Statistikspielchen

Die Wahrscheinlichkeit, an der Uni Augsburg die Frau fürs Leben kennenzulernen, ist im Studiengang „Lehramt für Grundschulen“ konkurrenzlos hoch

Von Tanja Thomsen

Die Wahrscheinlichkeit, an der Uni Augsburg die Frau fürs Leben kennenzulernen, ist im Studiengang „Lehramt für Grundschulen“ konkurrenzlos hoch Auf 19 Frauen kommt ein Mann. Die Männerquote, die Frauenherzen höherschlagen lässt, findet man an der Fachhochschule: Im Fachbereich „Maschinenbau“ kommen bayernweit knapp 12 männliche auf eine weibliche Studentin. Wäre nicht allen geholfen, würden die Hochschulen die Statistiken zum Anteil männlicher und weiblicher Studenten in den verschiedenen Fachbereichen an Erstsemester und Abiturienten verteilen? Die Studenten könnten sich ihre Fächer nach der Paarungswahrscheinlichkeit auswählen, die männer- oder frauenlastigen Studienfächer würden zu einem völlig neuen Gleichgewicht finden (was gerade im Hinblick auf die anstehenden Hochschulreformen neue Perspektiven eröffnen könnte, so beispielsweise durch Lehrangebote wie „Interdisziplinäres Lesenlernen mit Autobild“), und die akademische Welt leistete ihren Beitrag gegen die demographische Krise.

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