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	<title>Madeleine Londene, Paul von Platen, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Madeleine Londene, Paul von Platen, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Wenn der Kopf Kaffeepause macht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 09:56:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie uns das Abkapseln von der Umwelt die Freiheit kosten kann Dass wir in einer Zeit leben in der Konsum &#8211; zumindest in der westlichen Gesellschaft &#8211; groß geschrieben wird ist nichts Neues. Trotzdem ist unsere Welt einem ständigen Wandel...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wie uns das Abkapseln von der Umwelt die Freiheit kosten kann</h2>
<figure id="attachment_9521" aria-describedby="caption-attachment-9521" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9521 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/02/Entfremdung_1200px.jpg.png" height="800" width="1200" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/02/Entfremdung_1200px.jpg.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/02/Entfremdung_1200px.jpg-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/02/Entfremdung_1200px.jpg-768x512.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/02/Entfremdung_1200px.jpg-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9521" class="wp-caption-text">Text: Madeleine Londene – Foto: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Dass wir in einer Zeit leben in der Konsum &#8211; zumindest in der westlichen Gesellschaft &#8211; groß geschrieben wird ist nichts Neues. Trotzdem ist unsere Welt einem ständigen Wandel unterworfen und vor allem ein Trend fällt dabei besonders auf: Eine gewisse Entfremdung, die auf sämtliche Lebensbereiche übergreift und immer mehr essentielle Werte aus unserem Blickfeld drängt. Gibt es ein Entkommen aus diesem Scheuklappenkonformismus?</strong></p>
<p>Immer mehr Menschen verzichten auf fleischhaltige Kost. So ist laut dem Frankfurter Essethnologen Marin Trenk ist ein genereller Trend zu beobachten, dass sich der Mensch zunehmend vom Tier als Nahrung entfremdet. Parallel dazu möchte ein Großteil der Gesellschaft möglichst billig möglichst viel einkaufen. Auf den ersten Blick ist das ein Widerspruch. Generell gilt: Die Wenigsten machen sich wirklich Gedanken darüber, was genau sie sich gerade in den Mund stecken, egal ob Hacksteak oder Maiskolben. Woher das Essen wirklich kommt, wer dafür sein Leben lassen musste oder was dafür abgeholzt und gerodet wurde, liegt außerhalb des Horizonts. Auf Facebook ist der Aufruhr groß, wenn von einer Tierschutzorganisation ein Video über die Grausamkeiten der Massentierhaltung gezeigt wird. Kommentare wie: „Das wollte ich heute am frühen Morgen wirklich nicht auf meiner Startseite sehen“ oder „Die armen Kälber sind doch noch so jung“ sind keine Seltenheit. Sobald der Bildschirm abgeschaltet ist und die schockierenden Bilder im Nebel der Verdrängung verschwinden, wird oftmals trotzdem mehr oder weniger passiv am Wurstbrot weitergeknabbert.</p>
<h3>Soziologische Blickwinkel auf das Beziehungschaos</h3>
<p>Unter dem Begriff der Entfremdung setzten sich viele europäische Sozilogen bereits im ausgehenden 19. Und frühen 20. Jahrhundert mit Phänomenen dieser Art auseinander. Für Emile Durkheim lag ihr Ursprung dabei im Verlust gesellschaftlicher und religiöser Traditionen. Der Wegfall solcher starren sozialen Regelungen sorgt zwar dafür, dass wir heute individueller leben können als jemals zuvor. Er bedeutet oft aber auch den Verlust gesellschaftlicher Sicherheit.</p>
<p>Vertreter der Kritischen Theorie, wie Karl Marx und Theodor W. Adorno haben sich aus der Perspektive von Herrschaft und damit verbundenen gesellschaftlichen Mechanismen und Abhängigkeiten der Entfremdung genähert. Beide sehen den Ursprung der Veränderung im menschlichen Streben danach, die Natur zu beherrschen, beispielsweise mithilfe der Wissenschaft. Langfristig verändern der Mensch dabei natürlich die Beziehung zur Arbeit, anderen Menschen und sogar (zu) sich selbst. Mit anderen Worten hat unsere Art, mit unserer Umwelt umzugehen auch Auswirkungen auf uns selbst, oder wie Marx es ausdrückt: „Wer nichts achtet, ächtet sich selbst.“</p>
<p>Auf der anderen Seite spiegelt sich damit auch in so alltäglichem Verhalten wie Essgewohnheiten oder dem Einkaufsverhalten das dahinterstehende innere Wertesystem. Wenn in einer Gesellschaft Konsum und ein unstillbarer Hunger nach neuen Erfahrungen an erster Stelle stehen, bleibt schnell kein Raum mehr für Affekte. Wenn alles rationalisiert und in Kategorien einsortiert wird, kommt es nahezu zwangsläufig zu einem gewissen Gefühl von Einsamkeit, Sinnlosigkeit oder innerer Leere. Der Politologe und Soziologe Herbert Marcuse spricht hier von „eindimensionalen Gesellschaften“, die kein Maß an innerer Freiheit oder eigenständiger Subjektivität mehr kennen. So geht schnell der wahre Bezug zur Natur verloren, die nur noch als unstrukturierter Stoff erscheint, den es krampfhaft zu erfassen gilt.</p>
<h3>Vom langen Arm der unsichtbaren Hand</h3>
<p>Angesichts solcher Entwicklungen scheint es nicht mehr weit hergeholt, dass eine solche Lebensweise zu psychischen Folgen führt. Wer es – zumindest in westlichen Gesellschaften – gewohnt ist, das Leben auf dem goldenen Tablett serviert zu bekommen, dessen Sinn und Denken können schnell verkümmern. Das Leben des Einzelnen wird immer öfter fremdbestimmt durch ein gesellschaftliches System, das ihm vor allem gibt, wonach er sucht: günstigen, schnellen Konsum ohne großen Aufwand. Wer gedankenverloren zum billigsten Leberkäse greift wird also gleichzeitig zum Täter und zum Opfer in der gesellschaftlichen Maschinerie.</p>
<p>Oftmals scheint es, dass sich nur die Wenigsten trauen hinter die Fassade zu blicken &#8211;&nbsp; sei es nun aus Bequemlichkeit oder aus Unwissenheit. So komplex die Welt auch teilweise erscheinen mag, liegt der Schlüssel in der Erkenntnis, dass der Mensch ebenso selbst lenkt, wie er gesteuert wird. Für Adorno ist die rettende Lösung eine Versöhnung zwischen Mensch und Natur. Nur durch diese transzendente Einsicht sei es möglich, eine Liebe zu den Dingen wieder zu regenerieren und sich mit sich selbst und seiner Umwelt einsichtig und reflektierend auseinander zu setzen. Es geht also nicht darum, über Ernährungsweisen oder Einkaufsverhalten zu urteilen, sondern um bewussteres Handeln. Es kommt vor allem darauf an, sich Gedanken darüber zu machen, wie man lebt und eine Entscheidung zu treffen, ob man diese Lebensweise beibehalten oder ändern mag. Denn ansonsten, wie bereits Focault wusste, „verwindet der Mensch wie am Meeresufer ein Gesicht im Sand.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2017/02/wenn-der-kopf-kaffeepause-macht/">Wenn der Kopf Kaffeepause macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>„Das Wichtigste bei der Musik ist, dass sie knallt und gut ist.“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 13:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Beathof FABRIK]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<category><![CDATA[The Big Band Theory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Studio mit The Big Band Theory Ende Oktober hat die Augsburger Funkrock-Combo The Big Band Theory in der Beathof FABRIK in Leitershofen ihr zweites Album Make The World Great Again aufgenommen. Wir waren zu Besuch im Studio und haben...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Im Studio mit <em>The Big Band Theory</em></h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ende Oktober hat die Augsburger Funkrock-Combo The Big Band Theory in der Beathof FABRIK in Leitershofen ihr zweites Album Make The World Great Again aufgenommen. Wir waren zu Besuch im Studio und haben mit der Band und den Produzenten über Jazz mit Rockattitüde und den Versuch gesprochen, die Bühne auf die Platte zu bringen.</strong></p>
<figure id="attachment_9374" aria-describedby="caption-attachment-9374" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9374" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="Text: Michael Müller – Fotos: Paul von Platen" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/11/BBT_Beitragsbild_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9374" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller – Fotos: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Scheinwerfer tauchen den Raum in ein Dämmerlicht aus rot, blau, grün und gelb. Die Bewegungen der Musiker, die sich in den letzten Minuten in einen lässigen, aber druckvollen Funkgroove hineingearbeitet haben, werfen lange Schatten auf die Backsteinwand im Hintergrund. Als nach einem präzisen Break das Saxofonsolo einsetzt, zieht der Bassist anerkennend eine Augenbraue hoch. Auch wenn die beschriebene Szenerie auf den ersten Blick danach aussieht, spielt sie sich nicht auf einem nächtlichen Clubkonzert ab, sondern im Keller der Leopold-Mozart-Schule in Leitershofen. Nur ein Foyer, eine Stiege und eine schwere Feuerschutztür vom Schulhof entfernt, der an diesem sonnigen Samstagnachmittag verlassen daliegt, befindet sich die Beathof FABRIK. Das Musikstudio, in dem The Big Band Theory Ende Oktober 2016 ihr zweites Album Make The World Great Again eingespielt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Gegründet wurde die Augsburger Band im Frühjahr 2013 von Funk-Hörer Florian Hartz (Bass) und Heavy Metal-Fan Valentin Metzger (Trompete) – und zwar ausdrücklich als Jazzband. Was zunächst vielleicht ein wenig merkwürdig klingt, hat sich allerdings schnell zum Prinzip entwickelt. Denn die vielen verschiedenen Einflüsse haben vor allem dazu geführt, musikalische Grenzen zu sprengen. Genau diese Spontaneität liegt aus Sicht der Combo, zu deren aktueller Besetzung zudem Daniel Korger (Altsax), Patrick Oster (Gitarre) und Luis Rett (Drums) gehören, auch im Kern des Jazz, erklärt Hartz: „Eine freie Attitüde haben wir definitiv. Viele Teile in den Songs sind nur grob festgehalten, der Rest ist improvisiert. Wir gehen einfach davon aus, dass es funktioniert, weil wir uns musikalisch so gut verstehen.“ Wie eng diese Verbindung ist und dass dieser Jazz auch ganz ohne elitäres Gehabe funktioniert, zeigt sich vor allem auf der Bühne. Denn dort müssen sich die Augsburger mit ihrer Power hinter keinem Rock-Act verstecken.</p>
<h3>Ein Sound für Kopf und Bauch</h3>
<p style="text-align: justify;">Deshalb lautet auch im Studio das erklärte Ziel, die innere Spannung und Energie fünf eigenständiger Musiker in einen geschlossenen Sound umzusetzen – und das Ergebnis kann sich hören lassen. Die verspielten bis vertrackten Songs und Arrangements stammen zwar größtenteils aus der Feder von Florian Hartz, doch bieten allen Bandmitgliedern die Möglichkeit, sich frei einzubringen. So entsteht Musik, die mal an den Jazzrock der frühen Weather Report erinnert, mal an den urbanen Funk der New Mastersounds. Zusammengehalten wird das Klangbild von einer präzisen Rhythmusgruppe und das warme Gitarrenspiel Osters, das sowohl mit vollen Harmonien als auch mit rauen Kanten aufwartet. Mit bissigen Riffs, treibenden Grooves und überraschenden Ideen bieten Big Band Theory durchdachte Musik, die trotzdem tanzbar ist und vor allem jede Menge Spaß macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Damit die Energie der Bühne auch auf die Platte findet, haben die Produzenten Dominik Scherer und Johannes Kandels beschlossen in einer Livesituation aufzuzeichnen. Um die nötige Atmosphäre für diese auch im Beathof nicht alltägliche Methode zu finden, wurden die nebenan gelegenen Räume der dazugehörigen Musikschule für ein Wochenende in einen Jazzkeller verwandelt. Um auch die beiden Bläser in den Austausch der Band einzubeziehen, die aus klanglichen Gründen in einem anderen Raum aufnehmen mussten, wurde eigens ein Lichtsignal installiert. Auch aus Sicht der Produzenten sind die Aufnahmen eine spannende Herausforderung, erklärt Kandels: „Es soll das Gefühl aufkommen, mit der Band auf der Bühne zu stehen. Wir wollen einen möglichst direkten Sound, um ihre Musik von der besten Seite zu zeigen, vielleicht sogar so, wie sie auf sie selbst auf der Bühne wirkt. Aber das halt auch im bestmöglichen Klang.“</p>
<h3>Wie auf der Bühne, nur mit zweitem Versuch</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein wesentlicher Unterschied zur Bühne bleibt allerdings: Gute Aufnahmen brauchen Geduld. Inzwischen ist die Sonne untergegangen, was die Atmosphäre im Aufnahmeraum nochmals verstärkt. Die Band widmet sich einem Song, der nachmittags nicht so richtig klappen wollte. Daher wurde das Intro durch einen neuen Drumgroove ergänzt und für die Gitarre ein wabernder Tremolo-Effekt aus den Tiefen des Studioequipments hervorgeholt. Vielleicht sind es diese Änderungen, vielleicht ist es die späte Stunde, doch plötzlich sagt die Nummer etwas aus, was sie vorher verschwiegen hat. Es sind diese Augenblicke, die für Scherer den besonderen Reiz der Liveaufnahmen ausmachen: „Man setzt sich hin, spielt und wartet auf den magischen Moment – und meistens kommt der dann auch. Das hatten wir jetzt bei fast jedem Song.“ Zu dieser Herangehensweise gehören je nach Song ein gutes Durchhaltevermögen, Experimentierfreude und vor allem ein offener Umgang mit Kritik.</p>
<blockquote>
<h2 style="text-align: justify;">Steckbrief:</h2>
<p><strong>Bandname</strong>: The Big Band Theory</p>
<p><strong>Wer genau</strong>: Daniel Korger (Altsax) / Florian Hartz (Bass) / Valentin Metzger (Trompete) / Luis Rett (Drums) / Patrick Oster (Gitarre)</p>
<p><strong>Musikrichtung</strong>: Jazzrock, Funkrock</p>
<p><strong>Wunsche für Augsburg</strong>: Dass man die Leute nicht mehr zu jedem coolen Konzert zerren muss. Der Augsburger kommt praktisch nicht aus dem Haus, außer es spielt wirklich ein ganz großer Name. Es wäre schön, wenn sich das etwas ändert.</p>
<p><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich</strong>: erst einmal neue Klamotten kaufen</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Doch schon die ersten Rohaufnahmen, die der gespannten Band im Studio gezeigt werden, machen deutlich, dass der Plan aufgeht. Demensprechend zufrieden ist Patrick Oster mit dem Ergebnis: „Ich habe mir vorher nicht vorgestellt, dass es so glatt läuft. Klar, bei dem ein oder anderen Song ist es etwas schwieriger, das ist ja normal. Aber wir haben bis jetzt schon eine ganze Menge geschafft.“ Nun ist es Aufgabe der Produktion, auf die Spiel- und Experimentierfreude der Band klanglich noch eine Schippe drauf zu legen.&nbsp; Erscheinen soll Make The World Great Again im Frühjahr 2017, doch der ein oder andere Song ist sicher schon vorher live zu hören. Wer modernen Funkrock sucht, oder einfach wieder einmal zu handgemachter Musik tanzen möchte, sollte die Big Band Theory auf jeden Fall im Auge behalten.</p>
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		<title>Geteilte und grüne Mobiltät</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 08:45:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[carsharing]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[stadtwerke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fallbeispiel Stadtwerke: Können Elektroautos den CarSharing-Trend noch umweltfreundlicher machen? 42 silberne Autos mit swa-Logo befahren die Augsburger Straßen seitdem die Stadtwerke im April letzten Jahres ins Carsharing eingestiegen sind. Dabei umfasst das Angebot acht verschiedene Fahrzeuge vom Mini bis zum...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Fallbeispiel Stadtwerke: Können Elektroautos den CarSharing-Trend noch umweltfreundlicher machen?</h2>
<figure id="attachment_9200" aria-describedby="caption-attachment-9200" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-9200 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200.jpg" alt="swa_carsharing-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/swa_carsharing-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9200" class="wp-caption-text">Text: Miriam Scheibe – Fotos &amp; Layout: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>42 silberne Autos mit swa-Logo befahren die Augsburger Straßen seitdem die Stadtwerke im April letzten Jahres ins Carsharing eingestiegen sind. Dabei umfasst das Angebot acht verschiedene Fahrzeuge vom Mini bis zum Transporter – darunter zwei Elektroautos. Auf den ersten Blick scheinen Carsharing und E-Mobilität gut zusammenzupassen, gelten sie doch beide als „grüne“ Innovationen der Automobilindustrie. Aber wie schlagen sich die E-Autos im Vergleich zu ihren Konkurrenten mit Diesel- und Benzinmotor in Augsburg tatsächlich?</strong></p>
<p>Im vergangenen Jahr sind die Stadtwerke mit einer großen Werbekampagne ins CarSharing eingestiegen. Allerdings sind sie nicht die ersten, die diesen Service in Augsburg anbieten. Der Verein „BeiAnrufAuto e.V.“ verleiht bereits seit 2001 Fahrzeuge an seine Mitglieder. Auch auf nationaler Ebene ist die swa eher Späteinsteiger. CarSharing gibt es in Deutschland bereits seit gut zwei Jahrzehnten, richtig erfolgreich ist das Geschäft aber erst in den letzten Jahren geworden. Vor allem das free-floating Konzept hat Carsharing für viele attraktiver gemacht. Dabei werden die Fahrzeuge per Handy geortet und nach Nutzungsende an einer beliebigen Stelle innerhalb eines Operationsraums wieder abgestellt, anstatt sie nur an festen Stationen ausleihen zu können. Sowohl die Stadtwerke Augsburg als auch der BeiAnrufAuto e.V. bieten lediglich stationsbasiertes Carsharing an. Doch vor allem die swa ermöglicht durch 25 auf das Stadtgebiet verteilte Standorte eine relativ hohe Flexibilität.</p>
<h3>Vorteile des Carsharing</h3>
<p>Allgemeine Vorteile des Carsharings liegen neben einer Reduzierung des Verkehrs innerhalb von Städten auch in der finanziellen Entlastung für die Nutzer. Zwar werden in der Regel eine Monats- oder Jahresgebühr beim Anbieter (beim swa liegt die Monatsgebühr bei 7 € zzgl. einer Erstaufnahmegebühr von 49 €) sowie weitere Gebühren pro Stunde bzw. gefahrenem Kilometer verlangt. Fixkosten wie etwa Kfz Versicherung und Wartungs-/Reparaturkosten, wie man sie beim eigenen Auto hätte, entfallen jedoch.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%">
<col width="70%"> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt=""></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>„Und was kostet der Spaß?“</h3>
<p>Ab 1,60 € pro Stunde können die Autos bei der swa geliehen werden. Am günstigsten sind die Minis, mit Abstand am teuersten die Elektroautos. Während ein Transporter mit Dieselmotor für 3,40 € die Stunde zu haben ist, liegt der Stundenpreis für die beiden Elektroautos bei stolzen 4,90 €. Das liegt vor allem am sehr hohen Anschaffungspreis: sowohl der VW eGolf als auch der BMWi3 kosten neu knapp 35.000 €. Zum Vergleich: Ein benzinbetriebener 1er BMW ist für ca. 23.000 € zu haben, der VW Golf Trendline kostet knapp 18.000 €. Außerdem sorgt die geringe Reichweite der Elektroautos für eine geringe Jahreskilometerleistung und somit hohe Unterhaltskosten für die Fahrzeuge.<br />
Gerade einmal eine Reichweite von 190 km können eGolf und i3 zurücklegen, wenn sie vor der Fahrt voll aufgeladen wurden. Der BMW i3 verfügt zwar zusätzlich über einen sogenannten „Range Extender“, ein Benzin-Stromaggregat, das die Batterien während der Fahrt nachlädt, doch selbst mit ist nach circa 300 km eine Pause notwendig.</p>
<h3>Alles eine Frage des Preises?</h3>
<p>Genau dieser Nachteil der Elektroautos passt ja eigentlich gut zum Carsharing, das zumeist sowieso eher für kurze Strecken genutzt wird. Trotzdem kann es leicht zu Komplikationen kommen, da sichergestellt werden muss, dass ein Elektroauto bei der Übergabe auch wirklich vollständig geladen ist. Laut Angaben der swa mussten Kunden, die sich einen eGolf ausgeliehen hatten, vereinzelt sogar nach einem Termin abgeschleppt werden, da sie keine ausreichenden Ladezeiten eingeplant hatten. Zusammen mit dem hohen Mietpreis erklärt das vielleicht, warum der eGolf beim swa CarSharing am wenigsten genutzt wird. Der BMW i3 läuft dank attraktivem Aussehen und des Range Extenders hingegen ähnlich gut wie die beiden Mittelklassewagen mit Dieselmotor.<br />
In anderen deutschen Großstädten, wie etwa in Berlin, gibt es bereits CarSharing-Anbieter, die lediglich Elek-troautos zur Verfügung stellen. Laut swa können aber selbst unter günstigen Bedingungen aktuell nicht mehr als 10–15 Prozent ihrer CarSharing-Flotte aus Elektroautos bestehen. Deshalb werden Elektroautos wohl erst eine Chance haben, sich auch hier in Augsburg durchzusetzen, wenn der Anschaffungspreis niedriger, das Netz an Ladestationen dichter und die Reichweite der Autos höher ist. Das gilt sowohl im Privatgebrauch als auch beim CarSharing.</p>
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		<title>Sehnsucht wecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2016 13:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzrezension von Jean-Paul Didierlaurents Romandebüt „Die Sehnsucht des Vorlesers“ Ein grauer Sonntag im Mai, am Tag darauf heller Sonnenschein, dazwischen liegt ein Buch. Regelrecht verschlungen habe ich die Geschichte des Guylain Vignolles, dessen Vorname und Nachname die unangenehme Eigenschaft hat,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/sehnsucht-wecken/">Sehnsucht wecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Kurzrezension von Jean-Paul Didierlaurents Romandebüt „Die Sehnsucht des Vorlesers“</h2>
<figure id="attachment_9194" aria-describedby="caption-attachment-9194" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9194 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200.jpg" alt="buchrezension-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Buchrezension-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9194" class="wp-caption-text">Text Isabell Beck – Foto &amp; Layout: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p>Ein grauer Sonntag im Mai, am Tag darauf heller Sonnenschein, dazwischen liegt ein Buch. Regelrecht verschlungen habe ich die Geschichte des Guylain Vignolles, dessen Vorname und Nachname die unangenehme Eigenschaft hat, ihn beim Tausch der ersten Silben, zum „vilain guignol“, dem „dummen Kasper“ zu machen. Prägend für einen Jungen, der nun ein Mann mit dem Wunsch, unauffällig zu sein, geworden ist. Doch Guylain macht etwas Außergewöhnliches, ohne es zu merken und findet auf diesem Weg die Magie in etwas so Gewöhnlichem, wie einen handelsüblichen, roten USB-Stick.</p>
<p>Jean-Paul Didierlaurent hebt die Schönheit und Grausamkeit des Alltags hervor, indem er von gewöhnlichen Dingen erzählt, die sich unserer Achtsamkeit entziehen, sobald wir geschäftig durch den Tag hetzen. Wie mit der Zoom-Funktion einer Kamera holt er Gegenstände so nah heran bis wir ihre Rätselhaftigkeit wiederentdecken oder erklärt ganz ohne Erklärungen &#8211;  bis zu einer überraschenden Wendung. Dadurch bleibt die Geschichte spannend und ist gleichzeitig leicht wie das Flattern vorüberziehender Buchseiten.<br />
Ein Buch, das sein Versprechen einlöst und nicht nur von der Sehnsucht erzählt, sondern selbige beim Leser sogar weckt – die Sehnsucht nach dem einfachen Leben.<br />
Der Autor selbst stammt als Mitarbeiter in einem Kundencenter eines Telekommunikationsunternehmens aus dem normalen Leben und das ist aus seinem Romandebüt herauszulesen, das 2015 innerhalb von vier Wochen in 26 Ländern seinen Weg in die Bücherregale fand. Selbst die Filmrechte sicherten sich französische Kinoproduzenten schon. Da können wir es kaum erwarten uns auch von der Leinwand verzaubern zu lassen.</p>
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<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Buch:<br />
Die Sehnsucht des Vorlesers<br />
von Jean-Paul Didierlaurent<br />
Erschienen 2015 im dtv Verlag<br />
223 Seiten<br />
14,90 EUR€<br />
ISBN 978-3-423-26078-7 <a><img decoding="async" class="citavipicker978-3-423-26078-7" style="border: 0px none; width: 16px!important; height: 16px!important; margin-left: 1px !important; margin-right: 1px !important;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAQCAYAAAAf8/9hAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAARnQU1BAACxjwv8YQUAAAAJcEhZcwAACxEAAAsRAX9kX5EAAAAZdEVYdFNvZnR3YXJlAHBhaW50Lm5ldCA0LjAuMTCtCgrAAAAALElEQVQ4T2O4rsH//7qmAHkYqJcBxPh/gIEsDNI7asCoAaMGUM0AirIz/38AIL+VEwirynkAAAAASUVORK5CYII=" /></a> <a><img decoding="async" class="citavipicker978-3-423-26078-7" style="border: 0px none; width: 16px!important; height: 16px!important; margin-left: 1px !important; margin-right: 1px !important;" title="Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen" src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAQCAYAAAAf8/9hAAAAAXNSR0IArs4c6QAAAARnQU1BAACxjwv8YQUAAAAJcEhZcwAACxEAAAsRAX9kX5EAAAAZdEVYdFNvZnR3YXJlAHBhaW50Lm5ldCA0LjAuMTCtCgrAAAAALElEQVQ4T2O4rsH//7qmAHkYqJcBxPh/gIEsDNI7asCoAaMGUM0AirIz/38AIL+VEwirynkAAAAASUVORK5CYII=" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/sehnsucht-wecken/">Sehnsucht wecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>k wie kunterbunt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 10:20:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[jugend]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jugendzentrum k15 Gelb, türkis, rot, weiß – Augsburg ist bunt. So heißt es in der städtischen Friedensbewegung gegen Rechtsextremismus. Das Jugendzentrum k15 lebt dieses Motto intuitiv und ohne sich auf Migration zu konzentrieren. Die Menschen kommen einfach und finden...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Jugendzentrum k15</h2>
<figure id="attachment_9169" aria-describedby="caption-attachment-9169" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9169 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200.jpg" alt="villa-k-1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/villa-k-1200-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9169" class="wp-caption-text">Text: Isabell Beck – Fotos: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Gelb, türkis, rot, weiß – Augsburg ist bunt. So heißt es in der städtischen Friedensbewegung gegen Rechtsextremismus. Das Jugendzentrum k15 lebt dieses Motto intuitiv und ohne sich auf Migration zu konzentrieren. Die Menschen kommen einfach und finden ein offenes Wohnzimmer für alle.</strong></p>
<p>Türkisfarben leuchtet das Treppengeländer, das hinauf in die Villa K führt, das Café und Wohnzimmer des k15. Das Jugendzentrum liegt als grauer Betonbau in der Kanalstraße 15, der Namensgeberin des Begegnungsortes. Doch der erste Eindruck täuscht. Weder trist noch grau, stattdessen farbenfroh, bunt präsentiert sich der Alltag hier, wie Dennis Galanti, der Leiter des Jugendzentrums berichtet: „Die Straße runter befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft. Die Menschen verbringen dort hauptsächlich Zeit auf engstem Raum mit anderen Arabisch Sprechenden und kommen immer mehr hierher, um auch andere Kulturen und Sprachen kennen zu lernen.“<br />
Es ist ein Donnerstagnachmittag im März. Vasen mit gelben Narzissen stehen auf den Tischen im Café. Ein Tisch ist für das gemeinsam gekochte Mittagessen gedeckt. Die ersten Kinder trudeln von der Schule und dem Kindergarten ein. Es gibt Kartoffelgratin, Gemüse und Salat, dazu türkischen Tee. Auf ausgewogene Ernährung achten Galanti und seine Mitarbeiterinnen Nadine Geier und Sandra Berndt, genauso wie darauf, dass alle gemeinsam Wasser und Energie sparen. Eine junge Frau mit rotem Kopftuch serviert den Tee. Sie ist Praktikantin beim Stadtjugendring, dem Träger des k15, und wäre gerne Grundschullehrerin geworden. Das Kopftuch würde ihr die Arbeitsplatzsuche nach dem Studium in Bayern erschweren. Als gebürtige Augsburgerin möchte sie jedoch nicht weg. Deshalb entscheidet sie sich nun für das Fach Erziehungswissenschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Ort zum Austauschen und Ankommen</h3>
<p>Am Tisch sitzt auch ein syrischer Mann. Salim* hat gerade seine Aufenthaltserlaubnis bekommen. Vor fünf Jahren ist er aus Syrien aufgebrochen. Dort besaß er ein Haus mit Pool und sammelte alte, amerikanische Autos. Wenn er Fotos davon zeigt, ist mehr Stolz als Traurigkeit in seiner Stimme. Mit einem lachenden Auge erzählt er von den drei Tagen, die er trauernd vor seinem zerstörten Haus verbracht hat, ehe er sich dazu entschloss, gemeinsam mit seiner Familie zu gehen. Seine Frau ist mit den Kindern noch in der Türkei, doch im Sommer kommt sie nach. Folglich bleiben drei Monate, um eine Wohnung zu finden. Doch zuerst braucht er eine Bleibe für sich, denn nach der Genehmigung seines Aufenthalts in Deutschland muss er die Flüchtlingsunterkunft verlassen.<br />
„Ein Thema, das uns immer häufiger betrifft“, erklärt Galanti. „Die Wohnungslage in Augsburg ist kritisch für die sozial Schwächeren. Das war es auch bevor so viele Flüchtlinge hierher kamen. Nun wird es nicht leichter.“ Doch Aufgeben gibt es nicht. Schon fliegen die ersten Ideen über den Tisch. Eine Lehramtsstudentin richtet für Salim ein Profil auf WG-Gesucht ein. Einmal die Woche hilft sie ehrenamtlich im k15 aus. Es gibt Schwierigkeiten in der Verständigung. Salim spricht Deutsch noch brüchig und besteht deshalb darauf, vorerst in eine kulturell gemischte WG zu ziehen: „Wenn du in diesem Heim bist, reden alle um dich herum Arabisch und du hörst nur Arabisch. Das geht ins Ohr und Deutsch bleibt nicht hängen. Deswegen eine deutsche WG, oder wenigstens eine andere Sprache.“<br />
Auch einige Wochen zuvor ging es um Verständigung und Sprache. Am zweiten Samstag im Monat findet seit einiger Zeit die JamSession statt. Musiker jeden Genres können sich am Abend im großen Veranstaltungsraum treffen und sich nach Herzenslust musikalisch austoben. Eine Grundausrüstung aus Schlagzeug, Bass, Gitarre, Keyboard und Mikrofon stellt das k15 zur Verfügung. Eine junge Band, gerade einmal einen Monat bestehend, spielt an diesem Abend. Galanti zeigt den Proberaum, der hinter dem großen Veranstaltungsraum liegt. Er wird renoviert. Noch leuchten die Wände grün, doch schon bald werden sie von Dämmmaterial verdeckt sein.</p>
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<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tr>
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<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>„Just talk!</h3>
<p>Der Abend ist noch früh und sehr ruhig. Ein junges Paar schaut vorbei. Es sind Portugiesen aus Regensburg, die einen spontanen Wochenendtrip nach Augsburg unternehmen und nach Lokalen und Übernachtungsmöglichkeiten fragen. Sie sprechen Englisch. Schnell entwickelt sich ein Gespräch darüber, wer wo herkommt und was in seinem Leben macht. Sich selbst bei Sprachfehlern zu ertappen sorgt dabei für Lachen. „Just talk! No shame, we practise English in this way“, sagt die Portugiesin mit einem Grinsen.</p>
<p>Doch Sprache ist auch im Alltag immer wieder Thema im k15. Galanti schließt die hauseigene Fahrradwerkstatt auf. Hier arbeitet ein Syrer kostenlos für andere syrisch Sprechende, die nach Deutschland kommen und deren Mobilität von einem Fahrrad abhängt. Auch der Fahrradreparateur findet sich an dem einen Nachmittag im März am Mittagstisch ein. Seine Kinder springen fröhlich um ihn herum, bis sie zu einem Impftermin beim Arzt aufbrechen. Das Mittagessen ist vorbei und einige beschließen, die Tischtennisplatte im Innenhof aufzubauen.<br />
Die bunten Graffitis leuchten in der Sonne, während eine Lehramtsstudentin, eine Türkin und ein Jugendzentrumsleiter einem Syrer mit Händen und Füßen den Rundlauf erklären, bei dem die Spieler nach einem Schlag um die Tischtennisplatte auf die andere Seite laufen. Das Spiel trägt übrigens auch den Namen „Chinesisch“ – wenn das nicht multikulturell ist.</p>
<p>* Name von der Redaktion geändert.</p>
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		<title>Hochschulwahlen aktuell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Oct 2016 16:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulwahl]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[uni]]></category>
		<category><![CDATA[uni augsburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Aufruf, (nicht) wählen zu gehen Jedes Jahr sind an unserer Uni Hochschulwahlen, doch die wenigsten interessieren sich wirklich dafür. Es wird fleißig dafür geworben, wählen zu gehen, da es als Student unsere Pflicht sei. Aber macht es Sinn zur...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Aufruf, (nicht) wählen zu gehen</h2>
<figure id="attachment_9165" aria-describedby="caption-attachment-9165" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9165 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Wahlurne1200.jpg" alt="Wahlurne - Kopie" width="1200" height="939" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Wahlurne1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Wahlurne1200-400x313.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Wahlurne1200-768x601.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/Wahlurne1200-1024x801.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9165" class="wp-caption-text">Text: Angelina Märkl – Illustration: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Jedes Jahr sind an unserer Uni Hochschulwahlen, doch die wenigsten interessieren sich wirklich dafür. Es wird fleißig dafür geworben, wählen zu gehen, da es als Student unsere Pflicht sei. Aber macht es Sinn zur Hochschulwahl zu gehen oder kann ich mir den Aufwand  sparen?</strong></p>
<p>Bei den diesjährigen Wahlen an der Uni Augsburg lag die Beteiligung bei rund 7,5 Prozent. Allein diese Zahl klingt schon nach nicht besonders viel, doch das ist noch nicht alles. Denn ein weiteres Problem liegt darin, dass die Wahl an sich verkompliziert ist und es deswegen oft zu ungültigen Stimmen kommt. Beim Augsburger Modell wird dreifach gewählt: die studentische Vertretung für Fakultätsrat, Konvent und EULe (Erweiterte Universitätsleitung). Das klingt erstmal einleuchtend, ist es aber für einige dann leider doch nicht – ebenso wenig wie die Programme vieler Kandidaten. Verschiedene Hochschulgruppen werben mit Freibier oder Waffeln und schon sammeln sie Sympathien, ohne zu vermitteln, wofür sie eigentlich eintreten wollen. Am Ende wählen viele sowieso, wen sie kennen. Vielleicht wäre es da sogar besser, wenn manche erst gar nicht wählen gehen.</p>
<p>Als Nicht-Wähler stellt sich ohnehin die Frage, wieso den Aufwand mehrerer Kreuze auf drei Stimmzetteln betreiben. Seit der Bologna-Reform haben Studenten kaum noch Zeit neben dem Studium und benutzen diese Ausrede nur allzu gern. Zum Feiern bleibt schließlich auch immer Zeit. Leider ist es aber tatsächlich so, dass sie in der Hochschulpolitik nicht wirklich mitbestimmen können. Die Studenten sind zwar eindeutig in der Mehrzahl, trotzdem haben die Professoren mehr Einfluss. Wir sind also darauf angewiesen, dass die Professoren unsere Anliegen ernst nehmen. So viel zum Thema Demokratie. Es kommt auch immer mal wieder zu Protesten, wie zum Beispiel 2009, als der AStA für die Abschaffung der Anwesenheitspflicht plädiert hat, am Ende sogar mit Erfolg. Wieso dann überhaupt Wählen gehen?</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tbody>
<tr>
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<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Für die Legitimation der Studierendenvertretung. An Augsburg ist auch besonders, dass unsere Studierendenvertretung, im Gegensatz zu anderen Unis, nicht selbstständig ist.  Die Verfasste Studierendenschaft wurde in den 70er Jahren in Bayern abgeschafft und das schränkt die Studierendenvertretungen bis heute massiv ein. Die verfasste Studierendenschaft hat aus Beiträgen von Studenten oder in Bayern vom Freistaat viel mehr Geld zur Verfügung und hält ein Verhandlungsmandat, zum Beispiel um die Details des Semestertickets auszuhandeln. So kann sich der AStA zwar dafür einsetzen, dass die Nextbike Räder zum Semesterticket gehören, die Entscheidung dafür liegt aber allein beim Studentenwerk.</p>
<p>Doch auch wenn der AStA keine eigene Entscheidungsgewalt ausübt, hat er sich in der Vergangenheit immer wieder durchgesetzt, wie bei den Studiengebühren oder der Anwesenheitspflicht für Studenten. Deshalb ist es auch nicht ganz unwichtig, wen wir eigentlich wählen. Jedenfalls lässt sich nur gemeinsam etwas bewegen, denn der AStA ist auf die Wählerstimmen in seinem Rücken angewiesen. Also geht nehmt an den nächsten Hochschulwahlen teil, und zwar mit Vorbereitung! Die paar Minuten Zeit lassen sich auch trotz Bologna erübrigen.</p>
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		<title>X, Y, Z – Was wollen diese Buchstaben?</title>
		<link>https://presstige.org/2016/09/generation-y/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 05:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[generation]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[soziologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Zukunft im Generationenwandel Die drei letzten Buchstaben des Alphabets: X, Y, Z. Stellvertretend für die Generationen der letzten Jahrzehnte. Verändert hat sich in diesen so einiges. Was wollte das X, was will das Y und was das Z? Geschrieben...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/generation-y/">X, Y, Z – Was wollen diese Buchstaben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Von Zukunft im Generationenwandel</h2>
<figure id="attachment_9095" aria-describedby="caption-attachment-9095" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9095 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Generation-y-Bild-1200.png" alt="Generation y Bild 1200" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Generation-y-Bild-1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Generation-y-Bild-1200-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Generation-y-Bild-1200-768x512.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/08/Generation-y-Bild-1200-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9095" class="wp-caption-text">Text: Joscha Steybe &#8211; Grafik: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Die drei letzten Buchstaben des Alphabets: X, Y, Z. Stellvertretend für die Generationen der letzten Jahrzehnte. Verändert hat sich in diesen so einiges. Was wollte das X, was will das Y und was das Z? Geschrieben wurde viel über uns, unsere Geschwister und Eltern.  Was wir tun, wer wir sind und wohin wir wollen. Generationen im Wandel der Zeit.</strong></p>
<p>Mit Menschen ist das so eine Sache: Die einen sind laut, die anderen eher leise. Die einen sehr fleißig, die anderen eher gemütlich veranlagt. Und dann gibt es wiederum diejenigen, die sehr hohe Erwartungen und Ansprüche erheben, während andere schon mit weniger zufrieden sind. Die Soziologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Eigenarten der Generationen in Buchstaben zu meißeln – und versucht so zu beschreiben, was die Menschen der letzten Jahrzehnte auszeichnet.</p>
<h3></h3>
<h3>Am Anfang war das X</h3>
<p>Begonnen hat alles mit dem Autor Douglas Coupland. Im Jahr 1991 packte er jeden, der in den 60ern und 70ern geboren waren, in die Generation X. Damit hatte die Generation der Wenigen einen persönlichen Buchstaben, der sie umfangreich beschreiben sollte. Auf die geburtenstarken „Baby Boomers“ folgte mit dem X die schwache „Twentysomethings“-Generation. Die Nachkriegszeit schon länger hinter sich gelassen, wuchsen diese Menschen in eine Überflussgesellschaft hinein. Deshalb attestierte man ihnen eine gewisse Entscheidungsschwäche, die durch eine unbegrenzte Auswahl an Konsumgütern hervorgerufen worden sei. Die berufliche Zukunft? Zumindest nicht an Statussymbolen festgemacht. So handelte es sich häufig um Jobs, die wenig Prestige versprachen und den X-ern keine Erfüllung brachten. Entscheidend war hingegen bereits hier die heutzutage so oft geforderte „Work-Life-Balance“: Das Berufsleben sollte genügend Freiraum für Privates lassen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
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<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Whyso, weshalb, warum?</h3>
<p>Das Ypsilon als bezeichnender Buchstabe für eine ganze Generation ist nur englisch ausgesprochen zu verstehen: Why? Der fragende Charakter, die geforderte Sinnhaftigkeit, schwebt über den nach 1980 Geborenen wie ein Mantra. Auf jeden Fall alles anders als zuvor. Die Zukunft? Ungewiss und wenig strukturiert, in jeder Hinsicht. Pippi Langstrumpf könnte man zur Generation Y zählen, als Musterbeispiel quasi: „Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt“. Die Zeiten, in der ein und derselbe Arbeitsplatz das Leben dominiert haben sind vorbei, denn planbar ist es ohnehin nicht mehr. Der Berliner Jugendforscher Klaus Hurrelmann bezeichnet diese Generation als jene, die „biografisches Selbstmanagement“ betreibt. Es wird sich viel um die eigene Person gekümmert, während gleichzeitig hinterfragt wird in einer Welt der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Sowohl in der realen Umgebung als auch Online, denn die Ypsiloner sind die erste Generation der sogenannten Digital Natives. Sie sind wortwörtlich Muttersprachler im Bereich der neuen Medien.</p>
<h3></h3>
<h3>Das Z: Noch in den Kinderschuhen</h3>
<p>Das Alphabet ist am Ende, die Generation Z derweil erst am Anfang: Die Nachfolger der Ypsiloner stecken noch in den Kinderschuhen, sind sie heute höchstens 20 Jahre alt. Und sie haben andere Zukunftsvorstellungen als die Generation davor. Der Wissenschaftler Christian Scholz bezeichnet die Zetter als Realisten, die nicht mehr an die große Veränderung glauben. Probleme werden nicht zu nah an sich herangelassen und die Welt rettet der zweitletzte Buchstabe im Alphabet. Zudem macht er deutlich, dass der Beruf nicht des Lebenszentrum ist und auch nicht als Selbsterfüllung gesehen wird. Mit dem Z endet neben der Generationenbezeichnung dieser Text. Spannend was wohl danach kommt? Ein so häufig prophezeiter Weltuntergang würde die Möglichkeit für einen Neustart bieten: A wie Anfang. Wir werden sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/generation-y/">X, Y, Z – Was wollen diese Buchstaben?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandporträt: Griswold</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 18:00:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Glue]]></category>
		<category><![CDATA[Griswold]]></category>
		<category><![CDATA[indie]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[musiktipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wenig skurril, aber sehr warm und immer für eine Überraschung gut – so lässt sich der Sound der Augsburger Band Griswold beschreiben – und das seit stolzen 15 Jahren. Wir sprachen mit den Gründungsmitgliedern über Natürlichkeit, Indiepopjazzfolkrock und den...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_9036" aria-describedby="caption-attachment-9036" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9036" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200.png" alt="Text: Michael Müller - Foto: Paul von Platen" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200-400x267.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200-768x512.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Interview_Griswold_1200-1024x683.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9036" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller &#8211; Foto: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Ein wenig skurril, aber sehr warm und immer für eine Überraschung gut – so lässt sich der Sound der Augsburger Band Griswold beschreiben – und das seit stolzen 15 Jahren. Wir sprachen mit den Gründungsmitgliedern über Natürlichkeit, Indiepopjazzfolkrock und den langen Weg zur ersten EP.</strong></p>
<p>„Eigentlich sind wir eine ganz klassische Schulband. Wir waren alle im selben Jahrgang und haben uns erst einmal über die Schule kennengelernt. Der Rest hat sich dann ergeben“, beschreibt Michael Jedelhauser, Gitarrist und Keyboarder der Augsburger Band <a href="http://griswoldmusic.com/">Griswold</a>. Denn gemeinsam mit Uwe Lukatsch (Gitarre,Vocals), André Schindler (Drums, Percussion) und Tom Weiß (Bass) hat er das Projekt ins Leben gerufen. In der aktuellen Besetzung mit Christoph Rick (Saxofon) und Ursula Weiß (Piano) ist das Sextett seit 2009 auf den Bühnen der Region unterwegs. Damit sind Griswold alles andere als Newcomer im eigentlichen Sinne. Vor einem knappen Jahr ist mit Glue auch ihre erste EP erschienen.</p>
<h3>Zwei Versuche für die erste EP</h3>
<p>Doch warum hat die erste Veröffentlichung so lange auf sich warten lassen? Darauf antwortet Schindler: „Das mit der EP ist auch so eine typische Griswold-Geschichte, denn wir haben sie tatsächlich zweimal eingespielt. Eigentlich waren die Aufnahmen schon vor Jahren fertig und mussten nur noch abgemischt werden. Doch dann sind sie auf einmal verschwunden – mitsamt unserem damaligen Tontechniker.“ Aus diesen ersten Sessions ist der Band nur der Song Pocketwatch, der es jetzt auch in der Originalversion auf die EP geschafft hat. Lange Zeit hat diese schmerzhafte Erfahrung dazu beigetragen, dass die Band einen zweiten Versuch erst einmal vor sich hergeschoben hat. Umso größer war natürlich die Freude, als Glue im vergangenen August endlich erscheinen konnte. Doch was macht eine Geschichte, die erst einmal sehr frustrierend klingt so typisch? Vor allen Dingen, dass die Band selbst diese unangenehme Erfahrung am Ende für sich nutzen konnte. „Damals haben wir auf Klick aufgenommen und ganz strikt auf den Takt geachtet“, erklärt Lukatsch. „Das Ergebnis klang aber irgendwie zu verkrampft. Deshalb haben wir dieses Mal mit Bass und Schlagzeug zuerst einen Guidetrack eingespielt, an dem wir uns danach für die einzelnen Spuren orientiert haben. So bleibt die Dynamik unserer Songs erhalten und alles klingt viel natürlicher.“</p>
<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/TtthvSFnv-I" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Dieser organische Umgang mit dem Material wird auf Glue sehr gut hörbar. Den eigenen Sound bezeichnen Griswold dabei mit einem Augenzwinkern als Indiepopjazzfolkrock. Bei Einflüssen der einzelnen Musiker, die vom unlängst verstorbenen David Bowie bis hin zur Jazzlegende Wayne Shorter reichen, verwundert es jedoch kaum, dass sich das Ergebnis klassischen Genres entzieht. Trotzdem klingt die EP zu jeder Zeit stimmig, was vor allem am warmen Klangbild der sechs enthaltenen Songs liegt. Dabei überzeugt der Opener DECT direkt durch einen unterschwelligen Drive, den die markante Gitarrenlinie durch den ganzen Song zieht. Doch auch für ruhigere Töne ist Raum, wie das reduzierte Scissors mit seiner langsamen Steigerung zeigt. Melodisches Highlight der EP ist allerdings der Titletrack Glue, dem es gelingt, die ohnehin schon schönen Gesangs- und Instrumentallinien durch mehrere Wechsel in eine herrlich melancholische Atmosphäre zu verweben. Auf der gesamten EP fällt auf, dass Gesang und Instrumente oft eine gleichberechtigte Rolle im Klangbild spielen, was besonders viel Raum für Variationen und kleine Überraschungen lässt.</p>
<h3>„Grundsätzlich neigen wir ein wenig zum Chaos“</h3>
<p>Auch die Arbeitsweise der Band setzt ganz auf eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Früher wurden neue Songs sogar gemeinsam im Proberaum geschrieben. Seit dem Einstieg in das Berufsleben fehlt dafür jedoch oft die nötige Zeit, weshalb Lukatsch das Gerüst eines Titels inzwischen häufig allein am Computer zusammensetzt. Ausgearbeitet wird dieses meist noch ein wenig mechanisch klingende Fundament natürlich immer noch gemeinsam. Oft muss die Band einen Song dabei erst einige Zeit spielen, bis er stimmig und natürlich klingt. Das kann auch schon einmal bedeuten, sich zurückzunehmen. „Grundsätzlich neigen wir schon ein wenig zum Chaos“, gibt Schindler zu, „doch Glue ist da ruhiger. Vielleicht mussten wir dafür erst einmal lernen, uns ein wenig am Riemen zu reißen. Vor allem haben wir auf nachträgliche Effekte im Mix weitestgehend verzichtet, damit es echt klingt und nicht nach einer aufgeblasenen Pop-Produktion.“ Das ist fürs Erste jedenfalls gelungen und Material für eine LP gibt es auch bereits. Die soll übrigens, so viel verraten Griswold schon einmal, nicht so lange auf sich warten lassen wie Glue.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Mehr Infos über Griswold:</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Wer genau</strong>: Uwe Lukatsch (Gitarre, Vocals), Michael Jedelhauser (Gitarre, Synthesizer), Tom Weiß (Bass), André Schindler (Drums, Percussion), Christoph Rick (Saxofon) und Ursula Weiß (Piano)</li>
<li><strong>Musikrichtung</strong>: Indie</li>
<li><strong>Größter Erfolg</strong>: die fertige EP und, dass die Band noch zusammen ist</li>
<li><strong>Famous Song</strong>: DECT<br />
<strong>Wunsch für Augsburg</strong>: einen Laden, der jeden Tag Livemusik bietet und sich über seine Bühne definiert</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Angela Merkel …</strong> geboren wurde, waren wir noch nicht auf der Welt.</li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Zukunftsplanung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 10:50:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Scheitern wir am Leistungsdruck? Die Zukunft hält für uns viele Chancen bereit, auch Umwege können zum Ziel führen! Die Schulzeit ist noch nicht zu Ende, da beginnt für viele Jugendliche schon die Zukunftsplanung. Welchen Schulabschluss werde ich machen, anschließend eine...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Scheitern wir am Leistungsdruck?</h2>
<figure id="attachment_8932" aria-describedby="caption-attachment-8932" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8932 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/Zukunftsplanung_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="Zukunftsplanung_Beitragsbild_1200px" width="1200" height="559" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/Zukunftsplanung_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/Zukunftsplanung_Beitragsbild_1200px-400x186.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/Zukunftsplanung_Beitragsbild_1200px-768x358.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/Zukunftsplanung_Beitragsbild_1200px-1024x477.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8932" class="wp-caption-text">Text: Anna Neumann; Grafik: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>Die Zukunft hält für uns viele Chancen bereit, auch Umwege können zum Ziel führen!</strong></p>
<p>Die Schulzeit ist noch nicht zu Ende, da beginnt für viele Jugendliche schon die Zukunftsplanung. Welchen Schulabschluss werde ich machen, anschließend eine Ausbildung oder ein Studium, davor vielleicht noch ein Jahr Freiwilligenarbeit oder Ausland? Heute stehen junge Menschen vor vielfältigen, fast schon überwältigenden Möglichkeiten. In der Vergangenheit war es da einfacher, orientierte man sich bei der Berufswahl meist an den Eltern oder bekam von der Gesellschaft eine Rolle zugeteilt. Die gegenwärtige Entscheidungsfreiheit garantiert zwar mehr Individualität, führt aber oftmals auch zu Unsicherheit und Überforderung.</p>
<h3>Junge Menschen blicken optimistischer in die Zukunft</h3>
<p>Laut der Shell Jugendstudie 2015 blicken trotzdem immerhin 37 Prozent der Jugendlich optimistisch auf die eigene sowie die gesellschaftliche Zukunft – eine Steigerung im Vergleich zu vorherigen Jahren. Große Sorgen machen sie sich jedoch noch immer bei den Bildungs- und Berufszielen. Vor allem sozial schwächere Jugendliche haben Angst, ihre Berufswünsche nicht erfüllen zu können. Besonders wichtig ist es jungen Menschen dabei, einerseits einen sicheren Arbeitsplatz zu finden, indem sie andererseits jedoch auch eigene Ideen einbringen und etwas Sinnvolles tun können. Trotzdem herrscht oft das Gefühl, sich bei der Berufswahl von Karrierechancen leiten lassen zu müssen, anstatt die eigenen Interessen und Fähigkeiten zu beachten.</p>
<h3>Wenn Möglichkeiten zu Druckmitteln werden</h3>
<p>Eines der größten Probleme, das Jugendliche bei ihrer Zukunftsplanung umtreibt, ist der Druck in unserer Leistungsgesellschaft. Dabei scheinen den jungen Absolventen auf den ersten Blick alle Türen offen zu stehen. Es wird suggeriert, allein durch Anstrengung wäre alles zu erreichen. Doch selten läuft alles reibungslos und die Chancen werden zum Trugbild. Viele Faktoren, die nicht  immer beeinflussbar sind, spielen in einen Werdegang hinein: Mal wird ein bestimmter Notenschnitt verlangt, mal ein berufsorientiertes Praktikum schon vor Ausbildungsbeginn, oft allerdings ohne, dass genügend Schülerpraktika angeboten werden. Oftmals entstehen Fehlentscheidungen allein dadurch, aus dem System Schule in eine freiere und ungewohnte Umgebung geworfen zu werden. Wenn nicht auf Anhieb alles hundertprozentig reibungslos verläuft, kommt es zu Panik.<br />
Doch auch wenn die Gesellschaft den Eindruck vermittelt, keine Lücken im Lebenslauf zu tolerieren, führt ein Umweg manchmal am besten voran. Hin und wieder hilft uns Druck, unser Bestes zu geben, allerdings sollte das persönliche Glück nicht aus dem Blick geraten. Erfolg hat nicht nur mit der Höhe des Gehalts oder einem hohen sozialen Status zu tun, sondern vor allem mit der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Dabei müssen auch Fehler erlaubt sein, denn aus ihnen lernen wir am besten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/zukunftsplanung/">Zukunftsplanung</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>3-er Pack</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paul von Platen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2016 07:04:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus Alt mach&#8217; Neu-Entdeckt In alten Kisten mit unzähligen Erinnerungsstücken gewühlt, packen wir im praktischen 3er-Pack – Film, Musik und Buch – genügend Zeitvertreib in unseren Urlaubskoffer. Mic Donet – Plenty of Love Eine kraftvolle Stimme begleitet von ausdrucksstarkem Soul...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/3-er-pack/">3-er Pack</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Aus Alt mach&#8217; Neu-Entdeckt</h2>
<figure id="attachment_8925" aria-describedby="caption-attachment-8925" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8925 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px.jpg" alt="3erPack_Beitragsbild_1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/06/3erPack_Beitragsbild_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8925" class="wp-caption-text">Text: Isabell Beck; Grafik: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p><strong>In alten Kisten mit unzähligen Erinnerungsstücken gewühlt, packen wir im praktischen 3er-Pack – Film, Musik und Buch – genügend Zeitvertreib in unseren Urlaubskoffer.</strong></p>
<h3>Mic Donet – Plenty of Love</h3>
<p>Eine kraftvolle Stimme begleitet von ausdrucksstarkem Soul und lässigem Funk – dieses Album überzeugt sobald die ersten Akkorde erklingen. Dabei ist kein Song wie der andere. Ausreichend Instrumente sorgen für Abwechslung und geben nachdenklichen Texten einen gebührenden Rahmen. Das Debütalbum des gebürtigen Bayern, das es übrigens schon vor Mic Donets Teilnahme an The Voice of Germany gab, verdient es wieder entdeckt zu werden.</p>
<h3></h3>
<h3>Christine Vogeley – Die Liebe zu so ziemlich allem</h3>
<p>Dieses Museum lässt das Herz von jedem Liebhaber skurriler Dinge höher schlagen. Es liegt in einer idyllischen Kleinstadt und beherbergt nicht nur seltsame Exponate aus aller Welt und Zeit, sondern auch deren Geheimnisse, die für allerhand Verwirrung und rätselhafte Ereignisse sorgen. Ein Buch für Geschichtenfänger und Museumsgänger und sicherlich ein guter Fund für unsere Ferienkiste.</p>
<h3></h3>
<h3>Marley – Ein Film von Kevin MacDonald</h3>
<p>Rastafari! &#8211; was ist das eigentlich? Und Bob Marley – wer steckt hinter dem weltbekannten Namen? Der Dokumentarfilm von Kevin MacDonald erzählt, und zwar so spannend wie ein Spielfilm, die Geschichte eines Jungen aus Jamaika, der mit seiner Musik die Welt verändern wollte. Als Mann bewegte er das Leben Tausender und befriedete sogar Bürgerkriege. Tragisch und lustig zugleich gestaltet sich dieser Film über Marley, Reggae und Rastafari. Ab in den Urlaubskoffer!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/06/3-er-pack/">3-er Pack</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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