also an alle Abenteurer, die auf einen Kulturschock und jede Menge neuer Eindrücke aus sind, lasst euch Indien nicht entgehen, nicht durch Gerüchte, die kursieren, nicht durch gutgemeinte Ratschläge und auch nicht durch Angst vor Krankheiten. Auch, wenn ihr eine Frau seid! Ich muss zugeben, dass ich in männlicher Begleitung war, aber wir trafen während der Reise auch auf alleinreisende Frauen, die keine Probleme hatten sich in Indien zurechtzufinden wider aller in der Heimat bestehenden Meinungen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="267" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57280527_2357116687898152_4249159644427059200_n.jpg" alt="" class="wp-image-11007"/></figure></div>
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		<title>Fernweh?! Günstig reisen &#8211; kein Problem.</title>
		<link>https://presstige.org/2019/03/fernweh-guenstig-reisen-kein-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Vetterle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2019 09:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das klassische Studentenleben. Es gibt Klausuren die noch in den Semesterferien nachgeschrieben werden müssen, es steht noch eine Hausarbeit bis Ende März an und die meiste Zeit ist kein Geld für Reisen da. Aber Urlaub geht auch in kurzer Zeit...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/03/fernweh-guenstig-reisen-kein-problem/">Fernweh?! Günstig reisen &#8211; kein Problem.</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das klassische Studentenleben. Es gibt Klausuren die noch in den Semesterferien nachgeschrieben werden müssen, es steht noch eine Hausarbeit bis Ende März an und die meiste Zeit ist kein Geld für Reisen da. Aber Urlaub geht auch in kurzer Zeit für wenig Geld. Hier fünf Tipps für einen günstigen Kurzurlaub.</p>



<p><strong>1. Hostel statt AirBnB</strong></p>



<p>Für all diejenigen unter euch die Lust haben eine neue Stadt zu erkunden schaut einfach mal nach, ob ihr ein günstiges <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Hostel (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.hostelworld.com/" target="_blank">Hostel</a> findet, das zentral gelegen ist, anstelle einer teuren Ferienwohnung. Die meiste Zeit wird doch sowieso draußen verbracht um die Umgebung zu erkunden und eine einfache Matratze reicht für ein paar Tage aus. Außerdem lernt man dort viel einfacher neue Leute kennen, die vielleicht selbst schon ein paar coole Orte entdeckt haben und mit denen ihr euch austauschen könnt. Doch es kann trotzdem hilfreich sein sich ebenfalls nach Ferienwohnungen umzusehen, vor allem wenn ihr in einer größeren Gruppe reist. </p>



<p><strong>2. Roadtrip mit dem Auto</strong></p>



<p>Habt ihr schon einmal über einen Roadtrip mit ein paar eurer besten Freunde nachgedacht? Falls nicht, solltet ihr das unbedingt in Betracht ziehen. Mietet euch entweder ein Auto oder nehmt das eigene und fahrt einfach drauf los. Ein konkretes Ziel vor Augen schadet natürlich nicht und ein bisschen Planung ist nie verkehrt, aber Spontanität macht die ganze Sache noch viel aufregender. Das Benzingeld lässt sich ganz einfach aufteilen und ist meistens günstiger als mit dem Zug zu fahren. Und wenn man sich geschickt anstellt, findet man auch einen kostenlosen Parkplatz. Wenn ihr das richtige Roadtrip-Feeling erleben wollt, könnt ihr auf einem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Campingplatz (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.camping.info/" target="_blank">Campingplatz</a> campen oder im Auto schlafen. Das ist definitv günstiger als sämtliche Hostels aber eben auch weniger luxuriös. Je nachdem wie abenteuerlustig ihr seid könnt ihr entscheiden was euch eher zusagt. </p>



<p><strong>3. Wanderausflug</strong> </p>



<p>Die Naturliebenden unter euch können sich bestimmt nichts Besseres als einen Wanderurlaub vorstellen. Aber auch für City-Kids, ist ein bisschen Natur nie verkehrt. Vor allem ist es auch eine günstige Alternative zu teuren Städtereisen. Bucht euch doch einfach einen Flixbus oder einen Zug und fahrt in die Berge oder an einen schönen See. Kombiniert das Ganze noch mit Ausflügen in umlegende Städtchen wenn ihr auch Interesse an etwas Kulturprogramm habt.                                                                               (Geheimtipp: Schon einmal im <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Nationalpark Berchtesgarten (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.nationalpark-berchtesgaden.bayern.de/index.htm" target="_blank">Nationalpark Berchtesgaden</a> gewesen? Lohnt sich definitv für sämtliche Wanderungen, Wildtierbeobachtungstouren und das Museum „Haus der Berge“. Ist auch noch mit dem Bayernticket erreichbar.) </p>



<p><strong>4. Tagesausflug</strong> </p>



<p>Wenn es diese Semesterferien wirklich ganz knapp mit der Zeit wird, legt doch einfach einen spontanen Tagesausflug ein. Mit einem <a href="https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/regionale-tickets/bayern/bayernticket.shtml" target="_blank" rel="noreferrer noopener" label="Bayernticket (öffnet in neuem Tab)" class="broken_link">Bayernticket</a> könnt ihr den ganzen Tag mit Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln in Bayern fahren. Somit seid ihr flexibel und ihr habt die Freiheit euch zu überlegen ob ihr euch eine kleine Shoppingtour erlauben wollt, oder doch lieber einen entspannten Tag am See verbringen möchtet. Es gibt so viele Städte in die es sich lohnt zu fahren und die eigentlich nur ein bis zwei Stunden entfernt liegen. Auch in die Berge schafft man es in guten zwei Stunden. </p>



<p><strong>5. Besucht eure Freunde</strong></p>



<p>Und zu guter Letzt, besucht doch diejenigen eurer Freunde die in einer anderen Stadt studieren oder arbeiten als ihr. Das eröffnet euch die Möglichkeit, alte Freunde wieder zu sehen, eine neue Stadt kennen zulernen und aus dem alltäglichen Rhythmus auszubrechen. Mit dem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Flixbus (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.flixbus.de/" target="_blank">Flixbus</a> erreicht man viele Städte ohne Probleme und sehr preisgünstig. Für die Übernachtungen bei euren Freunden könnt ihr ja ein Abendessen spendieren und dann dürft ihr bestimmt auch bald wieder kommen. </p>



<p>Vielleicht hat einer der Tipps eurer Reisefieber entfacht. Wenn ja, ganz viel Spaß bei dem Kurzurlaub in den restlichen Semesterferien! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/03/fernweh-guenstig-reisen-kein-problem/">Fernweh?! Günstig reisen &#8211; kein Problem.</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Aber wohin nur? &#8211; Vier Städteziele in Bayern, die einen Tagesausflug wert sind</title>
		<link>https://presstige.org/2018/09/aber-wohin-nur-vier-staedteziele-in-bayern-die-einen-tagesausflug-wert-sind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kai Weeber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2018 08:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[stadt]]></category>
		<category><![CDATA[städte]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München, Nürnberg, Regensburg – diese großen Städte Bayerns dürften den Meisten ein Begriff sein. Doch die Semesterferien dauern noch an, da wäre doch eigentlich genug Zeit, vielleicht ein paar neue Orte kennenzulernen. In der Tat hält auch so manche etwas...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/09/aber-wohin-nur-vier-staedteziele-in-bayern-die-einen-tagesausflug-wert-sind/">Aber wohin nur? &#8211; Vier Städteziele in Bayern, die einen Tagesausflug wert sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9881" aria-describedby="caption-attachment-9881" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9881 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-3080437_960_720-400x225.jpg" alt="" width="400" height="225" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-3080437_960_720-400x225.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-3080437_960_720-768x432.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-3080437_960_720-300x170.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/augsburg-3080437_960_720.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption id="caption-attachment-9881" class="wp-caption-text">Text: Kai Weeber</figcaption></figure></p>
<p><span style="font-weight: 400;">München, Nürnberg, Regensburg – diese großen Städte Bayerns dürften den Meisten ein Begriff sein. Doch die Semesterferien dauern noch an, da wäre doch eigentlich genug Zeit, vielleicht ein paar neue Orte kennenzulernen. In der Tat hält auch so manche etwas kleinere Stadt die ein oder andere Sehenswürdigkeit parat. Dafür habe ich mich auf die Suche gemacht:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">1.Bamberg</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9883" style="font-size: 1em;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bamberg-3392588_960_720-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bamberg-3392588_960_720-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bamberg-3392588_960_720-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bamberg-3392588_960_720.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Seit 1993 zählt das fränkische Rom mit seiner historischen Altstadt zum Weltkulturerbe. Beim Schlendern durch die Gassen zwischen den vielen mittelalterlichen Fachwerkhäusern wird man früher oder später unweigerlich auf den Bamberger Dom stoßen, dessen vier Türme über weite Teile der Innenstadt zu sehen sind. Gleich daneben findet man die Neue Residenz, den barocken Sitz der früheren Fürstbischöfe mit zahlreichen Barockgemälden sowie dem eindrucksvollen Kaisersaal. Daneben gibt es auch auf kultureller Seite etwas zu entdecken: die Villa Concordia ist eine Einrichtung, in der internationale Künstler für bis zu ein Jahr an verschiedenen Projekten arbeiten. Deshalb finden hier unterschiedliche Ausstellungen, Lesungen und Konzerte von renommierten Stipendiaten statt. Abends kann man schließlich gemütlich in einer der Kneipen den Tag ausklingen lassen oder aber im Club noch einmal aufdrehen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">2.Passau</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9884" style="font-size: 1em;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/old-town-1055090_960_720-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/old-town-1055090_960_720-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/old-town-1055090_960_720-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/old-town-1055090_960_720.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Geteilt wird die Stadt nahe der österreichischen Grenze von gleich drei Flüssen, nämlich dem Inn, der Donau und der Ilz. Diese fließen alle in Passau zusammen. Wer also gerne Schiff fährt, kann hier die Stadt bei einer Rundfahrt aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen oder aber einen Abstecher nach Österreich wagen. Zu Wasser oder auch zu Fuß bei einem Spaziergang entlang der Promenade umrundet man den Dom St. Stefan, der ebenfalls einen Besuch wert ist. Über der Stadt zwischen Donau und Ilz thront zudem die Veste Oberhaus, eine Festungsanlage aus dem 13. Jahrhundert. Kunstfreunde können auf dem Weg dorthin außerdem noch das Museum Moderner Kunst am Donauufer besuchen. Und alle, die zwischen Augsburger Plärrer und Münchner Oktoberfest noch Lust auf Volksfest haben, können es sich noch im Bierzelt auf dem Passauer Herbstdult gut gehen lassen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">3.Rothenburg</span><span style="font-size: 1em;">ob der Tauber</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9885" style="font-size: 1em;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/rothenburg-of-the-deaf-1622693_960_720-400x267.jpg" alt="" width="400" height="267" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/rothenburg-of-the-deaf-1622693_960_720-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/rothenburg-of-the-deaf-1622693_960_720-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/rothenburg-of-the-deaf-1622693_960_720.jpg 960w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Als Teil der romantischen Straße wird Rothenburg von Touristen aus der ganzen Welt besucht, obwohl die Stadt selbst nur ca. 11.000 Einwohner besitzt. Wer einen authentischen Einblick in eine mittelalterliche Kleinstadt gewinnen will, kann mit einem Ausflug hierhin nichts falschmachen. Die alte Stadtmauer um den Stadtkern ist vollständig erhalten und sogar zu großen Teilen begehbar. Nach einem Rundgang bietet sich noch die Möglichkeit, etwas über die deutsche Justizgeschichte im mittelalterlichen Kriminalmuseum zu lernen. Dort kann man unter anderem auch schaurige Exponate zu Folter und Hexenverfolgung begutachten. Für alle Freunde des Weihnachtsfests gibt es zudem noch das Deutsche Weihnachtsmuseum, in dem man sich schon jetzt zwischen Krippen, Lichtern und Weihnachtsmännern in feierliche Stimmung versetzen lassen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">4.Bad Reichenhall</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-9882" style="font-size: 1em;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bad-reichenhall-320314_960_720-400x341.jpg" alt="" width="400" height="341" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bad-reichenhall-320314_960_720-400x341.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bad-reichenhall-320314_960_720-768x655.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2018/09/bad-reichenhall-320314_960_720.jpg 844w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wen es in die Berge zieht, sollte vielleicht einen Blick auf die Kreisstadt im Berchtesgadener Land werfen. Vor allem ist Bad Reichenhall bekannt für seine Salzgewinnung. Dementsprechend kann man dort die Alte Saline besichtigen, welche mittlerweile nicht mehr in Betrieb ist, dafür aber zu einem Museum umfunktioniert wurde. Im Anschluss bietet sich für alle Wanderlustigen eine der Touren auf oder beim Predigtstuhl an, zum Beispiel der Rundweg über den Dötzenkopf. Alternativ kann man den Predigtstuhl natürlich auch per Seilbahn bezwingen. Nach einer Runde durch die Fußgängerzone kann man den Tag bei einem Spaziergang durch den Königlichen Kurgarten entspannt ausklingen lassen. In der königlichen Konzertrotunde erklingt dort jeden Abend Musik von unterschiedlichen Ensembles.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht hat ja eines der Ausflugsziele euer Interesse geweckt. Viel Spaß weiterhin in den Semesterferien!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/09/aber-wohin-nur-vier-staedteziele-in-bayern-die-einen-tagesausflug-wert-sind/">Aber wohin nur? &#8211; Vier Städteziele in Bayern, die einen Tagesausflug wert sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>3-er Pack</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabell Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 07:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus Alt mach&#8217; Neu-Entdeckt In alten Kisten mit unzähligen Erinnerungsstücken gewühlt, packen wir im praktischen 3er-Pack – Film, Musik und Buch – genügend Zeitvertreib in unseren Urlaubskoffer. Mic Donet – Plenty of Love Eine kraftvolle Stimme begleitet von ausdrucksstarkem Soul...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/3-er-pack/">3-er Pack</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Aus Alt mach&#8217; Neu-Entdeckt</h2>
<p><figure id="attachment_8925" aria-describedby="caption-attachment-8925" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8925 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="3erPack_Beitragsbild_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8925" class="wp-caption-text">Text: Isabell Beck; Grafik: Paul von Platen</figcaption></figure></p>
<p><strong>In alten Kisten mit unzähligen Erinnerungsstücken gewühlt, packen wir im praktischen 3er-Pack – Film, Musik und Buch – genügend Zeitvertreib in unseren Urlaubskoffer.</strong></p>
<h3>Mic Donet – Plenty of Love</h3>
<p>Eine kraftvolle Stimme begleitet von ausdrucksstarkem Soul und lässigem Funk – dieses Album überzeugt sobald die ersten Akkorde erklingen. Dabei ist kein Song wie der andere. Ausreichend Instrumente sorgen für Abwechslung und geben nachdenklichen Texten einen gebührenden Rahmen. Das Debütalbum des gebürtigen Bayern, das es übrigens schon vor Mic Donets Teilnahme an The Voice of Germany gab, verdient es wieder entdeckt zu werden.</p>
<h3></h3>
<h3>Christine Vogeley – Die Liebe zu so ziemlich allem</h3>
<p>Dieses Museum lässt das Herz von jedem Liebhaber skurriler Dinge höher schlagen. Es liegt in einer idyllischen Kleinstadt und beherbergt nicht nur seltsame Exponate aus aller Welt und Zeit, sondern auch deren Geheimnisse, die für allerhand Verwirrung und rätselhafte Ereignisse sorgen. Ein Buch für Geschichtenfänger und Museumsgänger und sicherlich ein guter Fund für unsere Ferienkiste.</p>
<h3></h3>
<h3>Marley – Ein Film von Kevin MacDonald</h3>
<p>Rastafari! &#8211; was ist das eigentlich? Und Bob Marley – wer steckt hinter dem weltbekannten Namen? Der Dokumentarfilm von Kevin MacDonald erzählt, und zwar so spannend wie ein Spielfilm, die Geschichte eines Jungen aus Jamaika, der mit seiner Musik die Welt verändern wollte. Als Mann bewegte er das Leben Tausender und befriedete sogar Bürgerkriege. Tragisch und lustig zugleich gestaltet sich dieser Film über Marley, Reggae und Rastafari. Ab in den Urlaubskoffer!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/3-er-pack/">3-er Pack</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Reiseziele und ihre Spleens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 13:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[klischee]]></category>
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		<category><![CDATA[reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/08/reiseziele-und-ihre-spleens/">Reiseziele und ihre Spleens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien noch nicht wissen, wo es hingehen soll, haben wir vier europäische Länder im Schnellcheck:</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4811" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg" alt="Italien-(1)" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Italien</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4812" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg" alt="Italien-(2)" width="300" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Menschen in dem Land, das einem Stiefel zum Verwechseln ähnlich sieht, ernähren sich gefühlt ausschließlich von Pizza und Pasta – und zum Nachtisch gibt’s Tiramisù oder Gelato. Klar! Trotzdem sind sie (vor allem die Italienerinnen) offenbar so schmal und zierlich gebaut, dass man, will man in Italien Kleidung kaufen, schon mal im Voraus alles zwei Kleidernummern größer aussuchen sollte. Ach ja, immer diese ewigen Vorurteile. Insgeheim finden wir Italien eigentlich ziemlich toll – das erklärt auch, warum das Land eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist. Und das zu Recht! Schließlich ist für jeden (Urlaubs-)Geschmack etwas dabei: Ob Sonnenanbeter, Kultursüchtige oder Adrenalinjunkies – in Bella Italia gibt es sowohl wunderschöne Strände, bedeutsame historische Metropolen, jede Menge Kultur und auch Berge haben sie, mal ganz abgesehen von den sonstigen Naturwundern (zum Beispiel dem Vesuv). Was will man da mehr? Bei so viel Auswahl und Abwechslung bleibt einem manchmal wirklich nur die Qual der Wahl: Pizza oder Pasta?<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4810" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg" alt="Griechenland-(3)" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><span style="font-family: Oswald, Georgia, sans-serif; font-size: 1.17em; line-height: 1.5em;">Griechenland</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4809" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg" alt="Griechenland-(2)" width="300" height="225" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Wie viel Gyros könnte man wohl vom Euro-Rettungsschirm kaufen? Spaß bei Seite, mit Mathe kann eh keiner was anfangen, deshalb ab nach Griechenland. Nicht nur, weil sie unseren Tourismus verdient haben, sondern, weil Griechenland so sehr wie kein anderes Land Sehnsüchte nach Sommer und Salzkruste auf der Haut in uns weckt. Nirgendwo sonst sind weiße Häuser mit blauen Dächern und Fensterläden vor farblich passendem, zutiefst blauem Meer und dem leisen Klirren der Muschelwindspiele über den Türen so schön wie in Griechenland. Nirgendwo sonst gibt es so viele gute Oliven, griechischen Salat und griechischen Joghurt. Nirgendwo sonst wird so rhythmisch Sirtaki getanzt und ausgelassen Ouzo getrunken. Nirgendwo sonst hat das olympische Feuer so hell gelodert wie auf dem antiken Olymp. Nirgendwo sonst wurde je so viel philosophiert wie in der Wiege der Demokratie am Rande Europas. Und kein Land kann mit so vielen Göttern und Helden aufwarten, wie, genau: die Griechen. Spider-, Super-, Batman, wer war das noch? Zeus, Apollo, Artemis, Herakles und Odysseus geben hier den Ton an. Nicht umsonst gelten die Griechen, die auch mit zu den gastfreundlichsten Völkern zählen, als besonders stolz und zäh – sie wissen eben, dass Heldentum unsterblich macht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4804" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg" alt="Niederlande-(3)" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Niederlande</h3>
<p style="text-align: justify;">„Zee“ ist „Meer“ und „Meer“ ist „See“? Wer Holländisch lernen möchte, darf sich nicht in die Irre führen lassen! Denn obwohl die Sprache der Niederländer manchmal stark dem Deutschen ähnelt (was Hin und Wieder auch wirklich sehr lustig sein kann &#8211; lest unbedingt mal eine Bauanleitung oder Ähnliches auf Niederländisch!), gibt es doch deutliche Bedeutungsunterschiede. Und auch das Land selbst hat besondere Eigenschaften. Zum Beispiel befindet sich ein Viertel der niederländischen Fläche unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung des Festlandes liegt bei gerade mal 322,5 Metern (zum Vergleich: Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands hat eine Höhe von 2962 Metern). Fahrrad fahren in den Niederlanden ist also wirklich sehr entspannt. Am besten auf einer der zahlreichen kleinen Inseln, die sich im Ijsselmeer finden lassen. Dann dauert es nämlich manchmal gar nicht lange, bis man einmal die komplette Insel überquert hat. Auf diese Inseln gelangt man im Idealfall mit einem kleinen Segelboot – ein Erlebnis, dass man unbedingt einmal gemacht haben sollte.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4807" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg" alt="Oesterreich" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Österreich</h3>
<p style="text-align: justify;">Okay, liebe Nachbarn, wir geben es ja zu. Marcel Hirscher ist der beste Slalomfahrer!! Keine Sorge, wir wollen diesmal auch gar nicht an eurem beste-Skination-der-Welt-Ego kratzen. Nein, wir wollen sagen, wie schön es bei euch ist. In ein paar Monaten fallen wir eh schon wieder bei euch ein, wie die Heuschrecken – sobald Venediger, Dachstein, Großglockner, Kitzsteinhorn und Stubaier Gletscher ihr weißes Kleid über gestreift haben und ihr uns Piefkes selbst mit gesalzenen Liftpreisen und Vignettenpflicht nicht abschrecken könnt. Österreich, du bist unwiderstehlich! Ehrlich: Mozart(kugeln), Franz und Sissi, Wiener Dialekt, Festspiele, Avatar, atemberaubende Natur (die nicht nur Berge, sondern auch wunderschöne Flüsse und Seen zu bieten hat), Christoph Waltz und selbstverständlich: Kaiserschmarrn und Almdudler. Es gibt eigentlich nichts, was du nicht hast: In Salzburg findet man die schönsten Dirndl, am Arlberg die besten Tiefschneehänge, in Tirol die schaurigsten Perchten, in Wien Philosophie, Kultur, die beste Sachertorte und kosmopolitischen Flair. In Kitzbühel trifft man auf die neuesten Schönheits-OP-Trends, die exklusivste Pelzmode und die besten Golfplätze &#8211; ach ja, und unseren Kaiser. Nur über den Austro-Pop, darüber sollten wir vielleicht irgendwann nochmal reden. Aber ja, sogar den Eurovision-Song-Contest gönnen wir euch von Herzen. &#8230;wobei, jetzt fällt‘s uns zum Schluss doch noch ein: Wir haben leider das bessere Bier als euer Zipfer!</p>
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		<title>Student im Urlaub sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 19:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[ferien]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[student_sein]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Semesterferien bedeutet Student sein vor allem eines: untertauchen. Sobald die letzte Vorlesung langsam verblasst, die letzte Klausur ihren bitteren Nachgeschmack verliert und die letzte helle Sonne hinter den Köpfen der Studenten untergeht, verschwinden alle. Letztes Bier. Letzte Party....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/student-sein-ferien-urlaub/">Student im Urlaub sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den Semesterferien bedeutet Student sein vor allem eines: untertauchen. Sobald die letzte Vorlesung langsam verblasst, die letzte Klausur ihren bitteren Nachgeschmack verliert und die letzte helle Sonne hinter den Köpfen der Studenten untergeht, verschwinden alle. Letztes Bier. Letzte Party. Dreckige Wäsche in den Koffer. Zu. Weg.</strong></p>
<p><figure id="attachment_2549" aria-describedby="caption-attachment-2549" style="width: 1201px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2549" alt="Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2549" class="wp-caption-text">Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure></p>
<p align="JUSTIFY">Aber wohin? Typischerweise wählt der Augsburger Student aus drei Reiseangeboten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">All-Inclusive bei Mutti</h3>
<p align="JUSTIFY">Oftmals geht’s nach Aiterhofen oder Buttelstedt oder Castrop-Rauxel oder – auf jeden Fall endlich mal raus aus der bayerischen Kleinstadt. In den All-Inclusive-Urlaub. Also zurück zu Mutti. Dabei erholen sich nicht nur Magen und Unselbstständigkeit, sondern auch fast vergessene Freundschaften, die während des Semesters an Stress, Distanz und den so unglaublich coolen neuen Freunden litten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Selbstversorgerurlaub im Arbeitsdschungel</h3>
<p align="JUSTIFY">Die Abenteuerlustigen unter den Augsburger Studenten verabschieden sich meist in den Selbstversorger-Urlaub &#8211; auch außerhalb der Saison wochenweise oder für das Wochenende zu buchen. Dort gilt es Eigeninitiative zu zeigen, um das Überleben zu sichern. Will heißen: Praktikum in München. Diese Angebote sind jedoch meist schnell vergriffen und müssen lange im Voraus gebucht werden. Einfacher haben’s die Augsburger Studenten da mit dem Pauschalangebot der Uni Augsburg.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Pauschalreise der Uni Augsburg</h3>
<p align="JUSTIFY">Ja, man muss es sagen: Einige der Studenten sind nur geistig untergetaucht, ihr Körper bleibt zuweilen an Ort und Stelle. Doch wer soll es ihnen verdenken, denn Reiseangebot Nummer drei ist durchgestylt wie Harald Glööckler. Den ganzen Tag Fun, Fun, Fun &#8211; alles im Preis der Immatrikulation inbegriffen. Die Pauschalreise kann zu jedem Semester bequem dazu gebucht werden und wird von einer Bearbeitungsfrist sanft gelenkt. Den Tag verbringt der Urlauber in einer schön gelegenen Lehmhütte im Augsburger Universitätsviertel. Mit Blick auf den Ententeich und das architektonisch bemerkenswerte Gebäude D können Studenten hier in rustikalem Ambiente entspannen. Zum Schlemmen geht’s in die unweit gelegene Mensa mit Super-Ferien-Super-Burger-Sonder-Angebot. Und wie es sich für ein echtes Pauschalangebot gehört, folgen zauberhafte identisch gestaltete Tage und Wochen, die ihr brilliantes Ende im Beginn der Lehrveranstaltungen finden.</p>
<p align="JUSTIFY">Was die restlichen Stadtflüchtigen angeht, die sind vielleicht irgendwo in Mauritius, also nicht weiter erwähnenswert. Entscheidend ist aber doch, dass in den Ferien, die zum Feiern da sind, alle fort fahren. Zugegeben, ich befinde mich auch gerade im All-Inclusive-Urlaub in Castrop-Rauxel, aber warum eigentlich? Warum nicht die Freizeit in den Semesterferien auch mal in Augsburg nutzen? Und hey, das Super-Ferien-Super-Burger-Sonder-Angebot in der Mensa ist echt gut. In diesem Sinne: Zurück nach Augsburg und ran an die Buletten!</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Welche Ferientipps habt ihr für alle Daheimgebliebenen?</strong></p>
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