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	<title>Tamina Andrasch, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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	<description>Das Magazin für Studierende der Universität und Hochschule Augsburg.</description>
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	<title>Tamina Andrasch, Autor bei presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</title>
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		<title>Paincake on the Road</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 10:28:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Erst gesagt und dann getan … Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee. Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker...</p>
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<p><strong>Erst gesagt und dann getan …</strong></p>
<p>Die Aichacher Postpunk Band Paincake war auf Deutschlandtournee.<br />
Im letzten Jahr war diese noch in der Planungs- und Entwicklungsphase, jetzt hat sich die Band ihren lang gehegten Traum erfüllt. Doch die schwäbischen Musiker sind noch lange nicht am Ziel ihrer musikalischen und auch beruflichen Wünsche. Mit presstige spricht Paincake über die Band-Entwicklungen, Pannen bei Konzerten und den Tour-Alltag.</p>
<p><strong>Wenn ein Teil der Band auf der Strecke bleibt</strong><br />
Noch kann Paincake nicht allein vom Erfolg ihrer Musik und den Einnahmen auf Konzerten leben. Doch die Band blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind immer noch am Lernen, es gibt einfach kein Grundrezept zum Großwerden“, erklärt Michi den Weg zu ihrem persönlichen Erfolg. Dieses Großwerden und zeitintensives Entwickeln ist allerdings nicht für jeden etwas. Diese Erfahrung haben auch die Aichacher Musiker gemacht, die aktuell nur zu zweit als Band auftreten. Ihr ehemaliger Bassist hat sich von Paincake getrennt. Doch das steht ihnen bei ihrer Deutschlandtour ganz und gar nicht im Weg.</p>
<p><strong>Musiker-Alltag als Nebenjob</strong><br />
Dennoch können die Jungs von Paincake auch während ihrer Deutschlandtour zuhause nicht alles stehen und liegen lassen. Da wären zum einen die eigentlichen Jobs der Jungs, aber auch das Songschreiben, das für eine Band genauso zum Alltag gehört wie Konzerte geben. Denn neue Musik hat für Paincake ganz klar Priorität. Doch im Moment können noch nicht alle Vorhaben auch in die Tat umgesetzt werden. „Wir haben da einfach noch keine richtige Routine gefunden. Songs schreiben sich meistens auch nicht einfach so nebenher, das braucht Zeit“, erklärt Songwriter Michi. Und diese Zeit hat die Band zumindest im Moment noch nicht so wirklich. Denn im Fokus stehen aktuell die<br />
Konzerte, die die zwei Jungs zusammen mit Ersatzbassisten und einer Freundin, die sich um Merch und Fotos kümmert, von Aichach aus mit ihrem Minibus ansteuern.</p>
<p><strong>Probieren nach Studieren</strong><br />
Nachdem die ersten Konzerte, wie bei jeder Band die klein anfängt, absolut planlos verliefen, hat sich bei Paincake mittlerweile ein gewisser Tour-Alltag eingestellt. Bei dieser Entwicklungen haben sich die Jungs auch von anderen Bands inspirieren lassen, denn allein zum Zuhören geht Paincake schon lange nicht mehr auf andere Konzerte. „Man schaut immer was die anderen so machen, klar, das geht gar nicht mehr anders“, so Michi. Ob es nun um praktische Dinge geht, wie Strohhalme beim Bühnen-Getränk zu benutzen, technische Abläufe oder das Handwerk von Songwriting; der Austausch mit anderen Bands steht immer im Mittelpunkt. „Man hat dann mit mehr und mehr Sicherheit auch einfach mehr Zeit sich aufs Publikum zu konzentrieren“.</p>
<p><strong>Die Vorteile von Konzerten abseits des Großstadttrubels</strong><br />
Dass die Jungs von Paincake lieber in kleinen Städten spielen, lässt sich beim Interview ganz klar rausstellen. „Die sind einfach leichter zu handeln“, so Kevin. Dass auch die eine oder andere Dusch-Möglichkeit angeboten wird und eine Hut-Gage durch den Saal geht, spielt dabei mit Sicherheit auch eine Rolle. So steht für die Musiker im Moment auch definitiv kein Umzug in eine Musikmetropole in Aussicht. „Ne, da bleiben wir lieber in unserem Proberaum auf dem Land. Da können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen“, schmunzelt Kevin.</p>
<p><strong>Nicht nur Musik im Herzen</strong><br />
Ganz wichtig ist den Musikern bei ihren Konzerten vor allem auch der soziale Aspekt. „Wir können nicht einfach auf Gut-Mensch machen, dafür haben wir noch zu wenig Einfluss auf die große Masse“, aber im kleinen Stil wollen sie auf jeden Fall was verändern. So unterstützen die Jungs auf ihren Konzerten Organisationen wie „Viva con aqua“ oder „Pfand gehört daneben“. Paincake hofft mit solchen Aktionen Augen öffnen zu können, während sie Musik machen. Somit praktisch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen zu können. In Anlehnung daran, entstand auch der Name der Tour „Go From Bad to Worse“.</p>
<p>Auf die noch kommenden Konzerte freuen sich die Jungs von Paincake schon riesig. „Es ist einfach jedes Mal was Besonderes und macht einfach super viel Spaß“, so Michi. Wir von presstige wünschen der Band auch für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.</p>
<p>Am Donnerstag, 2. August spielt Paincake übrigens auf dem Sommer am Kietz Festival mitten in Augsburg. Der Eintritt ist frei, lasst euch den Auftritt also auf keinen Fall entgehen.</p>
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		<title>Wenn die Freiheit vor dem eigenen Leben steht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 12:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[extremsport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über die Beweggründe der Extremsportler Augen zu und durch. Wohl eher Augen auf und durch. Denn Extremsportler möchten bei ihren Ausflügen in die Tiefen der Meere, die Weiten der Lüfte und die Höhen der Berge jeden noch so kleinen und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Über die Beweggründe der Extremsportler</h2>
<figure id="attachment_9608" aria-describedby="caption-attachment-9608" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="size-full wp-image-9608" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/allgaeu-freiraum_1200.png" alt="" width="1200" height="798" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/allgaeu-freiraum_1200.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/allgaeu-freiraum_1200-400x266.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/allgaeu-freiraum_1200-768x511.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2017/05/allgaeu-freiraum_1200-1024x681.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9608" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch &#8211; Foto: © Allgäu GmbH</figcaption></figure>
<p>Augen zu und durch. Wohl eher Augen auf und durch. Denn Extremsportler möchten bei ihren Ausflügen in die Tiefen der Meere, die Weiten der Lüfte und die Höhen der Berge jeden noch so kleinen und dennoch einzigartigen Augenblick genießen. Egal ob beim Basejumpen, Extremklettern oder Ultra-Marathons will jede Sekunde des mit Adrenalin vollgesaugten Freiheitsgefühls vollends auskostet sein.</p>
<p>Doch was treibt Menschen dazu sich von Bergen zu stürzen, in die Dunkelheit abzutauchen und dabei nicht nur ihr eigenes Leben zu riskieren? Das Adrenalin, das Freiheitsgefühl, der&nbsp; einfache Spaß am Ausbrechen aus der Komfort-Zone sind neben der puren Entdeckungslust nur einige der Gründe.</p>
<h3>Ist das noch Extremsport?</h3>
<p>Das Flugzeug ist klein, sehr klein, leuchtend gelb und ein bisschen klapprig. Dennoch passen neben dem Piloten locker acht Personen hinein. Vier wagemutige Abenteurer und vier professionelle Fallschirmspringer. Es ist früh am Morgen und nach einer ausführlichen Einleitung, dem Anziehen der wärmenden Einheitsanzügen in knalligem Rot, hebt das kleine Flugzeug ab – hoch bis auf knapp 5.000 Meter. Zeit zum wirklich Realisieren bleibt da kaum, denn sobald die richtige Höhe erreicht ist, heißt es „Let’s go“ und in gefühlt wahnsinniger Geschwindigkeit geht es gen Boden, bevor nach knapp zehn Sekunden freien Falles – zum Glück – der Fallschirm aufgeht und erst jetzt die Aussicht auf Lake Taupo in Neuseeland genossen werden kann. Doch ist das noch extrem genug?</p>
<h3>Extremer geht – wohl – immer</h3>
<p>Wenn solch ein Flug über atemberaubende Landschaften ohne greifbaren Boden unter den Füßen ist zwar bei Weitem kein alltägliches Erlebnis, aber auch keine Ausnahme-Sportart mehr. In vielen touristischen Gebieten auf der ganzen Welt bieten bereits eine Vielzahl von Unternehmen den wagemutigen Sprung ins gefühlte Nichts an – Atem anhalten, auf ein gutes Ende hoffen und dann ist es auch schon vorbei. Auch in Deutschland gibt es Anbieter von den Alpen bis zur Nordsee. Mittlerweile gibt es sogar Extremsport-Agenturen und Event-Gutscheine, die den Adrenalin-Kick auch für den Otto-Normalverbraucher zugänglich und erschwinglich machen.</p>
<p>Doch den vielen wirklich „Verrückten“, wie sie oft genannt werden, ist das bei Weitem einfach zu langweilig, ihnen reicht diese Art des Adrenalin-Schubes nicht, oder nicht mehr… Sie gehen weiter und höher, wollen schneller und extremer sein, von allem Neuen die Ersten sein, Neues ausprobieren und mit den unglaublichsten Geschichten im Gepäck wieder nach Hause zurückkehren. Dazu zählen dann beispielsweise auch unbekanntere Sportarten wie Caving, Volcano Boarding, Apnoetauchen, Wingsuit und Jetwing Fliegen oder Eisklettern – das hat mit extremen Mainstream dann wirklich nichts mehr zu tun.</p>
<h3>Extremsport aus eigenem Antrieb</h3>
<p>Ganz auf sich fixiert, das mögliche Ende – vermutlich – immer klar vor Augen, zwängen sich die ganz Harten dann durch enge, mit Wasser gefüllte, unterirdische Tunnel, stürzen sich ohne Fallschirm, nur mit einem Fledermaus-ähnlichem Anzug von Bergen und Vulkanen oder ziehen sich an fragilen Eiskonstruktionen Zentimeter um Zentimeter an vereisten Wasserfällen nach oben. Wie im Dokumentarfilm „The Search for Freedom“ aus dem Jahr 2015 in sehr sehenswerten Bildern dargestellt, geht es vielen dieser „außergewöhnlichen Sportler“ neben dem persönlichen Freiheitsgefühl zudem um das Entdecken einer neuen Freiheit, dem Erweitern des eigenen Horizontes. Denn auch das gehört heute dazu, um sich wirklich frei zu fühlen. Der ehemalige US-Astronaut Buzz Aldrin hält dieses Streben sogar für ein Grundbedürfnis Aller: „Exploration is wired into our brains. If we can see the horizon, we want to know what&#8217;s beyond.” Und genau das ist wohl der Hauptgrund vieler, weiter gehen zu wollen als andere. Auch um einen ersten Blick hinter den eigenen Horizont zu werfen – ob dieser nun auf dem Dach oder dem Grund der Welt liegt, unterliegt dann wohl der freiheitlichen Entscheidung jedes Einzelnen.</p>
<h3>Freiheit, Flow und völliges Aufblühen</h3>
<p>Der Bergsteiger und Mountainbiker Harald Philipp erklärt dieses Freiheits-Gefühl als Flow-Erleben, bei dem die eigentliche Angst schlussendlich völlig ausgeblendet wird: „Wenn man die Angst auf Distanz hält, dann gewinnt man Freiheit“ (im Interview mit der European Outdoor Film Tour 2016/2017) und genau das ist wohl der ausschlaggebende Punkt, das eigene Leben bis zum Äußersten zu gefährden, aber dabei doch immer das Gefühl von absoluter Freiheit zu spüren und zu leben. Und trotzdem bleibt die Entscheidung, wie weit man dieses Gefühl ausreizen will jedem selbst überlassen. Denn die Frage „Ist es mir das wirklich wert?“ kann jeder Adrenalin-Junkie für sich selbst beantworten, und das sollte er auch, denn sich einer solchen potentiellen Gefahr aufgrund von Anderen auszusetzen, wiederspricht dann nämlich dem eigentlichen Frei-Sein, dem Ausbrechen, dem Ausprobieren, dem an eigene Grenzen geraten und dem Anders-Sein und hätte dann mit dem eigentlichen extremen Sportsgeist nicht mehr wirklich viel zu tun.</p>
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		<title>Das sind die Modetrends des Winters</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>… die auch für den Uni-Alltag tauglich sind Alle Jahre wieder … ja, da kommt das Christuskind, aber auch die neuesten Modetrends der Wintersaison werden auf den großen Laufstegen der Welt präsentiert. presstige hat sich in der Modewelt umgeschaut und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>… die auch für den Uni-Alltag tauglich sind</h2>
<figure id="attachment_9438" aria-describedby="caption-attachment-9438" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-9438 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2017/01/Andrea-Wirtschaftsjura.jpg" alt="" width="812" height="1200"><figcaption id="caption-attachment-9438" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch &amp; Palina Dautfest – Fotos Palina Dautfest</figcaption></figure>
<p><strong>Alle Jahre wieder … ja, da kommt das Christuskind, aber auch die neuesten Modetrends der Wintersaison werden auf den großen Laufstegen der Welt präsentiert. <em>presstige</em> hat sich in der Modewelt umgeschaut und die alltagstauglichen Trends der Wintersaison 2016/2017 zusammengesucht. Denn nicht alles was Chanel, Chloé und Celine präsentieren, ist auch wirklich im Uni-Alltag tragbar.</strong></p>
<p>Mit der Mode ist es ja immer so eine Sache. Manche folgen stets den neuesten Trends, anderen ist das völlig schnuppe. Und natürlich stellen auch die hier vorgestellten Trends nur einen kleinen Ausschnitt der aktuellen Modewelt dar. Die modebewussten Ausprobierer unter Euch sie gerne nachstylen. Und vielleicht inspirieren sie den ein oder anderen auch noch für ein Last-Minute Weihnachtsfeier- oder Silvester-Outfit.</p>
<h3>Beerig schimmernd unterwegs</h3>
<p>Beerentöne – <strong>von zartem Rosa bis Burgund</strong> – sind absolut im Trend. Dabei muss natürlich nicht das komplette Outfit im All-Over-Look gestaltet werden. Der Fokus auf einen violetten Strickpullover, eine himbeerfarbene Handtasche oder einen rosa gemusterten XXL-Schal reicht meist schon aus. Auch die Farbabstufung in <strong>Roségold</strong> steht weiterhin weit oben auf der Hot-Liste der großen Designer. Natürlich genügt &nbsp;auch dabei der Akzent auf einzelne Kleidungsstücke oder Accessoires. Mit roségoldenen Details an Taschen, Ketten oder Schuhen hat man meistens schon genug von dem rosigen Schimmers. Wer es etwas auffälliger möchte, kann mit einem rosa schimmernden Mantel oder Hose ein klares Statement setzen. Um daraus das perfekte Statement-Piece zu machen, sollte beides weit geschnitten sein. Denn sowohl <strong>Culottes und Marlene-Hosen</strong>, als auch <strong>lange geradlinig geschnittene Mäntel</strong> sind in diesem Winter absolut im Trend.</p>
<h3>Röcke rocken auch im Winter</h3>
<p>Neben langen Mänteln sind auch <strong>lange Röcke</strong> angesagt. In Plissee oder Tülloptik gibt es sie aktuell auch in vielen erschwinglichen Modehäusern – neben beerigen Tönen auch in trendiger Samtoptik, in 7/8-Länge oder auch bis zu den Knöcheln. Und neben Jeans und Co. sind lange Röcke auch im Winter eine echte Alternative. Mit dicken Strickpullovern, Strumpfhosen und Boots lassen sich Röcke dabei ganz leicht in ein winterliches Outfit verwandeln. Das Stichwort dabei: <strong>Layering</strong> – der Lagenlook. So kann super mit verschiedenen Mustern, Materialien und Farben gespielt werden und sicherlich ist es dann auch auf dem Weihnachtsmarkt oder einem winterlichen Spaziergang nicht zu kalt.</p>
<h3>These boots are made for walking</h3>
<p>Bei den Schuhtrends der Saison ist in diesem Winter für jeden etwas dabei – von niedlichen <strong>Lackschuhen im Dandy-Style</strong>, über <strong>sexy Over-Knee-Stiefel</strong> und klassischen <strong>Chelsea Boots</strong> bis hin zu <strong>weißen Sneakern</strong>. Lackschuhe in Schwarz oder Braun-Tönen sind dabei wohl eher etwas für Mode-Mutige. Mit Nieten, großen Schnallen oder spitz zugeschnitten, sind sie sicherlich nicht für jeden etwas, verleihen &nbsp;allerdings einem gewöhnlichen „Shirt-and-Jeans-kind-of-day“ das gewisse Extra. Mit zarter Bluse oder Blazer werden sie dann auch bürotauglich. Wem der Begriff „Chelsea Boots“ nichts sagt, hier kommt eine kleine Erklärung: Chelsea Boots sind klassische flache Stiefeletten mit seitlichen Gummmibandeinsätzen. In leicht abgewandelter Optik sind sie in diesem Winter auch in Metallic-Farben, mit derber Sohle, Schnallen und in Samt-Optik erhältlich. Und wer im Sommer bereits die Liebe zu weißen Sneakers entwickelt hat, kann diese getrost auch im Winter weiterhin tragen. Kleiner Tipp: Weiß passt hervorragend zu Beeren-Tönen.</p>
<h3>Der Campus als Catwalk: Die Wintertrends an der Uni Augsburg &nbsp;</h3>
<p>Ihr trotzdem noch nicht wisst, was ihr zur kalten Jahreszeit anziehen sollt, um gut auszusehen und gleichzeitig nicht zu erfrieren? Dann müsst ihr euch eigentlich nur auf dem Campus etwas näher umsehen, denn die Augsburger Studenten beweisen auch bei frostigen Temperaturen Stil. Auch Schnee und Minusgrade halten sie nicht davon ab, sich wortwörtlich in Schale zu werfen. Von schicken Capes über bunte Schals und coole Stiefel ist alles mit dabei. Wir haben für euch die schönsten Outfits festgehalten.&nbsp;Außerdem haben sie uns verraten, auf welches Kleidungsstück sie im Winter nicht verzichten können – und waren sich dabei ziemlich einig. Lasst euch also inspirieren!</p>
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		<title>Winter, Weihnacht, warmer Ofen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 14:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Backen]]></category>
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		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rezept-Ideen für die Vorweihnachtszeit In den letzten Tagen vor Weihnachten kommt langsam eine heimelige Stimmung auf. Die meisten Vorbereitungen sind getroffen und wir stellen uns aufs Zurücklehnen und Genießen ein. Ganz besonders freuen wir uns auf das festtägliche Schmausen. Warum...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Rezept-Ideen für die Vorweihnachtszeit</h2>
<figure id="attachment_9415" aria-describedby="caption-attachment-9415" style="width: 1198px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9415 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Weihnachtsrezepte_1200x.png" width="1198" height="736" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Weihnachtsrezepte_1200x.png 1198w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Weihnachtsrezepte_1200x-400x246.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Weihnachtsrezepte_1200x-768x472.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Weihnachtsrezepte_1200x-1024x629.png 1024w" sizes="(max-width: 1198px) 100vw, 1198px" /><figcaption id="caption-attachment-9415" class="wp-caption-text">Text &amp; Bilder: Tamina Andrasch und&nbsp;Isabell Beck</figcaption></figure>
<p><strong>In den letzten Tagen vor Weihnachten kommt langsam eine heimelige Stimmung auf. Die meisten Vorbereitungen sind getroffen und wir stellen uns aufs Zurücklehnen und Genießen ein. Ganz besonders freuen wir uns auf das festtägliche Schmausen. Warum also nicht jetzt schon damit beginnen und kleine, feine Leckereien zaubern, die sogar als Last-Minute-Geschenk dienen können &#8211; ob als Plätzchenpäckchen oder als Heilig-Abend-Überraschungs-Bratäpfel.</strong></p>
<h3><strong>Gefüllte Schokoherzen</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>250 Gramm Butter</li>
<li>2 Eier</li>
<li>1 Prise Salz</li>
<li>1 TL Zimt</li>
<li>Abgeriebene Schale eine Zitrone</li>
<li>125 Gramm Puderzucker</li>
<li>1 Päckchen Vanillezucker</li>
<li>375 Gramm Mehl</li>
<li>50 Gramm Kakao</li>
<li>Aprikosenmarmelade</li>
<li>Schokolade nach Geschmack</li>
</ul>
</blockquote>
<p><em><strong>Und so funktioniert’s </strong></em></p>
<p>Für den Teig zuerst die Butter zusammen mit den Eiern, dem Salz, der Zitronenschale, Zimt, Puderzucker und Vanillezucker mit dem Mixer cremig rühren. Anschließend das Mehl und den Kakao sieben und nach und nach unterkneten – mit einem Knethaken oder den Händen. Danach den Teig in Frischhaltefolie einpacken und am besten über Nacht oder für mindestens vier Stunden kalt stellen. Dann geht es ans Ausstechen. Dafür den Teig in kleinen Portionen – den Rest immer wieder kalt stellen, weil er sehr schnell zu warm klebrig wird – circa 0,5 Zentimeter dick ausrollen und kleine Herzchen ausstechen. Der Untergrund und die Förmchen mit ein bisschen Mehl bestäuben, dann bleibt auch nichts kleben. Diese Herzchen dann auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech bei 160 Grad für rund 10 bis 12 Minuten backen.</p>
<p>Anschließend sollte man die Plätzchen für ein paar Minuten abkühlen lassen. Dann mit der Marmelade bestreichen und zwei Herzen an den Unterseiten zusammenkleben. Wenn die Marmelade ein bisschen zu dickflüssig ist, einfach in der Mikrowelle oder auf dem Herd kurz erwärmen. Dann lässt sie sich besser verstreichen. Jetzt muss man sich ein bisschen gedulden und die Marmelade gut trocknen lassen, damit die Plätzchen nicht wieder auseinander fallen. Inzwischen die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Anschließend die Plätzchen damit besteichen. Das funktioniert am besten mit einem kleinen Pinsel. Und nicht wundern, dabei kommt mindestens genauso viel Schokolade auf die Hände, wie auf die Plätzchen.</p>
<p>Abschließend kann man auf jedes Herzchen noch eine halbe Mandel, Walnusskern oder Pistazien kleben. Vor dem Probieren sollte man die Schokolade dann gut trocknen lassen. Und dann heißt es schnell sein, denn die Schokoherzchen sind erfahrungsgemäß heißbegehrt und ganz schnell wieder weg.</p>
<h3><strong>Lebkuchen</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Zutaten</strong></p>
<ul>
<li>6 Eier</li>
<li>300 Gramm Zucker</li>
<li>250 Gramm gemahlene Mandeln</li>
<li>250 Gramm gemahlene Haselnüsse</li>
<li>200 Gramm Orangeat</li>
<li>200 Gramm Zitronat</li>
<li>Lebkuchengewürz oder 2 TL Zimt und 1 Messerspitze Kardamom, gemahlene Nelken, Muskat</li>
<li>Oblaten (circa 40 Stück)</li>
</ul>
</blockquote>
<p><em><strong>So funktioniert’s </strong></em></p>
<p>Zunächst die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Danach die Gewürze sowie Zitronat und Orangeat untermischen. Zuletzt die gemahlenen Nüsse unterheben und alles zusammen gut vermengen. Die Oblaten auf einem Backblech verteilen und die Masse – circa je ein Esslöffel pro Oblate, kommt darauf an, wie groß sie sind – verteilen. Mit einem Messer bis zum Rand verstreichen. Lieber weniger Lebkuchenmasse drauf packen, damit es im Ofen nicht zerläuft. Die Lebkuchen dann in einem nicht vorgeheizten Ofen bei 140 Grad Umluft circa 10 Minuten backen. Dann auf 120 Grad runterkühlen und die Lebkuchen weitere 40 Minuten backen lassen.Wenn sie ausgekühlt sind, können die Lebkuchen noch nach Belieben mit Zuckerguss oder Schokolade überzogen werden.</p>
<p>P.S. In einem schönen Tütchen, eignen sich die Lebkuchen hervorragend als Last-Minute-Weihnachtsgeschenk</p>
<h3><strong>Bratäpfel</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li>3 säuerliche Äpfel</li>
<li>Zitronensaft</li>
<li>3 TL Butter</li>
<li>3 TL Zucker</li>
<li>1 Hand voll Rosinen</li>
<li>1 Hand voll Mandeln, gehackt</li>
<li>Zimtzucker</li>
<li>Butter für die Form</li>
</ul>
</blockquote>
<p><em><strong>So funktioniert’s</strong></em></p>
<p>Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Mandeln hacken und mit den Rosinen und Zucker mischen. Äpfel waschen und mit einem Apfelentkerner oder einem spitzen Messer Kerngehäuse entfernen. In eine gefettete Form setzen und mit Zitronensaft beträufeln. Äpfel mit Mandel-Rosinen-Mischung füllen. 1 TL Butter auf auf jeden Apfel legen. In den Ofen schieben, 20 – 25 Minuten braten. Zum Schluss mit Zimtzucker bestreuen und servieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9416" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Bratapfel_1200x.png" alt="" width="1200" height="693" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Bratapfel_1200x.png 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Bratapfel_1200x-400x231.png 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Bratapfel_1200x-768x444.png 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Bratapfel_1200x-1024x591.png 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/12/rezepte-weihnachten/">Winter, Weihnacht, warmer Ofen</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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		<title>Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 08:17:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Aichach]]></category>
		<category><![CDATA[bandporträt]]></category>
		<category><![CDATA[Paincake]]></category>
		<category><![CDATA[post-punk]]></category>
		<category><![CDATA[rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Automechaniker, ein Zimmerer und ein Schreiner – das sind Paincake Was ist eigentlich Post-Punk, wie kommt man auf einen Bandnamen wie Paincake und was wünschen sich die Musiker für ihre persönliche und musikalische Zukunft. presstige hat bei Sänger Michi...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/12/bandportraet-paincake/">Aichacher gehen mit „fettem Post-Punk“ auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ein Automechaniker, ein Zimmerer und ein Schreiner – das sind Paincake</h2>
<figure id="attachment_9396" aria-describedby="caption-attachment-9396" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9396" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/Paincake_1200.png" alt="Text: Tamina Andrasch – Foto: Paincake" width="1200" height="800"><figcaption id="caption-attachment-9396" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Foto: Paincake</figcaption></figure>
<p><strong>Was ist eigentlich Post-Punk, wie kommt man auf einen Bandnamen wie <em>Paincake</em> und was wünschen sich die Musiker für ihre persönliche und musikalische Zukunft. <em>presstige</em> hat bei Sänger Michi nachgefragt und einiges über die Aichacher vier Jahreszeiten, eine musikalische Erfolgsgeschichte und die Möglichkeiten, auch als kleine Band größere Konzerte zu geben, erfahren.</strong></p>
<p>Kennengelernt haben sich die drei Musiker Kevin, Michel und Aaron über Bekannte und über die Musik &#8211; und das, obwohl überraschenderweise jeder von ihnen persönlich einen anderen Musikgeschmack hat. So wurde aus Metal, Hardrock, HipHop und Rap-Einflüssen letztendlich im Mai 2015 die Post-Punk Band <a href="https://www.facebook.com/paincakemusic/?fref=ts"><em>Paincake</em></a> gegründet. Post-Punk? Was ist das denn? Sänger Michi beschreibt die musikalische Richtung der Band so: „Wir machen moderne Rockmusik, die aber eben nur von einer dreiköpfigen Band gespielt wird. Minimalistisch, aber trotzdem ziemlich fett.“ Nachdem der Musikstil feststand, stellte sich allerdings noch die schwierige Frage nach einem passenden Bandnamen. Und der klingt bei den Aichachern erst einmal ungewöhnlich – Paincake. „Man sitzt halt so rum, bekommt irgendwann Hunger, kommt auf Pfannkuchen, auf Pancakes und dann irgendwie auf Paincakes. Das fanden wir dann alle ganz cool und haben es so gelassen.“ Einprägsam ist dieser Name auf jeden Fall.</p>
<h3>Musik, die durch das Jahr begleitet</h3>
<p>Bei Musikern ist es naheliegend, dass sie selbst auch leidenschaftliche Musikhörer sind. Für die Jungs von <em>Paincake</em> geht das immer noch am besten mit einer klassischen CD. „Die Künstler haben sich ja was dabei gedacht und die Songs in eine bestimmte Reihenfolge gebracht. Außerdem klingt es einfach viel besser als auf MP3“. So auch bei <em>Four Seasons</em>, der ersten eigenen EP. Denn jeder der vier Songs beschreibt „eine der ersten vier Jahreszeiten des ersten Jahres von uns als Band“. Gleichzeitig stellt sie das Resultat einer einjährigen Arbeitsphase dar. „Das war unser erstes großes Projekt und die Erfahrungen, Herausforderungen und Eindrücke wollten wir symbolisch festhalten. So entstanden die Songs als Eindrücke der vier Jahreszeiten. Wie die Jahreszeiten sind auch wir als Band noch im Wandel, ein Entstehungsprojekt quasi.“ Konzipiert ist die Post-Punk-Musik dabei für alle, die es gerne laut und rockig mögen. „Wir haben nichts dagegen, wenn auch 70jährige auf unsere Konzerte kommen“, schmunzelte Michi beim Interview.</p>
<h3>Bayernweite Tausch-Konzerte für hoffentlich deutschlandweiten Erfolg</h3>
<p>Ob kleines Clubkonzert oder großes Festival, für <em>Paincake</em> hat beides seinen ganz eigenen Charme. „In einem kleinen Rahmen feiern dich deine fünf Fans, auf Festivals kennen dich vielleicht viele gar nicht, aber zum Kontakteknüpfen und sich bekannt machen ist es ideal.“ In dieselbe Richtung denken auch die „Austausch-Konzerte“ der aktuell laufenden „Four Seasons“-Tour. Dabei spielen&nbsp;<em>Paincake</em> in anderen Landkreisen als Vorband von dort bekannteren Bands und umgekehrt. So profitieren neben den Aichachern auch andere Newcomer. Ein Traum wäre es für die Band, so etwas zukünftig auch deutschlandweit veranstalten zu können.</p>
<h3>Der Traum von der Musik</h3>
<p>Denn für die nächsten Jahre haben <em>Paincake</em> große Pläne. Wie viele andere Musiker möchten auch sie einmal von ihrer Musik leben können. „Natürlich ist das ein Ziel. Man hat es vor, aber im Moment kann man eben auch nicht mehr dafür tun, als wir es eh schon machen. Das Geld muss ja auch irgendwo herkommen“. Aber bereits jetzt steht die Musik über allem anderen. Hobbies, Familie und Freunde müssen sich da schon einmal hinten anstellen. „Im Moment ist die Band wichtiger als alles andere, aber nur durch permanente Arbeit kann man eben sein Ziel, wie jetzt auch die Tour, tatsächlich erreichen.“</p>
<p>Live könnte ihr Paincake dann am <strong>13. Dezember in München</strong>, am <strong>15. Dezember in Thierhaupten</strong>, am <strong>16. Dezember in Neusäß</strong>, am <strong>18. Dezember in Geretsried</strong>, am <strong>23. Dezember in Augsburg Oberhausen</strong>, am <strong>30. Dezember in Obermauerbach</strong> und am <strong>7. Januar in Aichach</strong> sehen.</p>
<blockquote><p><strong>Steckbrief: Paincake</strong></p>
<ul>
<li><strong>Bandname</strong>: Paincake</li>
<li><strong>Wer genau:</strong>&nbsp;Kevin Conen (Schlagzeug), Michael Edler (Gesang und Gitarre), Aaron Gerekos (Bass)</li>
<li><strong>Musikrichtung:</strong>&nbsp;Post-Punk, minimalistische Rockmusik</li>
<li><strong>Wünsche für Augsburg:</strong>&nbsp;… Augsburg ist schon ziemlich cool, wenn jetzt noch 200 Leute auf unsere Konzerte kommen, das wär‘s.</li>
<li><strong>Als Bundeskanzlerin Merkel würde ich:</strong>&nbsp;… auf unser Konzert kommen und ein bisschen locker werden</li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Traumberuf: Basketball</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2016 15:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[basketball]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das geht auch in Deutschland &#160; 2017 stehen wieder Europameisterschaften an – Fußball-Liebhaber müssen sich zwar noch etwas länger gedulden, doch Basketball-Fans kommen ab Ende August nächsten Jahres voll auf ihre Kosten, denn dann findet die FIBA Eurobasket 2017 statt....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das geht auch in Deutschland</h2>
<figure id="attachment_9392" aria-describedby="caption-attachment-9392" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9392 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/1200-basketball.jpg" alt="1200-basketball" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/1200-basketball.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/1200-basketball-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/1200-basketball-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/12/1200-basketball-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9392" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Fotos/Illustration: ochsenfoto.de</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>2017 stehen wieder Europameisterschaften an – Fußball-Liebhaber müssen sich zwar noch etwas länger gedulden, doch Basketball-Fans kommen ab Ende August nächsten Jahres voll auf ihre Kosten, denn dann findet die FIBA Eurobasket 2017 statt. Auch das deutsche Team konnte ein Ticket lösen und tritt gegen die europäische Konkurrenz an. Mit dabei ist Bastian Doreth aus Nürnberg. presstige traf den Nationalspieler für ein Gespräch über die Aufgaben eines Point Guards und was es eigentlich mit klassischen Klischees wie dem Schuhtick der Basketballer auf sich hat.<br />
</strong></p>
<p>Bastian Doreth ist 27 Jahre alt, kommt ursprünglich aus Nürnberg und spielt aktuell für den Bundesligisten medi Bayreuth in Oberfranken. Nachdem er sich bereits zu Schulzeiten in den Sport verliebt hatte, führte ihn sein sportlicher Werdegang nach Stationen beim FC Bayern München, TBB Trier und den Arthand Dragons in Quakenbrück dann doch wieder zurück nach Franken. Und ja, auch bei einem Basketballer kann das Fußballer-Herz in einem ganz bestimmten Takt schlagen. Im Falle von Bastian dem Nürnberger: „Ich bewundere was der FC Bayern in den letzten Jahren geleistet hat als Verein, allerdings schlägt mein Herz schon seit frühester Kindheit für den FCN und das wird auch immer so bleiben.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was sagt ein Basketballspieler eigentlich über die klassischen Klischees?</h3>
<p>Waren es in den 1940ern noch Chuck Taylor All-Stars, sind es heute doch meist Nikes oder Adidas, die sich in den Schuhschränken von Basketballspielern wiederfinden. Da ergibt sich schnell das Klischee, dass alle Basketballspieler ein Faible für Schuhe haben. Doch stimmt das wirklich? „Ich war mal ein leidenschaftlicher Sneaker-Sammler, allerdings hat sich das mit fortgeschrittenem Alter etwas geändert, ich liebe immer noch Sneaker, doch nicht mehr in Massen, sondern eher nach Qualität.“ Ob unter den vielen Paaren auch ein Liebling ist? „Ich habe viele Lieblingspaare, da gibt es keines im Speziellen.“ Außerdem wäre da noch die Größe: Von den Füßen bis zum Scheitel sollte man als Basketballspieler mindestens 1.90 Meter groß sein. Diesem Klischee entspricht Bastian mit 1.82 Meter schon einmal nicht, doch das hat auch einen klaren Vorteil. Denn in seiner Position als Point Guard ist diese Größe beim Organisieren des Spiels kein Hindernis. Trotzdem sind Spieler unter 1.90 weiterhin die Ausnahme. „Es ist einfach von Vorteil größer zu sein Das sieht man auch am Nachwuchs, der auf allen fünf Positionen immer größer wird.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Aus dem Leben eines Basketballprofis&nbsp;</h3>
<p>Der Wecker klingelt früh, denn vormittags steht bereits individuelles Krafttraining und Basketballtraining auf dem Programm. Ab 18 Uhr geht es dann noch zum Mannschaftstraining. Für die Nationalmannschaft und die EM-Vorbereitung fällt dann auch noch ein Extra-Training an. „Da wir uns Gott sei Dank qualifiziert haben, wird der Bundestrainer im Frühjahr 2017 den Kader für die Mannschaft nominieren. Ab Juli wird sich dann intensiv auf die Europameisterschaft vorbereitet.“ Nach einem solchen Training, lässt es sich als Basketballspieler am besten mit gutem Essen vor dem Fernseher auf der Couch entspannen. Das sollte dann wohl auch den weniger sportlich Aktiven ziemlich bekannt vorkommen.</p>
<p>Daneben ist für Bastian der Kontakt zu seinen Fans sehr wichtig. Seine rund 3500 Abonnenten auf Facebook können so an Erfolgen, Niederlagen aber auch mit lustigen Anekdoten aus der Mannschaftskabine teilhaben. Denn „Fans sind ein wichtiger Bestandteil, ohne sie würde es den Sport nicht geben“.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was wohl die Zukunft bringt?</h3>
<p>Wo sich Bastian Doreth in 20 Jahren sieht? „Ich denke immer noch im Sport, vielleicht als Trainer, aber auch in einer anderen Funktion.“ Im Moment steht allerdings noch ganz klar ein Ziel im Mittelpunkt: „Ich möchte mich voll und ganz auf meine Karriere konzentrieren.“ Und die könnte mit der Teilnahme an den Europameisterschaften oder gar einem Sieg einen weiteren großen Schritt nach vorne machen. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen.</p>
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		<title>Urlaub mal woanders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 09:25:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[campen]]></category>
		<category><![CDATA[presstige#29]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hoch vom Sofa, Flug buchen und los geht’s – drei außergewöhnliche Reiseziele Mal wieder Stress mit den Mitbewohnern, keine Lust auf Vorlesungen oder einfach nur Fernweh und Sehnsucht nach Sonnenschein? Dann haben wir hier genau das richtige für dich –...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://presstige.org/2016/09/urlaub-mal-woanders/">Urlaub mal woanders</a> erschien zuerst auf <a href="https://presstige.org">presstige – Das Augsburger Hochschulmagazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hoch vom Sofa, Flug buchen und los geht’s – drei außergewöhnliche Reiseziele</h2>
<figure id="attachment_9115" aria-describedby="caption-attachment-9115" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9115 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Pai11.jpg" alt="pai11" width="1200" height="900" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Pai11.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Pai11-400x300.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Pai11-768x576.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Pai11-1024x768.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-9115" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Fotos: Annika Pohlmann &amp; Paulina Blessing</figcaption></figure>
<p><strong>Mal wieder Stress mit den Mitbewohnern, keine Lust auf Vorlesungen oder einfach nur Fernweh und Sehnsucht nach Sonnenschein? Dann haben wir hier genau das richtige für dich – drei besondere Reiseziele, die so ganz und gar nichts mit typischen Touristenplätzen gemein haben. Sie liegen zwar nicht gerade um die Ecke, sind aber auf jeden Fall eine Reise wert.</strong></p>
<h3>Pai im Norden Thailands</h3>
<h3>Pai, ein kleines Dorf in den Bergen Nordthailands, ist der perfekte Ort für entspanntes Hängemattenliegen im Sonnenschein mit frisch gepresstem Orangensaft oder einem kühlen Bier in der Hand. Kleine Busse bringen Touristen und Einheimische innerhalb von knapp vier Stunden über viele Ringelstraßen von Chiang Mai nach Pai.  Wer lieber selber fahren möchte, kann sich bereits in Chiang Mai einen Roller ausleihen. Eine empfehlenswerte Übernachtungsmöglichkeit ist das Giant House. Dort erwartet euch zwar kein Luxushotel, dafür aber kleine Hüttchen mit Matratzen, Moskitonetz und einer Veranda mit Hängematte. Gratis WLAN und ein Fahrrad- und Moped-Verleih sind in den ca. fünf Euro pro Nacht sogar inklusive.</h3>
<p>Besondere Highlights sind eine Moped-Fahrt durch den thailändischen Dschungel zum Pai Viewpoint und dem White Buddha, ein Brunch im Witching-Well-Imbiss und ein abendlicher Besuch des  Nachtmarktes. Die Stimmung ist wirklich unglaublich schön.<br />
Probieren solltet ihr unbedingt Mango-Sticky-Reis und Roti. Wer diese Spezialitäten noch nicht kennt: Mango-Sticky-Reis ist mit Kokosmilch gesüßter Reis, der mit viel frischer Mango gegessen wird. Roti sind ähnlich wie unsere Pfannkuchen und werden in Thailand an jeder Straßenecke frisch und nach Wunsch, entweder süß oder salzig gefüllt, und gebacken.</p>
<blockquote>
<table style="background-color: transparent;" width="100%">
<colgroup>
<col width="30%" />
<col width="70%" /> </colgroup>
<tbody>
<tr>
<td><img decoding="async" style="width: 100%; heigth: auto;" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/Ausgabe-29_Cover.png" alt="" /></td>
<td><strong>Ausgabe 29: Europa</strong><br />
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 29 unseres Magazins als E-Paper.</p>
<ul>
<li><a href="http://presstige.org/2016/08/ausgabe-29-europa">Die digitale Version durchblättern</a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/presstige29">Alle Artikel der Ausgabe </a></li>
<li><a href="http://presstige.org/tag/SP-europa">Der Schwerpunkt Europa</a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Campen auf Kreta</h3>
<p>Mit dem Flugzeug liegt Herkalion nur circa zweieinhalb Stunden von Deutschland entfernt. Von dort aus fährt ein Bus nach Loutro auf der Südseite der Insel. Dort startet dann ein Wanderweg, der fast die gesamte südliche Küste Kretas entlangführt. Innerhalb einer Woche kommt man mit ein paar Abstechern in das Landesinnere bis nach Sougia. Die Strecken sind immer gut innerhalb eines Tages zu meistern, können aber auch beliebig eingeteilt werden. Das Nachtlager wird am besten  direkt am Strand oder auf einer Klippe mit Meeresblick aufschlagen. Auch für die, die lieber mal einen Strandtag einplanen, gibt es eine Möglichkeit: Mehrmals am Tag fahren kleine Boote in die umliegenden Dörfer. Die Bootsfahrer nehmen auf Anfrage auch das Campinggepäck von Reisenden mit, denn im Sommer bei über 30 Grad ist jedes Gramm Gepäck mehr auf dem Rücken zu viel.<br />
Da dieser Teil der Insel nur zu Fuß oder mit dem Boot erreicht werden kann, ist dieses Urlaubsziel nicht von Touristen überlaufen. Die griechischen Bewohner freuen sich deshalb über jeden Wanderer, der bei ihnen für einen griechischen Salat, Souvlaki oder einen Schluck Raki einkehrt. Besonders empfehlenswert ist ein Abstecher in die sehr sehenswerte Samaria Schlucht und auch ein Stopp in Agia Roumeli sollte auf jeden Fall eingeplant werden. Dort kann man es sich zwischen Pinien und Wasserläufen gemütlich machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9116 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Kreta1200.jpg" alt="kreta1200" width="1200" height="676" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Kreta1200.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Kreta1200-400x225.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Kreta1200-768x433.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Kreta1200-1024x577.jpg 1024w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/09/Kreta1200-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Tongariro Alpine Crossing in Neuseeland</p>
<p>Für alle wanderfreudigen Neuseeland-Besucher ist das Tongariro Alpine Crossing ein absolutes Muss und für manche sogar eine der Top 10 Tageswanderungen weltweit. In der Mitte der Nordinsel Neuseelands führt die fast 20  Kilometer lange Wanderung ca. sieben bis neun Stunden quer durch den Tongariro Nationalpark. Die einzigartige, vulkanische und innerlich noch immer brodelnde Landschaft raubt nahezu den Atem.<br />
Start der Wanderung ist das Mangatepopo Valley. Anschließend führt sie die Besucher vorbei an Vulkankratern, heißen Quellen, smaragdgrünen Seen sowie durch den neuseeländischen Dschungel. Für diejenigen, die sich richtig herausfordern möchten, gibt es noch die Möglichkeit die Gipfel des Mount Ngauruhoe und des Mount Tongariro zu erklimmen. Wer allerdings nicht wirklich fit ist oder die richtige Ausrüstung dabei hat, sollte sich lieber nicht alleine auf den Weg machen. Aber keine Sorge, es werden viele verschiedene Touren und Routen angeboten, die zusammen mit erfahrenen Wanderern gelaufen werden können. Bei den meisten Anbietern sind sogar Wanderschuhe und ein kühles Bier am Ziel im Preis mit inbegriffen.<br />
Übrigens – für alle Hobbit- und Herr-der-Ringe-Fans unter euch: Das Reich Mordor wurde in dieser Region gedreht und Mount Ngauruhoe stand für den Schicksalsberg Modell – und mit ein bisschen Fantasie fühlt man sich wirklich wie in Mittelerde.</p>
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		<title>Rebellion am Mikrofon: Laut singen sie von Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tamina Andrasch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 14:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[weitblick]]></category>
		<category><![CDATA[diktatur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über Freiheitskämpfer mit Gitarre und Punk-Outfit in Myanmar Die Punk-Kultur in Myanmar (Südostasien) rebelliert gegen die Militärdiktatur und für Meinungsfreiheit im eigenen Land. Nach dem Ende der Diktatur machen sie sich nun auch für andere sozialkritische Themen stark. Buntgefärbte Irokesen,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Über Freiheitskämpfer mit Gitarre und Punk-Outfit in Myanmar</h2>
<figure id="attachment_8962" aria-describedby="caption-attachment-8962" style="width: 1200px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8962 size-full" src="http://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/1200px.jpg" alt="1200px" width="1200" height="800" srcset="https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/1200px.jpg 1200w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/1200px-400x267.jpg 400w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/1200px-768x512.jpg 768w, https://presstige.org/wp-content/uploads/2016/07/1200px-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption id="caption-attachment-8962" class="wp-caption-text">Text: Tamina Andrasch – Fotos: Kultureshock</figcaption></figure>
<p><strong>Die Punk-Kultur in Myanmar (Südostasien) rebelliert gegen die Militärdiktatur und für Meinungsfreiheit im eigenen Land. Nach dem Ende der Diktatur machen sie sich nun auch für andere sozialkritische Themen stark.</strong></p>
<p>Buntgefärbte Irokesen, Lederjacken und ein wummernder Bass…Was auf den ersten Blick klingt, wie ein Konzert der Sex Pisols oder The Clash in den 80er Jahren, könnte sich auch ganz aktuell in Myanmar abspielen– auf einem Konzert der Band Kulturshock. In Rangun, der Hauptstadt der ehemaligen Militärdiktatur, erlebte die Punk-Szene in den letzten Jahren einen regelrechten Höhenflug, welcher allerdings nicht ganz freiwillig entstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Rebellen in einem traditionsreichem und zerrüttetem Land</h3>
<p>Bis 2010 war Myanmar ein für 50 Jahre unter der Militärdiktatur isoliertes und innerlich zerrüttetes Land. Arbeitslager, Bürgerkriege, politische Gefangene und Menschenrechtsverletzungen zeichneten das internationale Bild des Landes. Diese Zustände waren der Nährboden für eine Punk-Bewegung, die zunächst vor allem gegen die herrschenden Militärs rebellierte.</p>
<p>Die Punks sahen sich dabei als Einzelkämpfer und standen politisch hinter der Ikone der burmesischen Opposition: Aung San Suu Kyi. Im Zentrum ihrer musikalischen Rebellion steht neben der Kritik an politischer Ungerechtigkeit, auch der Protest gegen religiöse Intoleranz. Denn Myanmar steht mit der hohen kulturellen Bedeutung seiner religiösen Tempel ganz im Zeichen des Buddhismus. Seit sich das Land mit Ende der Militärdiktatur 2010 geöffnet hat, bezieht sich ihr Protest auch auf andere Themen, wie zum Beispiel Probleme im  Bildungssystem.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zwischen illegalen Konzerten und legalem Knast</h3>
<p>Dabei waren und sind Punkrock-Bands in Myanmar alles andere als gesellschaftlich akzeptiert. Nicht nur durch ihr Äußeres grenzen sie sich ganz offensichtlich vom traditionsreichen Rest des Landes ab. Bunte, wild frisierte Irokesenfrisuren, „Fuck Capitalism“-Sticker auf den Lederjacken und Nietengürtel gehören, wie schon in den 1980ern in den USA und Großbritannien, zum täglichen Erscheinungsbild. Auftreten konnten die Außenseiter der südostasiatischen Musikkultur, zumindest während der Diktatur, nur in geheimen, heruntergekommenen Gebäuden der Stadt oder in privaten Wohnzimmern und auf improvisierten Bühnen. Noch immer gibt es sehr strenge Richtlinien für öffentliche Versammlungen und musikalische Auftritte. Legal sind diese Auftritte der rebellierenden Punks demnach auch heute meistens nicht. Für ihre politischen Äußerungen gegen die Regierung wurden schon einige der Rebellen in Haft genommen.  Auch Kultureshock-Sänger Skum saß bereits unter teils grausamen Bedingungen im Gefängnis.</p>
<h3></h3>
<h3>Auf dem Weg in die Freiheit</h3>
<p>Mit dem Ende der Militärdiktatur 2010 ist Myanmar einen Schritt weiter in Richtung politischer und gesellschaftlicher Freiheit gegangen. Die ehemals inhaftierte Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ist mittlerweile Parlamentsabgeordnete. Auch die Einschränkungen der Meinungsfreiheit haben sich gelockert, das Land ist offener gegenüber den Medien. Dieser Fortschritt kommt den Punk-Musikern zu Gute. Über Social-Media-Kanäle besteht jetzt die Möglichkeit zur internationalen Vernetzung &#8211; zu ihren Fans und auch anderen Bands des gleichen Genres. Dennoch ist in Myanmar immer noch nicht viel Platz für ihre Subkultur, denn auch hier liebt die Masse den Mainstream – Justin Bieber vor harter, politisch motivierter Punkmusik. Doch die Punks in Myanmar bleiben ihrer ursprünglichen Linie und ihrer selbst auferlegten Aufgabe treu. Auch jetzt noch singen und schreien sie über Ungerechtigkeiten und Intoleranz im Land der goldenen Tempel &#8211; inzwischen nicht mehr nur auf improvisierten Bühnen und Hinterhöfen.</p>
<p>Kleiner Tipp: Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte: Die Dokumentation „Yangon Calling – Punk in Myanmar“ der deutschen Produzenten Alexander Dluzak und Carsten Piefke ist sehr zu empfehlen.</p>
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