Deutschland rockt für Afrika

Augsburg außer der Reihe: Der Musiker Joachim Deutschland im Bierstüble

Im Bierstüble des KHG-Zentrums Haus Edith Stein wurde kürzlich ordentlich gerockt. Fans aus Augsburg und Ravensburg hatten Joachim Deutschland zu einem Benefizkonzert eingeladen. Alle Einnahmen des Abends gingen an ein gemeinnütziges Kenia-Projekt.
Nach dem Auftritt war die Party noch lange nicht vorbei: Viele der über 150 Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden.

Von Nadya Khan

Um 5 Uhr morgen gab es dann sogar noch Schlagzeugunterricht im Musikraum. „Die Party war rundum gelungen. Es gab gute Musik von Teapot und Joachim Deutschland, gut gelaunte Gäste, und nebenbei haben wir noch etwas Gutes getan. Besser kann es doch nicht laufen!“, so die glücklichen Veranstalter Uwe Linck und Gerwin Reichart.

presstige war live dabei, um den 26-Jährigen ins Verhör zu nehmen. Am gleichen Tag ist Joachim Deutschland übrigens Vater seines Sohnes Dean geworden:

P: Du bist gerade auf deiner Deutschland-Tour „Hart wie das Leben“ und trittst hier heute auf, um ein gemeinnütziges Projekt zu unterstützen?

J: Genau, erstens werden die Eintrittsgelder dem Projekt „Brunnenbau für Kenia“ gespendet, zweitens verzichten wir auf unsere Gage. Die Veranstalterin dieses Konzerts ist selbst Hilfsarbeiterin in Kenia, man kann also sicher sein, dass das Geld ankommt!

P: Augsburg war ja eigentlich nicht Bestandteil deiner Tour?

J: Meine Fans haben mich gebeten, hier zu rocken, und ich muss sagen, Augsburg ist größer, als man denkt. Eure Stadt macht einen sehr sympathischen Eindruck auf mich!

P: Nach den Alben „Musik wegen Frauen“ und „Rock sei Dank“ kommt jetzt dein drittes Album raus…

J: Nach verflossenen Lieben, Fantasien und Versprechungen auf dem ersten und Liedern von dem ernsten Platz im Leben, den man als Musiker einnimmt, auf dem zweiten, werde ich mich im neuen Album musikalisch ausdrücken und verwirklichen. Damit will ich etwas schaffen, das für immer bleibt. Die Songs dafür hab ich teilweise in der psychiatrischen Anstalt geschrieben.

P: Deine Vergangenheit ist ja sehr spannend. Da ist von Basketballprofi bis US-Army alles dabei!

J: Früher wollte ich Basketball-Spieler werden, und den Gefängnisaufenthalt habe ich meiner Desertion von der US-Army zu verdanken, bei der ich als Fallschirmjäger ausgebildet wurde. Vier Jahre später wurde ich bei meiner Einreise in die USA fünf Wochen in Militärhaft genommen.

P: Was möchtest du, deine Zukunft betreffend, erreichen?

J: Mit der Produktion dieses Albums suche ich Anerkennung. Mein Ziel ist es, Europa zu erobern und auf jeder Bühne zu spielen, wo ich Lust habe. Wenn Deutschland nicht Weltmeister wird, dann wird es Joachim Deutschland!

Wer Joachim Deutschland live sehen möchte, findet im Internet unter www.joachim-deutschland.de alle Tourdaten. Gegenwärtig ist der Rockmusiker auch als Jurymitglied bei der VIVA-Karaoke-Show „Shibuya“ im Fernsehen zu bewundern. Sein neues Album kommt Anfang des nächsten Jahres auf den Markt, den Titel dürfen wir leider noch nicht verraten.

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