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	<title>Milan Ziwich, Sandra Deyerler, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Milan Ziwich, Sandra Deyerler, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Endlich nicht mehr Wochenende&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Deyerler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 16:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… und endlich wieder Drogen nehmen Wenn man mit dem Begriff „Drogen“ konfrontiert wird, denkt man meistens an den Bahnhof Zoo. Doch als Droge wird eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Substanz bezeichnet. Und ist somit nicht der übliche Student auf solche...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;"><strong>… und endlich wieder Drogen nehmen</strong></h2>
<figure id="attachment_8433" aria-describedby="caption-attachment-8433" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-8433 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200.jpg" alt="Studentendrogen bild_1200" width="1200" height="559" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200-400x186.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/02/Studentendrogen-bild_1200-1024x477.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8433" class="wp-caption-text">Text: Milan Ziwich, Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Wenn man mit dem Begriff „Drogen“ konfrontiert wird, denkt man meistens an den Bahnhof Zoo. Doch als Droge wird eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Substanz bezeichnet. Und ist somit nicht der übliche Student auf solche Mittelchen angewiesen, um den Stoff seines erwählten Studienfachs in den Kopf zu bekommen?</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich lässt sich zwischen Aufputschmitteln und Drogen unterscheiden. Aber die Tour de France hat uns gezeigt, dass beide Bezeichnungen eine Gradwanderung mit der Illegalität betreiben. Betrachten wir also einfach Substanzen als „Drogen“, die uns einen Effekt versprechen, der unser Körper ohne diese nicht erreichen könnte. Somit sieht sich eine Droge auch als ein Hilfsmittel zum Lernen &#8211; doch was gibt es denn da alles?</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Kaffee – Der Allbekannte</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Kaffee genießt einen Ruf als Wachmacher. Und was ist besser zu gebrauchen als ein kleiner Weckruf, um nach mehreren Stunden in der Bib nicht fast auf dem eigenen Buch einzuschlafen? Die meisten Studenten, die ich fragte was sie als Lernunterstützung benützen, nannten das schwarze Getränk. Die aufputschende Wirkung dieser Flüssigkeit ist nicht zu bestreiten, doch leider hat die braune Bohne mehrere Nachteile: Sie trägt den gewünschten Effekt nur für eine kurze Weile, gibt den Zähnen eine gewisse Tönung und spricht, neben dem stetigen Drang Wasser zu lassen, auch eine benachbarte Öffnung an, innerkörperliche Substanzen auszuscheiden. Aber da gibt es ja noch den Hippie-Verwandten des Kaffees:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Tee &#8211;  Wie zwei Männermannschaften am Tau: einfach ziehen lassen</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Wer Buddha werden will, muss drei Tage und drei Nächte unter einem Baum meditieren. Der erste Buddha schnitt wohl, um die Klarheit der Meditation beizubehalten, seine Augenlider ab und warf sie auf den Boden. Genau dort entstand die erste Teepflanze.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Geschichte, die auch Studenten zugutekommt. Wer ist denn nicht  vor einer Prüfung gefühlt drei Tage wach? Um das Lernverhalten aufrecht zu erhalten, gilt es, im vollen Wachzustand zu sein. Als meinem Mitbewohner und mir in der Prüfungsphase der Wasserkocher entrissen wurde, sind wir folglich einen kleinen Tod gestorben.</p>
<p style="text-align: justify;">Tee hat den Effekt von Kaffee, aber ohne dessen dreckige Komponente. Es bringt schleichend die Klarheit in den Kopf. Im Gegensatz zur Wachheitsohrfeige, die einem die schwarze Bohne verpassen kann. Doch wer Tee generell zu alternativ und ungesüßt findet, hat noch eine andere flüssige Möglichkeit:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Energy Drinks – Verleihen Flügel?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Als Antifan von Energydrinks kann ich nur sagen &#8211; sie stinken. Bestialisch. Wenn in der Vorlesung drei Reihen hinter mir eine Red-Bull Dose aufgemacht wird, bemerke ich das umgehend durch den olfaktorischen Sinn. Sie machen vielleicht wach, aber ähneln Kaffee: riechen besser als sie schmecken. Und wenn sie schon so riechen will man doch nie einen in die Hand bekommen. Scheinen aber ein guter Wachmacher zu sein und sollten somit nicht unerwähnt bleiben. Wer sich etwas experimenteller betätigen will, kann sich aber auch versuchen an:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Snuse – Was zur Hölle?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich ist es nur Nikotin. Doch da ich nicht näher auf diese kleinen Beutelchen die man sich unter die Lippe steckt eingehen will, reden wir von Nikotin, das über Rauch eingenommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Zigarette bringt die perfekte Pause in den Lernstress ein. Ein Raucher ist draußen, beschäftigt sich mit etwas anderem als seinem Studienfach und hat die Möglichkeit, ohne Lernumgebung über seinen Stoff nachzudenken. Scheinbar macht dabei jeder Zug wacher und fitter. Doch leider wirkt der tatsächliche Effekt einer Zigarette äußerst kurz. Nikotin hat die böse Eigenschaft, den Körper nach mehr schreien zu lassen. Und so übertreibt es der Raucher auch schnell, diesen „Trip“ aufrecht zu erhalten, ohne im Endeffekt überhaupt etwas zu spüren. Für jeden Nichtraucher und Nikotinunabhängigen gibt es da noch eine andere Möglichkeit:</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Koffeintabletten – Kaffee ohne Schwarze Kiste</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die Koffeintablette ist eine unscheinbare Pille, die viel Wachheit und Konzentration beschert. Sie ist völlig legal, billig zu erwerben, im <span style="text-decoration: line-through;">Genuss</span> schnellen Notfallkonsum unkomplizierter als Kaffee. Allerdings sollte sie nicht wie dieser so sorglos nebenbei geschluckt werden. Über zwei Tabletten am Tag und Herzrasen, Angst sowie Unkonzentriertheit kommen nicht mehr allein vom Lernstress…</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Drogen – Wozu?</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Bei meiner Recherche auf dem Campus, wer welche Wachmacher nutzt um fit zu bleiben, begegnete ich einer sehr weisen Psychologiestudentin. Sie erzählte mir, dass Sport sehr gut sei, um die Aufnahmefähigkeit des Gehirns zu steigern. Generell ist aber eine angenehme Lernumgebung und eine geregelte Zeit zum Lernen der Weg zum Erfolg. Ja, geregelte Zeit zum Lernen – beim nächsten Mal dann…</p>
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		<title>Enttäuschte Erwartungen und zerplatzte Träume</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Deyerler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2015 16:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#28]]></category>
		<category><![CDATA[studienabbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Phänomen Studienabbrecher – Ein Erfahrungsbericht Allein schon das Wort klingt unangenehm.Wie fast alle Nomen, die auf „-echer“ enden: Studienabbrecher, Verbrecher, Messerstecher. (Eine Ausnahme wäre vielleicht noch „Sprecher“, aber wenn man ehrlich ist: nicht schön.) Woran das liegt, woher es kommt – keine Ahnung....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Phänomen Studienabbrecher – Ein Erfahrungsbericht</h2>
<figure id="attachment_7555" aria-describedby="caption-attachment-7555" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Studienabbrecher_1200.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7555 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Studienabbrecher_1200.jpg" alt="DCIM106GOPRO" width="1200" height="480" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Studienabbrecher_1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Studienabbrecher_1200-400x160.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/06/Studienabbrecher_1200-1024x410.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7555" class="wp-caption-text">Text: Franziska Deller – Illustration &amp; Layout: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p><strong>Allein schon das Wort klingt unangenehm.Wie fast alle Nomen, die auf „-echer“ enden: Studienabbrecher, Verbrecher, Messerstecher. (Eine Ausnahme wäre vielleicht noch „Sprecher“, aber wenn man ehrlich ist: nicht schön.) Woran das liegt, woher es kommt – keine Ahnung. Vielleicht wüsste ich mehr darüber, hätte ich mein Germanistikstudium nicht abgebrochen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach meinem Abitur war ich mir sicher, dass das genau das Richtige für mich ist. Ich hatte mich informiert, verschiedene Interessenstests gemacht, alle meine Möglichkeiten durchdacht. Ich glaubte, dieses Studium würde mich wirklich erfüllen. Dann stellte sich heraus, dass mich die Kurse, die ich im ersten Semester besuchen musste, nicht im Geringsten interessierten. Ich lernte Dinge, die ich schon wusste. Es kam mir sinnlos vor, wie Zeitverschwendung, und das machte mir zu schaffen. Deshalb ließ ich immer mehr ausfallen, schob Referate und Arbeiten immer weiter vor mir her, es ging mir nicht gut. Nach zwei Monaten beschloss ich, es sein zu lassen.</p>
<h3>Aus dem Studium geschlichen</h3>
<p style="text-align: justify;">„Das Studium abbrechen“ klingt wie eine aktive, laute Tätigkeit, ein Paukenschlag. Tatsächlich ist es eher passiv: Man tut ja eigentlich nichts, man unterlässt etwas, man geht einfach nicht mehr in die Uni. Es ist schleichend, nach ein paar Wochen melden sich die Dozenten, nach und nach gesteht man es den Eltern und Freunden. „Ich habe mich aus meinem Studium geschlichen“ würde es besser treffen. Auch, weil es eine unangenehme Angelegenheit ist. Obwohl es eine Befreiung für mich war, die Kurse nicht mehr besuchen zu müssen, fühlte es sich gleichzeitig wie ein Scheitern an. Im Oktober hatte ich meine Entscheidung für das Studium lauthals verkündet und gegen Kritik („Kind, das ist doch nichts Gescheites“) verteidigt. Im Januar musste ich zugeben, dass ich mich doch geirrt hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie viele andere Studenten in Deutschland die gleichen Erfahrungen machen wie ich, lässt sich nicht genau sagen. Für exakte Zahlen müsste man den genauen Studienverlauf jedes einzelnen Studenten erfassen, was allein schon aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Zahl der Studienabbrecher grob einschätzen zu können, berechnen Experten den sogenannten „Studentenschwund“. Das heißt, die Zahl der Studienanfänger eines Jahrgangs wird mit der Zahl der erfolgreichen Abschlüsse nach sechs bis acht Semestern Studienzeit verglichen. Unter diese Schwundquote fallen dann aber auch Studenten, die einfach nur die Uni gewechselt haben. Ich lerne bei der Recherche, dass Studiengangwechsler gar keine Studienabbrecher im engeren Sinn sind, weil sie im Hochschulsystem bleiben. Sie werden je nachdem von der Quote erfasst, ob sie auch die Hochschule gewechselt haben und zu welchem Zeitpunkt sie ihren ersten Studiengang verlassen. Die Quote gibt also nur eine grobe Richtung an.</p>
<h3>2000 verschwundene Studenten</h3>
<p style="text-align: justify;">An der Universität Augsburg haben sich im Zeitraum zwischen dem Sommersemester (SoSe) 2008 bis zum SoSe 2011 9.438 Studienanfänger eingeschrieben, im entsprechenden Prüfungszeitraum SoSe 2011 bis SoSe 2014 haben 7.465 ihr Bachelorstudium abgeschlossen. Es sind also fast 2000 Studenten verschwunden, knappe 21 Prozent. Welche Studiengänge am stärksten vom Schwund betroffen sind, kann man mir von Seiten der Universität nicht sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Deutschlandweiten Studien nach ist die Quote der Studienabbrecher bei den Sprach- und Kulturwissenschaften besonders hoch, am niedrigsten ist sie bei Medizin und Lehramt. Fragt man die Betroffenen nach Gründen, nennen sie meist enttäuschte Erwartungen an das Studium und damit einhergehende mangelnde Identifikation. Aber auch finanzieller Druck und fachliche Überforderung spielen eine Rolle.</p>
<p style="text-align: justify;">Die hohe Zahl der Studienabbrecher in Deutschland wird immer häufiger in den Medien thematisiert. Das ist verständlich – während ich planlos durch die Gegend studiere, koste ich den Staat Geld und arbeite nicht als Fachkraft, die ja so dringend gebraucht wird. Begriffe wie „Effizienz“, „Leistung“ und „Qualität“ fallen da. Deswegen liegt es auch im Interesse der Hochschulen, die Anzahl der Studienabbrecher so gering wie möglich zu halten. Beratung und Aufklärung sollen verhindern, dass die Studenten falsche Erwartungen an Studieninhalte und Berufsmöglichkeiten haben.</p>
<h3>Alles auf Anfang</h3>
<p style="text-align: justify;">Mit meinem abgebrochenen Germanistikstudium passe ich also ganz gut ins Schema. Nach diesem Fehlschlag stürzte ich mich so schnell wie möglich in ein neues Studium. Ich schrieb mich für Europäische Kulturgeschichte ein. Natürlich machte ich mir Gedanken und versuchte, diesmal die richtige Wahl zu treffen – man kann schon mal ein Studium abbrechen, aber das zweite muss dann sitzen. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich auch einfach so schnell wie möglich wieder „aufgeräumt“ sein: ein einigermaßen geordneter Tagesablauf, sozialer Anschluss, Kindergeld, Versicherung.</p>
<p style="text-align: justify;">Blicke ich jetzt zurück, kann ich all meine Entscheidungen immer noch nachvollziehen. Ich bereue nicht, dass ich keine Germanistin geworden bin, aber auch nicht, dass ich es versucht habe. Es war ein Umweg, der mich trotz allem geprägt und weiter gebracht hat.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für Studenten, die mit ihrer Studienwahl unzufrieden sind, ist die erste Anlaufstelle der jeweilige Studienfachbetreuer. Bei Fragen zum Hochschul- oder Fachwechsel hilft die <a href="http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/studienberatung/">Zentrale Studienberatung </a>weiter. Wer das Studieren ganz sein lassen möchte, kann sich außerdem von <a href="http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/studienberatung/studiumberuf/tab/" class="broken_link">Experten der Agentur für Arbeit </a>(beraten lassen (nur während der Vorlesungszeit: dienstags von 9:00 von 12:00 Uhr und donnerstags von 9:00 bis 15:00 Uhr, Raum 154, Gebäude M2).</p>
</blockquote>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/07/ab28.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 28: Körper </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 28 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2015/07/ausgabe-28-koerper/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige28/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/koerper/">Der Schwerpunkt Körper</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/06/phaenomen-studienabbrecher/">Enttäuschte Erwartungen und zerplatzte Träume</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Leben in Fernost</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Deyerler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 09:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[fernost]]></category>
		<category><![CDATA[indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktische Tipps und Regeln zum Wohnen in Indonesien Heutzutage gehört ein Auslandsaufenthalt schon fast zu einem Studium dazu: Sei es ein Erasmus-Semester, ein Auslandspraktikum oder einfach eine Sprachreise während der vorlesungsfreien Zeit. Zudem erfordert ein immer stärker globalisierter Arbeitsmarkt eine...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/leben-in-fernost/">Leben in Fernost</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktische Tipps und Regeln zum Wohnen in Indonesien</h2>
<p style="text-align: left;"><strong>Heutzutage gehört ein Auslandsaufenthalt schon fast zu einem Studium dazu: Sei es ein Erasmus-Semester, ein </strong><strong>Auslandspraktikum oder einfach eine Sprachreise während der vorlesungsfreien Zeit. Zudem erfordert ein immer </strong><strong>stärker globalisierter Arbeitsmarkt eine hohe Flexibilität und die Wahrscheinlichkeit, einmal für eine Weile im </strong><strong>Ausland zu leben, ist relativ hoch. Diese lang- oder kurzfristigen Aufenthalte scheinen alle eines gemeinsam zu </strong><strong>haben: Man kommt früher oder später mit fremden Kulturen und Arten des Wohnens in Berührung.</strong></p>
<figure id="attachment_6304" aria-describedby="caption-attachment-6304" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-6304" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-400x211.jpg" alt="Text: Sarah Weiß - Illustration: Sandra Deyerler" width="400" height="211" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-400x211.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-1024x541.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200.jpg 1200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6304" class="wp-caption-text">Text: Sarah Weiß &#8211; Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p>Das Leben im Ausland kann so viel anders sein als in Deutschland. Egal ob Asien, Nord- oder Südamerika, Afrika, ja selbst in Europa finden sich unterschiedliche Gewohnheiten und allerlei Fettnäpfchen, in die man treten kann, sobald man in einer internationalen Wohngemeinschaft, einer Gastfamilie oder allein in einem fremden Land lebt. Ich werde einige Erfahrungen, die ich während eines Auslandaufenthaltes in Indonesien gemacht habe, mit euch teilen. Während der Zeit dort habe ich in einer WG mit vier weiteren Studentinnen gelebt.</p>
<h3>Der Eintritt in ein neues Zuhause</h3>
<p>Die erste Regel fängt eigentlich schon beim Betreten des Hauses an. Die Schuhe sollte man im asiatischen Kulturkreis unbedingt ablegen, denn die gelten allgemein als unrein und den Schmutz der Straße darf man unter keinen Umständen mit in die Wohnung tragen. Da es in den meisten asiatischen Ländern auch sehr heiß ist, können Menschen mit frostempfindlichen Füßen aufatmen: Das Barfußlaufen ist dort sehr angenehm. Wer doch frieren sollte, kann gerne die Socken anbehalten – dagegen spricht nichts. Flipflops oder Hausschuhe sind erlaubt, sofern man nicht mit ihnen rausgeht.</p>
<h3>Gewöhnungsbedürftige Tischmanieren</h3>
<p>Mit den Schuhen an der Eingangstür kann man auch gleich seine guten Haus- und Tischmanieren ablegen. Gegessen wird häufig mit den bloßen Händen – was am Anfang etwas befremdlich ist. Aber mit der nötigen Zeit und Muße hat man bald schon den Dreh raus und da der Reis auch so schön klebt, ist das gar nicht so schwer! Gibt man während des Essens einige in unserem Kulturkreis als unsittlich empfundene Geräusche von sich, muss man sich keineswegs schämen. Das ist nämlich ein Kompliment für den Koch, denn man zeigt dadurch, dass man zufrieden ist und sich wohlfühlt.</p>
<h3>Die Tücken des indonesischen Badezimmers</h3>
<p>Kommen wir nun vom Essen zu einem anderen unglaublich wichtigen Bereich des Hauses: dem Badezimmer. Hier darf auf keinen Fall mit westlichen Maßstäben gemessen werden und die Erwartungen hält man am besten sehr niedrig. Das Standardbad in Indonesien besteht – wenn man nicht gerade in einem noblen Hotel hausiert – aus einem Loch im Boden, einem großen Eimer mit Wasser und einem kleinen Eimerchen zum Duschen und Klospülen. Im besten Fall hat man noch eine Toilettenschüssel zum Draufsitzen, was aber schon ein größerer Luxus ist. Was man als „Westler“ auf keinen Fall vergessen darf, ist Toilettenpapier, denn das findet man dort eigentlich nie, mal abgesehen von McDonalds und einigen Coffeeshops. Also immer irgendwie Taschentücher dabeihaben, ansonsten müsste man sich an die asiatische Weise herantrauen, die doch einiges an Mut erfordert. Das benutzte Toilettenpapier darf unter keinen Umständen in die Toilettenschüssel bzw. das Toilettenloch geworfen werden, denn dadurch riskiert man eine unschöne Verstopfung mit noch unschöneren Folgen. Also immer brav alles im Mülleimer entsorgen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Der Gast ist König</h3>
<p>Auf keinen Fall sollte man seine Hilfe anbieten, wenn man als Gast irgendwo eingeladen wird. Denn Gäste werden dort wie Könige behandelt und die Menschen dort empfinden es als sehr unangenehm, wenn man plötzlich beim Tischdecken oder Aufräumen helfen möchte. Selbst wenn man für längere Zeit in einer Gastfamilie oder WG lebt, hat man noch einen besonderen Status. Man wird in Asien einfach unglaublich herzlich aufgenommen und die Menschen sind so freundlich und versuchen wirklich alles, damit man sich wohlfühlt. Es kann aber auch unangenehm werden, wenn man zum Beispiel ständig zum Essen eingeladen wird oder Geschenke bekommt, einfach weil man Gast ist. Hier sollte man versuchen, Kompromisse einzugehen und sich zu revanchieren, beispielsweise indem man die Mitbewohner mit selbst gekochtem Essen aus der Heimat beglückt.</p>
<h3>Reisen als Pärchen</h3>
<p>Auch als unverheiratetes Pärchen sollte man aufpassen: Gemeinsam in einer WG oder Gastfamilie leben, ist nicht drin, auch in manchen Hotels wird es ungern gesehen, wenn man dort zu zweit im selben Zimmer schläft. Wenn man also nicht vorhat, spontan zu heiraten, dann sollte man in weiser Voraussicht gleich zwei Zimmer buchen oder Ringe mitnehmen, denn die genügen schon als „Heiratsbeweis“. Alles andere ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Man sollte auch seine Zärtlichkeiten nicht vor anderen austauschen und sich auch nicht lange allein in einem Zimmer aufhalten.</p>
<h3>Das Schöne am Reisen</h3>
<p>Das Wichtigste aber ist, dass ihr Geduld mitbringt und offen gegenüber Neuem seid. Lasst euch auf alle möglichen verrückten Dinge ein und denkt nicht zu viel darüber nach. Das ist ja gerade das Schöne am Reisen: Dass man nie weiß, was auf einen zukommt und dass es die eigene Sichtweise stark verändern kann. Einfach einmal die typisch deutsche Pünktlichkeit und Organisation vergessen und sich auf das Chaos einlassen – spätestens zu Hause kann man wieder diszipliniert genug sein und in sein altes Leben zurückfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/leben-in-fernost/">Leben in Fernost</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Groß und mächtig, schicksalsträchtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Deyerler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jan 2015 08:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[berg]]></category>
		<category><![CDATA[mythos]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über den Mythos Berg „Aufi zu die Stanahüpfen, aufi zu die Bergesgipfel, ziagt‘s mi halt mit aller G‘walt. Der Berg schickt ma sein‘ Gruaß. Aufi muass i, i muass“. Schlange stehen auf dem Weg in die Todeszone. Expeditionen auf den...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Über den Mythos Berg</h2>
<figure id="attachment_5952" aria-describedby="caption-attachment-5952" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/berge_1200.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5952 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/berge_1200.jpg" alt="" width="1200" height="584" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/berge_1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/berge_1200-400x194.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/berge_1200-1024x498.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5952" class="wp-caption-text">Text: Katharina Pfadenhauer – Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p>„Aufi zu die Stanahüpfen, aufi zu die Bergesgipfel, ziagt‘s mi halt mit aller G‘walt. Der Berg schickt ma sein‘ Gruaß. Aufi muass i, i muass“. Schlange stehen auf dem Weg in die Todeszone. Expeditionen auf den Mount Everest sind inzwischen zum Touristen-Run geworden. Seit jeher zieht es Menschen rauf zu den schwarzen Wolken und Gesteinsmassiven, um die sich zahlreiche Mythen und Legenden ranken. So wie den „Bua“, der in dem Musical „Der Watzmann ruft“ – aus dem die Zeilen eingangs stammen – seinen Vater darum bittet, ihn „ziehen zu lassen“.</p>
<p>„Well, George, we knocked the bastard down“. Als Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die beiden Erstbesteiger des Mount Everest, am 29. Mai 1953 vom Gipfel zurückkamen, begrüßten sie George Lowe, einen neuseeländischen Freund am Südsattel mit diesen Worten. Fünfzehn Minuten verbrachte Ed Hillary zusammen mit dem nepalesisch-indischen Sherpa auf dem höchsten Punkt der Erde. Mittags um halb zwölf. Der Himmel war fast schwarz. Der gläubige Sherpa soll auf die Knie gefallen sein, um im Schnee auf 8848 Meter Höhe persönliche Dinge für die Götter zu vergraben. Denn nach Vorstellung des Sherpa-Bergvolks sind Berge von Göttern bewohnt, die es günstig zu stimmen gilt.</p>
<h3>Vom Wolpertinger zum König Watze</h3>
<p>Ob im Wallis, in Tirol, Slowenien oder dem Himalaya kulturübergreifend finden sich ähnliche Vorstellungen darüber, dass weit über den Pässen überirdische Mächte – gute wie böse – walten. Arme Seelen, böse Geister, die auf den eisbedeckten Gipfeln ihr Unwesen treiben. Wo sonst als in den schwer zugänglichen Gebirgsregionen sollten sich derart unheimliche Gestalten verstecken: Mysteriöse Tiere wie der Wolpertinger, der die Angriffslust und Stärke eines Wolfes besitzt, aber grazil und beweglich ist wie ein Reh. Spuren im Schnee, die nicht von Menschen stammen können. Der Titan Atlas, der im Kampf gegen die Götter des Olymps in ein Gebirge verwandelt wurde. Bauern, die beim Melken einen kleinen Rest für den Geißfüßler im Euter ließen. Man versuchte, Schuldige für die widrigen und bedrohlichen Bedingungen auf den Gebirgspässen und die unerklärlichen Phänomene und Unglücke zu finden. Wetterwechsel, Lawinen, dünne Luft, Steinschlag – all das ging nicht selten mit Todesfolge einher. Schicksalsmächtige Gestalten waren Erklärungen dafür, warum die Bergweiden der Almbauern zu Geröllfeldern wurden, warum Wetterleuchten ohne dazugehörenden Donner auftrat, warum es in den Allgäuer Alpen „bramselt“, wenn es vor elektrischer Spannung knistert. „Dort, wo man schlecht hinkommt und nur mühsam hindenken kann, beginnt das Reich der Geister“, schreiben die Autoren Veronika Straaß und Claus-Peter Lieckfeld.</p>
<p>„Um seinen Gipfel jagen Nebelschwaden. Ein Donnern schickt er oft ins Tal und dann schaudert‘s alle auf a‘mal. Wenn er donnert, Gott behüt‘. Der Berg, der kennt koa Ei‘sehn. Watzmann, Watzmann, Schicksalsberg“.</p>
<p>Der Watzmann, 2.713 Meter hoch, ist Berchtesgadens Schicksalsberg. Hunderte Tote forderte er, die meisten davon in der Ostwand, die früher für die Anwohner unüberwindbar war. Vor allem ihre Länge und die schwierige Orientierung im Fels wurden und werden vielen zum Verhängnis. Mit dem Watzmann-Musical hielten der Ruf des grausamen Berges und die König-Watzmann-Sage schließlich Einzug in die Popkultur: Einst herrschte König Watze über das Berchtesgadener Tal. Er galt als grausam und verschlagen, verwüstete zusammen mit seiner Familie die Felder der Bauern, drangsalierte seine Untertanen. Als eine Bauernfamilie mit Hirtenhund und Herde Opfer seiner Meute wurde, verfluchte die Bäuerin den König. Seitdem thront der König mit seiner Familie versteinert über dem Berchtesgadener Land. Die Stelle, an der der Hirtenhund in den Tod stürzte, kennt man als Hundstod. Das Blut der Königsfamilie floss im Königssee zusammen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Die Anziehungskraft der Berge und der Grenzerfahrungen</h3>
<p>Der Berg, das Unwirtliche und Ausgesetzte, seine Legenden und Sagen üben seit jeher eine Anziehungskraft auf Menschen aus. Berge stehen für Ewigkeit, Unveränderlichkeit, Standhaftigkeit, Freiheit. Extrembergsteiger suchen oftmals die Gefahr am Berg. Ob es die legendäre Eiger-Nordwand ist, die sie bezwingen wollen oder die Todeszone, den Höhenbereich oberhalb 7.000 Meter, in die sie sich ohne Sauerstoffmaske begeben. Wer an seine Grenzen und darüber hinausgeht, möchte einen Zustand erreichen, den der ungarische Psychologe Mihály Csíkszentmihályi mit „Flow“ beschreibt: Man sei im Einklang mit dem, was man tut. Nur der Augenblick zählt. Der Körper setzt in diesen Momenten Endorphine frei, die Schmerz und Hunger unterdrücken, euphorisch machen und Ängste lösen. Grenzgänger entwickeln eine Art „Angstlust“, die süchtig machen kann, hat man sie einmal erlebt. Über seine erste Grenzerfahrung hat Edmund Hillary übrigens lange Zeit nie alles erzählt. Erst in dem 2001 erschienenen Buch „Die Abenteuer meines Lebens“ veröffentlichte er ein unbekanntes Detail, was damals auf dem Gipfel noch geschehen ist: Weil Höhenbergsteiger viel trinken müssen, da sonst das Blut unnötig dick wird, musste die Flüssigkeit vor dem Abstieg raus. Also erleicherte sich Edmund Hillary als erster Mensch der Welt auf dem höchsten Punkt der Erde. Wenn der Berg einen ruft, sagt man, höre dieses Rufen niemals auf. So musste am Ende auch der Bergbauer im Watzmann-Musical seinen „Bua“ schweren Herzens ziehen lassen – wohlwissend, welches Schicksal ihn dort oben ereilen würde:</p>
<p>„Viel‘ hat‘s scho‘ ‘packt, an Berg aufi g‘lockt. G‘folgt san‘s ihm tapfer, aber der Berg, der will sei‘ Opfer“.</p>
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		<title>Kleiderkreisel: Flohmarkt 2.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Deyerler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 08:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[flohmarkt 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[internet_shopphing]]></category>
		<category><![CDATA[kleiderkreisel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, muss Abhilfe geschaffen werden. Deshalb haben wir uns auf dem Online-Marktplatz von „Kleiderkreisel“ umgesehen. Als Neuling hat man es nicht leicht, wie Alexandra und Heike bemerkt haben. Doch Lisa-Marie weiß, wie’s richtig geht....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/kleiderkreisel-flohmarkt-2-0/">Kleiderkreisel: Flohmarkt 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, muss Abhilfe geschaffen werden. Deshalb haben wir uns auf dem Online-Marktplatz von <a href="http://www.kleiderkreisel.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Kleiderkreisel“ </a>umgesehen. Als Neuling hat man es nicht leicht, wie Alexandra und Heike bemerkt haben. Doch Lisa-Marie weiß, wie’s richtig geht. Mit ihren Tipps klappt der Kleiderverkauf als Neueinsteiger ganz bestimmt</b>.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2170" alt="Titelbild_Kleiderkreisel" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel.jpg" width="1201" height="519" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel.jpg 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel-400x172.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Titelbild_Kleiderkreisel-1024x442.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Lisa-Marie Deißmann, Alexandra Kiefer &amp; Heike Strobl, Illustration: Sandra Deyerler </strong></h5>
<h3><b>Die Neulinge starten durch </b></h3>
<p>Kleiderkreisel: Flohmarkt im Internet – hört sich doch interessant an. Also probieren wir das einmal aus. Auf der Internetseite begrüßen uns Bilder von Kleidungsstücken, die einen neuen Besitzer suchen. Da bekommen wir sofort Lust zu shoppen, obwohl wir doch eigentlich Geld verdienen und nicht ausgeben wollten.</p>
<p>Erst einmal zur Anmeldung! Etwas penetrant werden wir nach unserem Facebook-Account gefragt, aber das ignorieren wir. Mit einem Profilnamen und einer E-Mail-Adresse funktioniert es auch so. Im nächsten Schritt durchsuchen wir unseren Kleiderschrank nach Klamotten, die nur unnötig viel Platz wegnehmen. Fehlkäufe springen uns als Erstes ins Auge. Seit ihrem Kauf wurden sie fast nicht mehr angerührt und zeigen deshalb auch keinerlei Gebrauchsspuren – hervorragender Zustand also. Das Spitzentop ist sogar wie neu: Es besitzt noch das Etikett.</p>
<h3><b>Weiter geht’s mit der Fotosession!</b></h3>
<p>Als erste Hilfestellung gibt uns Kleiderkreisel den Tipp, die Kleider bei Tageslicht an uns selbst zu fotografieren. Nach der ersten Runde stellen wir jedoch fest, dass auf den Bildern so nicht nur unser Verkaufsangebot zu sehen ist, sondern auch die gesamte Einrichtung. Also geht’s auf die Suche nach der perfekten nackten Wand. Schließlich ist es soweit: Die Bilder dürfen online. Fehlt nur noch eine genaue Beschreibung der Kleidungsstücke. Bei der Titelvergabe zeigen wir uns kreativ: Das Spitzentop wird zu „ein(em) Hauch von Nichts“.  Alles Weitere fällt uns etwas schwer. Wo ist das Mode-Lexikon, wenn man es braucht?</p>
<p>Sechs Artikel haben wir online gestellt und einer wird sofort zum Renner. Bereits nach einer Stunde hat das Spitzentop über 50 Klicks und das erste Angebot trifft ein. Aufgeregt antworten wir der Interessentin; die will sofort zum Verkauf schreiten, während wir etwas überrumpelt sind. Jetzt müssen wir noch kurz den Preis verhandeln, und die Versandoptionen mit der Interessentin besprechen und schon können wir das  Oberteil an sie verschicken. So schnell es bei dem einen ging, so wenig tut sich bei den anderen Kleidungsstücken. Die Klicks bleiben trotz Preissenkungen niedrig und unser Kleiderschrank so voll wie zuvor. Vielleicht wäre für uns der <a href="http://www.lifeguide-augsburg.de/index.cfm/fuseaction/AdressenListe/theID/7483/setID/48/zg/0/cfid/43534976/cftoken/20185978.html " class="broken_link">Secondhandladen</a> um die Ecke doch die bessere Wahl gewesen?</p>
<h3><b>Kleiderkreislerin Lisa-Marie gibt Tipps</b></h3>
<p>Als bekennende Klamottenliebhaberin hat mich die Idee vom Verkauf meiner Schrankhüter sofort begeistert, immerhin hatte ich genug dieser Exemplare zu bieten. Seien es Taschen, Hosen, Tops oder was das Fashionherz sonst so begehrt – es lässt sich wunderbar auf Kleiderkreisel weiterverkaufen, wenn man es nur richtig anstellt.</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Zunächst einmal sollte überlegt werden, ob es sich wirklich lohnt den Artikel online zu stellen, anständig zu verpacken und anschließend zur Post zu bringen. Ja, es ist durchaus etwas Arbeit und lohnt sich kaum für Artikel, die um die 5€-Grenze taumeln. Wenn das Porto schon fast mehr kostet als die eigentliche Ware, solltet ihr aus Effizienzgründen definitiv die Altkleidersammlung oder den Secondhand-Laden vorziehen.</p>
<h3><b>So setzt man die Klamotten richtig in Szene</b></h3>
<p>Als Nächstes geht es an die Präsentation der Schmuckstücke. Dies ist der wichtigste Teil, denn der Verkauf des Artikels steht und fällt mit den Bildern und der dazugehörigen Beschreibung. Wie Alexandra und Heike schon festgestellt haben, ist ein einheitlicher Hintergrund am besten. Es ist zwar mal ganz nett, zu sehen, wie andere wohnen, aber in diesem Fall sollte es primär um euren Artikel gehen. Zudem lässt ein neutraler Hintergrund das Bild professioneller wirken. Habt ihr etwa auf Online-Shops schon einmal einen Wohnzimmerschrank im Hintergrund gesehen?</p>
<p>Außerdem solltet ihr euch überlegen,, ob ihr das Teil angezogen oder auf dem Bügel fotografiert. Meistens kommen die Kleidungsstücke angezogen besser zur Geltung, außer sie passen nicht richtig. Deshalb einfach die nächstbeste Person zum Fotografen ernennen, sich vor eine freie Wand stellen und die „Handetasche leben lassen“!</p>
<p>Den letzten Schliff gebt ihr eurem Artikel mit einer Beschreibung geben, die passende Stichwörter enthält. Kreativität ist hier nicht wirklich gefragt, da die eigenen Angebote bei möglichst vielen Suchanfragen als Treffer erscheinen sollten.</p>
<p>Wenn sich schließlich ein Käufer findet, ähneln die Verhandlungen denen auf dem Flohmarkt: Es wird um den Preis gefeilscht, der ein oder andere Makel ausfindig gemacht und über Versandoptionen diskutiert.</p>
<p>Letztendlich bleibt die Frage, inwieweit man durch dieses zeitintensive &#8220;Hobby&#8221; den Inhalt seines Kleiderschranks wirklich reduziert. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich beim Klamottenneukauf zumindest überlegter und rationaler handelt als vorher. Schließlich hat man durch das regelmäßige Ausmisten im Hinblick auf potentielle Kleiderkreiselartikel einen guten Überblick gewonnen, welche Sachen wirklich getragen wurden.</p>
<p>Wer gerne einmal das Konzept Flohmarkt 2.0 ausprobieren möchte, aber sich und der Umwelt  die Versandkosten sparen will, kann sich auch auf der Facebook-Seite des<strong> <a href="https://www.facebook.com/groups/330554067019160/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Augsburger Mädchenflohmarkts</a> </strong>umsehen. Natürlich ist auch der Flohmarkt 2.0 nicht nur auf Kleidungsstücke beschränkt. Bücher, Filme oder Elektronikgeräte kann man zum Beispiel gebraucht bei<strong> <a href="http://www.rebuy.de/?affltid=12&amp;ga1=2317707917_23416272437&amp;gk1=2317707917_rebuy" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reBuy</a> </strong>erwerben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/kleiderkreisel-flohmarkt-2-0/">Kleiderkreisel: Flohmarkt 2.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Ist das noch gut?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Deyerler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2013 18:01:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[nahrungsverschwendung]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Faustregeln für den Umgang mit Lebensmitteln Wie erkennt man, ob ein Lebensmittel noch zu genießen ist? Und wie verhindere ich, dass etwas schlecht wird? Presstige hat für euch das wichtigste zum Thema Haltbarkeit und richtiger Lagerung zusammengefasst. Vorneweg: Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/10/ist-das-noch-gut/">Ist das noch gut?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 align="JUSTIFY">Faustregeln für den Umgang mit Lebensmitteln</h2>
<p><strong>Wie erkennt man, ob ein Lebensmittel noch zu genießen ist? Und wie verhindere ich, dass etwas schlecht wird? Presstige hat für euch das wichtigste zum Thema Haltbarkeit und richtiger Lagerung zusammengefasst.</strong></p>
<figure id="attachment_167" aria-describedby="caption-attachment-167" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-167 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey.png" alt="joey" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2013/10/joey-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-167" class="wp-caption-text">Text: Simone Klauer; Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"><strong>Vorneweg:</strong> Das </span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Mindesthaltbarkeitsdatum</span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;"> (MHD) ist nicht das </span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Verfallsdatum</span><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">. Es gibt an, bis zu welchem Termin das Produkt auf jeden Fall zu genießen ist. Auch nach diesem Datum ist es häufig noch verzehrfähig. </span></p>
<p align="JUSTIFY">Anders ist es beim Verbrauchsdatum („verbrauchen bis“), zum Beispiel bei Fleisch. Diese empfindlichen Frischprodukte sollte man bis zu diesem Datum verbrauchen. Oder einfrieren, was die Haltbarkeit um einige Monate erhöht.</p>
<h3>Brot &amp; Toast</h3>
<p align="JUSTIFY">Abgepacktes Brot ist in der Regel noch nach Ablauf des MHD genießbar. Sobald es anfängt zu schimmeln, muss das Brot komplett entsorgt werden, da sich die Gifte schnell unsichtbar verbreiten. Tipp zur Vorbeugung: Brot hält länger frisch, wenn es nicht geschnitten ist. Am besten bei Zimmertemperatur luftdicht lagern. Oder einfrieren und kurz in der Mikrowelle oder im Toaster auftauen. Vollkorn- und Roggenbrot bleibt länger frisch als Weißbrot.</p>
<h3>Milchprodukte</h3>
<p align="JUSTIFY">Milchprodukte aus dem Supermarkt sind im geschlossenen Zustand oft noch einige Tage länger haltbar als angegeben. Ein gewölbter Deckel heißt nicht, dass das Produkt schlecht ist, sondern dass die Milchsäurebakterien aktiv sind. Das ist ganz normal. Bei Schimmelbefall müssen Milchprodukte komplett entsorgt werden. Feta hält sich länger, wenn man ihn in Salzwasser einlegt.</p>
<h3>Eier</h3>
<p align="JUSTIFY">Ein praktischer Test, wie frisch das Ei ist: in ein Glas mit Wasser geben. Sinkt es auf den Boden ist es frisch; steht es aufrecht, ist es schon älter, aber gegart noch gut. Wenn es oben schwimmt, ist es zu alt.</p>
<h3>Knoblauch, Kartoffel, Zwiebeln</h3>
<p align="JUSTIFY">Dunkel und trocken lagern, sonst treiben sie aus. Sprossen kann man aber wegschneiden. Grüne Stellen an Kartoffeln sollte man großzügig wegschneiden.</p>
<h3>Pesto</h3>
<p align="JUSTIFY">Bei Schimmelspuren oder strengem Geruch: entsorgen. Generell immer mit einem sauberen Löffel entnehmen, nach dem Öffnen mit Öl bedecken und im Kühlschrank lagern.</p>
<h3>Salat</h3>
<p align="JUSTIFY">Hält sich am besten in Küchenpapier gewickelt in einer Plastiktüte im Kühlschrank. Welke Blätter werden durch ein Bad in eiskaltem Wasser wieder knackiger.</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Generell gilt:</strong> Je größer der Wasseranteil in einem Lebensmittel, desto schneller breiten sich Keime aus. Trockenes und beispielsweise Marmeladen mit hohem Zuckergehalt sind weniger gefährdet. Der Schimmel tritt erst auf der Oberfläche auf und kann großzügig entfernt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2013/10/ist-das-noch-gut/">Ist das noch gut?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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