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	<title>Paincake Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Paincake on the Road</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 10:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandtournee]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Erst gesagt und dann getan … Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee. Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker...</p>
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<p><strong>Erst gesagt und dann getan …</strong></p>
<p>Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee.<br />
Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker sind noch lange nicht am Ziel ihrer musikalischen und auch beruflichen Wünsche. Mit presstige spricht Paincake über die Band-Entwicklungen, Pannen bei Konzerten und den Tour-Alltag.</p>
<p><strong>Wenn ein Teil der Band auf der Strecke bleibt</strong><br />
Noch kann Paincake nicht allein vom Erfolg ihrer Musik und den Einnahmen auf Konzerten leben. Doch die Band blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind immer noch am Lernen, es gibt einfach kein Grundrezept zum Großwerden“, erklärt Michi den Weg zu ihrem persönlichen Erfolg. Dieses Großwerden und zeitintensives Entwickeln ist allerdings nicht für jeden etwas. Diese Erfahrung haben auch die Aichacher Musiker gemacht, die aktuell nur zu zweit als Band auftreten. Ihr ehemaliger Bassist hat sich von Paincake getrennt. Doch das steht ihnen bei ihrer Deutschlandtour ganz und gar nicht im Weg.</p>
<p><strong>Musiker-Alltag als Nebenjob</strong><br />
Dennoch können die Jungs von Paincake auch während ihrer Deutschlandtour zuhause nicht alles stehen und liegen lassen. Da wären zum einen die eigentlichen Jobs der Jungs, aber auch das Songschreiben, das für eine Band genauso zum Alltag gehört wie Konzerte geben. Denn neue Musik hat für Paincake ganz klar Priorität. Doch im Moment können noch nicht alle Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden. „Wir haben da einfach noch keine richtige Routine gefunden. Songs schreiben sich meistens auch nicht einfach so nebenher, das braucht Zeit“, erklärt Songwriter Michi. Und diese Zeit hat die Band zumindest im Moment noch nicht so wirklich. Denn im Fokus stehen aktuell die<br />
Konzerte, die die zwei Jungs zusammen mit Ersatzbassisten und einer Freundin, die sich um Merch und Fotos kümmert, von Aichach aus mit ihrem Minibus ansteuern.</p>
<p><strong>Probieren nach Studieren</strong><br />
Nachdem die ersten Konzerte, wie bei jeder Band die klein anfängt, absolut planlos verliefen, hat sich bei Paincake mittlerweile ein gewisser Tour-Alltag eingestellt. Bei dieser Entwicklungen haben sich die Jungs auch von anderen Bands inspirieren lassen, denn allein zum Zuhören geht Paincake schon lange nicht mehr auf andere Konzerte. „Man schaut immer was die anderen so machen, klar, das geht gar nicht mehr anders“, so Michi. Ob es nun um praktische Dinge geht, wie Strohhalme beim Bühnen-Getränk zu benutzen, technische Abläufe oder das Handwerk von Songwriting; der Austausch mit anderen Bands steht immer im Mittelpunkt. „Man hat dann mit mehr und mehr Sicherheit auch einfach mehr Zeit sich aufs Publikum zu konzentrieren“.</p>
<p><strong>Die Vorteile von Konzerten abseits des Großstadttrubels</strong><br />
Dass die Jungs von Paincake lieber in kleinen Städten spielen, lässt sich beim Interview ganz klar rausstellen. „Die sind einfach leichter zu handeln“, so Kevin. Dass auch die eine oder andere Dusch-Möglichkeit angeboten wird und eine Hut-Gage durch den Saal geht, spielt dabei mit Sicherheit auch eine Rolle. So steht für die Musiker im Moment auch definitiv kein Umzug in eine Musikmetropole in Aussicht. „Ne, da bleiben wir lieber in unserem Proberaum auf dem Land. Da können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen“, schmunzelt Kevin.</p>
<p><strong>Nicht nur Musik im Herzen</strong><br />
Ganz wichtig ist den Musikern bei ihren Konzerten vor allem auch der soziale Aspekt. „Wir können nicht einfach auf Gut-Mensch machen, dafür haben wir noch zu wenig Einfluss auf die große Masse“, aber im kleinen Stil wollen sie auf jeden Fall was verändern. So unterstützen die Jungs auf ihren Konzerten Organisationen wie „Viva con aqua“ oder „Pfand gehört daneben“. Paincake hofft mit solchen Aktionen Augen öffnen zu können, während sie Musik machen. Somit praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. In Anlehnung daran, entstand auch der Name der Tour „Go From Bad to Worse“.</p>
<p>Auf die noch kommenden Konzerte freuen sich die Jungs von Paincake schon riesig. „Es ist einfach jedes Mal was Besonderes und macht einfach super viel Spaß“, so Michi. Wir von presstige wünschen der Band auch für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.</p>
<p>Am Donnerstag, 2. August spielt Paincake übrigens auf dem Sommer am Kietz Festival mitten in Augsburg. Der Eintritt ist frei, lasst euch den Auftritt also auf keinen Fall entgehen.</p>
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		<title>Gitarren, Kilometer und große Träume</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Apr 2017 16:39:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Paincake]]></category>
		<category><![CDATA[porträt]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paincake on the road: Eindrücke von der Four Seasons-Tour Das erste Mal auf Tour gehen und Konzerte außerhalb der eigenen Region spielen. Für viele junge Bands ist das ein großer Traum – und ein wichtiger erster Schritt zum großen Ziel,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Paincake on the road: Eindrücke von der Four Seasons-Tour</h2>
<figure id="attachment_9573" aria-describedby="caption-attachment-9573" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9573" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/04/Paincake_06.png" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/04/Paincake_06.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/04/Paincake_06-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/04/Paincake_06-768x512.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/04/Paincake_06-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9573" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Fotos: Anna Heinrich</figcaption></figure>
<p><strong>Das erste Mal auf Tour gehen und Konzerte außerhalb der eigenen Region spielen. Für viele junge Bands ist das ein großer Traum – und ein wichtiger erster Schritt zum großen Ziel, einmal von der Musik leben zu können. Die Aichacher Postpunkband <em>Paincake</em> hat sich im vergangenen Jahr der Herausforderung gestellt und dabei die Erfahrung gemacht: Eine Tour ist sehr anstrengend, aber macht auch richtig Spaß.</strong></p>
<p>Eine Rockband auf Tour. Viele denken bei diesem Satz zuerst an volle Arenen, wilde Partys und demolierte Hotelzimmer. Jenseits aller Klischees bedeutet die erste Tour für eine junge Band die oftmals lang ersehnte Chance, ihre Musik auch einem Publikum außerhalb der eigenen Region bekannt zu machen. Zwischen November 2016 und Januar 2017 hat sich das Postpunk Trio Paincake aus Aichach diesen Traum erfüllt und seine aktuelle EP <em>Four Seasons</em> im Rahmen von 15 Konzerten erstmals bayernweit promotet. Wir sprachen mit der Band über einen Touralltag abseits von Rockstarallüren, Roadies und Reisebussen.</p>
<p>Aus Sicht der Musiker begann die Tour bereits ein gutes Jahr vor dem ersten Konzert damit, Kontakt zu Clubs in ganz Bayern aufzunehmen, um passende Locations für ihre Konzerte zu finden. Um dabei das Problem zu umgehen, jenseits der Heimat noch nicht richtig bekannt zu sein, organisierten sie <em>Austauschkonzerte</em>, erklärt Sänger und Gitarrist Michael Edler: „Wir haben Bands angesprochen, die wir im Sommer davor kennengelernt hatten, und vereinbart, gemeinsam ein Konzert bei ihnen zu spielen. Im Austausch organisieren wir dann auch einen gemeinsamen Gig bei uns. Man bietet sich praktisch gegenseitig sein Publikum an. Das ist für eine unbekannte Band ohne Management die einzige Möglichkeit ist, weiter herum zu kommen, denn ein Club bucht eine Band nur, wenn er mit ihr seine Location voll bekommt.“</p>
<p>Momentan kümmert sich das Trio noch ohne Unterstützung von außen um die Angelegenheiten der Band, was neben der Arbeit nicht immer einfach ist. Auch der Touralltag macht dabei keine Ausnahme, weshalb die meisten Konzerte auf das Wochenende gelegt wurden. Eine besondere Herausforderung stellte die Logistik rund um einen Auftritt dar, denn das komplette Equipment will transportiert sowie vor Ort auf- und auch wieder abgebaut sein. Angesichts all dieser Aufgaben fällt das Umschalten auf der Bühne nicht immer leicht, betont Drummer Kevin Conen: „Wenn man nach der Stresssituation des Umbaus auf die Bühne geht, ist es manchmal schwierig, alles andere abschalten und sich voll darauf konzentrieren, gut zu spielen und das Publikum mitzunehmen.“ Doch vor allem davon hängt es am Ende ab, ob ein Konzert gelingt oder nicht, stellt auch Aaron Gerekos, der Bassist des Trios heraus: „Es müssen nicht viele Leute da sein. Aber wenn die dabei sind, zur Musik abgehen und es schätzen, was wir tun, dann ist es ein gelungener Gig und dann haben wir auch Spaß dabei.“</p>
<h3>„Wir spielen im nächsten Jahr mit absoluter Sicherheit eine Deutschlandtournee.“</h3>
<p>Genau diese Momente sorgen auch dafür, dass die drei Musiker ihre erste Tour allen Anstrengungen zum Trotz als Erfolg verbuchen, die nicht nur großen Spaß gemacht hat, sondern auch viele wichtige Erfahrungen brachte. Denn als junge Band wollen <em>Paincake</em> so viel wie möglich aus den letzten Monaten lernen. Dazu haben sie einige ihrer Konzerte sogar mit einer Videokamera aufgezeichnet, um sie anschließend auszuwerten und Verbesserungspotenziale zu erkennen. Zum Lerneffekt der Tour gehört auch eine neue Perspektive auf das angestrebte Ziel, Berufsmusiker zu werden. „Meine Einstellung vor der Tour war: Das will ich, das wird geil. Nach der Tour denke ich eher, das will ich auf jeden Fall immer noch, aber es wird anstrengend“, stellt beispielsweise Edler fest. Das Ziel haben jedoch alle noch immer fest vor Augen, weshalb die Band vor allem mit Neugier und nicht mit Bedenken auf die nächsten Schritte blickt.</p>
<p>Eine neue Tour ist deshalb auch schon in Planung, dieses Mal sogar mit Konzerten in ganz Deutschland. Auch diese Herausforderung will das Trio mit dem gewohnten Elan in Angriff nehmen, betont Edler: „Wir werden es nicht versuchen, wir werden es machen. Wir spielen im nächsten Jahr mit absoluter Sicherheit eine Deutschlandtournee. Wenn es schwierig wird, in einer Stadt eine Location zu finden, müssen wir uns halt noch mehr einfallen lassen. Es ist vor allem eine Frage der Arbeit, die man bereit ist, zu investieren.“ Denn eines haben <em>Paincake</em> in den letzten Jahren gelernt: Nur mit Engagement und harter Arbeit lassen sich Fans und Unterstützer gewinnen, sowohl beim Publikum als auch in der Musikbranche.</p>
<h3>Fotostrecke: Ein <em>Blick</em> hinter die Kulissen der Four Seasons-Tour</h3>
 [<a href="https://presstige.org/2017/04/paincake-tour/">See image gallery at presstige.org</a>] 
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 08:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Aichach]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Automechaniker, ein Zimmerer und ein Schreiner – das sind Paincake Was ist eigentlich Post-Punk, wie kommt man auf einen Bandnamen wie Paincake und was wünschen sich die Musiker für ihre persönliche und musikalische Zukunft. presstige hat bei Sänger Michi...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/">Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Automechaniker, ein Zimmerer und ein Schreiner – das sind Paincake</h2>
<figure id="attachment_9396" aria-describedby="caption-attachment-9396" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9396" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Paincake_1200.png" alt="Text: Tamina Andrasch – Foto: Paincake" width="1200" height="800"><figcaption id="caption-attachment-9396" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Foto: Paincake</figcaption></figure>
<p><strong>Was ist eigentlich Post-Punk, wie kommt man auf einen Bandnamen wie <em>Paincake</em> und was wünschen sich die Musiker für ihre persönliche und musikalische Zukunft. <em>presstige</em> hat bei Sänger Michi nachgefragt und einiges über die Aichacher vier Jahreszeiten, eine musikalische Erfolgsgeschichte und die Möglichkeiten, auch als kleine Band größere Konzerte zu geben, erfahren.</strong></p>
<p>Kennengelernt haben sich die drei Musiker Kevin, Michel und Aaron über Bekannte und über die Musik &#8211; und das, obwohl überraschenderweise jeder von ihnen persönlich einen anderen Musikgeschmack hat. So wurde aus Metal, Hardrock, HipHop und Rap-Einflüssen letztendlich im Mai 2015 die Post-Punk Band <a href="https://www.facebook.com/paincakemusic/?fref=ts"><em>Paincake</em></a> gegründet. Post-Punk? Was ist das denn? Sänger Michi beschreibt die musikalische Richtung der Band so: „Wir machen moderne Rockmusik, die aber eben nur von einer dreiköpfigen Band gespielt wird. Minimalistisch, aber trotzdem ziemlich fett.“ Nachdem der Musikstil feststand, stellte sich allerdings noch die schwierige Frage nach einem passenden Bandnamen. Und der klingt bei den Aichachern erst einmal ungewöhnlich – Paincake. „Man sitzt halt so rum, bekommt irgendwann Hunger, kommt auf Pfannkuchen, auf Pancakes und dann irgendwie auf Paincakes. Das fanden wir dann alle ganz cool und haben es so gelassen.“ Einprägsam ist dieser Name auf jeden Fall.</p>
<h3>Musik, die durch das Jahr begleitet</h3>
<p>Bei Musikern ist es naheliegend, dass sie selbst auch leidenschaftliche Musikhörer sind. Für die Jungs von <em>Paincake</em> geht das immer noch am besten mit einer klassischen CD. „Die Künstler haben sich ja was dabei gedacht und die Songs in eine bestimmte Reihenfolge gebracht. Außerdem klingt es einfach viel besser als auf MP3“. So auch bei <em>Four Seasons</em>, der ersten eigenen EP. Denn jeder der vier Songs beschreibt „eine der ersten vier Jahreszeiten des ersten Jahres von uns als Band“. Gleichzeitig stellt sie das Resultat einer einjährigen Arbeitsphase dar. „Das war unser erstes großes Projekt und die Erfahrungen, Herausforderungen und Eindrücke wollten wir symbolisch festhalten. So entstanden die Songs als Eindrücke der vier Jahreszeiten. Wie die Jahreszeiten sind auch wir als Band noch im Wandel, ein Entstehungsprojekt quasi.“ Konzipiert ist die Post-Punk-Musik dabei für alle, die es gerne laut und rockig mögen. „Wir haben nichts dagegen, wenn auch 70jährige auf unsere Konzerte kommen“, schmunzelte Michi beim Interview.</p>
<h3>Bayernweite Tausch-Konzerte für hoffentlich deutschlandweiten Erfolg</h3>
<p>Ob kleines Clubkonzert oder großes Festival, für <em>Paincake</em> hat beides seinen ganz eigenen Charme. „In einem kleinen Rahmen feiern dich deine fünf Fans, auf Festivals kennen dich vielleicht viele gar nicht, aber zum Kontakteknüpfen und sich bekannt machen ist es ideal.“ In dieselbe Richtung denken auch die „Austausch-Konzerte“ der aktuell laufenden „Four Seasons“-Tour. Dabei spielen&nbsp;<em>Paincake</em> in anderen Landkreisen als Vorband von dort bekannteren Bands und umgekehrt. So profitieren neben den Aichachern auch andere Newcomer. Ein Traum wäre es für die Band, so etwas zukünftig auch deutschlandweit veranstalten zu können.</p>
<h3>Der Traum von der Musik</h3>
<p>Denn für die nächsten Jahre haben <em>Paincake</em> große Pläne. Wie viele andere Musiker möchten auch sie einmal von ihrer Musik leben können. „Natürlich ist das ein Ziel. Man hat es vor, aber im Moment kann man eben auch nicht mehr dafür tun, als wir es eh schon machen. Das Geld muss ja auch irgendwo herkommen“. Aber bereits jetzt steht die Musik über allem anderen. Hobbies, Familie und Freunde müssen sich da schon einmal hinten anstellen. „Im Moment ist die Band wichtiger als alles andere, aber nur durch permanente Arbeit kann man eben sein Ziel, wie jetzt auch die Tour, tatsächlich erreichen.“</p>
<p>Live könnte ihr Paincake dann am <strong>13. Dezember in München</strong>, am <strong>15. Dezember in Thierhaupten</strong>, am <strong>16. Dezember in Neusäß</strong>, am <strong>18. Dezember in Geretsried</strong>, am <strong>23. Dezember in Augsburg Oberhausen</strong>, am <strong>30. Dezember in Obermauerbach</strong> und am <strong>7. Januar in Aichach</strong> sehen.</p>
<blockquote><p><strong>Steckbrief: Paincake</strong></p>
<ul>
<li><strong>Bandname</strong>: Paincake</li>
<li><strong>Wer genau:</strong>&nbsp;Kevin Conen (Schlagzeug), Michael Edler (Gesang und Gitarre), Aaron Gerekos (Bass)</li>
<li><strong>Musikrichtung:</strong>&nbsp;Post-Punk, minimalistische Rockmusik</li>
<li><strong>Wünsche für Augsburg:</strong>&nbsp;… Augsburg ist schon ziemlich cool, wenn jetzt noch 200 Leute auf unsere Konzerte kommen, das wär‘s.</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich:</strong>&nbsp;… auf unser Konzert kommen und ein bisschen locker werden</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/">Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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