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	<title>presstige#27 Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>&#8220;Obdachlos&#8221; zum Semesterbeginn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Palina Dautfest]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 16:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[obdachlos]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[student]]></category>
		<category><![CDATA[wohnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn man keine Unterkunft findet? Das neue Wintersemester hat begonnen und viele Erstis mussten sich bereits im Vorfeld einen neuen Wohnplatz erkämpfen. Dabei geht nicht selten jemand leer aus. Die Studentin Johanna erzählt von ihrer Erfahrung, beinahe kein...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 align="LEFT">Was tun, wenn man keine Unterkunft findet?</h2>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><strong>Das neue Wintersemester hat begonnen und viele Erstis mussten sich bereits im Vorfeld einen neuen Wohnplatz erkämpfen. Dabei geht nicht selten jemand leer aus. Die Studentin Johanna erzählt von ihrer Erfahrung, beinahe kein Dach über dem Kopf gehabt zu haben.</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Selbst wenn alle Studienanfänger stolz ihren Zulassungsbescheid in den Händen halten, ist es lange nicht geschafft. Jetzt beginnt der Wahnsinn erst so richtig! Wer nicht zu den wenigen Glücklichen gehört und bereits in seiner Wunsch-Universitätsstadt lebt, braucht wohl oder übel einen neuen Schlafplatz. Mit der Wohnungssuche verhält es sich dabei ähnlich wie beim Sommerschlussverkauf: Wenn man nicht schnell genug ist, ist alles bereits weg. „Am besten sollte sich jeder frühzeitig darum kümmern&#8221;, meint Stefan Rehm, Abteilungsleiter der Wohnungsverwaltung des Studentenwerks Augsburg. „Sobald der Zulassungsbescheid da ist, sollte man sich sofort auf die Suche machen.&#8221;</p>
<figure id="attachment_5869" aria-describedby="caption-attachment-5869" style="width: 342px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/Johanna_1200px.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-5869" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/Johanna_1200px-342x400.png" alt="Text &amp; Foto: Palina Dautfest" width="342" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/Johanna_1200px-342x400.png 342w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/Johanna_1200px-875x1024.png 875w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/Johanna_1200px.png 1026w" sizes="(max-width: 342px) 100vw, 342px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5869" class="wp-caption-text">Text &amp; Foto: Palina Dautfest</figcaption></figure>
<p>Leider ist das nicht immer so einfach, wie die Studentin Johanna weiß. Bevor sie anfing an der Uni Augsburg zu studieren, stand auch sie ohne Unterkunft da – und das bis zur letzten Minute. „Ich hatte damals das Problem, dass ich bis Ende September einen Vollzeit-Job hatte und außerdem noch in Frankfurt wohnte&#8221;, erzählt die 21-Jährige. Folglich schaffte sie es zeitlich nicht einmal an den Wochenenden, sich nach einer Wohnung umzusehen. Zwar hatte sie sofort nach Erhalt des Zulassungsbescheids angefangen, online nach einer passenden Bleibe zu suchen, aber etwas im Preisrahmen zu finden, erwies sich wie erwartet als schwierig.</p>
<p><strong>Happy End in Sicht?</strong></p>
<p align="JUSTIFY">Ein letzter Hoffnungsschimmer waren die Campus Nachbarn, die im Wintersemester 2013/14 erstmals neu WGs und Einzel-Apartments für Studenten vermieteten. Telefonisch hatte sich Johanna bei ihnen beworben, aber auch dort waren alle Zimmer bereits ausgebucht. Ganz schön frustrierend, insbesondere da die Zeit drängte. „Als ich die Absage von Campus Nachbarn bekam, war es bereits Ende September. Es war demnach unwahrscheinlich, dass ein anderer Student noch abspringen würde.&#8221; Während sie sich langsam mit dem Gedanken anfreundete, vorerst in einer Jugendherberge oder ähnlichem unterkommen zu müssen, erhielt sie schließlich doch noch den erlösenden Anruf von den Campus Nachbarn. Zwei Tage, bevor die Einführungsveranstaltungen für ihren Studiengang anfingen. Ohne genauere Auskünfte habe Johanna damals zugesagt, „denn irgendetwas war in diesem Moment einfach besser als gar nichts!&#8221;. Auf den letzten Drücker war es für die Studentin also noch einmal gut gegangen.</p>
<p align="JUSTIFY"><strong>Notunterkünfte für Studenten</strong></p>
<p>Vermutlich wäre es damals für Johanna einfacher gelaufen, hätte sie gewusst, dass sich wohnungssuchende Studenten immer an die Wohnungsverwaltung des Studentenwerks wenden können. Vor ein paar Jahren gab es in den Studentenwohnheimen sogar Notunterkünfte, in denen Studenten für ein paar Nächte unterkommen konnten. Je nachdem ob Bedarf besteht, werden diese Notunterkünfte eingerichtet. Glücklicherweise ist es bisher in Augsburg noch nie vorgekommen, dass ein Student komplett ohne Schlafplatz ins neue Semester starten musste. So ausweglos diese Situation auf den ersten Blick erscheint, braucht also dennoch keiner befürchten, allein draußen im Regen stehen zu müssen.</p>
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<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
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		<title>Leben in Fernost</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah Weiß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2015 09:30:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[fernost]]></category>
		<category><![CDATA[indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktische Tipps und Regeln zum Wohnen in Indonesien Heutzutage gehört ein Auslandsaufenthalt schon fast zu einem Studium dazu: Sei es ein Erasmus-Semester, ein Auslandspraktikum oder einfach eine Sprachreise während der vorlesungsfreien Zeit. Zudem erfordert ein immer stärker globalisierter Arbeitsmarkt eine...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktische Tipps und Regeln zum Wohnen in Indonesien</h2>
<p style="text-align: left;"><strong>Heutzutage gehört ein Auslandsaufenthalt schon fast zu einem Studium dazu: Sei es ein Erasmus-Semester, ein </strong><strong>Auslandspraktikum oder einfach eine Sprachreise während der vorlesungsfreien Zeit. Zudem erfordert ein immer </strong><strong>stärker globalisierter Arbeitsmarkt eine hohe Flexibilität und die Wahrscheinlichkeit, einmal für eine Weile im </strong><strong>Ausland zu leben, ist relativ hoch. Diese lang- oder kurzfristigen Aufenthalte scheinen alle eines gemeinsam zu </strong><strong>haben: Man kommt früher oder später mit fremden Kulturen und Arten des Wohnens in Berührung.</strong></p>
<figure id="attachment_6304" aria-describedby="caption-attachment-6304" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-6304" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-400x211.jpg" alt="Text: Sarah Weiß - Illustration: Sandra Deyerler" width="400" height="211" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-400x211.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200-1024x541.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/knigge1_1200.jpg 1200w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6304" class="wp-caption-text">Text: Sarah Weiß &#8211; Illustration: Sandra Deyerler</figcaption></figure>
<p>Das Leben im Ausland kann so viel anders sein als in Deutschland. Egal ob Asien, Nord- oder Südamerika, Afrika, ja selbst in Europa finden sich unterschiedliche Gewohnheiten und allerlei Fettnäpfchen, in die man treten kann, sobald man in einer internationalen Wohngemeinschaft, einer Gastfamilie oder allein in einem fremden Land lebt. Ich werde einige Erfahrungen, die ich während eines Auslandaufenthaltes in Indonesien gemacht habe, mit euch teilen. Während der Zeit dort habe ich in einer WG mit vier weiteren Studentinnen gelebt.</p>
<h3>Der Eintritt in ein neues Zuhause</h3>
<p>Die erste Regel fängt eigentlich schon beim Betreten des Hauses an. Die Schuhe sollte man im asiatischen Kulturkreis unbedingt ablegen, denn die gelten allgemein als unrein und den Schmutz der Straße darf man unter keinen Umständen mit in die Wohnung tragen. Da es in den meisten asiatischen Ländern auch sehr heiß ist, können Menschen mit frostempfindlichen Füßen aufatmen: Das Barfußlaufen ist dort sehr angenehm. Wer doch frieren sollte, kann gerne die Socken anbehalten – dagegen spricht nichts. Flipflops oder Hausschuhe sind erlaubt, sofern man nicht mit ihnen rausgeht.</p>
<h3>Gewöhnungsbedürftige Tischmanieren</h3>
<p>Mit den Schuhen an der Eingangstür kann man auch gleich seine guten Haus- und Tischmanieren ablegen. Gegessen wird häufig mit den bloßen Händen – was am Anfang etwas befremdlich ist. Aber mit der nötigen Zeit und Muße hat man bald schon den Dreh raus und da der Reis auch so schön klebt, ist das gar nicht so schwer! Gibt man während des Essens einige in unserem Kulturkreis als unsittlich empfundene Geräusche von sich, muss man sich keineswegs schämen. Das ist nämlich ein Kompliment für den Koch, denn man zeigt dadurch, dass man zufrieden ist und sich wohlfühlt.</p>
<h3>Die Tücken des indonesischen Badezimmers</h3>
<p>Kommen wir nun vom Essen zu einem anderen unglaublich wichtigen Bereich des Hauses: dem Badezimmer. Hier darf auf keinen Fall mit westlichen Maßstäben gemessen werden und die Erwartungen hält man am besten sehr niedrig. Das Standardbad in Indonesien besteht – wenn man nicht gerade in einem noblen Hotel hausiert – aus einem Loch im Boden, einem großen Eimer mit Wasser und einem kleinen Eimerchen zum Duschen und Klospülen. Im besten Fall hat man noch eine Toilettenschüssel zum Draufsitzen, was aber schon ein größerer Luxus ist. Was man als „Westler“ auf keinen Fall vergessen darf, ist Toilettenpapier, denn das findet man dort eigentlich nie, mal abgesehen von McDonalds und einigen Coffeeshops. Also immer irgendwie Taschentücher dabeihaben, ansonsten müsste man sich an die asiatische Weise herantrauen, die doch einiges an Mut erfordert. Das benutzte Toilettenpapier darf unter keinen Umständen in die Toilettenschüssel bzw. das Toilettenloch geworfen werden, denn dadurch riskiert man eine unschöne Verstopfung mit noch unschöneren Folgen. Also immer brav alles im Mülleimer entsorgen.</p>
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<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
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</table>
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<h3>Der Gast ist König</h3>
<p>Auf keinen Fall sollte man seine Hilfe anbieten, wenn man als Gast irgendwo eingeladen wird. Denn Gäste werden dort wie Könige behandelt und die Menschen dort empfinden es als sehr unangenehm, wenn man plötzlich beim Tischdecken oder Aufräumen helfen möchte. Selbst wenn man für längere Zeit in einer Gastfamilie oder WG lebt, hat man noch einen besonderen Status. Man wird in Asien einfach unglaublich herzlich aufgenommen und die Menschen sind so freundlich und versuchen wirklich alles, damit man sich wohlfühlt. Es kann aber auch unangenehm werden, wenn man zum Beispiel ständig zum Essen eingeladen wird oder Geschenke bekommt, einfach weil man Gast ist. Hier sollte man versuchen, Kompromisse einzugehen und sich zu revanchieren, beispielsweise indem man die Mitbewohner mit selbst gekochtem Essen aus der Heimat beglückt.</p>
<h3>Reisen als Pärchen</h3>
<p>Auch als unverheiratetes Pärchen sollte man aufpassen: Gemeinsam in einer WG oder Gastfamilie leben, ist nicht drin, auch in manchen Hotels wird es ungern gesehen, wenn man dort zu zweit im selben Zimmer schläft. Wenn man also nicht vorhat, spontan zu heiraten, dann sollte man in weiser Voraussicht gleich zwei Zimmer buchen oder Ringe mitnehmen, denn die genügen schon als „Heiratsbeweis“. Alles andere ist gesellschaftlich nicht akzeptiert. Man sollte auch seine Zärtlichkeiten nicht vor anderen austauschen und sich auch nicht lange allein in einem Zimmer aufhalten.</p>
<h3>Das Schöne am Reisen</h3>
<p>Das Wichtigste aber ist, dass ihr Geduld mitbringt und offen gegenüber Neuem seid. Lasst euch auf alle möglichen verrückten Dinge ein und denkt nicht zu viel darüber nach. Das ist ja gerade das Schöne am Reisen: Dass man nie weiß, was auf einen zukommt und dass es die eigene Sichtweise stark verändern kann. Einfach einmal die typisch deutsche Pünktlichkeit und Organisation vergessen und sich auf das Chaos einlassen – spätestens zu Hause kann man wieder diszipliniert genug sein und in sein altes Leben zurückfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Stadtviertelquartett</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 17:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[gegend]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[quartett]]></category>
		<category><![CDATA[stadtviertel]]></category>
		<category><![CDATA[wohnlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo lebt es sich in Augsburg am besten? Text: Petra Maier – Illustration: Lisa Luthardt Augsburg besteht aus siebzehn Planungsräumen und 42 Stadtbezirken. Der beliebteste Stadtteil zum Wohnen ist für die meisten die Innenstadt. Doch andere Ecken haben auch ihren Reiz. Wir haben...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/stadtviertelquartett/">Stadtviertelquartett</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wo lebt es sich in Augsburg am besten?</h2>
<p>Text: Petra Maier – Illustration: Lisa Luthardt</p>
<p>Augsburg besteht aus siebzehn Planungsräumen und 42 Stadtbezirken. Der beliebteste Stadtteil zum Wohnen ist für die meisten die Innenstadt. Doch andere Ecken haben auch ihren Reiz. Wir haben für euch die Highlights der bekanntesten Viertel herausgesucht.</p>
<p> [<a href="https://presstige.org/2015/01/stadtviertelquartett/">See image gallery at presstige.org</a>] </p>
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<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
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</blockquote>
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		<title>From Nine to Five</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 17:29:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[bar]]></category>
		<category><![CDATA[beim weissen lamm]]></category>
		<category><![CDATA[nacht]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[selbstversuch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Nacht in fünf Akten Das Beim Weissen Lamm gehört zu den festen Größen im Ausgeh-Repertoire eines Augsburger Studenten: Als Café, als Bar, als Brunch-Location am Sonntag oder als Austragungsort der legendären alternativen SOP. Kurzum: Wir kennen das Lamm. Oder:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/nacht-in-einer-bar/">From Nine to Five</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Eine Nacht in fünf Akten</strong></h2>
<p><strong>Das <a href="http://www.lamm-klub.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beim Weissen Lamm</a> gehört zu den festen Größen im Ausgeh-Repertoire eines Augsburger Studenten: Als Café, als Bar, als Brunch-Location am Sonntag oder als Austragungsort der legendären alternativen SOP. Kurzum: Wir kennen das Lamm. Oder: Wir meinen, es zu kennen. Doch wie ist es, wenn man eine ganze Nacht dort verbringt? Wir fanden es für euch heraus.</strong></p>
<figure id="attachment_6213" aria-describedby="caption-attachment-6213" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/I.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-6213 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/I.jpg" alt="I" width="600" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/I.jpg 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/I-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6213" class="wp-caption-text">Text: Petra Maier – Fotos: Petra Maier &amp; Natalia Sander</figcaption></figure>
<p>Es ist ein gewöhnlicher Samstagabend in den Semesterferien. Als wir ins <em>Lamm</em> kommen, ist der Laden noch fast leer. Unsere Blicke wandern auf die weiße Wanduhr: 20:55 Uhr – gerade noch rechtzeitig zur Happy Hour und Zeit für die erste Aufgabe: Wir lassen uns beibringen, wie man ein Sommerlamm (zu sahnig!) und einen Touchdown (gut wie immer!) mischt. Im Vorfeld konnte uns das <em>presstige</em>-Team nämlich Aufgaben stellen, die wir im Laufe des Abends erfüllen müssen.</p>
<p><strong>Erster Akt: der Platzwechsel </strong></p>
<p>Wir verlassen die Theke und setzen uns oben auf die Couch. Seit dem Umbau gibt es erstaunlich viele Sitzmöglichkeiten. Eigentlich wollten wir ja ein Möbel-Ranking erstellen – aber es gibt einfach zu viele Plätze. Wie man bei den ganzen Möbeln tanzen soll, ist auch fraglich. Als sich der erste Cocktail langsam dem Ende neigt, stimmen wir uns auf die nächste Challenge ein – wir müssen zehn Selfies mit Fremden machen. Die ernüchternde Erkenntnis kommt schnell: Sexy kriegen wir heute leider nicht hin.</p>
<p>Die Musik – anfangs kaum wahrnehmbar – wird lauter. Irgendwann verschwinden die Lyrics und der Musik-Mix lässt sich nur noch als „irgendwas mit Elektro“ beschreiben. Wir fragen uns, wer für die Musikauswahl zuständig ist und wann der Musikstil wechselt. Überhaupt kommen immer mehr Fragen auf. Wer hat zum Beispiel das große Bild mit dem <em>Lamm</em> übermalt und warum? Statt Antworten zu finden, trinken wir weiter und kümmern uns um die eigentlichen Aufgaben.</p>
<p><strong>Zweiter Akt: zurück an die Arbeit</strong></p>
<p>Um kurz vor 22 Uhr geben wir der Origami-Challenge eine Chance. Und versagen auf ganzer Linie: Während Natalias Papierkonstruktion wenigstens fliegen kann, sieht meine einfach nur hässlich aus. Nachdem wir uns zwanzig Minuten von der missratenen Aufgabe erholt haben, wagen wir uns wieder an die Selfies. Der erste Versuch scheitert – auf dem Bild sind nur die zwei Typen zu sehen. Danach klappt’s dann doch und wir kommen überraschend gut voran. Liegt vermutlich daran, dass man „Selfie“ auf jeder Sprache der Welt versteht.</p>
<p>Zwischen zehn und elf füllt sich der Laden, an der Bar wird es stressiger. Komischerweise sind überwiegend Männer da. Teilweise sogar in Tracht, wahrscheinlich direkt vom Plärrer. Die Verkleidung passt jedenfalls nicht wirklich zu den Elektro-Beats, die konstant lauter werden. Es ist warm, die Hitze macht schläfrig. Wir beschließen, uns etwas frische Luft zu gönnen – die ist durch den Zigarettenqualm allerdings kaum existent. Auf einem Schild an der Tür steht, dass man keine Getränke mit rausnehmen darf. Wir sind bestürzt. Was ist nur aus dem <em>Lamm</em> und der Ludwigstraße geworden? Früher war alles besser. Wir unterhalten uns mit ein paar Mädels und machen ein Selfie mit ihnen. Mit Duckface, so richtig klischeemäßig.</p>
<p> [<a href="https://presstige.org/2015/01/nacht-in-einer-bar/">See image gallery at presstige.org</a>] </p>
<p><strong>Dritter Akt: der Selfie-Run</strong></p>
<p>Wie schon zuvor befürchtet, tanzt keiner. Das liegt vermutlich an den ganzen Möbeln. Dennoch: Seit wann ist das <em>Lamm</em> eine Sitz-Bar geworden? Und das, obwohl der Laden jetzt so ziemlich voll ist. Die Musik passt eher in einen Club als in eine Bar. Es ist kurz vor Mitternacht. Die Schlange an der unteren Bar wird immer länger. Wir machen das siebte Selfie mit einem Spanier, der uns begeistert zutextet. Wir verstehen kein Wort von dem, was er uns da fröhlich erzählt und entscheiden uns für die altbewährte Taktik: Lächeln und Nicken. Auf einmal haben wir einen Selfie-Run und machen ein Bild nach dem anderen. Der DJ verschwindet derweil auf der ­Toilette, die Musik hört dennoch nicht auf. Faszinierend. Um halb eins haben wir die Selfie-Challenge erledigt. Was für ein Gefühl! Es wird Zeit, sich einer neuen Aufgabe zu stellen.</p>
<p><strong>Vierter Akt: das Durak-Desaster</strong></p>
<p>Wir möchten jetzt jemandem das russische Kartenspiel Durak beizubringen. Unsere Mitspieler sind zwei Typen, die mehr nach Tattoo-Convention als nach Kartenspielen aussehen. Allzu schwer ist das Spiel eigentlich nicht, dennoch verzweifeln wir etwas an der Aufgabe. Entweder wir sind unfähig, etwas so Simples zu erklären oder unsere Gegenspieler hören einfach nicht zu. Die Musik wird immer lauter, Natalia muss beim Erklären fast schon schreien. Überraschenderweise kriege ich meine Karten als Erste los. Es ist jetzt ein Uhr und die Bar leert sich etwas. Ob es da einen Zusammenhang mit der Musik gibt? Die erste Spielrunde läuft immer noch – was machen die da nur? Am Ende hat Natalia keine Stimme mehr und ich habe verloren. Was für ein Abend.</p>
<blockquote><p><strong>Die Aufgaben* des Abends:</strong></p>
<ul>
<li>Mindestens zehn Selfies mit Fremden = check</li>
<li>Origami-Figuren basteln = fail</li>
<li>Drei Handynummern kriegen = check</li>
<li>Alle Möbelstücke probesitzen = versucht</li>
<li>Kicker spielen = check (in einer anderen Bar&#8230;)</li>
<li>Jemandem Durak beibringen = check</li>
<li>Lernen, Drinks zu mischen = check</li>
<li>Ehrliche Komplimente verteilen = nicht versucht</li>
<li>Ice Bucket Challenge mit einem Schnapsglas-Bucket = vergessen</li>
<li>Jede volle Stunde einen anderen Shot trinken = zu teuer</li>
<li>Getränke umsonst bekommen = nicht versucht</li>
<li>Etwas mitgehen lassen = nicht versucht</li>
</ul>
<p>*Das Nachmachen der Aufgaben geht auf eigene Gefahr. Eltern haften für ihre Kinder.</p></blockquote>
<p><strong>Fünfter Akt: das abrupte Ende</strong></p>
<p>Immerhin gibt uns einer unserer Karten-Mitspieler seine Handynummer. Nicht, dass wir sonderlich scharf darauf gewesen wären, aber wir müssen an diesem Abend drei fremde Nummern kriegen. An sich ist das gar nicht so schwer: Wir treffen eine Horde Spanier, die einen kleinen Plüschaffen namens Pablo dabei hat. Zwei der Spanier fragen wir nach ihrer Nummer – Bingo, mission completed. So langsam verlagert sich die Party nach draußen. Um 02:47 Uhr wollen wir noch einmal ein Bier bestellen – und werden abgewimmelt. Was ist da los? Keine Drinks? Um zehn vor drei werden schließlich das Licht an- und die Musik ausgemacht. Der Rauswurf. Die Theke wird geputzt, es riecht nach Glasreiniger. Um kurz vor drei verlassen wir resigniert den Laden.</p>
<p>Da die Nacht noch jung ist, gehen wir nach einem kurzen Stopp in der Tanke auf einen Absacker in die <a href="https://www.facebook.com/pages/Zur-Brezn/417883084958497" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Brezn</em></a>. Dort legen wir noch eine Runde Tischkicker ein – was eigentlich eine Aufgabe fürs <em>Lamm</em> gewesen wäre. Obwohl mein Team von Anfang an dem Untergang geweiht ist und das Unvermeidliche eintrifft – wir verlieren haushoch –, findet der Abend damit ein gelungenes Ende. In einer anderen Bar, vollkommen anders, als wir es erwartet hätten.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen<br />
</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/nacht-in-einer-bar/">From Nine to Five</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Sechs Monate im Beauty-Himmel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annika Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2015 08:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[wegweiser]]></category>
		<category><![CDATA[beauty]]></category>
		<category><![CDATA[praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[praktikumsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Praktikum in der Online-Redaktion bei Flaconi Von Februar bis August durfte ich sechs Monate Teil der Beauty-Online-Redaktion der Online-Parfümerie Flaconi sein. Was ich dort gemacht habe und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier. Rein in die Praxis Nachdem...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/praktikumsbericht/">Sechs Monate im Beauty-Himmel</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Praktikum in der Online-Redaktion bei Flaconi</h2>
<figure id="attachment_6152" aria-describedby="caption-attachment-6152" style="width: 580px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6152 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1.jpg" alt="" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1.jpg 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_lippenstift_580px1-400x186.jpg 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6152" class="wp-caption-text">Text: Annika Wagner – Illustration: Antonia Antonova</figcaption></figure>
<p><em><strong>Von Februar bis August durfte ich sechs Monate Teil der Beauty-Online-Redaktion der Online-Parfümerie Flaconi sein. Was ich dort gemacht habe und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier.</strong></em></p>
<h3>Rein in die Praxis</h3>
<p>Nachdem ich bereits fünf Semester meines Bachelorstudiums <em>Medien und Kommunikation</em> absolviert hatte, mein achtwöchiges Pflichtpraktikum aber noch ausstand, wurde es allerhöchste Zeit. Viele nutzen hierfür die Semesterferien, für mich war aber schnell klar, dass ich es nicht nur bei acht Wochen belassen wollte. Irgendein beliebiges Praktikum in der Medienbranche, nur um seine Pflicht zu erfüllen? Nicht für mich! Schon lange interessiere ich mich für Beauty-Themen und Kosmetik. Für das Praktikum wollte ich etwas finden, das mein Medienstudium mit diesen Interessen verbindet. Also nahm ich mir vergangenes Sommersemester noch einmal eine Auszeit von Seminaren, Referaten und lästigen Hausarbeiten: Tschüss Studentenleben, hallo Arbeitswelt! Zahlreiche Jobseiten durchforstete ich nach geeigneten Stellen und schließlich wurde ich fündig: <em>Flaconi</em> suchte einen Praktikanten in der Beauty-Online-Redaktion.</p>
<figure id="attachment_6155" aria-describedby="caption-attachment-6155" style="width: 233px" class="wp-caption alignright"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6155 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px-233x400.jpg" alt="" width="233" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px-233x400.jpg 233w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px-596x1024.jpg 596w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/praktikumsbericht_nagellack_1200px.jpg 698w" sizes="(max-width: 233px) 100vw, 233px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6155" class="wp-caption-text">Annika absolvierte sechs Monate lang Praktikum bei der Online-Parfümerei Flaconi. Eine nette Abwechslung zum Uni-Alltag, fand sie.</figcaption></figure>
<h3>Ein Start-up zum Durchstarten?</h3>
<p>Nach dem Bewerbungsverfahren mit Vorstellungsgespräch und Probearbeiten erhielt ich die Zusage. Ein kleiner Mädchentraum wurde wahr! <em>Flaconi</em> ist ein Online-Shop für Parfum und Beauty, der seit 2011 besteht. Aus den anfänglich 18 Mitarbeitern sind mittlerweile etwa 90 geworden. Wie die meisten Start-ups liegt das Unternehmen in Berlin. Wie beliebt die Stadt momentan ist, macht sich auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. Das Angebot ist zwar recht groß, aber leider auch die Anzahl der Bewerber. Ganz zu schweigen von den ziemlich hohen Mietpreisen – zumindest, wenn man in einem Szene-Kiez wohnen möchte. Ich hatte Glück und fand eine schöne Zweier-WG in Friedrichshain. Für mein schnuckeliges 12-Quadratmeter-Zimmer zahlte ich monatlich allerdings stolze 380 Euro. Dafür war die Lage top und der Weg zur Arbeit für Berliner Verhältnisse recht kurz.</p>
<h3>Mehr als nur Kaffee kochen</h3>
<p>Von Anfang an verantwortete ich eigene Projekte und Aufgabenbereiche. Ich fütterte das Beauty-Online-Magazin tagtäglich mit Artikeln zu Parfum-, Make-up- und Pflege-Neuheiten, Beauty-Trends sowie Tipps und Tricks. So erfuhr ich schon vor Verkaufsstart von neuen Parfums und Make-up-Trends. Zudem war ich für die Social-Media-Kanäle <em>Facebook</em>, <em>Twitter</em> und <em>Pinterest</em> zuständig. Ich dachte mir Postings für die <em>Facebook</em>-Fanseite aus und twitterte fleißig über brandheiße News aus der Beautybranche. Langeweile? Fehlanzeige!</p>
<p>Ein Bereich, der mich besonders begeisterte, war die Betreuung der Blogger-Kooperationen. Meine Aufgabe bestand darin, Blogger zu finden, die Produkte aus unserem Shop ausprobieren wollten. Im Gegenzug dazu schrieben sie eine Art Testbericht auf ihrem Blog. Unter anderem organisierte ich eine Aktion zum Muttertag, bei der sieben Bloggerinnen ihre Beauty-Geschenktipps präsentierten. Ich stand in direktem Kontakt mit Bloggerinnen, die ich selbst zuvor nur als Leserin verfolgt hatte.</p>
<p>Meine Arbeit fühlte sich nicht nach Arbeit an, sondern wurde schnell zur Leidenschaft. Es gab keinen einzigen Tag, an dem ich lieber im Bett geblieben wäre.</p>
<figure id="attachment_6156" aria-describedby="caption-attachment-6156" style="width: 266px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6156 size-medium" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px-266x400.jpg" alt="" width="266" height="400" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px-266x400.jpg 266w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px-680x1024.jpg 680w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Praktikumsbericht_parfüm_1200px.jpg 797w" sizes="(max-width: 266px) 100vw, 266px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6156" class="wp-caption-text">Am meisten gefiel Annika der Kontakt zu den Bloggerinnen, deren Blogs sie teilweise schon vor dem Praktikum verfolgt hatte.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>90 Mitarbeiter = ein Team</h3>
<p>Besonders gefiel mir, wie motiviert die Mitarbeiter waren. Das liegt einerseits sicher am Altersdurchschnitt: Typisch für Start-ups sind die Mitarbeiter von <em>Flaconi</em> sehr jung – die meisten Mitte bis Ende zwanzig. Andererseits war der Teamgeist sehr groß. Nach Feierabend verwandelte sich beispielsweise während der WM die Terrasse in eine Fan-Lounge, in der wir gemeinsam mit der Nationalmannschaft mitfieberten. Auch sonst saßen wir nach getaner Arbeit gerne bei einem Feierabend-Bier zusammen.</p>
<h3>Gefangen im Beauty-Dschungel?</h3>
<p>Für mich war die sechsmonatige Auszeit von der Uni die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Nach all dem theoretischen Wissen, das ich in fünf Semestern Studium mitgenommen hatte, konnte ich endlich einmal in die viel spannendere Praxis eintauchen. Anfangs hätte ich nicht gedacht, dass mich die Arbeit so begeistern würde. Die sechs Monate vergingen viel zu schnell und der Abschied fiel mir am Ende schwer. Leider muss ich mich nun wieder der Uni und vor allem der Bachelorarbeit widmen. Danach würde ich jederzeit wieder zurückkehren!</p>
<p>Ich hatte nicht nur super Kollegen, sondern ich weiß jetzt auch, wo ich mich beruflich in Zukunft sehe. Klar, man könnte die Beauty-Branche als oberflächlich und vermutlich auch als „First World Problem“ bezeichnen. Aber es war immer wieder ein schönes Gefühl, wenn sich die Kunden auf der <em>Facebook</em>-Seite für ihre neueste Beauty-Errungenschaft bedankten und einfach nur glücklich waren. Wenn man jemanden mit seiner Arbeit froh macht, kann das doch gar nicht so falsch sein.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
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<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
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		<title>Bandporträt: We Guess</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel Guggeis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2015 16:16:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[we guess]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vier junge Augsburger begeistern mit mitreißenden Melodien und groovigen Beats. Sie verpacken ihre wunderbaren Indie Rock-Klänge in sozialkritische Texte und überzeugen damit derzeit am meisten von allen Augsburger Bands. Für das Gespräch mit We Guess fahre ich zum Gebäude der...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/bandportraet-we-guess/">Bandporträt: We Guess</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_6289" aria-describedby="caption-attachment-6289" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6289" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px.jpg" alt="Text: Daniel Guggeis, Fotos: Moritz Klöppenberger, Illustration: Alexandra Kiefer" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Bandporträt_1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6289" class="wp-caption-text">Text: Daniel Guggeis, Fotos: Moritz Klöppenberger, Illustration: Alexandra Kiefer</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><em><strong>Vier junge Augsburger begeistern mit mitreißenden Melodien und groovigen Beats. Sie verpacken ihre</strong></em> <em><strong>wunderbaren Indie Rock-Klänge in sozialkritische Texte und überzeugen damit derzeit am meisten von allen</strong></em> <em><strong>Augsburger Bands.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Für das Gespräch mit We Guess fahre ich zum Gebäude der <a href="http://www.downtown-music.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Downtown Music Institute GmbH</a> in Augsburg, einem privaten Musikinstitut, das für die Band schon von Anfang an wichtig war. Schließlich entstand sie durch die Ferienfreizeitveranstaltung Let’s Rock des Instituts: 2011 lernten sich dort drei der heutigen vier Mitglieder von We Guess kennen. Sie performten zusammen und verstanden sich sofort gut miteinander. Im darauffolgenden Herbst gründeten sie die<a href="http://weguessband.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Band We Guess</a>. Drei Jahre später treffe ich sie also genau an jenem Ort, wo alles anfing. Inzwischen gab es einen Wechsel an der Gitarre. Als ich nach den Gründen dafür frage, bekomme ich nur eine sehr allgemeine Antwort: „In einer Band ist das eben wie in einer Beziehung, nur noch schwieriger, weil man mit vier Leuten zusammenarbeiten muss“, meint Schlagzeuger Thomas im Interview.</p>
<h3 style="text-align: left;">Erste lokale Erfolge</h3>
<p style="text-align: left;">Mittlerweile hat die Band nicht nur einen neuen Gitarristen, sondern auch einiges an Erfahrung – trotz ihres jungen Alters. Dieses Jahr räumten sie bei  ihrer Teilnahme am Augsburger Band des Jahres-Wettbewerb den Young Talent Award ab, ein zusätzlicher Preis der Veranstaltung speziell für Bands unter 18. Im Anschluss durften sie zusammen mit anderen Augsburger Musikern wie The Preset, AWA und No Spam an einer Schulung zum Musikgeschäft teilnehmen. Dort lernten sie viele allgemeine Dinge über das Musikbusiness wie beispielsweise eine gute Vermarktung. Außerdem war Guano Apes-Gitarrist Henning Rümenapp an der Schulung beteiligt. „Er hat uns auf jeden Fall sehr weitergeholfen und viele gute Tipps gegeben. Aber auch das Zusammenarbeiten mit den anderen bekannten Augsburger Gruppen hat uns viel Spaß gemacht und uns wesentlich weitergebracht. Da wurde gerne mal spontan gemeinsam gejamt. Das war für uns alle ein schönes Erlebnis.“ Neben dem bereits gewonnenen Preis haben sie Chancen auf mehr, denn sie nehmen dieses Jahr auch noch am sogenannten SPH-Bandcontest teil, einem Nachwuchswettbewerb, der von Musikern für Musiker ins Leben gerufen wurde. Dort stand We Guess am 17. Oktober im Regionalfinale in München.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
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<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Musikalische Neuausrichtung</h3>
<p>Doch wie sieht es eigentlich musiktechnisch bei den jungen Augsburgern aus? „Vor allem beim Songwriting sind wir schon sehr routiniert. Felix, der auch Gitarre spielt, produziert die Songs beinahe fertig. Dann nehmen wir den Track natürlich nochmal auseinander und ändern Sachen“, erzählt Sängerin Laura. Die Texte der Band sind dabei (bis auf die Ausnahme „Alice“) vor allem gesellschaftskritisch. So geht es zum Beispiel im Lied „Ask The Television“ um den allgemeinen Medienkonsum und das ständige Bedürfnis überall und jederzeit online zu sein.<br />
„You built up these walls, you’ve built them up for years”, singt Sängerin Laura. „Diese virtuellen Mauern, hinter denen man sich versteckt, sollen eingerissen werden.“ Ein brisantes und hochaktuelles Thema für ein Stück. Deshalb ist es wahrscheinlich auch einer der Lieblingssongs ihrer Anhänger. Ein Track, bei dem Lauras Stimme, die alles andere als Mainstream ist, zum Vorschein kommt. „Ask The Television“ verbesserten die vier über die Jahre hinweg immer wieder. Sie performten ihn zusammen mit einem kleinen Chor – diese Chorpassage gibt dem Song noch eine ganz besondere Note. Ein Musikvideo zu „Ask The Television“ ist schon in Planung. Außerdem soll die Nummer zusammen mit anderen Klassikern auf ihrer EP im Winter veröffentlicht werden.<br />
Musikalisch inspirieren ließ sich We Guess einerseits von Singer-Songwritern wie Tom Odell und Kate Nash. Andererseits pickten sie sich auch Elemente populärer Indie-Bands wie den Arctic Monkeys oder Alt-J heraus. „Die Arctic Monkeys kann ich bis heute rauf und runter hören“, fügt Laura noch hinzu.<br />
Doch wie schafft man es überhaupt neben der Schule oder der Ausbildung noch eben eine EP zu produzieren und für Auftritte zu proben? „Klar, die Zeit für andere Hobbys oder Freunde fällt da natürlich weg. Aber unsere Freunde verstehen unsere Prioritäten und unterstützen uns sehr.“ Auch sonst können die Vier auf einige Unterstützer bauen, egal ob Freunde, Familie oder Musikinstitut. Diese Unterstützung zeigt sich auch dadurch, dass sie bald ein eigenes Studio bekommen werden. Ihr aktueller Proberaum bei der Kantine, den auch Bands wie We Destroy Disco nutzen, wird demnächst nämlich abgerissen.<br />
Im neuen Studio sollen 2015 dann endlich die ersten Songs für ein eigenes Album entstehen. „Die neuen Songs sollen etwas tanzbarer und grooviger werden als unser aktuelles Material“, kündigt Sängerin Laura an. In Tradition von Muse und Panic at the Disco wollen sie den Stil immer wieder verändern. Eine groovige Indie-Band wäre in Augsburg definitiv nicht verkehrt. We Guess sollte man die nächsten Monate im Auge behalten. Schließlich schaffen es immer mehr regionale Künstler, wie beispielsweise eRRdeKa oder Marie Marie, auch außerhalb der Stadt oder sogar außerhalb Bayerns bekannt zu werden.</p>
<blockquote><p>Steckbrief:<br />
Bandname? We Guess<br />
Wer genau? Laura Szep (Gesang, Bass), Alexander Schuster (Gitarre), Felix Birzele (Gitarre), Thomas Reinholz<br />
(Schlagzeug)<br />
Musikrichtung? Indie-Rock<br />
Größer Erfolg? Young Talent Award 2014<br />
Bekannte Songs? Ask the Television, We Still Believe<br />
Wunsch für Augsburg? Ein größeres Miteinander unter den Augsburger Bands und Proberäum, die nicht am Arsch der Welt sind<br />
Als Bundeskanzlerin Angelika Merkel? Würde ich das Betreuungsgeld wieder abschaffen</p></blockquote>
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		<title>Was brauchst du, um dich richtig zuhause zu fühlen?</title>
		<link>https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Müller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2015 09:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
		<category><![CDATA[redaktionsumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[wohlfuehlgegenstand]]></category>
		<category><![CDATA[zuhause]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir alle kennen diesen Moment: Der Umzug ist geschafft, die neue Wohnung unsere. Unsere? Vollgestopfte Umzugskartons und fremde Räume. Das bedeutet Panik! Denn ein Zuhause sieht anders aus. Doch irgendwo in den Kisten schlummert die Lösung: ganz persönliche Wohlfühlgegenstände, dank...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/">Was brauchst du, um dich richtig zuhause zu fühlen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir alle kennen diesen Moment: Der Umzug ist geschafft, die neue Wohnung unsere. Unsere? Vollgestopfte Umzugskartons und fremde Räume. Das bedeutet Panik! Denn ein Zuhause sieht anders aus. Doch irgendwo in den Kisten schlummert die Lösung: ganz persönliche Wohlfühlgegenstände, dank derer wir uns schnell wieder heimisch fühlen. Hier zeigen wir euch unsere.</strong></p>
<p><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage.png"><img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-5971 aligncenter" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage.png" alt="Redaktionsumfrage" width="580" height="270" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage.png 580w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Redaktionsumfrage-400x186.png 400w" sizes="(max-width: 580px) 100vw, 580px" /></a></p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/felix-veil/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Felix Veil</a></h3>
<p>Meinen iPod Touch würde ich an vorderste Stelle setzen. Ohne den geht bei mir gar nichts, den brauch ich gefühlt immer! Musik gibt mir einfach die nötige Power und Inspiration für den Tag.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/lisa-luthardt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Lisa Luthardt</a></h3>
<p>Eigentlich würde ich diese Frage sofort mit „Laptop“ beantworten, denn mit meinem Laptop könnte ich mich theoretisch überall wie zuhause fühlen, solange ich nur alle Bilder, Videos und Kontakte darauf habe. Aber das wäre zu langweilig und zu einfach. Richtig zuhause fühle ich mich, wenn ich meine beiden Rennmäuse um mich herum habe. Die kleinen quirligen Tierchen sind vor gut einem Jahr bei mir eingezogen und halten mich seitdem auf Trab. Wenn es mal nicht irgendwo wühlt und buddelt, ist es schon ein wenig zu still.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/rebekka-raum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rebekka Raum</a></h3>
<p>Sommer wie Winter, ohne meine Wärmflasche gehe ich nicht ins Bett. Verschuldet durch meine immer kalten Füße, kann ich auf dieses wunderbar wärmende Objekt nicht mehr verzichten. Sobald die Füße erwärmt sind, wandert sie auf Bauchhöhe, wo ich sie eng umschlungen in meinen Armen halte, bis ich ins Land der Träume entfliehe. Sogar auf Reisen begleitet mich eine Wärmflasche in Kleinformat.</p>
<h3 style="text-align: left;"><a href="http://presstige.org/author/natalia-sander/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Natalia Sander</a></h3>
<p>Wenn ich umgezogen bin, müssen immer Bilderrahmen mit Fotos meiner Familie mit. Richtig heimisch fühle ich mich auch dann, wenn ich meinen Computer und die Spiegelreflexkamera platziert habe. Die lustigsten Wohlfühl-Gegenstände sind jedoch mein Wecker und ein Wasserkocher: Ohne diese zwei kann ich nicht in den Tag starten. Außerdem sind Orte mit Musikinstrumenten, schwarzem Tee und Katzen auch ziemlich einladend, wie ich auf meiner Brasilien-Reise festgestellt habe.</p>
<h3><a href="http://presstige.org/author/michael-mueller/v" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Michael Müller</a></h3>
<p>Weniges macht eine Wohnung ungemütlicher als leere Wände. Für mich hängt dabei zwischen Haus und Heim ein ganz bestimmter Gegenstand: ein Ausstellungsposter aus Frankfurt. Dort ist auf formschönem A1 ein ölgemalter Shy Guy zu sehen. Dieser maskierte Bösewicht aus den Super Mario Spielen begleitet mich jetzt seit fast drei Jahren und überall wo er hängt, fühle ich mich wohl – bestimmt auch, weil er mich an meine Kindheit erinnert.</p>
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<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen </strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
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<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
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<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/redaktionsumfrage-wohnen/">Was brauchst du, um dich richtig zuhause zu fühlen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Mit Schnur und Fantasie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Isabell Beck]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 16:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[accessoires]]></category>
		<category><![CDATA[deko]]></category>
		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Do It Yourself Es braucht nicht viel, um deine Welt zu verändern. Ein wenig Kordel, etwas Gebrauchtes und ein Funke Fantasie und schon sehen die Dinge anders aus. Egal, ob Balkon, Wohn- oder Arbeitszimmer: Jeder Raum erhält eine frische Note,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/diy/">Mit Schnur und Fantasie</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Do It Yourself</h2>
<p><strong>Es braucht nicht viel, um deine Welt zu verändern. Ein wenig Kordel, etwas Gebrauchtes und ein Funke Fantasie und schon sehen die Dinge anders aus. Egal, ob Balkon, Wohn- oder Arbeitszimmer: Jeder Raum erhält eine frische Note, wenn eine neue Idee Einzug hält. Daher haben wir hier ein kleines Sammelsurium aus Anregungen für euch zusammengestellt.</strong></p>
<h3>Bettgestell(t)</h3>
<figure id="attachment_6142" aria-describedby="caption-attachment-6142" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6142 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY1.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY1.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY1-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY1-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6142" class="wp-caption-text">Receycling-Deluxe: So wird aus einem alten Bettgestellt noch etwas Nützliches.</figcaption></figure>
<p>Aus der Rückwand eines Bettgestells ist eine Kletterwand für den Balkon geworden. Das metallische Geflecht klemmt zwischen den Stützen der Balustrade und dem Fensterladen. An den passenden Stellen mit Paketschnur gesichert, trotzt es Wind und Wetter und birgt ein Heim für Dekoration und Kräutertöpfchen. Einfach und erstaunlich haltbar.</p>
<h3>Glas und Vase</h3>
<figure id="attachment_6144" aria-describedby="caption-attachment-6144" style="width: 900px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6144 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY3.jpg" alt="" width="900" height="1200" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY3.jpg 900w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY3-300x400.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY3-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6144" class="wp-caption-text">Egal, zu welcher Jahreszeit: Ein bisschen Natur im Zimmer macht sich immer gut.</figcaption></figure>
<p>Es war einmal eine Essigflasche. Als ihre Zeit gekommen war, wurde sie ausgewaschen und verwandelte sich in eine Glasvase. Wer die Augen offen hält, kann die schönsten Formen in Essig-, Öl- und Weinflaschen entdecken und zu Vasen umfunktionieren. In dieser haben nun weiß angestrichene Äste aus dem Wald einen Platz gefunden und tragen stolz hübsche Holzschmetterlinge.</p>
<h3>Ein Netz für alle Fälle</h3>
<figure id="attachment_6143" aria-describedby="caption-attachment-6143" style="width: 900px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6143 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY2.jpg" alt="" width="900" height="1200" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY2.jpg 900w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY2-300x400.jpg 300w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY2-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6143" class="wp-caption-text">So hat man die Urlaubserinnerungen immer vor sich &#8211; mit dieser Wand-Deko.</figcaption></figure>
<p>Dazu braucht es einen Teppichboden, Stecknadeln, Paket- und Haushaltsschnur. Auf dem Teppichboden wird der Umfang des Netzes abgesteckt und von der Paketschnur umfasst. In diesem Rahmen kann nun ein Netz mit der Haushaltsschnur geknüpft werden. An die Wand gehängt bringt das Fischernetz mediterranes Flair ins Zimmer und funktioniert gleichzeitig, zusammen mit Holzklammern, als praktische Bilderwand für die Urlaubsfotos. Die Anleitung zum Netz findet ihr übrigens <a href="http://presstige.org/2015/01/diy-fischernetz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</p>
<h3>Geheimnisse der Natur</h3>
<figure id="attachment_6145" aria-describedby="caption-attachment-6145" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6145 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY4.jpg" alt="" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY4.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY4-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/11/DIY4-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6145" class="wp-caption-text">Für Naturfreunde eignet sich dieses Mini-DIY.</figcaption></figure>
<p>Die Ruhe der Natur kann man sich auf viele Arten ins Haus holen. Hier bekommen ein paar biegsame Äste einen Platz am Fenster. Umwickelt mit Schnur funktionieren sie als Gardinenstangen und verbreiten rustikale Gemütlichkeit. Natürlich erfüllt ein kräftigerer Ast diese Aufgabe genauso gut.</p>
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		<title>Neu in Augsburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 08:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[guide]]></category>
		<category><![CDATA[highlights]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neu in einer Stadt zu sein, ist nicht leicht: Man hat noch kein Lieblingscafé, weiß nicht, welche Touri-Sachen sehenswert sind und welche nicht und fühlt sich manchmal etwas orientierungslos. Deshalb haben wir für euch in unserem Guide die Augsburger Highlights...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/neu-in-augsburg/">Neu in Augsburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neu in einer Stadt zu sein, ist nicht leicht: Man hat noch kein Lieblingscafé, weiß nicht, welche Touri-Sachen sehenswert sind und welche nicht und fühlt sich manchmal etwas orientierungslos. Deshalb haben wir für euch in unserem Guide die Augsburger Highlights gesammelt. </strong></p>
<figure id="attachment_6220" aria-describedby="caption-attachment-6220" style="width: 1200px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Karte_web.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6220 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Karte_web.png" alt="Karte_web" width="1200" height="1635" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Karte_web.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Karte_web-294x400.png 294w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2015/01/Karte_web-752x1024.png 752w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6220" class="wp-caption-text">Text: Petra Maier – Illustration: Natalia Sander – Fotos: Petra Maier und Natalia Sander</figcaption></figure>
<p>Mit dem Zug in Augsburg angekommen, dürft ihr euch vom Hauptbahnhof (1) nicht abschrecken lassen: <a href="http://www.projekt-augsburg-city.de/hauptbahnhof/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bis 2017 wird hier noch umgebaut</a> – am besten schnell weiter. Entlang der Prinzregentenstraße geht es in Richtung <a href="http://www.theater-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Theater</a> (2). Unterwegs kommt ihr an der <a href="https://plus.google.com/101359149542462343386/about?gl=de&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Nudelbar</em></a> (3) vorbei, wo ihr dienstags viel und günstig essen könnt. Links am <a href="http://www.theater-augsburg.de/content.php?nav=4&amp;sub=5&amp;subsub=168" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Theater an der Brechtbühne</a> (4) vorbei, kommt man durch einen Torbogen zur Ludwigstraße. Hier gibt es Restaurants, Cafés, Bars und Clubs wie <a href="http://www.lamm-klub.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Beim Weißen Lamm</em></a> (5), <a href="http://schaf.club/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Beim Schwarzen Schaf</em></a> (6), das <a href="http://www.azsteakas.de/index1.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link"><em>Azsteakas</em></a> (7) oder das <a href="http://www.sonnendeck-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Sonnendeck</em></a> (8). Ganz in der Nähe, zum Entspannen und Lesen, ist der <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Hofgarten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hofgarten</a> (9), ein kleiner Park mit öffentlichem Bücherregal. Gegenüber gelangt ihr durch einen Torbogen zum <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Fronhof" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fronhof</a> (10) – beim Laufen unbedingt umdrehen und die schönen Fassaden rundherum betrachten.</p>
<p> [<a href="https://presstige.org/2015/01/neu-in-augsburg/">See image gallery at presstige.org</a>] </p>
<p>Folgt ihr weiter dem mit Kies bestreuten Weg, erstreckt sich vor euch der <a href="http://www.bistum-augsburg.de/index.php/bistum/Pfarreien/Zum-Hlgst.-Herzen-Jesu-_Augsburg-Dom/Der-Dom" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mariendom</a> (11). Durch den Hinterausgang des Doms gelangt ihr zur Frauentorstraße. Auf dem Weg zwischen Dom, <a href="http://www.augsburg.de/kultur/museen-galerien/mozarthaus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mozarthaus</a> (12) und <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Fischertor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fischertor</a> (13) findet ihr Antiquitätengeschäfte, Cafés, Bars und Restaurants. Unsere kulinarischen Highlights: der vegetarische Imbiss <a href="http://www.extraveganten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Die Extra-Veganten</em></a> (14), die irische Bar <a href="http://www.murphys-law-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Murphy’s Law</em> </a>(15) – donnerstags könnt ihr dort Karaoke singen – und das indische Restaurant <a href="https://www.facebook.com/pages/Shanti-Augsburg-indisches-Spezialit%C3%A4tenrestaurant/105115099537808" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Shanti </em></a>(16). Im Domviertel lohnt es sich zudem, mal einen Stopp im <a href="http://grandhotel-cosmopolis.org/de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Grandhotel Cosmopolis</em></a> (17, mehr Infos hier) einzulegen. Über eine Treppe zwischen dem Springergässchen und dem Unteren Graben gelangt ihr zum <a href="http://www.liliom.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Liliom Filmtheater</em></a> (18). Neben dem <a href="http://www.lechflimmern.de/kino02/start.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Kinodreieck</a>, zu dem das <em>Thalia </em>(19), das <em>Savoy</em> (20) und das <em>Mephisto</em> (21) gehören, könnt ihr auch hier Filme im Originalton und kleinere Filmproduktionen sehen.</p>
<p>Zwei Straßen weiter ist die <a href="http://www.fugger.de/fuggerei.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fuggerei</a> (22), die älteste Sozialsiedlung der Welt. Zu den <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/RotesTor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Roten Torwall-Anlagen</a> (23) gelangt ihr entweder durch die Natur entlang der Schlossermauer oder entlang des Oberen Grabens. Bei der ersten Variante kommt ihr am <a href="http://www.augsburg.de/freizeit/ausflugsziele/parkanlagen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kräutergarten</a> vorbei (24), wo ihr kostenlos Kräuter ernten könnt; die zweite Variante bietet einen Shopping-Ausflug in die <a href="http://www.city-galerie-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">City Galerie</a> (25) an. Links von der Freilichtbühne am Roten Tor ist die <a href="http://www.hs-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fachhochschule</a> (26). Probiert unbedingt die Burger und den Kaffee in der <a href="http://schwarzekiste.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Schwarzen Kiste</em></a> (27) an der Haunstetter Straße aus! Außerdem empfehlenswert: in der <a href="https://www.facebook.com/die.metzgerei/info?tab=overview" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Metzgerei</em></a> (28) Konzerten in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre lauschen.</p>
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<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen<br />
</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
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<p>Auf der anderen Seite der Freilichtbühne befinden sich das <a href="http://www.murdocks.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Murdock’s</em></a> (29), ein weiterer Irish Pub mit einem gemütlichen Biergarten, die <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/WassertuermeAmRotenTor" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wasserturmanlage</a> (30) und die weltberühmte <a href="http://www.augsburger-puppenkiste.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Augsburger Puppenkiste</em></a> (31). Am Ende der Spitalgasse biegt ihr links ab. Für eine Pause bietet sich das <a href="http://www.fruehstuecken-in-augsburg.de/cafe-milchberg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Café am Milchberg</em></a> (32) an. Schließlich gelangt ihr zum <a href="http://ulrichsbasilika.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kloster Sankt Ulrich und Afra</a> (33). Vor euch erstreckt sich nun die gesamte Max-Straße. Viele Clubs und Bars wie die <a href="http://www.mahagonibar.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link"><em>Mahagoni Bar </em></a>(34) oder das <a href="http://www.enchilada.de/augsburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link"><em>Enchilada </em></a>(35) machen sie zur Partymeile, aber es gibt hier auch sehenswerte Gebäude wie die vielen Fuggerbauten, der <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Damenhof" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Damenhof</a> (36), das <a href="http://www.kunstsammlungen-museen.augsburg.de/index.php?id=20164" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Schätzlerpalais</a> (37) und den <a href="http://www.augsburger-brunnen.de/Brunnen/Herkulesbrunnen.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Herkules-Brunnen</a> (38). Über die Katharinengasse gelangt ihr zum kleinen Katharinengässchen und schließlich zum Bleigässchen, wo sich das <a href="https://www.facebook.com/pages/Cafe-dreizehn/782425781785671" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Café Dreizehn</em></a> (39) befindet. Gleich um die Ecke sind auch das <a href="http://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/buergerservice/raeume-mieten/zeughaus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zeughaus</a> (40), das <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Weberhaus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weberhaus</a> (41) und der Moritzplatz (42). Über das Färbergässchen gelangt ihr in die Annastraße (43), Augsburgs Haupteinkaufsstraße.</p>
<figure id="attachment_5811" aria-describedby="caption-attachment-5811" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Komödie_Stadtmarkt.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5811" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Komödie_Stadtmarkt.png" alt="Zwei Highlights: der Augsburger Stadtmarkt und die Komödie. " width="600" height="445" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Komödie_Stadtmarkt.png 600w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Komödie_Stadtmarkt-400x296.png 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5811" class="wp-caption-text">Zwei Highlights: der Augsburger Stadtmarkt und die Komödie.</figcaption></figure>
<p>Auf der linken Seite der Annastraße liegt der <a href="http://www.stadtmarktaugsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadtmarkt</a> (44), wo es sich auf jeden Fall lohnt, einmal durch zu schlendern und die ganzen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Wer Falafeln mag, ist bei <a href="http://razz-fazz.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Razzfazz </em></a>(45) direkt an der Moritzkirche oder bei der <a href="https://www.facebook.com/pages/Kichererbse-Imbiss/150377374998571" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Kichererbse</em></a> (46) am Judenberg richtig. Vom Judenberg aus weiter nach unten kommt man zu den kleinen Lechgässchen. Hier sind viele kleine Geschäfte wie der <a href="http://altstadt-augsburg.de/altstadtbummel/weltladen_augsburg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Weltladen</em></a> (47) oder <a href="https://www.facebook.com/ideenreich.augsburg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Das Ideenreich </em></a>(48). Leckeres Eis gibt es bei <a href="https://www.facebook.com/TuttiFruttiEis" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Tutti Frutti</em></a> (49), eine gute Pizza beim <a href="https://www.facebook.com/pages/Al-Teatro/106159979457576" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Al Teatro</em></a> (50) und ein tolles Fotomotiv bietet das Gebäude der <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Komoedie" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Komödie</a> (51). Von der Barfüßerstraße aus ist es nicht weit zum <a href="http://www.augsburg.de/kultur/museen-galerien/brechthaus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Brechthaus</a> (52), zur <a href="http://www.augsburgwiki.de/index.php/AugsburgWiki/Stadtmetzg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadtmetzg</a> (53) und zur <a href="http://kresslesmuehle.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kresslesmühle</a> (54). Im Sommer ist das <em>Barfüßer Café</em> (55) ein toller Ort zum Draußensitzen. Über die Sterngasse gelangt ihr schließlich zur Rückseite des <a href="http://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/rathaus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rathauses</a> (56), dem Herzstück von Augsburg. Darin befindet sich auch <a href="http://www.augsburg.de/kultur/sehenswuerdigkeiten/goldener-saal/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Goldene Saal</a>, eines der Wahrzeichen der Stadt. Zum Essengehen mit den Eltern empfiehlt sich der <a href="http://www.ratskeller-augsburg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Ratskeller </em></a>(57). Zum Abschluss solltet ihr auf den <a href="http://www.augsburgtouri.de/sehenswuerdigkeiten/perlachturm-augsburg.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Perlachturm</a> (58) hoch, denn von dort habt ihr eine tolle Aussicht über die ganze Stadt. Immer eine gute Adresse zum Weggehen und Vorglühen ist die Bar <a href="http://www.hallowerner.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Hallo Werner</em></a> (59), die ein bisschen Hamburg-Flair nach Augsburg bringt.</p>
<p><a href="https://dl.dropboxusercontent.com/u/15756211/Karte_web.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer" class="broken_link">Hier</a> findet ihr die Karte und den Text zum Download.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/neu-in-augsburg/">Neu in Augsburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Internationales Wohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Maier]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 17:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[ausland]]></category>
		<category><![CDATA[erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[hostel]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#27]]></category>
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		<category><![CDATA[wohnformen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Presstige-Redakteure erzählen von ihren Wohnerfahrungen im Ausland &#8220;Wer am Ende der Welt wohnt, meint, er wohne an ihrem Anfang&#8221;, sagt man in der Schweiz. Was uns das Zitat sagen soll? Geht man in ein anderes Land, muss man sich darauf einlassen. Von heute...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/internationales-wohnen/">Internationales Wohnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Presstige-Redakteure erzählen von ihren Wohnerfahrungen im Ausland</h2>
<figure id="attachment_6246" aria-describedby="caption-attachment-6246" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Internationales-Wohnen_1200px.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6246" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Internationales-Wohnen_1200px.jpg" alt="Text: Petra Maier, Corinna Scherer &amp; Katharina Pfadenhauer – Foto: Katharina Pfadenhauer" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Internationales-Wohnen_1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Internationales-Wohnen_1200px-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Internationales-Wohnen_1200px-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-6246" class="wp-caption-text">Text: Petra Maier, Corinna Scherer &amp; Katharina Pfadenhauer – Foto: Katharina Pfadenhauer</figcaption></figure>
<p><strong>&#8220;Wer am Ende der Welt wohnt, meint, er wohne an ihrem Anfang&#8221;, sagt man in der Schweiz. Was uns das Zitat sagen soll? Geht man in ein anderes Land, muss man sich darauf einlassen. Von heute auf morgen befindet man sich in einer neuen Stadt, neuen Umgebung, neuen Wohnung – und entdeckt die Vorteile und Vorzüge dabei manchmal erst auf den zweiten Blick.</strong></p>
<h3>Hostel-Leben in Neuseeland</h3>
<p>Text: Petra Maier</p>
<p>Nach dem Abi verbrachte ich fünf Monate in Neuseeland. Die meiste Zeit davon wohnte ich in verschiedenen Hostels. Das Leben in der Jugendherberge erinnert oft an ein Ferienlager: Man teilt sich ein winziges Zimmer mit vielen Gleichgesinnten aus aller Welt, abends kocht man zusammen für die ganze Mannschaft und ab und zu unternimmt man gemeinsam Ausflüge zu den Attraktionen in der Nähe. Natürlich lernt man dabei viele interessante Leute kennen. Nachdem man bereits einige Wochen im selben Zimmer wohnt, jeden Tag gemeinsam zum Arbeiten aufs Feld fährt und alle Mahlzeiten zusammen einnimmt, werden aus Fremden schnell Freunde. Andererseits hat das Wohnen im Hostel auch seine Schattenseiten: Manchmal hat man Pech und teilt sich das Zimmer mit einer Horde schnarchender Typen, die nachts betrunken in den Raum torkeln und sehr viel Krach machen. Und dann gibt es natürlich noch diejenigen, die nie abspülen, sodass man morgens erst mal ewig nach einer sauberen Tasse suchen muss. Im Großen und Ganzen ist das Leben im Hostel aber aufregend, weil man so viele verschiedene Menschen trifft. Dass mit Hostels oft schmutzige, überfüllte Schlafsäle assoziiert werden, ist übrigens nicht gerechtfertigt. In manchen Hostels gibt es sogar einen Pool, einen Billardtisch oder auch ein Badezimmer en-suite.</p>
<h3>Wohnheim in Norwegen</h3>
<p>Text: Corinna Scherer</p>
<p>Als ich meine Bewerbung für ein Erasmus-Semester in Norwegen abschickte, konnte ich zwischen zwei Wohnformen im Studentenwohnheim wählen: Zum einen ein möbliertes Einzelzimmer, bei dem man sich ein Badezimmer mit einer weiteren Person und die Küche mit etwa sechs weiteren Personen teilt, zum anderen ein möbliertes Einzelapartment mit eigenem Bad und Küche. Hauptsächlich wegen der erheblich günstigeren Miete entschied ich mich für das Zimmer mit geteiltem Bad und Gemeinschaftsküche. Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Wollte ich mich zurückziehen, hatte ich mein eigenes Zimmer, fühlte ich mich mal allein oder wollte nur unter Menschen sein, traf ich fast immer jemanden in den Küchen an. Die Gemeinschaftsküchen waren das Herz unserer internationalen<br />
Gemeinschaft. Oft kamen wir dort zusammen, um gemeinsam zu kochen, Tee zu trinken oder Partys zu feiern. Wäre meine Entscheidung auf ein Einzelapartment gefallen, hätte ich wahrscheinlich nur halb so viele<br />
Freundschaften geknüpft und nichts von dem pulsierenden Wohnheimsleben mitbekommen.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2014/12/Cover.jpg" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 27: Wohnen</strong>Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 27 unseres gedruckten Magazins.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2014/12/ausgabe-27-wohnen/">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige27/">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/wohnen/">Der Schwerpunkt Wohnen</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<h3>Über den Dächern Roms – abgeschottet und atemberaubend</h3>
<p>Text: Katharina Pfadenhauer</p>
<p>Google Maps ist nur die halbe Wahrheit. Das ist die auf den Punkt gebrachte Bilanz meines „internationalen Wohnens“. Un’estate italiana mitten in Rom dachte ich, aber es wurde zu einem esercizio fisico gianicolese. Mein WG-Zimmer, welches auf Google Maps recht gut gelegen aussah, befand sich mitten auf dem Gianicolo, einem der sieben Hügel Roms. Eigentlich eine traumhafte Gegend – wenn man das nötige<br />
Kleingeld fürs Taxi hat. Denn nachts mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen, war unmöglich. Und selbst das scheint mir in der Retrospektive noch untertrieben zu sein. Auch tagsüber war es eine Herausforderung, mit Bus oder Bahn vom Gipfel des Hügels zu seinem Fuße zu gelangen. Und so lief ich morgens meistens zu Fuß in die Arbeit. Heute, zurück in München, zurück an der Uni Augsburg, zurück in der Bibliothek, ist der tägliche Spaziergang über die Aussichtsplattform des Gianicolos, wenn die Bordsteine noch hochgeklappt sind und sich die Sonne etwas verschlafen und diesig über die ockerfarbenen Dächern legt, eines jener Dinge, die ich mitunter am meisten vermisse. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich dankbar war für meinen abgelegenen Wohnplatz. So konnte ich zumindest für Augenblicke der „ewigen Stadt“ und der vor allem ewig stressigen Stadt den Rücken kehren. Von oben auf sie herabblickend, umgab mich nichts außer dem Zirpen der Grillen, dem Rauschen in den Wipfeln der Pinienbäume und dem Gezwitscher der Vögel. Keine Touristenmassen! Keine Pilger! Ruhe! Durchatmen! Wohnung aufsperren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2015/01/internationales-wohnen/">Internationales Wohnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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