<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Felix Veil, Paul von Platen, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<atom:link href="https://presstige.org/author/felix-veil/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://presstige.org/author/felix-veil/</link>
	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 21 Feb 2020 11:40:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.5</generator>

<image>
	<url>https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/02/Logo-80x80.jpg</url>
	<title>Felix Veil, Paul von Platen, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
	<link>https://presstige.org/author/felix-veil/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<site xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">172887149</site>	<item>
		<title>Eher Selbstoptimierung als Humboldt?</title>
		<link>https://presstige.org/2015/06/selbstoptimierung-humboldt/</link>
					<comments>https://presstige.org/2015/06/selbstoptimierung-humboldt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Veil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 15:55:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[ideal]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#28]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=7348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein kritischer Blick auf das Studium von heute Stecken noch Ideale in einem Universitätsstudium? Geht es darum, für die Berufs- und Arbeitswelt gut gewappnet zu sein oder legt die Uni Wert auf Persönlichkeitsentwicklung und Urteilskraft, wie es einst Humboldt vorschwebte? Was sich junge Erwachsene...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/06/selbstoptimierung-humboldt/">Eher Selbstoptimierung als Humboldt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein kritischer Blick auf das Studium von heute</h2>
<figure id="attachment_7565" aria-describedby="caption-attachment-7565" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Humboldt_1200px.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-7565 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Humboldt_1200px.jpg" alt="Humboldt_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Humboldt_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Humboldt_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Humboldt_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7565" class="wp-caption-text">Text: Felix Veil – Illustration &amp; Layout: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Stecken noch Ideale in einem Universitätsstudium? Geht es darum, für die Berufs- und Arbeitswelt gut gewappnet zu sein oder legt die Uni Wert auf Persönlichkeitsentwicklung und Urteilskraft, wie es einst Humboldt vorschwebte?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Was sich junge Erwachsene von ihrem Studium erhoffen, kann sehr unterschiedlich sein. Sicherlich ist auch der Wunsch zu erkennen, ein breites Wissen zu erlangen. Das ruft Assoziationen mit dem humanistischen Bildungsideal à la Humboldt hervor. Dieser war jedoch nicht Befürworter einer reinen Wissensvermittlung, sondern vielmehr Verfechter einer Ausbildung der gesamten Persönlichkeit des Menschen. Mit Praktiken wie dem Auswendiglernen oder der Fokussierung auf ausschließlich berufsrelevante Themen konnte er nichts anfangen. Das Begreifen und die Reflexion des Gelernten waren ihm wichtig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich denke, dass das humanistische Bildungsideal wenig Beachtung findet. Der Philosoph Julian Nida-Rümelin schmückt dieses Ideal mit Begriffen wie Urteilskraft, Hintergrundwissen und Weltgewandtheit. Auf Klausuren zu lernen ist an der Uni normal. Das damit verbundene Auswendiglernen erzeugt aber weder Urteilskraft noch Hintergrundwissen, denn am nächsten Tag ist oftmals das Meiste vergessen. Dasselbe Ergebnis haben wir beim sich Berieselnlassen während der Referate, besonders wenn sie monologartig gehalten werden. Das Verfassen von Hausarbeiten sowie Seminardiskussionen auf Grundlage eines vorzubereitenden Textes können dem humanistische Bildungsideal wohl noch am nächsten kommen: Hier setzen sich Studenten wirklich mit dem Thema auseinander. Sie müssen ihre eigene Arbeit schreiben und nicht irgendwelche Skripte von Vorlesungen auswendig lernen, die sie meist nicht mal zu reflektieren brauchen.</p>
<h3>Ich darf nicht nichts tun</h3>
<p style="text-align: justify;">Einen Hang zur Selbstoptimierung kann die Psychoanalytikerin Petra Holler bei Studenten feststellen, die ihre Praxis besuchen. Sie sieht sich in einer Studie des Bundespresseamtes bestätigt, die zeigt, dass Studenten so leistungsbewusst sind wie noch nie. Im Interview mit ZEIT Online sagte sie, Studenten verglichen sich stark mit anderen. Die ständige Einbindung in soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp sei dafür verantwortlich. Einen Zustand von Ruhe würden die Studenten laut Holler nicht kennen. Die Angst zu versagen sei dabei ein häufiger Grund, der während der Therapie zum Vorschein komme.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Gedanken des humanistischen Bildungsideals mag der ein oder andere Student trotzdem verfolgen. Außerdem neigt nicht jeder gleich stark zur Selbstoptimierung.</p>
<p style="text-align: justify;">Meiner Meinung nach führen die Art der universitären Wissensvermittlung, die kurze Regelstudienzeit des Bachelors sowie die Anforderungen vonseiten der Berufswelt vom Ideal Humboldts weg. Stattdessen verstärken sie die Selbstoptimierung bei Studenten.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/ab28.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 28: Körper </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 28 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2015/07/ausgabe-28-koerper/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige28/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/koerper/">Der Schwerpunkt Körper</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/06/selbstoptimierung-humboldt/">Eher Selbstoptimierung als Humboldt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2015/06/selbstoptimierung-humboldt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">7348</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Was brauchst du, um dich richtig zuhause zu fühlen?</title>
		<link>https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/</link>
					<comments>https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Veil]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2015 09:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[redaktionsumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[wohlfuehlgegenstand]]></category>
		<category><![CDATA[zuhause]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=5968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir alle kennen diesen Moment: Der Umzug ist geschafft, die neue Wohnung unsere. Unsere? Vollgestopfte Umzugskartons und fremde Räume. Das bedeutet Panik! Denn ein Zuhause sieht anders aus. Doch irgendwo in den Kisten schlummert die Lösung: ganz persönliche Wohlfühlgegenstände, dank...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/">Was brauchst du, um dich richtig zuhause zu fühlen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir alle kennen diesen Moment: Der Umzug ist geschafft, die neue Wohnung unsere. Unsere? Vollgestopfte Umzugskartons und fremde Räume. Das bedeutet Panik! Denn ein Zuhause sieht anders aus. Doch irgendwo in den Kisten schlummert die Lösung: ganz persönliche Wohlfühlgegenstände, dank derer wir uns schnell wieder heimisch fühlen. Hier zeigen wir euch unsere.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage.png"><img decoding="async" class=" size-full wp-image-5971 aligncenter" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage.png" alt="Redaktionsumfrage" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage.png 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage-400x186.png 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/felix-veil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Felix Veil</a></h3>
<p>Meinen iPod Touch würde ich an vorderste Stelle setzen. Ohne den geht bei mir gar nichts, den brauch ich gefühlt immer! Musik gibt mir einfach die nötige Power und Inspiration für den Tag.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/lisa-luthardt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Lisa Luthardt</a></h3>
<p>Eigentlich würde ich diese Frage sofort mit „Laptop“ beantworten, denn mit meinem Laptop könnte ich mich theoretisch überall wie zuhause fühlen, solange ich nur alle Bilder, Videos und Kontakte darauf habe. Aber das wäre zu langweilig und zu einfach. Richtig zuhause fühle ich mich, wenn ich meine beiden Rennmäuse um mich herum habe. Die kleinen quirligen Tierchen sind vor gut einem Jahr bei mir eingezogen und halten mich seitdem auf Trab. Wenn es mal nicht irgendwo wühlt und buddelt, ist es schon ein wenig zu still.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/rebekka-raum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebekka Raum</a></h3>
<p>Sommer wie Winter, ohne meine Wärmflasche gehe ich nicht ins Bett. Verschuldet durch meine immer kalten Füße, kann ich auf dieses wunderbar wärmende Objekt nicht mehr verzichten. Sobald die Füße erwärmt sind, wandert sie auf Bauchhöhe, wo ich sie eng umschlungen in meinen Armen halte, bis ich ins Land der Träume entfliehe. Sogar auf Reisen begleitet mich eine Wärmflasche in Kleinformat.</p>
<h3 style="text-align: left;"><a href="http://presstige.org/author/natalia-sander/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Natalia Sander</a></h3>
<p>Wenn ich umgezogen bin, müssen immer Bilderrahmen mit Fotos meiner Familie mit. Richtig heimisch fühle ich mich auch dann, wenn ich meinen Computer und die Spiegelreflexkamera platziert habe. Die lustigsten Wohlfühl-Gegenstände sind jedoch mein Wecker und ein Wasserkocher: Ohne diese zwei kann ich nicht in den Tag starten. Außerdem sind Orte mit Musikinstrumenten, schwarzem Tee und Katzen auch ziemlich einladend, wie ich auf meiner Brasilien-Reise festgestellt habe.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/michael-mueller/v" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Michael Müller</a></h3>
<p>Weniges macht eine Wohnung ungemütlicher als leere Wände. Für mich hängt dabei zwischen Haus und Heim ein ganz bestimmter Gegenstand: ein Ausstellungsposter aus Frankfurt. Dort ist auf formschönem A1 ein ölgemalter Shy Guy zu sehen. Dieser maskierte Bösewicht aus den Super Mario Spielen begleitet mich jetzt seit fast drei Jahren und überall wo er hängt, fühle ich mich wohl – bestimmt auch, weil er mich an meine Kindheit erinnert.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/">Was brauchst du, um dich richtig zuhause zu fühlen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5968</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Sollen Studenten unbezahlte Praktika annehmen?</title>
		<link>https://presstige.org/2014/12/studenten-unbezahlte-praktika/</link>
					<comments>https://presstige.org/2014/12/studenten-unbezahlte-praktika/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Veil]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2014 16:30:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[contra]]></category>
		<category><![CDATA[praktika]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[pro]]></category>
		<category><![CDATA[studenten]]></category>
		<category><![CDATA[unbezahlte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=5763</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Diskussion zwischen Für und Wider Ja, findet Felix Veil Ich bin gerade auf eine interessante Stelle aufmerksam geworden und klicke mich durch die Homepage. Die Beschreibung klingt für mich super. Alles passt also bis auf… ach ja, die Vergütung....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/studenten-unbezahlte-praktika/">Sollen Studenten unbezahlte Praktika annehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Diskussion zwischen Für und Wider</h2>
<figure id="attachment_5778" aria-describedby="caption-attachment-5778" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Pro_Con_Praktikum.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-5778 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Pro_Con_Praktikum.jpg" alt="Text: Felix Veil &amp; Natalia Sander – Illustration: Julia Muhm" width="1200" height="500" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Pro_Con_Praktikum.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Pro_Con_Praktikum-400x166.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Pro_Con_Praktikum-1024x426.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5778" class="wp-caption-text">Text: Felix Veil &amp; Natalia Sander – Illustration: Julia Muhm</figcaption></figure>
<h3><strong>Ja, findet Felix Veil</strong></h3>
<p>Ich bin gerade auf eine interessante Stelle aufmerksam geworden und klicke mich durch die Homepage. Die Beschreibung klingt für mich super. Alles passt also bis auf… ach ja, die Vergütung. Es steht mal wieder geschrieben, dass es keine Entlohnung gibt. Ich komme ins Grübeln: Hat sich die Sache für mich damit erledigt? Der Geldaspekt wird oft mit der Wertschätzung von Arbeit gleichgesetzt oder zumindest in Verbindung gebracht und das gilt nicht nur für Praktika. Ein Blick auf die Mindestlohn-Debatte der Vergangenheit gibt uns Aufschluss darüber. Eine Bezahlung bzw. Entlohnung des Praktikums kann durchaus mit einer Wertschätzung des Praktikanten in Verbindung stehen, aber sie muss es nicht und garantiert es vor allem nicht. Wir stehen mal wieder vor einer Entscheidung. Bezahlte Praktika sind sicher wünschenswert(er), denn wer hat schon etwas gegen eine Bezahlung einzuwenden?</p>
<p>Dennoch sollten wir den Geldaspekt bei Praktika nicht zu hoch gewichten, sondern einem anderen, für mich wichtigeren Aspekt, mehr Raum geben: dem Erfahrungswert. Der Praktikant bekommt einen Einblick in das Tätigkeitsfeld, das ihn interessiert und das er bislang oft nur aus der Theorie kannte. Entscheiden wir uns gegen unbezahlte Praktika, schließen wir von vornherein gewisse Praktikumsangebote aus, die sich als sehr interessant erweisen könnten. Wenn der Vergütungsaspekt also eine oder die entscheidende Rolle spielt, wird unser Handlungsspielraum automatisch kleiner.<br />
Natürlich können wir nach einem unbezahlten Praktikum auch zu der Entscheidung kommen, dass dieses Tätigkeitsfeld nichts für uns ist. Dennoch handelt es sich dann nicht um vergeudete Zeit, in der wir nicht einmal etwas verdient haben, sondern um eine weitere wertvolle Erfahrung in unserem Repertoire. Keine Bezahlung kann diesen Erfahrungswert ersetzen und niemand kann uns das erworbene Wissen wieder nehmen.</p>
<p>Ein bezahltes Praktikum ist außerdem kein Garantieschein für eine intensivere Betreuung des Praktikanten. Genauso wenig können wir ein unbezahltes Praktikum automatisch mit dem bloßen Absitzen von Stunden gleichsetzen. Bezüglich Letzterem kann ich aus eigener Erfahrung sprechen. Dieses Jahr im März absolvierte ich ein vierwöchiges Praktikum bei der Augsburger Allgemeinen in der Landredaktion. Eine Vergütung gab es nicht. Trotzdem wurde ich in den Arbeitsprozess der Redaktion eingebunden und die Redakteure teilten mir Aufgaben zu, die über das Klischee des Kaffeekochens und Kopierens hinausgingen.</p>
<hr />
<address>Felix studiert Sozialwissenschaften in Augsburg und arbeitet als Redakteur bei presstige. Er hört gerne Musik und quält seine E-Gitarre mit teils harten und schweren Riffs. Er mag die Ironie und ist ein Künstler im Tiefstapeln.</address>
<hr />
<h6></h6>
<h3><strong>Nein, findet Natalia Sander</strong></h3>
<p>Mir kommt es so vor, als hätten nur Studenten, die finanziell von ihren Eltern unterstützt werden, die Chance, unbezahlte Praktika zu machen. Die andere Möglichkeit ist es, zuerst Geld anzusparen, um sich das unbezahlte Praktikum überhaupt leisten zu können. Also muss man erst ganz viel arbeiten, um dann kostenlos arbeiten zu können. Hört sich komisch an? Das finde ich allerdings auch.<br />
Es ist nicht wegzureden, dass Studenten Zeit brauchen, um Erfahrung zu sammeln und sich über ihre beruflichen Ziele klar zu werden. Auf der anderen Seite stehen aber Unternehmen, die von der kostenlosen Arbeitskraft profitieren. Häufig handelt es sich dabei um große Konzerne mit einem ordentlichen Umsatz und einem guten Ruf. Dass sie ihre Praktikanten nicht vergüten, erscheint mir mehr als kurios.</p>
<p>Selbstverständlich kann ich als Studentin mit wenig Erfahrung nicht mit einem Spitzengehalt und eigenem Firmenwagen rechnen. Ich kann aber durchaus genügend finanzielle Mittel für Wohnung und Lebensunterhalt erwarten. Ich finde, dafür muss es einen ungeschriebenen Generationenvertrag geben: Man muss den Jüngeren den Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Ohne, dass sie sich davor erst einmal verschulden müssen. Vor allem bei längeren Praktika oder wenn man dafür in eine neue Stadt ziehen muss, ist es unverschämt, die Studenten ohne finanzielle Unterstützung arbeiten zu lassen. Jeder der heute Erwerbstätigen hat einmal klein und ohne viel Erfahrung angefangen. Dann ist es doch nur gerechtfertigt, als jüngere Generation von Seiten der Unternehmen unterstützt zu werden. Wir sind die Arbeitskräfte von morgen und viel verlangen wir wirklich nicht. Eine minimale finanzielle Unterstützung ist aus meiner Sicht absolut gerechtfertigt.</p>
<p>Es sind auch schon alternative Unterstützungsformen eingeführt worden, wie etwa Praktikanten-WGs zu einem günstigeren Preis und kostenloses Mittagessen in der Kantine. Egal, auf welche Art und Weise: Wer seinen Praktikanten ein bisschen Respekt und Lohn entgegenbringt, bekommt dafür einen Mitarbeiter mit frischem Blick und unverbrauchten Ideen. Ganz abgesehen davon, dass man der „Investition Praktikant“ eher auch wichtigere Aufgaben überlassen kann: Einen bezahlten Praktikanten lässt man viel weniger Kaffee kochen und Post holen. Also ist das schon eine gute Sache mit dem Praktikantenlohn, egal für welche Seite. Jetzt müssen wir das nur noch den Unternehmen nahebringen.</p>
<hr />
<address>Natalia Sander ist ehemalige Art-Direktorin bei presstige. Heute ist sie fortgeschrittene Medienstudentin im Wiener Exil, Katzen-Guru und optischer Fetischist. Sie drückt sich am liebsten mit Fotografie aus und teilt es auf Instagram oder ihrem Blog.</address>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/12/studenten-unbezahlte-praktika/">Sollen Studenten unbezahlte Praktika annehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2014/12/studenten-unbezahlte-praktika/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">5763</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Augsburger Kommunalwahlen 2014: Fragen an die Parteien</title>
		<link>https://presstige.org/2014/03/kommunalwahl-augsburg-parteien/</link>
					<comments>https://presstige.org/2014/03/kommunalwahl-augsburg-parteien/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Felix Veil]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2014 11:03:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[kommunalwahl_2014]]></category>
		<category><![CDATA[parteien]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=2403</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. März finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Parteiwahlprogramme funktionieren oft nach derselben Masche und wirken verschachtelt und unübersichtlich. Wir haben uns fünf für Studenten relevante Fragen überlegt, sie an die Augsburger Parteien verschickt und ihre Antworten zusammengefasst. Bei den...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/kommunalwahl-augsburg-parteien/">Augsburger Kommunalwahlen 2014: Fragen an die Parteien</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Am 16. März finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Parteiwahlprogramme funktionieren oft nach derselben Masche und wirken verschachtelt und unübersichtlich. Wir haben uns fünf für Studenten relevante Fragen überlegt, sie an die Augsburger Parteien verschickt und ihre Antworten zusammengefasst.</b></p>
<p><span style="color: #666666;">Bei den Wahlen am nächsten Wochenende werden in Augsburg der Stadtrat und der Oberbürgermeister gewählt. Für den Stadtrat stehen elf Parteien zur Wahl. Jeder wahlberechtigte Bürger kann bis zu 60 Stimmen vergeben, dabei sind bis zu drei Stimmen für einen Kandidaten möglich. Der Oberbürgermeister wird auf einem zweiten Wahlschein direkt gewählt. Erringt kein OB-Kandidat die absolute Mehrheit, kommt es am 30. März zu einer Stichwahl zwischen den beiden stärksten. Wer noch mehr zum Ablauf der Wahlen und der Stimmvergabe wissen will, <a href="http://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/kommunalwahlen-am-16-maerz-334/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">wird hier fündig</a>.</span></p>
<h3><span style="color: #666666;">Frage 1: Alleinstellungsmerkmal der Partei</span></h3>
<p><span style="color: #666666;"><b>Was hebt ihre Partei von den restlichen Parteien ab?</b></span></p>
<table width="620" border="0" cellspacing="0" cellpadding="7">
<colgroup>
<col width="106" />
<col width="484" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>CSU</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Zusammenarbeit mit Freistaat Bayern zum Nutzen von Stadt und Uni, Beispiele: die Fördermittel für den Ausbau der Uni und der Hochschule, die Ansiedlung der neuen Forschungsinstitute nahe der Uni, der Ausbau des Klinikums zur Uniklinik</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>SPD</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Verbindung wirtschaftliche Stärke mit sozialem Verantwortungsgefühl, Ziele: Chancengleichheit und Generationengerechtigkeit. Nähe zur Stadt und Bürgern als Markenzeichen</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Freie Wähler</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">&#8220;beschließende Bezirksausschüsse&#8221; = eigenes, gewähltes Entscheidungsgremium für Engagement, Bürger ohne Fremdbestimmung. Kein Fraktionszwang <span style="font-family: Wingdings;"></span> „Selbst-Denker“</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Die Grünen</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Leitbegriffe Nachhaltigkeit (Umweltschutz und Schuldengrenze), Gerechtigkeit (Garantie Bildung und gesellschaftliche Teilhabe für alle Bürger) und Modernität (Bürgerbeteiligung und transparente Entscheidungsfindung)</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Pro Augsburg</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Bürgerverein ohne Geldmittel vom Staat, deshalb unabhängig. Fokus auf Augsburg und Region</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Die Linke</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Öffentliche Angebote und Einrichtungen für alle nutzbar machen (Sozialticket) zur Gegenfinanzierung Ablehnung Großprojekte (Bahnhofsumbau, Gaskessel, Innovationspark, Fußgängerzone). Forderung zivile Uni ganz oben: keine Rüstungsforschung, Bundeswehrkonzerte und Soldentenempfänge auf Staatskosten</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>AfD</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Neuer Politikstil: Ergebnisoffene Diskussion um Sachverhalte ohne Parteienzugehörigkeiten, z.T. mit Bürgerbefragung, keine Profilierungsobjekte</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>CSM</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Einzigartige Vereinigung von Kompetenz, Erfahrung und Menschlichkeit. Politik = Dienst an unseren Mitbürgern, deshalb keine Parteilinien bei guten Ideen. Begriffe wie Ehre, Moral, Respekt Bestandteil Leitbild</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>FDP</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Freiheit statt Bevormundung, Willkommenspolitik bei Menschen und Unternehmen, keine billige Polemik. Für eine Stadt, die fördert und fordert, und gegen eine Sozialpolitik der Gießkanne. Individualität statt Gleichmacherei</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>ÖDP</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">Unabhängig, da keine Spenden von Konzernen. Als einzige Partei Zweifel an neoliberalem Wachstumsdogma. Kritische Begutachtung der Ausgaben des Wirtschaftsreferates, unnötige Beträge besser für Jugend-, Bildungs-, Sport- und Kulturpolitik. Energiewende vorantreiben</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Polit-WG</b></span></td>
<td width="484"><span style="color: #666666;">lokale Wählergemeinschaft – lokal denken und handeln ohne Partei-Struktur und programmatische Vorgaben. Stimme für oft überhörte Gruppierungen. Neben klassischer Politik (Wahlen, Stadtrat, etc.) auch Veränderung durch politische Veranstaltungen und Aktionen</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span style="color: #666666;"> </span><span>Frage 2: Modular-Festival für 2014 abgesagt!</span></h3>
<p><span style="color: #666666;">Vor kurzem wurde bekannt, dass das beliebte Modular-Festival <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Festival-Modular-faellt-2014-aus-id28551222.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in diesem Jahr nicht stattfindet</a>, unter anderem aufgrund von Sparmaßnahmen des Stadtrates.</span></p>
<p><span style="color: #666666;"><b>Ist diese Sparmaßnahme bei der Jugendkultur richtig gesetzt? Haben Sie konkrete Ideen oder Projekte für den Bereich Jugendkultur?</b></span></p>
<table width="615" border="0" cellspacing="0" cellpadding="7">
<colgroup>
<col width="115" />
<col width="470" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>CSU</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Unterstützung des Modulars</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">jugend- und popkulturelle Themen und Formate (z.B. poerty slam) für Kreativwerk am Gaskessel</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>SPD</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Absagegründe sind zu respektieren</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Maxfest, Förderung Kreativwirtschaft</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Freie Wähler</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Modular darf nicht sterben</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Theatervorstellungen für Jugend (z.B. Brecht-Bühne), Open Air Veranstaltungen im Rosenau-Stadion</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Die Grünen</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Absage als völlig falsches Signal</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Jugendfestival, Beteiligung junger Menschen am Stadtleben z.B. durch Jugendforen in den Stadtteilen oder Online-Beteiligungsprojekte.</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Pro Augsburg</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Stadtjugendring muss mit Etat auskommen</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">&#8211;</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Die Linke</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Absage des Modular bedauerlich</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Jugend(kultur)rat mit organisatorischer und finanzieller Ausstattung</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>AfD</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Absage ist Rückschritt für Kulturszene</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Versuch, trotz knappen Budgets ein Festival zu organisieren</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>CSM</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Absage bedauerlich</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Mehr Festivals, Variante des Maxfestes</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>FDP</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Modular-Absage als falsche Sparmaßnahme</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Unterstützung von Jugendprojekten</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>ÖDP</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Bildung geht vor Festivalfinanzierung</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">&#8211;</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Polit-WG</b></span></td>
<td width="470"><span style="color: #666666;">Modular trotz knappem Budget möglich bei geringer kommerzieller Ausrichtung</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="470"><span style="color: #666666;">Jugendkulturzentren, Bandübungsräume, Skate-Paradies, Street-Art-Areal</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span style="color: #666666;">Frage 3: Sperrstunde in der Innenstadt</span></h3>
<p><span style="color: #666666;">Für uns Studenten natürlich immer ein interessantes Thema: Die Augsburger Sperrstunde. Diese hat in der Vergangenheit immer wieder für heftige Diskussionen und Proteste von Seiten der Anwohner gesorgt. </span></p>
<p><span style="color: #666666;"><strong>Wie steht ihre Partei zu der Überlegung, die Lokale früher zu schließen? Wie kann der Konflikt entschärft werden?</strong></span></p>
<table width="613" border="0" cellspacing="0" cellpadding="7">
<colgroup>
<col width="115" />
<col width="468" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>CSU</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Polizeipräsenz, Sensibilisierung Gäste und Wirte</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>SPD</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Prävention von Konflikten z.B. durch Jugendarbeit</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Freie Wähler</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Ja</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Ausnahmen für Bars und Restaurants möglich, wenn Beteiligung an Projekten für Attraktivität Maxstraße bei Sauberkeit und Lärm; dafür Verlängerung der Außengastronomie bis 1.00 Uhr</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Die Grünen</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Besseres Nachtbusangebot, Wirte mehr in die Pflicht, Polizeipräsenz erhöhen</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Pro Augsburg</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Ausgleich nötig</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Die Linke</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">&#8211;</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>AfD</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Mehr Kultur auf den Straßen, z.B. Livebands</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>CSM</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Ja, um etwa 3.00 Uhr</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Ausgleich nötig, Ausnahmen denkbar</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>FDP</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">&#8211;</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>ÖDP</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Lärm muss begrenzt werden</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Gegenseitige Rücksichtnahme nötig</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td rowspan="2" width="115"><span style="color: #666666;"><b>Polit-WG</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Nein</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="468"><span style="color: #666666;">Mehr Leben in Straßen, z.B. „Spätverkäufe“</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><span style="color: #666666;">Frage 4: Problem bezahlbarer Wohnraum</span></h3>
<p><span style="color: #666666;">Der häufige Wahlslogan – Bezahlbarer Wohnraum – spielt auch bei dieser Kommunalwahl eine Rolle. Das betrifft unter anderem uns Studenten, die auf preiswerten Wohnraum angewiesen sind. </span></p>
<p><span style="color: #666666;"><b>Was wollen Sie tun, damit es in der Zukunft nicht zu ausufernden Mietpreiserhöhungen kommt?</b></span></p>
<table width="615" border="0" cellspacing="0" cellpadding="7">
<colgroup>
<col width="106" />
<col width="479" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>CSU</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Spezielles 14-Punkte-Programm zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums; Generalanpachtung von Wohnungen durch die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG)</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>SPD</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Verkauf und Überplanung von Grundstücken mit Rücksicht auf Geringverdiener</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Freie Wähler</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Auftrag an WBG preisgünstigen Wohnraum zu schaffen mit modernen Wohnkonzepten (z.B. Mehrgenerationenhäuser).</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Die Grünen</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Über WBG günstigen Wohnraum bauen. Baugenossenschaften beim Neubau/Kauf von Häusern unterstützen. Wohngeld auch für Bafög-Empfänger und bekannter machen. Bessere Förderung Studentenwohnheime</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Pro Augsburg</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Keine Steuer-, Abgaben- und Gebührenerhöhungen, da damit Anstieg Mietnebenkosten. Unterstützung für privaten Bau von Studentenwohnheimen. Sozialer Wohnungsbau nicht finanzierbar.</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Die Linke</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Kein Geld für Zeitungsannoncen in München, die Augsburg als billige Schlaf- und Wohnstadt preisen. Kernaufgabe WBG: Bau bezahlbarer Wohnungen und keiner Eishockeystadien. Stärkung Genossenschaftsgedanken beim Siedlungsbau</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>AfD</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Senkung Mietpreise durch direktes Einwirken WBG und durch größeres Angebot wegen mehr Freigaben an private Investoren zur Bebauung.</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>CSM</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Kein Einfluss der Politik auf Miet- bzw. Baupreise, sondern Angebot und Nachfrage. Zum Teil Milderung möglich durch Ausweisung von Wohnbauflächen und günstiger Wohnraum über WBG</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>FDP</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Keine Mieterhöhungen durch Ausweisung neuer Baugebiete. WBG nur noch für sozialen Wohnungsbau, nicht mehr für Stadien etc. Finanzierung sozialer Wohnungsbau (auch für Studenten) durch Beteiligung Bund und von der Uni profitierende Nachbarlandkreisen</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>ÖDP</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Einführung Mietpreisspiegel. Aufgabe WBG: mehr günstiger Wohnraum für Studierende statt Umbau Eislaufstadien</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="106"><span style="color: #666666;"><b>Polit-WG</b></span></td>
<td width="479"><span style="color: #666666;">Schaffung neuen Wohnraumes durch WBG mit einkommensabhängiger Vermietung. Leerstände verstärkt nutzbar machen und mehr Studentenwohnheime.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Frage 5: Wichtigstes Projekt</h3>
<p><span style="color: #666666;">Wir werfen einen Blick in die nahe Zukunft: Ihre Partei hat bei den Kommunalwahlen gut abgeschnitten und ist im Stadtrat vertreten. </span></p>
<p><span style="color: #666666;"><b>Welches ist ihr wichtigstes Projekt für die Stadt Augsburg und wird deshalb zuerst in Augenschein genommen?</b></span></p>
<table width="613" border="0" cellspacing="0" cellpadding="7">
<colgroup>
<col width="115" />
<col width="468" /> </colgroup>
<tbody>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="22"><span style="color: #666666;"><b>CSU</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Mobilität (Hauptbahnhof, ÖPNV und Fahrradstadt), Uniklinik, Schulsanierungsprogramm, Technologiezentrum, Kulturentwicklungskonzept</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>SPD</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren, Schulsanierung, Armutsbekämpfung (Sozialticket)</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>Freie Wähler</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Änderung des Ausbaus der Tramhaltestelle unter dem Bahnhof durch eine bessere Lösung in der Viktoriastraße, Neubau des Römischen Museums</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="22"><span style="color: #666666;"><b>Die Grünen</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Verbessertes Radwegenetz, ein moderner ÖPNV. Eine Baupolitik, die die Stadtteile stärkt und die Lebensqualität hebt – durch weniger Lärm und Abgase, außerdem durch mehr Grün, Naherholung und Spielplätze</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>Pro Augsburg</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Dynamisch infrastrukturelle Investitionspolitik. Projekt „Kunstwerk“ auf dem Gelände des Gaswerks, Kreativwirtschaft</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>Die Linke</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Förderung der Bürgerbeteiligung in allen Bereichen, Transparenz in städtischen Entscheidungen, Unterstützung der Initiative für eine Informationsfreiheitssatzung</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>AfD</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Projekte der öffentlichen Verkehrsmittel, der Fahrradfahrer und Autofahrer, Wiedereinführung eines Maxfestes, Sanierung der städtischen Schule. Förderung Gewerbeneuansiedlung, Abbau der Kontrollbürokratie Innenstadt</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>CSM</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Bildung einer fraktionsübergreifenden Stadtregierung, ausgewogene Finanzen ohne Ausweitung der Gesamtverschuldung</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>FDP</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Schulsanierung</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>ÖDP</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Die lokale Energiewende. Besondere Bedeutung für die Energiespeicherung: „Power to gas“</span></td>
</tr>
<tr valign="TOP">
<td width="115" height="23"><span style="color: #666666;"><b>Polit-WG</b></span></td>
<td width="468"><span style="color: #666666;">Kulturzentrum in der Innenstadt, mehr Geld für die freie Kulturszene, Ausbau kostenloser ÖPNV, Fahrradstadt, Car-Sharing, Gartenstadt, Wohnungsbau, neues Energiekonzept, Ausbau des öffentlichen Sektors, Friedensklausel auch für die Stadt, neue Schulkonzepte etc. Offenheit für neue Ideen</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #666666;"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/kommunalwahl-augsburg-parteien/">Augsburger Kommunalwahlen 2014: Fragen an die Parteien</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://presstige.org/2014/03/kommunalwahl-augsburg-parteien/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2403</post-id>	</item>
	</channel>
</rss>
