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	<title>reise Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Indien – Eine Reise in eine andere Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marina Sandmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Apr 2019 08:00:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ihr an Indien denkt, was kommt euch dann in den Sinn? Krankheiten? Armut? Bollywood? Aber auf jeden Fall kein Land um dort Urlaub zu machen oder? Ich war neugierig und wollte mit eigenen Augen und nicht nur aus Dokumentationen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/04/indien-eine-reise-in-eine-andere-welt/">Indien – Eine Reise in eine andere Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="585" height="439" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57532974_972043573001837_4054491265348141056_n.jpg" alt="" class="wp-image-11005" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57532974_972043573001837_4054491265348141056_n.jpg 585w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57532974_972043573001837_4054491265348141056_n-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 585px) 100vw, 585px" /><figcaption>Text &amp; Bild: Marina Sandmann</figcaption></figure>



<p>Wenn ihr an Indien denkt, was kommt euch dann in den Sinn? Krankheiten? Armut? Bollywood? Aber auf jeden Fall kein Land um dort Urlaub zu machen oder? Ich war neugierig und wollte mit eigenen Augen und nicht nur aus Dokumentationen auf arte sehen, was dieses riesige Land zu bieten hat und ob es seinem Ruf wirklich gerecht wird. Deshalb war ich in den Semesterferien im Norden Indiens. Genauer gesagt in Dehli, Agra, Lucknow und Varanasi.</p>



<p><strong>Menschen über Menschen</strong></p>



<p>Wenn man in Dehli landet und das Erste was man sieht ein überfüllter Rollerparkplatz ist, wie man ihn nicht mal im Hochsommer am Baggersee sieht, wird einem ganz schnell bewusst: Hier gibt es ganz schön viele Menschen. Und zwar überall, zu jeder Tageszeit und an jedem Ort wuseln zumindest in den Großstädten&nbsp; unzählige Menschen durch die Straßen. Auf Rikschas, in TukTuks, Taxis oder auf dem Rad, auf&nbsp; Indiens Straßen ist immer was los, man ist wirklich nie allein. Ich habe genau danach gesucht bevor ich mich entschlossen habe einen Teil meiner Semesterferien in Indien zu verbringen: einem&nbsp; pulsierenden aufregenden und völlig anderem Land als Deutschland.</p>



<p><strong>Kultur pur</strong></p>



<p>Ich war froh, dass ich gar nicht erst eine Jeans im Rucksack
hatte, sondern gleich in Deutschland auf lange bunte Röcke gesetzt habe. Jedoch
konnten auch die den in wunderschöne Saris gekleideten Frauen nicht ansatzweise
das Wasser reichen. Schultern und Knie müssen&nbsp;
bedeckt sein, aber bauchfrei gehört zur guten Sitte und zwar nicht für
diejenigen, die ein Sixpack haben. Nein, ohne richtigen Bauch könnte ja keine
Frau einen anständigen Bauchtanz aufführen, deshalb präsentieren indische
Frauen auch gerne mal ihre Extrapfunde unverschleiert. Zusätzlich zum dritten
Auge zwischen den Brauen tragen auch sehr viele Frauen einen Nasenpiercing,
selbst sehr alte. In Deutschland schon mal eine Oma mit Piercing gesehen? Um
die Kultur und das Lebensgefühl der Inder in sich aufzusaugen braucht man in
kein Museum zu gehen, ein Schritt ins Stadtleben und man ist voll dabei. Hier
wird gefeilscht, gekocht, verkauft und gesprochen, gebetet, gebettelt und
gewaschen. Man hat das Gefühl, das gesamte Leben findet auf der Straße statt,
was für tausende Inder leider auch traurige Wahrheit ist. Noch nie habe ich so
viel Armut gesehen wie in diesem Land. Unzählige Straßenbettler, Kinder, Hunde
und Kühe – alle haben kein Dach über dem Kopf und keinen Zugang zu sauberem
Wasser. Die Armut der größten Demokratie der Welt lässt sich nicht leugnen. Bewundernswert
ist einfach nur, wie die Menschen hier damit umgehen. Viele wollen natürlich
Geld von uns „reichen Weißen“, doch bestohlen oder bedrängt wurde ich nie. Und
auch von armen Straßenhändlern wurde ich stets freundlich begrüßt und teilweise
sogar zum Essen eingeladen oder zum Hinsetzen gebeten. Die Menschen dort sind
einfach von Grund aus freundlich. Wenn du lächelst, lächeln sie zurück, wenn du
Hilfe brauchst, versuchen sie dir auch im größten Stress zu helfen und wenn du
müde wirkst, dann hilft auf jeden Fall eine Tasse süßer Chai-Tee. An
Gastfreundschaft, Ehrlichkeit und Freundlichkeit mangelt es den Indern nicht,
was eventuell auch an der Bilanz ihres Karma-Kontos liegen könnte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/58441605_2414852141872970_1138959626784473088_n.jpg" alt="" class="wp-image-11015" width="454" height="303"/></figure></div>



<p><strong>Bunte Götterwelt</strong></p>



<p>Der Großteil der Inder gehört nämlich dem Hinduismus an.
Ihre Religion ist daher allgegenwärtig und ihr Glaube bestimmt das gesamte
Zusammenleben. Angefangen bei bedeckter Kleidung über prächtige Tempelanlagen
und Leuchtreklamen im Bus. Die zahlreichen Gottheiten neben Krishna und Shiva
sind in jeglicher Form überall zu finden und nach einigen Tempelbesuchen auch
schnell in meinem Kopf verankert. Bunt, mit Räucherstäbchen, Blumen und vielen
Ritualen, wird in Indien der Hinduismus ausgelebt. Besonders in Varanasi,
konnte man die Energie dieser Weltreligion förmlich spüren. Mama Ganga, für uns
der Ganges, für Hindus eine Gottheit, fließt direkt durch diese Stadt. Jeder
Hindu, der bereit ist zu sterben oder bereits so krank ist, dass er bald
sterben wird, begibt sich in diese Stadt um anschließend am Ufer des Ganges
verbrannt zu werden und seine Asche mit dem Ganges zu verschmelzen. Vor der
Reise war ich mir nicht darüber im Klaren, ob ich mir den Anblick von
brennenden Leichen am Ufer wirklich antun sollte. Doch nachdem ich die
Grundgedanken des Hinduismus verstanden hatte und gesehen habe, dass viele
Hindus nur auf ein erfülltes Leben nach dem Tod warten und hoffen endlich aus
dem Reinkarnationskreislauf auszubrechen, konnte ich mich diesen heiligen
Zeremonien nicht entziehen. Natürlich ist es gewöhnungsbedürftig gewesen, wenn
während einem Lassi plötzlich eine Barre mit einer Leiche zum Ganges getragen
wurde, oder man einen Kaffee angeboten bekommt während vor seinen Augen am Ufer
drei Tote brennen. Aber wenn man sich in die Verstorbenen hineinversetzt und
weiß, dass sie nun möglicherweise für immer von den Leiden der Erde befreit
sind,&nbsp; ist das nicht zuletzt nach all der
Armut, die ich gesehen habe auch ein schöner Gedanke. Wer weint oder traurig
ist wird außerdem sofort von den Ghats (Stufenabschnitte am Ganges) verwiesen,
denn die Seelen der Toten können nicht frei sein, wenn sich jemand auf der Erde
um sie sorgt und sie betrauert. Nach dieser beeindruckenden Stadt hat sich
zumindest meine Sicht auf den Tod ziemlich verändert und auch die
Lebenseinstellung der Hindus hat mir einiges zum Nachdenken mitgegeben auch
lange nach der Reise.</p>



<p><strong>Essen zum Träumen</strong></p>



<p>„Ess niemals auf der Straße“, sagten sie, „Meide auf jeden
Fall Milchprodukte“, meinten sie und „Kauf immer nur etwas an Touristenstellen“.
Ja, über das indische Essen gibt es so einige Ratschläge, von denen ich keinen
einzigen berücksichtigt habe. Wäre auch wirklich schade um den leckeren Paneer
oder das Kichererbsencurry gewesen. Tabletten gegen Übelkeit, Erbrechen und
Durchfall hatte ich zuhauf dabei, ich würde sie sicherlich schon noch einigen
Tagen brauchen war ich mir sicher. Doch außer einer Tablette, die ich wohl
aufgrund von Überfressen eingenommen habe, wurde ich nie krank. Von
Straßenständen in Varanasi bis hin zur Food-Tour in Dehli – mein Magen hat
alles mitgemacht und ich träume heute noch von Lassi und Jalebi (Milchgetränk
und Zuckergebäck). Zusätzlich zum einzigartigen Geschmack sind natürlich auch
die Preise dort unschlagbar. Für umgerechnet 30 Cent wird man am Straßenstand
satt und kann so auf jeden Fall noch Trinkgeld springen lassen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57363171_350200905628552_6911100165973606400_n.jpg" alt="" class="wp-image-11008" width="422" height="280"/></figure></div>



<p><strong>Auffällig anders</strong></p>



<p>Meine Haare sind hell, meine Haut ziemlich weiß und ich bin
relativ groß, ich falle also richtig auf zwischen den eher kleinen,
schmächtigen, sehr dunklen, brünetten Indern. Dass ich anders bin konnte ich
auch mit langer Kleidung, die ich die ganze Reise über getragen habe, nicht
verstecken. Die Leute winkten mir zwei Straßen weiter zu, wenn sie mich an der
Scheibe im Bus entdeckten und die Rikscha Fahrer stritten sich wer mich fahren
darf. Ich musste unzählige Selfies mit Einheimischen schießen und wurde nicht
selten einfach ungefragt gefilmt. Nach ein paar Tagen in diesem Land wusste ich
zumindest eins ganz genau: Ich wollte niemals wirklich berühmt werden! „Aber
warum machen die das?“, fragte ich mich. Ich meine, macht ihr ein Selfie mit
jedem Inder, dem ihr in Augsburg begegnet? Auf Nachfrage sind viele eher
schüchtern, sagen jedoch, dass sie einfach helle Haut so schön finden. Als ich
mit Leuten im Hostel spreche, erfahre ich, dass sie denken jeder Weiße ist
reich, einflussreich und hat ein perfektes Leben um das sie uns beneiden. Die
Fotos, die sie mit uns schießen werden sie ihren Freunden zeigen und ihnen
sagen, dass wir ihre Freunde sind, diese werden beeindruckt sein und ihr Ansehen
wird steigen. Irgendwie ziemlich traurig oder? Andererseits habe ich auch viele
weiße Touristen gesehen, die arme Straßenkinder fotografieren und das ohne
vorher um Erlaubnis zu bitten, ganz offensichtlich. Da sind mir die Inder die
Selfies wollen dann fast schon lieber…</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="390" height="293" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57331311_340247363510862_1359191552424935424_n.jpg" alt="" class="wp-image-11004"/></figure></div>



<p>Viele Freunde haben gesagt: „Indien ist wirklich kein Land wo ich hingehen würde“ oder „Was willst du da?“ Und: „Ist es da als Frau nicht ziemlich gefährlich?“ &nbsp;Ich kann die Zweifel an Indien auch nach meiner Reise noch verstehen und denke auch, dass nicht jeder sich im lauten, dreckigen und bunten Gewusel in Indien wohlfühlt. Indien ist anders als Europa und auch anders als andere asiatische Länder wie Thailand oder Malaysia. In Indien ist immer was los, alle sind auf Achse, der Bus kostet 20 Cent und genau diesen Komfort bietet er auch, aber trotzdem hat in all dem Chaos alles eine faszinierende Ordnung. Denn der Bus kam an und das sogar pünktlich und es passierte kein Unfall und das im Rückwärtsgang auf der Autobahn und selbst die kleinste Bruchbude war auf Google Maps und Tripadvisor zu finden. Indien ist anders aber auch hier sind Menschen zu Hause und auch wir Europäer können, wenn wir nur wollen in diese Welt eintauchen. Bauern trocknen Kuhfladen als Brennstoff um handgeformte Ziegel zu brennen, die mit dem Esel zur nächsten Baustelle transportiert werden, wer braucht Brennholz, Maschinen oder gar einen LKW? Der Elektromarkt ist kein Gebäude, sondern besteht aus unzähligen aneinandergesetzten Buden, die leuchten und blinken, aber doch Technikgeräte auf dem neuesten Stand anbieten. Genauso ist es mit Kleidung, Gewürzen, Lebensmitteln, Schuhen und Schmuck, die Konkurrenz befindet sich direkt im Viertel, noch nie war Preisvergleich so einfach. Ich könnte noch Stunden länger über die Gegensätze und Kuriositäten erzählen, jedoch nützt euch das alles nichts. Das richtige Indien erlebt man nicht in Dokus auf arte oder Artikeln von Presstige, sondern nur im Gewusel einer indischen Großstadt. Also an alle Abenteurer, die auf einen Kulturschock und jede Menge neuer Eindrücke aus sind, lasst euch Indien nicht entgehen, nicht durch Gerüchte, die kursieren, nicht durch gutgemeinte Ratschläge und auch nicht durch Angst vor Krankheiten. Auch, wenn ihr eine Frau seid! Ich muss zugeben, dass ich in männlicher Begleitung war, aber wir trafen während der Reise auch auf alleinreisende Frauen, die keine Probleme hatten sich in Indien zurechtzufinden wider aller in der Heimat bestehenden Meinungen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="267" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/04/57280527_2357116687898152_4249159644427059200_n.jpg" alt="" class="wp-image-11007"/></figure></div>
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		<title>Living like the locals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Palina Dautfest]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2016 13:31:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[airbnb]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[sparen]]></category>
		<category><![CDATA[unterkunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Airbnb die Welt entdecken: Zwei Erfahrungsberichte Früher wäre wohl kaum jemand auf die Idee gekommen, bei fremden Leuten, noch dazu in einer unbekannten Stadt, auf der Couch zu übernachten. Davon, dort ein paar Tage zu leben und sich auch...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/living-like-the-locals/">Living like the locals</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit Airbnb die Welt entdecken: Zwei Erfahrungsberichte</h2>
<p><strong>Früher wäre wohl kaum jemand auf die Idee gekommen, bei fremden Leuten, noch dazu in einer unbekannten Stadt, auf der Couch zu übernachten. Davon, dort ein paar Tage zu leben und sich auch am Kühlschrank zu bedienen, ganz zu schweigen. Heute ist das gang und gäbe unter vielen Touristen. Statt eines schäbigen Hostels oder überteuerten Hotels eine schnieke Privatwohnung im modernen Ikea-Stil und dem charmanten Einheimischen als Gastgeber – genau das bietet Airbnb.</strong></p>
<p><figure id="attachment_8685" aria-describedby="caption-attachment-8685" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8685 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris-Dachterasse.jpg" alt="Sonnenuntergang auf der Dachterrasse in Paris" width="1024" height="683" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris-Dachterasse.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris-Dachterasse-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris-Dachterasse-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8685" class="wp-caption-text">Sonnenuntergang auf der Dachterrasse in Paris | Fotos: Petra Maier</figcaption></figure></p>
<h3>Was ist Airbnb?</h3>
<p>Eine Online-Plattform, auf der jeder seine Bleibe vermieten kann. Neben <a href="http://couchsurfing.org">couchsurfing.org</a>, <a href="http://HouseTrip.com" class="broken_link">HouseTrip.com</a> oder dem deutschen Anbieter <a href="http://wimdu.de">wimdu.de</a> gilt Airbnb als Spitzenreiter. Wer seinen leeren Geldbeutel etwas auffüllen möchte und sich nicht davor scheut, fremden Touris sein trautes Heim zu überlassen, kann seine Wohnung auch selbst online stellen.</p>
<h3>Was sind die Vorteile?</h3>
<p>Die Wohnungen sind meist sehr günstig und liegen auch noch sehr zentral. In der Regel sind sie voll ausgestattet, sodass von Kochen, Wäsche waschen und natürlich Wi-Fi alles dabei ist. Vorher kann man sich bereits einen kleinen Vorgeschmack verschaffen und sich Fotos online anschauen sowie sich Bewertungen über den Vermieter zu Gemüte führen.</p>
<h3>Wie funktioniert das Ganze?</h3>
<p>Im Prinzip ist es ähnlich wie das Buchen eines Hotels: Ihr gebt in die Suchfunktion ein, wohin, wann und zu welchem Preis ihr verreisen wollt und Airbnb spuckt euch die passenden Angebote aus. Nachdem ihr eine Buchung angefragt habt, gibt euch der Vermieter innerhalb von 24 Stunden Bescheid, ob die Wohnung noch frei ist. Der Kontakt läuft über Airbnb, außer ihr wollt euch freiwillig über Facebook anmelden. Falls was schief geht, könnt ihr euch an das Airbnb-Team wenden.</p>
<h3>„Wir waren alle neugierig auf Airbnb“</h3>
<p><strong>Julia (Portugal):</strong> „Zusammen mit drei Freundinnen war ich in Quarteira. Da wir selbst kochen wollten und anfangs überlegt hatten, eine Ferienwohnung zu nehmen, hat sich Airbnb natürlich angeboten. Zuvor hat das von uns noch keiner genutzt, deshalb waren wir alle neugierig darauf. Die Unterkunft war relativ günstig, da wir uns den Preis auch zu viert teilen konnten. Es war alles sauber und mit dem Nötigsten möbliert. Die Vermieterin war ebenfalls nett, sie hat uns gegen etwas Spritgeld vom Flughafen abgeholt und wieder dort hingebracht. Insgesamt würde ich es also definitiv weiterempfehlen und auch wieder machen, vor allem wenn man als Gruppe verreist. Da es sowieso mehr Spaß macht, zusammen zu kochen, würde ich es in manchen Fällen fast einem Hotel vorziehen.“</p>
<h3>„Unsere Wohnung war etwas abenteurlich!“</h3>
<p><figure id="attachment_8690" aria-describedby="caption-attachment-8690" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8690 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris.jpg" alt="Top Ausblick von der Dachwohnung in Paris" width="1024" height="683" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/Paris-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-8690" class="wp-caption-text">Top Ausblick von der Dachwohnung in Paris</figcaption></figure></p>
<p><strong>Petra (Frankreich):</strong> „In Paris wohnten wir super zentral in einer schicken Dachwohnung, gleich gegenüber vom Palais Royal. Zu Fuß war man in fünf Minuten am Louvre. Dafür zahlten wir insgesamt 80 Euro pro Nacht, aber für ein Hotelzimmer hätten wir wahrscheinlich noch mehr gezahlt und auch nicht so zentral gewohnt. Die Wohnung selbst war etwas abenteuerlich: Zum einen, weil sie zwei Adressen hatte und wir erst einmal etwas verwirrt waren, wo sie sich denn befindet. Es stellte sich dann heraus, dass man zur Vorder- und Hintertür hinein kann. Und zum anderen weil die Wohnung ganz oben lag und die Treppen immer steiler und enger wurden.</p>
<p>Dafür gab es aber auch eine kleine Dachterrasse mit tollen Sonnenauf- und Untergängen! Unser Gastgeber war sehr nett und ein bisschen verrückt – aber auf eine positive Art. Er schenkte uns zur Begrüßung etwas Obst und eine Flasche Wein und obwohl wir im Land des Weins waren, gab es in der gesamten Wohnung keinen Flaschenöffner!“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/living-like-the-locals/">Living like the locals</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Einmal (günstig) um die Welt, bitte!?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sonja Decker]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 12:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[budget]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit diesen Tricks kannst du auch für wenig Geld deinen Urlaub genießen Kennst du das auch? Der Sommer steht vor der Tür, eine Hausarbeit ist gerade abgeschickt und du willst dir eine wohlverdiente Pause gönnen. Jetzt wäre doch Urlaub angesagt....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/05/guenstig-um-die-welt/">Einmal (günstig) um die Welt, bitte!?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mit diesen Tricks kannst du auch für wenig Geld deinen Urlaub genießen</h2>
<p><figure id="attachment_8611" aria-describedby="caption-attachment-8611" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8611" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/venedig_1200.jpg" alt="Text &amp; Fotos: Sonja Decker &amp; Julia Höß" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/venedig_1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/venedig_1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/venedig_1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/venedig_1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8611" class="wp-caption-text">Text &amp; Fotos: Sonja Decker &amp; Julia Höß</figcaption></figure></p>
<p><strong>Kennst du das auch? Der Sommer steht vor der Tür, eine Hausarbeit ist gerade abgeschickt und du willst dir eine wohlverdiente Pause gönnen. Jetzt wäre doch Urlaub angesagt. Blöd nur, wenn Ebbe im Portemonnaie herrscht! Was also tun, um günstig ans Ziel zu kommen und nicht in der größten Bruchbude des Landes schlafen zu müssen? Mit diesen Tipps kommst du trotzdem günstig an dein Ziel.</strong></p>
<h3>Preiswerte An– und Abreise</h3>
<p>Es muss nicht immer fliegen sein, auch Bus und Bahn bringen dich günstig ans Ziel. Mit dem Interrailticket durch Europa touren, schlummernd die Fahrt im Schlafwagenabteil verbringen oder doch lieber im Fernbus anreisen – billige Alternativen zum Flugzeug gibt es zur Genüge. So kommt man über Nacht von München nach Rom für 60 Euro im 6er Liegewagen der Deutschen Bahn. Im Fernbus nach Paris zahlt man sogar nur 33 Euro.</p>
<p>Wer doch lieber abheben will und etwas mehr Zeit und Geld investieren kann, dem bietet sich mit dem „Students Around The World Ticket“ die Möglichkeit die Welt zu bereisen. Für beispielswiese rund 1500 Euro kannst du von Europa nach Los Angeles fliegen mit Aufenthalten in Singapur, Auckland und Rarotonga.</p>
<h3>Übernachten für kleines Geld</h3>
<p>Wenn du die Einheimischen deines Reiselandes näher kennenlernen möchtest, bietet sich das Couchsurfing an. Oft zeigen Gastgeber ihren Gästen auch kostenfrei die Stadt, dadurch sparst du dir zusätzlich das Geld für teure Sightseeing-Touren. Doch aufgepasst – nicht immer erweist sich die kostenlose Unterkunft als Glücksfall. Daher gilt: Achte bei deiner Suche auf das Stadtgebiet und die Bewertungen anderer Couchsurfer – und lass besser etwas Vorsicht walten. Lieber alleine in der Wohnung? Dann ist airbnb eher was für dich. Damit bietet sich die Möglichkeit, Wohnungen von Einheimischen zu mieten, welche in deinem Reisezeitraum selbst unterwegs sind.</p>
<p><figure id="attachment_8609" aria-describedby="caption-attachment-8609" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8609" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/exotic_1200.jpg" alt="Exotik muss nicht teuer sein" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/exotic_1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/exotic_1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/exotic_1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/05/exotic_1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8609" class="wp-caption-text">Exotik muss nicht teuer sein</figcaption></figure></p>
<p>Immer noch nicht das Richtige dabei? Eine Übernachtungsmöglichkeit haben wir noch für dich: Das Hostel! Eine Übernachtung in London ist schon ab 18 Euro möglich. Und mit etwas Glück, bekommst du noch ein leckeres englisches Frühstück kostenlos dazu.</p>
<p>Immer noch nicht günstig genug? Dann können wir dir nur noch Zelten in Norwegen empfehlen. Denn dort gilt das „Jedermannsrecht“ – ob Strand, Wald oder Gebirge, in diesem Land darfst du überall kostenlos dein Zelt aufschlagen. Dass es dort jedoch mit dem Sonne, Strand und Meer-Urlaub etwas wird, kann man nicht garantieren.</p>
<h3>Lecker schmausen mit schmalem Budget</h3>
<p>Vor allem die Verpflegung kann beim Verreisen ganz schön ins Geld gehen. Doch wer genau hinschaut, kann seine Reisekasse schonen. Günstige und gesunde Alternativen zum Supermarkt sind regionale Märkte und Markthallen, wo auch Einheimische ihre Einkäufe erledigen. So kommst du in Kontakt mit der Kultur, lernst die Sprache und zahlst oft weniger als im Laden. Wer sich doch einmal bekochen lassen möchte, der sollte Restaurants in der Nähe von Sehenswürdigkeiten und großen Plätzen meiden. Auch bei Speisekarten in sechs verschiedenen Sprachen oder übereifrigen Kellnern am Straßenrand, die versuchen, dich in das Lokal zu  locken, sollten deine Alarmglocken  läuten: Diese Restaurants sind meist auf Touristen ausgelegt und verlangen dementsprechend viel Geld. Suche lieber nach einheimischen Lokalen mit ihrem ganz eigenen Charme und landestypischen, regionalen Spezialitäten. In vielen Ländern, beispielsweise in Frankreich, empfiehlt es sich auch die Uhr im Blick zu haben. Denn viele Restaurants und Bistros bieten zur Mittagszeit ein dreigängiges Mittagsmenü an, häufig unter 15 Euro.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Grandhotel Cosmopolis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2015 08:42:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[café]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[grandhotel cosmopolis]]></category>
		<category><![CDATA[künstler]]></category>
		<category><![CDATA[presstig#27]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Wohnstätte für Reisende, Flüchtlinge und Künstler Seit 2011 entsteht mit dem Grandhotel Cosmopolis ein Gesamtkunstwerk im Augsburger Domviertel. Es ist ein sehr dynamischer Ort, an dem Reisende, Flüchtlinge, kreative Freigeister und Künstler zusammenkommen. Eine Wohnform der besonderen Art. Von...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Wohnstätte für Reisende, Flüchtlinge und Künstler</h2>
<p><figure id="attachment_6226" aria-describedby="caption-attachment-6226" style="width: 580px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Grandhotel_580px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6226 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Grandhotel_580px.jpg" alt="Grandhotel_580px" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Grandhotel_580px.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Grandhotel_580px-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6226" class="wp-caption-text">Text: Petra Maier – Fotos: Petra Maier &amp; Natalia Sander</figcaption></figure></p>
<p><strong>Seit 2011 entsteht mit dem Grandhotel Cosmopolis ein Gesamtkunstwerk im Augsburger Domviertel. Es ist ein sehr dynamischer Ort, an dem Reisende, Flüchtlinge, kreative Freigeister und Künstler zusammenkommen. Eine Wohnform der besonderen Art.</strong></p>
<p>Von hinten sieht das Grandhotel Cosmopolis relativ unscheinbar aus: Die Fassade des sechsstöckigen Gebäudes ist in einem tristen ockergelb gehalten, während die Balkone entlang der Rückwand mit dunkelbraunem Holz verkleidet sind. Erst, wenn man zur Vorderseite des Hauses gelangt, eröffnet sich eine kleine, bunte Welt, fast wie ein eigener Kosmos. Die Stufen zur Eingangstür sind mit einem roten Teppich bedeckt, das Foyer überfordert zunächst ein bisschen ob der vielen Eindrücke: An den Wänden hängen Fotos und Bilder in verschiedenen Stilen, überall stehen kleine Blumenvasen in unterschiedlichen Formen und Größen und die Möbel sind ein bunter Mix aus den vergangenen Epochen des letzten Jahrhunderts. Der gesamte Eingangsbereich ist in ein warmes, gelbes Licht getaucht, das durch die vielen Lampen erzeugt wird. Dazu erklingt Musik aus einem alten Plattenspieler. Hin und wieder kann man Kinder lachen hören. Es wirkt wie ein stolzes Hotel der 1920er-Jahre, gleichzeitig fühlt man sich aber auch sehr heimelig. Diese Mischung macht den Reiz des Grandhotels Cosmopolis aus.</p>
<h3>Ein Raum für Reisende</h3>
<p>Im Grunde genommen ist hier jeder willkommen. Das Grandhotel ist vor allem aber ein Raum für alle, die auf der Reise sind, meinen Christina Görner und Theresa Pastorek, die sich hier als Praktikantinnen ehrenamtlich engagieren. Dabei sei es egal, ob es sich um eine Flucht oder eine Änderung im Leben handle und man deswegen hierher komme oder ob man einfach nur aus dem Alltag ausbrechen möchte. Das Gebäude, das früher einmal ein Altersheim war, beherbergt im Schnitt fünfzig bis sechzig Gäste mit Asyl – so werden Flüchtlinge hier genannt. Daneben bieten zwölf Doppelzimmer und vier Hostelzimmer mit jeweils vier Betten eine Unterkunft für Reisende. „Das Schöne ist, dass erst einmal nicht unterschieden wird zwischen den Leuten, die hier sind“, meint Christina Görner. In der Regel frage man nicht, ob jemand Hotelgast oder Flüchtling sei, das ergebe sich meist im Gespräch. Jeder sei erst einmal gleich und solle hier ein zweites Zuhause finden können. Neben den Reisenden sind auch lokale Künstler wie Wolfgang Reiserer oder Martin Beckers im Haus, die in den oberen Stockwerken ihre Ateliers haben. Wer nicht im Grandhotel wohnt oder arbeitet, kann einfach einmal auf einen Kaffee oder Tee in der Lobby vorbeischauen. Denn dort, im Herzstück des Hauses, ist immer etwas los und man trifft leicht auf nette Leute. Die Gäste checken hier ein und aus und abends sitzen alle zusammen. Wer sich selbst einmal einbringen möchte, kann zum Beispiel einen Abend lang an der Bar aushelfen; alternativ kann man auch beim Backzirkel mitmachen. Wer eine Sprache beherrscht, die bei den Flüchtlingen relevant ist, kann außerdem dolmetschen. Letztendlich ist jeder wichtig, egal, was er kann, denkt Christina Görner. Ihr gefällt am Projekt, dass man nicht unter Druck gesetzt wird: Wenn man sich beispielsweise nicht so gut mit Flüchtlingspolitik auskennt, hilft man eben bei etwas anderem wie dem Wäschewaschen.</p>
<p> [<a href="https://presstige.org/2015/01/grandhotel-cosmopolis/">See image gallery at presstige.org</a>] <br />
</p>
<h3>Leben im Grandhotel</h3>
<p>Nach zwei Jahren Planung konnten im Juli 2013 die ersten Flüchtlinge einziehen. Da das Grandhotel als herkömmliche Flüchtlingsunterkunft angesehen wird, werden die Gäste mit Asyl von der Regierung zugeteilt. Das Haus gehört der Diakonie; sie kümmert sich auch um die Flüchtlingsberatung. Christina Görner beschreibt das Leben im Grandhotel als sehr aufregend und intensiv; gleichzeitig sei es aber auch anstrengend, da es schwerfalle, den Kopf frei zu kriegen. Schön sei allerdings, eingebunden zu sein und so viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Geschichten zu treffen. Auch ihrer Kollegin Theresa Pastorek gefällt diese Vielfalt an Kulturen und Nationen sehr gut. Wie es sich anfühlt, im Grandhotel zu leben, wird aber erst klar, wenn man längere Zeit hier ist. Erst dann lernt man die Menschen, die hier ihr Zuhause haben, richtig kennen.</p>
<h3>Ein Ort der Kunst und Kreativität</h3>
<p>Das Grandhotel ist aber nicht nur ein Zuhause und ein Arbeitsplatz, sondern auch ein Ort der Kreativität. Das merkt man bereits, wenn man das große Gebäude betritt: Überall hängen Fotos und Gemälde. Jedes Stockwerk folgt einem anderen Farbschema. Die Hotelzimmer wurden komplett von Künstlern gestaltet, kein Raum gleicht dem anderen. So gibt es zum Beispiel ein Spiegelzimmer, dessen Wände mit glitzernden silbernen Folien überzogen sind. Immer wieder werden die Zimmer nach Absprache mit dem jeweiligen Künstler umgestaltet. In der Lobby wird alle zwei Monate eine andere Ausstellung gezeigt. Auch musikalisch ist im Grandhotel einiges los: Circa vier bis sechs Konzerte werden hier im Monat gespielt.</p>
<h3>Zukunftsvisionen</h3>
<p>Geplant ist außerdem eine Bürgergaststätte mit einem Mittagstisch aus zwei wechselnden vegetarischen bzw. veganen Gerichten zu einem kleinstmöglichen Preis. Die Augsburger sollen so noch mehr integriert werden, sie sollen auf das Grandhotel aufmerksam werden und der Austausch zwischen Gästen mit Asyl und den hiesigen Bewohnern soll weiter gefördert werden. Zwar wird permanent versucht, die Integration zu erleichtern; allerdings gestaltet sich das Ganze etwas schleppend, da immer noch Sprachbarrieren bestehen und die Räumlichkeiten teilweise erst aufgebaut werden. Bis dahin ist es noch ein langer Prozess. Wer sich von dem Konzept angesprochen fühlt, kann jederzeit mithelfen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen<br />
</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
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		<title>Reiseziele und ihre Spleens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marianne Schwarz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2014 13:12:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[klischee]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[spleens]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/08/reiseziele-und-ihre-spleens/">Reiseziele und ihre Spleens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Presstige goes Europa-wärts – und nimmt euch mit. Wir Augsburger befinden uns in der tollen Lage, in nur wenigen Stunden an endlosen Stränden, weitläufigen Bergketten oder bedeutenden Metropolen zu sein. Für Unentschlossene, die so kurz vor den endlich anrollenden Semesterferien noch nicht wissen, wo es hingehen soll, haben wir vier europäische Länder im Schnellcheck:</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4811" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg" alt="Italien-(1)" width="800" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1.jpg 800w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-1-400x300.jpg 400w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a>Italien</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4812" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg" alt="Italien-(2)" width="300" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2.jpg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Italien-2-300x400.jpg 300w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Die Menschen in dem Land, das einem Stiefel zum Verwechseln ähnlich sieht, ernähren sich gefühlt ausschließlich von Pizza und Pasta – und zum Nachtisch gibt’s Tiramisù oder Gelato. Klar! Trotzdem sind sie (vor allem die Italienerinnen) offenbar so schmal und zierlich gebaut, dass man, will man in Italien Kleidung kaufen, schon mal im Voraus alles zwei Kleidernummern größer aussuchen sollte. Ach ja, immer diese ewigen Vorurteile. Insgeheim finden wir Italien eigentlich ziemlich toll – das erklärt auch, warum das Land eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist. Und das zu Recht! Schließlich ist für jeden (Urlaubs-)Geschmack etwas dabei: Ob Sonnenanbeter, Kultursüchtige oder Adrenalinjunkies – in Bella Italia gibt es sowohl wunderschöne Strände, bedeutsame historische Metropolen, jede Menge Kultur und auch Berge haben sie, mal ganz abgesehen von den sonstigen Naturwundern (zum Beispiel dem Vesuv). Was will man da mehr? Bei so viel Auswahl und Abwechslung bleibt einem manchmal wirklich nur die Qual der Wahl: Pizza oder Pasta?<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4810" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg" alt="Griechenland-(3)" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-3-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><span style="font-family: Oswald, Georgia, sans-serif; font-size: 1.17em; line-height: 1.5em;">Griechenland</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-4809" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg" alt="Griechenland-(2)" width="300" height="225" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Griechenland-2-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Wie viel Gyros könnte man wohl vom Euro-Rettungsschirm kaufen? Spaß bei Seite, mit Mathe kann eh keiner was anfangen, deshalb ab nach Griechenland. Nicht nur, weil sie unseren Tourismus verdient haben, sondern, weil Griechenland so sehr wie kein anderes Land Sehnsüchte nach Sommer und Salzkruste auf der Haut in uns weckt. Nirgendwo sonst sind weiße Häuser mit blauen Dächern und Fensterläden vor farblich passendem, zutiefst blauem Meer und dem leisen Klirren der Muschelwindspiele über den Türen so schön wie in Griechenland. Nirgendwo sonst gibt es so viele gute Oliven, griechischen Salat und griechischen Joghurt. Nirgendwo sonst wird so rhythmisch Sirtaki getanzt und ausgelassen Ouzo getrunken. Nirgendwo sonst hat das olympische Feuer so hell gelodert wie auf dem antiken Olymp. Nirgendwo sonst wurde je so viel philosophiert wie in der Wiege der Demokratie am Rande Europas. Und kein Land kann mit so vielen Göttern und Helden aufwarten, wie, genau: die Griechen. Spider-, Super-, Batman, wer war das noch? Zeus, Apollo, Artemis, Herakles und Odysseus geben hier den Ton an. Nicht umsonst gelten die Griechen, die auch mit zu den gastfreundlichsten Völkern zählen, als besonders stolz und zäh – sie wissen eben, dass Heldentum unsterblich macht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4804" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg" alt="Niederlande-(3)" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Niederlande-3-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Niederlande</h3>
<p style="text-align: justify;">„Zee“ ist „Meer“ und „Meer“ ist „See“? Wer Holländisch lernen möchte, darf sich nicht in die Irre führen lassen! Denn obwohl die Sprache der Niederländer manchmal stark dem Deutschen ähnelt (was Hin und Wieder auch wirklich sehr lustig sein kann &#8211; lest unbedingt mal eine Bauanleitung oder Ähnliches auf Niederländisch!), gibt es doch deutliche Bedeutungsunterschiede. Und auch das Land selbst hat besondere Eigenschaften. Zum Beispiel befindet sich ein Viertel der niederländischen Fläche unter dem Meeresspiegel und die höchste Erhebung des Festlandes liegt bei gerade mal 322,5 Metern (zum Vergleich: Die Zugspitze, der höchste Berg Deutschlands hat eine Höhe von 2962 Metern). Fahrrad fahren in den Niederlanden ist also wirklich sehr entspannt. Am besten auf einer der zahlreichen kleinen Inseln, die sich im Ijsselmeer finden lassen. Dann dauert es nämlich manchmal gar nicht lange, bis man einmal die komplette Insel überquert hat. Auf diese Inseln gelangt man im Idealfall mit einem kleinen Segelboot – ein Erlebnis, dass man unbedingt einmal gemacht haben sollte.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4807" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg" alt="Oesterreich" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Oesterreich-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Österreich</h3>
<p style="text-align: justify;">Okay, liebe Nachbarn, wir geben es ja zu. Marcel Hirscher ist der beste Slalomfahrer!! Keine Sorge, wir wollen diesmal auch gar nicht an eurem beste-Skination-der-Welt-Ego kratzen. Nein, wir wollen sagen, wie schön es bei euch ist. In ein paar Monaten fallen wir eh schon wieder bei euch ein, wie die Heuschrecken – sobald Venediger, Dachstein, Großglockner, Kitzsteinhorn und Stubaier Gletscher ihr weißes Kleid über gestreift haben und ihr uns Piefkes selbst mit gesalzenen Liftpreisen und Vignettenpflicht nicht abschrecken könnt. Österreich, du bist unwiderstehlich! Ehrlich: Mozart(kugeln), Franz und Sissi, Wiener Dialekt, Festspiele, Avatar, atemberaubende Natur (die nicht nur Berge, sondern auch wunderschöne Flüsse und Seen zu bieten hat), Christoph Waltz und selbstverständlich: Kaiserschmarrn und Almdudler. Es gibt eigentlich nichts, was du nicht hast: In Salzburg findet man die schönsten Dirndl, am Arlberg die besten Tiefschneehänge, in Tirol die schaurigsten Perchten, in Wien Philosophie, Kultur, die beste Sachertorte und kosmopolitischen Flair. In Kitzbühel trifft man auf die neuesten Schönheits-OP-Trends, die exklusivste Pelzmode und die besten Golfplätze &#8211; ach ja, und unseren Kaiser. Nur über den Austro-Pop, darüber sollten wir vielleicht irgendwann nochmal reden. Aber ja, sogar den Eurovision-Song-Contest gönnen wir euch von Herzen. &#8230;wobei, jetzt fällt‘s uns zum Schluss doch noch ein: Wir haben leider das bessere Bier als euer Zipfer!</p>
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		<title>Não falo Português</title>
		<link>https://presstige.org/2014/05/ausland-praktikum-brasilien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Natalia Sander]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2014 06:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[AIESEC]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[korrespondentenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Brasilien-Reisebericht über die schönsten zwei Monaten meines Lebens Zwei Monate am anderen Ende der Welt verbringen? Englisch unterrichten? Ohne Portugiesischkenntnisse? Mein Kopf hätte die Entscheidung niemals getroffen, aber der Bauch übernahm kurzerhand das Kommando und schon war das AIESEC-Praktikum...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/ausland-praktikum-brasilien/">Não falo Português</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Brasilien-Reisebericht über die schönsten zwei Monaten meines Lebens</h2>
<p><strong>Zwei Monate am anderen Ende der Welt verbringen? Englisch unterrichten? Ohne Portugiesischkenntnisse? Mein Kopf hätte die Entscheidung niemals getroffen, aber der Bauch übernahm kurzerhand das Kommando und schon war das AIESEC-Praktikum in Brasilien fix und der Flug gebucht. Ein Korrespondentenbrief über Reisüberschuss, Englischkenntnisse und die nettesten Menschen der Welt.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JardimBotanico-IMG_7675.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3212" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JardimBotanico-IMG_7675.png" alt="JardimBotanico-IMG_7675" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JardimBotanico-IMG_7675.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JardimBotanico-IMG_7675-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JardimBotanico-IMG_7675-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Praktikum in Brasilien? Kann ja wirklich nicht so schwer sein, dachte ich mir, immerhin sind keine Portugiesisch-Kenntnisse gefragt. Dass sie von Vorteil sind, stellt sich bereits am Flughafen in Rio de Janeiro heraus. „Where is the exit?“, frage ich eine Mitarbeiterin am Flughafen. Diese macht große Augen und schüttelt mit dem Kopf: „No english“. Mit Hilfe ihrer Kollegen, die allesamt auch kein Englisch sprechen, werde ich zum Ausgang begleitet. Hier muss ich auch schon die nächste Hürde überwinden: Mein Praktikum und Wohnort für die nächsten zwei Monate ist Juiz de Fora, eine 500.000-Einwohner-Stadt 180 Kilometer nordwestlich von Rio. Um dorthin zu gelangen muss ich zum Busbahnhof, den man wiederum mit einem Shuttle erreicht.</p>
<p>Vor dem Flughafen tummeln sich aber nur Taxis und von einem Bus ist weit und breit keine Spur. Nach zwanzig Minuten gebe ich unter dem Gewicht meines Rucksacks nach und nehme ein Taxi. Der Fahrer ist freundlich und kann sogar ein bisschen Englisch: Er erzählt mir davon, dass hier viele die Weltmeisterschaft in Brasilien kritisieren und hilft mir mit der portugiesischen Aussprache. Dass die Brasilianer alles sehr locker nehmen, wird bereits hier deutlich: Aussteigen muss ich, während wir an einer roten Ampel stehen. „Das geht schon“, meint der Fahrer lächelnd.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JuizdeFora-IMG_7313.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3214" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JuizdeFora-IMG_7313.png" alt="JuizdeFora-IMG_7313" width="1200" height="742" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JuizdeFora-IMG_7313.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JuizdeFora-IMG_7313-400x247.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/JuizdeFora-IMG_7313-1024x633.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></h3>
<h3>Juiz de Fora</h3>
<p>Nach weiteren Sprachkomplikationen am Busbahnhof komme ich nach vier Stunden in Juiz de Fora an und werde von einem AIESEC-Mitarbeiter empfangen. Er ist 19, heißt José und wir kennen uns bereits über Facebook. Mittlerweile ist Mittag und ich merke den Temperaturschock am ganzen Körper – während mich der deutsche Februar mit zwei Grad verabschiedete, grüßt Brasilien mit sonnigen dreißig Grad.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Korrespondentenbrief.png" alt="" /></td>
<td><strong>presstige-Autoren berichten aus aller Welt</strong> Immer wieder gehen unsere Redakteure für ein Semester oder ein Praktikum ins Ausland. In der Serie &#8220;<a href="http://presstige.org/tag/korrespondentenbericht/">Korrespondentenbericht</a>&#8221; schildern sie anschließend ihre Eindrücke und Erlebnisse. Alle Folgen sind <a href="http://presstige.org/tag/korrespondentenbericht/">hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Es habe ein Missverständnis zwischen AIESEC und meiner Gastfamilie gegeben, meint José, also werde ich spontan bei der 26-jährigen Brasilianerin Ana Paula (Aninha) untergebracht. Da es ein soziales, unbezahltes Praktikum ist, muss ich nichts für die Unterkunft zahlen und soll im Gegenzug ihre Englischkenntnisse aufbessern. Dass es einfach die bestmögliche Planänderung gewesen ist, merke ich bereits nach ein paar Tagen. Aninha ist unkompliziert, kommunikativ und total begeistert davon, dass ich deutsche und russische Wurzeln habe. Ich lebe mich sehr schnell ein und lerne innerhalb einer Woche viele neue Menschen kennen. Und bekomme in einer Sprachschule für Erwachsene sogar noch ein zweites Praktikum angeboten. Aninha ist eine Mischung aus großer Schwester, bester Freundin und der allercoolsten Mitbewohnerin, die ich mir nur wünschen konnte. Das Highlight unserer Zeit zusammen waren zwei Ausflüge nach Rio, davon einer während des Karnevals.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Kinderbilder.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3216" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Kinderbilder.png" alt="Kinderbilder" width="1200" height="781" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Kinderbilder.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Kinderbilder-400x260.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Kinderbilder-1024x666.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></h3>
<h3>„Sie spricht kein Portugiesisch, du Dummkopf!“</h3>
<p>Am dritten Tag in Juiz de Fora darf ich mit dem Praktikum in der Schule anfangen. Ich arbeite fünf Stunden täglich und unterrichte Fünf- bis Achtjährige. Die Schule ist privat und bietet bilingualen Unterricht an. Am ersten Tag fragen mich die Schüler lustige Dinge wie „Gibt es in deiner Stadt einen Strand?“ und „Wie heißen deine Eltern und deine Katze?“. Die Kleinen sind unglaublich lieb, herzlich und haben keine Scheu vor Körperkontakt: Jeden Tag werde ich von allen umarmt und darf als Anführer der Kindergang beim englischen Bingo die Ansage machen. Einfach ist es trotzdem nicht, denn sie sprechen nur Portugiesisch und ich kann nur unnütze Portugiesisch-Brocken wie „Ich bin nicht aus Brasilien“. Nach und nach wird es jedoch besser. Ich finde langsam eigene Aufgaben, spreche Englisch mit Pantomime-Einlagen und kann viele Dinge auf Portugiesisch verstehen. Dass man in Deutschland kein Portugiesisch kann, wird den Kindern irgendwann bewusst und sie erinnern sich immer wieder gegenseitig daran: „Sie spricht doch kein Portugiesisch, du Dummkopf“. Am Ende der sieben Wochen wissen sie, wo Deutschland und Russland liegen, was man da isst, welche Zeichentrickfilme die Kinder sehen und welche Sprachen dort gesprochen werden. Ich habe die Zeit dort also sinnvoll verbracht.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/ReisBohnen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3213" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/ReisBohnen.png" alt="Reis&amp;Bohnen" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/ReisBohnen.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/ReisBohnen-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/ReisBohnen-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></h3>
<h3>Reis, Bohnen, Reis, Bohnen, Reis</h3>
<p>Dinge, die daheim so einfach sind, können im Ausland zur Herausforderung werden, so auch das Essen. Mittagessen darf ich in der Schule und genieße so jeden Tag Reis, Bohnen und Fleisch. Am Anfang noch begeistert von dem neuen Essen, hängt mir dieses Gericht nach drei Wochen zu den Ohren raus. Während der Karnevalswoche Anfang März hat die Schule geschlossen und so erfreue ich mich daheim an selbstgekochten Kartoffeln und Pasta. Zu meiner eigenen Überraschung tut dieses Essen aber nicht so gut wie die fettfreien brasilianischen Gerichte. Also genieße die letzten drei Wochen das Duo Reis &amp; Bohnen in vollem Maße. Am liebsten würde ich diese Gewohnheit in Deutschland fortsetzen, aber die Uni-Mensa ließ sich noch nicht von dieser Idee begeistern.</p>
<h3>Samba und Politik</h3>
<p>Auch wenn es Sprachkomplikationen gab, wurden sie durch eines wettgemacht: Selten in meinem Leben habe ich so viele freundliche, aufgeschlossene und kommunikative Menschen getroffen. Die Tatsache, dass ich alleine von Rio nach Juiz de Fora kam, sorgt für Bewunderung: Ihnen ist bewusst, dass es ohne Portugiesisch nicht einfach sein muss. Entgegen dem Klischee, die Brasilianer wären dauerhaft im Samba-Karneval-Modus, führe ich viele ernste Gespräche über Bildung und Weltpolitik und erzähle über das Leben in Russland und Deutschland. Hier erfahre ich auch den Grund für das schlechte Englisch: An vielen öffentlichen Schulen werden nur einfache Grundlagen vermittelt. Wer Englisch sprechen möchte, muss jahrelang privaten Unterricht nehmen. Leisten können sich das etwa zehn Prozent der Bevölkerung. Wenn sie über das luxuriöse Leben der Europäer reden, meinen sie also meist auch die Bildung.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Ego_in_Brazil.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3211" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Ego_in_Brazil.png" alt="Ego_in_Brazil" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Ego_in_Brazil.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Ego_in_Brazil-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Ego_in_Brazil-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Im Nachhinein wird mir klar, dass ich auf meiner Reise nur die schöne Seite der Medaille kennengelernt habe: Private Schulen, Bars am Abend und Wochenendausflüge nach Rio sind kein Standard in Brasilien. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man als Tourist dorthin reist. Mit Spiegelreflexkamera in die Favelas zu gehen, um die Misere zu fotografieren, fand ich aber auch nicht angemessen.</p>
<p>Zwei Monate sind echt keine lange Zeit. Im fremden Land rennt die Zeit jedoch nach eigenen Gesetzen. Nach einem gefühlten Jahr dort kann ich sagen: Brasilien hat mich flexibel und offen gegenüber Neuem gemacht. Danke an AIESEC und vor allem an das netteste Land der Welt: Eo amo o Brazil!</p>
<p>Für alle, die nicht genug haben: Mehr Bilder und Geschichten über Brasilien gibt es <a href="http://apfelsanderson.blogspot.de/search/label/BRAZIL">auf meinem Blog</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/ausland-praktikum-brasilien/">Não falo Português</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Tipps für unterwegs: Autostopp für Anfänger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Endt]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2014 16:19:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[autstopp]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[schweden]]></category>
		<category><![CDATA[tipps_für_unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[trampen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer trampt, reist billiger &#8211; und intensiver. Nirgends lässt sich ein Land so gut erkunden wie auf dem Beifahrersitz seiner Einwohner. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust. Dos – Was man unbedingt beachten und...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/04/reise-trampen-autostopp/">Tipps für unterwegs: Autostopp für Anfänger</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer trampt, reist billiger &#8211; und intensiver. Nirgends lässt sich ein Land so gut erkunden wie auf dem Beifahrersitz seiner Einwohner. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust.</strong></p>
<h2>Dos – Was man unbedingt beachten und tun sollte</h2>
<h3>1. Sich zu erkennen geben</h3>
<p>Kennt ihr die <a href="http://www.zeit.de/2014/15/dating-app-tinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dating-App </a><em><a href="http://www.zeit.de/2014/15/dating-app-tinder" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tinder</a>?</em> Dort sieht man von seinen potentiellen Dates erstmal nur ein einziges Foto. Keine Beschreibung. Findet man das Foto interessant, wischt man nach rechts, andernfalls nach links. Dutzende Profile pro Minute kann man so durchzappen. Das ist verdammt oberflächlich – aber eigentlich nur ehrlich. Wir entscheiden nun mal in Sekundenbruchteilen, ob wir jemanden sympathisch finden oder nicht.</p>
<p>Wer an der Landstraße an einem Tramper vorbeifährt, hat noch viel weniger Zeit als bei <em>Tinder</em>, um über linkes Pedal (bremsen und mitnehmen) oder rechtes Pedal (weiterfahren) zu entscheiden. Wenn du an der Straße stehst und mitgenommen werden willst, solltest du in diesen wenigen Augenblicken gut zu sehen sein. Oder würdest du jemanden daten, denn du nur versteckt hinter Sonnenbrille, Wollmütze, Schal und Vollbart gesehen hast?</p>
<p>Also zeig dein Gesicht, wenn du am Straßenrand den Daumen raushältst. Und lächle. Ebenfalls sehr nützlich: Ein großes Schild, auf dem steht, wo du hinwillst.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2662" alt="max_se" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png" width="1200" height="757" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se-400x252.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/max_se-1024x645.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3>2. Reden und Fragen stellen</h3>
<p>Klar, man kann trampen einfach als Möglichkeit sehen, günstig von A nach B zu kommen. Nur verpasst man dann halt das Beste.</p>
<p>Wer Anhalter mitnimmt, macht das aus Hilfsbereitschaft. Und aus Langeweile. Die Gutherzigen sind ganz oft Leute, die für ihren Beruf den ganzen Tag im Auto sitzen. Beispielsweise Handelsvertreter: Ich bin schon bei Verkäufern von Olivenöl (seither kaufe ich nur Bertolli), Kugelschreibern, Melkmaschinen und vielem mehr mitgefahren. Diesen Leuten ist hinter ihrem Lenkrad einfach unglaublich fad. Darum ist es nur höflich und ein Teil des Deals, ein paar Worte mit dem Fahrer zu wechseln. Vor allem aber ist es die allerallerbeste Möglichkeit, etwas über sein Reiseland zu erfahren. Stellt ein paar Fragen, und lasst die Leute erzählen. Welche Orte in der Umgebung lohnen einen Besuch? Welche Probleme beschäftigen die Leute gerade? Was halten sie vom aktuellen Präsidenten? Wie mächtig ist die Mafia in Süditalien wirklich? (Antwort von Vitello: Sehr, sehr mächtig) Wie lebt man als junger Schwede mit den hohen Alkoholpreisen? (Antwort von Alexander: Ganz gut, wenn man kistenweise Bier aus Deutschland importiert und unversteuert weitervertickt)</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;">
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Reiserubrik.png" /></td>
<td><strong>Reise-Serie</strong><br />
Unsere Autoren erzählen von ihren schönsten Reise-Erlebnissen und geben <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">Tipps für unterwegs</a>. Alle Folgen sind <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>3. Spontan sein</h3>
<p>Trampen kann furchtbar sein. Da wartet man stundenlang am Straßenrand, bis endlich jemand anhält; und dann fährt der ganz woanders hin, als man eigentlich will. “Aber ich kann dich bis zum nächsten Abzweig mitnehmen, das sind fünf Kilometer.” Na besten Dank. Da hilft nur eins: Vergiss deine Pläne und reise dorthin, wo dein Fahrer eben hinfährt. Er wird dir unterwegs die besten Tipps für seine Stadt geben (vgl. Punkt 2) und du wirst dort eine großartige Zeit haben, auch wenn der Ort eigentlich nie auf deiner Liste stand.</p>
<p>Ein Freund von mir wollte einmal von Norddeutschland zurück in die Schweiz trampen, wo er studiert. Die Leute, die in aufgesammelt haben, waren allerdings gerade auf dem Weg in den Spanien-Urlaub. Natürlich hat Daniel seinen persönlichen Semesterbeginn verschoben und noch ein paar schöne Tage in Barcelona verbracht. Trampen kann fantastisch sein.</p>
<p><figure id="attachment_2663" aria-describedby="caption-attachment-2663" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2663" alt="Foto: Sebastian Endt" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png" width="600" height="336" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/csit42nb-400x224.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2663" class="wp-caption-text">Foto: Sebastian Endt</figcaption></figure></p>
<h2>Don&#8217;ts – Was man lieber lassen sollte</h2>
<h3>1. Metropolen ansteuern</h3>
<p>Nach meiner Erfahrung kommt man erstaunlich gut in große Städte hinein. Ob Stockholm, Christchurch oder Florenz, immer wurde ich direkt ins Zentrum chauffiert. Nur leider kommt man kaum wieder hinaus. Man gondelt in einem überfüllten Linienbus irgendwo an den Stadtrand, stellt sich in die Abgaswolke einer überquellenden Ausfallstraße und hebt den Daumen. Der Verkehr ist so dicht, dass für die Autos kaum eine Möglichkeit zum Anhalten besteht. Nach Stunden gabelt einen jemand auf. Allerdings nur für ein paar Kilometer, schließlich gibt es um große Städte herum tausende Abzweigungen.</p>
<p>Große Städte sind natürlich häufig sehr sehenswert. Wer nicht auf sie verzichten will, findet auf Portalen wie <a href="http://hitchwiki.org/en/Main_Page" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hitchwiki.org</a> sehr nützliche Tipps für die Weiterreise, wie etwa Buslinien, die einen in die Nähe günstig gelegener Autobahnraststätten bringen.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-2664" alt="sebi_tanke" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png" width="1200" height="757" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke-400x252.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/04/sebi_tanke-1024x645.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3>2. Nach Neapel fahren</h3>
<p>Keine Ahnung, vielleicht hatten wir einfach nur Pech. Aber Trampen in Süditalien war absolut furchtbar. Von Florenz kommend, verlief unsere Reise nach Neapel noch ganz akzeptabel. Wir hatten lange Wartezeiten, aber wir schafften es in einem Tag. Dann erkundeten wir Napoli, was sich definitiv gelohnt hat. Weiter wollten wir nach Bari, etwa 270 Kilometer östlich. Eine Strecke, die man in einem halben Tag leicht schaffen sollte. Wir verbrachtenzwei volle Tage auf der Straße und dazwischen eine Nacht auf dem Boden eines Rasthauses. Am Abend des zweiten Tages, noch keine 100 Kilometer von Neapel weg, gaben wir auf und nahmen den Bus. Nicht nur, dass uns keiner mitnahm &#8211; die Leute haben uns wahlweise ausgelacht oder wie Aussätzige angesehen.</p>
<h3>3. Sich an diese Regeln halten</h3>
<p>Trampen ist jedes Mal komplett anders und voller Überraschungen. Also vergiss alles, was hier steht und mach deine eigenen Erfahrungen. Vielleicht kommst du ja in Süditalien super zurecht. Erzähl uns doch anschließend hier in den Kommentaren, was du erlebt hast.</p>
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		<title>Student im Urlaub sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 19:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[ferien]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[student_sein]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Semesterferien bedeutet Student sein vor allem eines: untertauchen. Sobald die letzte Vorlesung langsam verblasst, die letzte Klausur ihren bitteren Nachgeschmack verliert und die letzte helle Sonne hinter den Köpfen der Studenten untergeht, verschwinden alle. Letztes Bier. Letzte Party....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/student-sein-ferien-urlaub/">Student im Urlaub sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den Semesterferien bedeutet Student sein vor allem eines: untertauchen. Sobald die letzte Vorlesung langsam verblasst, die letzte Klausur ihren bitteren Nachgeschmack verliert und die letzte helle Sonne hinter den Köpfen der Studenten untergeht, verschwinden alle. Letztes Bier. Letzte Party. Dreckige Wäsche in den Koffer. Zu. Weg.</strong></p>
<p><figure id="attachment_2549" aria-describedby="caption-attachment-2549" style="width: 1201px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2549" alt="Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2549" class="wp-caption-text">Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure></p>
<p align="JUSTIFY">Aber wohin? Typischerweise wählt der Augsburger Student aus drei Reiseangeboten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">All-Inclusive bei Mutti</h3>
<p align="JUSTIFY">Oftmals geht’s nach Aiterhofen oder Buttelstedt oder Castrop-Rauxel oder – auf jeden Fall endlich mal raus aus der bayerischen Kleinstadt. In den All-Inclusive-Urlaub. Also zurück zu Mutti. Dabei erholen sich nicht nur Magen und Unselbstständigkeit, sondern auch fast vergessene Freundschaften, die während des Semesters an Stress, Distanz und den so unglaublich coolen neuen Freunden litten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Selbstversorgerurlaub im Arbeitsdschungel</h3>
<p align="JUSTIFY">Die Abenteuerlustigen unter den Augsburger Studenten verabschieden sich meist in den Selbstversorger-Urlaub &#8211; auch außerhalb der Saison wochenweise oder für das Wochenende zu buchen. Dort gilt es Eigeninitiative zu zeigen, um das Überleben zu sichern. Will heißen: Praktikum in München. Diese Angebote sind jedoch meist schnell vergriffen und müssen lange im Voraus gebucht werden. Einfacher haben’s die Augsburger Studenten da mit dem Pauschalangebot der Uni Augsburg.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Pauschalreise der Uni Augsburg</h3>
<p align="JUSTIFY">Ja, man muss es sagen: Einige der Studenten sind nur geistig untergetaucht, ihr Körper bleibt zuweilen an Ort und Stelle. Doch wer soll es ihnen verdenken, denn Reiseangebot Nummer drei ist durchgestylt wie Harald Glööckler. Den ganzen Tag Fun, Fun, Fun &#8211; alles im Preis der Immatrikulation inbegriffen. Die Pauschalreise kann zu jedem Semester bequem dazu gebucht werden und wird von einer Bearbeitungsfrist sanft gelenkt. Den Tag verbringt der Urlauber in einer schön gelegenen Lehmhütte im Augsburger Universitätsviertel. Mit Blick auf den Ententeich und das architektonisch bemerkenswerte Gebäude D können Studenten hier in rustikalem Ambiente entspannen. Zum Schlemmen geht’s in die unweit gelegene Mensa mit Super-Ferien-Super-Burger-Sonder-Angebot. Und wie es sich für ein echtes Pauschalangebot gehört, folgen zauberhafte identisch gestaltete Tage und Wochen, die ihr brilliantes Ende im Beginn der Lehrveranstaltungen finden.</p>
<p align="JUSTIFY">Was die restlichen Stadtflüchtigen angeht, die sind vielleicht irgendwo in Mauritius, also nicht weiter erwähnenswert. Entscheidend ist aber doch, dass in den Ferien, die zum Feiern da sind, alle fort fahren. Zugegeben, ich befinde mich auch gerade im All-Inclusive-Urlaub in Castrop-Rauxel, aber warum eigentlich? Warum nicht die Freizeit in den Semesterferien auch mal in Augsburg nutzen? Und hey, das Super-Ferien-Super-Burger-Sonder-Angebot in der Mensa ist echt gut. In diesem Sinne: Zurück nach Augsburg und ran an die Buletten!</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Welche Ferientipps habt ihr für alle Daheimgebliebenen?</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/student-sein-ferien-urlaub/">Student im Urlaub sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Tipps für unterwegs: Das erste Mal in (Südost)Asien</title>
		<link>https://presstige.org/2014/03/tipps-fuer-unterwegs-das-erste-mal-in-suedostasien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 09:10:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[asien]]></category>
		<category><![CDATA[kambodscha]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[thailand]]></category>
		<category><![CDATA[tipps_für_unterwegs]]></category>
		<category><![CDATA[vietnam]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Traumhafte Strände, grüne Reisterrassen und überwältigende Tempel &#8211; es gibt viele Gründe, warum sich ein Trip nach Südostasien lohnt. Noch besser wird die Reise allerdings, wenn man auf ein paar Feinheiten achtet. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr –...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/tipps-fuer-unterwegs-das-erste-mal-in-suedostasien/">Tipps für unterwegs: Das erste Mal in (Südost)Asien</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traumhafte Strände, grüne Reisterrassen und überwältigende Tempel &#8211; es gibt viele Gründe, warum sich ein Trip nach Südostasien lohnt. Noch besser wird die Reise allerdings, wenn man auf ein paar Feinheiten achtet.</strong> <strong>Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_006.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2471" alt="asien_006" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_006.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_006.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_006-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_006-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h3><strong>Dos &#8211; Was man unbedingt beachten und tun sollte</strong></h3>
<p><strong>1. Auf eigene Faust die Reise planen</strong></p>
<p>Natürlich kommt man auch mit einer Pauschalreise nach Asien. Ob man das will, ist die andere Frage. Zwar kann man auch etwas Verantwortung und damit Planungsstress aus den Händen geben, allerdings muss man wahrscheinlich auch tiefer in die Tasche greifen. Und so schwer ist die Organisation nun auch wieder nicht. Bei den Flügen sollte man nach Studenten- oder Jugendtarifen Ausschau halten – damit kann man eine Menge Geld sparen. Über die Einreisebestimmungen informiert man sich am besten auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. In Thailand erhält man zum Beispiel automatisch bei der Einreise ein Visum für 30 Tage; in Vietnam hingegen muss man das Visum schon einige Zeit vorher beantragen.</p>
<p>Um die Unterkunft in Asien muss man sich generell keinen großen Kopf machen: Am billigsten wird es, wenn man zu zweit reist. Die Preise für die Unterkunft beziehen sich nämlich immer nur auf die Zimmeranzahl – das heißt, zwei Personen bezahlen zusammen im Schnitt weniger als Alleinreisende. Die Hotelzimmer sind in Asien aber grundsätzlich billiger als bei uns – für ein Doppelzimmer im 4-Sterne-Hotel zahlten wir auch mal nur 20 Euro – insgesamt.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_004.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2448" alt="asien_004" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_004.jpg" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_004.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_004-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_004-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Reisterrassen in Sapa, im Norden Vietnams. Das Visum für Vietnam muss man online beantragen.</strong></h5>
<p>Vor Ort von A nach B zu kommen ist auch nicht schwierig. In Vietnam kann man zum Beispiel mit einem Busticket des Sinh Tourists für rund 30 Euro quer durchs ganze Land reisen. Informationen über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten erhält man heutzutage super einfach im Internet oder im Hotel/Hostel selbst – man braucht also nicht mal unbedingt einen Reiseführer mitzunehmen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Reiserubrik.png" /></td>
<td><strong>Reise-Serie</strong><br />
Unsere Autoren erzählen von ihren schönsten Reise-Erlebnissen und geben <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">Tipps für unterwegs</a>. Alle Folgen sind <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p><strong>2. Genügend Zeit einplanen</strong></p>
<p>Es gibt nichts Schlimmeres auf einer Reise als Zeitdruck! Daher sollte man für seine Reise – egal, wohin es geht – genügend Zeit einplanen. In Asien ist das aber besonders wichtig: Allein in Bangkok könnte man Ewigkeiten verbringen, ohne alles gesehen zu haben. Im Frühjahr reiste ich sieben Wochen lang durch in Südostasien. Davon war ich etwa eine Woche in Kambodscha, um mir die Tempelanlagen von Angkor Wat anzusehen. Die einzelnen Tempel sind dort teilweise sehr weit voneinander entfernt, sodass man oft viel Zeit von Einem zum Anderem braucht. Außerdem ist es auch schöner, wenn man sich einen Ort intensiv anschauen kann, ohne die ganze Zeit die Uhr im Auge behalten zu müssen. Ich fand es sehr angenehm, dass ich mir die Zeit einteilen konnte, wie ich es wollte. Bei einer Pauschalreise wäre das vermutlich nicht möglich gewesen. <strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2446" alt="asien_005" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_005.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_005.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_005-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_005-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Selbst eine Woche bei den Tempeln von Angkor Wat kam mir kurz vor</strong></h5>
<p><strong>3. Wenig Gepäck mitnehmen</strong></p>
<p><strong> </strong>In Asien ist alles sehr viel günstiger als bei uns, sodass es sich lohnt, wenig Gepäck mitzunehmen – um dort viel einkaufen zu können. Wenn man viele Strecken zu Fuß zurücklegt, ist es auch generell sinnvoll, weniger dabei zu haben. Denn jedes Kilo im Rucksack macht sich irgendwann bemerkbar. Einmal bin ich mit einem Freund in Bangkok von einem Stadtteil zum nächsten gelaufen – mit dem ganzen Gepäck dabei. Es war irre heiß und mit dem ganzen Zeug natürlich auch sehr anstrengend. Ich wünschte mir in dem Moment nichts mehr, als weniger dabei gehabt zu haben. Seitdem nehme ich nur noch das Nötigste mit. Später erfuhren wir übrigens, dass wir die Strecke auch für drei Euro mit dem Taxi zurücklegen hätten können – aber dann hätten wir vermutlich auch weniger gesehen. Und weniger geflucht.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_002.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2449" alt="asien_002" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_002.jpg" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_002.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_002-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_002-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>In Bangkok lief ich mal mit viel zu viel Gepäck von A nach B. Seitdem packe ich weniger ein. </strong></h5>
<h3><strong>Don&#8217;ts &#8211; Was man lieber lassen sollte</strong></h3>
<p><strong>1. Beim Essen unvorsichtig sein</strong></p>
<p>„Cook it, peel it or forget it“ heißt es in den Reiseführern. Damit ist gemeint, dass man beim Essen sehr vorsichtig sein sollte. Besonders bei Früchten und Speisen mit Eiern sollte man aufpassen. Leitungswasser sollte man in den meisten asiatischen Ländern nicht trinken. Die meisten Unterkünfte haben aber einen Wasserkocher – wenn man das Wasser abkocht, kann es ohne Bedenken getrunken werden. Ach ja, wenn man beim Essen dann doch mal unvorsichtig war, gibt es eigentlich überall freundliche Apotheker. Teilweise verstehen die zwar kein Englisch, aber mit Händen und Füßen kann man dann ziemlich schnell erklären, was einem fehlt.</p>
<p><strong>2. Das Wetter unterschätzen</strong></p>
<p>Ich war zwei Mal in Asien: Einmal in der Trockenzeit, einmal in der Regenzeit. In der Trockenzeit ist die Luftfeuchtigkeit recht hoch. In Thailand ist es generell immer sehr warm, sodass man auf jeden Fall ausreichend zum Trinken mitnehmen muss. Vietnam hat drei Klimazonen – das heißt, es ist immer irgendwo kalt, irgendwo heiß und irgendwo angenehm warm. Daran sollte man beim Kofferpacken unbedingt denken. Und auch wenn es sehr bewölkt ist, sollte man sich mit Sonnencreme einschmieren. Die Sonnenstrahlung ist in Asien ziemlich intensiv. In der Regenzeit sollte man grundsätzlich immer einen Regenschirm mitnehmen – manchmal regnet es nämlich ziemlich überraschend.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_003.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2444" alt="asien_003" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_003.jpg" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_003.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_003-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_003-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Während der Regenzeit kann das Wetter schnell umschwenken </strong></h5>
<p><strong>3. Die Kleidungsordnung missachten</strong></p>
<p><strong></strong>Es gibt Tempelanlagen in Asien, da kommt man gar nicht erst rein, wenn man die Kleiderordnung missachtet. Die meisten Tempel darf man in Thailand nur ohne Schuhe betreten. Beim Großen Palast in Bangkok sollte man keine kurzen Sachen tragen: Shorts, Miniröcke, ärmellose Shirts und Sandalen sind beispielsweise nicht erlaubt. Auch in Angkor Wat darf man mit der falschen Kleidung nicht jeden Tempel anschauen. Hier lohnt es sich, vorher mal das Internet um Rat zu fragen. Welche Kleidung nicht in Ordnung geht, steht meistens auch im Eingangsbereich der Tempel.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2442" alt="asien_001" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_001.jpg" width="1200" height="799" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_001.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_001-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/asien_001-1024x681.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Vor einem Besuch im Großen Palast in Bangkok sollte man seine Kleiderwahl gut bedenken. </strong></h5>
<p><em>Alle weiteren Folgen unserer Reise-Serie findet ihr <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></em>. <em>Welche Tipps könnt ihr beim Reisen geben? </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/tipps-fuer-unterwegs-das-erste-mal-in-suedostasien/">Tipps für unterwegs: Das erste Mal in (Südost)Asien</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Tipps für unterwegs: Mit dem Rucksack durch Irland</title>
		<link>https://presstige.org/2014/02/reise-irland-tipps/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Remenyi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 18:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[irland]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[tipps_für_unterwegs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für abenteuerlustige Reisende, die mit großem Rucksack und kleinem Budget unterwegs sind, ist Irland ein ideales Ziel. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust. Neue Freunde und Begleiter tauchen manchmal ganz plötzlich auf  Dos –...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/reise-irland-tipps/">Tipps für unterwegs: Mit dem Rucksack durch Irland</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: 1em; line-height: 1.5em;">Für abenteuerlustige Reisende, die mit großem Rucksack und kleinem Budget unterwegs sind, ist Irland ein ideales Ziel. Mit unseren Tipps erlebst du noch mehr – und vermeidest unnötigen Frust.</span></strong></p>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Neue-Freunde-und-Begleiter-tauchen-manchmal-ganz-plötzlich-auf.1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2046" alt="Neue Freunde und Begleiter tauchen manchmal ganz plötzlich auf." src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Neue-Freunde-und-Begleiter-tauchen-manchmal-ganz-plötzlich-auf.1.png" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Neue-Freunde-und-Begleiter-tauchen-manchmal-ganz-plötzlich-auf.1.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Neue-Freunde-und-Begleiter-tauchen-manchmal-ganz-plötzlich-auf.1-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Neue-Freunde-und-Begleiter-tauchen-manchmal-ganz-plötzlich-auf.1-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a>Neue Freunde und Begleiter tauchen manchmal ganz plötzlich auf<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Neue-Freunde-und-Begleiter-tauchen-manchmal-ganz-plötzlich-auf..png"><br />
</a></h5>
<h2> Dos – Was man unbedingt beachten und tun sollte</h2>
<h3>1. Ein Zelt mit hoher Wassersäule mitnehmen</h3>
<p>Ein Zelt mit hoher Wassersäule (&gt; 3000mm) ist in Irland unabkömmlich, auch wenn man etwas investieren muss. Das Problem sind hier nämlich nicht Regengüsse wie in Deutschland, sondern stetiger, teilweise tagelang anhaltender Nieselregen. Ein billiges Baumarktzelt gibt schon nach kurzer Zeit nach: Die Nähte werden undicht, das Wasser beginnt durch den Stoff zu sickern und nachts beginnt dann plötzlich die Wasserfolter – Tropfen nach Tropfen platscht auf die Stirn. Und wenn man denkt, dass es hilft sich anders hinzulegen, dann bilden sich auch schon die nächsten.</p>
<p><span style="font-family: Oswald, Georgia, sans-serif; font-size: 1.17em; line-height: 1.5em;">2. Wildcampen</span></p>
<p>In Irland ist Wildcampen erlaubt und es stört sich niemand daran. Ganz im Gegenteil – die Menschen kommen und quetschen dich neugierig aus. Stellenweise gibt es da aber ein kleines Problem: Es grenzt Weide an Weide und weit und breit ist kein Millimeter an potenzieller Campingfläche zu finden. Was tun? Ganz einfach: Man fragt nach dem Besitzer des Landes. Sehr oft dringt man zu diesem nicht einmal vor, sondern landet bereits nach fünf Minuten im Garten eines bis dato unbekannten Iren. Deren Herzlichkeit und Gastfreundschaft ist weltberühmt, sodass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, direkt in die Familie aufgenommen zu werden. Aus geplanten drei Tagen an einem Ort werden so schnell auch mal drei Wochen. Dennoch sollte man ab und an einen Campingplatz aufsuchen. Nicht nur der Dusche, sondern auch der Leute wegen. Es wäre nicht das erste Mal, dass man dort sogar seinen Nachbarn kennenlernt!</p>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Unter-der-Kulisse-von-Lismore-Castle-schlafen.-Kein-Problem-jedoch-Hochwassergefahr.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1773" alt="Unter der Kulisse von Lismore Castle schlafen. Kein Problem, jedoch Hochwassergefahr!" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Unter-der-Kulisse-von-Lismore-Castle-schlafen.-Kein-Problem-jedoch-Hochwassergefahr.png" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Unter-der-Kulisse-von-Lismore-Castle-schlafen.-Kein-Problem-jedoch-Hochwassergefahr.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Unter-der-Kulisse-von-Lismore-Castle-schlafen.-Kein-Problem-jedoch-Hochwassergefahr-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Unter-der-Kulisse-von-Lismore-Castle-schlafen.-Kein-Problem-jedoch-Hochwassergefahr-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><br />
</a>Unter der Kulisse von Lismore Castle schlafen. Kein Problem, jedoch Hochwassergefahr!<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Unter-der-Kulisse-von-Lismore-Castle-schlafen.-Kein-Problem-jedoch-Hochwassergefahr.png"><br />
</a></h5>
<p>Ein besonders guter Ort zum Wildcampen: einsame Burgruinen. Auch wenn es ab und zu etwas unheimlich sein kann und man seltsame Dinge zu hören und zu sehen scheint: Spannend ist es auf jeden Fall— und vielleicht vergisst man solche Nächte gerade deshalb nie!</p>
<h3> 3. Trampen</h3>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Ohne-Auto-entdeckt-man-die-wahren-Schätze..png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1771" alt="Ohne Auto entdeckt man die wahren Schätze." src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Ohne-Auto-entdeckt-man-die-wahren-Schätze..png" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Ohne-Auto-entdeckt-man-die-wahren-Schätze..png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Ohne-Auto-entdeckt-man-die-wahren-Schätze.-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Ohne-Auto-entdeckt-man-die-wahren-Schätze.-1024x682.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><br />
</a>Ohne Auto entdeckt man die wahren Schätze.</h5>
<p>Die bevorzugte Reisemöglichkeit sollte weder Fernbus, noch Auto sein, denn durch das Trampen in Irland erlebt man Dinge, die man nicht für möglich hält. Man lernt die verrücktesten Menschen kennen: vom gealterten Folksänger, der sein Leben lang durch Deutschland getourt ist und Geschichten aus der eigenen Augsburger Lieblingskneipe zum Besten gibt oder den Pferdebeauftragten, der in halb Irland Schonungen betreut und Wildpferde vertreibt. Auf diese Art lernt man die Insel auf ganz besondere Weise kennen und lieben und sieht Orte, die sonst kein Tourist zu Gesicht bekommt.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Sonnenuntergang_Kreuz.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1772" alt="Sonnenuntergang_Kreuz" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Sonnenuntergang_Kreuz.png" width="1200" height="783" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Sonnenuntergang_Kreuz.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Sonnenuntergang_Kreuz-400x261.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Sonnenuntergang_Kreuz-1024x668.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h2> Don’ts – Was man lieber lassen sollte</h2>
<h3>1. Trampen am Sonntag</h3>
<p>Auch wenn das Trampen die interessanteste Art zu Reisen ist – Sonn- und Feiertage sind kein guter Zeitpunkt! Wenn man schon an solch einem Tag trampen muss, dann sollte man zwei Dinge beachten: Zum einen schlafen Iren sonntags aus, das heißt vor Mittag muss man sich gar nicht erst losbewegen. Zum anderen sollte gleich eine Stelle gesucht werden, an der es ein winddichtes Fleckchen für den Campingkocher gibt. Warum? Wartezeiten von bis zu sechs Stunden auf einsamen Landstraßen sind sonntags nicht ungewöhnlich. Wenn sich nicht gerade andere Touristen völlig verfahren haben, dann hilft nur ständiger Kaffeenachschub, die Zeit zu überstehen. Gute Musik zum lauten Mitgrölen lässt sie Stunden auch schneller vergehen. Warum auch nicht? Außer ein paar Kühen hört es eh keiner.</p>
<h3>2. Zelten in einer Senke</h3>
<h5 style="text-align: center;"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Beim-Campen-am-Meer-immer-windgeschützt-stehen.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1774" alt="Beim Campen am Meer immer windgeschützt stehen" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Beim-Campen-am-Meer-immer-windgeschützt-stehen.png" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Beim-Campen-am-Meer-immer-windgeschützt-stehen.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Beim-Campen-am-Meer-immer-windgeschützt-stehen-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Beim-Campen-am-Meer-immer-windgeschützt-stehen-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><br />
</a>Beim Campen am Meer immer windgeschützt stehen<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Beim-Campen-am-Meer-immer-windgeschützt-stehen.png"><br />
</a></h5>
<p>Beim Zelten gibt es einige Dinge zu beachten: Gewebeklebeband für alle Fälle (z.B. gebrochene Zeltstangen) einpacken sowie Sandheringe für Tage an wundervollen Stränden, doch vor allem: niemals das Zelt in einer Senke aufstellen! Auch wenn es der schönste Ort der Welt, mit dem tollsten Ausblick ist: TU ES NICHT. Irland ist bekannt für sein Wetter. Hat man den Regen noch nie erlebt, neigt man dazu ihn zu unterschätzen. Trotz geringer Intensität – je länger es regnet, umso mehr Wasser sammelt sich in Senken. Man schläft gemütlich, träumt und merkt nicht, wie sich das Zelt allmählich mit Wasser füllt. Ist das Wasser über die Isomatte gestiegen, sind die Ersatzklamotten im Rucksack schon klatschnass. Mit viel Glück geschieht das Absaufen auf einem Campingplatz mit einer lieben Besitzerin, sodass man eventuell im Aufenthaltsraum auf der Couch schläft. Mit Pech jedoch steht man mitten in der Pampa und wringt das letzte Paar saubere Socken aus. Das Einzig Gute daran: Ist man klatschnass, muss man nur selten länger auf eine Mitfahrgelegenheit warten – außer es ist Sonntag.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Reiserubrik.png" /></td>
<td><strong>Reise-Serie</strong><br />
Unsere Autoren erzählen von ihren schönsten Reise-Erlebnissen und geben <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">Tipps für unterwegs</a>. Alle Folgen sind <a href="http://presstige.org/tag/tipps_fuer_unterwegs/">hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>3. Den Urlaub genau durchplanen</h3>
<p>Stellt man sich auf einen genauen Tourenplan ein, merkt man schnell: Das funktioniert so nicht. Schon während des Trampens landet man oft irgendwo, wo man ursprünglich nicht hin wollte. Dennoch bereut man solche Abwege nur selten, da man so unglaubliche Ecken zu sehen bekommt. Es kann vorkommen, dass man eine Strecke viel schneller zurücklegt als geplant, sodass man unerwartet Zeit gewinnt. Auch sollte man immer bereit sein, den „Geheimtipps“ der Einheimischen zu folgen. So schläft man mit Glück direkt an einer Steilklippe zum Meer und wenn man es will, kann man so tagelang keinem Menschen begegnen und sich mit den Kühen und Schafen anfreunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/reise-irland-tipps/">Tipps für unterwegs: Mit dem Rucksack durch Irland</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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