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	<title>zeit Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>10 Dinge, die du dir nicht mehr antun solltest -Anregungen für mehr Glück im Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kim Schöllhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2020 09:53:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als kleine Ablenkung von dem ganzen Corona-Chaos zurzeit soll dieser Artikel dazu inspirieren, in gewissen Situationen seine Handlungen, Einstellungen oder auch Gedanken und Gefühle zu überdenken. So kann man sich selbst dazu verhelfen glücklicher und unbeschwerter durch den Alltag zu...</p>
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<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-14792" width="143" height="254" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1-576x1024.jpeg 576w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1-169x300.jpeg 169w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1-768x1365.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1-864x1536.jpeg 864w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1-1152x2048.jpeg 1152w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/8C6A866A-FD8A-4848-82F6-770223BC66D1.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 143px) 100vw, 143px" /><figcaption>@Pinterest</figcaption></figure></div>



<p><strong>Als kleine Ablenkung von dem ganzen Corona-Chaos zurzeit soll dieser Artikel dazu inspirieren, in gewissen Situationen seine Handlungen, Einstellungen oder auch Gedanken und Gefühle zu überdenken. So kann man sich selbst dazu verhelfen glücklicher und unbeschwerter durch den Alltag zu gehen. Es folgen also 10 Dinge, mit denen man zukünftig anders umgehen könnte.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Zu viel Stolz, um Streitigkeiten aus dem Weg zu räumen</h2>



<p>In manchen Situationen wirst du sehen, dass es besser ist, den ersten Schritt zu machen. Je schneller du das Gespräch suchst und versuchst Probleme aus dem Weg zu räumen, desto eher fällt die Last von dir, die du vielleicht unbewusst mit dir mitschleppst. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Toxischen Freundschaften, Beziehungen oder Verhältnissen zu viel Aufmerksamkeit schenken</h2>



<p>Überdenke einmal die Beziehungen zu den Menschen in deinem Leben. Du solltest dich von Leuten distanzieren, die einen schlechten Einfluss auf dich und deine Lebensfreude haben. Auf Dauer können dich diese Einflüsse von außen sehr unglücklich machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Frische Luft unterschätzen</h2>



<p>Verbringe nicht den ganzen Tag zu Hause und vernachlässige deine vielleicht vorhandenen Stubenhockerqualitäten. Integriere ein bisschen frische Luft in deinen Alltag und es wird sich lohnen. Ob ein mehr oder weniger langer Spaziergang, um den Kopf freizubekommen oder den Weg zur Arbeit oder Uni mit dem Fahrrad bewältigen. Garantiert ist dadurch außerdem besserer Schlaf und somit auch mehr Energie am nächsten Morgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Übermäßigem Stress immer standzuhalten</h2>



<p>Jeder Mensch hat sein eigenes Empfinden von Stress, aber wenn du merkst, dass dir Dinge im Alltag anfangen über den Kopf zu wachsen, solltest du frühzeitig einen Schlussstrich ziehen. Du musst dir selbst eingestehen, dass nicht alles zu schaffen ist und du dein Stresspensum reduzieren musst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Sich selbst immer unterordnen</h2>



<p>Rechne dir selbst und deinem Wohl einen höheren Stellenwert zu und nimm dir auch immer wieder Zeit für dich selbst. Mache dir Gedanken darüber, was dich glücklich macht und was gut an dir ist. Das richtige Maß an Selbstbewusstsein ist wichtiger als du denkst. Du gehst glücklicher durch das Leben wenn du zufrieden bist mit dem was du machst und wer du bist!</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Die eigene Meinung immer zurückhalten</h2>



<p>Versuche richtig einzuschätzen, wann es besser ist den Mund zu halten und wann es vollkommen in Ordnung ist die eigene Meinung zu vertreten und seinen Standpunkt festzumachen. Du kannst dich viel besser mit dir selbst identifizieren, wenn du dich vor anderen nicht verstellst und öfter mal sagst was du denkst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Negative Gedanken zu viel Platz einräumen</h2>



<p>Du solltest dir angewöhnen negative Gedanken und Gefühle nicht zu sehr an dich ranzulassen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan. Dennoch solltest du dich nicht zu intensiv damit auseinandersetzen und dich nicht daran kaputt machen. Sei kritikfähig aber du musst dir nicht alles zu Herzen nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Das Chaos beherrschen</h2>



<p>Finde deine eigene Routine mit dem passenden Grad an Organisation. Mit einem organisierten Alltag weißt du am Ende des Tages genau, was du geschafft und erledigt hast und kannst am nächsten Morgen da anfangen wo du aufgehört hast. Ein passendes Mittel für ein wenig Organisation ist zum Beispiel ein Kalender oder auch eine To-Do Liste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. „Nicht normale“ Dinge unterlassen</h2>



<p>Andere Leute dürfen dir nicht vorschreiben was du zu tun oder zu lassen hast. Lass dir nicht einreden, dass etwas „nicht normal“ ist und verliere nicht den Spaß an den Dingen, die du gerne machst. Höre auf dich und deinen Körper und mache das, was dir gut tut und was dein Leben in jeglicher Hinsicht bereichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">10. Den Antrieb nehmen lassen</h2>



<p>Jeder hat mal mit Antriebslosigkeit zu kämpfen. Vor allem in Zeiten, in denen man im Alltag nicht viel Abwechslung hat und immer mehr Zeit  im Bett oder auf dem Sofa verbringt. Mit Bewegung kannst du dagegen ankämpfen. Egal ob Tanzen, Joggen oder ein Home-Workout- jede Form von Bewegung tut dir gut. Danach fühlst du dich auf jeden Fall besser und warst aktiv.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/EEC839FF-2E98-4983-9007-0DF65836638D.jpeg" alt="" class="wp-image-14794" width="182" height="274" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/EEC839FF-2E98-4983-9007-0DF65836638D.jpeg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/06/EEC839FF-2E98-4983-9007-0DF65836638D-200x300.jpeg 200w" sizes="(max-width: 182px) 100vw, 182px" /><figcaption>@Pinterest</figcaption></figure>



<p><strong>Abschließend bleibt zu sagen, dass jeder für sein eigenes Glück verantwortlich. Insgesamt sollte man sich mehr auf sich selbst und weniger auf andere konzentrieren, den eigenen Alltag für sich selbst perfektionieren und etwas mehr Zeit für Bewegung zu Hause oder an der frischen Luft aufbringen. Es bleibt zu hoffen, dass die oben genannten Anregungen und Tipps ein wenig helfen können und mehr oder weniger Glück und Zufriedenheit hervorrufen. </strong></p>
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		<title>das Lächeln der Zeit ist kalt und schön</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cornelia Salz]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2020 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>reize mich nicht, o sanfter Junge, sonst beiß' ich dir die Lippen rot! so rot auch meine Zähne, Zunge, und du stöhnst in größter Not. und der Hund an meiner Seite, so groß und schwarz und voll Gefahr! du willst...</p>
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<pre class="wp-block-verse">reize mich nicht, o sanfter Junge,
sonst beiß' ich dir die Lippen rot!
so rot auch meine Zähne, Zunge,
und du stöhnst in größter Not.

und der Hund an meiner Seite,
so groß und schwarz und voll Gefahr!
du willst nicht, dass ich dich begleite,
du fragst mich nie, wie es geschah...

doch wenn ich spreche, wie du zitterst!
wenn ich dich küsse, wirst du stumm.
ich seh' dich an: du erinnerst mich 
an Sommer. ach, was bist du süß! und dumm!

und mein Haar? Es riecht nach Moder,
Nüssen, Moos und altem Laub,
meine Haut schmeckt nach Oktober,
schmeckt nach Regen, Wind und Staub.

süßer Jüngling, bleib ein Weilchen,
bleib nur eine Stunde hier!
horch! der Wind rauscht durch die Eichen!
sag, gefällt dir mein Revier? 

komm mit mir, komm durch die Steine,
und lass dein Mädchen dort zurück.
küss mich schnell, sei ganz der Meine:
so süß und bitter schmeckt nur Glück.

öffne ruhig weit das kleine Fenster,
denn mein Flüstern hält dich warm.
doch anderntags höhnt leis' und finster
der Hund: kalt liegst du in meinem Arm.

unter welken Blättern wirst du schlafen,
du dummer Junge, wie es dir gebührt.
wie schön es war, als wir uns trafen,
wie jung du warst, wie leicht verführt!

nun weißt du, ich sammle Sommerleichen,
und auch du suchtest nur dein Glück,
bitter und süß, als könnt' es je reichen!
scheint ewig. verweilt kurz. kehrt niemals zurück.

</pre>
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		<title>Ablenkungen für zu Hause zu Zeiten von #stayathome</title>
		<link>https://presstige.org/2020/03/ablenkungen-fuer-zu-hause-zu-zeiten-von-stayathome/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Kim Schöllhorn]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2020 08:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für uns alle sollte es nichts Neues sein, dass wir zurzeit Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, die wir so nicht gewohnt sind. Kollektives Zuhausebleiben ist gefragt, was auf alle Fälle ernst genommen werden sollte. Aber auch in den eigenen vier...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/03/ablenkungen-fuer-zu-hause-zu-zeiten-von-stayathome/">Ablenkungen für zu Hause zu Zeiten von #stayathome</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="678" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/02B13FFA-C709-40F7-957E-32D1C9E63B24-1024x678.jpeg" alt="" class="wp-image-14098" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/02B13FFA-C709-40F7-957E-32D1C9E63B24-1024x678.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/02B13FFA-C709-40F7-957E-32D1C9E63B24-300x199.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/02B13FFA-C709-40F7-957E-32D1C9E63B24-768x509.jpeg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Im eigenen Garten</figcaption></figure>



<p><strong>Für uns alle sollte es nichts Neues sein, dass wir zurzeit Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, die wir so nicht gewohnt sind. Kollektives Zuhausebleiben ist gefragt, was auf alle Fälle ernst genommen werden sollte. Aber auch in den eigenen vier Wänden gibt es diverse Möglichkeiten seine Zeit sinnvoll zu nutzen und seinen Alltag zu gestalten. Lest weiter um ein paar Inspirationen zu bekommen wie ihr eure Langeweile vertreiben könnt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Einfach mal entspannen</h3>



<p>Während die letzte Zeit bei euch bestimmt anders aussah, habt ihr jetzt die Zeit euch selbst etwas Gutes zu tun. Ihr könnt euch mal richtig ausruhen, vielleicht ein bisschen Schlaf nachholen, ein Entspannungsbad nehmen oder einfach richtig runterkommen. Auch eine neue Beauty-Routine kann an solchen Tagen ausgefeilt und angewendet werden. Natürlich wird auch das nach einer Weile langweilig und eintönig, deswegen auf jeden Fall weiterlesen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/69353043-87FA-4E69-819B-475F431A892A-1024x678.jpeg" alt="" class="wp-image-14100" width="286" height="189" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/69353043-87FA-4E69-819B-475F431A892A-1024x678.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/69353043-87FA-4E69-819B-475F431A892A-300x199.jpeg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/69353043-87FA-4E69-819B-475F431A892A-768x509.jpeg 768w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /><figcaption>Im Bett</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2. Podcasts, Bücher und Serien</h3>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/31855292-1A2F-4E8C-9409-DD3C1544E867-678x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-14106" width="179" height="268"/><figcaption>Am Lesen</figcaption></figure></div>



<p class="has-text-align-left">Die Klassiker der Unterhaltung machen auch in diesen Tagen einen guten Job. Ob ein interessanter Podcast, ein spannendes Buch oder eine lustige Serie. Alles gute Möglichkeiten sich abzulenken &#8211; klassisch aber hilfreich. Falls ihr auf der Suche nach Serienempfehlungen auf Netflix und Co. seid, schaut bei uns auf Instagram im Highlight „WEEKLY“ vorbei: <a href="https://www.instagram.com/presstige_aux/?hl=de">https://www.instagram.com/presstige_aux/?hl=de</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Home-Workouts</h3>



<p>Nicht zu vergessen ist auch die Bikini-Figur, woran ihr gerade jetzt perfekt daran arbeiten könnt. Da uns an solchen Tagen wie sie aktuell Alltag sind natürlich die Bewegung fehlt sind Workouts für zu Hause der perfekte Ausgleich. Diese findet ihr zur Genüge und mit jedem Schwierigkeitsgrad auf YouTube und auch Instagram. Hier ein Beispiel für einen abwechslungsreichen Kanal auf YouTube: <a href="https://www.youtube.com/user/BodyKiss88">https://www.youtube.com/user/BodyKiss88</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Online-Shopping</h3>



<p>Wenn man schon keinen Shopping-Ausflug in die Stadt machen kann gibt es heutzutage zum Glück die Möglichkeit online in euren Lieblingsläden herumzustöbern. Ein weiterer Vorteil: bei der Ankunft eures Pakets seid ihr auf jeden Fall zu Hause <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/16.0.1/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Haltet euren Konsum aber der Umwelt zuliebe in Grenzen &#8211; auch schauen kann ein bisschen glücklicher machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Spiele sind für alle da</h3>



<p>Ob ein Gesellschaftsspiel mit der ganzen Familie, Puzzeln zu zweit oder alleine. Es gibt viele Möglichkeiten sich mit Spielen die Zeit zu vertreiben. Natürlich kommen da auch Handyspiele usw. in Frage, dennoch ist es bestimmt auch mal ganz schön, das ein oder andere Brettspiel wieder rauszukramen und die Zeit im Haus so zu nutzen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/0D1098A7-FEF5-46C9-A92E-5E9D3A58C276-1024x678.jpeg" alt="" class="wp-image-14108" width="322" height="213" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/0D1098A7-FEF5-46C9-A92E-5E9D3A58C276-1024x678.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/0D1098A7-FEF5-46C9-A92E-5E9D3A58C276-300x199.jpeg 300w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /><figcaption>Spielesammlung</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">6. Backen, kochen und ESSEN</h3>



<p>Es gibt ein Rezept, dass du in letzter Zeit unbedingt mal ausprobieren wolltest? Du hast Spaß daran, zu kochen und zu backen und vor allem hinterher alles aufzuessen? Wenn du den Weg in den Supermarkt also noch erfolgreich hinter dich bringen konntest steht dem kreativen Küchenwahnsinn nichts mehr im Weg. Schau doch hier mal vorbei und suche dir dein neues Lieblingsrezept: <a href="https://www.chefkoch.de/">https://www.chefkoch.de/</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Ausmisten, ausmisten, ausmisten</h3>



<p>Wenn dein Kleiderschrank auch schon lange mal wieder eine Sanierung gebrauchen kann oder dein Zimmer auch mal wieder eine Generalüberholung nötig hat, dann ist genau DAS jetzt an der Reihe. Altes Zeug raus und man hat wieder Platz für neue Fundstücke. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/479C0440-497E-4A61-87BE-4C1408D26C54-1024x678.jpeg" alt="" class="wp-image-14107" width="271" height="179" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/479C0440-497E-4A61-87BE-4C1408D26C54-1024x678.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2020/03/479C0440-497E-4A61-87BE-4C1408D26C54-300x199.jpeg 300w" sizes="(max-width: 271px) 100vw, 271px" /><figcaption>Ausgemistete Klamotten</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading">8. Frühjahrsputz</h3>



<p>Auch die Sauberkeit sollte nicht zu kurz kommen. Gerade wenn man den ganzen Tag zu Hause ist, sollte alles blitz und blank sein. Also kommt ein ausgedehnter Frühjahrsputz erst recht auf die To-Do-Liste. Bei dieser Gelegenheit kann man auch direkt anfangen das Eigenheim etwas umzugestalten. Also ran an die Fenster, Küchenschränke oder an die Gartenmöbel!</p>



<h3 class="wp-block-heading">9. Horizont erweitern</h3>



<p>Wie wärˋs zum Beispiel mit einer neuen Sprache, die man schon immer lernen wollte? Das Internet bietet ausreichend Möglichkeiten vom Sofa aus sich weiterzubilden und seinen Horizont zu erweitern. Das kann nie schaden und ihr entdeckt dabei vielleicht unentdeckte Talente. Für alle Sprachinteressierten: <a href="https://apps.babbel.com/de/lp-lang-sel-demo-trustbox/?bsc=deumag-all&amp;btp=default">https://apps.babbel.com/de/lp-lang-sel-demo-trustbox/?bsc=deumag-all&amp;btp=default</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">10. Wetter genießen </h3>



<p>Auch die Sonne versucht uns diese Zeit ein wenig erträglicher zu machen. Wir können sie auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten genießen. Natürlich bedarf es Selbstdisziplin bei diesem Wetter auf Freunde treffen im Park, gemeinsames Grillen im Garten oder kollektives Sportmachen an der frischen Luft zu verzichten. Dennoch gibt es wie bereits angesprochen einige Möglichkeiten auch in heimischer Umgebung Vitamin D zu tanken.</p>



<p><strong>Abschließend bleibt also nur noch zu betonen, wie wichtig es ist, dass wir gemeinschaftlich handeln und uns soweit wie möglich im „Home sweet Home“ aufhalten. Es gilt zu begreifen wie essenziell unser persönlicher Beitrag zur aktuellen Situation ist. Und vergesst niemals: Zu Hause ist es doch am schönsten!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/03/ablenkungen-fuer-zu-hause-zu-zeiten-von-stayathome/">Ablenkungen für zu Hause zu Zeiten von #stayathome</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>t.f.f. &#8211; tempus fucking fugit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cornelia Salz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zu den Dingen, vor denen wir nicht gewarnt wurden (oder zumindest ich nicht), gehört vor allem die Abstumpfung. Geburtstage. Jahrestage. Todestage. Weihnachten, Silvester. Who gives a shit. Es ist der letzte Tag des Jahres und ich bin auf dem Weg...</p>
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<p>Zu den Dingen, vor denen wir nicht gewarnt wurden (oder zumindest ich nicht), gehört vor allem die Abstumpfung. Geburtstage. Jahrestage. Todestage. Weihnachten, Silvester. <em>Who gives a shit.</em></p>



<p>Es ist der letzte Tag des Jahres und ich bin auf dem Weg in die Hauptstadt, weil sich Silvester in Berlin nach ein bisschen mehr anfühlt als Silvester in der Provinzstadt im Süden. Vielleicht auch deshalb ausgerechnet Berlin, weil dort alle so gelangweilt von allem sind, und es dann nicht so weh tut, wenn man selbst nichts empfindet.</p>



<p>Vielleicht kommt daher auch das Ding mit den Drogen. Künstliche Gefühle für alle oder zumindest Erlebnisse, sorgsam nachcoloriert im Gedächtnis, in der Erzählung. Wilde Jugend.</p>



<p><em>Andere ernähren in deinem Alter schon eine Familie.</em></p>



<p>Und im Sommer vielleicht wieder ein Festival, vielleicht wieder eine neue Liebe, und jetzt schon Angst vor der mangelnden Immersion, dem Gefühl, dass die besten Jahre leise weggeschlichen sind, ohne sich zu verabschieden. Die ersten Falten im Spiegel, der Verlust von Naivität, und das dumpfe Gefühl, dass der nächste Mensch, dem man sagt, dass man ihn liebt, auch wieder nur ein paar Jahre bleiben wird, und nicht für immer.</p>



<p>Wenn es dann irgendwann unweigerlich den Gang aller Dinge gegangen ist, das Beziehungskistchen: Das eiternde Herz, auf dem man herumdrücken kann und sich fragen, ob das jetzt echter Schmerz ist oder eher verletzter Stolz, und ob es einen Unterschied macht.</p>



<p>Der nächste Sommer, die nächste Liebe oder Freundschaft oder Affäre.</p>



<p>Das nächste Scheitern, und die nächste Abstumpfung, bis man irgendwann durch eine Katastrophe aus dem alten Trott gerissen wird. Ein Todesfall vielleicht, und da, endlich: Das ist also echter Schmerz. Wie ungewohnt.</p>



<p>Und selbst dann! Diese verfluchte Abgeklärtheit, das Beobachten des eigenen Leids, die pseudoreflektierte Art, in der man darüber spricht, vor Freunden oder vor dem Therapeuten, den man sich irgendwann dann doch gesucht hat.</p>



<p>Wieder sitze ich im Zug, diesmal nach Budapest, um das Grab meiner Großmutter zu besuchen. Jahrestage und Todestage, Schuldgefühle und Einsamkeit.</p>



<p>Um mich herum heiraten in letzter Zeit die Bekannten, oder bekommen Kinder, und ich frage mich, was ich falsch mache. Haben die eine Fähigkeit zur großen Liebe, die mir fehlt, oder haben sie sich wenigstens die Naivität bewahrt, die ich so schmerzlich vermisse?</p>



<p>Wer wird mich lieben, wenn ich alt bin? Wer wird mich lieben, desillusioniert und allein und kinderlos, wenn niemand es muss? Wer wird Narzissen auf mein Grab legen, weil ich Narzissen geliebt habe? Ich weiß es nicht.</p>



<p>Ich weiß es wirklich nicht.<br></p>
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		<title>Briefe schreiben: ein Retrotrend?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabrina Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 07:34:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Briefe]]></category>
		<category><![CDATA[retro]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>
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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/08/Retro-Briefe-Foto-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-11657" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/08/Retro-Briefe-Foto-1024x576.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/08/Retro-Briefe-Foto-400x225.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/08/Retro-Briefe-Foto-768x432.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/08/Retro-Briefe-Foto-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>© Sabrina Schäfer</figcaption></figure>


<p>Montag, am späten Nachmittag. Man kehrt von einem langen Arbeits- oder Bibliothekstag nach Hause zurück. Bevor man die Wohnung betritt, ein Blick in den Briefkasten: Ein Flyer mit einer Auswahl an 300 bayrisch-asiatisch-italienischen Spezialitäten, ein Angebot für ein Probeabo des neueröffneten Fitnessstudios und schon wieder die GEZ, …</p>
<p>Alles zusammengenommen nichts, worüber man vor Freude Luftsprünge machen würde. Doch dann fällt der Blick auf etwas Ungewohntes. Ein Briefumschlag mit handgeschriebener Adresse. Der Absender: eine gute Freundin aus Kindergartentagen.</p>
<p>Statt den Brief sofort ungeduldig aufzureißen, nimmt man sich Zeit. So etwas liest man nicht einfach kurz zwischen Tür und Angel. Ein Brief ist schließlich etwas Besonderes, beinahe eine Rarität heutzutage.</p>
<p>Doch warum ist das so? Weshalb sind Briefe nicht mehr „im Trend“?</p>
<p>Die Antwort scheint logisch. Durch Whatsapp, Facebook, Instagram und Co. kann man schnell und vor allem kostenfrei miteinander kommunizieren. Unmittelbar erfolgen die Reaktionen des Chatpartners, per Emojis, GIFs und Sticker teilt man seinen momentanen Gefühlszustand mit. Dank der sozialen Netzwerke ist man immer auf dem aktuellsten Stand und kann sich sofort mitteilen. Verspätet man sich bei der seit Tagen geplanten Grillparty reicht eine kurze Nachricht in der Gruppe „Sommer, Sonne, BBQ &lt;3“.</p>
<p>Auch generell schreibt man immer weniger mit der Hand. In den Vorlesungen und Seminaren findet man zunehmend mehr Laptops und Tablets, in den Bibliotheken gehört das Tippgeräusch schon zur allgemeinen Lernatmosphäre.</p>
<p>Und ja, die Zeiten, in denen man Essays und Hausarbeiten von Hand schrieb oder mit der Schreibmaschine abtippte, sind zum Glück lange vorbei. Durch das Schreiben am Laptop spart man sich viel Zeit, was in einer Welt, in welcher alles immer schneller gehen muss, von Vorteil ist.</p>
<p>Briefe wirken in so einer Welt fehl am Platz. Nur bestimmte Dinge erscheinen in Briefform noch als normal. Werbung und Rechnungen gehören dabei zu der unbeliebteren Kategorie. Briefe zu den Wahlen sind allgemein akzeptiert, drücken sie schließlich etwas Offizielles und Seriöses aus. Einladungen zu Hochzeiten oder anderen feierlichen Anlässen werden in der Regel noch per Post versandt (je nach Menge der geladenen Personen aber selten von Hand geschrieben).</p>
<p>Jedes Jahr nimmt die Anzahl der versendeten Briefe ab. Die Deutsche Post DHL lieferte im Jahr 2017 noch rund 18,6 Milliarden Briefe aus, im Jahr 2018 waren es nur rund 17,8 Milliarden (Quelle: <a href="https://www.dpdhl.com/content/dam/dpdhl/de/media-center/investors/documents/geschaeftsberichte/DPDHL-Geschaeftsbericht-2018.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geschäftsbericht 2018</a>). Sind Briefe bald also nur noch ein urzeitliches Relikt aus grauer Vorzeit?</p>
<p>Dabei könnten Briefe perfekt Teil des Retrotrends werden, der schon seit geraumer Zeit in verschiedenen Bereichen Einzug gehalten hat. „Retro“ ist Lateinisch und bedeutet soviel wie „rückwärts“, „vorher“ oder auch „zurück“. Beim Retrotrend besinnt man sich auf Vergangenes und lässt es wieder neu aufleben.</p>
<p>Ein wichtiger Faktor beim Briefeschreiben ist die Entschleunigung. Man nimmt sich bewusst Zeit, wählt zuerst ein schönes Briefpapier, vielleicht kramt man auch wieder den Füller aus Schulzeiten hervor und dann: der erste Federstrich. Am Anfang ist alles noch ungewohnt, man merkt, dass die eigene Handschrift durch das viele Schreiben am Computer etwas gelitten hat. Die Buchstaben und Wörter scheinen sich unbeholfen zu formen. Aber nach einer Weile wird das Schreiben flüssiger. Man ist drin.</p>
<p>Hat man das Werk beendet, wird der Briefbogen vorsichtig gefaltet und in den Umschlag gelegt. Zugeklebt, Briefmarke drauf und dann in den Briefkasten der Post.</p>
<p>Jetzt beginnt die Wartezeit. Man weiß nicht genau, wann der Brief sein Ziel erreichen wird. Und man weiß nicht, wann die Antwort erfolgt.</p>
<p>Umso schöner ist es dann, eines Tages beim Blick in den Briefkasten, zwischen Werbung und Rechnungen, einen Brief von einer guten Freundin zu finden.</p>
<p>Ein Brief ist etwas Greifbares, etwas, das bleibt. Man kann sich einen Brief auch noch nach Jahren erneut durchlesen. Und – wenn wir ehrlich sind – wer würde das bei einem Chatverlauf tun?</p>
<p>Ein Brief ist etwas Besonderes, vor allem heutzutage. Natürlich ist es einfacher, mit der Familie und Freunden über die sozialen Netzwerke in Kontakt zu bleiben. Doch gerade weil so viel über diese kommuniziert wird, könnte ein Brief eine schöne Überraschung sein. Etwas ungewohnt vielleicht, aber schön. Retro eben.</p><p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/08/briefe-schreiben-ein-retrotrend/">Briefe schreiben: ein Retrotrend?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Veränderung</title>
		<link>https://presstige.org/2019/07/veraenderung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jul 2019 14:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Blut]]></category>
		<category><![CDATA[entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[unheimlich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum wiederholten Mal an diesem Tag holte ich den, inzwischen abgegriffenen Brief hervor und dachte darüber nach, ob ich im Stande wäre dem Absender eine zufriedenstellende Antwort auf seine Frage zu geben. Ich blickte nach draußen. Ohne dass ich es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/07/veraenderung/">Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zum wiederholten Mal an diesem Tag holte ich den, inzwischen
abgegriffenen Brief hervor und dachte darüber nach, ob ich im Stande wäre dem
Absender eine zufriedenstellende Antwort auf seine Frage zu geben. Ich blickte
nach draußen. Ohne dass ich es bemerkt hatte, war es Abend geworden und die
goldene Mittagssonne war bereits so gut wie komplett am Horizont verschwunden.
Wundern Sie sich nicht, denn wenn ich eins mit Bestimmtheit sagen kann, dann
dass selbst die Zeit alles andere als linear verläuft.</p>



<p>„Schön sie wiederzusehen, Herr Professor“. Der Fischhändler
schenkte mir ein breites Lächeln, wobei es ihm nichts auszumachen schien, dass
sich in seinem Mund nur noch ein einzelner, recht einsam wirkender Zahn befand.
„Was darf es denn heute sein?“ Ich warf einen Blick auf die Auslage. Keiner der
Fische sah heute besonders appetitlich aus und von einem ging sogar ein
unangenehmer Geruch aus. Der Händler schien meinen Blick bemerkt zu haben, denn
sein Lächeln schwand: „Leider ist das zur Zeit alles was wir haben und es kann
durchaus passieren, dass ich in den nächsten Wochen überhaupt nichts mehr
anzubieten habe, also vielleicht sollten Sie mit diesem hier vorliebnehmen“. Er
wies auf einen kleinen Fisch am Rande der Auslage. „Ich weiß nicht“, sagte ich,
„es gibt doch sicherlich noch mehr Fische im Teich“. Mein Gegenüber schüttelte
bedauernd den Kopf. „Tut mir leid, nein, Sie wissen schon die Überfischung“.
Ich beugte mich tiefer über die Fische und betrachtete die schillernden
Schuppen des Kleinen. „Nun gut, ich schätze, dann muss ich Ihnen wohl vertrauen
und nehme diesen kleinen, ähm, Barsch“.</p>



<p>Ich atmete tief ein und aus und genoss die Dunkelheit und
die Stille um mich herum. Kaum jemand war zu dieser späten Stunde noch
unterwegs und so konnte ich in Ruhe nachdenken. Eine Antwort würde schon sehr
bald vonnöten sein, doch ich war mir mehr als deutlich bewusst, dass ich diese
heute Nacht nicht mehr in mir finden würde. Es war ein fantastischer Abend
gewesen, das musste ich zugeben. Ich hatte die Handschellen bei ihr gelassen,
doch den Schlüssel hatte ich wieder mitgenommen. Ich seufzte. Noch nie hatte
ich diesen aus der Hand gegeben, doch wie immer im Leben würde irgendwann ein
Wendepunkt kommen, an dem man sich endgültig festlegen müsste.</p>



<p>Als ich sie das erste Mal erblickte, lösten sich meine
kompletten Überzeugungen in Luft auf. Helena war einfach umwerfend. Von der
ersten Sekunde an wusste ich, dass sie mehr war und nun, ich konnte mein Glück
kaum fassen, war es so weit, da stand sie, in einem wunderschönen, blutroten
Abendkleid, ihr schulterlanges goldenes Haar nach hinten gebunden und ihre
Augen von solcher Tiefe, dass es mich nicht gewundert hätte, hätte ich mich
darin verloren und wäre wie in einem schlechten Film gegen eine Laterne
gelaufen, als ich auf sie zuging. Zugegeben ihr BMI entsprach nicht komplett
dem niedrigen Wert, den ich mir gewünscht hätte, doch die meisten Frauen hätten
Helena um ihre Figur beneidet. Wir nahmen Platz und ein livrierter Kellner
reichte uns wortlos die Karte. Ich ballte die Hand unter dem Tisch zur Faust.
Gleich würde sie gestellt werden, die berühmte Grätchenfrage. Sie nahm Barsch,
ich Scholle. Das Feuer im Kamin uns gegenüber loderte auf. Helena lehnte sich
zurück: „Das Essen war wirklich vortrefflich und ich muss sagen, es war bisher
ein wundervoller Abend!“. Ich lächelte und betrachtete das wunderbare Schillern
in ihren Augen, gerade als ein ältlicher Mann neben unserem Tisch stehen blieb:
„Fräulein Moor, es muss ja eine Ewigkeit her sein, dass wir uns zuletzt gesehen
haben!“. Sie wischte sich mit ihrer Serviette über den Mund. „Dr. Eschenbach,
wie geht es Ihnen?“. Der Doktor lächelte nicht: „Mir geht es gut, ich muss aber
leider weiter, meine Verabredung wartet. Nur gebietet es der Anstand Sie als
ehemalige ähm Klientin zu grüßen“. Das Feuer loderte nun immer heller, während
langsam die Nacht hereinbrach. Ich wappnete mich. Diesmal würde es an mir sein
eine Frage zu stellen, eine Frage, auf die es nur eine zufriedenstellende
Antwort geben konnte. „Werden wir uns wiedersehen?“. Sie lehnte sich wieder
nach vorne und in ihren Augen spiegelte sich so viel mehr als das prasselnde Feuer.
Für den Bruchteil eines Herzschlags, meinte ich eine Welle von Zuneigung zu
spüren. In meinem Inneren pulsierte es und Glück strömte in jede Zelle meines
Körpers, als sie den Mund öffnete: „Nein!“.</p>



<p>Der Schlag traf ihn mit der Wucht eines herannahenden
Schnellzugs. Die Menge jubelte und johlte. Mit einem hässlichen Knirschen,
brach der Kiefer und der Boxer sackte in sich zusammen. „Was für ein Kampf
meine Damen und Herren, was für ein Kampf. Der Favorit geht zu Boden und ich
glaube nicht, dass er sich davon nochmal erholt“. Mein Blick wanderte vom Ring
zum Kommentatorenplatz und fiel dann auf Nele, die neben mir eingeschlafen war.
Ich seufzte, nahm meinen Mantel und ging nach draußen, ohne ihr hübsches
Gesicht noch einmal zu betrachten. Ich holte mein Handy hervor, doch ehe ich
dazu kam zu wählen, kam eine Frau auf mich zu gerannt: „Sie haben doch
sicherlich einen kleinen Moment Zeit?“. Ich kam nicht einmal dazu ja oder nein
zu sagen, denn schon fuhr sie fort: „Haben Sie davon gehört, dass in dieser
schönen Stadt ein Ring von Menschenhändlern aktiv ist? Sie können uns helfen
dagegen vorzugehen, ganz einfach in dem Sie hier unterschreiben…“.</p>



<p>Lea wischte sich über die Mundwinkel und wollte gerade gehen, als ihr plötzlich noch etwas einfiel: „Herr Professor, es tut mir schrecklich leid, ich habe vergessen ihnen zu sagen, dass gestern Atef Ben Ali angerufen und sich für heute Nachmittag angekündigt hat!“. Ich lächelte: „Danke Lea, das ist wirklich nicht schlimm. Du bist eine wundervolle Sekretärin!“ Sie verschwand und es klopfte. Atef kam grinsend in mein Büro und ließ sich in einen der Sessel gleiten. „Denkst du etwa immer noch über die Sache nach? Ich habe dir doch letzte Woche erst gesagt, dass du damit aufhören musst, überleg mal wie lange das ganze schon her ist.“ Ich blickte aus dem Fenster: „Du hast ja recht und ich bin dir wirklich dankbar, dass du immer für mich da bist, aber mich beschäftigt einfach nur die Frage nach dem Wieso. Und mal im Ernst, unkreativer als ein bloßes Nein geht es wohl nicht“. Atef lachte: „Den ersten Punkt kann ich ja verstehen, aber was stört dich denn an einem Nein? Wie hättest du dich denn ausgedrückt?“. „Ich weiß es nicht, vielleicht ‚Es tut mir leid, aber die Gefühle zwischen uns sind wie ein Würfel im R²: etwas einseitig‘“.</p>



<p>Ich beobachtete Helena durch das
Schaufenster und drehte den Ring zwischen meinen Fingern. Mein Herz klopfte.
Ich konnte nicht fassen, welche Gefühle sie in mir auslöste, wie sie da in
ihrem Kleid vor dem Spiegel stand und sich prüfend von links nach rechts
drehte. Es begann zu regnen und ich überlegte, ob ich einfach nach Hause gehen
sollte, doch das konnte ich nicht, nicht jetzt.</p>



<p>Atef hatte sich vor mir aufgebaut. „Was
tust du da eigentlich gerade?“. Ich sah ihn an. „Du warst immer jemand der
logisch gedacht hat, der sich nicht von seinen Gefühlen überrollen ließ. Du.
Als Physiker, solltest wissen, dass es nicht wichtig ist wie hell ein Stern leuchtet,
sondern wie nah uns dieser ist. Es gibt weitaus größere und beeindruckendere
Sterne dort draußen, als unsere Sonne, aber nur sie ist uns so nah, dass sie
uns wärmt und uns am Leben erhält. Auch wenn sie nicht das Zentrum unseres
Universums ist, so ist sie doch das wichtigste und der einzige Stern den wir
brauchen“. „Verdammt Atef!“, auch ich war jetzt aufgestanden, „du kannst nicht
alles mit Himmelskörpern vergleichen. Die Anziehungskraft die ein Planet auf
den anderen auswirkt ist immer gleich groß und niemals einseitig!“. Atef setzte
sich: „Bitte, du weißt nicht mehr was du tust, du bist krank, lass mich dir
doch helfen!“. Mein Körper verkrampfte sich und ich ging zur Tür: „Weißt du
noch damals Atef, was wir gesagt haben: ‚Ich glaube an dich und du glaubst an
mich.‘ Was ist davon noch übriggeblieben?“. Und ich verließ mein Büro.</p>



<p>Es war dunkel und Helena beschleunigte
ihre Schritte. Ich versuchte an ihr dranzubleiben, doch mit meinem schmerzenden
Knie war das leichter gesagt als getan. Ich keuchte, biss die Zähne zusammen
und passte mich ihrem Tempo an. Eine Straße weiter fuhr ein Auto mit offenem
Fenster vorbei. Dann war es wieder still. Endlich holte ich wieder auf. Ich
griff in meine Tasche und spürte wie sich das Metall an meine Hand schmiegte.</p>



<p>„Du?“, ich war so wütend. Ich konnte es
nicht fassen. „Wie konntest du mir das antun, nicht nur bei Helena, sondern
auch bei den anderen?“ Atef war ein wenig zusammengezuckt, ob meiner lauten
Stimme, stand jedoch kerzengerade vor mir: „Ich habe das für dich getan. Du
warst nicht bereit, warst es nie. Es hätte niemals geklappt“. „Das glaubst du
doch nicht wirklich, das ist so…“. Ich stockte. „Du, du, du bist auch in sie
verliebt, oder?“. Atef wich keinen Schritt zurück, als ich langsam auf ihn
zuging: „Siehst du es den immer noch nicht? Du bist zu klug um an mich zu
glauben, das weißt du. Ich bin nur eine Ausrede für diejenigen Menschen, die
sich ihre Schuld nicht selbst eingestehen können. Aber du weißt es besser, tief
in dir drinnen weißt du, was für ein jämmerlicher kleiner Versager du doch
bist. Ich, Du, Wir, egal, ein und dasselbe…“. Ich schlug ihm mitten ins Gesicht
und der Spiegel zerbrach. Scherben fielen zu Boden, bohrten sich in meine Hand
und Blut tropfte zu Boden.</p>



<p>Da war so viel Blut. Ich hielt Helena in
meinen Armen und strich ihr sanft über das goldene Haar. Sie hatte die Augen
geschlossen, atmete aber noch flach. Ich küsste sie auf den Mund und sie
öffnete ihre Augen: „Bitte,… bitte,…“. Ich packte sie fester, hob ihren Kopf
und zwang sie mir in die Augen zu sehen: „Das hier ist nicht das Ende, das ist
erst der Anfang“. Und während in der Ferne die Sirenen immer näher kamen,
glitten die beiden Schlüssel auf den schleimigen Boden.</p>



<p>„Kannst du endlich mal weiter gehen?“.
Mir war nicht bewusst gewesen, dass ich mitten in der Tür stehen geblieben war,
doch scheinbar hatte ich einen Moment gebraucht, um diesen letzten Schritt zu
gehen. Ich schloss die Augen und dachte noch einmal nach, dann griff ich in
meine Hosentasche und holte ihn hervor. Mit einem Schlag wusste ich es, das war
die Antwort, nach der ich so lange gesucht hatte. Ich öffnete meine Hand und
betrachtete für einen kurzen Moment den Schlüsselring, dann machte ich einen
Schritt nach vorne, im vollen Bewusstsein die Universität zu verlassen und nie
mehr zurückzublicken. Ich war angekommen, nun war es Zeit weiterzugehen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/07/veraenderung/">Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Zeitfresser im Internet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jessica Hubatsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jan 2014 22:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[whatsapp]]></category>
		<category><![CDATA[zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zeitfresser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel Zeit verbringen wir tatsächlich online? Wer hätte sich vor zwanzig Jahren je träumen lassen, dass einmal jeder Mensch mit jedem anderen Menschen auf der Welt verbunden sein kann? Eine E-Mail von Kanada nach Italien oder eine Sprachnachricht von...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/zeitfresser-im-internet/">Zeitfresser im Internet</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wie viel Zeit verbringen wir tatsächlich online?</strong></h2>
<p>Wer hätte sich vor zwanzig Jahren je träumen lassen, dass einmal jeder Mensch mit jedem anderen Menschen auf der Welt verbunden sein kann? Eine E-Mail von Kanada nach Italien oder eine Sprachnachricht von Deutschland nach Kolumbien. Heutzutage ist dies alles möglich, Internet das neue Zauberwort. Aber wie viel Zeit verbringen wir tatsächlich in ständiger Verbindung?</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1910" alt="illu_zeitfresser" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser.png" width="1201" height="602" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/illu_zeitfresser-1024x513.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Jessica Hubatsch, Illustration: Simone Mayer</strong></h5>
<h3><strong>Montag</strong></h3>
<p>Das Wochenende steckt mir noch in den Knochen. Beim Aufwachen erhalte ich erst einmal drei WhatsApp-Nachrichten, eine neue Freundschaftsanfrage in Facebook und zwei neue E-Mails auf meinem Smartphone. Der Wecker klingelt also kaum und ich checke bereits meine Neuigkeiten. Am Frühstückstisch rufe ich dann auch noch Instagram auf. Was haben denn meine Freunde am Wochenende gemacht? Was isst eine Münchener Bloggerin zum Frühstück oder welche Kleidung trägt sie heute? Dank Instagram, und somit auch dem Internet, bin ich genauestens informiert. Und auch in einer weniger spannenden Vorlesung lohnt es sich für mich, diese App aufzurufen. Laut <a title="Rescuetime" href="https://www.rescuetime.com/http://" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Rescuetime</a>, einem Tool, das meine verschwendete Zeit am Handy misst, habe ich 52 Minuten und vier Sekunden mit der Foto-App verbracht.</p>
<h3><strong>Dienstag</strong></h3>
<p>In fünf Stunden Mittagspause kann man einiges tun. Ich nehme mir dort ein wenig Zeit und recherchiere für mein Referat im Grundkurs Politikwissenschaft. Selbst um die Grundlagentexte zu erhalten, brauche ich das Internet. Sämtlich Texte und Folien werden schließlich von den Dozenten in den Digicampus hochgeladen. Auch wenn eine Vorlesung entfällt, werde ich per E-Mail über den Ausfall informiert. Zurück zu meiner Recherche. Das Internet bietet mir unzählige Möglichkeiten, mich über ein Thema genauestens zu informieren. Was gibt es also Besseres?</p>
<blockquote><p><strong>Schwerpunkt: Internet</strong></p>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="37%" />
<col width="63%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" alt="" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Themenwoche-Bild_Kasten.png" /></td>
<td>Auch wenn wir es mit der NSA und anderen Datensammlern teilen müssen: Das Internet bleibt unser Zuhause. Wir essen und schlafen vorläufig noch analog, aber sonst findet unser Leben zunehmend im Netz statt. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Internet einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/internet/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
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<h3><strong>Mittwoch</strong></h3>
<p>Heute ist mein freier Tag. Zeit also, um auch einmal zu entspannen. Wie wäre es mit einem guten Film oder einer neuen Folge meiner Lieblingsstaffel von Gossip Girl? Die habe ich zwar nicht auf DVD, aber dank Laptop und der neuesten Technik kann ich es mir in meinem Bett mit einer Tasse Tee gemütlich machen und dort für einen Augenblick den Unistress vergessen.</p>
<h3><strong>Donnerstag</strong></h3>
<p>Spätestens donnerstags wird es Zeit, sich über die Möglichkeiten für das kommende Wochenende zu informieren. In Facebook finde ich alle Veranstaltungen von „gelikten“ Clubs und Bars. So kann ich Veranstaltungen meiden, zu denen Personen, mit denen ich mich nicht mehr gut verstehe, zugesagt haben. Und nebenbei werde ich über alle Neuigkeiten der über 300 „Freunde“ informiert, wer jetzt mit wem zusammen ist oder was sie auf Spotify gehört haben. RescueTime zeigt mir, dass ich 25 Minuten und fünf Sekunden auf Facebook verbracht habe.</p>
<h3><strong>Freitag</strong></h3>
<p>Das Wochenende ist greifbar, die Planung steht in den Startlöchern. In welche Disco könnten meine Freunde und ich dieses Mal gehen? Oder sollen wir besser bei jemandem zu Hause bleiben und es uns dort gemütlich machen? Nach einer kurzen Diskussion mit ein paar Freunden auf WhatsApp und schon steht der Plan für die nächsten zwei Abende. Mit dieser App verschwende ich sogar die meiste Zeit, nämlich eine Stunde und 50 Minuten.</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>In den fünf Tagen, an denen ich genau darauf geachtet habe, wie oft ich das Internet verwende, ist mir erst richtig bewusst geworden, dass ich zumindest immer mein Smartphone in Reichweite habe. Insgesamt war ich in fünf Tagen circa 20 Stunden allein mit meinem Handy online. Außer für die Recherchearbeit und die Serie habe ich meinen Laptop so gut wie nie hochgefahren. Außerdem fiel mir auf, wie mein Umfeld mit dem Smartphone so umgeht: Es gibt kaum einen Hörsaal oder eine Straßenbahn, in der keiner auf sein Handy schaut. Zumindest schalte ich jetzt nachts das Internet auf meinem Smartphone aus. Da brauche ich es eh nicht. Aber auch wenn ich mit Freunden unterwegs bin, sollte ich das Handy einmal in der Tasche lassen. Meistens verpasse ich ja doch nichts Wichtiges, wenn es nicht zur Hand ist.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/zeitfresser-im-internet/">Zeitfresser im Internet</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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