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	<title>Band Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>&#8220;Problematisch wird’s wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist&#8221;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Bartsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 08:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Interview mit dem Duo Junit. Es hätte ein ruhiger besinnlicher Sommertag im Hofgarten in Augsburg werden können, bevor sich Judith und Johanna alias Junit für ein Interview mit mir dort verabredet haben. Das Singer/Songwriter-Duo studiert an der Uni Augsburg...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/12/problematisch-wirds-wenn-man-nicht-checkt-dass-das-ironisch-ist/">&#8220;Problematisch wird’s wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ein Interview mit dem Duo Junit.</h4>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-12454" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-1024x682.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910-1536x1023.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/IMG-20190904-WA00292910.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption> Judith (links) und Johanna (rechts) <br>© Junit</figcaption></figure>



<p><em>Es hätte ein ruhiger besinnlicher Sommertag im Hofgarten in Augsburg werden können, bevor sich Judith und Johanna alias Junit für ein Interview mit mir dort verabredet haben. Das Singer/Songwriter-Duo studiert an der Uni Augsburg und bleibt wohl durch ihre offene, sympathische und aufgedrehte Art in Erinnerung. Sie machen aber vor allem gerne Musik und hatten unter anderem schon Auftritte auf den Augsburger Sommernächten. Mit Presstige haben die beiden über ihre Inspirationen und Ziele gesprochen, wir erfahren wer sich hinter dem Namen Günther versteckt und wem die beiden gerne mal über die Schulter kucken würden.</em></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12481" width="197" height="197" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-1024x1024.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/junit-dmimy-sticker2913-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption> © Junit</figcaption></figure></div>



<p><strong>Starten wir doch mal ganz grundlegend: Wer oder was ist Junit eigentlich?</strong><br><em>Johanna</em>: Wir sind Cousinen und schreiben unsere eigenen Songs, spielen aber auch ein paar Cover und sind meistens akustisch unterwegs. Also zweistimmiger Gesang mit Klavier, aber auch manchmal mit Band, also E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. Bis jetzt stilmäßig eher Singer-Songwriter, Richtung Pop. </p>



<p><strong>Wer und was inspiriert euch und eure Songs?</strong> <br><em>Johanna</em>: Wir uns gegenseitig. Nein, also meistens schreibt man Songs schon aus irgendeiner Lebenssituation heraus, wenn zum Beispiel irgendwas passiert ist, aber wir würden lügen, wenn wir jetzt sagen würden, das ist unser Tagebuch und wir müssen das loswerden. So schöne Sätze bekommst du nicht von uns. Meistens, wenn uns irgendwas beschäftigt, sagt die andere „Schreib doch einen Song drüber!“. Das machen wir auch nicht immer, aber dann schreibt man entweder direkt Melodie mit Text oder manchmal schreibt man auch nur den Text. Meist übertreiben wir dann nochmal so richtig, damit es so richtig dramatisch wird und dann hat es auch nicht mehr viel mit der Lebenssituation zu tun. </p>



<p><strong>Ah, das heißt also nicht alle eure Songs entspringen genauso wie ihr sie singt eurem eigenen Leben?</strong><br><em>Judith</em>: Nein, also alles sowieso nicht. Wir haben auch zum Beispiel einen Song, der ist inspiriert von einer Freundin von uns. Es muss nicht in erster Linie einen selbst beschäftigen, sondern man muss vielleicht mit dem Thema in Berührung kommen, in was für einem Rahmen auch immer.</p>



<p><strong>Seit wann macht ihr denn schon zusammen Musik?</strong><br><em>Judith</em>: Seit schon immer, also dadurch, dass wir Cousinen sind und auch eine sehr musikalische Familie haben, mussten/wollten/konnten/sollten wir schon von klein an auf Familienfesten auftreten und ja, wir haben schon so mit 7 unseren ersten Song geschrieben. „It’s a wonderful day“, ziemlicher Hit, kennt man ja…<br><em>Johanna</em>: ♫ It’s a wonderful day. It’s a wonderful life. It’s a wonderful moment. ♫<br><em>Judith</em>: Wie man merkt, wurde nur life, moment, day, ausgetauscht. Mehr Englischkenntnisse waren halt nicht vorhanden.<br><em>Johanna</em>: Wir haben das damals dann auch unserer Oma vorgespielt und gefragt, was sie darüber denkt. Sie meinte, er sei vielleicht bisschen kurz. Das waren 90 Sekunden vielleicht, obwohl, ne Minute höchstens.<br><em>Judith</em>: Ja, das war so unser erster Song und seitdem haben wir unsere Songs über Jahre hinweg über Sprachnachrichten und über‘s Telefon geschrieben, weil wir nicht in dergleichen Stadt gewohnt haben. Oder über Skype, was übrigens eine schlechte Idee für Songwriting ist, weil es immer so versetzt ist.<br><em>Johanna</em>: Ich komme nämlich ursprünglich aus Heidelberg und die Judith kommt ursprünglich aus München.</p>



<p><strong>Wenn ihr das schon so lange macht, habt ihr dann einen Lieblingssong von euch selbst?</strong><br><em>Judith</em>: Das sind alles unsere Lieblingssongs, man kann das nicht entscheiden. Oder wohl der Erste „It’s a wonderful day“. Nein, nein, also im Moment mögen wir „Fake Smile“ am liebsten, weil das ein ein bisschen leichterer Song ist und nicht so krass Depri-Stimmung. Aber wir haben auch einen Song, der heißt „This is us“ und es macht halt Spaß, den zu spielen. Der ist bisschen verrückt. Den feiern irgendwie auch alle am meisten, ich glaube einfach mal, weil er ein bisschen mehr upbeat ist und nicht so langsam.</p>

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<p><strong>Habt ihr untereinander eine bestimmte Aufgabenverteilung? Wer ist die treibende Kraft bei euch?</strong><br><em>Judith</em>: Wir haben keine treibende Kraft, wir sind ja eine Junit. Nein, also bei uns ist es echt so, dass wir so richtig gleichmäßig arbeiten. Wir pushen uns gegenseitig. Wir arbeiten zusammen und zumindest die meisten Songs schreiben wir auch zusammen fertig. Es hat immer irgendjemand eine Idee, aber dann teilt man das mit dem anderen, deswegen sind wir da so richtig gleichmäßig dran beteiligt. Ich glaube es würde auch gar nicht funktionieren, wenn das nur einer macht. Der Einzige, der uns mal in den Arsch tritt, ist unser Manager, wenn wir uns wiedermal nicht melden. Aber wir sind ja nicht hauptberuflich Musiker. </p>



<p><strong>Was war euer bester Moment als Junit bisher?</strong><br><em>Judith</em>: Bei dem Konzert in der Ballonfabrik im letzten Januar. Das war so unser aller erstes Konzert, wo wir mit eigenen Songs in Augsburg aufgetreten sind. Da waren wir die Vorband von ‚Hausnummer 13‘ und haben all unsere Freunde genervt und gesagt, dass sie natürlich kommen müssen. Während irgendeinem Song wurde auf einmal rumgegruschelt und dann haben sie zwei richtig große Plakate in die Luft gehalten. Die waren richtig, richtig cool und so voll persönlich gestaltet und dann musst ich so lachen, dass ich nicht mehr singen konnte, aber bis auf das war‘s richtig süß.<br> <em>Johanna</em>: Das war halt auch so voll der Moment, wo wir dann gemerkt haben – Ok krass, jetzt sind wir irgendwie angekommen mit unseren Songs. Wir können zu unserer Musik stehen und es gibt Leute, die uns da unterstützen. Die Leute konnten teilweise schon bisschen die Texte mitsingen. Es ist sowieso immer wieder voll schön, wenn man mitbekommt, dass Freunde oder so die Songs auf ihren Playlists haben und mitsingen können.</p>



<p><strong>War das auch euer bedeutendster Auftritt oder gab es noch einen anderen?</strong><br><em>Johanna</em>: Hmm, naja gleichbedeutend vielleicht. Bei den Sommernächten dieses Jahr haben wir auch gespielt. Da haben wir halt das erste Mal mit Band gespielt und das war dann schon nochmal ein anderes Feeling. Man klimpert halt nicht nur so akustisch vor sich hin, sondern die Leute hören einen aus Metern Entfernung und wir konnten unsere Songs auch nochmal von einer anderen Seite zeigen. Das war auch auf jeden Fall cool und wichtig für uns, aber ich glaube, dass trotzdem der Aufritt im Januar für uns persönlich einfach noch wichtiger war.</p>



<p><strong>Was wollt ihr denn bei euren Hörern auslösen?</strong><br> <em>Judith</em>: Gänsehaut. Funfact dazu: Johanna hatte noch nie Gänsehaut von Musik. Das finde ich wirklich ein bisschen besorgniserregend…können wir das reinpacken?<br> <em>Johanna</em>: Das Ding ist, das bedeutet nicht, dass ich irgendwie gefühlskalt bin oder so. Ich bin richtig, richtig oft total berührt von Musik. Ich weine auch voll oft von Musik, aber irgendwie bekomme ich nur Gänsehaut, wenn mich etwas stört, Tafelkratzen oder so…</p>



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<p><strong>Habt ihr kurz- &amp; oder langfristige Ziele mit Junit? </strong><br><em>Johanna</em>: Wir haben schon seit sehr vielen Jahren einen Traum, den wir noch irgendwann erfüllen wollen. Wir waren als Kinder mal im Zeppelin-Haus in Friedrichshafen und haben gesagt, irgendwann sind wir mit unserer Musik so erfolgreich, dass wir hier spielen können.<br><em>Judith</em>: Wir standen da an so einer Art Reling und haben da so runter gekuckt und haben uns vorgestellt, wie unsere 1000 Fans reinströmen mit Plakaten.<br><em>Johanna</em>: Also irgendwann in unserem Leben müssen wir das halt noch machen, das haben wir uns halt geschworen, dass wir da irgendwann stehen. In naher Zukunft planen wir jetzt aber erstmal ein paar Singles rauszubringen und wir wollen auf dem Modular spielen.<br><em>Judith</em>: Was als nächste Ziel ansteht, ist außerdem, dass wir uns mit der Band – Achtung – zu einer Junit verbinden. Problematisch wird’s, wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist, dann denken alle wir sind richtige Weirdos.<br><em>Johanna</em>: Was auch immer unser Traum war, noch einer der vielen Träume, dass Leute zu einem Konzert kommen, um unsere Musik zu hören. Nicht nur Freunde von uns, die sich verpflichtet fühlen oder Leute, die für die Band danach da sind oder zufällig vorbeilaufen, wie auf den Sommernächten oder dem Modular. Das jemand für uns vielleicht Geld sogar ausgibt, um unsere Musik live zu hören, weil sie die Lieder so cool finden, das wäre schon sehr, sehr nice.<br><em>Judith</em>: Ich fänd‘s cool, wenn wir so Cover zugeschickt bekämen, also von unseren Liedern, weil sie den Song gut finden. Die kleine Schwester meiner besten Freundin hat das schon einmal gemacht und das war wirklich sehr sehr süß, aber auch von Leuten, die wir nicht kennen, wär‘s cool. </p>



<p><strong>Von all den Träumen zu den schlimmsten Albträumen. Was war eure schlimmste Erfahrung vor Publikum?</strong><br><em>Judith</em>: Mein schlimmster Moment war bei den Sommernächten dieses Jahr, weil meine In-Ears nicht funktioniert haben und ich einfach nichts gehört habe. Dann musste ich immer bei Johanna Lippen lesen, wo wir gerade sind und hab gehofft, dass ich irgendwie halbwegs die Töne treffe. </p>



<p><strong>Habt ihr bei euren Auftritten denn Angst, dass sowas passiert? Habt ihr Lampenfieber?</strong><br><em>Judith</em>: Wir sind jetzt beide nicht die, die sich komplett verrückt machen. Es kommt so in Schüben, auch gerne mal ein paar Tage vor einem großen Auftritt. Johanna ist aber aufgeregter, würde ich sagen.<br><em>Johanna</em>: Ich bin vor dem ersten Song oder mit dem Anfang des ersten Songs immer richtig aufgeregt. Da merk ich, wie meine Hände anfangen zu zittern am Klavier. Nach dem ersten Song fällt die Aufregung von mir ab und dann kann ich den Auftritt richtig genießen.<br><em>Judith</em>: Bei mir ist schon auch so, dass ich aufgeregt bin, aber wenn es technische Probleme gibt oder ich irgendwie abgelenkt bin, weil man noch so viele andere Dinge im Kopf hat, dann vergesse ich das eher. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-1024x988.jpeg" alt="" class="wp-image-12458" width="217" height="210" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-1024x988.jpeg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-400x386.jpeg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2-768x741.jpeg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/WhatsApp-Image-2019-11-28-at-21.38.09-2.jpeg 1179w" sizes="(max-width: 217px) 100vw, 217px" /><figcaption> © Junit</figcaption></figure></div>



<p><strong>Habt ihr für den Fall der Fälle Rituale oder Glücksbringer bei euren Auftritten?</strong><br><em>Judith</em>: Also ja, wir haben einen Glücksbringer. Johanna wollte nicht, dass ich das sage, aber ich sage das. Nein das Ding ist, es gibt den Günther. Ich will auch, dass das so da steht. Günther ist ein kleines Playmobilmännchen und er ist ein Müllmann. Wenn er seine Arme nach oben hat und die Cap so bisschen schräg trägt, wird der Auftritt richtig gut laufen. Den hat mir ein Freund geschenkt. Der war eigentlich mal nur für Auftritte, aber jetzt ist der einfach unser Glücksbringer in sämtlichen Lebenslagen. Rituale haben wir aber keine. </p>



<p><strong>Welches Idol würdet ihr gerne mal treffen (lebendig oder tot)?</strong><br><em>Johanna</em>: Treffen ist so die Frage. Ich würde richtig gerne beim Songwriting und beim Produzieren Charlie Puth mal über die Schulter schauen, weil der ja alles selber macht. Vor dem habe ich richtig viel Respekt, wie der seine Songs mixt und arrangiert und was für ein Harmonieverständnis der hat. Der hat ja auch ein absolutes Gehör.<br><em>Judith</em>: Aber mit dem zum Beispiel würde ich jetzt nicht so gerne so jammen, das würde ich lieber mit James TW. Den lieben wir halt komplett, mit dem würde ich mich richtig gerne mal hinsetzten und zusammen Musik machen. Und zum Beispiel so ein Paul McCartney oder so wirkliche Legenden, vielleicht Elton John würde ich auch schon gerne mal treffen.<br><em>Johanna</em>: Ich glaube mit Elton John wäre es so richtig witzig.<br><em>Judith</em>: Wenns passiert, passierts… </p>



<p><strong>Jetzt noch ein paar Off-Topic-Fragen für euch. Von Musikidolen zu Filmidolen: Wenn euer Leben verfilmt werden würde, wer spielt euch dann?</strong><br><em>Judith</em>: Emma Watson hätte ich gerne, dass sie mich spielt. Anna Kendrick wird Johanna.</p>



<p><strong>Wofür würdet ihr mitten in der Nacht aufstehen?</strong><br><em>Johanna</em>: Für einen spontanen Trip ans Meer.</p>



<p><strong>Wenn ihr drei Wünsche frei hättet, welche wären das?</strong><br><em>Judith</em>: Tolerante Nachbarn wären toll. Gerade was Musik angeht bekommen wir anonyme Beschwerden, die Hausverwaltung meldet sich bei uns, es sind Zettel im Briefkasten.<br><em>Johanna</em>: Alle Sprachen der Welt sprechen.<br><em>Judith</em>: Teleportation.</p>



<p><strong>Ihr habt ja auch schon ein Musikvideo. Wie ist das entstanden?</strong><br><em>Judith</em>: Wir passen. Wir verweigern die Aussage, was passiert ist, ist passiert. Wir waren jung und dumm.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-12480" width="132" height="132" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-1024x1024.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-400x400.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-150x150.jpg 150w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-768x768.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-1536x1536.jpg 1536w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914-80x80.jpg 80w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2019/12/65001639_2286294555020049_1514107049946906624_n2914.jpg 1600w" sizes="(max-width: 132px) 100vw, 132px" /><figcaption> © Junit</figcaption></figure></div>



<p><strong>Wo findet man euch (und das Musikvideo) denn online?</strong><br>Unter junit.music auf&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/junit.music/">Instagram</a>,&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/junit.music/">Facebook</a>&nbsp;und auf unserer&nbsp;<a href="http://junitmusic.weebly.com/?fbclid=IwAR0Y38f3P-VxU6U1XEi6RTnIo60kB3VYtESXgIfthWDbo8KlgiNKZ3QRuHw">Website</a>. Falls ihr ne freie Minute habt, dürft ihr euch gerne unsere EP auf Spotify oder auf allen anderen Streaming-Plattformen anhören.</p>



<p> <em>Vielen Dank für das schöne Interview!</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2019/12/problematisch-wirds-wenn-man-nicht-checkt-dass-das-ironisch-ist/">&#8220;Problematisch wird’s wenn man nicht checkt, dass das ironisch ist&#8221;</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Paincake on the Road</title>
		<link>https://presstige.org/2018/06/paincake-on-the-road/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 10:28:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Erst gesagt und dann getan … Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee. Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/06/paincake-on-the-road/">Paincake on the Road</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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</div>
<p><strong>Erst gesagt und dann getan …</strong></p>
<p>Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee.<br />
Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker sind noch lange nicht am Ziel ihrer musikalischen und auch beruflichen Wünsche. Mit presstige spricht Paincake über die Band-Entwicklungen, Pannen bei Konzerten und den Tour-Alltag.</p>
<p><strong>Wenn ein Teil der Band auf der Strecke bleibt</strong><br />
Noch kann Paincake nicht allein vom Erfolg ihrer Musik und den Einnahmen auf Konzerten leben. Doch die Band blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind immer noch am Lernen, es gibt einfach kein Grundrezept zum Großwerden“, erklärt Michi den Weg zu ihrem persönlichen Erfolg. Dieses Großwerden und zeitintensives Entwickeln ist allerdings nicht für jeden etwas. Diese Erfahrung haben auch die Aichacher Musiker gemacht, die aktuell nur zu zweit als Band auftreten. Ihr ehemaliger Bassist hat sich von Paincake getrennt. Doch das steht ihnen bei ihrer Deutschlandtour ganz und gar nicht im Weg.</p>
<p><strong>Musiker-Alltag als Nebenjob</strong><br />
Dennoch können die Jungs von Paincake auch während ihrer Deutschlandtour zuhause nicht alles stehen und liegen lassen. Da wären zum einen die eigentlichen Jobs der Jungs, aber auch das Songschreiben, das für eine Band genauso zum Alltag gehört wie Konzerte geben. Denn neue Musik hat für Paincake ganz klar Priorität. Doch im Moment können noch nicht alle Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden. „Wir haben da einfach noch keine richtige Routine gefunden. Songs schreiben sich meistens auch nicht einfach so nebenher, das braucht Zeit“, erklärt Songwriter Michi. Und diese Zeit hat die Band zumindest im Moment noch nicht so wirklich. Denn im Fokus stehen aktuell die<br />
Konzerte, die die zwei Jungs zusammen mit Ersatzbassisten und einer Freundin, die sich um Merch und Fotos kümmert, von Aichach aus mit ihrem Minibus ansteuern.</p>
<p><strong>Probieren nach Studieren</strong><br />
Nachdem die ersten Konzerte, wie bei jeder Band die klein anfängt, absolut planlos verliefen, hat sich bei Paincake mittlerweile ein gewisser Tour-Alltag eingestellt. Bei dieser Entwicklungen haben sich die Jungs auch von anderen Bands inspirieren lassen, denn allein zum Zuhören geht Paincake schon lange nicht mehr auf andere Konzerte. „Man schaut immer was die anderen so machen, klar, das geht gar nicht mehr anders“, so Michi. Ob es nun um praktische Dinge geht, wie Strohhalme beim Bühnen-Getränk zu benutzen, technische Abläufe oder das Handwerk von Songwriting; der Austausch mit anderen Bands steht immer im Mittelpunkt. „Man hat dann mit mehr und mehr Sicherheit auch einfach mehr Zeit sich aufs Publikum zu konzentrieren“.</p>
<p><strong>Die Vorteile von Konzerten abseits des Großstadttrubels</strong><br />
Dass die Jungs von Paincake lieber in kleinen Städten spielen, lässt sich beim Interview ganz klar rausstellen. „Die sind einfach leichter zu handeln“, so Kevin. Dass auch die eine oder andere Dusch-Möglichkeit angeboten wird und eine Hut-Gage durch den Saal geht, spielt dabei mit Sicherheit auch eine Rolle. So steht für die Musiker im Moment auch definitiv kein Umzug in eine Musikmetropole in Aussicht. „Ne, da bleiben wir lieber in unserem Proberaum auf dem Land. Da können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen“, schmunzelt Kevin.</p>
<p><strong>Nicht nur Musik im Herzen</strong><br />
Ganz wichtig ist den Musikern bei ihren Konzerten vor allem auch der soziale Aspekt. „Wir können nicht einfach auf Gut-Mensch machen, dafür haben wir noch zu wenig Einfluss auf die große Masse“, aber im kleinen Stil wollen sie auf jeden Fall was verändern. So unterstützen die Jungs auf ihren Konzerten Organisationen wie „Viva con aqua“ oder „Pfand gehört daneben“. Paincake hofft mit solchen Aktionen Augen öffnen zu können, während sie Musik machen. Somit praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. In Anlehnung daran, entstand auch der Name der Tour „Go From Bad to Worse“.</p>
<p>Auf die noch kommenden Konzerte freuen sich die Jungs von Paincake schon riesig. „Es ist einfach jedes Mal was Besonderes und macht einfach super viel Spaß“, so Michi. Wir von presstige wünschen der Band auch für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.</p>
<p>Am Donnerstag, 2. August spielt Paincake übrigens auf dem Sommer am Kietz Festival mitten in Augsburg. Der Eintritt ist frei, lasst euch den Auftritt also auf keinen Fall entgehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2018/06/paincake-on-the-road/">Paincake on the Road</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandportrait: Trio Zahg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2016 07:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[jazz]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Jazzszene sind Klaviertrios seit einiger Zeit im Aufwind. Nicht selten, weil sie sich mehr als andere Combos von engen Genrebegriffen lösen und Einflüsse aus Pop, Rock und Klassik aufgreifen. Wer sich für diesen frischen Jazz interessiert, muss...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/bandportrait-trio-zahg/">Bandportrait: Trio Zahg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9145" aria-describedby="caption-attachment-9145" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9145 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px.jpg" alt="13.10.2012 - Trio Zahg FOTO: BOGDAN KRAMLCZEK" width="1200" height="801" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px-768x513.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/10/1200-px-1024x684.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9145" class="wp-caption-text">Text: Michael Müller – Fotos: Trio Zahg – Layout: Alexandra Kiefer</figcaption></figure></p>
<p><strong>In der aktuellen Jazzszene sind Klaviertrios seit einiger Zeit im Aufwind. Nicht selten, weil sie sich mehr als andere Combos von engen Genrebegriffen lösen und Einflüsse aus Pop, Rock und Klassik aufgreifen. Wer sich für diesen frischen Jazz interessiert, muss dafür aber gar nicht bis ins Ausland schauen. Direkt hier in Augsburg spielt das Trio Zahg modernen Jazz, der ganz ohne elitäres Gehabe ebenso klug wie aufgeschlossen ist.</strong></p>
<p>Jazz-Combos gehören auf einer Vernissage oft zum lebenden Inventar. Meistens sollen sie zwischen Grußworten und Danksagungen unauffällig für eine wohlige Cocktailatmosphäre sorgen. Manchmal kann es jedoch auch anders kommen, wie auf der Eröffnung der aktuellen Ausstellung der Augsburger Puppenkiste. Ganz ohne die üblichen Jazzstandards, dafür mit jeder Menge Drive brauchte das augsburger Trio Zahg nur wenige Takte, um alle Anwesenden in seinen Bann zu ziehen. Im Jahr 2008 kam die Band auf Initiative des Pianisten Tobias Reinsch erstmals in Augsburg zusammen. Zusammen mit Stefan Berger (Bass) und Matthias Fischer (Drums) hat das Trio einen eigenen, kraftvollen Sound entwickelt, der alle Klischees hinter sich lässt.<br />
Auch wenn das Trio in Augsburg zusammengefunden hat, fällt es schwer, von einer lokalen Band im klassischen Sinne zu sprechen. Die drei studierten Musiker leben und arbeiten nämlich nicht nur in Augsburg, sondern auch in München und Köln. Deshalb treffen sie sich vor allem im Umfeld gemeinsamer Auftritte, um an neuem Material zu arbeiten. Das allerdings zumeist sehr intensiv, wie der Augsburger Tobias Reinsch erklärt: „Weil wir so weit auseinander wohnen, kommt es eigentlich nicht vor, dass wir uns sehen und nichts machen.“ Für alle drei Musiker zählt das Trio Zahg zu ihren jeweiligen Hauptprojekten. Dabei hebt Reinsch hervor, dass  es innerhalb der Band keinerlei Hierarchien gibt: „Wir drei schreiben zu gleichen Teilen und es ist uns auch ganz wichtig, dass es keinen Frontmann gibt. Bei uns steht die Musik im Vordergrund.“ Wenn sich die Band trifft, bringt jeder bereits Material und Skizzen mit, in die sich das Trio dann gemeinsam einarbeitet. So entsteht aus langjähriger, gemeinsamer Erfahrung der typische Zahg-Sound.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>„Wir machen einfach Musik“</h3>
<p>Diese ist, wie auf dem aktuellen Album Oscar Lima Fango zu hören, vor allem von einer großen Variabilität gekennzeichnet. Mal swingend, mal tänzelnd und verträumt, dann wieder vertrackt und immer kraftvoll präsentiert sich die Band dabei als eine stimmige Einheit. Das ausgewogene Klangbild verleiht jedem der Musiker eine eigene und freie Stimme. Dass die Linien dabei scheinbar mühelos ineinander fließen, beweist die Vertrautheit der Band. Die Basis des Sounds legt Matthias Fischer mit ebenso druckvollen wie präzisen Beats. In Verbindung mit Stefan Bergers mal trockenen, mal melodiösen Grooves öffnet sich so der Raum für Tobias Reinschs oft lyrische Linien. Hier wird die Philosophie der Band hörbar: Kein Frontmann, kein Imponiergehabe und vor allem kein Genredenken.<br />
„Ich würde niemals sagen, dass wir eine klassische Jazzband sind. Diese Labels sperren ja auch ein. Leute, die nur Pop oder nur Klassik hören, die würden uns sonst nie finden. Auch richtige Hardcore-Jazzer hören uns vielleicht nicht, weil wir nicht ausschließlich die Jazztradition aufgreifen. Wir machen einfach Musik und wollen gute Stücke schreiben, die ruhig auch ihre Ecken und Kanten haben, aber vor allem aus dem Bauch heraus kommen.“ Mit Einflüssen aus Pop, Rock und Klassik liegt das Trio Zahg damit auf der Wellenlänge anderer Grenzgänger wie The Bad Plus, dem Avishai Cohen Trio oder der ruhigen Projekte eines John Zorn. Das Aufzählen und Vergleichen wird dem eigenen Charakter der kompakten Stücke allerdings nicht gerecht. Die Experimentier- und Spielfreude der Band machen die Musik am Ende doch wieder zu Jazz, allerdings ohne jene elitäre Hochnäsigkeit, die dem Genre oft unterstellt wird.</p>
<h3>Mit Augsburg verbunden</h3>
<p>Trotz Auftritten in ganz Deutschland bleibt das Trio Zahg dabei Augsburg verbunden. Bereits im Jahr 2012 widmete es dem historischen Wassersystem der Stadt ein ganzes Album, lange vor der aktuellen Bewerbung um das UNESCO Welterbe. An verschiedenen Orten in und um Augsburg sammelten die Musiker Eindrücke und widmeten der Stadt eine eigene „Wassermusik“, die nicht nur auf der angesprochenen Vernissage für Aufmerksamkeit sorgte. Die Offenheit für alle Arten der Inspiration zeigt sich auch in einem anderen Herzensprojekt der Band, dem „Zahg Tag“. Seit einigen Jahren entstehen unter diesem Namen gemeinsame Projekte mit Künstlern mit einer Behinderung, wie die Vertonung von Skulpturen oder Gedichten. Ein besonderes und bereicherndes Projekt, das inzwischen einen festen Platz in der Augsburger Inklusionslandschaft hat.<br />
Im vergangenen Jahr fand der Zahg Tag am 21. November in Zusammenarbeit mit einem Rollstuhlballett statt. Wer die Band einmal in der weiteren Umgebung live erleben möchte, hat dazu im Herbst wieder die Gelegenheit, z. B. am 27. Oktober im Audi-Forum in Ingolstadt. Weitere Daten gibt es auf der Website der Band. Auf der Suche nach jungem Jazz mit Herz, Kopf und offenen Armen führt in Augsburg jedenfalls kaum ein Weg am Trio Zahg vorbei.</p>
<blockquote>
<h3><strong>Steckbrief: Trio Zahg</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Bandname</strong>: Trio Zahg</li>
<li><strong>Wer genau:</strong> Tobias Reinsch (Klavier) / Stefan Berger (Bass) / Matthias Fischer (Drums)</li>
<li><strong>Musikrichtung:</strong> Independent Jazz, Zahg-Sound</li>
<li><strong>Wünsche für Augsburg:</strong> eine weitere Öffnung der Kulturszene Augsburgs auch nach außen, ein Erfolg der UNESCO-Bewerbung, eine zukunftsfähige Lösung für das Stadttheater</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich:</strong> Musik breitenmäßig und ohne elitären Anstrich fördern und irgendetwas mit Griechenland machen</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/10/bandportrait-trio-zahg/">Bandportrait: Trio Zahg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandporträt: Adulescens</title>
		<link>https://presstige.org/2014/05/augsburg-band-adulescens/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 May 2014 15:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[Adulescens]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#26]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Jünglinge sind erwachsen geworden Die Jungs von Adulescens haben sich neu erfunden und bieten nun eine coole Mischung aus Indie-Rock und elektronischen Elementen. 2011 waren die Jungs von Adulescens noch blutjung, nur Hannes war bereits volljährig. Trotzdem schafften sie...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/augsburg-band-adulescens/">Bandporträt: Adulescens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<h2>Die Jünglinge sind erwachsen geworden</h2>
<p><strong>Die Jungs von <a title="Adulescens Website" href="http://adulescensmusic.de/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Adulescens</a> haben sich neu erfunden und bieten nun eine coole Mischung aus Indie-Rock und elektronischen Elementen.</strong></p>
<p><figure id="attachment_2932" aria-describedby="caption-attachment-2932" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2932 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1.png" alt="Bandportrait_Hauptbild online" width="1200" height="700" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1-400x233.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Bandportrait_Hauptbild-online1-1024x597.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2932" class="wp-caption-text">Foto: privat</figcaption></figure></p>
<p>2011 waren die Jungs von <em>Adulescens</em> noch blutjung, nur Hannes war bereits volljährig. Trotzdem schafften sie es schon damals, den Band des Jahres-Wettbewerb zu gewinnen. Inzwischen sind drei Jahre vergangen und es hat sich viel getan bei der Band. In die Schule geht nur noch einer von ihnen. Der Rest steckt entweder in der Ausbildungsphase oder konzentriert sich wie Bassist Max voll auf die Band und jobbt nebenher.</p>
<h3>Musikalischer Neustart</h3>
<p>Auch musikalisch gab es eine große Veränderung. Man fing nach dem Band des Jahres-Sieg neu an. Hannes, der Älteste der Band, singt nicht mehr, sondern konzentriert sich nur noch auf seine Synthesizer. „Eine Frontmannrolle einzunehmen ist immer schwer, wenn man kein Frontmann ist. Er hat gut gesungen, aber uns war schon lange klar, dass Maxi eine richtig gute Stimme hat“, sagt Bassist Max im Gespräch. Schlagzeuger Maxi überzeugt in den neuen Songs als Sänger sehr. Insgesamt ist dieser Wechsel doch gut über die Bühne gegangen.</p>
<blockquote><p><strong>Bandname:</strong> Adulescens</p>
<p><strong>Wer genau: </strong>v.l.: Max (Bass), Flo (Gitarre), Michael „Schlicki“ (E-Gitarre), Maxi (Schlagzeug, Gesang), Hannes (Synthesizer)</p>
<p><strong>Musikrichtung: </strong>Post-Rock, Indietronic</p>
<p><strong>Größter Erfolg: </strong>Band des Jahres Sieg 2011</p>
<p><strong>Famous Songs:</strong> Wings, Nymphs, Sweet Blood Pt.1</p>
<p><strong>Wunsch für Augsburg:</strong> Noch mal ein guter Live-Club neben der Kantine wäre toll</p>
<p><strong>Als Bundeskanzlerin Angela Merkel:</strong> Würde ich mein Amt abgeben</p>
<p><strong>Horst Seehofer ist&#8230; : </strong>Eine Made im Speck, größte Blamage für Bayern, Wahrzeichen des Stammtischs</p></blockquote>
<p>Die Band brachte 2012 eine starke EP heraus und bekommt seitdem mehr Aufmerksamkeit. So kam es auch dazu, dass die fünf Jungs unter Anderem in der Astrastube in Hamburg und im Grünen Salon in Berlin spielen durften. Zusätzlich trat die Band letztes Jahr auf dem Modular Festival in Augsburg auf. „Es ist schon wichtig, mal als Band Tourfeeling aufzubauen. Wir spielen oft vor so vielen Leuten und dann stehen da auf einmal in Berlin 25 Leute vor dir. Aber wir haben Spaß und gehen uns nicht nach drei Tagen auf den Sack oder so.“, meint Gitarrist Schlicki zu den ersten Tourerlebnissen als Band. Adulescens ist wirklich eine eingespielte Crew. Auch Bassist Max stimmt den Aussagen seines Bandkollegen zu, ergänzt aber, dass es natürlich Momente gegeben habe, in denen der Ein oder Andere sturköpfig war. Doch insgesamt betrachtet gebe es für ihn keine anderen zwischenmenschlichen Beziehungen, die einen so zusammenschweißen, wie mancher Moment bei einem Konzert. Schöne Gigs seien neben dem Modular-Auftritt 2013 und dem Band des Jahres-Finale 2011 auch das Konzert in Schrobenhausen auf der alten Filmbühne gewesen: „Mal eine ganz andere Location und dazu eine coole Bühne.“</p>
<h3>Selbstkritische und emotionale Songs</h3>
<p>Viele fragen sich immer, welche Vorbilder eine junge Band hat. Bassist Max entgegnet gleich, was für eine doofe Frage das ist. „Als Band pickst du dir nicht explizit eine andere Gruppe als Vorbild raus. Du findest da mal einen coolen Song, eine geile Synthie-Hook oder eine Gitarren-Line, die im Ohr bleiben, und lässt dich davon beeinflussen.“ Richtig stark finden <em>Adulescens</em> aber gerade die neue Scheibe „Close to the Glass“ von <a title="The Notwist" href="http://vimeo.com/87891279" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>The Notwist</em></a>. Die Platte, die sie 2013 jedoch am meisten gepackt hat, ist sogar von einer Augsburger Band. „Elysian Pleasures“ von <a title="Carpet" href="https://www.youtube.com/watch?v=GEAukn9k_N8" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Carpet</em></a>. „Für uns eine der wenigen Bands, die einen richtig markanten Sound machen, mit Elementen, die du nur bei der Band wiedererkennst. So was wollen wir auch.“</p>
<p>Auch <em>Adulescens</em> entwickeln zunehmend ihren eigenen Sound. Mittlerweile ist es eine Form von Post-Rock, der sehr elektronisch geprägt ist. Der Synthie-Sound von beispielsweise „Nymphs“ und dazu der Gesang von Maxi klingen einfach wunderbar. Aber sie bieten auch leicht rockige Nummern wie „Sweet Blood Part One“. Definitiv der angenehmste Song ist „Wings“ – ein richtiger Universalsong mit einem Pop-Beat. In den Texten der Band geht es meist um die Liebe und um negative Dinge. Maxi ist ein sehr emotionaler Sänger und kann diese Themen deshalb sehr gut performen. Sie haben aber auch sehr selbstkritische Songs wie der Track „White Shadows“, der auf ihrem künftigen Album sein wird. Dort heißt es: „Would you ever try to face you with your own?“</p>
<p>Auf ihr künftiges Album darf man bereits sehr gespannt sein. Es ist für 2015 geplant und soll bis auf „Wings“ nur neue Songs enthalten, von denen viele auch schon im Studio produziert sind. Gitarrist Schlicki betont, dass sich in nächster Zeit viel im Hintergrund abspielen wird. Aber es wird hoffentlich trotzdem ein konzertreicher Herbst. Ebenfalls geplant ist ein neues Musikvideo. Es wird gerade also einiges ins Rollen gebracht. Stay tuned für diese tolle Band aus Aichach.</p>
<p>https://soundcloud.com/aufdieplaetze/adulescens-wings-1</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/05/Cover_300px.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 26: Macht</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 26 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/05/ausgabe-26-macht">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige26">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/macht">Der Schwerpunkt Macht</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/05/augsburg-band-adulescens/">Bandporträt: Adulescens</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Bandporträt: Souvenir Shop</title>
		<link>https://presstige.org/2014/03/bandportraet-souvenir-shop/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 10:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kantine]]></category>
		<category><![CDATA[Souvenir Shop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Souvenir für meine Ohren Die Jungs von den Twisted Shoes sind wieder zurück und machen nun in neuer Besetzung mit dem Namen Souvenir Shop Augsburg unsicher. Sie kommen mit synthetischen Bässen, eingängigen Melodien und coolen Beats daher. Es ist immer...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/bandportraet-souvenir-shop/">Bandporträt: Souvenir Shop</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Ein Souvenir für meine Ohren</strong></h2>
<p><strong>Die Jungs von den Twisted Shoes sind wieder zurück und machen nun in neuer Besetzung mit dem Namen Souvenir Shop Augsburg unsicher. Sie kommen mit synthetischen Bässen, eingängigen Melodien und coolen Beats daher. </strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Souvenir_Shop_Dach_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2508" alt="Souvenir_Shop_Dach_2" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Souvenir_Shop_Dach_2.jpg" width="3456" height="2304" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Souvenir_Shop_Dach_2.jpg 3456w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Souvenir_Shop_Dach_2-400x266.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/03/Souvenir_Shop_Dach_2-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 3456px) 100vw, 3456px" /></a></p>
<p>Es ist immer schwer, eine Band in ein Genre einzuordnen. Nur zu oft fällt dabei das Unwort Indie, denn irgendwie ist alles Indie zurzeit. Souvenir Shop lässt sich von der Neuen Szene zum Beispiel in das Indietronic Genre einteilen. Eine Musikrichtung, welche die aktuell groß gefeierte Band <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kuEjylbYLmw">The Notwist</a> Ende der 90er zusammen mit anderen Bands groß aufleben lies. Sänger Raffaelo meint dazu: &#8220;Zunächst hatten wir uns darüber schon aufgeregt, aber wir haben uns dann in Vertreter des Genres reingehört und bemerkt, dass es doch ganz gut passt.&#8221;  Alles ist etwas elektronischer, das Schlagzeug nicht zu rockig, das bei der Band übrigens am PC eingespielt wird.  Ja, in der Tat, die Band hat live keine Drums was durchaus befremdlich für manche wirken kann.</p>
<blockquote><p><b>Bandname: </b>Souvenir Shop</p>
<p><b>Wer genau: </b><b> </b>Raffaello (Gesang, Gitarre), Steffen (Synthies, Keyboard), Max (Gitarre)</p>
<p><b>Musikrichtung: </b>Indietronic</p>
<p><b>Größter Erfolg: </b>Erster Live &#8211; Auftritt in der Kantine als neue Formation beim Band des Jahres Wettbewerb</p>
<p><b>Famous Songs:</b> Love from a Spoon, Alice, Scene One</p>
<p><b>Wunsch für </b><b>Augsburg: </b>Spätis, sprich Läden in denen man auch noch nachts ein Bier kaufen kann</p>
<p><b>Als Bundeskanzle</b><b>rin Angela Merkel: </b>Ich würde mir erstmal neue Langlauf-Ski kaufen</p>
<p><strong>Horst Seehofer ist&#8230; :</strong> ein fleischiger Mensch, wenn in den Bergen ein Flugzeug abstürzt würde ich ihn als Erstes aufessen</p></blockquote>
<p>Sechs Monate war die Band gemeinsam im Studio und hat Beats gebaut, Songs geschrieben und produziert. Um die Texte kümmert sich vor allem Sänger Raffaelo. Um was es in den Texten geht: &#8220;Ich mag es nicht ganze Geschichten zu erzählen, viel mehr will ich einzelne Fragmente verschriflichen. Meistens geht es da um Mädchen. Kleine Momente, die man erst im Nachhinein versteht. Du liegst bei offenem Fenster im Bett, es regnet rein und du denkst nur &#8220;Scheiße&#8221;. Letztendlich war es voll der schöne Augenblick.&#8221; Klingt vielleicht etwas wirr. Eine Schöne Anekdote zu dem Entstehen ihrer Songtexte ist es allemal.</p>
<h3><strong>Wochenlang nahezu im Studio eingeschlossen</strong></h3>
<p>Die Jungs von Souvenir Shop wurden im Verlauf des Interviews schon etwas angespannter, schließlich standen sie kurz vor ihrem ersten Live-Auftritt. Niemand hatte zu diesem Zeitpunkt  den Großteil ihrer Songs gehört. Nicht einmal ihre engsten Freunde. Sie hatten sich wochenlang nahezu ins Studio eingeschlossen. Dann kam schon der kurze Soundcheck, die Band war auch noch als erste an dem Abend dran. Eine undankbare Aufgabe für Souvenir Shop, die sie aber trotzdem gut lösten. Die Leute tanzten und für einen gelungenen Auftritt  sorgte auch We Destroy Disco Sänger Tobi mit seinem Kurzauftritt, der selbstverständlich auch ein großer Fan der Band ist.</p>
<p>Dass die Band ohne Drums spielt, fiel während des Konzerts gar nicht mehr so ins Gewicht. Aber warum tun sie das überhaupt? Das Trio hat einfach nicht den passenden Schlagzeuger gefunden, der die Facetten abdecken konnte, wie sie es wollten. &#8220;Erst haben wir überlegt, die Drums, wie wir sie uns vorstellen, selbst zu spielen, ähnlich wie es The XX macht. Aber letztendlich haben wir uns für die Variante entschieden, das Ganze am PC zu entwickeln.&#8221;</p>
<h3><strong>Jede Woche eine andere Platte als Einfluss</strong></h3>
<p>Großen Einfluss auf den Sound der Band haben natürlich die verschiedensten Künstler. Da gäbe es einerseits gitarrenlastige Bands wie <a href="http://vimeo.com/67717229">Vampire Weekend</a> und <a href="http://vimeo.com/32804341">San Cisco</a>. Anderseits stehen da experimentelle Elektro-Künstler wie <a href="http://www.vevo.com/watch/sohn/artifice/GB2871400002">SOHN</a> und <a href="http://vimeo.com/51714216">Roosevelt</a>. Eine richtige Lieblingsplatte haben die Jungs nicht. &#8220;Wir haben eigentlich jede Woche eine andere Lieblingsplatte, die uns gefällt, die wir dann die ganze Zeit anhören. Aber bald brauchen wir schon wieder etwas Neues.&#8221;</p>
<p>Den richtigen Durchbruch haben die Jungs aus Donauwörth mit aktuellem Wohnsitz in Berlin natürlich bisher noch nicht geschafft. Der kann aber noch kommen und es wäre ihnen zu wünschen. Beim Band des Jahres Wettbewerb sind sie leider nicht ins Finale gekommen und mussten sich anderen Bands geschlagen geben. Dennoch sollten nicht die Hoffnung aufgeben, das Potenzial ist da.</p>
<p><iframe title="Love From A Spoon (demo) by Souvenir Shop" width="640" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F109293565&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=960&#038;maxwidth=640"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2014/03/bandportraet-souvenir-shop/">Bandporträt: Souvenir Shop</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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