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	<title>wahlkampf Archive | presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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		<title>Oberbürgermeister Florian Freund im Interview mit Presstige</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jamie Ehmer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 13:01:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frischer Wind in Augsburg: SPD-Herausforderer Florian Freund ist neuer Oberbürgermeister. Mit der Vereidigung im Goldenen Saal Anfang Mai hat für Florian Freund offiziell ein neues Kapitel begonnen. Der gebürtige Würzburger setzte sich bei der Stichwahl am 22. März mit 56,6...</p>
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									<p class="p1">Frischer Wind in Augsburg: SPD-Herausforderer Florian Freund ist neuer Oberbürgermeister. Mit der Vereidigung im Goldenen Saal Anfang Mai hat für Florian Freund offiziell ein neues Kapitel begonnen. Der gebürtige Würzburger setzte sich bei der Stichwahl am 22. März mit 56,6 Prozent der Stimmen gegenüber Eva Weber durch. Im Interview mit Presstige erzählte er über seinen Weg nach Augsburg, prägende Erfahrungen aus dem Studium und die Zukunft der Stadt.</p>								</div>
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									<p class="p1"><b>Herr Freund, wenn man heute auf Ihre Rolle als Oberbürgermeister schaut: Wie hat </b><b>eigentlich alles in Augsburg für Sie begonnen und warum sind Sie geblieben?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Angefangen hat es ganz klassisch mit dem Studium. Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät war damals ein starkes Argument, auch weil sie einen anderen Aufbau hatte als heute mit einem stärkeren Fokus auf Ökonomie. Gleichzeitig kannte ich Augsburg schon und hatte die Stadt immer positiv in Erinnerung. Meine damalige Freundin, heute Ehefrau, kam aus der Nähe von Garmisch, da lag Augsburg natürlich günstig.</p><p class="p1"><b>Wie haben Sie Ihre Studienzeit damals erlebt?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Die größte Herausforderung für mich war, überhaupt in dieser akademischen Welt anzukommen. Ich bin der Erste in meiner Familie, der studiert hat, da muss man sich vieles selbst erschließen. Gleichzeitig bringt diese neue Freiheit auch Verantwortung mit sich. Und manchmal lernt man Dinge auf die harte Tour, etwa vor dem geschlossenen Supermarkt, wenn man merkt, dass am 8. August in Augsburg alles zu hat. Was sich seitdem aber definitiv verändert hat ist der Wohnungsmarkt. Ich habe damals im Wohnheim etwa 150 Euro gezahlt. Das ist heute kaum vorstellbar und inzwischen zu einer großen Herausforderung geworden.</p><p class="p1"><b>Sie sprechen den Wohnungsmarkt an, ein Thema, das viele Studierende heute stark </b><b>beschäftigt. Was muss sich hier konkret ändern?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Die Wohnungsnot betrifft längst nicht mehr nur Studierende, sondern auch Auszubildende und junge Berufstätige. Aus meiner Sicht brauchen wir vor allem mehr Angebot. Im Wahlkampf haben wir beispielsweise über ein Azubiwerk gesprochen, ähnlich dem Studierendenwerk, das gezielt bezahlbaren Wohnraum schaffen soll. Gleichzeitig hängen viele Lösungen auch von Bundes- und Landesvorgaben ab, etwa bei Baustandards.</p><p class="p1"><b>Woran möchten Sie sich in den kommenden Jahren als Oberbürgermeister messen </b><b>lassen?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Ich bin mit drei zentralen Versprechungen in den Wahlkampf gegangen: Den ÖPNV wieder attraktiver zu machen, unter anderem mit einem 5-Minuten-Takt, die Schultoiletten in den Augsburger Schulen zu erneuern und die Fugger Promenade in der Innenstadt umzubauen. Letzteres ist kein Projekt, das alle Probleme löst, aber es ist ein sichtbares, städtebauliches Zeichen für mehr Grün in der Innenstadt. Darüber hinaus gilt es große Projekte wie das Staatstheater oder den Bahnhof, die seit vielen Jahren in Schleifen hängen, jetzt zu einem Abschluss zu bringen.</p><p class="p1"><b>Gerade beim Thema ÖPNV geht es nicht nur um Attraktivität, sondern auch um </b><b>Sicherheit besonders nachts. Wie wollen Sie das angehen?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Mir ist es im Wahlkampf widergespiegelt worden, dass man sich nicht zu jeder Tages- oder Nachtzeit in den Straßenbahnen wohlfühlt, insbesondere als junge Frau. Deswegen müssen wir uns Gedanken machen, wie wir Angebote für ein sicheres Nachhause kommen ermöglichen. Das werden wir jetzt in den nächsten Monaten diskutieren. Andere Städte wie München haben mit Taxigutscheinen für Frauen bereits interessante Ansätze entwickelt. Solche Modelle schauen wir uns natürlich an.</p><p class="p1"><b>Wie wichtig ist Ihnen denn gerade jetzt der Kontakt mit den Menschen?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Ich glaube, das ist in den letzten Jahren ein bisschen zu kurz gekommen. Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der gerne mit Leuten spricht und genieße es, direktes Feedback zu bekommen. Das geht auf der Straße dann doch schneller als in Sitzungsräumen. Im Moment verspüre ich eine große Offenheit mir gegenüber und das schätze ich sehr. Gerade in der Kommunalpolitik will man ein Gefühl dafür bekommen, wer diese Person ist, die Entscheidungen trifft.</p><p class="p1"><b>Wie schaffen Sie es bei all dem, auch mal abzuschalten?</b></p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Sport spielt für meinen Ausgleich eine große Rolle. Solosportarten wie Laufen oder Rennrad fahren lassen sich dabei flexibler in den Alltag einbauen. Früher war ich auch im Verein aktiv, aber das lässt sich momentan einfach schwer einplanen. Vor allem in den stressigen Phasen des Wahlkampfes schaue ich abends auch häufig Serien, die ich schon kenne, um sozusagen diesem „Brainrot“ nachzugehen. Da lande ich oft bei Folgen von Dr. House, Narcos oder auch Modern Family. Eine großartige Serie, finde ich. Da können die Systeme am Abend einfach herunterfahren.</p><p class="p1"><b>Zum Schluss:</b> <b>Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich heute raten und auch den </b><b>Studierenden von heute, wenn es um Zukunftsängste geht</b>?</p><p class="p1"><b>F.F.:</b> Ich habe meine Abiturzeit sehr intensiv genutzt, um mich auszuleben. Als ich nach Augsburg gekommen bin, habe ich schnell gemerkt, dass es jetzt ernst wird. Die erste 5,0 hat mich schon getroffen, gerade in angespannten Klausurenzeiten. Deswegen würde ich meinem jüngeren Ich raten: Häng dich emotional nicht zu sehr an einzelnen Rückschlägen auf. Aber am Ende des Tages hatte ich eine gute Studienzeit, ich hätte jedoch öfter in die Berge fahren sollen. Ansonsten würde ich meinem jüngeren Ich noch raten: Hör bloß auf zu rauchen!</p><p class="p1">Mein Rat für die jetzigen jungen Leute wäre deshalb für die Zukunft auch: Angst war nie ein guter Ratgeber. Wenn ich mit Angst in die OB-Kandidatur gegangen wäre, wäre das nichts geworden, vor allem weil die Lage am Anfang nicht besonders aussichtsreich war als Sozialdemokrat in Bayern. Wichtig ist, dass man das macht, was einem Spaß macht und wofür man brennt. Auf meinem Lebensweg hat sich das mit den 90 Prozent Transpiration und 10 Prozent Inspiration immer wieder bestätigt. Es gehört einfach auch Fleiß, Ehrgeiz und Einsatz dazu.</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2026/05/oberbuergermeister-florian-freund-im-interview-mit-presstige/">Oberbürgermeister Florian Freund im Interview mit Presstige</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Presstige Guide zu den Bundestagswahlen 2021: Alles was ihr wissen müsst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franziska Riesinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Sep 2021 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In wenigen Tagen ist es so weit. Am Sonntag, den 26. September, sind die Bundestagswahlen. Schon seit Wochen sind die Straßen mit Plakaten der Parteien und Politiker:innen gepflastert, die für sich werben. Presstige hat für euch alle Informationen zu den Wahlen zusammengestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/09/presstige-guide-zu-den-bundestagswahlen-2021-alles-was-ihr-wissen-muesst/">Presstige Guide zu den Bundestagswahlen 2021: Alles was ihr wissen müsst</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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									<p><strong>In wenigen Tagen ist es so weit. Am Sonntag, den 26. September, sind die Bundestagswahlen. Schon seit Wochen sind die Straßen mit Plakaten der Parteien und Politiker:innen gepflastert, die für sich werben. Presstige hat für euch alle Informationen zu den Wahlen zusammengestellt.</strong></p>								</div>
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									<p>In diesem Jahr gibt es 60,4 Millionen Wahlberechtigte. Unter ihnen sind 2,8 Millionen Personen, die zum ersten Mal wählen dürfen. Die Erstwähler:innen machen etwas weniger als fünf Prozent der gesamten Wahlberechtigten aus. Erstmals bei einer Bundestagswahl wählen dürfen auch Menschen mit Behinderung, die auf Vollbetreuung angewiesen sind. Bei den letzten Bundestagswahlen 2017 besaßen die 85.000 Personen mit Behinderung und Angewiesenheit auf Vollbetreuung noch kein Wahlrecht. Sie durften zum ersten Mal bei den Europawahlen 2019 wählen.</p>								</div>
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									<p>Die Bundestagswahlen finden alle vier Jahre statt. Volljährige Bürger:innen wählen die Zusammensetzung des Bundestages, also wie viele Sitze die Parteien im Bundestag besitzen. Der Bundestag, auch Parlament genannt, ist für die Gesetzgebung (Legislative), den Bundeshaushalt, Einsätze der Bundeswehr im Ausland und die Wahl des/der Bundeskanzler:in zuständig.</p>								</div>
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									<p>Abhängig vom Wahlergebnis schlägt der Bundespräsident eine:n Bundeskanzler:in vor. Die gewählten Bundestagsabgeordneten stimmen dann für den/die Bundeskanzler:in ab. Um Bundeskanzler:in zu werden, benötigt die vorgeschlagene Person mehr als fünfzig Prozent der Stimmen von allen Bundestagsabgeordneten (absolute Mehrheit). Eine Partei erreicht selten allein die 50 Prozent an Stimmen. Deshalb schließen sich mehrere Parteien zu einer <strong>Koalition</strong> zusammen, um die nötigen Stimmen zu erreichen und eine handlungsfähige Regierung zu bilden. In einem Koalitionsvertrag halten die zusammenarbeitenden Parteien ihre gemeinsamen Regierungsziele, sowie Bedingungen für ihre Koalition fest.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was muss ich bei der Wahl beachten?</h4>				</div>
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									<p>Sofern ihr nicht schon per Briefwahl eure Stimme abgegeben habt, könnt ihr am 26. September von <strong>8:00 Uhr</strong> bis <strong>18:00 Uhr</strong> abstimmen. Auf eurer Wahlbenachrichtigung steht euer Wahllokal.</p>								</div>
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		</div>
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					<h6 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Checkliste für eure Wahl:</h6>				</div>
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											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<i aria-hidden="true" class="fas fa-check"></i>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Wahlbescheinigung und Ausweis mit zum Wahllokal mitnehmen</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<i aria-hidden="true" class="fas fa-check"></i>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Zum Wahllokal auf der Wahlbescheinigung gehen, denn nur dort könnt ihr eure Stimme abgeben</span>
									</li>
								<li class="elementor-icon-list-item">
											<span class="elementor-icon-list-icon">
							<i aria-hidden="true" class="fas fa-check"></i>						</span>
										<span class="elementor-icon-list-text">Zwischen 8:00 und 18:00 Uhr abstimmen</span>
									</li>
						</ul>
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												<figure class="wp-caption">
										<img decoding="async" width="321" height="229" src="https://presstige.org/wp-content/uploads/2021/09/P9213885-321x229.jpg" class="attachment-fashify-thumb-layout2 size-fashify-thumb-layout2 wp-image-21275" alt="Briefumschlag auf dem &quot;Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl&quot; steht" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2021/09/P9213885-321x229.jpg 321w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2021/09/P9213885-676x483.jpg 676w" sizes="(max-width: 321px) 100vw, 321px" />											<figcaption class="widget-image-caption wp-caption-text">Eure Wahlbenachrichtigung muss vor ein paar Wochen in eurem Briefkasten gelandet sein © Franziska Riesinger</figcaption>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie viele Stimmen habe ich?</h4>				</div>
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									<p>Jede:r Wähler:in hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme werden Kandidat:innen aus dem Wahlkreis direkt in den Bundestag gewählt. <br />Mit der Zweitstimme wählt man die Landesliste einer Partei. Die Reihenfolge der Kandidat:innen ist bei der Landesliste von den Parteien vorgegeben. Es können hier also nicht von den Wähler:innen bestimmte Kanditat:innen ausgewählt werden.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Wie viele Parteien stehen zur Wahl?</h4>				</div>
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									<p>Es stehen 47 Parteien zur Wahl. <br />In den Bundestag kommen aber nur Parteien, die mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen oder mindestens drei Direktmandate erhalten haben. Die Fünf-Prozent-Hürde soll verhindern, dass zu viele Parteien im Bundestag vertreten sind und so eine Koalition oder Zusammenarbeit erschwert wird. <a href="https://www.bpb.de/politik/wahlen/wer-steht-zur-wahl/bundestagswahl-2021/" class="broken_link">Hier</a> findet ihr eine Liste von den 40 Parteien, die mit einer Landesliste antreten.</p>								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Welche Partei soll ich wählen?</h4>				</div>
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									<p>Falls ihr euch noch unsicher seid, welche Partei ihr wählen sollt: Es existieren verschieden Tools, die euch bei eurer Wahlentscheidung helfen sollen. Diese Entscheidungshilfen funktionieren so, dass ihr Fragen zu verschiedenen Themen beantwortet. Auch die Parteien haben die Fragen beantwortet. In der Auswertung werden euch die Parteien angezeigt, mit denen ihr die höchsten Übereinstimmungen bei den Antworten hattet.</p>								</div>
				</div>
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Wahl-O-Mat</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2161" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="1" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2161"><ul><li>Von der Bundeszentrale für politische Bildung bereitgestellt und von Jungwähler:innen und Expert:innen erstellt</li><li>39 von 40 Parteien, die mit einer Landesliste vertreten sind, haben die Fragen beantwortet (die Gartenpartei hat die Fragen nicht beantwortet)</li><li>38 Thesen, die mit stimme zu/neutral/stimme nicht zu, beantwortet werden können</li><li>Thesen, die einem besonders wichtig sind, können doppelt gewertet werden</li><li>Im Anschluss können die eigenen Antworten mit den Antworten der Parteien verglichen werden und die Begründungen der Parteien gelesen werden, warum sie sich für diese Antwort entschieden haben</li><li><a href="https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2021/app/main_app.html" class="broken_link">Hier</a> geht es zum Wahl-O-Mat</li></ul></div>
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													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Wahltraut</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2162" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="2" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2162"><ul><li>Von einem Gremium aus Verbänden, Organisationen und Expert:innen für frauenpolitische Themen erstellt</li><li>5 Parteien haben die Fragen beantwortet: Bündnis90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP, und SPD</li><li>Schwerpunkt der 32 Fragen sind feministische und gleichstellungspolitische Themen</li><li>Das Ergebnis zeigt die Übereinstimmung mit den verschiedenen Parteien in Prozent an</li><li><a href="https://wahltraut.de/home">Hier</a> geht es zu Wahltraut</li></ul></div>
				</div>
							<div class="elementor-toggle-item">
					<div id="elementor-tab-title-2163" class="elementor-tab-title" data-tab="3" role="button" aria-controls="elementor-tab-content-2163" aria-expanded="false">
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													</span>
												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Wahlkompass</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2163" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="3" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2163"><ul><li>Von einem wissenschaftlichen Team der Universität Münster entwickelt</li><li>12 Parteien haben die Fragen beantwortet: AfD, Bündnis90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, ÖDP, Die PARTEI, FDP, Freie Wähler, Piraten, SPD, Tierschutzpartei und Volt</li><li>30 Thesen, die mit stimme vollkommen zu/stimme zu/neutral/stimme nicht zu/stimme überhaupt nicht zu/keine Meinung, beantwortet werden können</li><li>Das Ergebnis wird in einem Diagramm angezeigt: die y-Achse unterscheidet zwischen einer progressiv-ökologischen und einer konservativ-traditionellen Position und die x-Achse unterscheidet zwischen einer stärkeren Umverteilung und einer stärkeren Eigenverantwortung</li><li>Auf dem Diagramm kann man die eigene Position mit der Position der Parteien vergleichen</li><li>Zusätzlich wird noch errechnet zu wie viel Prozent die eigenen Antworten mit den Antworten der Parteien übereinstimmen</li><li><a href="https://wahl-kompass.de/de/">Hier</a> geht es zum Wahlkompass</li></ul></div>
				</div>
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					<div id="elementor-tab-title-2164" class="elementor-tab-title" data-tab="4" role="button" aria-controls="elementor-tab-content-2164" aria-expanded="false">
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Wahlswiper</a>
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					<div id="elementor-tab-content-2164" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="4" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2164"><ul><li>Von Privatpersonen erfunden und in Kooperation mit der Universität Freiburg entwickelt</li><li>36 Fragen die mit Ja/Nein beantwortet werden können</li><li>Funktioniert ähnlich wie Tinder: nach links wischen „Nein“ nach rechts wischen „Ja“</li><li>Bei Bedarf kann man sich ein kleines Video anschauen, das die Frage genauer erklärt sowie Positionen, die dafür bzw. dagegen sprechen</li><li>36 von 40 Parteien haben die Fragen beantwortet</li><li>Gibt an zu wie viel Prozent die eigenen Antworten mit den Antworten der Parteien übereinstimmen</li><li><a href="https://www.voteswiper.org/de/deutschland/bundestagswahl-2021">Hier</a> geht es zum Wahlswiper</li></ul></div>
				</div>
							<div class="elementor-toggle-item">
					<div id="elementor-tab-title-2165" class="elementor-tab-title" data-tab="5" role="button" aria-controls="elementor-tab-content-2165" aria-expanded="false">
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												<a class="elementor-toggle-title" tabindex="0">Klima-Wahlcheck</a>
					</div>

					<div id="elementor-tab-content-2165" class="elementor-tab-content elementor-clearfix" data-tab="5" role="region" aria-labelledby="elementor-tab-title-2165"><ul><li>Von drei großen Umwelt- und Klimaschutz-Organisationen entwickelt</li><li>Wahlprogramme wurden hinsichtlich ihrer klimapolitischen Ziele untersucht</li><li>30 Fragen zu Umwelt- und Klimaschutz</li><li>Vergleich der eigenen Position mit der Position der Parteien: CDU/CSU, Die Grünen, FDP, SPD und Die Linke</li><li><a href="https://klimawahlcheck.org/">Hier</a> geht es zum Klima-Wahlcheck</li></ul></div>
				</div>
								</div>
						</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
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				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2021/09/presstige-guide-zu-den-bundestagswahlen-2021-alles-was-ihr-wissen-muesst/">Presstige Guide zu den Bundestagswahlen 2021: Alles was ihr wissen müsst</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>WWW im Duell um den OB-Posten: Im Gespräch mit Martina Wild (Grüne)</title>
		<link>https://presstige.org/2020/03/www-im-duell-um-den-ob-posten-im-gespraech-mit-martina-wild-gruene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Julia Birner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 09:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[stadtnah]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Oberbürgermeisterwahl]]></category>
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		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://presstige.org/?p=13936</guid>

					<description><![CDATA[<p>Freitag, 9 Uhr 15. Wir, Balthasar und Julia, treffen uns an der Tram-Haltestelle der Uni. Ein paar Minuten früher, um die Interviewfragen nochmal durchzugehen und uns ein wenig auszutauschen - eventuelle Neuigkeiten, die sich noch einbauen lassen, oder Fragen, die im Gespräch vielleicht aufkommen werden. Was den richtigen Ort für das Interview betrifft, einigen wir uns auf die alte Cafete. Erfahrungsgemäß ist 9 Uhr 30 noch keine Hochphase für Studenten, erst recht nicht in den Ferien, es sollte also noch ruhig sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/03/www-im-duell-um-den-ob-posten-im-gespraech-mit-martina-wild-gruene/">WWW im Duell um den OB-Posten: Im Gespräch mit Martina Wild (Grüne)</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[</p>
<p>„Next Stop, University“.&nbsp;Die Haltestelle ist menschenleer an diesem Freitagmorgen, als Martina Wild, die OB-Kandidatin der Grünen, aus der Tram steigt. Ihr Blick schweift suchend an uns vorbei. Wir kommen auf sie zu. „Nehmt ihr schon auf?“ fragt sie mit einem Augenzwinkern – sie habe schon viel erlebt in diesem Wahlkampf. „So gut sind wir nicht ausgestattet“, erklären wir lachend und laufen den Innenhof entlang zur alten Cafeteria. Erst dort beginnen unsere Handys zu lauschen – und wir mit den Fragen. </p>
<p><strong>Presstige (PR): Das Thema Wohnen ist natürlich auch für uns Student*innen interessant. Deswegen die konkrete Frage: Bezahlbarer Wohnraum, was sind da ihre Vorhaben?&nbsp;</strong></p>
<p>Martina Wild (MW): Das Wohnen ist natürlich eines der wichtigen Themen, das nicht nur die ganz normalen Bürgerinnen und Bürger sowie die Studierenden betrifft, sondern auch soziale Einrichtungen in dieser Stadt immer mehr betrifft.&nbsp;&nbsp;Mittlerweile zieht die Preisspirale bei den Mietwohnungen, aber auch beim Eigentum dermaßen an, dass sich das Thema zu einer sozialen Frage entwickelt hat, welche nicht mehr nur die sozial schwächeren Schichten betrifft, sondern nun auch den Mittelstand. Deswegen haben die Grünen eine grüne Wohnoffensive entwickelt. Mit dieser soll geförderter Wohnraum geschaffen, die Mietpreisbindung auf 40 Jahre verlängert werden und eine adäquate Förderung von Genossenschaften und Baugemeinschaften in dieser Stadt stattfinden. Dies soll natürlich auch der Erhaltung von Milieus dienen sowie der Zweckentfremdung entgegenwirken.&nbsp;</p>
<p>Auch beim Thema städtische Böden macht sich eine Preisspirale bemerkbar und daher sollte hier im Sinne des Gemeinwohls agiert werden. Hier wollen die Grünen zukünftig eine Bodenbevorratungspolitik betreiben und Grundstücke in Erbpacht geben. Für ein grünes, klimagerechtes und nachhaltiges Bauen in Zeiten des Klimawandels, sollen Energiestandards eingeführt und Fassaden und Dächer begrünt werden.&nbsp;</p>
<p>Allerdings wenn man in Haunstetten sieht, wo im Gewerbegebiet mit riesigen Parkflächen, potenzielle Baufläche versiegelt wird, müsste auch hier umgedacht und integrativer gebaut werden. Wenn in Zukunft dann auch höher gebaut wird, muss hier natürlich auch mit Sinn und Sachverstand vorgegangen werden. Aber es müssen dabei auch Grünstrukturen in Form von Parks etc. geschaffen werden, sonst werden damit natürlich die sozialen Brennpunkte von morgen geschaffen.&nbsp;</p>
<p><strong>PR: Das nächste Thema wäre die Mobilität. Da steht ja gerade eine mögliche Ausweitung des Geltungsbereichs des Semestertickets zur Diskussion. Wäre da auch eine Ausweitung bis München, Kempten, Ulm oder Ingolstadt möglich?&nbsp;</strong></p>
<p>MW: Der Standpunkt der Grünen zum Nahverkehr beläuft sich auf die Vorfahrt für den ÖPNV und, dass dieser in Zukunft auch über die Stadtgrenzen hinausgeht, vor allem die Straßenbahnen. Die Linie 3 nach Königsbrunn wird nach 40 Jahren endlich realisiert und auch die Linie 5 nach Neusäß soll ausgebaut werden. Auch nach Gersthofen und Friedberg sollen die Straßenbahnen verlängert werden.&nbsp;</p>
<p>Der Nahverkehr soll mit attraktiven Preisen locken. Wir wollen das 365-Euro-Ticket einführen, welches dann bestenfalls auch auf Landesebene gilt, und einen kostenfreien öffentlichen Nahverkehr für Jugendliche bis 28. Da wären wir dann wahrscheinlich auch aus der Diskussion um das Semesterticket raus. Das sind komplizierte Strukturen auch von Landesebene her, aber da müssen wir einfach anpacken. Wir wollen ja in Zeiten des Klimawandels nachhaltige Mobilität gestalten und da ist natürlich ein großer Ankerpunkt der ÖPNV.&nbsp;</p>
<p><strong>PR: Das Ziel „Fahrradstadt 2020“ wurde ja doch verfehlt, woran lag das und wie soll sich das in Zukunft verbessern?&nbsp;</strong></p>
<p>MW: Die Ambition, Vorfahrt für den Radverkehr zu schaffen war richtig. So wurden schon in Haunstetten und bald auch in Pfersee Fahrradschnellwege geschaffen. Wir Grüne, aber auch die Bürgerinnen und Bürger – was sich ja in mehreren Bürgerinitiativen zeigt – wollen ein flächendeckendes Netz aus Fahrradwegen in unserer Stadt.</p>
<p>Aber wir wollen natürlich auch sichere Fahrradwege gestalten. Also vor allem an den Unfallschwerpunkten in Augsburg. Da wollen wir zum Beispiel Aufstellflächen an den großen Kreuzungen vor den Autos für die Radfahrenden schaffen. So schaffen wir besseres und sicheres Fahrradfahren in unserer Stadt, das ist unserer Perspektive. Da sollte man dann endlich auch mal die Autoparkplätze hintenanstellen.&nbsp;</p>
<p><strong>PR: Da wären wir auch schon beim Thema Autos raus aus der Stadt, ja oder nein?&nbsp;</strong></p>
<p>MW: In unserem Kommunalwahlprogramm steht, dass wir eine autofreie Innenstadt – also innerhalb der Stadtmauern – haben wollen. Das ist natürlich ein kompliziertes Vorhaben, aber wir können erste Schritte schnell einleiten, zumal auch der Wunsch aus der Bürgerschaft da ist. Es gab schon zwei Anträge aus der Bürgerversammlung für eine autofreie Maxstraße. Außerdem wollen die Bürgerinnen und Bürger doch in Ruhe Café trinken in der Altstadt und dabei nicht vom Autolärm gestört werden. So wird auch mehr Aufenthalts- und Lebensqualität geschaffen. Der Lieferverkehr lässt sich dann auch organisieren, aber jetzt müssen wir erst einmal in den gemeinsamen Dialog treten.&nbsp;</p>
<p><strong>PR: Sie haben auch an der Uni Augsburg studiert, Frau Wild. Uns interessiert wie ihr persönlicher Bezug zur Uni ist?</strong></p>
<p>MW: Auch nach meinem Studium habe ich noch Kontakt zur und die Zusammenarbeit mit der Universität gepflegt. In Zusammenarbeit mit dem Geographie Lehrstuhl haben „die Grünen“ ein regionales Klimaschutzprogramm zur Hitzeplanung mit dem Namen „Augsburg bleibt cool“ erarbeitet, welches der Stadt als konkrete Handlungsgrundlage dienen soll. Ein Austausch wie dieser ist nötig, kann aber an einigen Stellen noch ausgebaut werden. Was an der Uni an Wissen und Kompetenz vorhanden ist, muss man vermehrt in die Stadtverwaltung mit einfließen lassen.</p>
<p><strong>PR: Eine Zusammenarbeit wie jene mit dem Lehrstuhl für Geographie fördert Studierende in der Stadt Augsburg. Da ist es auch interessant zu wissen, ob in Zukunft mehr Unterstützung für Studentische Gründungen, Start-Ups, oder ähnliches zu erwarten sei, aber auch Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung der Stadt als Studienort auf dem Plan stehen.</strong></p>
<p>MW: Augsburg für Studierende zur Heimat zu machen, muss Wunsch der Stadt sein. Pendlerbewegungen sind weder für ein Ankommen in der Stadt förderlich, noch stellen sie ein ideales Mobilitätsverhalten dar. Hier muss mit bezahlbarem Wohnraum entgegengewirkt werden.<br />Doch nicht nur Studierende sollen im Fokus stehen, auch Absolvent*innen brauchen Perspektiven, um sie mit ihren Kompetenzen in der Stadt halten zu können. Konkret heißt das, Facharbeitsplätze müssen vorhanden sein, um die Türen für Studierende von Beginn an offen zu halten.<br />Im Gründungsbereich ist vor allem finanzielle Unterstützung notwendig, beispielsweise in Form von Mikrokrediten in der Startphase. Doch damit ist es noch nicht getan, auch danach wird eventuell Hilfe benötigt. Wenn mehr Bedarf da ist, muss man nochmal in den Austausch gehen und nachjustieren, es kann nicht alles an Impulsen von denjenigen kommen, die gründen wollen. Im Gespräch ist auch ein kreativwirtschaftliches Gründerzentrum mit dem Standort am Gaswerk.</p>
<p><strong>PR: Nicht nur die Student*innen der Stadt Augsburg haben Bedarf an Förderung. Was hat es mit dem Stichwort „grüne Bildungspolitik“ auf sich?</strong></p>
<p>MW: Im Allgemeinen liegt der Fokus auf den Schulen. Fit für die Zukunft, mit Ganztags- und Betreuungsplätzen, Digitalisierung, Heterogenität und einem Sanierungspaket in Höhe von 1 Mrd. Euro. Die Sozialförderung soll Bildungs- und Sozialindexgesteuert sein. Unterschiedliche Stadtteile sind in ihrer sozialen Zusammensetzung unterschiedlich aufgestellt und benötigen somit auch unterschiedlich viel Förderung und Unterstützung. Denjenigen, die mehr benötigen, sollen auch mehr Mittel an die Hand gegeben werden. Es muss heute egal sein, ob die Mutter Ärztin oder Arbeiterin ist, die Kinder sollten im Mittelpunkt stehen, um Chancengleichheit herstellen zu können.<br />Krippen, Kindergärten und Schulen müssen außerdem mehr Plätze zur Verfügung stellen, so muss an der ein oder anderen Stelle neu gebaut, aber auch erweitert werden.<br />Wünschenswert wäre hier zudem ein strukturierteres Vorgehen, durch beispielsweise Online Anmeldeportale, jährliches Monitoring und eine jährliche Bedarfsplanung.</p>
<p><strong>PR: Ein Thema war in nahezu all unseren Fragen unumgänglich – die Umwelt. „Die Grünen“ haben es sich zum Ziel gesetzt, Augsburg zur klimaneutralsten Großstadt Deutschlands zu machen. Zusammenfassend wollen wir nochmal wissen, wie das umgesetzt werden soll.</strong></p>
<p>MW: Das Pariser Abkommen muss auf allen politischen Ebenen gemeinsam umgesetzt werden – so schnell wie möglich. Es ist wichtig und sinnvoller, jetzt zu agieren und Gelder in die Hand zu nehmen, als dann nach zu justieren, wenn in 10 bis 15 Jahren der Kipppunkt erreicht ist. Konkret ist da ein Augsburger Klimapfad zu erwähnen, der Maßnahmen beinhaltet, die die Klimaneutralität zum Ziel haben. Dabei ist es wichtig, in allen Sektoren Einsparziele zu definieren.&nbsp;</p>
<p>Dies benötigt eine Verkehrswende, Energiewende, aber auch eine Ernährungswende und die Wirtschaft muss mitziehen.Sowohl öffentliche Flächen, Fassaden und Dächer ohne Solar- oder Thermieanlage, als auch Kleingärten und private Gärten müssen begrünt werden. „Urban Gardening“ ist hier eine effektive Vorgehensweise, bei der die Bürger*innen dieser Stadt bereits sehr aktiv sind. Hier braucht es ebenfalls Unterstützung, die in Form eines Fördertopfes und einer Satzung zu diesem Themengebiet bereits erarbeitet wurde. Der Solardeckel von der Bundesebene ist problematisch, deswegen wollen „die Grünen“ diesem mit der Solaroffensive vor Ort entgegensteuern.</p>
<p><strong>PR: Vielen Dank für das Interview und ihre Zeit.&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2020/03/www-im-duell-um-den-ob-posten-im-gespraech-mit-martina-wild-gruene/">WWW im Duell um den OB-Posten: Im Gespräch mit Martina Wild (Grüne)</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Great, greater, Trump</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Neidhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 09:22:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Warum der Mann, der Ignoranz für eine Tugend hält, bald Amerika anführen könnte Einen Schauspieler hatten die USA bereits als Staatsoberhaupt. Auch der erste Superreiche im Weißen Haus wäre Trump definitiv nicht. Doch ob der Sohn einer Migrantin und eines...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/great-greater-trump/">Great, greater, Trump</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Warum der Mann, der Ignoranz für eine Tugend hält, bald Amerika anführen könnte</h2>
<figure id="attachment_9099" aria-describedby="caption-attachment-9099" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-9099 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/trump-final1200-jpeg.jpg" alt="trump-final1200-jpeg" width="1200" height="564" /><figcaption id="caption-attachment-9099" class="wp-caption-text">Text: Madeleine Londene –Illustration: Lara Neidhart</figcaption></figure>
<p><strong>Einen Schauspieler hatten die USA bereits als Staatsoberhaupt. Auch der erste Superreiche im Weißen Haus wäre Trump definitiv nicht. Doch ob der Sohn einer Migrantin und eines Immobilienunternehmers die Fußstapfen seiner Vorgänger ausfüllen kann, bleibt fraglich. Er polarisiert die Debatte und scheint aktuellen Umfragen zufolge die Nation zu spalten. Doch steckt hinter seinem Verhalten eine ausgefeilte Taktik, oder blendet er einfach nur die Massen?</strong></p>
<p>„When mexico is sending their people they are sending people that have lot’s of problems, and they are bringing those problems with them. They are bringing drugs, crime, they are rapists&#8230;and some are good people.“ Abgesehen von einem Mangel an korrekter Grammatik sind vor allem solch plumpe, rassistische Behauptungen fester Bestandteil in Donald Trumps repetitiven und oft inhaltsleeren politischen Reden. Obwohl die Mehrheit aller legalen wie illegalen Einwanderer aus Mexiko im niedrigeren Dienstlesitungsbereich entscheidend zum Wirtschaftswachstum der USA beitragen, gibt sich Trump überzeugt: Einwanderung habe sein Vaterland wie ein Virus befallen. Als „Heilmittel“ fordert er den Bau einer Mauer, die beide Länder ethnisch wie wirtschaftlich klar trennt. Die Kosten für diese geniale Idee trägt Mexiko selbstverständlich selbst.</p>
<h3>Die Diagnose für ein verkrüppeltes Amerika: Migration</h3>
<p>Rassistische Bemerkungen waren schon in Trumps früheren Jahren keine Seltenheit. Schon im Mai 1991 stellte er gegenüber USA Today klar, dass er am Ende des Tages anstatt Schwarzer, immer noch lieber Juden hätte, die sein Geld zählen. Aussagen wie diese, haben Trump die hispanische und afro-amerikanische Wählerschaft gekostet. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass er in seinem 2015 erschienen Buch „Verkrüppeltes Amerika“ seine derben Aussagen zumindest abschwächt, wenn auch nicht zurücknimmt. Doch ob ihm das reicht, um seinen „make america great again“ –Traum zu verwirklichen?</p>
<h3>Trump &#8211; Entertainer und Social-Media-Profi</h3>
<p>Trump nimmt kein Blatt vor den Mund, weder vor Journalisten noch gegenüber der Politik – und das ganz egal, ob Freund oder Feind. Zu Hilary Clinton, seiner Konkurrentin feindlichen demokratischen Lager, provozierte er, wie sie Amerika zufrieden stelle wolle, wenn sie nicht einmal ihren Mann befriedigen könne. Kürzlich berichtete die New York Times, dass 67 Prozent aller Amerikaner weder Trump noch Clinton für ehrliche Menschen und somit für vollkommen ungeeignet für die Präsidentschaft halten. Dabei ist Trumps Umgang mit den Medien ebenso kalkuliert wie perfide: Mädchen, die in rot-weiß-blauen Kostümchen über die Bühne tänzeln und eine Hymne zu seinen Ehren singen, spalten die Meinungen auf YouTube oder Facebook. Trump präsentiert sich gerne als steinreicher Patriot, der sich im Rahmen der Ice-Bucket-Challlenge ohne Zögern von Eiswasser übergießen lässt, links und rechts geschmückt von Miss America und Miss Universe. Ob sein hochtourig laufender Twitter-Account und diverse Showeinlagen auch von Qualität zeugen oder nur zum Entertainment der Masse dienen, lässt Raum für Diskussion.</p>
<p>Nach aktuellen Umfragen würden 40 Prozent der Amerikaner für Trump stimmen. Von den verbleibenden 60 Prozent haben einige ihrerseits ebenfalls wahre Hetzkampagnen gestartet. Auch außerhalb Amerikas greifen Kritiker zu deutlichen Worten wie Showäffchen oder Witzfigur. Doch Trump kann nicht nur ein reicher, schamloser Illusionist sein, denn dann wäre der Präsidententitel nicht so nahe. Laut der Frankfurter Allgemeinen herrscht zumindest große Angst vor seinem Sieg: Auf die Frage, ob Trumps Ansichten die Welt sicherer oder unsicherer machen, stimmten die insgesamt 8265 Befragten aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan und Mexico fast einstimmig für Letzteres.</p>
<h3>Trumps Wählerschaft unter der Lupe</h3>
<p>Warum also befindet sich Donald Trump auf der Überholspur? Ein genauer Blick auf sein Gefolge gibt zumindest Hinweise. Trumps Wähler sind nicht nur, aber überwiegend männliche Republikaner ohne Collegeabschluss. Außerdem ist seine Wählerschaft eindeutig weiß. Ein Großteil ist zudem von der utopischen Vorstellung überzeugt, dass im Jahre 2044 jeder zweite US-Amerikaner einer nicht-weißen Bevölkerungsgruppe angehören wird. Über als die Hälfte gibt an, enttäuscht von der aktuellen Regierung und wütend auf die Zustände in Washington zu sein. Jahrelang hätten die Republikaner sich auf zu viele Kompromisse mit Präsident Obama eingelassen und ihre eigenen Ziele und Wünsche zurückgestellt. Daraus lässt sich schließen, dass die meisten von ihnen der Arbeiterschaft, den sogenannten „blue collars“ angehören. Des Spiegels verweist daneben auf eine große Angst vor dem Ausbleiben eines wirtschaftlichen Aufschwungs und damit verbundener Armut. Dem steht die Hoffnung gegenüber, dass durch Trumps Sieg jeder zum Reichtum komme.</p>
<p>Genauso auffällig ist, dass viele Wähler zuvor kaum etwas mit Politik zu tun hatten. Viele gehen zum ersten Mal in ihrem Leben oder seit sehr langer Zeit wählen, um endlich ein politisches Statement zu setzen. Wie zu erwarten, ist Trumps Zustimmung bei streng gläubigen, konservativen Christen und Evangelikalen besonders hoch. Hier kommt auch der Vorschlag, keine Muslime mehr ins Land zu lassen, aufgrund patriotischer und gläubiger Einstellungen, ausgesprochen gut an.</p>
<p>Seine Unverdrossenheit macht Trump zu einem unberechenbaren Gegner. Er sagt, was er denkt – oder wie er selbst behauptet „I say, what I say“. Einige spekulieren, dass Trump zwar den impulsiven und wirren Politiker gibt, wobei sich hinter der Fassade eine ausgeklügelte Taktik verbirgt. Diese These wirkt weit hergeholt, ist trotz alledem nicht vollkommen unrealistisch. Schließlich hat es Trump trotz anfänglichem Spott bis ins Finale geschafft – der Sieg ist zum Greifen nahe. Seine alarmierenden Ideen und frappierenden Aussagen sind äußerst umstritten, doch eins muss man Trump aber lassen: So eine wahre Haut war im Weißen Haus selten zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/great-greater-trump/">Great, greater, Trump</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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