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	<title>sportwoche Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>sportwoche Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Brust raus, Hintern rein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katharina Pfadenhauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2014 08:15:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[friedberg]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
		<category><![CDATA[wakeboard]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man sieht sie nicht nur auf Pisten und Tiefschneehängen in Überzahl, sie haben auch die Welt des Wasserskis frisiert: Boarder. Entstanden Ende der 80er Jahre als Zeitvertreib für gelangweilte Surfer, weil gerade mal Flaute war, hat sich das Wakeboarden zu...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man sieht sie nicht nur auf Pisten und Tiefschneehängen in Überzahl, sie haben auch die Welt des Wasserskis frisiert: Boarder. Entstanden Ende der 80er Jahre als Zeitvertreib für gelangweilte Surfer, weil gerade mal Flaute war, hat sich das Wakeboarden zu einer Sportart mit internationalem Wettkampfcharakter entwickelt.  <a href="http://www.chill-and-wake.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wakeboarden in Friedberg</a>:</strong></p>
<p>Obwohl ich schon einige Jahre auf dem Buckel habe, bin ich noch ziemlich drahtig und schleppe jedes Jahr um die 10.000 Menschen mit mir mit. Für meine 45 Jahre habe ich mich nämlich ziemlich gut gehalten und besitze verblüffend viel Power. Das funktioniert auch deshalb, weil man sich verantwortungsvoll, regelmäßig, aufwändig und liebevoll um mich kümmert. Ich stehe quasi unter Dauerbeobachtung, bei der mein Status Quo laufend gewartet wird: Leinen auskuppeln, Mitnehmer überprüfen und gegebenenfalls nachstellen. Umlaufseile auf Bruchstellen kontrollieren. Ich bin der Lift.</p>
<p>Frisch geölt kreise ich immerzu um mich selbst. Vielleicht etwas eitel, mag sein. Aber dafür nehme ich auch jeden, wirklich jeden, mit. Das ist es auch, was mir an mir selber so gut gefällt: Dass ich in keine Schublade passe. Was, nebenbei bemerkt, bei einer Umlauf-Länge von 900 Metern ohnehin nicht einmal metaphorisch vorstellbar wäre. Denn neben Anfängern, die oftmals von mir eher durchs Wasser geschleift werden, klemmen sich auch Profis meine Hanteln unter die Arme und lassen sich die Gischt ins Gesicht spritzen, wenn sie sich meterweit in die Höhe katapultieren oder über Rails und Schanzen springen. Dass ich im Vergleich zu anderen Anlagen ein ganz besonderes Flair besäße, sagt Sascha Friedrich, der neben kaufmännischen Tätigkeiten, Liftbedienung und Technik unter anderem auch für die Anfängereinweisung zuständig ist. „Es geht grundsätzlich ziemlich familiär und freundlich zu und ist für jede Altersklasse und jedes Fahrniveau geeignet.“</p>
<h3>Weiche Knie, aber Durchhalten zahlt sich aus</h3>
<p>Bei dem, der da am Rand steht &#8211; &#8230;das wird eh nichts! Zurecht relativiert Sascha solche Vorurteile, wenn er sagt: „Jedem Anfänger wird hier solange geholfen, bis er es kann. Wakeboarden kann eigentlich jeder lernen und grundsätzlich versuchen einem alle Fahrer, auch die Profis, Tipps zu geben.“ Sehr anfängerfreundlich soll ich sein, sodass ich manchmal selbst überrascht bin. „Das ist an anderen Wakeboardanlagen nicht so. Da kann’s für Anfänger zum Teil eher ungemütlich werden. Und es geht dort oft ums Geld“, sagt Sascha.</p>
<p> [<a href="https://presstige.org/2014/07/wasserski-friedberg/">See image gallery at presstige.org</a>] </p>
<p>Ich selber kann allerdings schon auch ungemütlich werden. Bei Geschwindigkeiten von 30 bis 49 Stundenkilometern verzeihe ich, wenn‘s drauf ankommt, keine Fehler. Und wer meint, mit mir beim ersten Mal ungeniert flirten zu können, der hat sich getäuscht. Selbstbewusst kann ich von mir behaupten, dass beim ersten Kennenlernen die meisten weiche Knie bekommen und sich nach den ersten sturzträchtigen Runden eher wie ein Crash-Test-Dummy fühlen. Bei mir muss man eben etwas Geduld aufbringen. Als das beste Beispiel für derartiges Durchhaltevermögen kann vermutlich sie gelten: Sabrina Schreiber. Bis sie das erste Mal auf dem Wasser stand, hat es ungeschönte 354 Starts gebraucht. Letztes Jahr hat sie, hier am Friedberger See, die Süddeutsche Meisterschaft gewonnen.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Als eine der ältesten Liftanlagen der Welt kann ich aus Erfahrung sprechen, wenn ich behaupte, dass Neueinsteigern das Wasserskifahren zunächst leichter fällt. Sascha meint, im Durchschnitt lernt man es in zwei bis drei Stunden: „Weil die Umsetzung schneller ist und man leichter ein Gefühl für’s Wasser bekommt.“ Beim Wakeboarden sei das anders, da gebe es keine Garantie. „Aber in der Regel brauchen die Leute etwa zehn bis fünfzehn Starts, bis sie fahren“, beziffert Sascha dann doch die durchschnittliche Anfängerversuchsquote &#8211; und der muss es wissen, schließlich spricht auch er aus Erfahrung: „Für die Anfänger machen wir eine Fehleranalyse und sagen ihnen, was sie falsch machen oder woran sie unbedingt denken müssen.“ Bei vielen sei das Problem, dass sie einfach noch kein gutes Gefühl für Zugkraft und Geschwindigkeit hätten. Und dann gibt es natürlich auch die, die erst einmal Angst haben und „gegenhalten“.</p>
<h3>Von der Turngruppe zum „three-sixty“</h3>
<p>Ohne gestreckte Arme und Körperspannung geht bei mir aber leider gar nichts. Ansonsten: Brust raus, Hintern rein, Hantel auf Beckenhöhe, dann sollte es schon irgendwann klappen. Ich höre das den Sascha inzwischen wie vom Band sagen: „Wasser ist wie Glatteis. In dem Moment, in dem man die Hantel mit den Armen ran zieht, fällt man nach hinten um.“</p>
<p>Nach hinten umgefallen ist auch Jane Faaß schon, als sie sich vor 12 Jahren das erste Mal aufs Brett gestellt hat. Seitdem sie mich vor einigen Jahren dann zusammen mit ihrer Turngruppe gemietet hatte, besucht sie mich fast täglich. Schon sehr bald wollte sie es wissen und ist das erste Mal auf einen Kicker, eine Absprungrampe im Wasser, zugesteuert: „Ich hatte auf jeden Fall Respekt, weil es ganz schön steil in die Luft geht. Ich bin mindestens zehn Mal angefahren und habe kurz vorher wieder abgestoppt“. Irgendwann ist sie doch gesprungen &#8211; „und nicht hingefallen!“ Für Jane, die sonst gern Snowboard und Ski fährt, bin ich in der schneefreien Zeit zu einer guten Alternative zum Winter geworden. Bei mir hat sie so ziemlich alles gelernt: von der richtigen Haltung, über das Beschleunigen auf dem Wasser und Sprüngen, wie einem 450 oder 180, bis hin zur gekonnten Landung. Wie sie das gemacht hat? „Am hilfreichsten ist es, Tipps von denen anzunehmen, die einem sagen können, ob man die Anfahrt auf einen Kicker schneller, früher oder langsamer gestalten sollte. Ob man genug mit den Knien abfedert oder die Position verändern muss, und so weiter. Und sich natürlich von ihnen abschauen, wie man‘s richtig macht.“ Dadurch, dass ich mit rund 900 Metern ein recht langer Lift bin, sagt Jane, hat man auch relativ viel Zeit, verschiedene Tricks auszuprobieren &#8211; so, wie sie derzeit den „three-sixty“. Um das irgendwann zu schaffen, gibt es eigentlich nur ein Rezept: fahren! Dem kann auch Sascha Friedrich zustimmen: „Um richtig gut zu werden, wird man um eine Saisonkarte nicht herumkommen.“</p>
<h3>Spektakulärer, höher, trickreicher</h3>
<p>Na gut, vielleicht mag ich jetzt den Eindruck erwecken, primär anfängerfreundlich und gutmütig zu sein. Das bin ich auch. Aber nicht nur. Ich kann schon auch gemein sein. Beispielsweise, wenn ich plötzlich in der Kurve beschleunige und das Seil zu straff gespannt ist. Dann heißt es meistens: Servus, Tauchstation, ab ins Wasser. Okay, bei den meisten Anfängern, gewiss nicht bei den Profis! Spektakulärer, höher, trickreicher &#8211; die „Prorider“ wissen ganz genau, wie sich mich anpacken müssen. Dennis Wörle zum Beispiel. Schönwetterfahren ist was für andere: 2009 gewann er die Süddeutsche Meisterschaft in der Jugendklasse, stand unter anderem bei der Deutschen Meisterschaft schon mit auf dem Treppchen und hat auch in der Männerklasse („Open Men“) Trophäen mit nach Hause genommen. Wenn er nicht selbst auf dem Wasser ist, teilt er Hanteln aus, gibt Neulingen Starthilfe und trainiert die Jugend vor Ort.</p>
<p>Überhaupt, wer bei mir schon alles mitgefahren ist! Immer wieder bin ich auch Austragungsort für Meisterschaften und Wettkämpfe, zuletzt Ende Juni für den „Schwabenpokal 2014“. Eines muss ich in diesem Zusammenhang loswerden: Bei waghalsigen Sprüngen will ich mir nichts vorwerfen lassen. Wer bei mir in die Luft will, tut das auf eigene Verantwortung und muss seine persönliche Ausrüstung &#8211; inklusive Helm – haben, die er, wenn er will, gegen eine Mietgebühr dauerhaft bei mir unterstellen kann. Denn auch wenn Wakeboarden recht ungefährlich erscheinen mag, es zählt doch zu den Risikosportarten. Alle, die schon einmal aus einigen Metern Höhe ungünstig auf dem Wasser gelandet sind, wissen, wovon ich rede: Es. Tut. Verdammt. Weh. Der Aufprall auf die Wasseroberfläche gleicht dem auf Beton.</p>
<p>Aber natürlich bin auch ich selbst nicht unverwundbar. Vor kurzem wurde eines meiner beiden Umlaufseile, die über die hohen Metallmasten laufen, vom Blitz getroffen. Nicht so schlimm! Es musste ausgetauscht werden. Solche Reparaturen verlaufen meist recht schmerzfrei ohne Betäubung: Mit gemächlicher Geschwindigkeit hielt ich mich in Bewegung, damit das kaputte durch das neue Material ersetzt werden konnte, indem es alle paar Meter mit Kabelbindern am alten befestigt wurde. Solange, bis ich mich einmal komplett um die eigene Achse gedreht habe und das alte Seil „amputiert“ wurde. Weil man sich so verantwortungsvoll, regelmäßig, aufwändig und liebevoll um mich kümmert, war ich nach einem Tag Instandsetzung schon wieder wie neu und einsatzfähig.</p>
<p>Also, einsteigen!</p>
<p>Text: <a href="http://presstige.org/author/katharina-pfadenhauer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katharina Pfadenhauer</a>, Fotos: <a href="http://presstige.org/author/katharina-pfadenhauer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Katharina Pfadenhauer</a> &amp; <a href="http://presstige.org/author/natalia-sander/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Natalia Sander </a></p>
<blockquote><p><strong>Für Wakeboard-Interessierte: </strong></p>
<p>Badehose, Handtuch, gute Laune, ein bisschen Mut &#8211; mehr braucht es eigentlich nicht im Rucksack für einen Wakeboard-Tag am Friedberger See. Gegen eine Gebühr verleiht die „Chill-and-Wake“-Anlage vor Ort die Ausrüstung inklusive Schwimmweste und bei Bedarf Neoprenanzüge.</p>
<p>Während der Hauptsaison ist die Anlage an allen sieben Tagen der Woche von jeweils 13 bis 19 Uhr für den normalen Betrieb geöffnet. Vormittags (9 bis 13 Uhr) ist der Lift für private Gruppen reserviert und kann von jedermann gemietet werden. Daneben gibt es verschiedene Kurse, die an unterschiedlichen Tagen und jeweils abends (ab 19 Uhr) stattfinden. Beispielsweise das After-Work-Boarden, den Lady’s Run oder das Sunshine-Boarden. Die Kurse erfordern, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl, eine Anmeldung. Dafür gibt es keine Wartezeiten! Damit Kinder auch während der Sommerferien aufgeräumt sind, wird in dieser Zeit ein zusätzliches Kinder-Ferien-Programm angeboten, bei dem ihnen das Wasserskifahren oder Wakeboarden beigebracht wird.</p>
<p>Auskunft über weitere Informationen sowie Reservierungs- und sonstige Anfragen erhält man unter der Telefonnummer 0821-60 27 41, über die E-Mail-Adresse <a href="mailto:info@chill-and-wake.de">info@chill-and-wake.de</a> sowie auf der Internetseite <a href="http://www.chill-and-wake.de/">http://www.chill-and-wake.de/</a>.</p></blockquote>
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		<title>Sport für den kleinen Geldbeutel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vivian Keckeisen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2014 08:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[sparen]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer ist da – mal mehr, mal weniger – und die Badesaison ist schon längst eröffnet worden. Da die Kurse beim Hochschulsport für dieses Semester schon bald zu Ende sind, haben wir hier ein paar günstige Alternativen in ganz...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4479" aria-describedby="caption-attachment-4479" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sportvereine_1200px.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-4479 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sportvereine_1200px-1024x426.jpg" alt="Sportvereine_1200px" width="600" height="249" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sportvereine_1200px-1024x426.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sportvereine_1200px-400x166.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sportvereine_1200px.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4479" class="wp-caption-text">Text: Vivian Keckeisen, Illustration: Lisa Luthardt</figcaption></figure>
<p><strong>Der Sommer ist da – mal mehr, mal weniger – und die Badesaison ist schon längst eröffnet worden. Da die Kurse beim Hochschulsport für dieses Semester schon bald zu Ende sind, haben wir hier ein paar günstige Alternativen in ganz Augsburg für kurz- oder langfristige Sportler.</strong></p>
<p>Lena ist neu in Augsburg und im ersten Semester an der Uni Augsburg eingeschrieben. Der Sommer liegt – zumindest zeitlich – in vollen Zügen und sie hat sich entschlossen, ihre Bikinifigur aufzumöbeln. Sie macht den PC an und sucht über Google nach Fitnessstudios in ihrer Nähe. Aber warum eigentlich Fitnessstudios? Gibt es nicht auch Alternativen zu diesen kostspieligen Sportstätten? Sie scheinen heutzutage das ultimative Mittel zur Sportlichkeit zu sein: 2011 waren <a href="http://www.wear2gym.de/news/steigende-mitgliederzahlen-in-fitnessstudios/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">7,6 Millionen der Deutschen Mitglied in einem Studio</a> – Tendenz steigend. Das Erstaunliche ist: Damit ist sogar die Anzahl der Mitglieder der beliebtesten Sportart in Deutschland überholt: Der DFB zählte „nur“ 6,8 Millionen.</p>
<p>Sie hält inne und denkt über Alternativen nach. Zuerst fällt ihr der Hochschulsport ein. Sportvereine hingegen sind bei Studenten als Alternative zu Fitnessstudios und dem universitären Sportangebot nicht so stark im Bewusstsein verankert. Deswegen hier eine Zusammenstellung, was Augsburgs Sportvereine in den einzelnen Stadtteilen so zu bieten haben:</p>
<h3>Hochzoll</h3>
<p>Wer in der Nähe vom Kuhsee oder dem Eiskanal wohnt, der ist Hochzoller und kann sich für diverse Ballsportarten an den <a href="http://fc-hochzoll.de.tl/Home.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">FC Hochzoll</a>, den <a href="http://www.tsghochzoll.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TSG Hochzoll</a> oder den <a href="http://www.djk-augsburg-hochzoll.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DJK Hochzoll </a>wenden. WM-Fieber am eigenen Leib spüren kostet beim FC nur 2,50 Euro für Studenten. Da die DJK und der TSG ein vielfältigeres Angebot über Tennis, Badminton, Basketball und verschiedene Fitness- und Tanzkurse haben, liegt der Beitrag bei 7,50 Euro/Monat. Aber Achtung: Der Studententarif hat beim TSG eine Altersbegrenzung von 25 Jahren. Felder und Hallen der Vereine sind über Hochzoll verteilt, die meisten sind aber über die Linien 1 und 6 zu erreichen.</p>
<h3>Lechhausen</h3>
<p>Diejenigen, die im Studentenwohnheim an der Lechbrücke oder in näherer Umgebung wohnen, gehören zum Stadtteil Lechhausen. Der <a href="http://www.djk-lechhausen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DJK Augbsurg-Lechhausen 1920 e.V.</a> bietet für 7 Euro im Monat Trainingszeiten für Badminton, Tischtennis, „normales“ Tennis, Fußball und Fitnesskurse wie Gymnastik, Aerobic und Ausdauertraining. Halle und Felder sind mit der Buslinie 48 zu erreichen.</p>
<h3>Haunstetten</h3>
<p>Die letzte Kurs ist geschafft und du läufst zur Straßenbahnhaltestelle. Du steigst aber nicht in die Straßenbahn Richtung Stadtmitte sondern fährst in die andere Richtung? Dann wohnst du in Haunstetten. Der <a href="http://www.tsvhaunstetten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">TSV Haunstetten</a> bietet neben den Sportarten, die auch die anderen Vereine Augsburgs anbieten, verschiedene Kampfsportarten, Volleyball und Work-Out Kurse (Yoga, Pilates, Zumba-Fitness) und ein Schwimmbad zum sportlichen Austoben an. Der Basisbeitrag liegt für Studenten bei 7,50 Euro, weil für Sportarten wie Tennis, Volleyball, Fußball, Schwimmen und den Kampfsport ein Spartenbeitrag von zwei bis sechsEuro pro Monat anfällt. Die Sportstätten können mit den Bussen 731 und 741 erreicht werden.</p>
<h3>Göggingen</h3>
<p>Wer im Westen Augsburgs in der Nähe der Hessingklinik oder des Mediamarktes wohnt, der gehört zu Göggingen. Hier ist der <a href="http://www.tsv-goeggingen.de/joomla/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">TSV Göggingen</a> der Veranstalter verschiedenster Sport-Angebote. Wer ein Ballsportarten-Typ, eher der Fitness-Mensch oder sogar ein Allrounder ist, der kann sowohl Handball, Volleyball oder Fußball spielen, als auch Tischtennis und Leichtathletik trainieren. Daneben gibt es noch einen vielfältigen Fitnessangebot: von Yoga über Geräteturnen zu Body-Workouts. Der Beitrag beträgt sechs Euro im Monat plus einen zusätzlichen Betrag von maximal fünf Euro/Monat für die jeweilige Sportart. Die Trainingseinheiten finden in der Anton-Bezler-Straße (mit der Linie 1 zu erreichen) und in der Friedrich-Ebert-Halle (hierhin mit dem Bus 41) statt. Ein ähnliches Angebot bietet auch der <a href="http://www.djk-goeggingen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DJK Göggingen</a>: Volleyball, Fußball, (Tisch-)Tennis, Basketball, Zumba und Kampfsport können helfen die Figur aufzupolieren und einen Ausgleich zwischen Geist und Körper zu finden. Hierfür muss man 5,50 Euro im Monat zahlen und einen kleinen Zusatzbeitrag, der bei den jeweiligen Übungsleitern zu erfragen ist. Trainiert wird in der Nähe vom Rathaus in Göggingen – hierhin kann man mit der Linie 1 fahren.</p>
<p>Die Weichen sind gestellt, jetzt bleibt nur noch die Frage offen: Für welche Sportart entscheidet Lena sich? Nach einem kurzen Telefonat mit einem Übungsleiter klappt sie den Laptop zu und macht sich euphorisch auf zur Straßenbahn, um noch rechtzeitig zur Schnupperstunde zu kommen. Wird sie zuverlässig hingehen, oder doch manchmal die Couch vorziehen? Das stet auf einem anderen Blatt…</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/guenstig-sport/">Sport für den kleinen Geldbeutel</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Das hat unser Hochschulsport zu bieten!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 16:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulsport]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reviews aus der presstige-Redaktion Die Anmeldung ist jedes Mal ein Kampf: Adrenalin steigt in den Kopf, das Herz pocht schneller und die Hände zittern beim Abtippen der Kontodaten. Aber der Stress lohnt sich. Meist. Der Hochschulsport bietet eine Vielzahl toller...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/hochschulsport-reviews-augsburg/">Das hat unser Hochschulsport zu bieten!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Reviews aus der presstige-Redaktion</h2>
<p><strong>Die Anmeldung ist jedes Mal ein Kampf: Adrenalin steigt in den Kopf, das Herz pocht schneller und die Hände zittern beim Abtippen der Kontodaten. Aber der Stress lohnt sich. Meist. Der Hochschulsport bietet eine Vielzahl toller Kurse, die oftmals jedes Semester angeboten werden. Damit ihr den Anmeldestress aber nur für &#8220;Premium-Angebote&#8221; auf euch nehmt, haben unsere Redakteure ihre Erfahrungen in einem kurzen Review zusammengefasst.</strong></p>
<figure id="attachment_4454" aria-describedby="caption-attachment-4454" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4454 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px.jpg" alt="Illustration: Isabell Beck" width="1200" height="872" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px-400x290.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px-1024x744.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4454" class="wp-caption-text">Illustration: <a href="http://presstige.org/author/isabell-beck/">Isabell Beck</a></figcaption></figure>
<h3><a href="http://presstige.org/author/franziska-deller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Deller</a>: <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Yoga.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yoga</a></h3>
<p>Die Yogakurse gehören zu den am härtesten umkämpften Kursen im Hochschulsport-Angebot. Man muss schnell sein und einen schnellen Computer besitzen, um hier reinzukommen. Wonach sich alle sehnen, ist das glatte Gegenteil: Entschleunigung, Entspannung, zu sich selbst Kommen, sich aus dem stressigen Alltag zurückziehen. Die tatsächliche Wirkung hängt, wie ich herausgefunden habe, stark vom Umfeld und vor allem vom Yogalehrer ab. Ich habe da beim Hochschulsport unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Bei meinem ersten Versuch war der Lehrer ein älterer Herr, optisch den Achtzigern entsprungen, der uns Yoga weniger körperlich, sondern mehr seelisch näherbringen wollte. Deswegen bestand der Kurs aus mentalen Übungen zur Bewältigung von Gefühlen, die er uns auch auf Folien zu vermitteln versuchte. Nicht mein Fall &#8211; ich persönlich mache Yoga, weil ich für eine gewisse Zeit nicht so viel mit meinen Gefühlen und Gedanken zu tun haben will. Ganz anders mein zweiter Versuch: Eine richtig coole Lehrerin, nicht einmal so esoterisch angehaucht, wie es “Yogamenschen” sonst öfter mal sind, sondern einfach ganz entspannt. Sie machte Übungen vor, wir machten Übungen nach. Keine großen Gedankenleistungen, einfach runterkommen und entspannen. Meine Lieblingshaltung: die Haltung der Verinnerlichung &#8211; auf den Knien, den Oberkörper mit gestreckten Armen auf der Matte abgelegt, den Kopf auch. Könnte ich ewig machen. Mein Lieblingsgefühl: die träge Entspannung in der Ruhephase ganz am Schluss. Auch, wenn man irgendwann wieder daraus erwachen muss, einfach unbezahlbar. Das ist Yoga für mich.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/rebekka-raum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebekka Raum</a>: Beach<a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Volleyball.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">volleyball</a></h3>
<p>Du willst die Sonne genießen, dabei aber nicht auf der faulen Haut liegen? Aufgrund dieses Leitgedankens entschied ich mich im Sommersemester für einen Beachvolleyball-Kurs. Das anfängliche Joggen durch den trägen Sand brachte mich jedes Mal sofort zum Hecheln und Schwitzen. Ebenso raubten mir die anschließenden Stretching- und Kraftübungen unter der sengenden Sonne einiges an Flüssigkeit. Weiter ging es mit dem altbekannten „Baggern“ und „Pritschen“, doch auch neue Techniken mit seltsamen Namen, wie „Tomahawk“ oder „Poken“, lernte ich kennen. Im letzten Teil des eineinhalbstündigen Trainings wurde Team gegen Team, in der Regel zwei gegen zwei, gespielt. Beachvolleyball ist ein Mannschaftssport und somit im Vergleich zu einigen anderen Sportkursen weniger anonym. Ich kannte die Namen meiner Mitspieler und das Abklatschen nach jedem Punkt ließ mich das berühmt-berüchtigte Gemeinschaftsgefühl spüren. Sieg oder Niederlage waren zweitrangig, was angesichts der unzähligen verpatzten Aufschläge, Annahmen und Zuspiele auch ganz gut war. Das einzige Manko des Beachvolleyball-Spiels ist die Wetterabhängigkeit. Unter blauem Himmel spielt es sich nämlich wesentlich angenehmer als bei strömenden Regen, der den Sand klebrig und schwer macht.Im Wintersemester kann dieses Risiko umgangen werden, indem auf den “Beach” verzichtet wird und Volleyball sechs gegen sechs in der Halle gespielt wird. Mit Sicherheit ein vergleichbarer Spaß zum sandigen Toben im Sommer.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/petra-maier/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petra Maier</a>: <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Kick_Box-Fitness.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Kick Box-Fitness </a></h3>
<p>„Noch zehn Wiederholungen!“, meint Rainer, unser super durchtrainierter Trainer mit einem hämischen Grinsen auf dem Gesicht. Die Übungen – eine Mischung aus dem Standard-Sportgramm à la Liegestütze, Sit-ups und Co. sowie Kick Box-Tritten und –schlägen – führt er mit einer solchen Leichtigkeit aus, dass er sie vermutlich im Schlaf machen könnte. Ungeduldig und mit schmerzverzerrten Gesichtern warten wir auf das erlösende Wort – am Ende jeder Übung kommt das obligatorische „locker“ von Rainer. Nach einer Dreiviertelstunde Warm-up verfluche ich mich und überlege, wieso ich mich für den Kurs angemeldet habe. Dass die Bein-Arm-Koordination noch nie so meine Stärke war, macht die Sache nicht einfacher: Wir lernen eine Menge Schläge und Tritte, die wir abwechselnd erst mit links, dann mit rechts – oder war’s doch andersrum? – ausführen. Ich muss teilweise stehen bleiben, weil ich mal wieder aus dem Konzept gekommen bin. Meinen Mitsportlern geht es teilweise ähnlich. Begleitet wird das Ganze von Songs aus den Charts wie „Good Feeling“ von Flo Rida oder „My Feelings For You“ von Avicii – diese Lieder werde ich wohl auf ewig mit körperlicher Ertüchtigung in Erinnerung behalten. Obwohl diese Lieder sonst nicht zu meinem normalen Musikrepertoire gehören, motivieren die schnellen Beats – denn: sie lenken von der Anstrengung ab. Am Ende der anderthalb Stunden fühle ich mich so lebendig wie nie – und würde am liebsten gleich weitermachen. Berauscht von den Endorphinen gehe ich heim und freue mich auf die nächste, anstrengende Stunde mit hoffentlich vielen Pausen – und „locker“.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/christian-endt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Endt</a>: Parkour</h3>
<p>“Être fort pour être utile”, dieses Motto hat Mike gleich beim ersten Treffen ausgegeben. Darum geht es bei der Sportart, die in Pariser Vororten enstand: Stark sein, um nützlich zu sein. Der Pathos solcher Sätze wirkt am Anfang etwas befremdlich. In der Parkour-Szene dienen sie der Abgrenzung zu Sportlern, denen es um Artistik und Show geht. Das Ziel von Parkour ist es, sich möglichst effektiv von A nach B zu bewegen. Dazu gehört das Überwinden von Mauern, Gräben und Zäunen, mit möglichst eleganten Bewegungen. Parkour erfordert Balance, Kraft, Ausdauer und vor allem Durchhaltevermögen. Zum Aufwärmprogramm unseres Trainings gehörten schon mal Liegestütze im Schnee, möglichst ohne Handschuhe. Mike brachte uns im Kurs oft an unsere Grenzen. Und half uns, sie immer weiter zu verschieben. Am Schluss sprangen wir mit zwei Sätzen auf vier Meter hohe Mauern. Wir waren stark. Und spätestens, wenn Batman das nächste Mal einen Robin sucht, werden wir auch nützlich sein.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/alexandra-kiefer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alexandra Kiefer</a>: <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Badminton.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Badminton</a> (Anfängerkurs)</h3>
<p>Badminton – ein Sport, der weit oben auf der Kalorienverbrennerliste steht. Wenn man ihn intensiv ausübt. Also ein gelungener Aufschlag, dann eine gute Koordination beim Sehen des Balls, Treffen und Zurückspielen. Das gelingt am besten durch schnelle Beinbewegungen &#8211; vor und zurück, nach links und nach rechts. So sah das Spiel auch aus. Bei anderen Spielerpärchen. Bei mir und meiner Freundin ging es etwas ruhiger zu, was wohl auf mangelnde Erfahrung und eventuell auch auf das fehlende sportliche Talent zurückzuführen ist. Aber wir hatten trotzdem viel Spaß und ein wöchentliches Wiedersehen montagabends bei unserem Kurs im Hochschulsportzentrum. Zu Beginn jedes Termins hieß es erst einmal: im Kreis laufen und danach dehnen, was bei mir leider Erinnerungen an den Sportunterricht in der Schule weckte. Doch im Gegensatz zu damals war es hier nicht so schlimm, wenn meine Aufschläge immer wieder schrecklich danebengingen. Unsere Kursleiterin Dr. Pushpa Sharma, die den Anfängerkurs scheinbar jedes Semester anbietet, bemühte sich, mir zu zeigen, woran es hackt. Während des ersten Teils der anderthalb Stunden Badminton drehte sie ihre Runden, beobachte die Eins-gegen-Eins-Spiele und versuchte für jeden individuell Verbesserungsvorschläge vorzubringen. Später ging es dann an den Turnierkampf: Zwei gegen Zwei, die Gewinner rückten ein Feld nach vorne, die Verlierer eines nach hinten. Ich brauche wohl nicht zu sagen, wohin wir wanderten. Aber: wir wurden von Mal zu Mal besser und Spaß hatten wir allemal.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/hochschulsport-reviews-augsburg/">Das hat unser Hochschulsport zu bieten!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Selbstversuch: Halbmarathon</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Deller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2014 13:19:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[halbmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[marathon]]></category>
		<category><![CDATA[selbstversuch]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laufen gegen mich selbst Joggen, um den Kopf frei zu bekommen, sich in der Bewegung vergessen, einfach laufen – das kenne ich nur aus Erzählungen. Für mich ist Joggen ein ständiger Kampf, bei dem permanent Fragen durch meinen Kopf ziehen:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/selbstversuch-halbmarathon/">Selbstversuch: Halbmarathon</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Laufen gegen mich selbst</h2>
<p><strong>Joggen, um den Kopf frei zu bekommen, sich in der Bewegung vergessen, einfach laufen – das kenne ich nur aus Erzählungen. Für mich ist Joggen ein ständiger Kampf, bei dem permanent Fragen durch meinen Kopf ziehen: „Warum tue ich das hier?“ Und vor allem: „Wann kann ich endlich aufhören?“ Ich bin dafür einfach nicht veranlagt, glaube ich. Trotzdem habe ich mich für einen Halbmarathon angemeldet.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/halbmarathon-münchen-juli-2014-017.png"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4370" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/halbmarathon-münchen-juli-2014-017.png" alt="halbmarathon münchen juli 2014 017" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/halbmarathon-münchen-juli-2014-017.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/halbmarathon-münchen-juli-2014-017-400x300.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/halbmarathon-münchen-juli-2014-017-1024x768.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<p>Es gibt zwei Arten von Reaktionen, die man erwarten kann, wenn man seine Teilnahme an einem Halbmarathon bekannt gibt: grenzenlose Bewunderung oder etwas à la „naja, das würd ich auch noch ohne Training schaffen.“ Das entspricht dem Wesen des Halbmarathons. Es ist nicht der ganze Marathon, man geht nicht wirklich an die Grenzen, sondern läuft nur 21,1 Kilometer, vielleicht das Doppelte von dem, was andere zweimal die Woche laufen. Trotzdem ist es für mich eine große Sache. Ich habe letztes Jahr schon an einen Halbmarathon in der Nähe von London teilgenommen. Es war nett, viele ältere englische Herren, die dann unerwartet schnell losgerannt sind, ich hinterher. Letztes Jahr lief die Vorbereitung nicht optimal, trotzdem habe ich es geschafft, irgendwie, auch wenn ich, wie ich jetzt aufrichtiger weise gestehen muss, zwischendurch ein bisschen gegangen bin. Aber ich habe überlebt, kein Kollaps, es kam kein Sauerstoffzelt zum Einsatz, das war so vorher auch nicht unbedingt abzusehen.</p>
<h3>Phase eins: Anmeldeeuphorie<strong><br />
</strong></h3>
<p>Dieses Mal wird alles anders, dachte ich, als ich mich im März zusammen mit meinen Geschwistern und meinem Freund für den <a href="https://mein.sportscheck.com/sport/laufsport/events/stadtlauf_muenchen">SportScheck Lauf in München</a> angemeldet habe. Da war ich noch in Norwegen im Auslandssemester und dachte: „So fit wie jetzt werde ich nie wieder. Das wird ein Spaziergang.“ Man muss nämlich wissen: Sport gehört für den Norweger zur nationalen Identität, das macht einfach jeder. In meiner Vorstellung färbte allein schon dieser Umstand auf mich ab, machte mich zu einem neuen, sportlichen Menschen mit eisernem Durchhaltevermögen.</p>
<p>Ich nenne diese Phase die „Anmeldeeuphorie“. Ein optimistischer Zustand, voll Vertrauen in die eigene Stärke. Anlass der Euphorie war ein erstes, positives Lauferlebnis: 50 Minuten auf dem Laufband im Fitnessstudio, was mir so leicht fiel wie noch nie.</p>
<h3>Phase zwei: Der Trainingsplan<strong><br />
</strong></h3>
<p>Für mich war von Anfang an klar: Ich brauche einen Plan, der mir sagt, an welchem Tag ich wie viel laufen soll. Im Internet findet man eine Vielzahl solcher Trainingspläne. Die meisten schlagen ein, zwei kurze Läufe, teilweise mit Steigerungsintervallen, und ein, zwei lange Läufe pro Woche vor. Je nach angestrebter Laufzeit, von 1:15h bis zu 2:30 h, fallen sie härter oder entspannter aus. Ich entschied mich für einen kostenlosen <a href="http://www.sport.med.tum.de/media.php?mediaid=30" class="broken_link">Trainingsplan der TU München</a> (für die Initiative Lauf10/Lauf 21). Hier kann man je nach Bodymassindex und Trainingsstand einen Plan auswählen. Ich nehme optimistisch „bereits 10 km durchgelaufen“ . Es geht dabei nicht um die Zeit, sondern in erster Linie ums Durchhalten. Also genau richtig für mich.</p>
<h3>Phase drei: Ernüchterung<strong><br />
</strong></h3>
<p>Diese Phase tritt in der Regel nach der Anmeldung ein, wenn klar ist, dass es kein Zurück mehr gibt. Bei mir kam dieser Punkt bei meinem ersten richtigen Lauf im Freien: Es. Ging. So. Schwer. Die üblichen Probleme: schwere Beine, das Gefühl, nicht richtig Luft zu kriegen und der absolute Unwille, weiter zu laufen. Zusätzlicher Stressfaktor: Mein Freund, der geborene Läufer, der immer einen Tick vor mir herläuft, ganz locker. Für mich ein absoluter Trennungsgrund.</p>
<p>Aber ich reiße mich zusammen, bis zum Lauf sind es noch drei Monate, genug Zeit, um das in den Griff zu kriegen. Die Runde um den Sognsvann, ein See in der Nähe meines Wohnheims, wird zu meiner Stammstrecke. Den Kilometer steil bergauf dorthin fahre ich mit dem Bus, fühlt sich irgendwie falsch an, aber was soll‘s. Mein Lieblingslauftag ist Dienstag: kurzer Dauerlauf, am Anfang nur 30 Minuten. Geht. Der schlimmste Tag ist der Mittwoch: Steigerungsintervalle. Ich gehe die schnellen Phasen viel zu schnell an, kann sie dann natürlich nicht durchhalten. Meistens endet der Mittwochslauf mit Frustration, mit hängendem Kopf trotte ich den Berg hinunter. Freitag: welliges Gelände. Erste Erfolgserlebnisse stellen sich ein, vielleicht werde ich ja doch irgendwann eine richtige Läuferin. Sonntags kommt der lange Lauf, am Anfang 65 Minuten, zum Schluss sollen es 100 Minuten werden. Auch das klappt einigermaßen, die ersten 45 Minuten sind reine Überwindung, aber danach laufe ich einfach, fast so wie ich mir das immer erträumt hatte.</p>
<h3>Phase vier: Scheitern<strong><br />
</strong></h3>
<p>Die ersten drei Wochen geht also alles ganz gut, es fällt mir zwar schwer, mich an den Trainingsplan zu halten, nach dem gewöhnlichen hin und her Überlegen kann ich mich aber doch überwinden. Bis dann in der vierten Woche auf einmal gar nichts mehr geht. Es ist, als hätte das Training bis jetzt rein gar keine Wirkung. Dazu kommt die Prüfungszeit, die es mir noch schwerer macht, das Training in meinen Tagesablauf zu integrieren. Schwerstes Trainingshindernis aber: zu viele, zu exzessive Erasmus-Partys. Wer die Nächte durchfeiert, läuft am nächsten Tag einfach nicht so locker. Ich versuche durchzuhalten, nehme mir vor, auf Hochprozentiges zu verzichten, starte immer wieder neue Laufversuche. Meistens marschiere ich aber erfolglos und demotiviert zurück zum Wohnheim. Irgendwann stehe ich vor der Wahl: Beim Laufen so richtig durchstarten oder die letzten Wochen meines Auslandssemesters genießen. Erasmus gewinnt.</p>
<h3>Phase fünf: Der Lauf<strong><br />
</strong></h3>
<p>29. Juni, sechs Uhr früh: Ich bin unterwegs nach München. Schon um acht Uhr startet der Halbmarathon am Marienplatz. Den Beutel mit dem Laufshirt und dem Zeitmessungschip habe ich schon, ich weiß nur noch nicht, ob ich überhaupt starte. Zurück in Deutschland habe ich mir prompt eine hartnäckige Erkältung eingefangen. Ich war seit Wochen nicht mehr laufen und fühle mich wirklich krank. Gesund wäre es nicht, jetzt zu starten. Noch schlimmer: Die Angst, anzutreten und dann nicht durchzuhalten. Ich entscheide mich dagegen.</p>
<p>Glücklich bin ich nicht mit dieser Entscheidung. Die Stimmung am Start ist trotz strömenden Regens ansteckend, ich wäre sehr gerne einer von den Tausenden von Läufern. Aus der Sicht des Zuschauers ist das Ganze aber auch recht unterhaltsam: Während vorne die Ersten schon starten, stehen hinten immer noch Massen bei den Toiletten an. Felix Neureuther erzählt irgendwas über Fußball, die Läufer interessiert das recht wenig, sie wollen zu ihrem Startblock kommen, unmöglich, zu viele Menschen überall. Nach einer guten Stunde kommen die ersten wieder zurück von ihrer Runde durch den Englischen Garten. Der Sieger läuft die 21,1 km in unfassbaren 70 Minuten. Am schlimmsten sehen die Läufer mit 1:30 Stunden aus, total mitgenommen, viele ganz bleich. Danach kommen immer mehr Teilnehmer angelaufen, alle schlammverspritzt, manche überglücklich, manche ganz lässig, manche komplett am Ende, manche setzen noch zum Zielsprint an. Die Erkenntnis des Tages: Orange steht nicht vielen Leuten.</p>
<p>Daheim in Augsburg setze ich mich an den Laptop und suche nach dem nächsten Halbmarathon, an dem ich teilnehmen kann, vielleicht Friedberg im September. Denn ich weiß, eines Tages werde ich joggen, um den Kopf frei zu kriegen, um abzuschalten, mich in der Bewegung vergessen, einfach laufen. Ich muss es weiter versuchen.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/selbstversuch-halbmarathon/">Selbstversuch: Halbmarathon</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Let&#8217;s move it!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2014 19:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[playlist]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jogging-Playlist – Diese Songs müssen mitlaufen Ein Sommermorgen, noch liegt Tau auf dem Gras, du bist gerade aus der Tram gestiegen und noch gar nicht richtig wach. Den Kreislauf hochbringen, einige Male den Antritt testen, tief durchatmen, die Kopfhörer rein...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/lets-move-it/">Let&#8217;s move it!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Jogging-Playlist – Diese Songs müssen mitlaufen</h2>
<p>Ein Sommermorgen, noch liegt Tau auf dem Gras, du bist gerade aus der Tram gestiegen und noch gar nicht richtig wach. Den Kreislauf hochbringen, einige Male den Antritt testen, tief durchatmen, die Kopfhörer rein und… Stille?! Ganz ehrlich, so ist es doch schon vorbei, bevor es angefangen hat, oder? Ohne Musik wäre Joggen nur noch anstrengend und darum geht es ja gar nicht. Denn wenn es beginnt, jagst du Running Up The Hill, regelrecht Footloose durch deinen eigenen Speeddance. Die Strecke macht dich zum Pitbull Terrier, zum Long Distance Runner, zum Helden und auf jeden Fall zu einem guten Grund to Remember The Name.</p>
<figure id="attachment_4364" aria-describedby="caption-attachment-4364" style="width: 580px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu-joggingplaylist_580px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4364 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu-joggingplaylist_580px.jpg" alt="Illu joggingplaylist_580px" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu-joggingplaylist_580px.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Illu-joggingplaylist_580px-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4364" class="wp-caption-text">Text &amp; Playlist: Daniel Guggeis, Michael Müller, Grafik: Lara Neidhart</figcaption></figure>
<p>Egal, ob du auf langsame oder schnelle Beats, wuchtige oder ruhigere Sounds beim Sport stehst, wir haben die richtige Musik für dich. Mit der Presstige-Jogging-Playlist kommst du beim Laufen so richtig in die Gänge. Also: Gib Gas!</p>
<p><iframe title="Spotify Embed: Jogging Playlist" style="border-radius: 12px" width="100%" height="352" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/playlist/5ZuxH2c6GkYfxlCbXAkvzy?utm_source=oembed"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/lets-move-it/">Let&#8217;s move it!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Schlimm, Schlimmer, WM-Songs!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2014 14:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
		<category><![CDATA[wm 2014]]></category>
		<category><![CDATA[wm-songs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer träumt nicht vom großen Durchbruch? Deshalb wittern vor allem (Nicht-)Musiker alle 4 Jahre ihre große Chance: Ein WM-Song für die Ewigkeit. Auf Hörerseite bleibt bei all den Peinlichkeiten vor allem Kopfweh, dem auch mehr oder weniger abgehalfterte Altstars mit teuren...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/schlimm-schlimmer-wm-songs/">Schlimm, Schlimmer, WM-Songs!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer träumt nicht vom großen Durchbruch? Deshalb wittern vor allem (Nicht-)Musiker alle 4 Jahre ihre große Chance: Ein WM-Song für die Ewigkeit. Auf Hörerseite bleibt bei all den Peinlichkeiten vor allem Kopfweh, dem auch mehr oder weniger abgehalfterte Altstars mit teuren Hochglanzproduktionen nicht so richtig abhelfen. Da lobt man sich doch die wenigstens noch authentische Ursuppe der WM-Songs wie <a style="color: #ca4842;" href="https://www.youtube.com/watch?v=kQUJfpcSRQ0">Gute Freunde kann niemand trennen</a> oder <a style="color: #b7322c;" href="https://www.youtube.com/watch?v=v19ZyiZpSEw">Fußball ist unser Leben</a>. Wir haben uns todesmutig für euch durch ein paar Kandidaten gequält und bewertet wie viel Stadionbier ihr benötigt, um diese zu ertragen.</strong></p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/xnTd32wJ6yk" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Fangen wir gleich mal mit dem Schlimmsten an. Trotz Dschungelkrone braucht C-Promi Melanie Müller offensichtlich etwas Kleingeld und hat sich prompt an der aufwendigen Produktion ihres WM-Songs gemacht!  Mit der austro-amerikanischen Produzentenlegende Ray Watts im Rücken heißt das Motto: &#8220;Auf geht&#8217;s Deutschland schießt ein Tor!&#8221; Ja, wann schießen sie denn endlich ein Tor, damit die Melanie Müller still ist. Wer sich übrigens fragt, wie die Mädels live klingen könnten, sollte einen Blick hinter das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MbCr9f8jOWw">Playback werfen. </a></p>
<p>Pegelstand: 5 von 5</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/lIadHKdxiVo" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Franz K. haben da schon einen etwas zugänglicheren WM-Song Zustande gebracht. Dafür haben sie auf ganz klassische Zutaten zurückgegriffen: Vier Akkorde, Deutschrockgitarre à la Matthias Reim und Unterstützung vom Fach in Form von Fußballkommentator Manni Breuckmann. Dank Gesang, der zumindest auf hohem Karaoke-Niveau rangiert, und Albert Einstein an den Kongas (!) liegt der Song knapp oberhalb der Schmerzgrenze.</p>
<p>Pegelstand: 3 von 5</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/96602728?color=b3b526" width="500" height="281" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Kolumbien ist zum ersten mal seit 1998 wieder bei einer WM vertreten. Wohl vor allem deswegen denkt sich Nationalschönheit Shakira, dass sie einen weiteren WM Song nachschieben muss. Aus Waka Waka wird La La La. Ein Song, der zwar nicht wirklich berührt, aber auch nicht wehtut und deshalb gerne nebenher im Autoradio laufen darf. Natürlich hört man dem Song an, dass er von Profis produziert wurde. Ein ordentliches Musikvideo inklusive Fußballstars rundet das positive Gesamtbild ab. Erstaunlich erträglich.</p>
<p>Pegelstand: 1 von 5</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/95575549" width="500" height="281" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Selbstverständlich darf in dieser Liste der offizielle WM-Song von Pitbull und Jennifer Lopez nicht fehlen. Bei der Eröffnungsfeier vor den Fernsehbildschirmen gab es ein regelrechtes Sounddesaster. Vor allem Jennifer Lopez die sich lange bieten lies ,war am Ende nicht einmal zu hören. Einige Teile des Songs sind mit etwas Bier vielleicht erträglich, aber sobald Pitbull einsetzt will man dem Sänger am liebsten einen Maulkorb verpassen.  So deutlich war es selten: Hier geht´s hauptsächlich um Cash.</p>
<p>Pegelstand: 4 von 5</p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/96111443" width="500" height="281" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Wer waren nochmal die Vengaboys? Eine Eurodance Gruppe aus den Niederlanden hat einst in den Neunzigern mit Boom Boom Boom einen Riesenhit gelandet. Danach war aber auch Schluss. Was ein Glück, dass sie 1998 schon mal einen Song namens To Brazil! produziert haben. Der Song, der ohnehin schon den Latin-Klassiker Brazil verwurstet, ist mit einem neuen Mix einfach nochmal aufgewärmt worden. Dazu gibt es dann ein nach Aufmerksamkeit heischendes Musikvideo. Die Vengaboys sind einfach im Neunziger-Trash stecken geblieben.</p>
<p>Pegelstand: 3 von 5</p>
<p><iframe src="//www.youtube.com/embed/FI2yM23Vkb8" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Bei so vielen WM-Songs sind am Ende natürlich der Großteil der Leute nur noch genervt. Aber auch Bands sind von den WM-Songs nicht gerade angetan und halten ordentlich mit Anti-WM Songs dagegen, die zum Teil auch schon leicht überzogen sind. Die Band Deichkind hat dafür sogar das BO aus der Versenkung hervorgekramt. Hier ist die Geschmacklosigkeit wenigstens Konzept.</p>
<hr />
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/schlimm-schlimmer-wm-songs/">Schlimm, Schlimmer, WM-Songs!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Zumba Fitness &#8211; Behind the Scenes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Vanessa Plentinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2014 16:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[fitness]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
		<category><![CDATA[zumba]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marketing und Merchandising auf höchstem Niveau Laute Musik dröhnt aus den Lautsprechern, die Hüften schwingen, die Tänzer schwitzen. Zu lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa, Samba, und Merengue ruft Julia Anweisungen in die Menge. Diese versucht möglichst anmutig mit der zackigen Choreografie...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_4344" aria-describedby="caption-attachment-4344" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Zumba_2.7._1200-x600px-01-01.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4344 size-large" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Zumba_2.7._1200-x600px-01-01-1024x512.png" alt="Zumba_2.7._1200 x600px-01-01" width="600" height="300" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Zumba_2.7._1200-x600px-01-01-1024x512.png 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Zumba_2.7._1200-x600px-01-01-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Zumba_2.7._1200-x600px-01-01.png 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4344" class="wp-caption-text">Text: Vanessa Plentinger, Grafik: Marina Schröppel</figcaption></figure>
<h2><strong>Marketing und Merchandising auf höchstem Niveau<br />
</strong></h2>
<p><strong>Laute Musik dröhnt aus den Lautsprechern, die Hüften schwingen, die Tänzer schwitzen. Zu lateinamerikanischen Rhythmen wie Salsa, Samba, und Merengue ruft Julia Anweisungen in die Menge. Diese versucht möglichst anmutig mit der zackigen Choreografie Schritt zu halten. Das ganz normale Bild einer Zumba-Stunde. </strong><strong>Doch welche Marketingstrategie steckt eigentlich hinter dem großen Erfolg der angesagten Trend-Sportart?</strong></p>
<h3>Julias teurer Weg zum „Zumba-Instructor“<strong><br />
</strong></h3>
<p>Die Frage: „Was fange ich jetzt mit der ganzen freien Zeit zwischen Abitur und Studium an?“, beantwortete sich Julia mit der Idee „Zumba-Instructor“ zu werden. Ein paar Klicks später war sie auch schon für den nächsten zweitägigen Workshop angemeldet. Nachdem sie kurz darauf die Kurs-Gebühr von ca. 340 Euro überwies, dämmerte ihr, dass sie sich für einen recht teuren Nebenjob entschieden hatte.</p>
<p>Während der zwei Tage der Ausbildung zum sogenannten „Basic Instructor“ wurde den Teilnehmern die Theorie von „Was ist Zumba?“ bis „Wie leite ich einen Kurs?“ im Schnellverfahren beigebracht. Der praktische Teil bestand darin, erste Schritte zu den Grundrhythmen Cumbia, Salsa, Merengue und Reggaeton und das Choreografieren zu lernen. Mit 14 Jahren Showtanzerfahrung kein Problem für Julia. Diese Vorkenntnisse brachten natürlich nicht alle mit. Trotzdem durfte sich am Ende des Workshops jeder als zertifizierter „Zumba-Instructor“ betrachten.</p>
<figure id="attachment_4342" aria-describedby="caption-attachment-4342" style="width: 526px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Julia-Zumbatrainerin-2.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4342 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Julia-Zumbatrainerin-2.png" alt="Julia-Zumbatrainerin 2" width="526" height="799" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Julia-Zumbatrainerin-2.png 526w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Julia-Zumbatrainerin-2-263x400.png 263w" sizes="(max-width: 526px) 100vw, 526px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4342" class="wp-caption-text">Zumba-Trainerin Julia in Action</figcaption></figure>
<p>Die Trainer-Lizenz gilt jedoch nur ein Jahr. Um sie zu verlängern, ist ein Aufbaukurs nötig, der selbstverständlich wieder bezahlt werden muss. Die zweite Möglichkeit, für die sich auch Julia entschied, ist es, ein „Zin“-(Zumba Instructor Network) Mitglied zu werden. Mit einem monatlichen Beitrag von ca. 23 Euro werden ihr Musik und Choreografien zur Verfügung gestellt. Außerdem entfällt die einjährige Frist der Lizenz und die Aufbau- sowie die Erweiterungsworkshops sind nicht mehr verpflichtend. Wer so aber Kosten sparen will, hat die Rechnung ohne die Zumba-Industrie gemacht: Ohne Weiterbildung gibt es keine neuen Rhythmen. Hier zeigen sich die cleveren Tricks, auch nach der Ausbildung an den Trainern zu verdienen.</p>
<p>Um nun endlich Kurse geben zu können, bewarb sich Julia bei einem Fitnessstudio. Der Inhaber des Studios stellte sie dann für zwei Kurse die Woche auf 450 Euro-Basis ein. Weitere Kosten, fallen für das Fitnessstudio nicht an. Diese werden ausschließlich von den „Zumba-Instructors“ selbst getragen.</p>
<h3>Logo drauf und verkauft <strong><br />
</strong></h3>
<p>Hinter der Marke „Zumba Fitness“ steckt mittlerweile nicht mehr nur das Angebot verschiedener Kurse, sondern auch ein enormes Merchandising. Auf der Website des Unternehmens ist ein ganzer Online-Shop integriert. Hier können Produkte wie DVD-/ CD-Kollektionen, Hanteln, Taschen, Trinkflaschen und vieles mehr eingekauft werden. Hinzu kommt eine Modelinie für Damen und Herren, die von Klamotten, über Schuhe, bis Badebekleidung alles beinhaltet, was ein Zumba- Instructor benötigen könnte. Alle Produkte sind natürlich im Zumba-Look designt und werden sogar im Teleshopping angeboten. Julia erklärt, dass sie als Zumba-Trainerin nicht gezwungen ist, die Klamotten während der Stunden zu tragen. Allerdings bekommt sie durch die Mitgliedschaft bei „Zin“ 25 Prozent Rabatt auf alle Artikel. Dies führt dazu, dass die Instructors die Kleidung doch tragen. Praktisch für die Industrie, denn so werden die Produkte gratis beworben.</p>
<p>Trotz der hohen Ausgaben bereut Julia ihre Entscheidung keineswegs. „Zumba war für mich ein einfacher, wenn auch etwas teurer Weg, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Es gefällt mir, meinen Spaß am Tanzen mit anderen zu teilen und ihnen immer neue Schritte und Choreografien beizubringen.“</p>
<p>„Feier dich fit“ &#8211; so lautet das Zumba-Motto. Doch es wird schnell deutlich, dass hinter der „Jeder kann Teil der Familie werden“-Fassade eine strikte Marketingstruktur steht. Der Erfolg der Marke wird keinesfalls dem Zufall überlassen. Jedes Detail der Vermarktung ist genaustens geplant und jeder Verstoß gegen Patentrechte wird sofort verfolgt. So viel Spaß es auch macht, wir tanzen die Zumba-Industrie reich.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
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		<title>Wie sportlich ist das Student sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 19:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
		<category><![CDATA[student sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir machen Tramfahren. Wir machen Vorlesung. Wir machen Literaturrecherche. Wir machen Sport. Nein, das ist kein Werbespot für ein Sportbekleidungsgeschäft, das ist Student sein. In der Super-Sonder-Themenwochen-Sport-Spezialkolumne widme ich mich der Frage: Wie sportlich ist der studentische Alltag? Text: Rebecca...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir machen Tramfahren. Wir machen Vorlesung. Wir machen Literaturrecherche. Wir machen Sport. Nein, das ist kein Werbespot für ein Sportbekleidungsgeschäft, das ist Student sein. In der Super-Sonder-Themenwochen-Sport-Spezialkolumne widme ich mich der Frage: Wie sportlich ist der studentische Alltag?<br />
</strong></p>
<p>Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel</p>
<h3>Einheit 1: Apnoeübung</h3>
<p>Okay, diese Frage ist natürlich rein rhetorisch. Natürlich ist der studentische Alltag sportlich, schließlich starten wir unser Training meist schon auf dem Weg zur Uni in der Straßenbahnlinie 3. Der ganze Wagen ist voll, an den Scheiben bilden sich kreisförmig angelaufene Flächen, die Türen haben Mühe zu schließen. Der Typ links neben uns (also links an uns), fährt sich gerade seine erste Leberkässemmel hinein, das Mädchen vor uns atmet gleichmäßig in unser Gesicht. Zum Zähneputzen hatte sie morgens wohl keine Zeit mehr. Wo die Achsel über uns herkommt, wissen wir gar nicht. Aber ist ja auch egal, denn das sind optimale Bedingungen für ein kleines Apnoe-Training. Vom roten Tor sind es immerhin acht Minuten!</p>
<h3>Einheit 2: Fingergymnastik</h3>
<p>Nachdem wir das Lungenvolumen um rund 90 Prozent vergrößert haben, kommen wir meist zur zweiten Einheit des Tages: der Fingergymnastik. Ob in Vorlesung oder Seminar – gleichmäßige Bewegungen mit Zeigefinger und Daumen lassen sich immer nebenher einrichten. Dass wir uns dabei gleich ein Update der Ereignisse auf Facebook einholen, ist natürlich nur ein Abfallprodukt des Trainings.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<h3>Einheit 3: Muskeltraining</h3>
<p>Zur sportlichen Höchstform laufen wir aber erst auf dem Olymp auf. Wo auch sonst!? In der Bibliothek breitet sich vor uns ein Betätigungsfeld aus, das weit über die Literaturrecherche hinausgeht. Besonders günstig sind die Möglichkeiten zum Muskelaufbau. Um die Arme zu trainieren, nehmen wir uns gleich am Eingang eine dieser bunten Plastik-Hanteln mit farblich abgesetztem Griff. Je nach Trainingsstand (dem Arbeitsstand einer Literaturrecherche) beladen wir unsere Hanteln mit Gewichten und tragen sie beschwingt durch die Trainingsanlage. Zur Schonung der Gelenke gibt’s sogar Teppichboden.</p>
<p>Fortgeschrittene Sportler stocken ihr Training oftmals durch das zusätzliche Gewicht eines Laptops auf. Diese Übung wird häufig kombiniert mit einem kleinen Training für die Beinmuskulatur. Im Fachjargon nennt sich die Übung: Die irritierte Suche nach einem Lokalkennzeichen, das man noch nie zuvor gesehen hat und am Ende ist das Buch doch nicht da, weil es unregistriert an einem Arbeitsplatz steht. Besonders effektiv sind bei dieser Übung die langen Laufwege und die kurzen, aggressiven Antritte zwischen den Regalen. Einen zusätzlichen „Muskelboost“ bieten uns tiefe Kniebeugen zum unteren Rand der Regale.</p>
<h3>Einheit 4: Sprinttraining</h3>
<p>Wenn die Muskeln einmal glühen, geht es zur fünften Tageseinheit: dem <a href="http://presstige.org/2013/12/student-sein-der-tramwahn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">allseits beliebten Tramsprint</a>. Ihr wisst schon! Den sexy Wetlook gibt’s bei diesen Temperaturen sogar gratis dazu!</p>
<blockquote><p><strong>Kolumne: Student sein</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/kolumne.png" alt="" /></td>
<td>Student sein. Student sein? Was bedeutet das eigentlich? Ein guter Freund von mir – Hollywood heißt er – hat mir einmal erzählt, ein Student würde sich typischerweise folgendermaßen verhalten: Feiern bis zum Exzess, Leben in kommunenartigen WGs und so oft wie möglich nackt sein. Doch gilt das auch für Augsburger Exemplare? Welche verhaltensbezogenen Feinheiten machen die Augsburger Studenten aus? <a href="http://presstige.org/author/rebecca-naunheimer/">Rebecca Naunheimer</a> schreibt diese Kolumne meistens dienstags. Sie wird von <a href="http://presstige.org/author/marina-schroeppel/">Marina Schröppel</a> illustriert. <a href="http://presstige.org/tag/student_sein/">Alle Folgen von &#8220;Student sein&#8221; zum Nachlesen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/sportlich-student-sein/">Wie sportlich ist das Student sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>So machen wir Sport</title>
		<link>https://presstige.org/2014/06/sportler-typologie/</link>
					<comments>https://presstige.org/2014/06/sportler-typologie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Palina Dautfest]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2014 18:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Typologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Sportlertypologie Sport – Er macht Spaß, er tut weh. Und er schreit. Laut! Er schreit von der Plakatwand an der Tramhaltestelle und im Wind des vorbeilaufenden Joggers. Ganz besonders schreit auch die kleine Rolle am Bauch. Aber wie gehen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/sportler-typologie/">So machen wir Sport</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Eine Sportlertypologie</h2>
<figure id="attachment_4276" aria-describedby="caption-attachment-4276" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4276 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Sportlertyp_1200px.jpg" alt="Sportlertyp_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Sportlertyp_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Sportlertyp_1200px-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/06/Sportlertyp_1200px-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-4276" class="wp-caption-text">Text: Polina Dautfest, Marianne Schwarz &amp; Vanessa Plentinger; Illustration: Lisa Luthardt</figcaption></figure>
<p><strong>Sport – Er macht Spaß, er tut weh. Und er schreit. Laut! Er schreit von der Plakatwand an der Tramhaltestelle und im Wind des vorbeilaufenden Joggers. Ganz besonders schreit auch die kleine Rolle am Bauch. Aber wie gehen Studenten mit dem Schreihals um? Drei Erfahrungsberichte, drei Möglichkeiten.</strong></p>
<h3>Die Couchpotato</h3>
<p>Seit ich denken kann, gehöre ich zu den klassischen Couchpotatos. Normalerweise ist mein täglicher Sportbedarf bereits gedeckt, wenn ich zur Uni laufe. Auch sonst meide ich eigentlich alles, was mich irgendwie ins Schwitzen bringen könnte: Angefangen bei Treppen und aufgehört bei Fitnessstudios. Zugegeben, hin und wieder packt mich doch ganz schön das schlechte Gewissen. Beispielsweise wenn ich den berühmten Sprint zur Tram hinlege und während der gesamten Fahrt keuchend und mit hochrotem Kopf auf meinem Platz sitze. Dann passieren so merkwürdige Dinge wie das plötzliche Auftauchen eines Crosstrainers in meinem Zimmer. Keine Ahnung, wo der herkommt. Anfangs sind wir wirklich unzertrennlich, aber nach wenigen Tagen wird er demonstrativ von mir ignoriert. Ähnlich wie die neuen Laufschuhe, die ich gekauft habe, als mich das Joggingfieber gepackt hat. Doch alles vergebens: Letztendlich finde ich mich doch wieder gemütlich auf dem Sofa wieder. Ich bin einfach ein Vollblut-Couchpotato. Schuldig. Gott sei Dank ist meine Gattung ja eher die Regel als die Ausnahme. <a href="http://presstige.org/author/polina-dautfest/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Polina</a></p>
<h3>Der Wochenend-Sportler</h3>
<p>Unter der Woche halte ich mich sportlich etwas zurück &#8211; die Uni verlangt einem ja auch so einiges ab. Doch wenn es am Wochenende via Zug oder Mitfahrgelegenheit in die Heimat zurückgeht, beginnt für mich während der Fußballsaison die sportliche Hochleistungsphase! Zwischen Freitag und Sonntag ist der Fußball fest eingeplant: Er muss mein Trägheitsloch von Montag bis Donnerstag wieder ausgleichen. Außerdem macht mir der Teamsport auch richtig viel Spaß. Kaum zuhause angekommen, findet bereits am Freitagabend Training statt. Es wird gerannt, gefoult und geschwitzt, egal bei welchem Wind und Wetter. Wir müssen schließlich fit sein für Sonntagfrüh. Da steht nach einem Regenerations-Samstag das wichtige Rundenspiel auf dem Plan. Pünktlich um 10.30 Uhr stehe ich wieder auf dem Rasen. Dann heißt es 90 Minuten kämpfen und hoffen, dass die Defizite durch die Werktags-Faulheit nicht allzu groß sind. Wenn ich Sonntagmittag total am Ende, aber glücklich und zufrieden, nachhause komme, packe ich gleich meine Sachen für die kommende Woche. Denn Montagfrüh geht’s wieder zurück nach Augsburg – allerdings ohne Fußballschuhe. <a href="http://presstige.org/author/marianne-schwarz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marianne</a></p>
<h3>Der Tänzer</h3>
<p>Tanzen: Die einen hassen es, die anderen lieben es. Ich gehöre auf jeden Fall zu Letzteren, denn tanzen ist meine größte Leidenschaft. Egal ob Standard- und Lateintanz, Zumba oder Bauchtanz, wenn ich mich zur Musik bewegen kann, bin ich glücklich. Auch die Tanzfläche jeder Disko stürme ich meist als eine der Ersten und verlasse sie nur wieder, wenn man meine Füße fast weinen hören kann. Deswegen nennen mich meine Freunde immer wieder „Ihre Dancing Queen“. Ob sich das allerdings auf die Qualität oder die Quantität meiner tänzerischen Leistung bezieht, wage ich nicht zu beurteilen. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass Sport Spaß machen sollte und der ist mir beim Tanzen garantiert. Dass dabei so ziemlich jeder Muskel des Körpers arbeitet, ist natürlich ein sehr willkommener Nebeneffekt. Noch dazu haben Studien ergeben: Tanzen aktiviert nahezu alle Teile des Gehirns. Fähigkeiten wie Konzentration und Motorik, aber auch das Lang- und Kurzzeitgedächtnis werden beansprucht. So kann man das Risiko an Demenz zu erkranken, deutlich senken. Damit ist Tanzen quasi ein „Rundum-Paket“ für Körper, Geist und Seele. <a href="http://presstige.org/author/vanessa-plentinger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vanessa</a></p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/06/sportler-typologie/">So machen wir Sport</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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