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	<title>Julia Hollmann, Rebecca Naunheimer, Julia Krauss, Marina Schröppel, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Julia Hollmann, Rebecca Naunheimer, Julia Krauss, Marina Schröppel, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Einwürfe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 12:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manipuliert Google unsere Wahrnehmung? Google ist die wohl bekannteste Suchmaschine weltweit. Mit einem geschätzten Marktanteil von 91 Prozent (NetMarketShare) bei der Suchmaschinennutzung in Deutschland und insgesamt über 1,15 Milliarden registrierten Google+ Usern weltweit stellt das Unternehmen die größte Plattform zum...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6621" aria-describedby="caption-attachment-6621" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Einwürfe-01.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-6621" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Einwürfe-01.png" alt="Text: Julia Hollmann, Rebecca Naunheimer &amp; Julia Krauss -  Illustration: Marina Schröppel " width="1200" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Einwürfe-01.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Einwürfe-01-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/02/Einwürfe-01-1024x512.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6621" class="wp-caption-text">Text: Julia Hollmann, Rebecca Naunheimer &amp; Julia Krauss &#8211; Illustration: Marina<br />Schröppel</figcaption></figure>
<h3>Manipuliert Google unsere Wahrnehmung?</h3>
<p>Google ist die wohl bekannteste Suchmaschine weltweit. Mit einem geschätzten Marktanteil von 91 Prozent (NetMarketShare) bei der Suchmaschinennutzung in Deutschland und insgesamt über 1,15 Milliarden registrierten Google+ Usern weltweit stellt das Unternehmen die größte Plattform zum Austausch und zur Recherche von Informationen dar. Dabei wissen viele nicht, dass Google, ebenso wie Facebook, Unmengen von persönlichen Daten speichert. Daraus werden Nutzerprofile erstellt, welche unter anderem zu Werbezwecken wiederverwendet werden. So werden nach jedem Zugriff auf einen Google-Dienst IP-Adresse, benutzter Webbrowser, Betriebssystem, Suchbegriff und verwendete Sprache abgespeichert. Ebenso auch Standort, Datum und Uhrzeit des Zugriffs. Doch Google geht noch weiter: Jedem Nutzerprofil wird eine maßgeschneiderte Suchanfragenseite ausgegeben. So kann es passieren, dass man – einmal nach einem Luxusurlaub gegoogelt –nur noch Anzeigen zu Luxusreisen erhält. Schuld daran sind die ausgeklügelten Suchalgorithmen, die Google entwickelt hat. Das Unternehmen deklariert dies offen als Vorteil: „Wir nutzen diese Informationen außerdem, um Ihnen maßgeschneiderte Inhalte anzubieten – beispielsweise, um Ihnen relevantere Suchergebnisse und Werbung zur Verfügung zu stellen“. Allerdings vergisst man hierbei schnell: Durch die Ausgabe personenbezogener, vorselektierter Informationen wird die Wahrnehmung des Endverbrauchers manipuliert, da er keine allgemeinen Informationen mehr erhalten kann. Dies bedeutet, dass jeder Google-Nutzer weitestgehend andere Suchergebnisse erhält.</p>
<h3>Die Fürst Fugger Privatbank</h3>
<p>In der Augsburger Maximilianstraße sind wir alle schon einmal an ihr vorbeigelaufen, haben die zugeklebten Fenster bemerkt und uns gefragt: Was zur …? Die Rede ist von der „Fürst Fugger Privat Bank“ &#8211; dem Mythos, der Legende, der Bank, die keiner kennt und von der es nur eine Filiale zu geben scheint. Was steckt dahinter? Mit der ursprünglichen Fugger-Bank hat das heutige Kreditinstitut nichts mehr zu tun. Es entstand durch die Übernahme des Bankhauses „Friedl &amp; Dumler GmbH“ durch S.D. Carl Friedrich Fugger-Babenhausen im Jahr 1954. Auch heute noch gehört ein Teil der Bank einem Mitglied der Fugger-Familie, nämlich S.D. Hubertus Fürst FuggerBabenhausen. Seine Bank umfasst, entgegen des ersten Eindrucks, neben dem Hauptsitz in der Augsburger Maximilianstraße auch Filialen in Köln, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart. Weniger überraschend ist dagegen, was hinter den abgeklebten Fenstern passiert: Der Schwerpunkt der Bank liegt in der privaten Vermögensverwaltung bzw. -beratung. Darüber hinaus erhielt die „Fürst Fugger Privatbank“ bereits mehrere Auszeichnungen (etwa von FOCUS-MONEY) für eine „hervorragende Vermögensverwaltung“ in der „Königsklasse des Bankgewerbes&#8221;. Wer genau dort seine königlichen Vermögenswerte anlegt, können wir natürlich nicht beantworten. Wie es aber in der Bewertung von FOCUS-MONEY heißt, sei die „Fürst Fugger Privatbank“ geeignet für „anspruchsvolle Kunden“.</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><strong>Schwerpunkt: Geld</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Themenwoche_Geld.png" alt="" /></td>
<td>Das Studentenleben dreht sich häufiger darum, als uns manchmal lieb ist: Geld. Ganz egal, ob wir es brauchen, um es in Bier zu investieren, den Kühlschrank zu füllen oder es für unsere kleinen Träume zurückzulegen. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Geld einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/geld/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Können Pounds verfallen?</h3>
<p>Im Jahre 2007 hatte ich die großartige Möglichkeit, an einem 10- tägigen Schüleraustausch nach Stockport bei Manchester in Großbritannien teilzunehmen. Zurück von der Insel kam ich mit 65 Pounds in der Tasche und dachte mir: die behalte ich für meine nächste Englandreise. Die Jahre vergingen und so war es schließlich soweit, dass ich zur Weihnachtszeit das Geld in Geschenke für meine Lieben zu Hause investieren wollte. Nachdem mich die „Volksbank“ zum Geldwechseln an die „Reise Bank“ am Augsburger Hauptbahnhof schickte, wurde ich am Schalter darauf hingewiesen, dass meine Pounds veraltet waren. Natürlich könne man diese noch zum aktuellen Wechselkurs eintauschen, jedoch mit einem Abschlag von 35 Prozent. Die Alternative: Ich wechsle sie bei einer Bank in London ohne Wertverlust&#8230; Können Pounds verfallen? Nicht wirklich, aber je nach Wechselort kann sich der Geldwert offensichtlich ändern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/02/einwuerfe/">Einwürfe</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Selbstversuch: Tausch durch die Nacht (Teil 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2015 09:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Bier gewappnet, starte ich in die Augsburger Clubszene. Meine Mission: Tausche dich durch die Nacht. Von billig zu teuer. Von klein zu groß. Dieser Selbstversuch erzählt von harten Geschäften, lockeren Angeboten, einem halben Strip Club-Dollar und davon, dass...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/selbstversuch-geld-tausch-teil-2/">Selbstversuch: Tausch durch die Nacht (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem Bier gewappnet, starte ich in die Augsburger Clubszene. Meine Mission: Tausche dich durch die Nacht. Von billig zu teuer. Von klein zu groß. Dieser Selbstversuch erzählt von harten Geschäften, lockeren Angeboten, einem halben Strip Club-Dollar und davon, dass Alkohol auch keine Lösung ist. Und so geht es weiter in Teil zwei.<br />
</strong></p>
<h3>Drei Zigaretten und ein cheesy Angebot für Lau oder: Warum Alkohol auch keine Lösung ist</h3>
<p>Wir erinnern uns: Nach dem missglückten Versuch einen ertauschten Lippenstift loszuwerden, habe ich beschlossen, meine Geschäfte mit etwas Spiritus wieder anzuheizen – und bin zum Bier zurückgekehrt. Das Bier präsentierend, frage ich nun ein dynamisches Männer-Gespann auf der Tanzfläche: „Hättet ihr Lust dieses Bier gegen etwas einzutauschen?“ (komische Präsentationsbewegung in meiner Handgegend). Nicht sonderlich angetan von meinem Angebot, lehnen sie ab: „Nein, wir mögen kein Bier.“ Einige Minuten Stille. Ein verstörter Blick auf den Vollbart des einen. Dann überschlagen sich die Ereignisse und ich verliere den Überblick. Zweierlei Dinge könnten in den nächsten Minuten passiert sein: Entweder habe ich noch verstörter gewirkt, als angenommen, sodass man mich nun beruhigen muss, oder – was mache ich mir hier eigentlich vor? Denn mit offensichtlich (!) sexy Absichten ergänzt einer der beiden Jungs nun ein cheesy Angebot: „Behalte dein Bier und wir schenken dir drei Zigaretten. Dafür bleibst du bei uns.“ Da steht sie also plötzlich im Raum, eine komische Flirt-Kiste – unangenehm, unübersehbar und bislang unkommentiert.</p>
<p>Nach den richtigen &#8211; weil respektvollen und zugleich eindeutig verneinenden &#8211; Worten suchend, beschließe ich erst einmal aufgesetzt locker zu lachen und eine peinliche Wink-Bewegung zu machen. &#8220;Ach lass mal!&#8221;, sage ich. &#8220;Ein anderes Mal vielleicht&#8221;, heuchle ich noch ein bisschen. Und nehme frech die Zigaretten an mich.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-3_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6421" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-3_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 3_Grafik" /></a></p>
<p>Die verstörenden Ereignisse auf der Tanzfläche einigermaßen verdrängt, wird mir nach meinen zwei missglückten Tauschversuchen bewusst: Alkohol ist eben auch keine Lösung. Jemand muss euch endlich die Wahrheit sagen! Am Ende werde ich mein Bier aber doch noch los. An David. Jedenfalls glaube ich, dass er so heißt, denn er bietet mir einen Schlüsselanhänger mit der Aufschrift „David“ an. Ein wirklich schickes Teil: adrette Form, beruhigende Farben und praktische Handhabung. Kann man ja easy weitertauschen, denke ich. Also an einen David eben. Mist. Als ich diesen erneuten Schnitzer in meiner Methodik bemerke, hat David das Bier schon in der Hand.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-4_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6422" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-4_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 4_Grafik" /></a></p>
<h3>Zigaretten gegen Freikarten</h3>
<p>Mein Bier bereits an den Mann gebracht, fallen mir plötzlich die Zigaretten wieder ein. Ungelenk klemme ich sie mir zwischen die Finger und trage sie ins Freie. Dort treffe ich zwei nette Studenten. Sie geben mir zu verstehen, dass sie die Zigaretten gerne hätten, aber auch, dass sie nichts zum Tauschen anbieten können. Einer der beiden kramt etwas aus seiner Gesäßtasche – der vielleicht letzte Ort von dem ein Tausch-Gegenstand kommen sollte, denke ich vor mich hin. Das bestätigen dann auch die beiden Freikarten für den Touch Club, die er dort herausholt. „Dein Ernst?“, frage ich und werde etwas indiskreter, weil panisch: „Bekomme ich dein T-Shirt?“</p>
<p>Natürlich bekomme ich das T-Shirt nicht. Stattdessen frage ich mich weiter durch die Gruppe der Raucher. Keiner will tauschen. Mittlerweile hat es angefangen zu regnen und meine Zigaretten sehen bereits etwas unschön aus. Voller Demut krieche ich zurück, zurück zu zwei Freikarten für den verdammten Touch Club.<a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-5_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6417" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-5_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 5_Grafik" /></a></p>
<h3>Schlüsselanhänger gegen Tampon, Glocke und das mit dem halben Strip Club-Dollar</h3>
<p>Als ich den Club gegen vier Uhr verlasse, habe ich einen Schlüsselanhänger von und für David, zwei Freikarten für den Touch Club und kläglich versagt. Doch am Königsplatz nimmt mein Selbstversuch eine erneute Wendung. Dort treffe ich auf eine Gruppe, die sich fälschlicherweise als Franzosen ausgibt und richtigerweise Bock hat, zu tauschen. „Heißt von euch zufällig jemand David?“, frage ich eher rhetorisch als ernst. „Ja, wieso?“, entgegnet mir David. Ob man mich gerade verarscht, vermag ich durch meine müden Augen nicht mehr zu erkennen. Ebenso wie die Tatsache, dass ich es geschafft habe, mich noch weiter nach unten zu tauschen: zu einem Tampon und einer kleinen Glocke. „Sie läutet sogar“, rede ich mir ein und freue mich.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-6_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6424" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-6_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 6_Grafik" /></a></p>
<p>Getrieben vom scheinbaren Erfolg dieses Tauschgeschäftes versuche ich auch noch die Freikarten loszuwerden. Plötzlich vernehme ich die Worte „Dollar“ und „Strip Club“. Ich wittere einen guten Handel, doch der Besitzer hängt an seinem Dollar. Er bedeute ihm sehr viel, sagt er, sie seien eben dort gewesen, hätten Spaß gehabt. Von seinen Freunden und diversen Präsentationsbewegungen meinerseits zugrunde gerichtet, knickt er aber letztlich ein. Triumphierend schließe ich meinen Versuch ab: mit einem halben, rosafarbenen und sexy bedruckten (!) Dollar aus der „Golden Girls“ Tabledance-Bar. Und mit lustigen, netten wie fragwürdigen Bekanntschaften.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-7_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6425" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-7_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 7_Grafik" /></a></p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><strong>Schwerpunkt: Geld</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
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<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Themenwoche_Geld.png" alt="" /></td>
<td>Das Studentenleben dreht sich häufiger darum, als uns manchmal lieb ist: Geld. Ganz egal, ob wir es brauchen, um es in Bier zu investieren, den Kühlschrank zu füllen oder es für unsere kleinen Träume zurückzulegen. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Geld einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/geld/">sind hier gesammelt</a>.</td>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/selbstversuch-geld-tausch-teil-2/">Selbstversuch: Tausch durch die Nacht (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Selbstversuch: Tausch durch die Nacht (Teil 1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2015 17:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
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		<category><![CDATA[selbstversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Bier gewappnet, starte ich in die Augsburger Clubszene. Meine Mission: Tausche dich durch die Nacht. Von billig zu teuer. Von klein zu groß. Dieser Selbstversuch erzählt von harten Geschäften, lockeren Angeboten, einem halben Strip Club-Dollar und davon, dass...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/selbstversuch-geld-tausch-teil-1/">Selbstversuch: Tausch durch die Nacht (Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem Bier gewappnet, starte ich in die Augsburger Clubszene. Meine Mission: Tausche dich durch die Nacht. Von billig zu teuer. Von klein zu groß. Dieser Selbstversuch erzählt von harten Geschäften, lockeren Angeboten, einem halben Strip Club-Dollar und davon, dass Alkohol auch keine Lösung ist.</strong></p>
<h3>Bier gegen Lippenstift</h3>
<p>Mein Versuch beginnt am Samstag, den 10. Januar 2015, in der Augsburger Maximilianstraße. Der gut durchdachte Startgegenstand: eine wohltemperierte Flasche Augustiner. Neben dem Hotel „Steigenberger Drei Mohren“ treffe ich auf meine ersten Tauschpartner, eine Gruppe Mädels. Sie sehen durstig aus. Und reich. Also frage ich, ob sie gerne etwas gegen mein Bier tauschen wollen. Zu meiner Überraschung erhalte ich den ersten Gegenstand des Abends, einen Lippenstift. Angeblicher Wert: 35 Euro.</p>
<figure id="attachment_6419" aria-describedby="caption-attachment-6419" style="width: 5760px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-1_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-6419 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-1_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 1_Grafik" width="5760" height="4320" /></a><figcaption id="caption-attachment-6419" class="wp-caption-text">Text: Rebecca Naunheimer, Fotos &amp; Illustrationen: Paul von Platen</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Was denkst du, was ich am Ende des Abends mit nach Hause nehmen könnte?“, erbitte ich von der netten Besitzerin noch eine Prognose. Sie sagt: „Ein Männershirt.“ „Darauf habe ich auch spekuliert“, gestehe ich ihr. Dass wir damit beide falsch liegen, soll sich im Laufe der Nacht noch zeigen. Zuvor eine kurze Lagebesprechung: Auf Basis einer komplizierten Berechnung zur Maximierung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Tauschkontaktes entscheide ich, den Versuch in der Augsburger Maha Bar weiterzuführen.</p>
<h3>Lippenstift gegen Bier</h3>
<p>Dort erstickt die anfängliche Euphorie über den Lippenstift schnell in den muffigen Katakomben und der bitteren Erkenntnis, einen methodischen Fehler begangen zu haben. Mit dem geschlechtsspezifischen Gegenstand habe ich die Gruppe meiner potenziellen Tauschpartner mal eben um die Hälfte dezimiert. Verdammt.</p>
<p>Wie ein gruseliger alter Mann auf Aufreißer-Tour geiere ich also um die Frauen auf der Tanzfläche herum. Als ich die Ersten anspreche, ihnen vom Schneid und Wert des Lippenstifts berichte, blitze ich ab. Sie hätten überhaupt nichts zum Tauschen dabei, sagen sie. Damit macht sich der zweite methodische Fehler bemerkbar: Wenn sich schon in den Handtaschen der Mädels nichts für mich finden lässt, wie enttäuschend mag es dann in den Hosen der Jungs aussehen?</p>
<blockquote>
<p dir="ltr"><strong>Schwerpunkt: Geld</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Themenwoche_Geld.png" alt="" /></td>
<td>Das Studentenleben dreht sich häufiger darum, als uns manchmal lieb ist: Geld. Ganz egal, ob wir es brauchen, um es in Bier zu investieren, den Kühlschrank zu füllen oder es für unsere kleinen Träume zurückzulegen. Darum widmet die presstige-Redaktion dem Geld einen Schwerpunkt. Alle bisher erschienenen Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/geld/">sind hier gesammelt</a>.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Aber ich lasse nicht locker, frage weiter. Versuche möglichst sympathisch zu wirken, nicht gruselig. Also lache ich. Ich lache über jeden Witz, jeden Spruch, der mir begegnet. Hier und da klingt mein Lachen schrill und hysterisch. Vielleicht bringen meine Bemühungen auch deshalb keine Ergebnisse. Immer noch halte ich den verdammten Lippenstift in der Hand.</p>
<p>Aus Verzweiflung treffe ich eine folgenschwere Entscheidung: Ich gehe zur Bar. Nicht, was ihr jetzt denkt – wobei Saufen durchaus eine nette Idee gewesen wäre. Nein, ich habe entschieden, die Logik des Versuchs zu brechen und zum Ausgangspunkt zurückzukehren. Dazu pirsche ich mich an eine sympathisch aussehende Blondine heran und frage: „Würdest du mir ein Bier kaufen, wenn ich dir diesen Lippenstift schenke?“ Mit dem Schneid einer Verkäuferin im Teleshopping mache ich mit meiner Hand eine fragwürdige Präsentationsbewegung und halte ihr den Lippenstift erwartungsvoll entgegen. Sie begutachtet ihn, wirkt nicht abgeneigt. Beinahe interessiert. Beiläufig erwähne ich, dass er einmal 35 Euro gekostet hat. Sie willigt ein. Im nächsten Moment halte ich wieder ein Bier in der Hand.</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-2_Grafik.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-6420" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Tausch-durch-die-Nacht-2_Grafik.jpg" alt="Tausch durch die Nacht 2_Grafik" /></a></p>
<p>Mit meinem Bier streife ich erneut durch den Club, erwartungsvoll und optimistisch. Berechnend spreche ich zwei Jungs an – ich halte sie für sehr männlich und bier-affin, da tätowiert und gepierct. Sie lehnen ab. „Wir haben nichts zum Tauschen“, sagen sie. Aber ich versuche es erneut, und setze einen Blick auf, von dem ich denke, dass er ziemlich süß aussieht. So irgendwie. Jetzt bietet mir einer der Jungs seinen Kollegen an: „Du kannst ihn haben!“ Ich fühle mich geschmeichelt, lasse jedoch durchblicken, dass ich verzichte. Ich halte ihn für schlecht eintauschbar. In meinem Augenwinkel sehe ich, dass er, das Tauschobjekt, darüber erleichtert ist. Er wirkte zuletzt ängstlich und ablehnend. Als ich weggehe, frage ich mich, ob er dachte, ich hätte K.-o.-Tropfen in das Bier gemischt. Außerdem überdenke ich meinen süßen Blick.</p>
<p>Mit frischer Miene versuche ich es erneut bei einem dynamischen Männer-Gespann. Diesmal läuft es ein bisschen besser. Und auch komischer. Es folgt die vielleicht verstörendste Konversation des Abends und die Erkenntnis, dass Alkohol eben auch keine Lösung ist. All das lest ihr morgen in Teil 2 des Selbstversuchs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/selbstversuch-geld-tausch-teil-1/">Selbstversuch: Tausch durch die Nacht (Teil 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Auxwärts #21</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2014 17:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[auxwärts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese Woche wird es mit den Augsburger Panthern sportlich in unserer Universitätsstadt. Außerdem gibt es moderne Installationen, ein Festival für kleine Musikgenres und eine live Jam Session, die uns auf eine ungewisse Reise einlädt. Am Freitag treten die Augsburger Panther...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Woche wird es mit den Augsburger Panthern sportlich in unserer Universitätsstadt. Außerdem gibt es moderne Installationen, ein Festival für kleine Musikgenres und eine live Jam Session, die uns auf eine ungewisse Reise einlädt.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/auxwärts_panther.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4963" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/auxwärts_panther.jpg" alt="auxwärts_panther" width="320" height="215" /></a></p>
<p>Am Freitag treten die Augsburger Panther im heimischen Eishockeystadion gegen die Berliner Eisbären an. Tickets gibt es online und bereits ab 7 Euro zu kaufen. Mit eurer Unterstützung können die Panther sicher nur gewinnen!</p>
<blockquote><p>Was: <strong>Augsburger Panther vs. Eisbären Berlin</strong> <strong>(Eishockey)</strong><br />
Wann: Freitag, 12. September 2014, 19.30 Uhr<br />
Wo: Curt-Frenzel-Stadion, Senkelbachstraße 2, 86153 Augsburg</p></blockquote>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/auxwärts_21.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4972" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/auxwärts_21.jpg" alt="Jaume Plensa Schaezlerpalais Augsburg" width="697" height="461" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/auxwärts_21.jpg 697w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/auxwärts_21-400x264.jpg 400w" sizes="(max-width: 697px) 100vw, 697px" /></a></p>
<p>An drei Stationen – dem Gaswerk, dem Glaspalast und dem Schaetzlerpalais – können moderne Werke des katalanischen Bildhauers und Installationskünstlers Jaume Plensa begutachtet werden. Die Ausstellung mit dem spannenden Namen <a href="http://www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/index.php?id=34787" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">„The Secret Heart/Das Geheimherz“</a> umfasst unter anderem eine eigens für den Festsaal des Schaetzlerpalais konzipierte Installation (siehe Bild). Ein weiteres Highlight ist ein gigantisches Herz im Gaskessel des Augsburger Gaswerkes. Die Ausstellung wurde bereits verlängert und endet nun statt im September erst im Januar nächsten Jahres. Während das Gaswerk kostenlos ist, gibt es für die beiden anderen Stationen sowohl Kombi- als auch Einzeltickets.</p>
<blockquote><p>Was: <strong>jaume plensa, the secret heart &#8211; das geheimherz</strong><br />
Wann: 8. Juni bis 25. Januar 2015, Di-So 10-17 Uhr<br />
Wo: Gaswerk Augsburg (Gaskessel), August-Wessels-Straße, 30 86156 Augsburg; Schaezlerpalais, Maximilianstraße, 48 86150 Augsburg; H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast, Beim Glaspalast 1, 86153 Augsburg</p></blockquote>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/young-and-cold-festival.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="565" class="alignnone size-full wp-image-4973" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/young-and-cold-festival.jpg" alt="" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/young-and-cold-festival.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/young-and-cold-festival-283x400.jpg 283w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<p>Nachdem es 2013 komplett ausverkauft war, gibt es auch in diesem Jahr wieder ein <a href="https://www.facebook.com/events/456158514490593/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Young &amp; Cold Festival</a> in Augsburg. Das 2-Tages-Spektakel fährt mit einer spannenden Mischung aus vielen kleineren Musikgenres wie Flexipop, Minimal, New Wave und Deathrock auf. So bietet das Festival nicht nur Kennern eine Möglichkeit, selten auftretende Bands und interessante Newcomer live zu sehen, sondern auch viel Entdeckungspotenzial für neue Ohren. Aber Achtung: Die Ballonfabrik, in der der erste Festivaltag stattfindet, ist leider bereits ausverkauft. <a href="http://www.eventim.de/young-cold-festival-ii-live-parade-ground-uv-pop-und-mehr-augsburg-Tickets.html?affiliate=MGC&amp;fun=evdetail&amp;doc=evdetailb&amp;key=1168282$3837291&amp;xtcr=28&amp;xtmc=&amp;xtnp=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Tickets für den Samstag in der Kantine</a> gibt es noch! Wer weiß allerdings wie lange, denn dort treten unter anderem die Belgier Parade Ground mit interessantem Cold Wave auf:</p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/young-and-cold-festival.jpg"> <iframe src="//www.youtube.com/embed/qEauLIBE1_o" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></a></p>
<blockquote><p>Was: <strong>Young &amp; Cold Festival</strong><br />
Wann: Freitag, 12. September bis Samstag, 13. September (Einlass ab 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr)<br />
Wo: Ballonfabrik Augsburg, Austraße 27, 86153 Augsburg; Kantine Augsburg, Im Kulturpark West, Am Exerzierplatz 25a, 86156 Augsburg</p></blockquote>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/soho-jam.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4976" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/soho-jam.jpg" alt="soho jam" width="960" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/soho-jam.jpg 960w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/09/soho-jam-400x166.jpg 400w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a></p>
<p>Am Samstag versammeln sich lokale Musiker für eine <a href="https://www.facebook.com/sohostageaugsburg?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HipHop-NuJazz Live Jam Session</a> im Soho. Dabei versprechen neben bekannten DJs wie Hanuman Tribe auch Special Guests einen tollen Abend. Wo es musikalisch genau hingeht, entscheidet der Moment. Lasst euch also vom Beat einmal dahintragen! Tickets gibt es an der Abendkasse.</p>
<blockquote><p>Was: <strong>SOHO JAM – HipHop-NuJazz Live Session</strong><br />
Wann: Samstag, 13. September 2014, 22 Uhr<br />
Wo: Soho Stage, Ludwigstr. 34, 86152 Augsburg</p></blockquote>
<p><a href="http://presstige.org/tag/auxwaerts/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auxwärts</a>: Hier informieren wir euch über kommende Veranstaltungen in und um Augsburg. Egal, ob Party, Sport-Event, Vernissage oder Konzert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/09/auxwaerts-21/">Auxwärts #21</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Das hat unser Hochschulsport zu bieten!</title>
		<link>https://presstige.org/2014/07/hochschulsport-reviews-augsburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jul 2014 16:59:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[hochschulsport]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reviews aus der presstige-Redaktion Die Anmeldung ist jedes Mal ein Kampf: Adrenalin steigt in den Kopf, das Herz pocht schneller und die Hände zittern beim Abtippen der Kontodaten. Aber der Stress lohnt sich. Meist. Der Hochschulsport bietet eine Vielzahl toller...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/hochschulsport-reviews-augsburg/">Das hat unser Hochschulsport zu bieten!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Reviews aus der presstige-Redaktion</h2>
<p><strong>Die Anmeldung ist jedes Mal ein Kampf: Adrenalin steigt in den Kopf, das Herz pocht schneller und die Hände zittern beim Abtippen der Kontodaten. Aber der Stress lohnt sich. Meist. Der Hochschulsport bietet eine Vielzahl toller Kurse, die oftmals jedes Semester angeboten werden. Damit ihr den Anmeldestress aber nur für &#8220;Premium-Angebote&#8221; auf euch nehmt, haben unsere Redakteure ihre Erfahrungen in einem kurzen Review zusammengefasst.</strong></p>
<figure id="attachment_4454" aria-describedby="caption-attachment-4454" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4454 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px.jpg" alt="Illustration: Isabell Beck" width="1200" height="872" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px-400x290.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/07/Sport-Ede-Beitragsbild-Hochschulsport_1200px-1024x744.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-4454" class="wp-caption-text">Illustration: <a href="http://presstige.org/author/isabell-beck/">Isabell Beck</a></figcaption></figure>
<h3><a href="http://presstige.org/author/franziska-deller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Deller</a>: <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Yoga.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Yoga</a></h3>
<p>Die Yogakurse gehören zu den am härtesten umkämpften Kursen im Hochschulsport-Angebot. Man muss schnell sein und einen schnellen Computer besitzen, um hier reinzukommen. Wonach sich alle sehnen, ist das glatte Gegenteil: Entschleunigung, Entspannung, zu sich selbst Kommen, sich aus dem stressigen Alltag zurückziehen. Die tatsächliche Wirkung hängt, wie ich herausgefunden habe, stark vom Umfeld und vor allem vom Yogalehrer ab. Ich habe da beim Hochschulsport unterschiedliche Erfahrungen gemacht: Bei meinem ersten Versuch war der Lehrer ein älterer Herr, optisch den Achtzigern entsprungen, der uns Yoga weniger körperlich, sondern mehr seelisch näherbringen wollte. Deswegen bestand der Kurs aus mentalen Übungen zur Bewältigung von Gefühlen, die er uns auch auf Folien zu vermitteln versuchte. Nicht mein Fall &#8211; ich persönlich mache Yoga, weil ich für eine gewisse Zeit nicht so viel mit meinen Gefühlen und Gedanken zu tun haben will. Ganz anders mein zweiter Versuch: Eine richtig coole Lehrerin, nicht einmal so esoterisch angehaucht, wie es “Yogamenschen” sonst öfter mal sind, sondern einfach ganz entspannt. Sie machte Übungen vor, wir machten Übungen nach. Keine großen Gedankenleistungen, einfach runterkommen und entspannen. Meine Lieblingshaltung: die Haltung der Verinnerlichung &#8211; auf den Knien, den Oberkörper mit gestreckten Armen auf der Matte abgelegt, den Kopf auch. Könnte ich ewig machen. Mein Lieblingsgefühl: die träge Entspannung in der Ruhephase ganz am Schluss. Auch, wenn man irgendwann wieder daraus erwachen muss, einfach unbezahlbar. Das ist Yoga für mich.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/rebekka-raum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebekka Raum</a>: Beach<a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Volleyball.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">volleyball</a></h3>
<p>Du willst die Sonne genießen, dabei aber nicht auf der faulen Haut liegen? Aufgrund dieses Leitgedankens entschied ich mich im Sommersemester für einen Beachvolleyball-Kurs. Das anfängliche Joggen durch den trägen Sand brachte mich jedes Mal sofort zum Hecheln und Schwitzen. Ebenso raubten mir die anschließenden Stretching- und Kraftübungen unter der sengenden Sonne einiges an Flüssigkeit. Weiter ging es mit dem altbekannten „Baggern“ und „Pritschen“, doch auch neue Techniken mit seltsamen Namen, wie „Tomahawk“ oder „Poken“, lernte ich kennen. Im letzten Teil des eineinhalbstündigen Trainings wurde Team gegen Team, in der Regel zwei gegen zwei, gespielt. Beachvolleyball ist ein Mannschaftssport und somit im Vergleich zu einigen anderen Sportkursen weniger anonym. Ich kannte die Namen meiner Mitspieler und das Abklatschen nach jedem Punkt ließ mich das berühmt-berüchtigte Gemeinschaftsgefühl spüren. Sieg oder Niederlage waren zweitrangig, was angesichts der unzähligen verpatzten Aufschläge, Annahmen und Zuspiele auch ganz gut war. Das einzige Manko des Beachvolleyball-Spiels ist die Wetterabhängigkeit. Unter blauem Himmel spielt es sich nämlich wesentlich angenehmer als bei strömenden Regen, der den Sand klebrig und schwer macht.Im Wintersemester kann dieses Risiko umgangen werden, indem auf den “Beach” verzichtet wird und Volleyball sechs gegen sechs in der Halle gespielt wird. Mit Sicherheit ein vergleichbarer Spaß zum sandigen Toben im Sommer.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/petra-maier/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petra Maier</a>: <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Kick_Box-Fitness.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Kick Box-Fitness </a></h3>
<p>„Noch zehn Wiederholungen!“, meint Rainer, unser super durchtrainierter Trainer mit einem hämischen Grinsen auf dem Gesicht. Die Übungen – eine Mischung aus dem Standard-Sportgramm à la Liegestütze, Sit-ups und Co. sowie Kick Box-Tritten und –schlägen – führt er mit einer solchen Leichtigkeit aus, dass er sie vermutlich im Schlaf machen könnte. Ungeduldig und mit schmerzverzerrten Gesichtern warten wir auf das erlösende Wort – am Ende jeder Übung kommt das obligatorische „locker“ von Rainer. Nach einer Dreiviertelstunde Warm-up verfluche ich mich und überlege, wieso ich mich für den Kurs angemeldet habe. Dass die Bein-Arm-Koordination noch nie so meine Stärke war, macht die Sache nicht einfacher: Wir lernen eine Menge Schläge und Tritte, die wir abwechselnd erst mit links, dann mit rechts – oder war’s doch andersrum? – ausführen. Ich muss teilweise stehen bleiben, weil ich mal wieder aus dem Konzept gekommen bin. Meinen Mitsportlern geht es teilweise ähnlich. Begleitet wird das Ganze von Songs aus den Charts wie „Good Feeling“ von Flo Rida oder „My Feelings For You“ von Avicii – diese Lieder werde ich wohl auf ewig mit körperlicher Ertüchtigung in Erinnerung behalten. Obwohl diese Lieder sonst nicht zu meinem normalen Musikrepertoire gehören, motivieren die schnellen Beats – denn: sie lenken von der Anstrengung ab. Am Ende der anderthalb Stunden fühle ich mich so lebendig wie nie – und würde am liebsten gleich weitermachen. Berauscht von den Endorphinen gehe ich heim und freue mich auf die nächste, anstrengende Stunde mit hoffentlich vielen Pausen – und „locker“.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/christian-endt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Christian Endt</a>: Parkour</h3>
<p>“Être fort pour être utile”, dieses Motto hat Mike gleich beim ersten Treffen ausgegeben. Darum geht es bei der Sportart, die in Pariser Vororten enstand: Stark sein, um nützlich zu sein. Der Pathos solcher Sätze wirkt am Anfang etwas befremdlich. In der Parkour-Szene dienen sie der Abgrenzung zu Sportlern, denen es um Artistik und Show geht. Das Ziel von Parkour ist es, sich möglichst effektiv von A nach B zu bewegen. Dazu gehört das Überwinden von Mauern, Gräben und Zäunen, mit möglichst eleganten Bewegungen. Parkour erfordert Balance, Kraft, Ausdauer und vor allem Durchhaltevermögen. Zum Aufwärmprogramm unseres Trainings gehörten schon mal Liegestütze im Schnee, möglichst ohne Handschuhe. Mike brachte uns im Kurs oft an unsere Grenzen. Und half uns, sie immer weiter zu verschieben. Am Schluss sprangen wir mit zwei Sätzen auf vier Meter hohe Mauern. Wir waren stark. Und spätestens, wenn Batman das nächste Mal einen Robin sucht, werden wir auch nützlich sein.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/alexandra-kiefer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alexandra Kiefer</a>: <a href="http://anmeldung.sport.uni-augsburg.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Badminton.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Badminton</a> (Anfängerkurs)</h3>
<p>Badminton – ein Sport, der weit oben auf der Kalorienverbrennerliste steht. Wenn man ihn intensiv ausübt. Also ein gelungener Aufschlag, dann eine gute Koordination beim Sehen des Balls, Treffen und Zurückspielen. Das gelingt am besten durch schnelle Beinbewegungen &#8211; vor und zurück, nach links und nach rechts. So sah das Spiel auch aus. Bei anderen Spielerpärchen. Bei mir und meiner Freundin ging es etwas ruhiger zu, was wohl auf mangelnde Erfahrung und eventuell auch auf das fehlende sportliche Talent zurückzuführen ist. Aber wir hatten trotzdem viel Spaß und ein wöchentliches Wiedersehen montagabends bei unserem Kurs im Hochschulsportzentrum. Zu Beginn jedes Termins hieß es erst einmal: im Kreis laufen und danach dehnen, was bei mir leider Erinnerungen an den Sportunterricht in der Schule weckte. Doch im Gegensatz zu damals war es hier nicht so schlimm, wenn meine Aufschläge immer wieder schrecklich danebengingen. Unsere Kursleiterin Dr. Pushpa Sharma, die den Anfängerkurs scheinbar jedes Semester anbietet, bemühte sich, mir zu zeigen, woran es hackt. Während des ersten Teils der anderthalb Stunden Badminton drehte sie ihre Runden, beobachte die Eins-gegen-Eins-Spiele und versuchte für jeden individuell Verbesserungsvorschläge vorzubringen. Später ging es dann an den Turnierkampf: Zwei gegen Zwei, die Gewinner rückten ein Feld nach vorne, die Verlierer eines nach hinten. Ich brauche wohl nicht zu sagen, wohin wir wanderten. Aber: wir wurden von Mal zu Mal besser und Spaß hatten wir allemal.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/hochschulsport-reviews-augsburg/">Das hat unser Hochschulsport zu bieten!</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Wie sportlich ist das Student sein?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 19:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[sportwoche]]></category>
		<category><![CDATA[student sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir machen Tramfahren. Wir machen Vorlesung. Wir machen Literaturrecherche. Wir machen Sport. Nein, das ist kein Werbespot für ein Sportbekleidungsgeschäft, das ist Student sein. In der Super-Sonder-Themenwochen-Sport-Spezialkolumne widme ich mich der Frage: Wie sportlich ist der studentische Alltag? Text: Rebecca...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/sportlich-student-sein/">Wie sportlich ist das Student sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir machen Tramfahren. Wir machen Vorlesung. Wir machen Literaturrecherche. Wir machen Sport. Nein, das ist kein Werbespot für ein Sportbekleidungsgeschäft, das ist Student sein. In der Super-Sonder-Themenwochen-Sport-Spezialkolumne widme ich mich der Frage: Wie sportlich ist der studentische Alltag?<br />
</strong></p>
<p>Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel</p>
<h3>Einheit 1: Apnoeübung</h3>
<p>Okay, diese Frage ist natürlich rein rhetorisch. Natürlich ist der studentische Alltag sportlich, schließlich starten wir unser Training meist schon auf dem Weg zur Uni in der Straßenbahnlinie 3. Der ganze Wagen ist voll, an den Scheiben bilden sich kreisförmig angelaufene Flächen, die Türen haben Mühe zu schließen. Der Typ links neben uns (also links an uns), fährt sich gerade seine erste Leberkässemmel hinein, das Mädchen vor uns atmet gleichmäßig in unser Gesicht. Zum Zähneputzen hatte sie morgens wohl keine Zeit mehr. Wo die Achsel über uns herkommt, wissen wir gar nicht. Aber ist ja auch egal, denn das sind optimale Bedingungen für ein kleines Apnoe-Training. Vom roten Tor sind es immerhin acht Minuten!</p>
<h3>Einheit 2: Fingergymnastik</h3>
<p>Nachdem wir das Lungenvolumen um rund 90 Prozent vergrößert haben, kommen wir meist zur zweiten Einheit des Tages: der Fingergymnastik. Ob in Vorlesung oder Seminar – gleichmäßige Bewegungen mit Zeigefinger und Daumen lassen sich immer nebenher einrichten. Dass wir uns dabei gleich ein Update der Ereignisse auf Facebook einholen, ist natürlich nur ein Abfallprodukt des Trainings.</p>
<blockquote><p>Die Semesterferien stehen an und wir verabschieden uns in den Urlaub: Höchste Zeit also, einmal über sportliche Ertüchtigung nachzudenken. Die presstige-Redaktion macht sich fit für den Sommer mit Beiträgen rund um den Schwerpunkt Sport. Macht mit und schaut euch alle gesammelten Beiträge <a href="http://presstige.org/tag/sportwoche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> an.</p></blockquote>
<h3>Einheit 3: Muskeltraining</h3>
<p>Zur sportlichen Höchstform laufen wir aber erst auf dem Olymp auf. Wo auch sonst!? In der Bibliothek breitet sich vor uns ein Betätigungsfeld aus, das weit über die Literaturrecherche hinausgeht. Besonders günstig sind die Möglichkeiten zum Muskelaufbau. Um die Arme zu trainieren, nehmen wir uns gleich am Eingang eine dieser bunten Plastik-Hanteln mit farblich abgesetztem Griff. Je nach Trainingsstand (dem Arbeitsstand einer Literaturrecherche) beladen wir unsere Hanteln mit Gewichten und tragen sie beschwingt durch die Trainingsanlage. Zur Schonung der Gelenke gibt’s sogar Teppichboden.</p>
<p>Fortgeschrittene Sportler stocken ihr Training oftmals durch das zusätzliche Gewicht eines Laptops auf. Diese Übung wird häufig kombiniert mit einem kleinen Training für die Beinmuskulatur. Im Fachjargon nennt sich die Übung: Die irritierte Suche nach einem Lokalkennzeichen, das man noch nie zuvor gesehen hat und am Ende ist das Buch doch nicht da, weil es unregistriert an einem Arbeitsplatz steht. Besonders effektiv sind bei dieser Übung die langen Laufwege und die kurzen, aggressiven Antritte zwischen den Regalen. Einen zusätzlichen „Muskelboost“ bieten uns tiefe Kniebeugen zum unteren Rand der Regale.</p>
<h3>Einheit 4: Sprinttraining</h3>
<p>Wenn die Muskeln einmal glühen, geht es zur fünften Tageseinheit: dem <a href="http://presstige.org/2013/12/student-sein-der-tramwahn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">allseits beliebten Tramsprint</a>. Ihr wisst schon! Den sexy Wetlook gibt’s bei diesen Temperaturen sogar gratis dazu!</p>
<blockquote><p><strong>Kolumne: Student sein</strong></p>
<table style="background-color: transparent;">
<colgroup>
<col width="20%" />
<col width="80%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/kolumne.png" alt="" /></td>
<td>Student sein. Student sein? Was bedeutet das eigentlich? Ein guter Freund von mir – Hollywood heißt er – hat mir einmal erzählt, ein Student würde sich typischerweise folgendermaßen verhalten: Feiern bis zum Exzess, Leben in kommunenartigen WGs und so oft wie möglich nackt sein. Doch gilt das auch für Augsburger Exemplare? Welche verhaltensbezogenen Feinheiten machen die Augsburger Studenten aus? <a href="http://presstige.org/author/rebecca-naunheimer/">Rebecca Naunheimer</a> schreibt diese Kolumne meistens dienstags. Sie wird von <a href="http://presstige.org/author/marina-schroeppel/">Marina Schröppel</a> illustriert. <a href="http://presstige.org/tag/student_sein/">Alle Folgen von &#8220;Student sein&#8221; zum Nachlesen</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/07/sportlich-student-sein/">Wie sportlich ist das Student sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Die Helden unserer Kindheit</title>
		<link>https://presstige.org/2014/05/die-helden-unserer-kindheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 May 2014 15:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[helden]]></category>
		<category><![CDATA[kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das presstige Team schwelgt in Erinnerungen An schlechten Tagen wären wir doch alle gerne einmal wieder ein bisschen Kind, ein bisschen unbeschwerter, ein bisschen unschuldiger. Wieso also nicht ab und zu statt in Alltagsstress in Nostalgie versinken? Das presstige-Team macht es...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/die-helden-unserer-kindheit/">Die Helden unserer Kindheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das <em>presstige </em>Team schwelgt in Erinnerungen</h2>
<p><strong>An schlechten Tagen wären wir doch alle gerne einmal wieder ein bisschen Kind, ein bisschen unbeschwerter, ein bisschen unschuldiger. Wieso also nicht ab und zu statt in Alltagsstress in Nostalgie versinken? Das presstige-Team macht es vor und singt eine Ode an die Helden der Vergangenheit, die uns auch heute noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern können.</strong></p>
<figure id="attachment_3764" aria-describedby="caption-attachment-3764" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3764 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit.png" alt="Helden_Kindheit" width="1200" height="572" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit-400x190.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Helden_Kindheit-1024x488.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3764" class="wp-caption-text">Text: Rebecca Naunheimer &#8211; Illustration: Natalia Sander</figcaption></figure>
<h3></h3>
<h3>Marianne Schwarz</h3>
<p>Mein absoluter Kindheitsheld ist Donald Duck aus Entenhausen. Ob als Comicbuch, Zeitschrift oder Film – jede Geschichte um die Ente aus der Disneywelt habe ich geradezu verschlungen. Der leicht cholerische Erpel hat mich begeistert, weil er tollpatschig, unglaublich lustig und gerade deswegen einfach liebenswürdig ist. Deshalb bringt er mich auch heute noch hin und wieder zum Lachen.</p>
<h3>Linda Giering</h3>
<p>Hm, die Helden meiner Kindheit? Ganz klar meine Eltern! Das hat sich übrigens bis heute nicht geändert. Sie sind beide ein bisschen wie ich und doch ganz anders. Die perfekte Mischung, die am besten im Team funktioniert. Danke Mama und Papa! Ihr könntet mal ein Superheldenkostüm anprobieren&#8230;</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Stefanie Mayr</h3>
<p>Die Heldin meiner Kindheit ist definitiv meine Oma. Sie hat es geschafft, vier Kinder und einen Bauernhof nach dem Unfalltod ihres Ehemanns alleine durchzubringen und ist trotzdem immer gutmütig und nett. Deshalb verdient sie auch heute noch meinen Respekt. Außerdem habe ich alles Wichtige, wie  das Kochen, von ihr gelernt. Das lag vielleicht auch daran, dass ich nur ihr geglaubt habe. Und wenn ich heute noch Fragen habe, ist sie meine erste Ansprechpartnerin.</p>
<h3>Isabell Beck</h3>
<p>Bibi Blocksberg und Heidi sind meine Heldinnen der Kindheit. Sie haben ihren eigenen Kopf, sind frech und frei. Außerdem sind sie wunderbar bunt gezeichnet. Ich wollte auch immer solche aufregenden Alltagsabenteuer erleben und natürlich hexen können wie Bibi!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/die-helden-unserer-kindheit/">Die Helden unserer Kindheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Student im Urlaub sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2014 19:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[ferien]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
		<category><![CDATA[student_sein]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Semesterferien bedeutet Student sein vor allem eines: untertauchen. Sobald die letzte Vorlesung langsam verblasst, die letzte Klausur ihren bitteren Nachgeschmack verliert und die letzte helle Sonne hinter den Köpfen der Studenten untergeht, verschwinden alle. Letztes Bier. Letzte Party....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/student-sein-ferien-urlaub/">Student im Urlaub sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den Semesterferien bedeutet Student sein vor allem eines: untertauchen. Sobald die letzte Vorlesung langsam verblasst, die letzte Klausur ihren bitteren Nachgeschmack verliert und die letzte helle Sonne hinter den Köpfen der Studenten untergeht, verschwinden alle. Letztes Bier. Letzte Party. Dreckige Wäsche in den Koffer. Zu. Weg.</strong></p>
<figure id="attachment_2549" aria-describedby="caption-attachment-2549" style="width: 1201px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2549" alt="Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Student-sein_24.3._Semesterferien_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2549" class="wp-caption-text">Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel</figcaption></figure>
<p align="JUSTIFY">Aber wohin? Typischerweise wählt der Augsburger Student aus drei Reiseangeboten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">All-Inclusive bei Mutti</h3>
<p align="JUSTIFY">Oftmals geht’s nach Aiterhofen oder Buttelstedt oder Castrop-Rauxel oder – auf jeden Fall endlich mal raus aus der bayerischen Kleinstadt. In den All-Inclusive-Urlaub. Also zurück zu Mutti. Dabei erholen sich nicht nur Magen und Unselbstständigkeit, sondern auch fast vergessene Freundschaften, die während des Semesters an Stress, Distanz und den so unglaublich coolen neuen Freunden litten.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Selbstversorgerurlaub im Arbeitsdschungel</h3>
<p align="JUSTIFY">Die Abenteuerlustigen unter den Augsburger Studenten verabschieden sich meist in den Selbstversorger-Urlaub &#8211; auch außerhalb der Saison wochenweise oder für das Wochenende zu buchen. Dort gilt es Eigeninitiative zu zeigen, um das Überleben zu sichern. Will heißen: Praktikum in München. Diese Angebote sind jedoch meist schnell vergriffen und müssen lange im Voraus gebucht werden. Einfacher haben’s die Augsburger Studenten da mit dem Pauschalangebot der Uni Augsburg.</p>
<h3 align="JUSTIFY">Pauschalreise der Uni Augsburg</h3>
<p align="JUSTIFY">Ja, man muss es sagen: Einige der Studenten sind nur geistig untergetaucht, ihr Körper bleibt zuweilen an Ort und Stelle. Doch wer soll es ihnen verdenken, denn Reiseangebot Nummer drei ist durchgestylt wie Harald Glööckler. Den ganzen Tag Fun, Fun, Fun &#8211; alles im Preis der Immatrikulation inbegriffen. Die Pauschalreise kann zu jedem Semester bequem dazu gebucht werden und wird von einer Bearbeitungsfrist sanft gelenkt. Den Tag verbringt der Urlauber in einer schön gelegenen Lehmhütte im Augsburger Universitätsviertel. Mit Blick auf den Ententeich und das architektonisch bemerkenswerte Gebäude D können Studenten hier in rustikalem Ambiente entspannen. Zum Schlemmen geht’s in die unweit gelegene Mensa mit Super-Ferien-Super-Burger-Sonder-Angebot. Und wie es sich für ein echtes Pauschalangebot gehört, folgen zauberhafte identisch gestaltete Tage und Wochen, die ihr brilliantes Ende im Beginn der Lehrveranstaltungen finden.</p>
<p align="JUSTIFY">Was die restlichen Stadtflüchtigen angeht, die sind vielleicht irgendwo in Mauritius, also nicht weiter erwähnenswert. Entscheidend ist aber doch, dass in den Ferien, die zum Feiern da sind, alle fort fahren. Zugegeben, ich befinde mich auch gerade im All-Inclusive-Urlaub in Castrop-Rauxel, aber warum eigentlich? Warum nicht die Freizeit in den Semesterferien auch mal in Augsburg nutzen? Und hey, das Super-Ferien-Super-Burger-Sonder-Angebot in der Mensa ist echt gut. In diesem Sinne: Zurück nach Augsburg und ran an die Buletten!</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Welche Ferientipps habt ihr für alle Daheimgebliebenen?</strong></p>
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		<title>Daheim Student sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2014 08:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[studentenbude]]></category>
		<category><![CDATA[student_sein]]></category>
		<category><![CDATA[wg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wirklich, echt, knallhart und ohne Beschönigung Student sein: Das geht nicht im Nachtclub, das geht nicht in der Bibliothek und bestimmt auch nicht in der Tram. Das geht allein in der Sicherheit der eigenen vier Wände. Heute ziehe ich den...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Wirklich, echt, knallhart und ohne Beschönigung Student sein: Das geht nicht im <a href="http://presstige.org/2013/12/kolumne-student-sein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nachtclub</a>, das geht nicht in der <a href="//presstige.org/2014/01/student-sein-bibliothek/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bibliothek</a><ins cite="mailto:Rebecca" datetime="2014-02-17T20:27"></ins> und bestimmt auch nicht in der <a href="http://presstige.org/2013/12/student-sein-der-tramwahn/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tram</a>. Das geht allein in der Sicherheit der eigenen vier Wände. Heute ziehe ich den Augsburger Studenten also die Hose runter und werfe einen Blick auf die zuweilen raue und haarige nackte Wahrheit: die Studentenwohnung. Eine Besichtigung.</b></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Komlumne_Studentenbude_18.2._1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2277" alt="Komlumne_Studentenbude_18.2._1200px" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Komlumne_Studentenbude_18.2._1200px.png" width="1200" height="600" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Komlumne_Studentenbude_18.2._1200px.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Komlumne_Studentenbude_18.2._1200px-400x200.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/02/Komlumne_Studentenbude_18.2._1200px-1024x512.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: <a href="http://presstige.org/author/rebecca-naunheimer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebecca Naunheimer</a>, Illustration: <a href="http://presstige.org/author/marina-schroeppel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marina Schröppel </a></strong></h5>
<h3><strong>Das Bad oder: das Luxus-Spa</strong></h3>
<p>Im Bad einer Augsburger Studentenbude befindet sich häufig eine stilvoll gehaltene Dusch-Badewannen-Kombination oder richtiger: eine luxuriöse Dusche mit viel Beinfreiheit. Besonderer Eyecatcher ist nebst dekorativ drapierten Haaren oftmals der Duschvorhang im angesagten Camouflage-Look in weiß und gelb. Damit dieser Traum von Bad jederzeit zugänglich ist, sollte das Schloss &#8211; zumindest von WG-Bädern – nicht funktionieren.</p>
<h3><strong>Klassisch schick in der Küche</strong></h3>
<p>Kommen wir aber zur Küche. Eine Studentenküche zeichnet sich &#8211; bei aller Variation an Nudelgerichten, die dort zuweilen gezaubert werden &#8211; meist durch traditionelle dekorative Elemente aus. Feinsäuberlich als Blickfang aufgestellt, hat jeder gute Augsburger Student ein paar Reste Alkohol von der letzten Party im Hause. Diese Anmut bauchiger und schlanker Glasdeko-Elemente wird häufig noch durch nicht wenige leere Pfandflaschen ergänzt &#8211; gerne auch aus den Automaten in der Uni.</p>
<p>Das sonstige Mobiliar ist oft klassisch schick. Also: Tische und Küchenstühle, die Oma noch übrig hatte. Aus ihrer Jugend! Der Geschirrbestand in der Studentenküche kennt meist nur zwei Extremzustände: Entweder ist er sehr niedrig, weil alles dreckig ist, oder er ist sehr hoch, sodass man eine Woche ohne Spülen auskommen kann. Die Mülleimer dagegen kennen nur einen Pegelstand: zu voll. Besonders der Papiermüll ist oftmals zugleich Zeuge von Faulheit und Genialität. Denn weitere fünf Pizzakartons in einen bereits überfüllten Mülleimer zu stopfen, das ist höhere Physik. Oder Architektur. Oder Tetris. Je nachdem.</p>
<h3><strong>Stilvolle Dekoration</strong></h3>
<p>Wohnzimmer sind im Leben eines Studenten eher ein rares Gut. Ebenso lebendige Pflanzen, die gibt’s unversehrt nämlich nur in minimaler Stückzahl. Aber wer braucht schon klassische Deko-Elemente, wenn man etwas viel Originelleres haben kann: In nahezu jeder Studentenwohnung gibt es diesen einen Gegenstand, der Besucher beunruhigt und voller Fragen zurücklässt. Da habe ich schon einiges gehört und gesehen. In einer WG-Toilette wurde ich einmal Zeuge des ausgeklügelten Kommunikationstools „Kackbook“, andere Wohnungen glänzen durch Dildo-Sammlungen oder Fotomontagen des Papstes beim Surfen. In der WG einer Kommilitonin hängt ein Werbeschild für „GoPro“-Kameras. Warum? Das scheint sie selbst nicht so recht zu wissen. In einer wieder anderen WG hängen an der Wand Wurst- und Fleischbilder &#8211; feinsäuberlich aus Fleischerei-Fachmagazinen ausgeschnitten.</p>
<p>Doch das Schlüsselelement einer Augsburger Studentenwohnung ist ein anderes: das Poster der Maha Bar! Es überzeugt meist mit gestreifter Eleganz und ziert so beinahe jede Wohnung – manchmal sogar im Rudel. Viele Augsburger Studenten greifen aber auch zu Flyern, die im weißen Lamm ausliegen. Ein paar ausreichend „gephotoshopte“ Flyer mit vielen Dreiecken, Spiegelungen und abstrahierten Tieren machen so zuverlässig aus jeder Wohnung eine coole Studentenbude.</p>
<p>Und warum sehen viele Augsburger Studentenwohnungen aus wie sie aussehen? Ich denke, sie ähneln ganz einfach ihren Besitzern, wie ein Hund dem Herrchen. So beherbergt jede Wohnung irgendwie Erinnerungen an die aufregenden, zuweilen chaotischen und fragwürdigen Zeiten des Studentenlebens.</p>
<p><strong><em>Ihr lebt in einer WG und die sieht viel cooler aus, wie unsere Kolumnistin es hier beschreibt? Dann meldet euch bei uns, werdet Teil unserer Reihe „Augsburg –deine WGs“ und zeigt, dass eure Wohngemeinschaft die tollste ist! </em></strong></p>
<p><em>Alle Folgen der Kolumne “Student sein” von Rebecca Naunheimer kann man <a href="http://presstige.org/tag/student_sein/">hier nachlesen</a>.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/02/daheim-student-sein/">Daheim Student sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Ersti sein: Ein Eierlauf von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Rebecca Naunheimer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2014 17:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[ersti]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[student_sein]]></category>
		<category><![CDATA[uni]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine typische Abart des studentischen Verhaltens hat bisher leider nur geringe Beachtung gefunden: Das „Ersti-Sein“. Nun neigt sich das Semester dem Ende zu und es wird Zeit für ein Resümee der vergangenen Wochen. Zeit also, um sich einmal Gedanken zu...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/ersti-sein-ein-eierlauf-von-fettnaepfchen-zu-fettnaepfchen/">Ersti sein: Ein Eierlauf von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine typische Abart des studentischen Verhaltens hat bisher leider nur geringe Beachtung gefunden: Das „Ersti-Sein“. Nun neigt sich das Semester dem Ende zu und es wird Zeit für ein Resümee der vergangenen Wochen. Zeit also, um sich einmal Gedanken zu machen: Wie sollte sich ein Augsburger Student im ersten Semester verhalten? Alles dazu und was ein Probe-Abo der F.A.Z. damit zu tun hat, erfahrt ihr heute in unserer Kolumne „Student sein“.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Kolumne_29.1._Unilympicse_1200px.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2110" alt="Kolumne_29.1._Unilympicse_1200px" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Kolumne_29.1._Unilympicse_1200px.png" width="1201" height="641" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Kolumne_29.1._Unilympicse_1200px.png 1201w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Kolumne_29.1._Unilympicse_1200px-400x213.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/01/Kolumne_29.1._Unilympicse_1200px-1024x546.png 1024w" sizes="(max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></a></p>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Text: Rebecca Naunheimer, Illustration: Marina Schröppel </strong></h5>
<p>Wir alle haben einmal klein angefangen. Genauer gesagt: als Ersti. Und ich möchte fast meinen, diese Zeit ist die wohl prägendste in unserer Studienlaufbahn – jedenfalls was das Student-Sein im größeren Kontext angeht. Wie ein Kind in der Früherziehung macht ein Augsburger Ersti zuweilen einige prägende und wahrlich auch traumatische Erfahrungen. Es macht sich ein Verhalten bemerkbar, das im Fachjargon wohl unter dem Begriff „Trial and Error“ zu fassen ist und einem sportlichen Wettkampf gleicht, der einem Eierlauf in Anmut und Ausführung in nichts nachsteht. Von der „AH“, der Alten Herren-Riege im Sportverein „Universität“, werden die Neuzugänge dabei wissend belächelt oder dissend belacht.</p>
<h3><strong>Erstis im sportlichen Wettkampf</strong></h3>
<p>Der Wettkampf wird in vier Disziplinen ausgetragen, die jeweils mit einer Bestnote zu absolvieren sind: Campus, Mensa, Bibliothek und Nachtleben. Der erste Wettkampf-Schauplatz ist der Augsburger Campus, genauer der Korridor zwischen den Gebäuden A, C, L und M. Zu beachten ist dabei, den verschiedenen Verlockungen am Rande des Weges NICHT zu widerstehen. Ein jeder Ersti der Augsburger Schule sollte mindestens ein Probe-Abo der F.A.Z. oder der Süddeutschen Zeitung besessen haben. Denke ich an mein erstes Semester zurück, so habe ich diese Aufgabe wohl erfolgreich gemeistert: Ich verkaufte meine Seele an den Höchstbietenden, den Mann der F.A.Z. mit dem Leibnitz „Pick-up“. Die volle Punktzahl in dieser Disziplin erreicht jedoch nur, wer sein Abo kostenpflichtig mindestens einen Monat weiterführt.</p>
<h3><strong>Disziplin zwei: Die Mensa</strong></h3>
<p>Der zweite Programmpunkt im Wettkampf um den Titel „Ersti der Uni Augsburg“ ist das Essen in der Mensa. Hierbei sollte der Sportler vor allem eines zeigen: Überforderung. Dass das immens anmutende Angebot eigentlich nur trügt, sollte erst zum zweiten Semester realisiert werden. Extra Punkte gibt es in dieser Disziplin für: wiederholte Versuche mit Bargeld zu bezahlen und das ungeduldige Warten darauf, dass die Mitarbeiter der Mensa den eigenen Salat auf die Waage stellen.</p>
<h3><strong>Disziplin drei: Die Bibliothek</strong></h3>
<p>Das „Mensieren“ erfolgreich absolviert, sollte der erste Gang in die <a title="Universitätsbibliothek" href="http://presstige.org/2014/01/student-sein-bibliothek/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Universitätsbibliothek</a> getätigt werden. Hierbei gilt es unbedingt darauf zu achten, möglichst viel Krach zu schlagen. Wie mir erfolgreiche Absolventen dieser Disziplin unlängst berichteten, eignen sich dazu insbesondere das eigenverantwortliche Ausleihen von Präsenzbestand, schamfreies Reden zwischen den Regalen, lautes Hantieren mit metallischen Stifteboxen und das Mitführen von Mänteln oder Laptoptaschen. Wer dagegen zwei Euro für den Spint im Eingangsbereich mit sich zu führt, gilt als disqualifiziert.</p>
<h3><strong>Disziplin vier: Das Nachtleben</strong></h3>
<p>Hat der Ersti bisher alle Disziplinen gut absolviert, sollte er sich dem Augsburger Nachtleben widmen. Dabei ist es unerlässlich, die Partyplanung vom Freikarten-Angebot auf dem Campus abhängig zu machen. Im Yum Club oder im Touch Club sollte jeder gute Augsburger Student aus diesem Grund schon einmal gewesen sein. Sonderpunkte gibt es in dieser Disziplin für das restlose Aufbrauchen aller Gutscheine, den Verlust der Jacke an der Garderobe, eine positiv ausfallende Bilanz des Abends und das Wiederkehren am Folgewochenende. Keine Wertung!</p>
<p>Und warum nun muss ein Erstsemester diesen Wettkampf bestreiten? Mit einem Wort: Sozialisation. Damit der Uni-Alltag geregelt vonstattengehen kann, muss der Ersti Grenzerfahrungen machen. Wie gesagt: Trial and Error. Den Eierlauf von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hat der Ersti dann gemeistert, wenn die letzten Zeitungsabos storniert, die letzten Salate gewogen, die letzten Gespräche in der Bib geführt und die letzte Freikarte für den Yum Club aufgebraucht sind. Und nur dann kann der Ersti in die altkluge Gesetztheit der höheren Semester übergehen. Wie diese zu beschreiben ist, möchte ich gerne anhand eines Beispiels verdeutlichen: Feueralarm in der Mensa. Die Sirene dröhnt. Keine Regung.</p>
<p><strong>Und was denkt ihr? Was macht einen Ersti zu einem Ersti?</strong></p>
<p><em>Alle Folgen der Kolumne “Student sein” von Rebecca Naunheimer kann man <a href="http://presstige.org/tag/student_sein/">hier nachlesen</a>.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/01/ersti-sein-ein-eierlauf-von-fettnaepfchen-zu-fettnaepfchen/">Ersti sein: Ein Eierlauf von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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